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Herren
Samstag, 19. Mai 2018 21:48 Uhr
Nächste hohe Niederlage: Holzminden bangt um den Klassenverbleib
Freitag, 18. Mai 2018 22:31 Uhr

Rühle (mm). Ein hitziges und enges Derby hatte VfR-Trainer Markus Wienecke in Rühle erwartet – zu diesem kam es auch. Dank eines lupenreinen Hattricks von Behcet Arikan setzte sich der VfR Hehlen mit 0:3 (0:0) durch und nimmt die Tabellenführung wieder ein.

Der SV Rühle musste in diesem Spiel auf einige Spieler verzichten und auch während des Spiels verließen Leistungsträger verletzungsbedingt vorzeitig das Geläuf. „Ich bin trotz der Niederlage stolz auf die Jungs. Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft und uns gut verkauft. Hehlen hat verdient gewonnen“, gab SV-Trainer Karsten Beermann nach Schlusspfiff gegenüber der Redaktion zu Protokoll.

„Ich bin mit dem Endergebnis zufrieden. In der ersten Halbzeit gab es viele Nickligkeiten, wovon wir uns haben anstecken lassen. Nach einem taktischen Wechsel macht Behcet im zweiten Durchgang seinen Hattrick. Wir haben verdient gewonnen“, freute sich VfR-Coach Markus Wienecke über die nächsten drei Punkte.

In der Anfangsphase versuchten es beide Mannschaften mit Kurzpassspiel. Nach acht Minuten nahm die Begegnung schließlich auch mit Torszenen Fahrt auf. Behcet Arikan und Benjamin Kruse verzeichneten eine Doppelchance. In der neunten Spielminute fasste sich Daniel Winnefeld aus 20 Metern ein Herz und schoss den Ball knapp neben das Tor. Weitere Chancen ließ Hehlen durch Behcet Arikan und Pascal Winnefeld mit Distanzschüsse folgen. In der Folgezeit wurde die Partie hitziger und bei Hehlen fehlte oft der letzte Pass. Hier passten die Rühler Verteidiger gut auf.

Nach einem Freistoß von Pascal Winnefeld verfehlte Benjamin Kruse aus guter Position das Spielgerät (40.), ehe es VfR-Keeper Rene König in der 42. Minute spannend machte. Nach einem Rückpass schoss er Jason Kasjan an, doch konnte den Ball noch gerade so vor der Linie sichern. Somit gingen die Mannschaften torlos in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schickte SV-Routinier Steffen Niemeyer Jason Kasjan in den Lauf. Dieser hatte den Ball bereits über Rene König rübergelegt, doch dann konnte VfR-Kapitän Yavuz Sagir dieses noch aus der Gefahrenzone klären. Im direkten Gegenzug spielte Pascal Winnefeld zu seinem Bruder Daniel, der aus spitzem Winkel an SV-Keeper Jan Zentgraff scheitern sollte.

Zu einer ersten echten Parade wurde Hehlens Rene König in der 55. Minute gezwungen. Nico Schünemann feuerte das Spielgerät aus 20 Metern aufs Tor der Gäste und fand in König seinen Meister. In der 58. Minute ging Hehlen mit 0:1 in Führung. Dennis Düsterwald spielte den Ball lang zu Behcet Arikan. Arikan behauptete den Ball im Sechzehner und scheiterte zunächst an Zentgraff. Der Ball prallte zurück und Arikan köpfte zum Führungstreffer ein.

Nach einem Zuspiel von Fabian Schwarze wehrte Jan Zentgraff einen weiteren Versuch von Daniel Winnefeld ab (60.). Ein weiteres Mal versuchte Rühles Nico Schünemann in der 65. Minute aus der zweiten Reihe sein Glück. Diesmal flog das Spielgerät über den Kasten. An der Strafraumgrenze foulte Steffen Niemeyer Hehlens Michel Kersting. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, welchen Behcet Arikan mit einem platzierten Schuss zum 0:2 (73.) verwandelte.

Daniel Winnefeld wollte an diesem Tag weiter ein Tor erzielen und versuchte es in der 80. Spielminute mit einem Volleyschuss aus 25 Metern, der über das Tor ging. Nach einem langen Einwurf von Daniel Winnefeld köpfte Behcet Arikan das Spielgerät aufs Tor. Mit einem guten Reflex konnte Zentgraff einen höheren Rückstand verhindern. 

In der 88. Spielminute machte Behcet Arikan seinen lupenreinen Hattrick perfekt. Dennis Düsterwald legte den Ball in den Rückraum der Abwehr zu Arikan, der entgegen der Laufrichtung des Keeper zum 0:3 einschoss. Auch in der Nachspielzeit blieb es Daniel Winnefeld vergönnt einen Treffer zu erzielen. Nach einem langen Ball setzte er das Spielgerät knapp neben den Kasten, sodass es beim 0:3-Endstand bleiben sollte.

Fotos: mm

Freitag, 18. Mai 2018 17:59 Uhr

Holzminden/Alfeld (mm). Für Holzminden wird's langsam ernst. Nach zuletzt zwei Niederlagen ist die Mannschaft von Michael Lotze auf den Relegationsplatz abgerutscht und muss um den Klassenverbleib zittern. Sechs Punkte trennen sie vom TuS Germania Hagen, welcher aktuell auf dem dritten Abstiegsplatz steht, auf den die Kreisstädter auf keinen Fall abrutschen wollen. Ausgerechnet jetzt kommt es für die Mannen um Kapitän Mohammed Chaabu zu Duellen mit Mannschaften von der Tabellenspitze.

Am morgigen Samstagnachmittag (Anstoß:16 Uhr in Holzminden) heißt der Gegner SV Newroz Hildesheim. Vier Spieltage vor Schluss führen sie mit vier Punkten Vorsprung die Tabelle der Bezirksliga Staffel IV an. Großen Anteil an diesem Erfolg hat der Hildesheimer Torjäger Engin Kiy, welcher aktuell auf 21 Saisontore die Torschützenliste anführt.

"Gegen Newroz wird es dieselbe Ausgangslage wie gegen Almstedt sein. Wir wollen uns mit unseren Mittel so gut wie möglich wehren", so Lotze. Ausgerechnet jetzt fällt auch noch Emil Nasufovski mit einer Knieverletzung aus. "Er hat gegen Almstedt in der Innenverteidigung ein tolles Spiel gemacht. Dafür hoffe ich, dass ich auf Mohammed Chaabu wieder zurückgreifen kann", berichtet Lotze weiter, der ansonsten keinen weiteren Rückkehrer erwartet.

Am Pfingstmontag ist der SV06 beim SV Alfeld, Tabellenvierter, zu Gast. "Im Hinspiel sind wir mit 3:6 böse unter die Räder gekommen. Alfeld ist für mich eine Wundertüte. Mal gewinnen sie gegen Mannschaft wie Newroz oder Harsum und dann verlieren sie gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion", hofft Lotze, dass Alfeld auch gegen sie keine konstante Leistung zeigen wird. Anstoß der Begegnung ist um 15 Uhr.

Foto: mm

Freitag, 18. Mai 2018 06:51 Uhr

Rühle (mm). Nachdem die SG GoLüWa bereits am vergangen Dienstag den Aufstieg in die Kreisliga perfekt machen konnte, kann Hehlen am heutigen Freitagabend nachziehen. Hierzu benötigen sie einen Derbysieg in Rühle. Der SV Rühle steht in Lauerstellung auf Platz 3, der beim Klassenverbleib des SV06 Holzminden ein Aufstiegsplatz darstellt. Anstoß der Begegnung ist um 19 Uhr.

"Gegen Rühle ist es ein kleines Spitzenspiel. Rühle klopft mit seinen Leistungen an das Tor der Kreisliga, ich bin aber guter Dinge, dass wir wachsam und konzentriert zu Werke gehen. Wir müssen weiter geduldig spielen und den richtigen Pass im richtigen Moment spielen. Nach den deutlichen Ergebnissen von uns wird es diesmal eine ganz enge Kiste", berichtet VfR-Trainer Markus Wienecke, der personell fast aus den Vollen schöpfen kann. Lediglich Sebastian Kuhn, Daniel Berndt und Dauerverletzter Alexander Lienig werden ihm bei seinem Vorhaben fehlen. Komplettiert wird der Kader mit A-Jugendlichen und zweite Herrenspielern.

Foto: mm

 

Donnerstag, 17. Mai 2018 22:00 Uhr

Eschershausen (mm). „Ich weiß gar nicht, ob ich weinen oder lachen soll“, berichtet Eschershausens Trainer Thomas Pernath nach dem Spiel gegen Dielmissen. Einen 0:2-Rückstand drehte Eschershausen in den Schlussminuten noch in einen 3:2-Sieg. Somit fuhr die Pernath-Elf den fünften Sieg in Folge ein.

In der Anfangsphase konnten sowohl Dielmissen durch Eugen Primorosko als auch Escherhausen durch Alexander Leidner gute Chancen verzeichnen. Nach einem Standard ging Dielmissen mit 0:1 in der zwölften Spielminute in Führung. Einen Freistoß von Justin Garthof ließ Leon Schwarzer nach vorne abprallen, sodass Dennis Jayasuriya abstauben konnte.

„Das war beschämend, was wir im ersten Durchgang gezeigt haben“, so Pernath weiter, welcher in der zweiten Halbzeit Alexander Leidner in den Sturm beorderte. Nach einer guten Anfangsphase der Hausherren folgte in der 66. Minute nach einem Zusammenprall zwischen Dennis Jayasuriya und Leon Schwarzer ein Elfmeterpfiff. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lutz Krause mit Hilfe der Unterkante des Querbalkens zum 0:2.

In der Schlussphase erhöhte Escherhausen den Druck und scheiterte einige Male am starken VfL-Keeper Jens Weber. Doch dann nutzte Pascal Sander seine Chance und netzte aus spitzem Winkel zum 1:2 (75.) ein. Es spielte nur noch Eschershausen. Waleri Plat wurde in der 82. Minute im Strafraum gehalten und auch diesmal zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Arnold Ruf trat an und verwandelte zum 2:2.

Wie in Deensen legten die Raabestädter mit einer Energieleistung das 3:2 nach. Alexander Leidner machte in der 88. Spielminute aus kurzer Distanz alles klar. „Ich verstehe nicht, warum wir in der zweiten Halbzeit immer erst anfangen Fußball zu spielen. Jetzt sind wir heiß auf das Pokalhalbfinale gegen Kirchbrak“, so Pernath abschließend.

Foto: Archiv

Donnerstag, 17. Mai 2018 06:13 Uhr

Eschershausen (mm). Erst vor elf Tagen standen sich der VfL Dielmissen und der MTSV Eschershausen in Dielmissen gegenüber - am heutigen Donnerstagabend folgt das Rückspiel. Um 19 Uhr wird der Anpfiff zum Nachbarschaftsderby in Eschershausen erfolgen. Im Hinspiel konnten sich die Raabestädter aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 3:0 durchsetzen.

In Holenberg fuhr Eschershausen seinen vierten Sieg in Folge ein und ist durch den Dreier mit dem VfL punktemäßig gleichgezogen. Durch das bessere Torverhältnisse bei zwei Spielen weniger haben sie den VfL sogar in der Tabelle überholt. "Wir werden Alexander Weber, Özgür Tuzun und Julian Mähre schmerzlich vermissen, aber sind heiß auf das Derby", so MTSV-Coach Thomas Pernath.

"Die letzten Wochen hinterlassen bei meiner Mannschaft Spuren, die Luft ist einfach raus! Trotz allem wollen wir im Derby noch einmal alles raushauen was geht, um die Saison in den letzten beiden Spielen erfolgreich zu beenden", hofft VfL-Trainer Michael Ahlers auf einen versöhnlichen Abschied. Die Torjäger Mark Meier-Mahlert und Alexander Jachmann werden verletzt bzw. gesperrt ausfallen. Beruflich verhindert sind zudem Sertan Selcuk und Florian Korpys.

"Wir freuen uns schon auf das nächste Spieljahr, wo wir schon einige Zusagen von neuen Spielern bekommen haben. Es handelt sich hier um gestandene Jungs, ebenso wie einige Jungspunde", blickt Ahlers auf die kommende Spielzeit.

Foto: mm

Donnerstag, 17. Mai 2018 06:07 Uhr

Lenne/Wangelnstedt (eos). Die Proske-Elf hatte am vergangenen Sonntag und gestern die nächsten Doppelspieltag vor der Brust. Am Sonntag empfangen die Blau-Gelben das Tabellenschlusslicht, die SG Heinade/Deensen II und am gestrigen Abend war der FC Hohe/Brökeln anlässlich des Nachholspieltags zu Gast. Beide Gastmannschaften verkauften sich trotz ihrer bekannten Probleme teuer und präsentierten sich als sportlich faire Gegner.

Die SG Heinade/Deensen II reiste am Sonntag mit nur neun Feldspieler an, dementsprechend gestaltete sich ausschließlich ein Spiel auf ein Tor. Den Torreigen eröffnete Kilian Nolte mit einem Doppelpack in der zwölften und 15. Spielminute. In der Folgezeit wurde gute Tormöglichkeiten auf Seiten der Blau-Gelben ausgelassen, so dass es bis zur 31. Minute dauerte, ehe Daniel Schlender das Ergebnis auf 3:0 erhöhte. Keine zwei Zeigerumdrehungen später war es Eike Hasslinger, der mit einem Schuss von halbrechts ins kurze Eck das 4:0 erzielte. Marvin Warneke sorgte anschließend in der 37. Minute für den 5:0-Halbzeitstand.

Auch im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die Proske-Elf lief weiter auf ein Tor an und der Gast aus Heinade beschränkte sich aufs Verteidigen. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff schraubte Bennet Kreikenbohm das Ergebnis auf 5:0 hoch. Daniel Schlender konnte in der 66. Spielminute seinen Doppelpack erzielen, ehe sich zwei Zeigerumdrehungen später auch Kai Lippmann mit einem schönen Linksschuss in die Torschützenliste einreihte. Fünf Minuten vor dem Abpfiff feierte auch Eike Hasslinger seinen zweiten Treffer und stellte somit den 9:0-Endstand her.

Es war nur der durchaus schwachen Chancenverwertung der Proske-Elf zu verdanken, dass der Gast aus Heinade nicht zweistellig nach Hause geschickt wurde. Mehrmals scheiterten die Blau-Gelben am Aluminium oder am gut aufgelegten Schlussmann der Heinader. Beste Tormöglichkeiten, wie beispielsweise auch ein Elfmeter von Kilian Nolte, wurden vergeben.

Zwei Tage später sollte mit dem FC Hohe/Brökeln die nächste Mannschaft aus den unteren Tabellenregionen anreisen. Das Hinspiel konnte die Proske-Elf in Brökeln von ein paar Wochen souverän mit 5:0 gewinnen und auch am Dienstag bezwangen die Lenner Löwen den FC deutlich mit 4:0.

Auch der Gast aus Höhe/Brökeln zog sich trotz ihrer derzeitigen Situation mehr als achtbar aus der Affäre. Trotz klarer spielerischer Überlegenheit gelang es der Proske-Elf nicht Kapital daraus zu schlagen. Gute Tormöglichkeiten wurden bis zur 40. Spielminute ausgelassen. Dann jedoch wurde Nikolaj Klassen mit einem langen Diagonalball von Eike Ostermann aus der Abwehr heraus freigespielt und Klassen netzte zur verdienten 1:0-Führung ein, mit der es auch in die Halbzeitpause ging.

Kurz nach Wiederanpfiff brachte SG-Trainer Michael Proske zwei neue Offensivkräfte, die neue Impulse gegen den tiefstehenden Gegner bringen sollten. Die beiden Einwechslungen sollten sich auch direkt bezahlt machen. Daniel Schlender erhöhte in der 54. Spielminute mit einem sehenswerten Lupfer über den Torwart zum auf 2:0, ehe eine Zeigerumdrehung später sein Bruder, der zuvor eingewechselte Rudi Schlender, einen Rückpass abfing, allein auf FC-Schlussmann Timo Reese zulief und ihm im Eins gegen Eins keine Chance ließ und zum 3:0 einschob. In der 62. Spielminute konnte sich auch der eingewechselte Lucas Mönkemeyer in die Torschützenliste eintragen und das 4:0 erzielen.

In der Folgezeit verpasste es die Proske-Elf weitere Tore zu erzielen und es wurden einige hochkarätige Chancen liegen gelassen, so dass es letztendlich bei einem nie gefährdeten 4:0-Heimerfolg der Blau-Gelben blieb. Mit diesen zwei Kantersiegen setzen sich die Blau-Gelben auf dem fünften Tabellenplatz fest und sollten diesen auch in den restlichen zwei Partien beibehalten.

Foto: mm

Mittwoch, 16. Mai 2018 07:05 Uhr

Lenne (mm). Die Vorbereitungen auf den Fankurven-Cup powered by MF teamsport, welcher am Samstag, den 16. Juni im Lenner Sandkuhlenstadion stattfinden wird, laufen auf Hochtouren. Am gestrigen Dienstagnachmittag nahm Losfee und Mitarbeiterin der Weser-Ith News Friederike Weinreis die Gruppenauslosung vor und zog hierbei zwei interessante Gruppen - zudem steht ein Eröffnungsspiel fest.

„Die Kreisliga ist an der Spitze sehr spannend. Wir sind gespannt, ob sich Lenne oder Stadtoldendorf durchsetzen wird. Man hat auch dieses Saison gesehen, dass fast jeder jeden schlagen kann und vieles in der Liga von der Tagesform und der Einstellung der Mannschaften abhängig ist", blickt Redaktionsleiter Michael Müller auf die ausgeglichene Liga.

Als Anfang November an manchen Orten nicht mehr gespielt werden konnte, machte eine Jugendmannschaft im Kreis Holzminden ganz besonders auf sich aufmerksam. „Ich habe mir die B-Juniorenmannschaft des JSG Forstbachtal gegen Tündern angeschaut und war von ihrem Auftreten sofort begeistert. Auch in der Halle hat die Mannschaft von Daniel Schmidtmann und Gero Wessel für Furore gesorgt. Forstbachtal kann in den nächsten Wochen Bezirksligameister werden“, zeigte sich Müller über die Leistung der im Holenberger Voglerstadion spielenden Mannschaft erfreut.

Im Winter hatte die Redaktion zudem Kontakt zur B-Juniorenmannschaft des SVG Einbeck, die derzeit Vierter in der Bezirksliga Braunschweig ist. „Wir haben bei beiden Mannschaften angefragt und schnell ihre Zusage bekommen. Somit wird das Eröffnungsspiel des Fußballtags mit dem B-Junioren Kreisduell Holzminden gegen Northeim starten“, freut sich Müller auf eine interessante Partie, die um 12 Uhr in Lenne angepfiffen wird. Nach den intensiven 80 Minuten wird man sehen, welche Mannschaft sich durchsetzen konnte.

Mit dem Herren-Kleinfeldturnier geht‘s um 14 Uhr in zwei Gruppen los. Gespielt wird auf zwei Plätzen und einer Spieldauer von einmal 15 Minuten. Nach rund vier Stunden sollte der Sieger feststehen, ehe in Lenne die dritte Halbzeit eingeläutet wird.

"Ursprünglich wollten wir das Turnier ausschließlich für die aktuelle Kreisligateams organisieren. Nach der Abmeldung des TSV Pegestorf und terminlichen Überschneidungen, haben wir noch weitere Mannschaften angefragt, ob sie gegebenenfalls beim Turnier mitmachen möchten. Mit der SG GoLüWa dürfen wir nun auch eine Mannschaft aus der 1. Kreisklasse begrüßen, die gestern den Aufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht hat. Herzlichen Glückwunsch ins Fortstbachtal", blickt Müller auf den Rücklauf der Einladungen.

Die Ziehung ergab folgende Gruppenpaarungen:

Gruppe A: MTV Bevern, TSV Holenberg, SG Bodenwerder/Kemnade, MTSV Eschershausen, SG Wesertal

Gruppe B: SG GoLüWa, FC Stadtoldendorf, TSV Lenne, MTV Fürstenberg

"Wir werden den Spielplan und eine Ausschreibung mit den Regeln in den nächsten Tage fertigstellen und an die Vereine verteilen. Zudem werden wir den Spielplan in unsere Facebook-Veranstaltung einstellen. Wir sind gespannt, wer sich am Ende des Tages den nagelneuen Pokal sowie den vom MF teamsport gesponserten Trikotsatz sichern kann", so Müller abschließend.

Foto: mm

Mittwoch, 16. Mai 2018 06:54 Uhr

Holzminden (mm). Mit dem letzten Aufgebot war der SV06 Holzminden am gestrigen Dienstagabend in das Bezirksliga-Heimspiel gegen den MTV Almstedt, welcher Tabellenzweiter in der Liga ist, angetreten. Bei dieser Begegnung waren, um nur einige zu nennen, Mohammed Chaabu, Simon Rybarczyk und Kevin Wilms verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt. Und sie sahen einen guten SV, welcher mit Emil Nasufovski und Jonah Sandforth in der Innenverteidigung sowie zweite Herrenspieler Onur Tas auf der rechten Abwehrseite startete.

„Ich muss dieser Mannschaft nach der Leistung ein großes Kompliment aussprechen. Wir haben kämpferisch und taktisch überzeugt und uns teuer verkauft. Mit dieser Truppe war fußballerisch nicht mehr möglich. Gerade das ruhige Aufbauspiel mit absoluter Passsicherheit hat mir gefallen. Schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Insgesamt betrachtet ist es für uns eine bittere Niederlage“, war SV-Trainer Michael Lotze mit dem Auftreten seines Aufgebots zufrieden.

Mit einer halben Stunde Verspätung wurde die Begegnung angepfiffen. In der dritten Spielminute versuchte es der Gast durch Zuke Isufi aus der Distanz, doch der Ball ging aus 25 Metern vorbei. In der achten Spielminute zappelte das Spielgerät dann im Holzmindener Netz. Jonas Richter wurde nicht richtig angegriffen, sodass er mit einer Einzelaktion zum 0:1 traf. In der Folgezeit kämpfte sich Holzminden ins Spiel und bot im Mittelfeld schöne Ballstafetten, ohne jedoch dadurch Zug zum Tor zu entwickeln.

Die nächste Chance des Spiels besaß der mit aufgerückte Almstedter Innenverteidiger Christopher Schach. Nach einem Freistoß köpfte er den Ball knapp neben das Gehäuse. Holzminden konnte in der Folgezeit zwei Abschlüsse von Ramon Schreiner und Mehmet Alandagi verzeichnen. Schreiner ließ vom Sechzehner einen wuchtigen Schuss ab, den Gästerkeeper Marius Hesse parierte. A-Junior Alandagi, der im linken Mittelfeld wirbelte, versuchte es mit einem Schlenzer von der Sechzehnerkante, welcher über das Tor flog. Die größte Gelegenheit zu einem weiteren Treffer besaßen jedoch die Gäste. Nach einem Querpass setzte Ian Uhrbach den Ball aus kurzer Distanz an die Latte. In der 39. Spielminute konnte SV-Keeper Michael Düvel eine gute Gelegenheit vereiteln, ehe Ramon Schreiner auf der Gegenseite im Gästetorwart Marius Hesse seinen Meister fand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Lotze-Elf noch nicht richtig wach. Nach einem Querpass von Jonas Richter netzte Ian Uhrbach zum 0:2 (47.) ein. Wenig später hatte Richter selbst die Chance zum nächsten Treffer auf dem Fuß, doch er scheiterte an Düvel. In der 54. Minute konnte Holzminden den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Keeper Hesse ließ das Spielgerät fallen, sodass Andre Bröhland aus kurzer Distanz treffen konnte.

Holzminden präsentierte sich in der Folgezeit wieder wacher und spielte mit dem Tabellenzweiten gut mit. An Michael Düvel war für Norman Rostalski kein Vorbeikommen. Seine Versuche in der 57. und 77. Spielminute konnte Rostalski somit nicht verwerten. Michal Lotze baute in der Schlussphase um und schmiss alles nach vorne. Hinten agierten sie von nun nur noch mit einer Dreierkette. In der Schlussphase drückte Holzminden auf den Ausgleich, doch auch in dieser Drangphase konnte sie nicht genügend Zug aufs Tor bringen, sodass es beim 1:2-Niederlage bleiben sollte. Somit konnte der frühere Landesligaspieler des SV06 Holzminden, Enes Ujkanovic, die drei Punkte nach Almstedt mitnehmen.

Fotos: mm

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Frauen
Sonntag, 20. Mai 2018 12:42 Uhr
FC Boffzen – Damen mit verdientem Punktgewinn gegen den SC GW Paderborn
Donnerstag, 17. Mai 2018 06:10 Uhr

Mittweida/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Nach den Länderspielen gegen die USA, Belgien und die Niederlande ist Natasha Kowalski auch für das doppelte Länderspiel gegen die Tschechische Republik nominiert worden. Kowalski hatte zuletzt aufgrund eines Nasenbeinbruchs pausiert und das entscheidene Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft verpasst - nun spielt die Stürmerin mit einer angefertigten Maske und möchte der Bundestrainerin Bettina Wiegmann das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen.

Die Länderspiele, die den Saisonabschluss der U15-Juniorinnen des DFB darstellen, werden am 23. Mai (ab 17 Uhr) und am 25. Mai (ab 11 Uhr) in Mittweida stattfinden. Kann Kowalski ihre Torausbeute im Dress der Nationalmannschaft weiter ausbauen?

Ein weiteres Highlight wird für die Dohnserin am Samstag, den 26. Mai mit dem VfL Wolfsburg folgen. Sie stehen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft und werden ab 13 Uhr im heimischen Stadion Elsterweg auf den SC Freiburg treffen. Das Rückspiel wird am 02. Juni in Freiburg folgen.

Wir drücken dir weiterhin die Daumen!

 

 

Sonntag, 13. Mai 2018 12:06 Uhr

Holzminden (r). Die Gäste aus Würgassen begannen druckvoll und hatten in den ersten 20 Minuten auch mehr vom Spiel. Erst nach 25 Minuten konnte sich der SV 06 merklich aus der eigenen Hälfte befreien und erste Akzente in der Offensive setzen. Nach einem abgefangenen Angriff setzte man einen schnellen Konter nach vorne auf die im Sturm spielende Franziska Malcherczyk.

Nicht nur in dieser Situation zeigte sie, dass sie die gleichen Stärken aufzeigt, wie die etatmäßige Stürmerin Carina Manthey, die an diesem Wochenende leider aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste. Diese Stärke liegt neben der Torgefährlichkeit gerade in der Schnelligkeit. Im Eins gegen Eins setzte sie sich gegen ihre Gegenspielerin durch und platzierte ihren Schuss genau über die herauslaufende Torhüterin. Doch leider stand das Aluminium dem Führungstreffer im Wege.

Ab der 34. Minute mussten die Kreisstädterinnen dann einem Rückstand hinterher laufen. Die nun mit 19 Toren auf Platz drei der Torschützenliste liegende Denise Kerpers legte sich knapp außerhalb des 16er-Ecks das Leder auf ihren starken linken Fuß und visierte das Tor an. Jana Schaper sprang noch in den Schuss, aber bei ihrem Klärungsversuch rutschte ihr der Ball so unglücklich über den Schlappen, dass Michelle Dötzer im Tor nicht mehr entscheidend reagieren konnte. Nur sieben Minuten später und anscheinend noch nicht richtig erholt von dem Gegentreffer klapperte es wieder in der Kiste von Dötzer. Kerpers bewies nach einem schön vorgetragenen Spielzug ihre Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und erhöhte auf 0:2 (41. Minute).

In der Halbzeit fand Trainer Willer scheinbar deutliche Worte. Viel zielstrebiger wurden nun die Zweikämpfe angenommen und auch das schnelle Spiel in die Spitze klappte besser. Bereits in der 48. Minute konnte sich Franziska Malcherczyk nach toller Vorarbeit von Ricarda Riedel durchsetzen und das Ergebnis auf 1:2 verkürzen. Und nur vier Minuten später dann der ersehnte Ausgleich durch Nele Gerboth. Auf rechts freigespielt erreichte sie ein langer Ball von Judith Schlenke. Im Sechszehner zeigte sie ihre gute Form und ließ Abwehrspielerin wie auch Torhüterin mit einer Finte aussteigen und erzielte das 2:2 (52. Minute).

Holzminden drückte nun weiter nach vorne, doch auch der SSV blieb in ihren wenigen Aktionen weiterhin gefährlich. In der 76. Minute fiel dann die Entscheidung. Nach einer Hereingabe kam Kerpers rund acht Meter vor dem Tor zum Kopfball und konnte im Duell mit Dötzer die Kugel über die Torhüterin bugsieren. Ärgerlich und unnötig, gerade deshalb, weil der Treffer augenscheinlich nicht hätte zählen dürfen. Kerpers befand sich im Moment der Ballabgabe offensichtlich im Abseits, doch das Tor wurde gewertet. Kräftezehrend versuchte der SV 06 noch den Ausgleich zu erzielen, doch er gelang ihnen nicht mehr.

Willer: "Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Doch man hat zu wenig aus seinen eigenen Chancen gemacht. Und auch eine rund zehnminütige Überzahl konnte man nicht zu unserem Vorteil nutzen. Die Personalsituation ist immer noch sehr angespannt und deswegen zolle ich meinen Mädels bei diesen sommerlichen Temperaturen einen hohen Respekt. So wie angekündigt wurde die Aufstellung einer Wundertüte und wäre man konsequenter in der Chancenverwertung gewesen hätte man die große Überraschung auch im Ergebnis erzielen können."

Foto: mm

Samstag, 28. April 2018 19:09 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (mm). Was ein Saisonfinale! Vor dem heutigen Spieltag war der B-Juniorinnen Mannschaft des VfL Wolfsburg noch einen Punkt hinter dem 1. FFC Turbine Potsdam, doch dies sollte sich nach dem Spieltag zur Freude von Natasha Kowalski aus Dohnsen ändern. Die Stürmerin konnte mit ihrer Mannschaft die Meisterschaft der Bundesliga Nord/Nordost holen.

Wolfsburg siegte ohne Kowalski, die aufgrund eines Nasenbeinbruchs pausieren musste, mit 4:0 in Hamburg. Die Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam spielte gegen den Magdeburger FFC nur Unentschieden. Somit ist der VfL Wolfsburg in der Endabrechnung einen Punkt vor dem 1.FFC Turbine Potsdam.

In ihrer ersten Bundesligasaison war Kowalski mit zehn Bundesligatoren die beste Torschützin des VfL und trug somit maßgeblich zur Meisterschaft bei.

Foto: mm

Mittwoch, 25. April 2018 06:29 Uhr

Boffzen (r). Am Sonntag trafen Boffzens Damen auf die Sportfreunde Oesterholz – Kohlstädt. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte und einem knappen 0:1 – Rückstand zur Pause musste sich Boffzen am Ende wieder unglücklich geschlagen geben.

Die erste Möglichkeit der Partie hatte FC-Spielerin Marie Ahlf mit ihrem Fernschuss. Fünf Minuten später näherten sich die Sportfreunde das erste Mal ans FC-Tor an. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der zuweilen sehr körperbetont geführt wurde. Laura Neils Schuss verfehlte in der 14. Minute das gegnerische Gehäuse knapp. Die Sportfreunde hatten direkt im Anschluss daran zwei gute Möglichkeiten zur Führung. In der 22. Minute nutzen sie einen Angriff über Außen zum 1:0. Oesterholz blieb weiter am Drücker und hatte mehrere gute Chancen die Führung auszubauen, doch scheiterten ein ums andere Mal an Boffzen Torhüterin Alena Schanze.

Nach der Pause hatte Rhea Mönnekes per Weitschuss die erste Möglichkeit, die jedoch pariert wurde. Der Gast aus Oesterholz erhöhte aus abseitsverdächtiger Position in der 50. Minute auf 2:0. FC-Stürmerin Vivian Fogheri nutzte eine Unsicherheit der SF-Torhüterin, stibitzte sich den freien Ball und traf zum Anschlusstreffer. Der Knackpunkt der Partie folgte in der 62. Minute: Stefanie Vogt wurde von ihrer Gegenspielerin, die letzte Frau war, im Strafraum vom hinten umgetreten - doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. Verletzungsbedingt musste sie ausgewechselt werden. Boffzen verlor nun zusehends die Kontrolle und überließ Oesterholz das Spiel. Nach vorne ging auf FC-Seiten kaum noch etwas. In der 83. Minute folgte die Vorentscheidung für die Gäste. Ein Abschluss landete an der Unterkante der Latte und sprang wieder ins Feld, wo der Abpraller zum 3:1 ins Tor gesetzt wurde. Nach einem Freistoß besiegelte ein Eigentor den 4:1 – Endstand.

Zum Einsatz kamen:
Alena Schanze, Daniela Rennebaum, Sina Gröbing, Saskia Grüger (ab 55. Min. Nina Gill), Vanessa Hindrichs, Stefanie Vogt (ab 65. Min. Sarah Steinsiek), Rhea Mönnekes, Marie Ahlf (ab 70. Min. Jana Tilinski), Aleksandra Karadeniz, Laura Neils & Vivian Fogheri.

Foto: FC 08 Boffzen

Freitag, 20. April 2018 06:50 Uhr

Delbrück/Boffzen (r). Am Sonntag traten Boffzens Damen beim Delbrücker SC an. Bereits zur Halbzeit lag der FC mit 0:5 zurück und musste sich am Ende mit einem 0:11 auf die Rückreise begeben.

Bereits in der dritten Spielminute ging Delbrück mit 1:0 durch einen Angriff über Außen mit 1:0 in Führung. Der Gastgeber blieb weiter überlegen und drängte Boffzen in die Defensive. In der 20. und 23. Spielminute führten zwei weitere Angriffe über Außen zum zwischenzeitlichen 3:0. Delbrück ließ in der Folgezeit noch gute Möglichkeiten liegen. Boffzen kam in der 38. Minute zu den ersten Chancen. Laura Neils wurde von Stefanie Vogt in die Spitze geschickt, doch ihr Querpass wurde im letzten Moment zur Ecke geklärt. Beim anschließenden Eckball von Rhea Mönnekes kam Sarah Steinsiek zum Kopfball, welcher sich knapp hinter das Tor senkte. Eine Minute später erhöhte Delbrück nach einem Freistoß per Kopf auf 4:0. Ein Absprachefehler in der FC-Defensive führte zum 5:0 – Halbzeitstand.

Knapp 30 Sekunden nach Wiederanpfiff folgte das 6:0 für den SC. Laura Neils prüfte in der 55. Minute den Delbrücker Pfosten und verpasste den Ehrentreffer knapp. Nach einem langen Ball fiel in der 60. Minute das 7:0, ehe in der 64. Minute das 8:0 erzielt wurde. Fünf Zeigerumdrehungen später stand es bereits 9:0. Nun schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der zehnte Gegentreffer fallen würde. Doch Boffzens Torhüterin Alena Schanze konnte sich mehrfach auszeichnen, indem sie stark parierte. In der Schlussminute passierte es dann doch: nach einem Eckball fiel per Volleyschuss das 10:0. In der Nachspielzeit sollte ein Weitschuss nach einer weiteren Ecke noch zum 11:0 – Endstand führen.

Mund abputzen – weitermachen!

Zum Einsatz kamen:
Alena Schanze, Jana Tilinski (ab 55 Min. Tamara Hartmann), Sina Gröbing, Carolin Helling (ab 66 Min. Nina Gill), Vanessa Hindrichs, Sarah Steinsiek, Rhea Mönnekes, Lema Ansari (ab 75 Min. Saskia Grüger), Laura Neils, Vivian Fogheri & Stefanie Vogt.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 16. April 2018 07:00 Uhr

Boffzen (r). Bereits am vergangenen Donnerstagabend kam es zum Nachholspiel zwischen den FC Boffzen - Damen und dem SV Kollerbeck. Nach einem 0:4 - Rückstand zur Pause zeigte Boffzen Moral und verkürzte kurz nach der Halbzeit auf 2:4, ehe Kollerbeck mit konsequenter Chancenauswertung am Ende, wenn auch etwas zu hoch, mit 8:2 gewann und die drei Punkte mitnahm.

Nach zwei Minuten lag Boffzen nach einem Stockfehler mit 0:1 zurück. Die erste Chance verzeichnete Boffzen per Weitschuss durch Nina Gill in der 17. Minute. Kollerbeck nutzte einen weiteren Stockfehler Boffzens in der 21. Minute zum 2:0. Einen Konter setzte Kollerbeck in der 31. Minute im Nachschuss zum 3:0 ins Netz. Sobald Boffzen präzise und schnell nach Vorne spielte, konnten sich Torchancen erspielt werden. Stefanie Vogt scheiterte mit ihrem Abschluss in der 36. Minute an der Kollerbecker Torfrau. Kollerbeck setzte seine konsequente Chancenauswertung fort und traf in der 39. Minute zum 4:0. Quasi im Gegenzug war es erneut Nina Gill, die per Weitschuss Kollerbecks Torfrau prüfte.

FC - Trainer Dietmar Larusch schien in der Halbzeit die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft kam druckvoll aus der Pause und setzte Kollerbeck von Anfang an unter Druck. Stefanie Vogt wurde in der 47. Minute im Strafraum in die Zange genommen, sodass der Schiedsrichter folgerichtig auf Strafstoß entschied. Nina Gill verwandelte diesen sicher zum Anschlusstreffer. Boffzen machte weiter Druck und belohnte sich in der 51. Minute mit dem zweiten Treffer. Laura Neils setzte konsequent an der Strafraumkante nach, schnappte sich den Ball und traf zum 2:4.

Der FC ging nun weiter Risiko, welches bestraft werden sollte. In der 54. Minute baute Kollerbeck die Führung nach einem schnell vorgetragenen Angriff auf 2:5 aus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit kämpferischem Einsatz auf beiden Seiten. Kollerbeck traf in der 74. Minute zum 2:6. Per Doppelschlag erhöhte der Gast kurz vor dem Abpfiff noch auf 2:8, welches auch den Endstand darstellte.

Zusammenfassend gesehen hat heute die clevere Chancenauswertung Kollerbecks den Ausschlag gegeben. Durch ihre schnelle Angreiferin konnten sie immer wieder Räume schaffen, die klug genutzt wurden. Boffzen zeigte nach der Halbzeit Moral, doch am Ende wurde man für den Aufwand wieder nicht belohnt. Mit einer konsequenteren Chancenauswertung wäre ein engeres Endergebnis möglich gewesen.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Carolin Helling, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Daniela Rennebaum (ab 59 Min. Jana Tilinski), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder (ab 83 Min. Lema Ansari), Kea Wirth, Nina Gill (ab 73 Min. Marie Ahlf), Laura Neils & Stefanie Vogt.

Foto: FC 08 Boffzen

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Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

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Jugend
Sonntag, 20. Mai 2018 11:23 Uhr
3. Wolfsburger Erlebnistag für die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle
Samstag, 19. Mai 2018 10:28 Uhr

Bevern (mm). Lange war unklar wo das diesjährige Kreispokalwochenende der Junioren, welches für den 08. - 10.Juni angesetzt ist, stattfinden wird. "Mit dem MTV Bevern hat sich nunmehr ein Ausrichter für das Kreispokal-Wochenende der Junioren gefunden. Hierfür an dieser Stelle nochmals Dank an Nico Helmker und sein Team", gab Pokalspielleiter Jens-Uwe Meyer gegenüber der Redaktion bekannt.

Auch das Terminplan wurde seitens des NFV Kreis Holzminden bekanntgegeben. Dieser sieht wie folgt aus:

Freitag, den 08. Juni

18.30 Uhr A-Junioren Finale: JSG Ith - MTV Bevern 

Samstag, den 09. Juni

10.30 Uhr D-Junioren Finale: MTV Bevern - SV06 Holzminden

12.00 Uhr B-Junioren Finale: JSG Hils - MTSV Eschershausen

14.00 Uhr Turnierrunde der F-Junioren (2 Gruppen a fünf Mannschaften)

Sonntag, den 10. Juni

11.30 Uhr C-Junioren Finale: SG Wesertal - JSG Forstbachtal

13.30 Uhr Turnierrunde der E-Junioren (2 Gruppen a sechs Mannschaften)

Foto: mm

Donnerstag, 17. Mai 2018 06:23 Uhr

Holzminden (r). Am Pfingstmontag, dem 21. Mai 2018 findet das Bruno-Karczewski-Gedächtnisturnier für C-Junioren statt. Zum zweiten Mal wird dieses Turnier, anstatt sonst üblich in der Halle, als Großfeldturnier auf der Sportanlage in der Liebigstraße in Holzminden ausgetragen. In der Winterpause wurde kein geeigneter Termin gefunden, um dieses Turnier auch dieses Mal als Hallenturnier auszutragen. So setzte man sich Anfang des Jahres zusammen, um war sich schnell einig, es in der jetzigen Form stattfinden zu lassen.

Der ehemalige Landesinnenminister und jetzige Landtagsabgeordneter Uwe Schünemann und Schirmherr dieses Turniers. Titelverteidiger aus dem letzten Jahr ist der SV 06 Holzminden, trainiert von Sören Eilers und Daniel Gregorovits. Auch in diesem Jahr haben sich einige hochkarätige C-Juniorenmannschaften aus der Bezirks- und Landesliga angemeldet und werden ein schön anzusehenden Fußball präsentieren.

Mit von der Partie sind neben dem heimischen Titelverteidiger: AEB Hildesheim, Arminia Hannover, SpvG Brakel, JSG Steimbke, MTV Wolfenbüttel, Jerxen/Orbke, VfL Bückeburg, JSG Anderten/Ahlten. Es wird noch nach einem Ersatz gesucht, da die JSG Halvestorf leider kurzfristig absagen musste.

Das Turnier wird um 11 Uhr beginnen. Gespielt wird jeweils 15 Minuten, in zwei Gruppen. Modus: Jeder gegen Jeden. Die Erst- und Zweitplatzierten der beiden Gruppen werden im Anschluss an die Gruppenphase die Halbfinale ausspielen. Dabei wird über kreuz gespielt, sprich Erster Gruppe A gegen Zweiter Gruppe B und andersrum. Die beiden Sieger der Partien stehen sich dann im Finale gegenüber. Vorher werden die Verlierer der Halbfinale untereinander den 3. Platz ausfechten.

Foto: rw

Dienstag, 15. Mai 2018 06:33 Uhr

Kaierde/Ammensen/Grünenplan/Delligsen (r). Die JSG Hils wählt Markus Gundelach (TSV Kaierde) zum 1.Vorsitzenden. Stellvertreter wird Maik Meißner (Eintracht Ammensen). Markus Gundelach löst nach 17 Jahren Rolf-Henning Koch (TSV Kaierde) ab, der sein Amt aufgrund privater Gründe niederlegte. Koch wird noch bis zum Ende der Saison die Aufgaben des Vorsitzenden begleiten und den neuen Vorstand einarbeiten.

Gundelach und Meißner wollen die Abläufe und Strukturen der JSG neu bewerten und, wo möglich, Verbesserungen einführen. „Eine Herausforderung wird sein, den seit Jahren anhaltenden Rückgang junger Spieler zu stoppen und ehemalige Spieler zurück zu gewinnen“, sagt Gundelach.

Die JSG Hils ist die gemeinschaftliche Jugend Fußballsparte von FC Eintracht Ammensen, Delligser SC, TuSpo Grünenplan, Stern Hohenbüchen und dem TSV Kaierde. Wer Interesse hat bei der JSG mitzumachen, ob Spieler oder Trainer, kann sich gerne telefonisch oder per E-Mail informieren. Markus Gundelach 05187/1691 markus.gundelach@t-online.de Maik Meißner 0160/97230655 maik.31073@web.de.                                        

Foto: mm

 

Dienstag, 15. Mai 2018 06:29 Uhr

Hameln (mm). Am Montag, den 28. Mai ist wieder soweit. Der Kreis Holzminden führt gemeinsam mit dem Kreis Hameln-Pyrmont eine Trainerfortbildung durch. Um 18 Uhr startet die Veranstaltung in der Heinestr. 7a in Hameln. Zum Thema "Basics des 1 gegen 1: Angreifer mit dem Rücken zum Tor - Defensiv" wird Stützpunkttrainer Werner Brennecke referieren.

Die Trainerfortbildung ist sowohl für lizenzierte als auch nicht lizenzierte Trainer geeignet. Die abgeleisteten Stunden können sich die lizenzierten Trainer für ihre Trainerverlängerung anrechnen lassen.

Foto: rw

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Überregional
Freitag, 11. Mai 2018 06:56 Uhr
A-Junioren der JSG Tündern kehren in die Landesliga zurück
Freitag, 04. Mai 2018 06:55 Uhr

Hameln (r). Nur noch acht Wochen – dann steigt im Hamelner Weserberglandstadion das Sport-Highlight des Sommers. Die AWesA Allstars duellieren sich mit Kult-Klub FC St. Pauli. Der Zweitligist mit dem Hameln-Pyrmonter Gewächs Christopher Buchtmann gehört zu den „Top-Marken“ des deutschen Fußballs, das Millerntor zu den „Fußballtempeln“ des Landes. St. Pauli umgibt ein ganz besonders Flair – und bringt es am 28. Juni mit nach Hameln.

Doch wer soll überhaupt gegen die Kiez-Kicker spielen?

Diese Frage wurde uns mittlerweile unzählige Male gestellt – und jetzt teilen wir es Euch erstmals mit! „Wir haben es uns nicht einfach gemacht. Wochenlang haben wir diskutiert. Wir wollten eine Mischung aus Jung und Alt und natürlich sollen möglichst viele heimische Vereine bei den Allstars vertreten sein. Dennoch muss auch die Qualität der Spieler hoch sein. Unser Ziel war, dass die AWesA Allstars den heimischen Fußballkreis in seiner Vielfalt repräsentieren. Dazu haben wir uns eng mit dem Trainerteam der Allstars abgestimmt“, erklärt Chefredakteur Jannik Schröder die schwierige Zusammenstellung der Mannschaft.

Das Ergebnis zeigen wir nun erstmals der Öffentlichkeit

Obere Reihe von links: Oliver Steffan (Trainer), Alexander Marter (Germania Hagen), Jannis Helmsen (Eintracht Afferde), Adrian Gurgel (HSC BW Tündern), Egcon Musliji (SV Lachem), Julian Maaß (SSG Halvestorf), Philipp Gasde (FC Latferde), Luca Garbsch (TSG Emmerthal), Rolf Schünemann (Trainer).

Mittlere Reihe von links: Christian Mrosek (Sparkasse Hameln-Weserbergland), Ansgar Hannich (Betreuer), Andreas Plaul (Physiotherapeut), Toni Ivankovic (WTW Wallensen), Nils Nehrig (TuS WE Lügde), Daniel Krikunenko (TSV Bisperode), Gerrit Pape (SpVgg. Bad Pyrmont), Marcin Karpiczak (Torwarttrainer), Frank Beck (Aequitas-Center).

Untere Reihe von links: Tim Piontek (HSC BW Tündern), Niklas Kaehler (MTV Lauenstein), Ugur Aydin (HSC BW Tündern), Artur Wesner (SV Lachem), Fabian Moniac (SSG Halvestorf), Jannik Hilker (HSC BW Tündern), Matthias Günzel (SSG Halvestorf), Malte Fitzner (BW Salzhemmendorf).

Ab dem heutigen Freitag gibt’s die Eintrittskarten

Wer Kiez-Kicker und Lokalhelden live aus nächster Nähe erleben möchte, kann sich ab dem heutigen Freitag die Tickets sichern. Es gibt drei Kategorien. „Wir gehen davon aus, dass die sehr limitierten Tribünenplätze schnell vergriffen sein werden und der Vorverkauf schnell anläuft”, orakelt AWesA-Geschäftsführer Matthias Koch: „Es soll ein echtes Familien-Fußballfest werden. Deshalb haben wir uns entschieden, Kinder bis acht Jahre kostenlos ins Stadion zu lassen. Und die ermäßigten Tickets gibt’s im Vorverkauf für nur sechs Euro.”

Bestellung auch online möglich

Auch online ist die Kartenbestellung möglich. Bestellgebühr und Versand werden mit 3,99 Euro angerechnet. Die Online-Bestellung ist ab sofort - bis Sonntag, 24. Juni 2018 möglich.

So einfach funktioniert’s:

1. Eine E-Mail an tickets@awesa.de schreiben (unbedingt Namen und Postanschrift angeben).

2. Per E-Mail kommt eine Rechnung zurück.

3. Nachdem die Zahlung eingegangen ist, macht sich der Umschlag mit den Karten auf den Weg.

Eintrittspreise (VVK = Vorverkauf, TK = Tageskasse) Sitzplatz: 18 Euro (kein VVK-Rabatt) Stehplatz | normal: 8 Euro (VVK), 10 Euro (TK) Stehplatz | ermäßigt*: 6 Euro (VVK), 8 Euro (TK) * Rentner, Behinderte, Kinder zwischen 8 und 16 Jahren. Wichtig: Einlass mit Ermäßigung nur mit Nachweis möglich. Kinder bis 8 Jahre haben freien Eintritt.

Vorverkaufsstellen:

Online

tickets@awesa.de | Namen & Adresse angeben

Hameln

Dewezet-Ticketshop | Osterstr. 16

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Am Markt 4

McDonald’s Neuenroth | Hastenbecker Weg 82

Marktkauf | Böcklerstr. 6

Aequitas-Center | Robert-Henseling-Str. 11

Sonnenklar TV | Bäckerstr. 48

SportLIFE | Reichardstr. 14,

Bad Pyrmont

McDonald’s Neuenroth | Siemensstr. 2

Lügde

TR Möbelhalle | Pyrmonter Str. 53c

Emmerthal

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Sültstr. 1

Aerzen

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Dorfstr. 18

Hessisch Oldendorf

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Marktplatz 2

Coppenbrügge

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Schloßstr. 28

Salzhemmendorf

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Hauptstr. 5

Bad Münder

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Mühlenstr. 1

Foto: AWesA

Samstag, 28. April 2018 09:37 Uhr

Wallensen/Thüste (r). Für den WTW Wallensen kommt an diesem Wochenende zu einem Doppelspieltag mit zwei Derbys. Bereits am heutigen Samstag reist der MTV Lauenstein zum ersten Nachbarschaftsduell an, ehe sich am Montag BW Salzhemmendorf vorstellen wird.

Vorbericht: WTW Wallensen - MTV Lauenstein Anstoß 17.30 Uhr

Mit dem Spiel gegen Lauenstein beginnen für den WTW die Derby-Tage. Gerade der MTV wird mit dem WTW aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen haben, als man Zuhause gegen die Harland-Elf mit 1:2 das Nachsehen hatte. Schon in Lauenstein war das Spiel mit vielen gelben Karten sehr umkämpft, was die Beteiligten jetzt auch für das Rückspiel erwarten.

„Das war im Hinspiel ein sehr knappes Ergebnis und ein großer Fight. Unsere Spieler sind darauf vorbereitet, dass es auch jetzt gegen Lauenstein ein schweres Stück Arbeit wird, zumal der MTV in den letzten Spielen auch sehr gut drauf war“, so WTW-Sprecher Thomas Schütte. Doch wenn man oben dranbleiben möchte, muss man laut Schütte das Heimspiel gegen Lauenstein auch gewinnen. Personell wird es für den WTW etwas besser aussehen, als in dem Wochenspiel in Holzhausen davor, da auch einige Berufstätige wieder dabei sind.

Vorbericht: WTW Wallensen - BW Salzhemmendorf Anstoß 18.30 Uhr

Bei dem Spiel in Thüste kann Blau-Weiß einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. In diesem Jahr spielte der WTW stark auf und ließ Latferde und Salzhemmendorf den heißen Atem im Nacken spüren. Auch wenn der WTW zuletzt nicht mehr so souverän wie in den Spielen davor spielte, will man nun dem Ortsnachbarn den Aufstieg nicht zu leicht machen.

„Wenn die anderen stolpern, wollen wir da sein. Auch wenn wir personell in den letzten Wochen nicht auf Rosen gebettet waren, werden gegen Blau-Weiß alle sehr motiviert sein. Wir rechnen bei gutem Wetter auch mit vielen Zuschauern, die die beiden Mannschaften unterstützen. Salzhemmendorf ist wenn anscheinend nur auswärts schlagbar, wo sie bereits zweimal verloren haben. Daher wollen und werden wir ihnen auf unserem Platz einen heißen Tanz liefern. Vermutlich entscheidet über den Sieg aber nur die Tagesform, auch wenn wir natürlich sehr gerne gewinnen wollen“, so WTW-Sprecher Thomas Schütte.

Bei einem Heimsieg würde der WTW das Aufstiegsrennen noch einmal richtig spannend gestalten und weiter Druck auf die Tabellenspitze ausüben.

Foto: rw

Samstag, 28. April 2018 09:32 Uhr

Almstedt/Tündern (r). Als Tabellenführer benötigen die Jungs von Steffen Niemeyer nur noch einen Punkt aus den letzten fünf Spielen der Bezirksliga um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga zu feiern. Die Jungs aus Tündern dominieren die Liga nach Belieben und führen die Bezirksliga Staffel 3 souverän an. Am heutigen Samstag geht die Reise in den Hildesheimer – Raum  zum JFV  Süd, der sich um „Rang 2 „ in der Tabelle mit Halvestorf und Bad Pyrmont duelliert! Anstoß der Begegnung ist um 13 Uhr.

Das Hinspiel konnte die Mannschaft um Aaron Öffler vor heimischer Kulisse mit 5:0 für sich entscheiden und die Jungs deutlich besiegen. Die Vorzeichen stehen also auf Meisterschaft, da rechnerisch nur noch zwei Mannschaften punktgleich mit der JSG gleichziehen kann. Das Torverhältnis, was sich die Blau-Weissen  „erballert“ haben, dürfte aber der zusätzliche Punkt sein. 58:10 Tore und 43 Punkte aus 15 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Für die Region Hameln ein wichtiges Zeichen, dass wieder eine Mannschaft in der A – Jugend Landesliga vertreten sein wird.

Steffen Niemeyer: „Was das Team in dieser Spielzeit für Leistungen abruft ist fast unheimlich! Mit ganz wenigen Ausnahmen haben wir alle Gegner beherrscht und stehen zu Recht „ON TOP „.   Der JFV Süd wurde auf dem Kunstrasen zwar mit 5:0 vor drei Wochen geschlagen, doch täuscht das Ergebnis ein wenig über die Stärken des JFV Süd hinweg. Wir haben in dem Spiel unsere wenigen Chancen sehr gut genutzt und auf dem Kunstrasen unser Kombinationsspiel aufgezogen. Wenn die Platzverhältnisse in Almstedt gut sind, werden wir auch den notwendigen Punkt mit nach Hause bringen, nur glaube ich nicht, dass das Team nur einen Punkt möchte. Die werden bis zum Schluss Gas geben, um unser Saisonziel schon fünf Spieltag vor Schluss, zu erreichen!“

Foto: mm

Mittwoch, 25. April 2018 06:32 Uhr

Afferde/Tündern (red). Die A-Junioren der JSG Tündern-Afferde/Hilligsfeld tat sich schwer gegen einen tief stehenden Gegner und fand in den ersten 25. Minuten der ersten Halbzeit gegen DJK Hildesheim keine Mittel zum Torabschluss zu kommen. In der 27. Minute erlöste Hamo Alnasser die JSG mit einem Weitschuss. Es dauerte dann bis zur 40. Minute, ehe das 2:0 durch Alex Manka fiel.

In der zweiten Halbzeit bekam DJK einen Elfmeter zugesprochen und verwandelte ihn zum 2:1 durch einen Fehler der weit aufgerückten Innenverteidigung. Zum 3:1, ebenfalls per Elfmeter, traf Julius Hey sicher in der 60. Minute. Magnus Frese erhöhte in der 79. Minute zum Endstand von 4:1. Die JSG vergab kurz vor Schluss der Partie noch einen Elfmeter. "Beste Spieler bei uns waren Aaron Oefler und Vincent Strak", berichtete Dietmar Bekedorf.

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