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Mittwoch, 03. Januar 2018 07:41 Uhr

"Wir wollen den DeWeZet-Supercup gewinnen" - Kai Witt im Exklusiv-Interview "Wir wollen den DeWeZet-Supercup gewinnen" - Kai Witt im Exklusiv-Interview

Salzhemmendorf/Barsinghausen (mm). Über den VfL Dielmissen und den MTSV Eschershausen ist Torwart Kai Witt berufsbedingt in die Region Hannover gewechselt. Nach einem kurzen Intermezzo beim SV Sportfreunde Anderten landete er beim TSV Barsinghausen, der derzeit in Hallen des Nachbarkreises Hameln-Pyrmont für Furore sorgt.

Wir haben uns bei der Humboldt Trophy, die “Basche“ bereits zum vierten Mal in Folge gewann, mit ihm getroffen. Im Gespräch mit der Redaktion blickt Witt auf seine Anfänge im Kreis Holzminden zurück und verrät welche Unterschiede er in der Region Hannover ausmachen konnte sowie welche Ziele er in Barsinghausen noch hat.

Redaktion: "Kai, wo hast du mit dem Fußball angefangen. Warst du von Beginn an Torwart oder hast du als Feldspieler begonnen?"

Kai: "Ich habe in der F-Jugend beim VfL Dielmissen zunächst als Feldspieler angefangen."

Redaktion: "Wann bist du ins Tor gewechselt und in welchen Ligen wart ihr unterwegs?"

Kai: "Als es auf die großen Tore ging habe ich mich meiner läuferischen Leistung entsprechend entschieden ins Tor zu wechseln (lacht). Mit der JSG Ith habe ich unter Heribert Groppe und Michael Ahlers ab der C-Jugend durchgängig im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Warum bist du im Herrenbereich vom VfL Dielmissen zum MTSV Eschershausen gewechselt?"

Kai: "Ich hatte als A-Junioren Keeper bereits ein paar Einsätze im Herrenbereich des VfL. Heribert wollte auf der Torhüterposition zwischen Danny Gomm und mir rotieren. Eschershausen war zu dem Zeitpunkt gerade in die Kreisliga aufgestiegen und auf der Suche nach einem Stammkeeper, zudem spielten viele meiner Freunde beim MTSV. Nach einem Gespräch mit Trainer Rainer Schwertfeger habe ich mich für den Wechsel nach Eschershausen entschieden."

Redaktion: "Wie fandest du die Zeit in Eschershausen und welche Unterschiede kannst du zu deinen Erfahrungen bei deinen Stationen in der Region Hannover ausmachen?"

Kai: "Die Zeit in Eschershausen war sehr schön. Es hat viel Spaß gemacht mit alten Freunden zusammenzuspielen. Ich muss dazu aber sagen, dass die Spielvorbereitung in Barsinghausen viel professioneller abläuft, die Spieler taktisch besser ausgebildet sind und die Trainingsbeteiligung und Intensität über die Saison hinweg viel größer ist. Wenn bei uns mal weniger 15 Spieler des erste Herrenkaders, der aus 23 Mann besteht, beim Training sind, ist das wenig."

Redaktion: "Als du berufsbedingt nach Hannover gegangen bist, hast du zunächst beim SV Sportfreunde Anderten gespielt. Wie lange warst du da und warum hast du dich dann für den TSV Barsinghausen entschieden?"

Kai: "Ich habe zunächst nahe Anderten gewohnt und habe dort unter der Ambition von der Kreisliga in die Bezirksliga aufzusteigen angefangen. Als ich nach einem halben Jahr gemerkt habe, dass das nichts wird, habe mich dann aufgrund der Spielklasse für den TSV entschieden. Im Nachhinein war es eine sehr gute Entscheidung. Die Jungs, die ich dort kennenlernen durfte, haben mir den Einstieg sehr leicht gemacht und es sind schnell gute Freundschaften entstanden."

Redaktion: "In der Saison 2014/2015 seid ihr in die Landesliga aufgestiegen. Warum bist du in der Spielklasse so selten zum Zug gekommen?"

Kai: "In der Aufstiegssaison war ich durchgängig Stammkeeper und habe vielleicht 2-3 Spiele verpasst. Durch berufsbedingte Umstände war ich während der Saison oft in Frankfurt, konnte kaum trainieren und bin über die gesamte Saison leider gerade einmal auf fünf Einsätze gekommen."

Redaktion: "Aktuell steht ihr auf dem vierten Tabellenplatz in der Bezirksliga Staffel III, wobei die Tabelle aufgrund der vielen Ausfälle noch wenig Aussagekraft hat. Welches Ziel habt ihr für diese Saison?"

Kai: "Die Liga ist bärenstark und für mich mit Abstand die stärkste der vier Bezirksligastaffeln. Wir wollen möglichst lange die Chance wahren, um den Aufstieg mitzuspielen. Mein persönliches Ziel ist es noch einmal aufzusteigen, die Feier war der Wahnsinn."

Redaktion: "Gerade auf Kunstrasen fühlt ihr euch wohl und habt durch positive Ergebnisse den Abstand nach vorne verkürzt. Warum spielt ihr so gerne auf Kunstrasen?"

Kai: "Kunstrasen macht uns einfach Spaß. Wir mögen es den Ball vernünftig durch die eigenen Reihen zu spielen und haben für diesen Belag auch die entsprechend technisch starken Spieler."

Redaktion: "Das kann man derzeit auch in den Hallen des Landkreises Hameln-Pyrmont begutachten. Zuletzt habt ihr wieder die Humboldt-Trophy des WTW Wallensen gewonnen. Auch in der Region Hannover seid ihr in den Hallen unterwegs. Wie läuft's da für euch?"

Kai: "Im letzten Jahr konnten wir das hochkarätig besetzte Sportbuzzers-Masters in Hannover gewinnen, das war wohl einer der tollsten Augenblicke als Fußballer für alle von uns. In diesem Jahr sind wir gut in die Hallenrunde gestartet. Unser eigenes Turnier, den Hallo-Cup, konnten wir gewinnen, in Wallensen gelang es uns den Cup zu verteidigen und bei dem Turnier von Preussen Hameln standen wir im Finale. Lediglich beim Turnier in Burgdorf mussten wir recht früh die Segel streichen."

Redaktion: "Welche Ziele habt ihr in diesem Jahr?"

Kai: "Dadurch dass bei uns fast alle Bock auf Halle haben, wollen wir sowohl in Hannover als auch in Hameln die Endrunde erreichen. Grundsätzlich steht dabei der Spaß im Vordergrund, dennoch wollen wir, nachdem wir zweimal knapp gescheitert sind, in diesem Winter den DeWeZet-Supercup holen. Einfach wird das jedoch nicht, viele Teams wie beispielsweise Tündern oder Lachem haben unglaubliche Qualitäten. Die Turniere im Kreis Hameln-Pyrmont machen einfach Laune. Wir fühlen uns aufgrund der familiären Atmosphäre dort sehr wohl. In Hannover wäre die Teilnahme an der Endrunde bereits ein Erfolg, was dann geht wird man sehen."

Redaktion: "Eine Frage, die sich die Kreis Holzmindener sicherlich stellen, muss ich dich an dieser Stelle noch stellen. Kannst du dir eine Rückkehr in den Kreis Holzminden vorstellen?"

Kai: "Momentan kann ich eine Rückkehr ausschließen. Nur wenn meine Frau und ich wieder im Landkreis ziehen würden, wäre das eine Option. Aktuell fühlen wir uns in Hannover sehr wohl, genau wie ich in Barsinghausen."

Weitere Interviews der Interviewreihe:

PART I: Emil Nasufovski vom SV06 Holzminden

PART II: Fabian Cornelsen von der Kreisauswahl Holzminden

PART III: Fuat Kazan vom FC Stadtoldendorf

PART VI: Björn Bettermann vom TSV Lenne

PART V: Dario Winter vom TSV Pegestorf

PART VI: Julian Maaß von der SSG Halvestorf

PART VII: Adem vom SV Lachem-Haverbeck

Foto: mm

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