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Herren
Montag, 18. Juni 2018 14:12 Uhr
Nicolas Grupe wechselt in die Oberliga
Montag, 18. Juni 2018 12:01 Uhr

Kreis Holzminden (r). Der Ausschuss für Qualifizierung des NFV Kreises Holzminden führt eine Fußballtrainerfortbildung im Kreis Holzminden durch. Die Trainerfortbildung findet am Montag, den 25.06.2018 um 18:30 Uhr in Lenne im Sportheim des TSV Lenne statt. Markus Verwohlt, Kreisauswahltrainer und Michael Lotze, Ausschussvorsitzender werden über das Thema Spielsysteme referieren.

Foto: rw

Sonntag, 17. Juni 2018 11:24 Uhr

Lenne (mm). Die Sommerpause wurde am gestrigen Samstagnachmittag mit dem Kleinfeldturnier „Fankurven-Cup powered by mf Teamsport“ beim TSV Lenne eingeläutet. Die acht angemeldeten Mannschaften boten den Zuschauern guten Fußball.

„Der Fankurven-Cup war ein voller Erfolg. Wir haben faire Spiele und im FC Stadtoldendorf einen verdienten Turniersieger gesehen. Ganz besonders möchte ich mich beim MTV Fürstenberg für die Teilnahme bedanken. Mit sechs Mann aus dem Südkreis anzureisen und statt einer Absage die Fahne hochzuhalten, ist schon stark“, freute sich Redaktionsleiter Michael Müller über den Turnierverlauf sowie die Teilnahme aller zugesagten Mannschaften.

„Die Premiere ist gelungen. Mir hat’s als Sponsor viel Spaß gemacht. Wir wollen das Turnier auch im nächsten Jahr wieder aufziehen und dann wäre es auch schön, wenn wir mit einem größeren Teilnehmerfeld rechnen können“, zeigte sich auch Martin Flenter, Inhaber des MF teamsport, hochzufrieden.

„Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich beim TSV Lenne für die Ausrichtung bedanken. Die Zusammenarbeit hat super geklappt. Wir sind in Überlegungen, ob wir es im nächsten Jahr an derselben Stelle stattfinden lassen oder ob wir die Teilnahme vielleicht sogar ausschreiben. Großer Dank gilt auch den beiden Schiedsrichtern Karsten Rau (SG Wesertal) und Stefan Nolde (SV06 Holzminden), die einen klasse Job gemacht haben. Ich wünsche allen Mannschaften eine schöne, erholsame Sommerpause“, so Müller abschließend.

„Wir sind mit dem Turnier zufrieden. Ich möchte mich auch beim Autohaus Vatterott, bei der Brauerei Allersheimer und bei der Volksbank bedanken, die uns auch bei diesem Event als Sponsoren unterstützt haben“, bedankte sich Steffen Schaper, der für den TSV Lenne federführend die Organisation übernahm und als Stadionsprecher fungiert hat.

Turnierverlauf

In der Gruppe A standen sich die SG Wesertal, der TSV Holenberg, der MTV Bevern und der MTSV Eschershausen gegenüber. Im Derby zwischen Holenberg und Bevern ging es eng zu. Hier setzte sich Bevern mit 1:0 durch. Die SG Wesertal zeigte sich gegen den MTSV Eschershausen treffsicher und siegte mit 4:1.

Im Duell zwischen Eschershausen und Bevern fielen sieben Treffer. Der MTV Bevern siegte mit 4:3. Auch die SG Wesertal konnte den TSV Holenberg mit 2:0 besiegen. Somit standen mit dem MTV Bevern und der SG Wesertal die beiden Halbfinalisten fest.

Bevor es zwischen Wesertal und Bevern um den Gruppensieg ging, trafen der TSV Holenberg und der MTSV Eschershausen aufeinander. Die beiden Kreisligisten trennten sich mit einem 2:2. Die SG Wesertal machte im Anschluss mit einem 2:1 den Gruppensieg perfekt.

Tabelle

  1. SG Wesertal 7:2 Tore 9 Punkte
  2. MTV Bevern 6:5 Tore 6 Punkte
  3. TSV Holenberg 2:4 Tore 1 Punkt
  4. MTSV Eschershausen 6:10 Tore 1 Punkt

In der Gruppe B gingen der FC Stadtoldendorf und der TSV Lenne vom Namen her als Favoriten ins Turnier. Der Ausrichter bot bei diesem Turnier allerdings nur vereinzelt ihre Aufstiegshelden auf und ließ einige Spieler der zweiten Mannschaft auflaufen.

Gleich im ersten Gruppenspiel sorgte die SG GoLüWa für die erste Überraschung. Sie besiegten den FC Stadtoldendorf mit 3:1. Der TSV Lenne konnte sein erstes Gruppenspiel mit 4:1 gegen den MTV Fürstenberg für sich entscheiden.

Gegen den FC Stadtoldendorf hagelte es für den MTV Fürstenberg eine 6:2-Niederlage, ehe sich die SG GoLüWa auch gegen den TSV Lenne mit 3:1 durchsetzen konnte.

Im Gruppenspiel zwischen dem FC Stadtoldendorf und dem TSV Lenne ging es schließlich ums Weiterkommen. Die Mannschaft von David Bisset siegte mit 3:1 und löste neben der SG GoLüWa, die im letzten Gruppenspiel mit 2:0 gegen Fürstenberg siegte, das Halbfinalticket.

Tabelle

  1. SG GoLüWa 8:2 Tore 9 Punkte
  2. FC Stadtoldendorf 10:6 Tore 6 Punkte
  3. TSV Lenne 6:7 Tore 3 Punkte
  4. MTV Fürstenberg 3:12 Tore 0 Punkte

1. Halbfinale FC Stadtoldendorf - SG Wesertal 2:0

Per Neunmeter ging der FC durch Niklas Dorf mit 1:0 in Führung. Nach einem Querpass von Niklas Dorf machte Muzaffer Dogan mit dem 2:0 den Finaleinzug für den Kreisligameister perfekt.

2. Halbfinale SG GoLüWa – MTV Bevern 3:1

Die SG GoLüWa ging relativ früh durch ein Tor von Baris Yildirim mit 1:0 in Führung. Dieser Führungstreffer hielt auch einige Zeit, ehe Johannes Pötter mit einer herrlichen Einzelaktion für den 1:1-Ausgleich gesorgt hat. Mit einem Doppelpack machte Can Yasar für die SG GoLüWa den Einzug ins Finale perfekt.

Spiel um Platz 3 SG Wesertal – MTV Bevern 3:2

Statt eines Neunmeterschießen wurde wie beim Eishockey ein Penaltyschießen vorgenommen. Hierbei liefen die Spieler des MTV Bevern und der SG Wesertal von der Mittellinie an und versuchte den Ball im Tor unterzubringen. Dies gelang der SG Wesertal besser. Sie siegten mit 3:2.

Finale FC Stadtoldendorf – SG GoLüWa 5:3

Somit kam es im Finale zum erneuten Aufeinandertreffen der Bisset-Mannschaften. In der Vorrunde ging die SG GoLüWa mit 3:1 als Sieger vom Platz, doch dieses Mal sah es von Beginn an für den FC Stadtoldendorf besser aus.

In der dritten Spielminute brachte Niklas Dorf den FC Stadtoldendorf mit 1:0 in Führung. Mehmet Gökbulut erhöhte vier Minuten später auf 2:0, ehe Muzaffer Dogan und David Bisset das Ergebnis auf 4:0 ausgebaut haben. Binnen zwei Minuten schnürte GolüWa’s Mohammad Arabzada einen lupenreinen Hattrick und verkürzte auf 3:4. Kurz vor Schluss machte Muzaffer Dogan mit dem Tor zum 5:3 den Stadtoldendorfer Turniersieg perfekt.

Im Anschluss nahmen Michael Müller und Martin Flenter die Siegerehrung vor. Ein neues Satz Leibchen bekam der MTV Bevern überreicht. Über jeweils einen Sack mit zehn Trainingsbällen durften sich die SG Wesertal (3.) und SG GoLüWa (2.) freuen. Der FC Stadtoldendorf bekam den Wanderpokal sowie ein obligatorisches Mustertrikot überreicht. In Abstimmung mit Martin Flenter wird das Trikot ausgesucht und an dieser Stelle dann auch vorgestellt.

Fotos: mm

Freitag, 15. Juni 2018 11:57 Uhr

Lenne (mm). Vor gut einem halben Jahr haben die Planung für den morgigen Samstag, den 16. Juni begonnen. Ursprünglich war ein Auswahlspiel angedacht, welches in der Lenner Sandkuhle stattfinden sollte, doch diese Idee wurde nach terminlichen Schwierigkeiten zu Beginn des Jahres bei Seite gelegt. "Martin Flenter sprach mich bei einem Hallenturnier an, ob wir zusammen ein Kleinfeldturnier veranstalten wollen", berichtet Redaktionsleiter Michael Müller, wie alles angefangen hat.

Insgesamt neun Kreisteams hatten an einem solchen Turnier Interesse gezeigt und sich angemeldet. "Vor ein paar Tagen hat die SG Bodenwerder/Kemnade aufgrund von Personalnot absagen müssen. Wir haben den Turnierplan geändert und freuen uns auf ein gutes Starterfeld", so Müller weiter. Immerhin befinden sich mit dem FC Stadtoldendorf und dem TSV Lenne zwei Bezirksligaaufsteiger im Starterfeld. Auch die SG GoLüWa wird als Kreisligaaufsteiger mit dabei.

Gerade in der Gruppe A, die aus dem MTV Bevern, dem TSV Holenberg, dem MTSV Eschershausen und der SG Wesertal besteht, kann man keinen Favoriten ausmachen. In der Gruppe B befinden sich neben den genannten Aufsteigern von Lenne und Stadtoldendorf auch der MTV Fürstenberg und die SG GoLüWa. Die Spielzeit beträgt 15 Minuten.

"Wir machen das Turnier jetzt das erste Mal und ich würde nach dieser kräftezehrenden Saison keiner Mannschaft eine Favoritenrolle zu schieben. Wir freuen uns auf ein hochklassiges Kleinfeldturnier und insbesondere auf einen netten Austausch mit Spielern und Trainern neben dem Platz", berichtet Martin Flenter, der mit seinem Sportartikelladen MF teamsport als Hauptsponsor auftritt, aber auch seine Aufstiegsmannschaft betreuen wird.

Ein schöner Wanderpokal wurde von der Fankurve gestiftet. Der Sieger darf sich zudem über einen Trikotsatz vom MF teamsport freuen, der dann individuell in Abstimmung mit Martin Flenter ausgesucht und vor dem Saisonstart 2017/2018 übergeben wird. Aus den Gruppen kommen die Erst- und Zweitplatzierten weiter. Über Kreuz werden die Finalisten ermittelt. Das Finale ist für 18.30 Uhr vorgesehen. Die Spiele werden von Karsten Rau (SG Wesertal) und Frank Nolde (SV06 Holzminden) geleitet.

SPIELPLAN

Gruppe A

MTV Bevern

TSV Holenberg

MTSV Eschershausen

SG Wesertal

Spiele:

14.00 Uhr MTV Bevern - TSV Holenberg

14.34 Uhr MTSV Eschershausen - SG Wesertal

15.08 Uhr MTV Bevern - MTSV Eschershausen

15.42 Uhr TSV Holenberg - SG Wesertal

16.16 Uhr MTSV Eschershausen - TSV Holenberg

16.50 Uhr SG Wesertal - MTV Bevern

Gruppe B

SG GoLüWa

FC Stadtoldendorf

TSV Lenne

MTV Fürstenberg

Spiele:

14.17 Uhr SG GoLüWa - FC Stadtoldendorf

14.51 Uhr TSV Lenne - MTV Fürstenberg

15.25 Uhr FC Stadtoldendorf - MTV Fürstenberg

15.59 Uhr SG GoLüWa - TSV Lenne

16.33 Uhr FC Stadtoldendorf - TSV Lenne

17.07 Uhr MTV Fürstenberg - SG GoLüWa

Halbfinalpartien

17:30 Uhr 1. Halbfinale (Sieger Gruppe A - Zweiter Gruppe B)

17.47 Uhr 2. Halbfinale (Sieger Gruppe B - Zweiter Gruppe A)

Spiel um Platz 3 und Finale

18.10 Uhr Spiel um Platz 3 Penaltyschießen

18.30 Uhr Finale

Foto: mm

 

 

 

 

 

Donnerstag, 14. Juni 2018 07:47 Uhr

Lenne (mm). Sehen Sie hier nun die Videozusammenfassung, mit den Highlights zum Relegationsendspiel des SV06 Holzminden gegen den TSV Lenne. Dieses Spiel fand am vergangenen Dienstagabend vor circa 950 zahlenden Zuschauern im Holzmindener Liebigstadion statt. Das Remis reicht dem TSV Lenne zum Aufstieg in die Bezirksliga, während Holzminden den Gang in die Kreisliga gehen muss.

Videozusammenfassung: Relegationsspiel SV06 Holzminden gegen TSV Lenne

Sehen Sie hier nun die Videozusammenfassung, mit den Highlights zum Relegationsendspiel des SV 06 Holzminden gegen den TSV Lenne. Dieses Spiel fand am vergangenen Dienstagabend vor circa 950 zahlenden Zuschauern im Holzmindener Liebigstadion statt. Das Remis reicht dem TSV Lenne zum Aufstieg in die Bezirksliga, während Holzminden den Gang in die Kreisliga gehen muss. Showdown in Holzminden: SV 06 Holzminden - TSV Lenne, MegaMeister2009

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Mittwoch, 13. Juni 2018

Foto:mm

 

Dienstag, 12. Juni 2018 22:46 Uhr

Holzminden (mm). Vor rund 950 zahlenden Zuschauern musste Lenne in der Schlussphase zittern, doch dann war es soweit. Nach dem Scheitern in der Relegation im Vorjahr, konnte sich die Mannschaft von Martin Flenter in diesem Jahr belohnen. Das 1:1 (0:0) beim SV06 Holzminden reicht zum Aufstieg, während die Kreisstadt in der kommenden Spielzeit wieder in der Kreisliga vertreten sein wird.

„Lenne hat uns in der ersten Halbzeit mit Edward Urich auf der linken Seite und Lars Proske als Sturmspitze überrascht. Sie haben die Räume sehr gut eng gemacht, gut verschoben, sodass wir es nur mit langen Bällen probiert haben. Im zweiten Durchgang haben wir es dann besser gemacht“, berichtet SV-Trainer Michael Lotze.

„Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass verdammt viel auf dem Spiel stand. Wir haben zu Beginn überhaupt nicht den Rhythmus gefunden. Nach dem 1:0 haben wir es versäumt das 2:0 zu machen und dann rutscht uns beim 1:1 der Ball durch. Am Ende bin ich einfach nur froh. Das haben sich die Jungs verdient“, freute sich TSV-Trainer Martin Flenter über den Aufstieg.

Gleich in der zweiten Minute bekamen die Zuschauer die erste Chance des Spiels geboten. Aus dem Halbfeld zog Seydi Erbek einen Freistoß auf das Tor, doch TSV-Keeper Michael Keunecke war zur Stelle. Eine Minute später zappelte der Ball bereits im Netz. Kevin Wilms spielte den Ball zu Ramon Schreiner. Schreiners Schuss ließ Keunecke nach vorne abprallen und Andre Bröhland staubte zum vermeintlichen Führungstreffer ab. Der SV-Stürmer befand sich allerdings in Abseitsstellung, sodass das Tor nicht gezählt hat.

In der 13. Spielminute feuerte Andrej Herzen den ersten Warnschuss für den TSV Lenne ab. Eine richtig dicke Möglichkeit hatte André Bröhland in der 20. Minute auf dem Fuß. Nach einer Hereingabe von Ömer Tuzun bekam Bröhland den Ball zu überrascht nicht aufs Tor gedrückt. In der Folgezeit gab es viele Nicklichkeiten und Fouls, die den Spielfluss störten. Eine gut herausgespielte Chance sollte nach einer halben Stunde folgen. Mit einem Diagonalpass bediente Simon Vatterott Niklas Klemm, der mit einem Schuss vom Sechzehner an Keeper Michael Düvel scheiterte. Düvel ließ das Spielgerät nach vorne klatschen, sodass SV-Verteidiger Tobias Schulz vor dem einschussbereiten Edward Urich den Ball aus der Gefahrenzone noch klären musste.

Sieben Minuten später landete eine weitere Rettungsaktion von Holzminden in Füßen von Niklas Klemm. Sein Schuss ging leicht verzogen am Tor vorbei. In der Schlussphase konnte Lars Proske mit einem Kopfball das Tor von Michael Düvel nicht entscheidend gefährden, sodass die Seiten torlos gewechselt wurden.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit dauerte es zur ersten Chance nicht lange. Eine Flanke von Lars Proske landete in der 47. Minute auf der Latte. Auf der Gegenseite zwang Kevin Wilms nach Vorlage von Ömer Tuzun TSV-Keeper Michael Keunecke zu einer wahren Glanztat. Den Abpraller konnte Andre Bröhland aus 10 Metern nicht im Tor unterbringen (51.).

In der 55. Minute stieg der bereits mit gelbvorgestrafte Tobias Schulz auf Höhe Mittellinie gegen Simon Vatterott hart ein. Der Schiedsrichter zückte die zweite gelbe Karte und stellte ihn somit mit der gelb-roten Karte vom Platz. „Das war für mich die Schlüsselszene des Spiels“, sagte SV-Trainer Michael Lotze, ohne die Situation werten zu wollen. „Für mich war das ein klares Foulspiel und die zweite gelbe Karte die logische Folge“, blickte Flenter auf die Szene.

Lenne zog aus der Situation die richtigen Schlüsse und nutzte die Unordnung in der Holzmindener Defensive aus. Christof Klassen schlug den Ball in den Sechzehner, in welchem Edward Urich dem Spielgerät mit dem Kopf die entscheidende Richtungsänderung gab. Der Ball zappelte zum 0:1 im Netz und die Freude der mit einem Fanbus angereisten Lenner Anhängerschaft kannte keine Grenzen mehr.

Nach einer guten Stunde hätte Edward Urich mit dem 0:2 den Sack zu machen können, doch diesmal war er gegen SV-Keeper Düvel nur der zweite Sieger. Die Chance zum Ausgleich hatte Andre Bröhland nach einem Zuspiel von Ramon Schreiner auf dem Fuß. Michael Keunecke konnte auch diese Chance mit vollem Körpereinsatz zu Nichte machen (67.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später schickte Andrej Herzen Edward Urich auf die Reise, der das Spielgerät per Volleyschuss über das Tor setzte.

Ein Kopfball von Seydi Erbek war für Keeper Keunecke in der 73. Minute sichere Beute. Auf der Gegenseite hatte auch Torhüter Michael Düvel einen guten Tag erwischt. Nach einem langen Ball hielt er einen Schuss von Andrej Herzen, der sein Glück aus spitzem Winkel probierte (78.).

In der Schlussphase drückte Holzminden in Unterzahl auf den Ausgleich. Chancen von Seydi Erbek, Nabil Hussein und Malte Helms schlossen sich an. In der 87. Spielminute wurde TSV-Keeper Michael Keunecke dann doch noch bezwungen. Nach einem Pfostenschuss von Nabil Hussein konnte Lenne den Ball nicht richtig klären. Ein abgefälschter Schuss von Ramon Schreiner landete zum 1:1 im Tor.

Das Lenner zittern begann. Holzminden schmiss alles nach vorne, doch konnte keinen Treffer mehr erzielen. Nach über sieben Minuten Nachspielzeit war es vollbracht. Der SV06 Holzminden muss den bitteren Gang in die Kreisliga gehen, während für den TSV Lenne gemeinsam mit dem FC Stadtoldendorf das Abenteuer Bezirksliga auf dem Programm stehen wird.

Dienstag, 12. Juni 2018 15:19 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Dass zwei Mannschaften in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga spielen werden, ist seit Samstagnachmittag bekannt. Ob es Holzminden oder Lenne sein wird, wird am heutigen Dienstagabend im Relegationsspiel im Holzmindener Liebigstadion entschieden. Eine weitere Entscheidung für die kommende Saison hat der SV Rühle, der als Dritter der 1. Kreisklasse ein Recht auf den Aufstieg in die Kreisliga hat, am gestrigen Montagabend getroffen.

"Die Mannschaft hat sich auf einer kurzfristig für gestern einberufenen Mannschaftssitzung in einer demokratischen Abstimmung gegen den Aufstieg ausgesprochen. Diese Entscheidung habe ich dem Spielausschuss (in Person Michael Wiedwald) heute morgen mitgeteilt", bestätigte Rühles Fußballfachwart Tobias Fischer den Verzicht auf den Aufstieg ins Kreisoberhaus.

Es bleibt somit weiter spannend, wie sich die Kreisliga Holzminden in der kommenden Saison zusammensetzt. Spätestens am Kreisfußballtag, der bekanntlich am Montag, den 9. Juli 2018 um 19.30 Uhr in das Gasthaus Hesse in Bevern, Forster Str. 6 stattfinden wird, wird es hierauf eine Antwort geben.

Foto: mm

Dienstag, 12. Juni 2018 11:08 Uhr

Kreis Holzminden (r). Am letzten Spieltag kam es zum Showdown zwischen den Teams des SV 06 Holzminden und Tabellenführer FC 08 Boffzen in der Ü40 Kreisliga um den Meistertitel. Dabei hatte der Spitzenreiter aus Boffzen mit der SG Burgberg im letzten Heimspiel der Saison die weitaus schwerere Begegnung, die Kreisstättler mussten zum Tabellenschlußlicht nach Derental.

Scheinbar kam der FC Boffzen nicht mit Anspannung und der Favoritenrolle zurecht und unterlag völlig verdient mit 2:4 gegen die Burgberger ihr Heimspiel. Das Team aus Holzminden um ihren scheidenden Trainer Ingo Klose ließ sich diese große Chance nicht nehmen und gewann zeitgleich bei den "Löwen" in Derental mit 0:2. Der Erfolgscoach Klose hört nach 12 erfolgreichen Jahren beim SV06 auf und holte als Trainer insgesamt 6 Meisterschaften mit der Ü40. Davon nun sogar drei Meisterschaften in Folge und die Ü40 Hallenkreismeisterschaft im Jahr 2017.

Aus den Reihen des neuen - alten Titelträgers kommen auch die zwei erfolgreichsten Torschützen der Ü40 Kreisliga. Marinko Djak mit 22 und auf dem zweiten Platz der Torjägerliste folgt Amjad Awad Musa Wali mit 20 geschossenen Toren.

Zur Meisterehrung in Derental überreichte der Staffelleiter Jens Bruchhäuser dem Spielführer Marc Rolirad vom SV 06 Holzminden die Urkunde und einen Spielball mit den besten Glückwünschen vom Kreis Spielausschuss Holzminden. Das Foto zeigt den Staffelmeister vom SV 06 Holzminden mit dem Maskotchen "Sam" und dem Staffelleiter Jens Bruchhäuser.

Foto: NFV Kreis Holzminden

Montag, 11. Juni 2018 18:28 Uhr

Holzminden (mm). Am morgigen Dienstagabend kommt's zwischen dem SV06 Holzminden und dem TSV Lenne in Holzminden zum Relegationsendspiel. Während Lenne sein Duell mit dem TuS Kleefeld mit 3:2 für sich entscheiden konnte, trennten sich die Kreisstädter mit einem 2:2 von den Kleefeldern. Somit hat der Vizemeister der Kreisliga die bessere Ausgangslage und würde bereits mit einem Remis den Aufstieg in der Tasche haben. Anstoß der Begegnung ist um 19 Uhr. 

"Ich erwarte ein spannendes Spiel, in welchem Holzminden als Bezirksligist und aufgrund der Heimspiels der Favorit ist. Für Holzminden steht viel auf dem Spiel. Wir haben nichts zu verlieren und freuen auf die Begegnung", blickt TSV-Trainer Martin Flenter auf die Partie. Er wird bei diesem Spiel aus dem Vollen schöpfen können. Zudem will Lenne das Auswärtsspiel zum Heimspiel machen. Mit einem Fanbus werden einige die Anreise zum Holzmindener Liebigstadion antreten.

"Wir müssen Lenne schlagen", weiß SV-Coach Michael Lotze, der mit seinem Team aufgrund der beiden Toren nach Standards noch die Chance auf den Klassenerhalt wahren konnte. Simon Rybarczyk (Urlaub) und Emil Nasufovski (Sperre) werden nicht dabei sein. Malte Helms wird wieder mit von Partie sein. Hinter dem Einsatz von Kevin Wilms steht noch ein Fragezeichen.

Foto: mm

 

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Frauen
Montag, 11. Juni 2018 11:49 Uhr
Natasha Kowalski holt die deutsche B-Juniorinnen Meisterschaft
Donnerstag, 07. Juni 2018 06:47 Uhr

Wolfsburg (mm). Die Erfolgsgeschichte von Natasha Kowalski geht weiter. Auch das zweite Testspiel konnte die Nationalspielerin gegen Tschechien mit 4:0 für sich entscheiden. Sie wurde allerdings erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt, da sie am Folgetag mit dem VfL Wolfsburg auf den SC Freiburg im Bundesliga-Halbfinale treffen sollte.

Im Hin-und Rückspiel setzten sich die Wolfsburger gegen den SC Freiburg jeweils mit 1:0 durch, sodass sie das Finale, welches am kommenden Samstag um 11 Uhr in Wolfsburg stattfinden soll, erreicht haben. In beiden Spielen stand Natasha Kowalski von Beginn im Aufgebot. Im Finale werden sie auf den 1. FC Köln treffen.

Kann Kowalski ihre Premierensaison in der B-Juniorinnen Bundesliga neben der norddeutschen Meisterschaft auch mit der deutschen Meisterschaft krönen? Die Antwort werden wir euch selbstverständlich liefern.

Foto: mm

 

Donnerstag, 24. Mai 2018 07:03 Uhr

Mittweida/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Am gestrigen Mittwochnachmittag fand das erste von insgesamt zwei Länderspielen der deutschen U15-Juniorinnen Nationalmannschaft gegen die Tschechische Republik statt. Natasha Kowalski aus Dohnsen war aufgrund ihres Nasenbeinbruchs mit einer extra angefertigten Maske wieder mit von der Partie. Die frühere Stützpunktspielerin durfte zum ersten Mal durchspielen - und acht Minuten vor Schluss erzielte Kowalski schließlich auch das Tor zum 6:1-Endstand.

Zu Beginn des Spiels tat sich die Mannschaft Bettina Wiegmann etwas schwer. Auf den 1:0-Führungstreffer in der siebten Spielminute folgte nur eine Minute später der 1:1-Ausgleich. Vor der Halbzeit konnte Deutschland auf 3:1 davon ziehen. In der zweiten Halbzeit hatten sie das Spiel vor den insgesamt 453 Zuschauern in Mittweida im Griff und ließen die weiteren Treffer folgen.

Am morgigen Freitag folgt um 11 Uhr ein weiteres Länderspiel gegen Tschechien in Mittweida, ehe Kowalski am Samstag das Bundesliga-Halbfinalspiel mit dem VfL Wolfsburg gegen den SC Freiburg in Wolfsburg vor der Brust hat.

Foto: mm

Mittwoch, 23. Mai 2018 06:58 Uhr

Grünenplan (mm). Auch das Damenkreispokalfinale stand am vergangenen Pfingstmontag auf dem Programm. In diesem Duell trafen der FC Latferde 80 und der TSV Algesdorf aufeinander. Unter der Woche konnte sich der FC Latferde bereits im Ligaspiel gegen Algestorf mit 10:0 durchsetzen, sodass alles andere als ein Sieg der Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont eine große Überraschung gewesen wäre.

Bereits nach acht Spielminuten war die Begegnung entschieden. Latferde konnte in der dritten Minute nach einem Freistoß, den Shirley Wehrhahn verwertete, mit 1:0 in Führung gehen. Ein Zuspiel von Gina Rath wurde von Cheryl Abrahams (8.) zum 2:0 verwandelt.

Auch in der Folgezeit hatte Latferde, die mit großem Anhang angereist waren, das Spiel im Griff. Nach dem ein weiterer Versuch von Shirley Wehrhahn nichts einbrachte, machte es Jana Schrader in der 22. Minute besser und netzte zum 3:0 ein. Michelle Pernath und Vanessa Lichte ließen für den FC weitere Torchancen liegen, sodass es beim 3:0 zur Halbzeit blieb.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Latferde das 4:0 nach. Einen Querpass von Jana Schrader drückte Shirley Wehrhahn mit ihrem zweiten Treffer des Tages über die Linie. Den Schlusspunkt setzte Wehrhahn in der 78. Spielminute und machte mit dem 5:0-Endstand zugleich auch ihren Dreierpack perfekt. Algesdorf wehrte sich nach Kräften, doch konnte hierbei zu keiner Zeit das Tor von FC-Keeperin Sarah Klützing gefährden.

Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude auf Seiten von Latferde keine Grenzen mehr. Eine Sektdusche und eine Laola-Welle für die mitgereisten Zuschauer durften dabei nicht fehlen. Im Anschluss wurde vom Spielausschussvorsitzenden Michael Wiedwald die Siegerehrung vorgenommen. 

 

Mittwoch, 23. Mai 2018 06:50 Uhr

Boffzen (r). Am Pfingstmontag trafen die FC 08 Boffzen – Damen auswärts auf den SV Kollerbeck. In einer ausgeglichenen Partie erzielte Kollerbeck zum Ende der ersten Hälfte die Führung. In der zweiten Hälfte setzte Boffzen einige gute Angriffe, die jedoch nicht mit dem Ausgleich belohnt wurden. Kurz vor dem Schlusspfiff machte Kollerbeck dann mit einem Doppelpack den Sack zu und gewann, wenn auch zu hoch, mit 3:0.

FC-Kapitänin Rhea Mönnekes hatte in der fünften Minute die erste Möglichkeit nach einem Freistoß, der das Tor jedoch verfehlte. In der 16. Minute hatte Boffzen das Glück auf seiner Seite, als ein Abschluss vom Pfosten ins Aus sprang. Laura Neils kam in der 24. Minute nach einem Alleingang vors gegnerische Tor, setzte ihren Abschluss jedoch übers Tor. In der 33. Minute rettete FC-Torhüterin Vivian Fogheri mit einer Glanzparade das Unentschieden, ehe drei Minuten später die Kollerbecker Führung fallen sollte. Nach einer Flanke stand eine SV-Angreiferin frei im Strafraum und traf volley zum 1:0. Bis zur Halbzeitpause war es erneut FC-Torhüterin Fogheri, die einen höheren Rückstand mit tollen Paraden verhinderte.

Anfang der zweiten Hälfte war es Vanessa Hindrichs nach Vorlage von Rhea Mönnekes, die per Weitschuss Kollerbecks Torfrau prüfte. In der Folgezeit ließ Kollerbeck einige gute Möglichkeiten liegen, doch auch Boffzen setzte vermehrt Offensivaktionen. In der 71. Minute wurde Laura Neils in die Spitze geschickt, doch die Kollerbecker Torhüterin klärte im letzen Moment. In der 84. Minute kam Boffzen erneut durch Laura Neils vors gegnerische Tor, jedoch fand ihr Querpass vor dem Tor keine Abnehmerin. Boffzen drückte auf den Ausgleich, doch Kollerbeck machte das Tor. Ein Stockfehler führte in der 86. Minute zum Kollerbecker 2:0. Zwei Minuten später machte Kollerbeck mit dem 3:0 den Deckel auf die Partie. Lara Fredriksdotter hatte die letzte Boffzer Möglichkeit, schoss jedoch nach ihrem Alleingang die Torhüterin an. In der Nachspielzeit war es erneut Fogheri, die sich mit zwei weiteren Paraden auszeichnen konnte.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Vanessa Hindrichs, Carolin Helling (ab 72 Min. Jana Tilinski), Sina Gröbing, Daniela Rennebaum, Lema Ansari (ab 39 Min. Kea Wirth / ab 49 Min. Saskia Grüger), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Tamara Hartmann, Laura Neils & Lara Fredriksdotter.

Sonntag, 20. Mai 2018 12:42 Uhr

Boffzen (r). Am gestrigen Samstag kam es zum Nachholspiel zwischen den Damen des FC Boffzen und dem SC GW Paderborn. Nach einem frühen Rückstand kam Boffzen zurück, erzielte den Ausgleich und hatte sogar die Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende blieb es beim 1:1 - Unentschieden.

Der Gast aus Paderborn begann druckvoll und scheiterte bereits in der Anfangsphase mehrfach an Vivian Fogheri im FC-Tor. In der elften Minute fiel nach einem schnellen Angriff über Außen das 1:0 für den SC. Boffzen ließ sich vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und kam nun besser in die Partie. Doch Paderborn hatte in der 27. Minute die große Chance die Führung auszubauen, jedoch verfehlte der Abschluss nach einem Alleingang das Tor deutlich.

Zwei Minuten später war es dann der FC, der den Ausgleich erzielte. Laura Neils schnappte sich am Strafraum den Ball, umkurvte mehrere Gegenspielerinnen sowie die Torfrau und traf ins leere Tor zum 1:1. Boffzen drückte nun weiter auf den Führungstreffer und brachte die gegnerische Abwehr durch schnelle Vorstoße immer wieder in Bedrängnis. Nach Vorlage von Jennifer Strieder war es erneut Laura Neils, die mit ihrem Schuss in der 36. Minute an Paderborns Torfrau scheiterte. Eine Minute später war es wieder Neils, die nach einem Doppelpass mit Lara Fredriksdotter, zum Abschluss kam.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Boffzens Abwehr um Sina Gröbing und Carolin Helling stand gut organisiert und verteidigte konsequent, sodass kaum ein Angriff aufs FC-Tor kam. Falls doch, war Vivian Fogheri zu Stelle. Nach Vorne gab es zwei Chancen durch Rhea Mönnekes, die mit ihren Freistößen das Tor knapp verfehlte. Bis zum Schlusspfiff blieb es spannend, da Paderborn alles versuchte um noch einmal in Führung zu gehen. Bis auf einen Freistoß, der knapp am langen Pfosten vorbeiflog, kam jedoch nichts Gefährliches vors Boffzer Tor, sodass es am Ende beim 1:1 – Unentschieden blieb.

Endlich wurden die FC-Damen für ihren Aufwand auch mal nach 90 Minuten mit Punkten belohnt! 

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Sarah Steinsiek, Sina Gröbing, Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Jana Tilinski (ab 68 Min. Stefanie Vogt / ab 87 Min. Angelina Hanna), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Tamara Hartmann, Lara Fredriksdotter & Laura Neils.

Am Pfingstmontag steht bereits das nächste Spiel für Boffzens Damen statt. Auswärts tritt man beim SV Kollerbeck an. Anpfiff ist um 13 Uhr in Kollerbeck.

Foto: FC 08 Boffzen

 
 
 
Donnerstag, 17. Mai 2018 06:10 Uhr

Mittweida/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Nach den Länderspielen gegen die USA, Belgien und die Niederlande ist Natasha Kowalski auch für das doppelte Länderspiel gegen die Tschechische Republik nominiert worden. Kowalski hatte zuletzt aufgrund eines Nasenbeinbruchs pausiert und das entscheidene Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft verpasst - nun spielt die Stürmerin mit einer angefertigten Maske und möchte der Bundestrainerin Bettina Wiegmann das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen.

Die Länderspiele, die den Saisonabschluss der U15-Juniorinnen des DFB darstellen, werden am 23. Mai (ab 17 Uhr) und am 25. Mai (ab 11 Uhr) in Mittweida stattfinden. Kann Kowalski ihre Torausbeute im Dress der Nationalmannschaft weiter ausbauen?

Ein weiteres Highlight wird für die Dohnserin am Samstag, den 26. Mai mit dem VfL Wolfsburg folgen. Sie stehen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft und werden ab 13 Uhr im heimischen Stadion Elsterweg auf den SC Freiburg treffen. Das Rückspiel wird am 02. Juni in Freiburg folgen.

Wir drücken dir weiterhin die Daumen!

 

 

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Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

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Jugend
Montag, 18. Juni 2018 12:05 Uhr
Kreispokal: FC Stadtoldendorf triumphiert bei den F-Junioren
Samstag, 16. Juni 2018 09:14 Uhr

Lenne/Bevern (r). Am vergangenen Mittwochabend fand in der Lenner Sandkuhle des letzte Nachholspiel der A-Junioren Kreisliga zwischen dem TSV Lenne und dem MTV Bevern statt. Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren klar: der MTV Bevern hatte mit diesem Spiel die Möglichkeit, an dem bisherigen Tabellenführer der JSG Forstbachtal vorbeizuziehen und die Meisterschaft einzufahren. Vor diesem Spiel lag die JSG Forstbachtal mit drei Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. Mit einem Sieg des MTV Bevern wären beide Mannschaften, mit jeweils einer Niederlage und einem Untentschieden, punktgleich gewesen, wobei der direkte Vergleich für die Beveraner sprach.

Von der ersten Minute an übernahm der MTV Bevern in diesem Spiel die Initiative und wollte gleich zeigen, dass man den 3. Kreismeistertitel in den letzten fünf Jahren unbedingt nach Bevern holen wollte. Bereits nach zehn Minuten hatte der MTV Bevern mehrere Chancen um in Führung zu gehen, allerdings scheiterte man immer knapp. In der 15. Minute war es dann schließlich Kapitän Til Engelmann, der die Gäste mit 0:1 in Führung bringen konnte.

Auch nach der Führung spielte Bevern weiterhin hohes Pressing und versuchte permanent die Führung auszubauen. In der 25. Minute konnte Lenz Asche mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 0:2 erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause, da der MTV Bevern es verpasste, trotz bester Gelegenheiten den Sack endgültig zuzumachen.

Auch nach der Halbzeit ergab sich das gleiche Bild: Bevern ließ Ball und Gegner laufen, konnte aber auch beste Gelegenheiten nicht nutzen, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. So kam es wie es meistens kommt: in der 63. Minute bekam Lenne einen Freistoß aus 20 Metern, den Leon Dück direkt verwandeln konnte. So wurde das Spiel aus Beveraner Sicht noch einmal unnötig spannend.

In der 70. Minute war es dann erneut Til Engelmann, der eine 1 gegen 1 Situation mit dem Torwart nutzen konnte und den alten Abstand wiederherstellte. Nur drei Minuten später kam der TSV Lenne zu seiner zweiten nennenswerten Konterchance im Spiel und Lars-Eric Michler konnte auf 2:3 verkürzen. Auch von diesem Gegentreffer ließen sich die Beveraner nicht verunsichern und drückten weiter auf das Lenner Tor. Nach einem sehenswerten Zuspiel von Fred Dörrier konnte Mark Sünnemann in der 77. Minute auf 2:4 erhöhen.

In der 83. und 86. konnte erneut Mark Sünnemann mit zwei weiteren Treffern auf 2:6 erhöhen und machte damit seinen lupenreinen Hattrick innerhalb von neun Minuten perfekt. In der Nachspielzeit konnte Innenverteidiger Daniel Specht nach einem Eckball per Kopf zum Endstand von 2:7 erhöhen.

Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel auf Beveraner Seite keine Grenzen mehr und Kapitän Til Engelmann nahm nach dem Spiel die Meisterglückwünsche von Staffelleiter Stefan Reichwald entgegen. Fünf Tage nachdem der MTV Bevern im Kreispokalfinale vor heimischen Publikum nach Verlängerung der JSG Ith 1:2 unterlag, war damit der zweite Titel, nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft im Winter, endgültig perfekt.

„Was unsere Jungs in dieser Saison geleistet haben ist schon der absolute Wahnsinn: den Meistertitel und die Hallenkreismeisterschaft einzufahren und das Pokalfinale zu erreichen, obwohl uns die ganze Zeit immer mehr Rückschläge zurückwarfen ist einfach phänomenal. Am ersten Spieltag haben wir gleich unglücklich gegen die SG Wesertal verloren, zudem standen uns in den meisten Spielen drei unserer absoluten Leistungsträger nicht zur Verfügung, da sie fest nur für den Herrenbereich eingeplant waren. Zudem fiel in den letzten Wochen unser bester Torjäger auf Grund einer Rotsperre aus, auch fehlte uns im Großteil der Rückrunde unser Abwehrchef verletzungsbedingt oder es fielen immer wieder weitere Spieler verletzungs- und berufsbedingt aus. Das wir es trotzdem geschafft haben, darauf können die Jungs unheimlich stolz sein“, so das abschließende Fazit vom Trainerteam Nico Helmker und Kai Engelmann.

 

Fotos: MTV Bevern

 

 

 

Freitag, 15. Juni 2018 11:14 Uhr

Bevern (mm). Im B-Juniorenfinale des Jugendkreispokals standen sich mit dem MTSV Eschershausen und der JSG Hils zwei Mannschaften gegenüber, welche sich aus dem Ligabetrieb bestens kennen. In der B-Juniorenstaffel des Nachbarkreises Hildesheim trafen sie zweimal aufeinander und beide Mal konnte sich jeweils die Heimmannschaft durchsetzen. Auf neutralen Platz ließ Eschershausen in der Anfangsphase zu viele Chancen liegen, sodass die Mannschaft aus der Hilsmulde dann doch deutlich mit einem 4:0-Sieg (1:0) als Sieger vom Platz ging.

In der Anfangsviertelstunde war Eschershausen tonangebend. Den ersten Vorstoß gab es nach vier Minuten durch Adil Masic. Sverre Bost probierte es in der elften Minute per 35 Meter Freistoß, der knapp über das Tor ging. In der 15. Spielminute scheiterte ein weiterer Offensivspieler des MTSV. Im Gegenzug folgte die erste Chance für die JSG. Jan-Maurice Pietzonka schloss jedoch zu überhastet ab. 

Das 1:0 für die JSG Hils fiel in der 34. Spielminute. Nach Zuspiel von Yaris Ecke war es Tizian Kloth, der das Spielgerät aus kurzer Distanz zum Führungstreffer einschoss. Der mittlerweile eingewechselte Ersatzkeeper Moritz Koch konnte in der 34. Minute gegen Faris Farah parieren. Mit dem Spielstand von 1:0 für Hils gingen die Mannschaften in die Pause.

In der 46. Spielminute legte die JSG Hils das 2:0 nach. Nach einer Ecke von Yaris Ecke war Lukas Meyer aus Nahdistanz zur Stelle. Die Raabestädter probierten es in der Folgezeit durch Adil Masic (48.) und Rune Ritterbusch (54.), doch die Tore sollten an diesem Nachmittag auf der Gegenseite fallen. Nach einem weiteren Eckball von Yaris Ecke war Tim-Luca Härtel mit dem 3:0 (66.) erfolgreich. Den Schlusspunkt setzte Tizian Kloth in der 69. Minute mit dem 4:0-Endstand. Er profitierte von einer Vorarbeit von Lukas Meyer.

Freitag, 15. Juni 2018 10:48 Uhr

Kreis Holzminden (red). Dass in diesem Jahr überhaupt die Kreismeisterschaften der Grundschulen in Holzminden im Fußball stattfinden konnten, ist primär dem Engagement von Maik Bunzel, Jugendwart des TSV Kirchbrak, und der Kirchbraker Gemeinschaft zu verdanken. Durch einen beruflichen Wechsel von Sebastian Brandt, bis dato Beauftragter für den Schulfußball im Landkreis, und die damit verbundene Niederlegung dieses Amtes, blieb die Position bis zum Engagement Bunzels vakant. „Im Kreise der Lehrkräfte und Schulleitungen konnte kein Nachfolger gefunden werden“, beschreibt Bunzel, der ermöglichen wollte, dass der Kreis Holzminden in diesem Jahr wieder eine Mannschaft zu den Bezirksmeisterschaften entsenden kann.

Letztlich hat eine der kleinsten Schulen des Landkreises, die Grundschule Kirchbrak, die Organisation der Kreismeisterschaften übernommen. „Grade aufgrund der Größe unserer Schule und der großartigen Dorfgemeinschaft konnte ich gemeinsam mit Lehrern, Eltern, Großeltern sowie Vereinskameraden kurzfristig ein Turnier mit knapp 100 Kindern und neun Mannschaften auf die Beine stellen“, erklärt Bunzel, Jugendwart des TSV Kirchbrak.

Dank des Engagements konnten an den Meisterschaften Teams der Grundschulen aus Kirchbrak, Halle, Deensen, Stadtoldendorf, Eschershausen und Delligsen oder Holzminden teilnehmen. Den dritten Platz erreichte die Grundschule Delligsen. Zweiter wurde die GS Stadtoldendorf 1 und Erster wurde die Astrid-Lindgren-Grundschule aus Holzminden. Letztere Mannschaft reist demnach am 19. Juni nach Alfeld zum Bezirksturnier der Grundschulen (bis zum Jahrgang 2007).

Die Siegerehrung wurde von Rolf Theo Gans begleitet, der den ersten drei Mannschaften Bälle überreichte und die Arbeit von Sebastian Brandt mit einer Anerkennung würdigte.

Foto: Maik Bunzel

Donnerstag, 14. Juni 2018 16:53 Uhr

Lenne (mm). In zwei Tagen findet in der Lenner Sandkuhle der "Fankurven-Cup powered by MF teamsport" statt. Nach der Absage von der SG Bodenwerder/Kemnade sind noch acht Mannschaften vertreten, die in zwei Vierergruppen aufeinander treffen werden. Der Startschuss fällt dabei am kommenden Samstag (16. Juni) um 14 Uhr. Um 12 Uhr wird es allerdings noch ein Einlagespiel zwischen den B-Junioren Mannschaften der JSG Forstbachtal und der SVG Einbeck geben.

"Als wir gefragt wurden, mussten wir gar nicht lange überlegen. Uns war sofort klar, dass wir spielen wollen", freute sich JSG-Trainer Daniel Schmidtmann über die Anfrage der Redaktion. Zudem Zeitpunkt stand der Gegner noch nicht fest. Und auch die Bezirksliga-Meisterschaft von Forstbachtal war noch lange nicht klar. "Mit der Meisterschaft haben wir definitiv für eine dicke Überraschung gesorgt", so Schmidtmann weiter.

Als Gegner hat die Redaktion die B-Junioren Mannschaft der SVG Einbeck gefunden, die in ihrer braunschweigischen Bezirksligastaffel auf dem vierten Tabellenplatz gelandet sind. "Ich schätze Einbeck als kampfstarke aber auch spielerisch gute Truppe ein. Die Stimmung in unserem Team ist nach dem Gewinn der Meisterschaft großartig. Natürlich ist der Akku etwas leer, da es eine lange kräftezehrende Saison war, die uns alles abverlangt hat. Trotzdem wollen wir auch am Samstag nochmal Vollgas geben, den Zuschauern ein attraktives Spiel zeigen und auch gewinnen", blickt Schmidtmann auf die anstehende Partie, die vom Beveraner Schiedsrichter Timm Goldschmidt geleitet wird.

Foto: mm

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Überregional
Donnerstag, 14. Juni 2018 11:51 Uhr
Traumtore von Medewitz: WTW Wallensen verpasst Aufstieg knapp
Mittwoch, 13. Juni 2018 11:48 Uhr

Hameln (r). Klare Kiste - oder doch nicht? Dass der FC St. Pauli am 28. Juni als haushoher Favorit ins Weserberglandstadion reist, steht außer Frage. Aber: Die AWesA-Allstars blasen zur Attacke - und bereiten sich intensiv auf das große Spiel vor. Die Trainer Oliver Steffan und Rolf Schünemann bitten am morgigen Donnerstag (14. Juni) um 19 Uhr zum ersten “offiziellen Training” in die Hamelner Arena.

Nicht nur das “Kennenlernen” steht auf der Agenda. Taktik und Standards bilden den Mittelpunkt. “Es wird keine Konditionseinheit”, scherzen die Übungsleiter, die auch auf Überraschungsmomente bei ruhenden Bällen hinarbeiten werden.

Zuschauer sind gern gesehen.

Tickets (hier)

Foto: AWesA

Mittwoch, 06. Juni 2018 07:09 Uhr

Wallensen (r). Einen Auftakt nach Maß legte der WTW im ersten Relegationsspiel um den Bezirksligaaufstieg gegen die Zweitvertretung vom TSV Krähenwinkel/Kaltenweide hin. Jan Medewitz setzte sich auf dem rechten Flügel durch und seine Flanke fand WTW-Kopfballungeheuer Benjamin Edeler direkt vor dem Tor, der dann mit seinem Kopfball keine Mühe hatte.

Nach der Führung konzentrierte sich der WTW zunächst auf die Defensive und ließ den TSV etwas kommen. In der Folge hatte der TSV vor 313 zahlenden Zuschauern und teilweise lauter Kulisse gute Chancen. Zunächst landete ein Freistoß am Lattenkreuz des WTW und zwei Minuten später ließ WTW-Keeper Dominik Heintz nach gut zwanzig Minuten einen Fernschuss nach vorne prallen, doch Bukurim Ukaj setzte das Spielgerät danach nur an den Pfosten.

Beide Mannschaften legten viel Kampf in die Waagschale, doch der WTW wurde dafür mit so mancher teilweise strittigen gelben Karte verwarnt. Der WTW stand in der Defensive aber recht sicher und blieb vor allem nach langen Bällen mit seinen schnellen Spitzen gefährlich. Kurz vor der Halbzeit wurde es nochmal hektisch. Erst konnte Heintz nach 41 Minuten einen Schuss aufs kurze Eck nach einer Ecke stark parieren und im Gegenzug musste TSV-Keeper auch Andre Pigors sein ganzes Können aufbieten. Lautstark wurde es auf dem Platz in der 44. Minute, als viele Zuschauer Elfmeter nach einem Foul an Benjamin Edeler forderten. Doch Schiedsrichter Julian Eberhardt ließ weiterspielen und pfiff danach gleich zum Pausentee.

Nach der Halbzeitpause fing es für den WTW gleich bitter an. Nach einem Zweikampf fiel WTW-Motor Dennis Klippstein auf die Schulter, musste ausgewechselt werden und wurde vom Krankenwagen versorgt. Der eingewechselte Martin Gröhlich rückte dafür in den Sturm und Torben Böhm in die Innenverteidigung. Direkt danach mussten die WTW-Anhänger gleich noch einmal durchpusten, als Marc Ulrich für die „Krähen“ frei am Sechzehner nach Querpass zum Schuss kam, diesen aber weit über den Kasten setzte.

Danach kam der WTW aber besser ins Spiel und drückte den TSV etwas in die Defensive. Mirko Wulf vergab nach einer guten Stunde innerhalb von fünf Minuten zweimal knapp. Die „Krähen“ hatten erst zwanzig Minuten vor Schluss wieder mehr vom Spiel, bissen sich aber an der WTW-Defensive die Zähne aus. Mit seinen Kontern blieb der WTW aber jederzeit gefährlich. In der Schlussphase musste Toni Ivankovic nach dem zweiten leichten Fouls mit Gelb-Rot vom Platz. In der 97. Minute kassierte der TSV zunächst zwei gelbe Karten am rechten Flügel. Den folgenden Freistoß zirkelte Axel Wulf auf seinen Neffen Mirko Wulf, der zum 2:0 einnickte und den Sack für den WTW zumachte. Kurz danach kassierte Felix Groth nach Foulspiel noch die Gelb-Rote Karte, ehe Julian Eberhardt dann abpfiff.

WTW-Sprecher Thomas Schütte war nach dem Spiel zumindest mit dem Ergebnis zufrieden: „Das 1:0 kam aus dem Nichts, wo die „Krähen“ noch nicht auf dem Platz waren. Der TSV hatte schon mehr Spielanteile über das ganze Spiel. Allerdings hätten wir das Spiel auch früher entscheiden können, was uns aber leider nicht gelang. Man hat aber schon gesehen, dass der TSV Fußballspielen kann. Mit dem Spielverlauf sind wir so natürlich sehr zufrieden. Nun müssen wir bis zum Spiel am kommenden Dienstag unsere Wunden lecken!“

Tore: 1:0 Benjamin Edeler (3.), Mirko Wulf (90.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot Toni Ivankovic (WTW 86.), Felix Groth (TSV 90.)

Foto: Göke

Donnerstag, 31. Mai 2018 06:59 Uhr

Hameln (r). Er ist ein echter Kiezheld - und am 28. Juni zugleich Hamelner Lokalmatador: Christopher Buchtmann hat seinen Vertrag beim FC St. Pauli unlängst bis 2022 verlängert. Zuletzt verhinderte ein Muskelfaserriss sein Mitwirken im Endspurt der 2. Bundesliga, an dessen Ende für die Elf vom Millerntor am vorletzten Spieltag der Klassenerhalt stand.

Viele Fans im Weserbergland fragen sich nun: Ist “Buchti” beim ersten Auftritt der Paulianer in der neuen Saison aktiv am Start? Die klare Antwort des Mittelfeldspielers.: “Ja - natürlich! Da besteht überhaupt keine Gefahr.” Der 26-Jährige steht dabei nicht zum ersten Mal auf dem Grün des größten Hamelner Stadions. Seither ist allerdings schon reichlich Wasser die Weser heruntergeflossen. “Wir haben dort mehrere Schulturniere gespielt”, erinnert sich Buchtmann, für den das AWesA Allstar-Game in der Rattenfängerstadt nicht in den Bereich des Alltäglichen fällt: “Ich freue mich, mit meiner Mannschaft in meiner Heimat auftreten zu dürfen - ein geiles Gefühl! Zumal ich fast jeden Spieler aus dem AWesA Allstar-Team kenne.”

Wer live dabei sein möchte, kann sich bereits im Vorverkauf Tickets für das Spiel der AWesA-Allstars gegen den FC St. Pauli sichern, die aktuell noch in allen Kategorien zu haben sind.
Hier gibt’s die Karten: https://goo.gl/MpHShD

Foto: AWesA

Freitag, 11. Mai 2018 06:56 Uhr

Afferde (r). Zum Lokalderby der A – Junioren kam es am Mittwochabend zwischen der JSG Tündern/Afferde/Hilligsfeld und dem Verfolger der SSG Halvestorf in Afferde. Tündern dominiert die Liga seit Beginn der Spielzeit und steht mit 12 Punkten Vorsprung auf Platz 1 ! Die SSG  verweilt zurzeit auf dem dritten Tabellenplatz mit 13 Punkten Rückstand und kann die Titelaspiranten in den verbleibenden vier Spieltagen nicht mehr gefährden. Aber dieses Nachbarschaftsderby, vor sehr gut besuchtem Haus, hatte es in sich. 

Die Gastgeber ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, verpassten aber oft den finalen Pass an den Mann zu bringen. Halvestorf stand defensiv gut und spielte erwartungsgemäß lange Bälle auf die schnellen Stürmer, die ebenfalls gut verteidigt wurden. Alex Manka setzte den Höhepunkt der ersten Spielhälfte und hämmerte das Spielgerät aus guten 28 Metern in den rechten Winkel - ein Traumtor nach schönem Tempodribbling !  So wurden die Seiten mit einer knappen Führung der Gastgeber gewechselt.

Nach der Pause blieb das Spiel weiter offen und spannend. Tündern begann gefälliger, blieb aber oft ohne richtigen Zug zum Tor in der Abwehr der SSG hängen. Magnus Frese konnte in der 52. Minute nur noch unfair im Strafraum der SSG gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß parierte Torwart Kallmeyer glänzend und so blieb die SSG weiter im Spiel. In der Folge wurde die Partie ausgeglichen und die JSG Tündern versäumte früh zu stören und Halvestorf blieb weiterhin gefährlich durch Konter und lange Bälle. Keeper Maarten Brandau entschärfte, genau wie sein gegenüber Kallmeyer, einige gute Einschussmöglichkeiten der SSG – Stürmer.

Die Gäste vom Piepenbusch erzielten den nicht unverdienten Ausgleich in der zweiten Minute der Nachspielzeit per Elfmeter durch Andre Zurmühlen. Die Gäste freuten sich über den Punktgewinn, die JSG Tündern über den Meistertitel und die Zuschauer über ein attraktives, spannendes Spiel zweier wirklich guter Mannschaften.

Steffen Niemeyer: "Ich bin stolz auf mein Team und die Jungs haben sich heute für eine überragende Saison belohnt und sind absolut verdient Meister geworden. Die SSG hat uns zweimal eine tolle Partie geboten und zu Recht den Punkt mitgenommen. Beide Teams haben hier, und auch im ersten Spiel, Werbung für den Jugendfussball gemacht. Die Zuschauer kamen sicherlich auf ihre Kosten! Wir sind überglücklich unser Saisonziel so früh erreicht zu haben und werden nun mit der Planung für die Landesliga beginnen. Könnte aber sein, dass wir vorher noch ein bisschen feiern werden!“

Foto: mm

 

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