Essen (r). Junge Spielerinnen an den Verein binden, sie entwickeln und ihnen eine Perspektive bieten – das ist seit nunmehr 20 Jahren die Philosophie der SGS Essen. Immer mehr Spielerinnen haben den Essener Bundesligisten bereits als ideales Sprungbrett für ihre Fußballkarriere auserkoren. Hiervon zeugen in den vergangenen Jahren viele Zugänge aus der Bundesliga sowie dem Ausland. Für ein echtes Ausrufezeichen sorgt nun Natasha Kowalski, die ihren noch laufenden Vertrag bei der SGS verlängert hat – und das sogar vorzeitig! „Dass wir mit ihr längerfristig planen können, ist zum einen ein starkes Signal für die gesamte Mannschaft, zum anderen aber auch ein positives Signal für Fans, Partner und Sponsoren“, erklärt Florian Zeutschler, Geschäftsführer der SGS Essen.

Die 20-Jährige kam zuvor von der Zweitvertretung des VfL Wolfsburg nach Essen. Ganze 25 Spiele hat die 1,70 m große Spielgestalterin bereits absolviert. Zuletzt sorgte ihr Freistoß-Treffer gegen den FC Bayern München für Aufmerksamkeit unter den Fußball-Fans. „Natasha Kowalski hat mit ihrem Engagement in Essen den nächsten Schritt vollzogen. Es hat etwas gedauert, bis sie bei uns angekommen ist. Sie hat die anfänglichen Schwierigkeiten dennoch gemeistert und passt ideal zu unserem Spielsystem“, fasst SGS-Trainer Markus Högner die letzten Wochen und Monate der Spielmacherin beim Essener Bundesligisten zusammen.

Bezogen auf ihre Leistung soll hier längst noch nicht Schluss sein, denn Markus Högner hat durchaus hohe Erwartungen. „Wir möchten Natasha Kowalski helfen, ihre Persönlichkeit und ihre Spielweise weiterhin zu stabilisieren, sodass ihre Entwicklung noch weiter voranschreitet.“ An kleinen Stellschrauben möchte Högner zusammen mit seinem Team noch drehen, um aus dem Potenzial der Regisseurin noch mehr herauszuholen. Damit möchte der Head-Coach in den kommenden Wochen vor Saisonstart bereits beginnen.

Foto: SGS Essen (Archiv)