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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Sonntag, 05. April 2020 11:59 Uhr
Mit Online-Videos vom PUR VITAL fit bleiben
Sonntag, 05. April 2020 11:26 Uhr

Ritterhude (r). Am frühen Samstagmorgen, des 7. März 2020 machte sich der Tross, der SG Burgberg auf nach Ritterhude zu den 16. Krombacher Ü40-Hallen-Niedersachsenmeisterschaft. Nach ca. zweieinhalb Stunden Bullifahrt kam man im Kreis Osterholz - oberhalb von Bremen - an. Dort kehrte man beim vermutlich einzigen Bäcker in Ritterhude ein und gönnte sich einen zweiten Hallo-Wach-Kaffee. Leichtes Turnierfieber kam in der Bäckerei auch schon gleich auf, denn zahlreiche Teams hatten die Bäckerei ebenfalls als ersten Anlaufpunkt ausgewählt.

Pünktlich eineinhalb Stunden vor Turnierbeginn fand man sich in der Sporthalle in Ritterhude ein und bereitete sich auf das große Event vor. Nach der offiziellen Begrüßung und Eröffnungsrede des NFV's begann das Turnier pünktlich um 10 Uhr mit der Partie zwischen SC Gitter und der SG Borstel-S./Luhdorf-R.. Die Oldies konnten sich gleich von dem hohen Niveau der Teams überzeugen.

Im ersten Spiel für die Spielgemeinschaft vom Burgberg wartete kein Geringerer als der Niedersachsenmeister der Jahre 2018 und 2019 im Freien, der SV Eintracht Nordhorn. In der Anfangsphase der Partie konnte man auch noch gut mithalten und man hatte die erste dicke Chance. Leider zischte ein Drehschuss von Sven Häder knapp am Torwinkel vorbei. Am Ende stand eine 0:3-Niederlage auf der Anzeigentafel.

Somit stand man im zweiten Gruppenspiel gegen den zweimaligen Ü40-Hallen-Niedersachsenmeister VFL Lönningen schon unter Zugzwang. Schnell lag man aber auch in dieser Partie mit 0:3 zurück. Zwar schöpften die Oldies vom Burgberg nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 von Carsten Koplin nochmal Hoffnung, aber Ende verlor man auch diese Partie klar mit 1:6.

Das letzte Gruppenspiel gegen den VFL Lüneburg wollte man aus Burgberger-Sicht nochmal positiv gestalten. Doch bereits nach wenigen Sekunden lag man schon wieder in Rückstand. Zwar war es wiederum Carsten Koplin, der nach einem schönen Doppelpass mit Sven Häder den 1:3-Anschlusstreffer erzielte. Trotzdem stand wieder eine 1:4 Niederlage zu Buche und man musste wieder bereits in der Vorrunde die Segel streichen.

Der anfängliche Frust wurde beim Zuschauen des weiteren Turnierverlaufs mit dem ein oder anderen Bierchen begossen. Die Teams gespickt mit ehmaligen Profis wie Jörg Butt (FC Bayern München, Benfica Lissabon, Bayer 04 Leverkusen und Hamburger SV) oder Stefan Hanke (Bayer 04 Leverkusen, FC St. Pauli und Hambuger SV) zeigten tollen Oldie-Fussball auf sehr hohem Niveau. Der Gruppengegner der Burgberger VFL Lönningen schaffte es sogar bis ins Endspiel und musste sich dort dem VFL Wolfsburg geschlagen geben.

Am Abend traf man sich dann in der angemieteten Disco und dort gab es eine Players-Night, bei der es nach einem gemeinsamen Essen die offizielle Siegerehrung gab. Dort wurde dann bis in die frühen Morgenstungen gefeiert. Nach einem reichhaltigen Frühstück traten die Oldies dann wieder die Heimreise an.

Delgations-Leiter Sven Häder sprach im Anschluss von einem tollen Event. "Auch wenn wir sportlich den NFV-Kreis Holzminden nicht ganz so gut vertreten haben, haben wir dieses in der dritten Halbzeit wieder nachgeholt. Wir freuen uns jetzt schon auf die 17. NFV-Hallen-Niedersachsenmeisterschaft 2021 in Osnabrück, denn mit dem Hallen-Kreismeistertitel 2020 im Landkreis Holzminden, hat man das Ticket schon wieder gebucht!", so Häder.

Foto: SG Burgberg

Samstag, 04. April 2020 19:12 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Bereits die zweite Saison des Online-Fußballmanagerspiels "Onlineliga" (wir berichteten) wird in der Nacht vom heutigen Samstag auf den morgigen Sonntag abgeschlossen. Dann werden logischerweise auch die Auf- und Absteiger feststehen. Zur neuen Saison wird es mindestens eine "Kreisliga Holzminden" (6. Liga) geben. Diese setzt sich aus bestehenden Teams und neugemeldeten Mannschaften zusammen.

Wichtig: Alle inaktiven Mannschaften werden gelöscht und können dann nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen. So haben alle inaktiven Teams noch bis Mitternacht die Chance, sich einzuloggen und damit weiterhin Teil des Spiels zu bleiben.

Wie kann man sich anmelden?

Habt ihr auch Interesse, einen Vereinen in eurem Heimatort zu gründen und zu bestimmen, welche Spieler verpflichtet werden oder wie die Mannschaft trainieren soll? Dann steigt ein. Nach wenigen Klicks seid auch ihr Teil des kostenlosen Spiels. Den Einladungslink findet ihr hier.

In den nächsten Tagen wird auch ein Bericht zur Rückrunde folgen.

Collage: mm

Samstag, 04. April 2020 10:45 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Vielen Fußballern blutet derzeit das Herz. Mit zahlreichen Trainingseinheiten und Vorbereitungsspielen hatte man auf den Rückrundenstart hingearbeitet, doch dann traf Deutschland das Coronavirus, welches derzeit das Leben jedes einzelnen Einwohners stark einschränkt. Dennoch stellen sich die Fußballer viele Fragen, wie z.B.  "Wird die Saison überhaupt noch einmal fortgesetzt?" oder "Wie wird die Saison bei einem Abbruch gewertet?"

Seit dem gestrigen Freitagvormittag ist klar, dass der Trainings- und Spielbetriebs bis auf Weiteres ausgesetzt wird (wir berichteten), dies gilt im Amateurbereich für 21 Landes- und fünf Regionalverbände. Nun änderte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowohl die DFB-Spielordnung als auch die DFB-Jugendordnung, um in der aktuellen Kreisensituation dringend nötige Flexibilisierungen sowie Erleichterungen für die Vereine zu ermöglichen. Die Änderungen wurden vom DFB-Vorstand beschlossen. Sie treten mit sofortiger Wirkung in Kraft und sind bis zum 30. Juni 2021 gültig.

ALLE ÄNDERUNGEN IM ÜBERBLICK

DFB-Spielordnung

Saisonwertung (§ 4): Sollte ein Wettbewerb in der aktuellen Saison 2019/2020 aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden, können die Mitgliedsverbände abweichende Regelungen beschließen – unter anderem zur Regelung von Auf- und Abstieg oder beispielsweise einer möglichen Nichtwertung der Saison.

Beginn und Ende des Spieljahres (§ 7): In der Regel beginnt ein Spieljahr im Fußball am 1. Juli und endet mit dem 30. Juni des folgenden Jahres. Jetzt sind Abweichungen möglich, sofern Spielansetzungen über den 30. Juni 2020 hinaus notwendig sein sollten, um das Spieljahr sportlich abschließen zu können. Auch der Beginn des Spieljahres 2021/2022 kann entsprechend angepasst werden.

Wechselperioden für Amateure (§ 16): Die regulären Wechselperioden sind grundsätzlich vom 1. Juli bis 31. August sowie vom 1. bis 31. Januar. Lässt die FIFA davon Ausnahmen zu, kann der DFB-Vorstand jetzt erforderliche Anpassungen für den deutschen Amateurfußball beschließen. In Bezug auf weitere feste Stichtage – beispielsweise der 30. Juni für die Abmeldung eines Spielers bzw. einer Spielerin vom alten Verein oder der 31. August für die Einreichung eines Antrags auf Spielerlaubnis - können ebenfalls abweichende Regelungen für die laufende und kommende Saison getroffen werden. Erfolgt eine einheitliche Festlegung durch den DFB-Vorstand, so ist diese verbindlich. Abweichungen in den einzelnen DFB-Landesverbänden sind in diesem Falle nur mit Genehmigung des DFB-Vorstands zulässig.

Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren (§ 17): Normalerweise gilt, dass Amateure, die mindestens sechs Monate kein Spiel bestritten haben, den Verein wechseln können, ohne dass es dafür der Zustimmung des abgebenden Klubs bedarf. Zum Schutz der Klubs können die zuständigen Regional- und Landesverbände nun festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt werden konnte, bei der Berechnung des Sechs-Monats-Zeitraums nicht berücksichtigt werden.

DFB-Jugendordnung

Durchführung der Spiele (§ 1): Wie bei den Aktiven können die Mitgliedsverbände Jugendspiele ihres Zuständigkeitsbereichs nach dem 30. Juni 2020 zulassen, soweit dies zur Durchführung des Spielbetriebs erforderlich ist.

Vereinswechsel (§ 3 und § 3a): Sofern durch zeitliche Verschiebungen der Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 nötig, können von den zuständigen Verbänden auch Stichtage in Bezug auf Vereinswechsel und Beantragungen der Spielerlaubnis im Jugendbereich angepasst werden. Gleiches gilt für damit verbundene Wartefristen. Wie bei den Herren und Frauen gilt: Bei der Berechnung der Sechs-Monats-Frist können die zuständigen Verbände festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt werden kann, ausgeklammert werden.

Altersklassen (§ 5): Juniorinnen und Junioren bleiben auch dann noch für ihre Altersklasse der Spielzeit 2019/2020 spielberechtigt, sollten Meisterschaftsspiele ihrer Mannschaft nach dem 30. Juni 2020 stattfinden. Für den jeweils ältesten spielberechtigten Jahrgang können die Landesverbände des DFB allerdings ein Datum festlegen, an dem das Spielrecht für die jeweilige Altersklasse verfällt.

Freitag, 03. April 2020 10:19 Uhr

Barsinghausen (r). Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wird der Fußball in Niedersachsen bis auf Weiteres ruhen. Das Präsidium des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat beschlossen, die ursprünglich bis zum 19. April vorgesehene Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes aufgrund der jeweiligen staatlichen bzw. behördlichen Verfügungslage auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Eine Fortsetzung des Spielbetriebes wird der NFV mindestens zwei Wochen vorher kommunizieren. Dies soll den Vereinen die Planung, soweit überhaupt möglich, erleichtern.

„Wir orientieren uns mit unserer Entscheidung an der behördlichen und staatlichen Verfügungslage und reagieren mit ihr auf eine nie dagewesene Krise. Die gegenwärtige Situation lässt uns leider keinen anderen Handlungsspielraum“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath. „Oberste Priorität hat weiterhin die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus und die Gesundheit unserer Mitglieder.“

Das NFV-Präsidium hat darüber hinaus entschieden, dass weiterhin alle zentralen und dezentralen Maßnahmen der Lehrarbeit (Aus-, Fort-, Weiterbildung) und Talentförderung ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Aus diesem Grund ruht parallel auch weiterhin der Betrieb in der NFV-Sportschule in Barsinghausen.

Freitag, 03. April 2020 08:07 Uhr

Kreis Holzminden (kp). Im Januar dieses Jahres bekam der zweijährige Elias die Schockdiagnose Leukämie. Vor einigen Tagen folgte dann die nächste schlechte Nachricht, denn die Chemotherapie, die er bekommen hat, blieb erfolglos. Jetzt ist er dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen.

Die Eltern des kleinen Jungen richten sich nun mit einem dringlichen Appell an jeden Einzelnen, der von dem Schicksal ihres zweijährigen Sohnes erfahren hat: „Lass Dich typisieren.“ Jede Typisierung ist wichtig, denn es erhöht die Chance, dass Elias seinen genetischen Zwilling findet, auf dessen Stammzellen er angewiesen ist.

„Jetzt brauche ich fünf Minuten von Deinem Leben, um meins zu retten“, steht auf einem Handzettel, den die Eltern seit einigen Tagen verteilen. Versehen ist dieser Zettel auch mit einem Hinweis auf die Homepage der DKMS. Hier kann sich jeder innerhalb weniger Minuten registrieren lassen. Anschließend bekommt man ein Wattestäbchen zugeschickt, um selbstständig einen Wangenabstrich vornehmen zu können. Das Wattestäbchenset muss dann einfach wieder an die DKMS zurückgeschickt werden. So schnell ist man dann ein potentieller Spender.

Foto: privat

Donnerstag, 02. April 2020 09:54 Uhr

Boffzen (mm). Mit dem Bericht "Fatmir Vata kehrt zum FC 08 Boffzen zurück" haben wir Euch in den April geschickt. Es war somit nur ein Aprilscherz, den wir uns erlaubt haben. Vata`s Spielerpass befindet sich jedoch in Boffzen, sodass der 14-fache albanische Nationalspieler jederzeit beim Kreisligisten eingesetzt werden könnte. Man darf gespannt sein, ob der ehemalige Bundesliga-Profi doch nochmal für den FC 08 Boffzen wirbeln wird.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 01. April 2020 08:19 Uhr

Boffzen (mm). Es gibt für einen Fußballer Orte, an die sie besonders gerne zurückkehren - für Fatmir Vata ist einer dieser Orte das Sollingstadion in Boffzen. Dort war Vata Ende Oktober letzten Jahres mit der Fußballschule des VfL Bochum zu Gast. Bei der Begrüßung wurde der 14-fache albanische Nationalspieler den Kindern auch als Ex-Spieler des FC 08 Boffzen vorgestellt. FCB-Offensivmann Marec Wenzel erinnerte sich ebenfalls an die gemeinsame Zeit in Blau-Gelb zurück und konnte den mittlerweile 48-Jährigen überzeugen, demnächst erneut das Trikot des Kreisligisten überzustreifen.

"Für mich war es immer ein Highlight mit Fatmir auf dem Platz zu stehen. Er hat uns mit seiner Erfahrung enorm weitergeholfen. Als die Fußballschule bei uns in Boffzen gastierte, bin ich schließlich auf die Idee gekommen, mit ihm erneut in den Kontakt zu treten", berichtete Marec Wenzel, der selbst erst seit Sommer wieder zurück beim FCB ist.

"Als Marec mich gefragt hat, habe ich nicht lange überlegt. Ich war schon damals sehr begeistert vom familiären Umfeld, welches ich in Boffzen vorgefunden habe. Ich fühle mich, trotz meines Alters, noch fit genug, um mit den Jungs in der Kreisliga zu kicken und werde mich intensiv auf die Spiele vorbereiten", freut sich Vata auf seine Rückkehr. Sein Pass wurde unter den "Karteileichen" gefunden und schleunigst wieder in die von der Betreuerin Melanie Klowat sorgfältig geführte Passmappe verstaut.

"Ich freue mich unheimlich darauf, dass Fatmir unter mir spielen möchte. Für mich war es immer ein Genuss mit ihm zusammen zu spielen. Er wird nicht bei jedem Spiel dabei sein, aber wenn er da ist, wird sich das insgesamt positiv auf unser Spiel und dessen Ausgang auswirken", zeigte sich FCB-Coach Serhat Kara über die Zusage des Ex-Profis, der mit Arminia Bielefeld in der Bundesliga gespielt hat, sehr erfreut. Wann er sein erstes Spiel machen wird, ist aufgrund der derzeitigen Situation noch ungewiss.

Foto: mm

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Montag, 30. März 2020 20:43 Uhr

Kreis Holzminden. Freunde des Sports aufgepasst! Ihr wollt auch während der Corona-Krise fitbleiben? Kein Problem. Bereits am morgigen Dienstagabend (31. März) habt ihr ab 19 Uhr eine gute Gelegenheit dazu. Das "PUR Vital Sport- und Therapiezentrum" aus Stadtoldendorf bietet ein Tabata "Live" Workout auf Facebook an. Sei dabei! Wir werden das Video auf unserer Facebook-Seite teilen, sodass ihr die Übungen live oder re-live machen könnt.

Kurzfristig werden neben des Live-Videos auch weitere Videos in einer Übersicht erscheinen.

Wir wünschen viel Spaß beim Workout!

Foto: PUR Vital Sport- und Therapiezentrum

Frauen
Mittwoch, 04. März 2020 17:07 Uhr
C-Juniorinnen der JSG Forstbachtal werden Vize-Hallenkreismeister
Dienstag, 03. März 2020 06:08 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). DFB-Trainerin Friederike Kromp hat für das EM-Qualifikationsturnier den 20-köpfigen Kader der deutschen U17-Juniorinnen Nationalmannschaft nominiert. Mit dabei sein wird, die in Dohnsen aufgewachsene und mittlerweile in Wolfsburg wohnhafte Natasha Kowalski. Nach dem Sieg der Europameisterschaft (hier) und der erneuten deutschen Meisterschaft bei den U17-Juniorinnen (hier) ist die Stürmerin aus dem Weserbergland in die zweite Damenmannschaft des VfL Wolfsburg gewechselt, wo sie bei zehn Einsätzen in der zweiten Bundesliga bisher auf vier Treffer gekommen ist.

Natürlich möchte Natasha Kowalski und ihr Team auch bei der Europameisterschaft dabei sein. Hierzu muss die deutsche Elf beim Qualiturnier, welches vom 14. bis 20. März in den Niederlanden stattfinden wird, die Mannschaften von Kroatien, Schottland und den Niederlanden hinter sich lassen, denn nur der Erstplatzierte dieser Gruppe wird vom 09. - 22. Mai in Schweden dabei sein. Dort wird es dann auch um die drei europäischen Startplätze für die U 17-WM 2020 in Indien (02. bis 21. November 2020) gehen.

Spiele der deutschen Nationalmannschaft

1. Spiel: Samstag, den 14. März Deutschland gegen Kroatien, Anstoß um 12 Uhr im Sportpark Parkzicht, Uden

2. Spiel: Dienstag, den 17. März Deutschland gegen Schottland, Anstoß um 15 Uhr im Sportpark De Wieen, Venray

3. Spiel: Freitag, den 20. März Deutschland gegen Niederlande, Anstoß um 19 Uhr im Sportpark Parkzicht, Uden

Foto: mm

Mittwoch, 05. Februar 2020 06:31 Uhr

Lippoldsberg (r). Am vergangenen Sonntag traten die FC Boffzen - Damen beim Weserbergland Cup der FSG Weser/Verna an. Das Turnier wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" ausgespielt, sodass jedes Ergebnis zählte.

Denkbar schlecht startete man ins Turnier, in dem man sich mit 0:1 dem DSC Dransfeld geschlagen geben musste. Im Spiel gegen den Ligakonkurrenten SG Ottbergen II /Derental trennte man sich 0:0. Gegen den MF Göttingen II konnte man sich durch ein Tor von Nadine Griebelbauer mit 1:0 durchsetzen. Gegen die SG Lindenberg/Adelebsen wurde erneut ein knapper 1:0 Sieg durch einen Treffer von Laura Neils eingefahren. Dem MTV Markoldendorf musste man sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Gegen den VfB Uslar traf Stefanie Vogt zum 1:0 und sicherte den knappen Sieg. Das letzte Spiel gegen den Gastgeber aus Weser/Verna gewann Boffzen durch einen Treffer von Laura Neils mit 1:0.

Am Ende platzierte man sich mit 13 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang, einen Punkt hinter dem Sieger DSC Dransfeld.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 28. Januar 2020 17:58 Uhr

Duingen (mm). Eine weitere Erfahrung haben die Dielmisser Damen am vergangenen Samstagvormittag beim Hallenturnier des DSC Duingen sammeln können. In den drei Gruppenspielen wurde deutlich, dass die Mannschaft um Carmen Severin auch dieses Mal Lehrgeld bezahlen sollte. Immerhin konnte der VfL mit einem Unentschieden gegen DSC Duingen für einen Achtungserfolg sorgen.

In der Gruppe A standen sich der TSC Sack, der SV Friesen Langenholzen, der Gastgeber DSC Duingen und mit dem VfL Dielmissen die einzige Mannschaft aus dem Kreis Holzminden gegenüber. Somit bekam es der VfL mit drei Teams aus der Hildesheimer Kreisliga zutun, die in der Freiluftsaison in zwei verschiedenen Staffeln aufgeteilt sind. Im Eröffnungsspiel bekam es der VfL Dielmissen auch gleich mit dem Titelverteidiger, dem TSC Sack zutun. Der TSC war in diesem Duell auch gleich das bessere Team und fuhr einen verdienten 2:0-Sieg ein.

Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen die Damenmannschaft des DSC Duingen, welche in ihrem ersten Gruppenspiel mit 0:6 gegen den SV Friesen Langenholzen unter die Räder geraten war. Es wurde somit ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Der VfL konnte eine verbesserte Leistung auf das Hallenparkett bringen und vereinzelt auch eigene Torchancen kreieren. Die Partie endete mit einem torlosen Unentschieden, über welches sich die Damen von der Ithbörde freuen durften.

Im Anschluss folgte das Spitzenspiel der Gruppe A. In einem Nachbarschaftsduell standen sich der TSC Sack und der SV Friesen Langenholzen gegenüber. Die Friesen gingen mit 1:0 in Führung. Diesen Spielstand glich Sack schließlich zum 1:1-Endstand aus, sodass für beide Teams klar war, dass man im jeweiligen letzten Gruppenspiel noch etwas für das Torverhältnis tun sollte, da sich nur der Erstplatzierte direkt für die Halbfinalspiele qualifzieren würde.

Den Anfang machte der TSC Sack. Dieser konnte den DSC Duingen lediglich mit 1:0 besiegen. Somit benötigte Langenholzen gegen den VfL Dielmissen nurnoch einen Sieg, um den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Dieser war gegen die überforderte Mannschaft aus Dielmissen nur Formsache. Viel zu einfach wurde es der Mannschaft aus Langenholzen gemacht, welche nach der regulären Spielstand einen 8:0-Sieg feiern durfte. Der TSC Sack hatte mit sieben Zählern gute Chancen als beste zweitplatzierte Mannschaft ins Halbfinale einzuziehen. Der VfV Hildesheim konnte in der Gruppe B auf dieselbe Punktzahl und haargenau dasselbe Torverhältnis kommen. Der weitere Halbfinalist wurde demzufolge im Neunmeterschießen gesucht. Hier bewiesen die Domstädter die besseren Nerven, sodass der Titelverteidiger aus Sack ausgeschieden war.

Tabelle:

1. SV Friesen Langenholzen 15:1 Tore 7 Punkte

2. TSC Sack 4:1 Tore 7 Punkte

3. DSC Duingen 0:7 Tore 1 Punkt

4. VfL Dielmissen 0:10 Tore 1 Punkt

Neben dem SV Friesen Langenholzen und dem VfV Hildesheim qualifzierten sich der TuS GW Himmelsthür (Gruppensieger der Gruppe C) und der PSV GW Hildesheim (Gruppensieger der Gruppe B) für die Halbfinalspiele. Im ersten Halbfinale zeigte der TuS GW Himmelsthür dem SV Friesen Langenholzen deutlich die Grenzen auf und setzte sich mit 3:0 durch. Auch der VfV Hildesheim hatte gegen den PSV GW Hildesheim das Nachsehen. So endete Partie mit einem Spielstand von 2:0 für die Grün-Weißen.

Im Neunmeterschießen wurde der dritte Platz ausgeschossen. Auch bei diesem Neunmeterschießen konnte sich der VfV Hildesheim auf ihre Schützinnen und die Torfrau verlassen. Mit 3:2 wurde der SV Friesen Langenholten besiegt, welcher sich mit dem vierten Turnierplatz anfreunden musste. Wer mit einem engen Endspiel zwischen dem TuS GW Himmelsthür und dem PSV GW Hildesheim gerechnet hatte, der wurde getäuscht. Der PSV GW Hildesheim siegte deutlich mit 3:0 und nahm bei der anschließenden Siegerehrung den Siegerpokal entgegen.

Fotos: mm

 

 

Donnerstag, 23. Januar 2020 06:29 Uhr

Duingen (mm). Am Samstagvormittag, den 25. Janaur wird erneut das "1-Tages-Turnier" für Damenmannschaften des DSC Duingen stattfinden. In diesem Jahr ist das Teilnehmerfeld von acht auf 12 Teams angewachsen. Mit dabei sein wird auch die im Sommer neugegründete Damenmannschaft des VfL Dielmissen. Als Titelverteidiger gehen die Damen des TSC Sack an den Start.

Die drei Vierergruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: TSC Sack, VfL Dielmissen, SV Friesen Langenholzen und DSC Duingen

Gruppe B: PSV GW Hildesheim, VFV Hildesheim, SSV Förste, VfB Oedelum

Gruppe C: WTW Wallensen, TuS GW Himmelsthür, JFC Kaspel, MTV Banteln

Ab 10 Uhr wird die Vorrunde stattfinden. Neben den jeweiligen Gruppenersten zieht der beste Gruppenzweite ins Halbfinale ein. Das erste Halbfinale wird gegen 13.46 Uhr erwartet. Das Endspiel ist für 14.38 Uhr geplant.

Foto: mm

Montag, 06. Januar 2020 06:14 Uhr

Blomberg/Hardegsen/Boffzen (red). Am vergangenen Samstag traten die FC Boffzen - Damen beim United4Sports Wintercup in Blomberg an. Ausrichter war die SG Holzhausen / Barntrup / Blomberg, gespielt wurde mit sieben Teams im Modus "Jeder gegen Jeden" - also jedes Spiel zählte. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden setzte man sich am Ende gegen die Konkurrenz durch und konnte sich den Turniersieg sichern. Zudem wurde Vivian Fogheri als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet.

Die erste Partie bestritt man gegen das erste Team des Gastgebers. Denise Kerpers brachte den FC in Führung, doch die SG glich zum 1:1 - Endstand aus. Im zweiten Spiel traf man auf den SV Bökendorf II. Hier setzten sich die Blau-Gelben nach Toren von Nadine Griebelbauer, Denise Kerpers und Sophie Lutter - Kayser souverän mit 3:0 durch. Der nächste Gegner Eintracht Hameln wurde durch Tore von Laura Neils (2x), Leonie Ludewig und Finnja Mindermann klar geschlagen. Auch gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers behielt man mit 2:0 die Oberhand (Tore: Leonie Ludewig & Laura Neils). Gegen den SC Vlotho entwickelte sich eine spannende Partie, in der Boffzen am Ende mit 2:1 die Oberhand behielt (Tore: 1x Eigentor, 1x Finnja Mindermann). Im letzten Spiel gegen WTW Wallensen holte man dank eines Tores von Laura Neils einen knappen 1:0 - Sieg, welcher den umjubelten Turniersieg sicherte.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Eileen Rolf, Leonie Ludewig, Finnja Mindermann, Denise Kerpers, Stefanie Vogt, Nadine Griebelbauer, Michelle Räker, Sina Gröbing, Carolin Helling, Laura Neils & Sophie Lutter - Kayser.

Am gestrigen Sonntag trat man in Hardegsen beim VW Zentrum Göttingen Cup an. Mit einem Sieg und drei Niederlagen musste man sich in einer starken Vorrundengruppe mit dem Aus nach vier Spielen begnügen. Gegen den RSV Sickte / Hötzum geriet man schnell in Rückstand, Sophie Lutter - Kayser konnte lediglich den 1:3 - Ehrentreffer erzielen. Im zweiten Spiel gegen den MTV Markoldendorf war es ebenfalls ein schneller Rückstand, der das Spiel vorentschied. Hier war es Nadine Griebelbauer, die sich für den 1:4 - Ehrentreffer verantwortlich zeigte. Gegen den Titelverteidiger, den Landesligisten Hannover 96 II zeigte der FC eine gute Leistung. Die schnelle 96-Führung glich Nadine Griebelbauer aus. Hannover konnte zum Ende der Spielzeit das Ergebnis auf 5:1 hochschrauben. Das letzte Spiel gegen den TSV Peine entschied Boffzen durch Tore von Sophie Lutter - Kayser und Laura Neils mit 2:1 für sich und schied als Vierter der Vorrundengruppe aus.

Zum Einsatz kamen: Rieke Böhm, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Finja Gießmann, Finnja Mindermann, Carolin Helling, Jana Tilinski, Denise Kerpers, Sophie Lutter - Kayser, Laura Neils & Nadine Griebelbauer.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 05. Dezember 2019 07:07 Uhr

Lauenau/Holzminden (mm). Ein erfreuliches Ergebnis konnte die im Sommer neugründete Mädchenkreisauswahl des NFV-Kreises Holzminden beim Nachsichtungshallenturnier des NFV-Bezirk Hannover in Lauenau einfahren. Die Mannschaft von Jörg Schmidt, die größtenteils aus seiner Forstbachtaler Mannschaft besteht, landete auf einem guten dritten Platz.

Neben Sarah Oerke (JSG Forstbachtal) und Melike Cizme (JSG Boffzen/Fürstenberg) sowie die ein Jahr ältere Niki Schlögel (MTV Bevern), die ohnehin schon beim Stützpunkttraining sind, wurden nun auch die Torhüterin Priska Albrecht und Hetti Albrecht (beide JSG Forstbachtal) gesichtet. Sie dürfen nun ebenfalls einmal in der Woche zum Stützpunkttraining nach Barsinghausen fahren.

Mit einem 1:0-Sieg gegen den Kreis Schaumburg war die Auswahlmannschaft von Jörg Schmidt ins Turnier gestartet. Vom Kreis Region Hannover Ost trennte sich die Holzmindener Auswahl mit einem 0:0-Unentschieden. Gegen den späteren Turniersieger, den Kreis Hildesheim, kassierten sie eine 0:3-Niederlage. Zum Abschluss wurde der Kreis Hannover West mit 3:2 besiegt.

"Wir haben eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Schön ist, dass die beiden Spielerinnen auch gesichtet wurden. So haben wir vom Kreis Holzminden beim Stützpunkttraining in Barsinghausen eine gute Beteiligung", freute sich Kreisauswahltrainer Jörg Schmidt.

Tabelle

1. Kreis Hildesheim 8:4 Tore 9 Punkte

2. Kreis Hannover West 7:4 Tore 7 Punkte

3. Kreis Holzminden 5:5 Tore 7 Punkte

4. Kreis Hannover Ost 4:0 Tore 5 Punkte

5. Kreis Schaumburg 0:10 Tore 0 Punkte

Für den Kreis Holzminden waren folgende Spielerinnen im Einsatz:

Emily Schoppmeier (SG Lenne/Wangelnstedt), Ronja Pfeiffer (JSG Ith), Melike Cizme (JSG Boffzen/Fürstenberg), Priska Albrecht, Sarah Oerke, Hetti Albrecht, Leonie Schrader, Valeria Kuhn (alle JSG Forstbachtal)

Foto: NFV-Kreis Holzminden

 

Rede und Antwort
Donnerstag, 19. März 2020 12:44 Uhr
"Fußball ist für uns die Nummer eins" - Marvin und Calvin Böker im Gespräch mit der Redaktion
Samstag, 29. Februar 2020 10:52 Uhr

Holzminden/Gütersloh (mm). Von Holzminden in die B-Juniorinnen Bundesliga - diesen Weg ist mit Luisa Oerke nach der U17-Nationalspielerin Natasha Kowalski bereits die zweite Spielerin des SV06 Holzminden gegangen. Seit Sommer kickt Oerke für den FSV Gütersloh, der aktuell Zweiter in der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest ist. Mit einem Zweitspielrecht läuft sie ab und zu auch bei der Landesliga B-Juniorenmannschaft von Sören Eilers auf. Gemeinsam mit der Redaktion blickt Luisa Oerke auf ihre bisherige Laufbahn und die anstehende Rückrunde.

Redaktion: "Luisa, wo hast du wann angefangen? War das deine letzte Station vor deinem Wechsel nach Holzminden?"

Luisa: "Ich habe in der G-Jugend bei der JSG Forstbachtal angefangen, Fußball zu spielen. Dort habe ich dann bis zu meinem Wechsel nach Holzminden auch unter Achim Rauls als Trainer gespielt."

Redaktion. "In welchen Auswahlmannschaften hast du gespielt?"

Luisa: "Ich habe angefangen, von der E- bis zur D-Jugend in der Kreisauswahl bei den Jungen zu spielen. Dann habe ich auch in Hameln beim Stützpunkt der Jungs gespielt. Bei den Mädchen ging’s in der U12 mit einem Sichtungsturnier für den Stützpunkt Hannover in Lauenau los. Dort habe ich eine Sichtung bekommen und war dann ein paar mal beim Training in Barsinghausen, bevor ich dann direkt im Stützpunktkader des Sichtungsturniers für die U12- Niedersachsenauswahl war. Auch dort hab ich’s geschafft, was für mich damals total überraschend kam. Ich meine, ich hatte es quasi innerhalb von ein bis zwei Monaten von Kreis- bis Niedersachsenauswahl geschafft."

Redaktion: "Das klingt in der Tat sehr rasant. Was hast du dort erlebt?"

Luisa: "Dann gingen eben meine fünf Jahre beim NFV mit vielen Lehrgängen und Turnieren los. Für die Zeit dort und alles was ich erleben durfte, bin ich extrem dankbar und auch für die Leute, die man dort kennengelernt hat, die mit einem seine Leidenschaft teilen."

Redaktion: "Hast du auch mal eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen?"

Luisa: "Im Sommer 2018 hatte ich, nach dem Länderpokal im Frühjahr mit der U16, eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen, wo ich dann auch bei einigen Maßnahmen u.a. in Stuttgart und Saarbrücken dabei war. Natürlich hat man sich zum einen über die Einladung zur Nationalmannschaft extrem gefreut, aber natürlich bleiben auch Fahrten mit der Niedersachsenauswahl und Länderpokale in Erinnerung."

Redaktion: "Was zählst du als deine größten Erfolge?"

Luisa: "Das ist schwierig zu sagen. Den ersten großen Titel konnte ich direkt mit der U12-Auswahl holen, als wir in Bremen Norddeutscher Meister wurden. Sonst waren eben die Maßnahmen mit der Nationalmannschaft und die Länderpokale riesen Erfolge für mich. Die bisherige Saison mit Gütersloh zählt auch als ein Highlight am Ende meiner Jugendjahre."

Redaktion: "Mit der C-Jugend habt ihr damals auch einmal gegen die Herforder B-Juniorinnen gespielt.  Hast du dich direkt danach den Herfordern angeschlossen? Wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Luisa: "Nach dem Spiel konnte ich nicht direkt zu Herford, weil das allein mit dem Fahraufwand nicht zu schaffen gewesen wäre. Nach meiner Saison in Tündern bei den Mädchen bin ich dann mit noch einer aus Tündern dort zum Probetraining gegangen und dann im Sommer 2018 hingewechselt. Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und die Saison in der Regionalliga als jüngerer Jahrgang hat Spaß gemacht. In der Zeit habe ich aber überwiegend bei Holzminden gespielt, trotzdem konnte ich der Mannschaft in den Spielen, wo ich da war, weiterhelfen und das hat mich gefreut."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zu Gütersloh zu Stande? Welche Position spielst du dort und wie zufrieden bist du mit der Hinrunde?"

Luisa: "Wir hatten mit Herford im Frühjahr 2019 ein Pokalspiel gegen Gütersloh. Einen Tag später hatte ich direkt einen Anruf von Christian Pohlmann, meinem jetzigen Trainer. Ich war dann relativ zügig dort beim Probetraining, was mir super gefallen hat. Nachdem wir dann mit ihm lange bezüglich der Fahrerei usw. gesprochen hatten, stand für mich der Wechsel dort hin eigentlich ziemlich schnell fest. Klar wollte ich die Chance ergreifen und ein paar kannte ich von der Niedersachsenauswahl und vom DFB auch schon. In den ersten Einheiten hat man gemerkt, dass die Mannschaft echt Potential hat. Ich habe dann erstmal etwas in der Vorbereitung gebraucht, mich in das System einzufinden usw., da ich eben nicht dreimal die Woche dort zum Training hin konnte. Ich spiele dort Zehner oder Stürmer und bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der Hinrunde. Wir haben das erste Saisonspiel gegen Leverkusen unnötig verloren und stehen so unter Essen, aber ich bin extrem stolz auf unsere Entwicklung. Nach der Vorbereitung und dem ersten Spiel haben wir glaube ich kurz den Glauben an unser Ziel, um die Meisterschaft mitzuspielen, verloren, aber sind dann stark zurück gekommen."

Redaktion: "Welche Saisonziele hast du mit dem FSV Gütersloh?"

Luisa: "Klar haben wir das Ziel, Meister zu werden. Der Kader ist extrem stark. Das Einzige, was wir jetzt dafür noch machen können, ist unsere noch ausstehenden Rückrundenspiele souverän runterzuspielen und uns auf jedes einzelne Spiel zu fokussieren, weil wir uns keinen Ausrutscher erlauben können. Das ist die Voraussetzung, um noch die Chance zu haben."

Redaktion: "Hast du auch eine Chance in die Westfalenauswahl zu kommen?"

Luisa: "Nach meinem Wechsel wollte ich mich erstmal nur auf die Vereine und die Schule konzentrieren. Jetzt, wo sich das alles aber eingespielt hat, habe ich nach dem Hallenmasters in Ibbenbühren vor ein paar Wochen, wo wir sozusagen „Hallenwestfalenmeister“ mit Gütersloh geworden sind, direkt eine Einladung zur nächsten Maßnahme der Westfalenauswahl im März bekommen, die ich auch wahrnehmen will."

Redaktion: "Für Holzminden spielst du immernoch. Wie oft kamst du dort zum Einsatz? Ist der Klassenerhalt in der Landesliga drin?"

Luisa: "Mit den Pokalspielen kam ich in etwa sechsmal zum Einsatz. Das Problem ist eben, dass sich die Ligaspiele normal mit denen von Gütersloh überschneiden. Klar ist der Klassenerhalt drin, mit vollem Kader und nötiger Einstellung sollte das die Mannschaft schaffen. Die Liga ist generell extrem eng gestaffelt, da ist sowohl nach oben, als auch nach unten nicht viel Luft - alles ist möglich."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie kriegst du das neben der Schule in Dassel unter einen Hut?"

Luisa: "Ich trainiere normal montags und mittwochs bei Holzminden und freitags eben bei Gütersloh. Am Samstag haben wir ein Ligaspiel. Die restlichen Tage in der Woche habe ich lange Schule und trainiere ggf. eigenständig oder muss eben was für die Schule machen. Das klappt eigentlich ganz gut, besser als gedacht. Ich hatte echt Angst, dass das eben, dadurch dass ich jetzt halt schon in der 12. Klasse bin und aufs Abi zugehe und auch eben alles für das Abi zählt, nicht zu schaffen ist. Klar ist es irgendwie stressig, aber ich mache es ja gern und bekomme alles ganz gut unter einen Hut."

Redaktion: "Welche Unterschiede kannst du zwischen Landesliga Jugend und der Bundesliga Mädchen erkennen?"

Luisa: "Ich finde, dass ist ein ganz anderes Spiel. Bei den Jungs ist es klar körperlich viel betonter und für mich inzwischen auch extrem schwer. Das Spiel ist auch schneller, weil die Landesliga schon stark ist. Wobei das Niveau in der Bundesliga natürlich auch gut ist und viele dort ja auch eine heftige Technik haben und in Auswahlmannschaften spielen. Mir hilft es aber eben enorm bei den Jungs noch dabei zu sein, weil dadurch, dass ich mich eben dort behaupten muss, hab ich bei den Mädchen eben Vorteile."

Redaktion: "Was waren bisher deine schönsten Momente deiner fußballerischen Laufbahn?"

Luisa: "Schönste Momente sind schwer festzumachen, da könnte ich extrem viele aufzählen. Ein cooler Moment war einfach, als mich meine Trainer und ein paar aus meiner Mannschaft von Holzminden, sowie mein früherer Trainer von Forstbachtal bei unserem Spitzenspiel gegen Essen überrascht haben. Das ist nicht selbstverständlich, gerade bei dem Weg."

Redaktion: "Wie geht's für dich im Sommer weiter?"

Luisa: "Ich möchte auf jeden Fall mein Abi in Dassel machen, also auch nächstes Jahr, auch wenn wir hier in Sachen Frauenfußball im „Niemandsland“ leben, hier bleiben. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, wie es nächste Saison für mich weitergeht. Ich möchte auf jeden Fall auch nächstes Jahr noch bei Holzminden zumindest im Training bleiben - vielleicht ist ja auch ein Zweitspielrecht noch möglich und dann eben in einer guten Frauenmannschaft spielen. Da steht aber noch nichts fest."

Foto: mm

Sonntag, 16. Februar 2020 13:31 Uhr

Grünenplan (mm). Früher der Torjäger, heute Identifikationsfigur - viel treffender können die Worte auf den mittlerweile 37-jährigen Michael Seyd vom TuSpo Grünenplan wohl nicht gewählt werden. Als Kapitän führt der Routinier seine Mannschaft in der Bezirksliga aufs Feld - und das nach über 20 Jahren ohne Bezirksfußball in der Hilsmulde. Wir haben die Winterpause genutzt und uns mit Michael Seyd über seine fußballerische Laufbahn und die aktuelle Lage beim TuSpo Grünenplan unterhalten.

Redaktion: "Michael, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst. Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Michael: "Sehr gerne. Ich habe im jungen Alter bei der Jugend des TuSpo Grünenplan angefangen Fußball zu spielen. Anschließend spielte ich bei der JSG Hils, ehe wir in der C- und B-Jugend wieder eine eigenständige Jugendmannschaft des TuSpo Grünenplan hatten. In der A-Jugend war ich dann wieder bei der JSG Hils aktiv."

Redaktion: "Hast du in der Kreisauswahl und/oder im Stützpunkt gespielt?"

Michael: "Ich habe unter Jürgen Grabs in der Kreisauswahl Holzminden gespielt. Mit der Mannschaft sind wir zum Dana Cup nach Dänemark gefahren, was ein echt schönes Erlebnis war. Später habe ich dann auch im Stützpunkt unter Werner Brennecke gespielt."

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Michael: "Beim TuSpo Grünenplan habe ich auf Kreisebene gespielt. In der A-Jugend bin ich unter anderem mit Kevin Beier, Jan Thomschke und Pierre Schal in der Bezirksliga zum Einsatz gekommen. Zu Auswärtsspielen mussten wir unter anderem in Eimbeckhausen und im hannoverschen Raum antreten."

Redaktion: "Wie verlief dein Einstieg in den Herrenbereich beim TuSpo Grünenplan?"

Michael: "Wir haben relativ früh eine gute Saison in der Kreisliga gespielt, sodass wir als Vizemeister ein Aufstiegsspiel in Gronau bestritten haben. Leider haben wir dieses Spiel mit 0:1 verloren, sodass wir nicht in die damalige Bezirksklasse aufgestiegen sind. Für mich war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes mit meinem zwölf Jahre älteren Bruder Stefan zusammenzuspielen."

Redaktion: "Und dann kam dein Wechsel zum TSV Deinsen. Wie kam es dazu und wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Michael: "Dadurch, dass mein Bruder Stefan früher auch mal in Deinsen gespielt hat, kannten mich die Deinser auch. Sie hatten mich beobachtet und bei mir angefragt. Nachdem wir den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst hatten, nahm ich das Angebot an. Deinsen spielte zu dem Zeitpunkt in der Bezirksliga und damit noch eine Klasse höher als die Bezirksklasse. Ich habe mich auf dem kleinen Platz in Deinsen immer wohlgefühlt. Da die Zuschauer so nah am Geschehen waren, war dort auch eine ganz besondere Stimmung. Gerade die Derbys gegen Alfeld habe ich noch in guter Erinnerung. Ich war mit einer kurzer Unterbrechung insgesamt fünf Jahre in Deinsen. Wir haben in jeder Spielzeit den Klassenerhalt geschafft und ich bin in einer Saison mit 26 Toren sogar Torschützenkönig geworden."

Redaktion: "Hast du auch an Auswahlspielen teilgenommen?"

Michael: "Ja. Ich habe einmal mit einer Auswahlmannschaft in Grünenplan gegen Borussia Mönchengladbach gespielt. Dort haben wir mit 0:12 verloren. Mit einer weiteren Auswahl kam es in Elze zum Duell mit Hannover 96. Wir haben mit 2:8 verloren und ich habe beide Treffer erzielt."

Redaktion: "Gab es für dich auch mal Anfragen von höherklassigen Mannschaften?"

Michael: "Ja. Als ich meine Lehre gemacht habe, hatte die Reservemannschaft von Hannover 96 bei mir angefragt. Dies habe ich dann aus den zeitlichen Gründen abgelehnt, was ich auch ein wenig bereut habe, da ich es mit Sicherheit zeitlich doch hinbekommen hätte."

Redaktion: "Wann kam es zur endgültigen Rückkehr nach Grünenplan?"

Michael: "Im Sommer 2009 bin gemeinsam mit Jan Thomschke und Kevin Beier zurück nach Grünenplan gewechselt. Ruben Lange hatten wir in Deinsen kennengelernt und auch mit nach Grünenplan genommen. Grünenplan war in der Vorsaison in die 1. Kreisklasse abgestiegen, sodass wir unter Klaus Tiesemann den Wiederaufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht haben."

Michael Seyd geht als Kapitän immer voran

Redaktion: "Auf Tiesemann folgten mit Martin Riemer, Karsten Tute und Waldemar Delzer drei weitere Trainer. Wie hat sich euer Spielstil in dieser Zeit geändert?"

Michael: "Wir waren eigentlich immer eine Kontermannschaft. Gegen Teams, gegen die wir das Spiel machen mussten, haben wir uns schwer getan. In der letzten Saison haben wir mit unserem Spielermaterial bewiesen, dass wir auch das Spiel an uns reißen können. Unser Spielsystem hat sich in den letzten Jahren geändert. Zuerst haben mit einem Libero gespielt, dann haben wir auf eine Dreierkette gebaut und jetzt spielen wir mit einer Viererkette."

Redaktion: "Hattest du dir erhofft irgendwann einmal mit deinem Heimatverein in der Bezirksliga spielen zu können? Wie schaust du auf die vergangene Saison zurück?"

Michael: "Ich hatte es mir schon erhofft, irgendwann mal mit Grünenplan in der Bezirksliga zu spielen, aber es nicht erwartet. Wir waren in den letzten Jahren oft nah dran und sind letztlich meistens Dritter geworden. Vor der letzten Saison hatten wir den Aufstieg als klares Ziel ausgegeben. Im ersten Saisonspiel haben wir knapp gegen Dielmissen gewonnen und anschließend gegen Holenberg und Kirchbrak verloren. Somit war die Euphorie recht schnell gedämpft. Wir sind aber ruhig geblieben und haben eine Serie gestartet. Bis zum Ende der Spielzeit haben wir keine Niederlage mehr kassiert - das war schon besonders."

Redaktion: "Wie bewertest du eure Hinrunde in der Bezirksliga?"

Michael: "Im Großen und Ganzen bin ich mit der Hinrunde ganz zufrieden. Als Aufsteiger ist man ja froh, wenn man die Klasse hält und derzeit stehen wir über dem Strich. Wir haben allerdings gegen die direkten Konkurrenten SV Alfeld, TuS Hasede und FC Stadtoldendorf fünf - sechs Punkte liegen gelassen. Man muss aber auch sehen, dass wir viel Verletzungspech hatten und wir kein Spiel mit der ersten Elf gemacht haben. Wir können froh sein, dass wir so eine funktionierende zweite Mannschaft haben, die uns immer wieder unterstützt hat. So konnten wir aber auch überraschende Siege gegen Schliekum und Almstedt feiern."

Redaktion: "Mit Tobias Schütte und Nasser Abdolkhani haben euch zwei Spieler verlassen - kehren die Langzeitverletzten Sascha Fricke und Alexander Delzer bald wieder zurück? Was muss besser werden, um den Klassenerhalt zu schaffen?"

Michael: "Wir haben immer gut ausgesehen, wenn wir das 1:0 gemacht haben. In einigen Spielen haben wir unsere Chancen zu leichtfertig vergeben und dann das Gegentor bekommen. Unsere Einstellung nach Gegentoren muss besser werden. Wir müssen die Grünenplaner Tugenden einfach wieder auf den Platz bringen. Einer der diese Tugenden verkörpert ist Sascha Fricke, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch hart an seinem Comeback arbeitet und alles dafür tut, bald wieder spielen zu können. Alexander Delzer wird aller Voraussicht nach leider noch länger fehlen. Sein Ausfall schmerzt uns enorm".

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen der Kreis- und der Bezirksliga erkennen?"

Michael: "Man merkt, dass es die Bezirksklasse nicht mehr gibt. Es ist zwischen den beiden Klassen vom Niveau her mehr als eine Liga Unterschied. Das Spiel ist viel schneller und körperbetonter geworden. Die Mannschaften aus dem Hildesheimer und Hannoveraner Raum sind echt stark."

Redaktion: "Zu guter Letzt eine Frage, die ich dir stellen muss. Wie schaffst du es mit 37 Jahren noch so fit zu sein und wielange dürfen wir dich noch in der Grünenplaner Herrenmannschaft spielen sehen?"

Michael: "Mein Körper fühlt sich einfach noch nicht wie 37 Jahre an. Mit 34 Jahren war meine fußballerische Laufbahn nach einem Knorpelschaden schon so gut wie beendet, aber das ist alles super verheilt und ich hatte seitdem auch keine Beschwerden mehr. Ich bin einer, der im Training immer noch vorneweg läuft und ich denke, dass ich noch zwei - drei Saisons, wenn ich verletzungsfrei bliebe, spielen kann."

Nach seinem Tor gegen den FC Stadtoldendorf jubelte Michael Seyd mit Sascha Fricke

Fotos: mm

Montag, 10. Februar 2020 17:16 Uhr

Holzminden (mm). Die Hoffnung eines jeden Kreisvereins sind Herrenspieler, die aus der eigenen Jugend kommen und sich im Verein engagieren. Das Mats Lüttmann nicht nur ein guter Spieler ist, beweist er bereits seit einiger Zeit. Trotz seines Studiums in Göttingen engagiert er sich auch als Jugendtrainer im Verein und gibt so sein Wissen an die Youngsters weiter.

Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, um uns mit Mats Lüttmann über seine bisherige Spielerlaufbahn und die aktuelle Situation beim SV06 Holzminden zu unterhalten.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast mit dem Fußballspielen angefangen?"

Mats: "Ich habe mit vier Jahren beim Vorgängerverein des SV06 Holzminden, dem Holzmindener Sportverein angefangen."

Redaktion: "Du bist ein technisch versierter Spieler. Hast du in der Kreisauswahl und/oder dem Stützpunkt gespielt?"

Mats: "Ich habe in der Kreisauswahl unter Jürgen Grabs gespielt. Im 95er Jahrgang war die Qualität ziemlich hoch. Dort habe ich dann zum Beispiel mit Bastian Helms, Bennett Schmitz, Sertac Sahbaz (SCM Bodenwerder), Patrick Kleine (FC Stahle 30) oder Lukas Neumann (MTV Fürstenberg) zusammengespielt. Im Stützpunkt bin ich nicht gelandet. Dafür habe ich später in der Regionalauswahl in NRW gespielt."

Redaktion: "Wie kam es zu deinem Wechsel nach NRW und wo hast du dort gespielt?"

Mats: "Ich wurde von der SpVg Brakel angesprochen und habe dort mein erstes B-Jugend Jahr verbracht. Dafür, dass es "nur" die westfälische Bezirksliga war, war das gerade bei den Partien auf den Kunstrasenplätzen technisch hochwertiger Fußball und für mich eine gute Erfahrung."

Redaktion: "An welche Erfolge aus deiner Jugendzeit denkst du noch gerne zurück?"

Mats: "An die A-Jugendzeit unter Enes Ujkanovic habe ich die besten Erinnerungen. In der Saison haben wir den Aufstieg von der Bezirks- in die Landesliga perfekt gemacht. Wir hatten eine unglaublich gute Stimmung in der Mannschaft, 20 Spieler waren immer beim Training. Jeder hat sich beim Training und beim Spiel für Enes die Beine ausgerissen. Er ist mein absoluter Lieblingstrainer und insgesamt war er für jeden der Größte. Die Zeit erinnert mich ein wenig an die Holenberger Jungs, die das derzeit unter Daniel Schmidtmann bis Sommer noch genießen dürfen. In der Folgesaison habe ich mit der Mannschaft dann auch den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft."

Mats Lüttmann mit seinem Lieblingstrainer Enes Ujkanovic

 

Redaktion: "Seit einiger Zeit bist du auch in der Herrenmannschaft aktiv und hast die Aufs und Abs in den letzten Jahren miterlebt. Auf welchen Positionen wurdest du eingesetzt?"

Mats: "Studienbedingt war ich immer nur sporadisch im Einsatz. Eigentlich war die letzte Saison die erste Saison, wo ich auf richtig viele Spiele gekommen bin, bis mich ein Meniskusriss und eine Sehnenentzündung gestoppt haben. Ich sehe mich als einen typischen Achsenspieler. Ich fühle mich auf Innenverteidigerposition, auf der Sechs und auf der Acht am wohlsten. Unter Ali Chaabu wurde ich zwischenzeitlich auch mal zum Außenverteidiger umgeschult."

Redaktion: "Warum konntet ihr zuletzt, trotz gutem Start, nicht den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen?"

Mats: "Die Transferpolitik im Verein war nicht gut und es wurden im Umgang mit der Jugend viele Fehler begangen, die auch offen angesprochen und bemängelt wurden. Die Zusammenarbeit mit der Jugend hat sich aber gewandelt, was auch ein großes Anliegen von mir war. Inzwischen sind die Trainerstellen in der Jugend top besetzt. So sind neben mir mit Sören Eilers, Noah Buske und Merdan Fekovic gleich drei aktive Herrenspieler auch in der Jugend tätig. Das schafft eine Indentität und eine Vereinskultur."

Redaktion: "Du sprichst es gerade an. Du bist aktuell D-Jugendtrainer im Verein. Wie bist du Trainer geworden und wie steht deine Mannschaft dar?"

Mats: "Ich wurde vor der vergangenen Saison vom damaligen Jugendleiter Andreas Korte gefragt, ob ich Sören Eilers bei der B-Jugend unterstützen möchte. Da mein Bruder Anton und seine Freunde dort gespielt haben, musste ich nicht lange überlegen. Die Zeit mit Sören war super. Er ist ein toller Mensch, ist sehr gut organisiert und arbeitet sehr akribisch, so dass ich viel dazulernen konnte. Aktuell trainiere ich gemeinsam mit Maximilian Rudloff die D-Jugend. Die Jungs wurden von Kevin Walter sehr gut ausgebildet. Es macht mir, trotz des zusätzlichen Zeitaufwandes, sehr viel Spaß. In unserer Staffel sind wir Erster geworden, sodass wir in der Rückrunde in der Kreisliga spielen werden. Bei den Hallenkreismeisterschaften sieht es derzeit so aus, als würden unsere beiden gemeldeten Teams die Endrunde erreichen."

Redaktion: "Strebst du auch eine Trainerlizenz an?"

Mats: "Ali Chaabu hat mir viel von der B-Lizenz erzählt und da ich schon seit längerem großes Interesse an der Theorie des Fußballs habe, habe ich bereits den fußballerischen Eignungstest für die B-Lizenz absolviert. Verletzungsbedingt konnte ich bisher noch nicht den ersten Teil der B-Lizenz absolvieren. Dies werde ich in diesem Jahr angehen. Die C-Lizenz ist im Übrigen keine Grundvoraussetzung für die B-Lizenz mehr und den Schiedsrichterschein werde ich auch im Rahmen der B-Lizenz erwerben."

Redaktion: "Ihr seid nach euren vielen Neuzugängen als klarer Meisterschaftsfavorit in die Saison gegangen. Von der Meisterschaft spricht in der Kreisstadt mittlerweile keiner mehr. Wie erklärst du dir die aktuelle Situation?"

Mats: "Mit der aktuellen Lage können wir nicht zufrieden sein. Klar ist, dass wir von unserem Ziel weit entfernt sind. Im Endeffekt wären wir auch belächelt worden, wenn wir mit unseren Neuzugängen ein anderes Ziel als die Meisterschaft angegeben hätten. Jedoch ist das Zusammenspiel von so vielen Neuzugängen nicht einfach und muss man auch sehen, dass viele Spieler nicht von Anfang an dabei waren bzw. beruflich stark eingeschränkt sind. Beispielhaft sind hier Jonah Sandforth, Timo Schünemann oder Malte Helms zu erwähnen. Außerdem wollen wir auf die Jugend setzen. In dieser Saison geht es nur noch darum unsere Strukturen zu festigen und den starken 01-er Jahrgang in den Herrenbereich einzubinden. In der Jugend sind wir für die nächsten Jahr überragend besetzt, sodass wir uns auf viele gut ausgebildete Spieler für den Herrenbereich freuen dürfen."

Redaktion: "In der Hinrunde hast du aufgrund deiner Verletzung noch kein Spiel bestreiten können. Wann sehen wir dich wieder auf dem Platz?"

Mats: "Nach über einem halben Jahr Pause befinde ich mich derzeit im Aufbautraining. Ich hoffe, dass ich in der Rückrunde wieder voll einsteigen kann."

Redaktion: "Was sollte aus deiner Sicht das langfristige Ziel des SV06 Holzminden sein?"

Mats: "Holzminden sollte langfristig einen gesichterten Platz in der Bezirksliga einnehmen Das ist meiner Meinung nach mittelfristig realistisch. Über höhere Ambitionen kann man sprechen, wenn wir strukturell wieder besser aufgestellt sind."

Redaktion: "Welche Wünsche hast du für deine aktive Spielerlaufbahn noch?"

Mats: "Ein großer Wunsch ist für mich bereits in der vergangenen Saison in Erfüllung gegangen. Ich wollte nochmal ein Spiel mit meinen Jugendfreunden Bastian Helms, Malte Helms, Bennett Schmitz und Julius Böke bestreiten. Das war Ostersamstag im Derby gegen den MTV Bevern. Das war wohl das dominanteste Spiel, an welchem ich teilnehmen durfte. Ein persönlicher Traum wäre es gemeinsam mit meinen Brüdern Anton und Emil ein Herrenspiel zu bestreiten."

Freudestrahlende Gesichter nach dem Derbysieg in Bevern

Fotos: mm

Sonntag, 12. Januar 2020 17:54 Uhr

Kemnade (mm). "Wer ist Justin Mai?" - diese Frage stellten sich viele Fußballer und Zuschauer zu Beginn der Spielzeit, als er seinen TSV Kemnade quasi im Alleingang in die zweite Runde des Allersheimer Kreispokals geschossen hatte. Gegen den Kreisligisten VfL Dielmissen war der Kreisklassist als krasser Außenseiter in die Partie gegangen. Nach vier Mai-Tore war das Ausscheiden der Mannschaft von Michael Ahlers, der zuvor ausdrücklich von der Qualität des jungen Stürmers gewarnt hatte, perfekt. Wir haben die Chancen genutzt, uns mit Justin Mai vom TSV Kemnade zu unterhalten.

Redaktion: "Wo hast du mit wievielen Jahren mit dem Fußball spielen angefangen?"

Justin: "Ich habe mit vier Jahren bei der SG Wesertal mit dem Fußball spielen angefangen."

Redaktion: "Welche Jugendstationen hast du vor deiner Zeit bei Brakel durchlaufen und in welchen Ligen warst du unterwegs?" 

Justin: "Ich habe sieben Jahre bei der SG Wesertal auf Kreisebene gespielt. In der C-Jugend kam Klaus Kowalski vom SV06 Holzminden auf mich zu und fragte mich, ob ich mir zutraue in der Bezirksliga zu spielen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Dafür habe ich mich dann auch entschieden. Im zweiten C-Jugend Jahr sind wir dann sogar in die Landesliga aufgestiegen. Dort durfte ich, da ich B-Jugendspieler geworden bin, nicht mehr spielen. Ich habe schließlich in der B-Jugend unter Klaus Kowalski in der Bezirksliga gespielt, wo ich mit 26 Toren Torschützenkönig wurde."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Brakel zu Stande?"

Justin: "Der Kontakt zu Brakel kam durch die damaligen Trainer Marcel und Nicola Pesa zu Stande. Sie haben sich mehrere Spiele von uns im Bezirk angeschaut und dann Kontakt zu mir aufgenommen."

Redaktion: "Wielang warst du ín Brakel und wie blickst du insgesamt auf die Zeit in Brakel zurück?"

Justin: "Ich habe circa zehn Monate für Brakel in der Landesliga gespielt. Es war eine sehr schöne Zeit. Insbesondere hat es mir jedes Mal zusätzliche Motivation vor den Spielen gegeben, wenn wir z.B. gegen SC Paderborn U17 oder Preußen Münster U17 gespielt haben. Da haben wir neben den Stadien gespielt, was ein sehr schönes Gefühl war."

Redaktion: "Warum hast du Brakel verlassen?"

Justin: "In der Zeit bei Brakel ist mir bewusst geworden, dass ich die Schule und meine beginnende Ausbildung nicht mit dem Training mehrmals die Woche unter einem Hut bekommen konnte."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du im Jugendbereich feiern?"

Justin: "Meine größten mannschaftlichen Erfolge waren der Aufstieg mit der C-Jugend des SV 06 Holzminden von der Bezirks- in die Landesliga und im letzten Jahr der Pokalsieg mit der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle. Außerdem bin in meiner Zeit beim SV06 Holzminden in der B-Jugend Bezirksliga und bei der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle in der A-Jugend Kreisliga jeweils einmal Torschützenkönig geworden."

Redaktion: "In der vergangenen Saison warst du mit 46 Saisontoren Torschützenkönig der A-Junioren Kreisliga. Warum hast du dich für deine erste Herrensaison für den TSV Kemnade entschieden?"

Justin: "Durch meine Kumpels habe ich einige Male bei Kemnade beim Training mitgemacht. Ich habe mich dort von Anfang an sehr wohl gefühlt, sodass ich mich für den TSV Kemnade auch entschieden habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen dem Jugend- und dem Herrenbereich ausmachen?"

Justin: "Ich habe gemerkt, dass es im Herrenbereich deutlich körperbetonter und härter zur Sache geht."

Redaktion: "25 Tore hast du bereits in zwölf Ligaspielen gemacht. An welches Spiel der Hinrunde blickst du noch gerne zurück? Wie zufrieden bist du mit der Hinrunde?"

Justin: "Mein größtes Highlight in der diesjährigen Hinrunde war definitiv das Pokalspiel gegen den VfL Dielmissen. Wir sind dort als eine Mannschaft aufgetreten und haben gezeigt, dass wir richtig Bock auf dieses Spiel gegen eine Kreisligamannschaft hatten. Das wir auch noch siegen konnten, war natürlich umso schöner. Ich persönlich bin mit der Hinrunde sehr zufrieden und gehe positiv in die Rückrunde."

Redaktion: "Mit Dominik Grunow und Dennis Tacke habt ihr zwei Spieler dazu bekommen und wodurch ihr euch verstärken konntet. Welches Ziel habt ihr für die Rückrunde?"

Justin: "Mein Ziel ist es, dass wir den Teamgeist, den Zusammenhalt und den Spaß in unserer Truppe nicht verlieren. Ich sehe uns nach der Saison auf dem dritten oder vierten Platz. Für den Aufstieg in die Kreisliga haben wir aus meiner Sicht schon zu viele Punkte liegen gelassen."

Redaktion: "Willst du früher oder später noch einmal höherklassig angreifen?"

Justin: "Die Frage ist schwierig zu beantworten, man weiß ja nie, was einem die Zukunft bringt."

Foto: mm

Jugend
Donnerstag, 02. April 2020 07:55 Uhr
Live zum mitmachen: Kinder- und Familientag von Hannover 96
Dienstag, 31. März 2020 11:12 Uhr

Holzminden (r). Unter der Regie von Trainer Kevin Walter haben die E- und F-Junioren des SV 06 Holzminden eine neue Aktion gestartet. Auf freiwilliger Basis konnten die Spieler Videobotschaften nach Erledigung der Schularbeiten einsenden, die der Coach dann anschließend zusammenschnitt.

Auch in anderen Bereichen der Jugendabteilung des SV 06 laufen Aktionen, um den Zusammenhalt in der fußballfreien Zeit zu unterstützen (Onlinetrainingswettbewerb , Malaktionen…). „Klasse, dass wir derart kreative und motivierte Übungsleiter und Spieler haben“, erklärt Jugendleiter Wolfgang Jacob.

+++Gemeinsam gegen Corona+++ SV 06 Holzminden

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Dienstag, 31. März 2020
Montag, 30. März 2020 06:23 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Für einen Fußballer, der sich nach der Vorbereitung auf die Rückserie gefreut hat, sind es keine einfachen Zeiten. Viele Stunden wurden in den Sporthallen, in den Fitnessstudios sowie auf den Trainingsplätzen verbracht, um für das erste Spiel im neuen Jahr topfit zu sein. Durch das Coronavirus ruht der Ball und auch der Trainingsbetrieb wurde eingestellt. Ob das runde Leder bis zum Sommer überhaupt noch einmal rollen wird, steht noch in den Sternen. Aber auch für die Kinder, die sonst in den Jungendmannschaften dem Spielgerät hinterherlaufen, ist es ohne Fußball nicht einfach.

Kreisauswahltrainer Kevin Walter hat sich für diese Zeiten, etwas ganz besonderes ausgedacht. Seit dem vergangenen Wochenende werden die Trainingseinheiten der Kreisauswahl Holzminden via Skype abgehalten. "Ich hatte die Kinder am Samstagmorgen einfach gefragt, ob sie Interesse an einer Trainingseinheit haben. Abends haben dann spontan fünf von 14 Spielern mitgemacht. Am Sonntag waren es neun Spieler. Bei den anderen Kindern hat es entweder zeitlich nicht gepasst oder die Technik hat noch geharkt. Daran werden wir in den nächsten Wochen noch feilen", berichtete Kevin Walter der Redaktion.

"Wir haben dann zum Beispiel Life Kinetik oder die Ballführung, kleine Bewegungen, wie z.B. nach rechts, links, vorne und hinten, geübt. Um jeden sehen und hören zu können, wurde hierbei das Handy z.B. im Kinderzimmer an die Wand oder im Garten an den Baum gelehnt. Somit konnten alle Kinder die Übungen erkennen und ich konnte die Kinder sehen, um sie zu verbessern", gibt Walter Einblick in die Trainingsgestaltung und in die Umsetzung. Eine Trainingseinheit hat in etwa 80 Minuten gedauert. In den nächsten Wochen dürfen sich die Spieler der Kreisauswahl Holzminden auf drei Trainingseinheiten je Woche freuen.

Kevin Walter erklärt die nächste Übung

Fotos: Kevin Walter

Donnerstag, 26. März 2020 19:02 Uhr

Eschershausen (mm). Auch die E-Junioren des MTSV Eschershausen haben sich in den letzten Tagen mit der Social Distancing Aktion beschäftigt. Viele Entwürfe der sogenannten #StayAtHomeChallenge wurden im Internet gefunden, sodass im Trainerteam, bestehend aus Mike Lamprecht, Markus Röse und Michael Müller, ein reger Austausch über einen möglichen Beitrag stattgefunden hat.

"Auch wir wollen ein Zeichen im Kampf gegen das Corona-Virus setzen und haben unsere Kinder gefragt, ob sie bei der Aktion mitmachen wollen", so das Trainer-Trio. Dieser Vorschlag kam bei den Spielern und ihren Eltern gut an. Insgesamt 14 Spielerinnen und Spieler haben sich an der Aktion beteiligt.

Collage: MTSV Eschershausen

Donnerstag, 26. März 2020 06:27 Uhr

Heinade (r). Die C-Junioren Fußballer vom TSV Heinade, welche von Dirk Schoppe und Sascha Samse betreut werden, erhalten neue Sporttaschen. Somit können die Spieler weiterhin nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz eine gute Figur abgeben.

Möglich gemacht wurde das Sponsoring von dem Unternehmen VV-Car Personenbeförderung mit seinem Inhaber Christian Vierroth aus Dassel. Durch die Unterstützung ist ein weiterer Schritt getan, um auf sich aufmerksam zu machen und junge Spieler für den TSV zu gewinnen.

Der TSV Heinade bedankt sich für das Sponsoring.

Foto: TSV Heinade

Überregional
Sonntag, 29. März 2020 14:10 Uhr
Auf Meisterschaftskurs: Höxters Kevin Wilms blickt auf die Hinrunde zurück
Samstag, 28. März 2020 13:17 Uhr

Altenbergen/Vörden (mm). Nach seiner Zeit beim MTSV Eschershausen hat sich Trainer Carsten Sager eine längere Pause genommen. Seit Ende September ist der frühere Holzmindener Jugendtrainer bereits beim Höxteraner A-Ligisten SG Altenbergen/Vörden in Amt und Würden. Derzeit befindet sich sein Team auf dem zehnten Tabellenplatz. Zuletzt hat er mit seiner Mannschaft Testspiele gegen seinen Ex-Verein MTSV Eschershausen und den MTV Bevern bestritten. Gemeinsam mit der Redaktion blickt der Übungsleiter auf die Hinrunde bei seinem neuen Verein zurück

Redaktion: "Wie zufrieden bist du mit der Hinrunde? Was hätte besser laufen können?"

Carsten: "Wir hätten in der Hinrunde schon ein paar Punkte mehr haben können, vielleicht auch müssen. Da meine Mannschaft natürlich auch sehr jung ist und die Spieler daher noch etwas grün hinter den Ohren sind, hat in einigen Spielen die Cleverness gefehlt. Wir sind dann früh in den Rückstand geraten und dem Rückstand im ganzen Spiel hinterhergelaufen. Das wollen wir auf jeden Fall abstellen."

Redaktion: "Was war dein Highlightspiel?"

Carsten: "Das 2:2 gegen den Tabellenzweiten aus Warburg. Das Unentschieden war hochverdient, nach Zuschaueraussagen von beiden Seiten hätten wir das Spiel als ganz klarer Außenseiter sogar gewinnen müssen. So ist das manchmal im Fußball. Den Extrapunkt nehmen wir gerne mit. Es war ein sehr, sehr gutes Spiel meiner Mannschaft."

Redaktion: "Welches Ziel habt ihr für die Rückrunde?"

Carsten: "Wir wollen ab der ersten Minute auf dem Platz sein und nicht erst, wenn wir schon hinten liegen. Das müssen wir abstellen. Wir haben sehr, sehr wenig Tore geschossen, sodass wir unsere Stürmer besser einsetzen wollen."

Redaktion: "Auch bei euch ruht der Ball. Wie hält sich deine Mannschaft fit?"

Carsten: "Wir haben am 17. Januar und damit sehr früh mit der Vorbereitung angefangen. Seit dem 06. März ist Trainingsstopp. Den Jungs ist aber freigestellt, ob sie für sich selbst etwas machen wollen. Ich denke aber, dass sich einige bewegen und sich fithalten."

Redaktion: "Wie schätzt du die Chancen ein, dass die Saison noch zu Ende gespielt wird?"

Carsten: "Ich glaube nicht, dass weiter gespielt werden kann. Wir sind erst beim Anfang und die schweren Wochen kommen aller Voraussicht nach noch. Ich gehe daher davon aus, dass nichts mehr passieren wird. Zumal inzwischen ja auch die Europameisterschaft abgesagt wurde."

Foto: mm

Montag, 24. Februar 2020 06:26 Uhr

Salzhemmendorf/Duingen (r). Frank Batke und Marco Neumann kann man schon als Fußballverrückte bezeichnen. Seit jüngster Kindheit jagen die Beiden dem runden Leder hinterher. Zusammen aktiv wurden sie dann aber erst in einer Altherren-Mannschaft, wo sich ihre Wege aufgrund des Alters – sie sind gut zehn Jahre auseinander – das erste Mal kreuzten. Schnell merkten der HSV- und der Werder-Fan, dass sie auf einer Welle liegen und unterhielten sich am liebsten natürlich über Fußball. Bei einem Besuch einer Fußballgolf-Anlage kam ihnen im August letzten Jahres die Idee, dass sie so etwas auch gemeinsam umsetzen könnten. Am Humboldtsee kamen der Wallenser und der Duinger mit dem dortigen Besitzer Peter Patt ins Gespräch und es entstand vergangenes Jahr die erste Idee zu einer Fußballgolfanlage am Humboldtsee. „In unserem Kopf war gleich die Faszination von Fußballgolf am Wasser da und wir entwickelten unsere Idee immer weiter“, so Neumann im Gespräch.

Danach nahm die ganze Idee Fußball-Golf mit Strandatmosphäre richtig Fahrt auf. Der 49-jährige Batke und der 36-jährige Neumann setzten sich zusammen und überlegten, wie man das ganze nachhaltig umsetzen kann. Beide stehen voll im Berufsleben und wollen auch weiterhin in ihren normalen Berufen bleiben. Mit Rückhalt aus ihren Familien gingen sie schließlich das Abenteuer an und kümmerten sich zunächst erstmal um das rund vier Hektar große Gelände. Freunde wie Christoph Ahlborn halfen immer mal wieder und gestalteten die Idee mit. Neben vielen Arbeiten rund um den Grünschnitt auf dem etwa 30 000 Quadratmeter großen Gelände wurden auch achtzehn verschiedene Bahnen mit 15 bis 200 Metern Länge geplant. Nach wochenlangen Arbeiten sind die ersten drei Bahnen schon bespielbar und weitere vor der Fertigstellung. Dabei lässt der „Praktiker“ Neumann seiner Kreativität vollen Lauf. Ob der Schuss durch ein extra aus dem Harz geliefertes altes Mühlenrad, über einen Bach oder entlang des Strandes am Wasser – auf die Feinheiten wird vom Team geachtet und die Anlage entsteht dabei eingepasst in die Natur mit vielen Besonderheiten. „Wir wollten bewusst keine Anlage auf einem Acker wie anderswo schaffen, sondern diese tolle Umgebung am See entsprechend einbauen“, erklären die beiden im Gespräch. Entstanden ist bei der Umsetzung der verschiedenen Bahnen laut Neumann dabei auch die mit 18 Metern vermutlich längste Fußballgolfröhre der Welt, die für viele Baustellenbesucher schon als echter Hingucker dient.

Jede freie Minute am Abend oder an den Wochenenden arbeiten die beiden Fußball-Golf-Freunde schließlich an der Gestaltung des Platzes, während sich auch in ihrem Umfeld die Vorfreude auf das gesellige Fußball-Golf steigert. Nach einem Besuch der Anlage und ersten Spiel-Runden an den bereits fertigen Bahnen gründen Freunde der beiden Betreiber sogar den 1. Fußball-Golf-Club Leine-Weser, mit dem sie nach der Fertigstellung der Anlage sogar die Teilnahme an einem deutschlandweiten Ligabetrieb anstreben. 20 Mitglieder aus vielen umliegenden Orten sind schon Mitglied, wobei der Verein von Sebastian Weber geführt wird. „Der Verein ist keine Konkurrenz zu den umliegenden Fußballvereinen und bietet vor allem einen geselligen Ansatz am See, wo sich die Mitglieder aus den umliegenden Landkreisen dann immer wieder treffen können“, erklärt Batke die Beweggründe der Vereinsgründer. Der Vorstand um Sebastian Weber oder Andreas Gröhlich hat sich auch schon im Deutschen Fußball-Golf-Verband DFGV organisiert, wo deutschlandweit über 800 Mitglieder registriert sind, die auch den Deutschen Meister ermitteln. Sogar einen Weltverband gibt es für die Sportart schon, so dass sich die Mitglieder in der wärmeren Jahreszeit schon auf einige Turniere freuen. Damit der Verein Turniere durchführen darf, entsteht der Platz auch nach den offiziellen DFGV-Regeln. So haben etwa die Löcher der verschiedenen Bahnen einen genauen Durchmesser, worauf auch Marco Neumann beim Bau genau achtet. Der Verein freut sich natürlich über weitere Mitglieder, die sich zur Kontaktaufnahme auch bei den beiden Betreibern des Platzes am Humboldtsee direkt oder über die Homepage www.fussballgolf-humboldtsee.de melden können.

Schon vor dem geplanten Start an Ostern haben sich bereits die ersten Kooperationen ergeben. Neben geplanter Zusammenarbeit mit dem Campingpark Humboldtsee, dem Waldhotel Humboldt und dem Saalepark startet nach den Osterferien eine Zusammenarbeit mit der KGS Salzhemmendorf, wo Schüler innerhalb einer AG ihren sportlichen Spaß in der Natur am Humboldtsee entwickeln können. Freuen tun sich die Betreiber auch über Unterstützung aus einer anderen Quelle. Zusammen mit weiteren Unterstützern hat Frank Batke letztes Jahr das Buch „40 Jahre Kreisliga Hameln-Pyrmont“ herausgebracht. Der Überschuss aus dem Buch sollte dem Jugendfußball in Hameln-Pyrmont zu Gute kommen, weshalb auf einstimmigen Beschluss der Autoren jetzt Gutscheine an alle 45 Jugendfußball unterstützenden Vereine des Landkreises zum Spielen auf der Anlage am Humboldtsee verteilt wurden.

„Wir haben uns die Arbeit aufgeteilt, wobei jeder seine Stärken hier einbringt. Bis jetzt macht uns das unglaublich viel Spaß und wir verwirklichen hier schon einen Traum von uns“, sind sich Batke und Neumann einig. Wenn das Wetter bei den Arbeiten mitspielt, wollen die beiden Gründer den ersten Fußball-Golf-Platz der Region an Ostern eröffnen. Bis dahin ist aber noch einiges auf dem Gelände zu tun.

Text und Fotos: Christian Göke

Samstag, 01. Februar 2020 18:34 Uhr

Bad Karlshafen (mm). Die JSG Weser-Diemel/Deisel richtet am Freitag, den 28. Februar ein Hallenturnier für A-Jugendmannschaften aus und lädt hierzu herzlich ein. Austragungsort ist die Schulsporthalle in Bad Karlshafen (Carlstraße 27). Ein Startgeld in Höhe von 20 Euro wird erhoben. Anmeldungen nimmt Jessica Mantel unter der E-Mail Adresse: familiemantel@t-online.de entgegen. Die weiteren Turniere (wir berichteten) sind bereits besetzt!

Foto: mm

Freitag, 31. Januar 2020 14:18 Uhr

Moringen (mm). In der KGS-Sporthalle in Moringen richtet die E-Juniorenmannschaft des FC Eintracht Northeim am morgigen Samstag das Winter-Wiesen-Turnier aus. Ab 11 Uhr werden die acht E-Junioren Teams aus verschiedenen Landkreisen in zwei Vierergruppen spielen. In einem Viertelfinale werden schließlich die Halbfinalisten, ehe nach dem Halbfinale die Platzierungsspiele folgen werden. Das Finale wird gegen 16 Uhr erwartet.

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: FC Eintracht Northeim E1, SC Hainberg, RSV Göttingen 05, SV Alfeld

Gruppe B: JSG Harztor, OSC Vellmar, FC Eintracht Northeim E2, JSG Goslar

Foto: red

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