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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Samstag, 21. September 2019 08:40 Uhr
MTV Fürstenberg will zu Hause gegen Eschershausen punkten
Samstag, 21. September 2019 08:37 Uhr

Dielmissen (mm). Am morgigen Sonntagnachmittag wird der MTV Bevern mit viel Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel beim VfL Dielmissen anreisen. Auf einen 6:2-Auswärtssieg in Fürstenberg ließ die Mannschaft von Marinko Djak einen 9:0-Kantersieg gegen den TSV Kaierde folgen. Beim VfL Dielmissen läuft es bisher noch nicht so rund. Neben des Pokal-Aus in der ersten Runde beim Kreisklassisten TSV Kemnade nahm die Mannschaft von Michael Ahlers aus den ersten vier Saisonspielen erst vier Zähler mit. Anstoß ist um 15 Uhr. 

"Leider werden wir in der Aufstellung einige Umstellungen vornehmen müssen, da neben den bekannten Langzeitverletzten nun auch noch Keeper Jens Weber sowie Urlauber Mark Meier-Mahlert nicht zur Verfügung stehen. Auch Alexander Jachmann ist an diesem Sonntag nicht dabei. Von daher wollen wir uns vernünftig präsentieren, mit einem Punkt wäre ich schon sehr zufrieden", blickt VfL-Trainer Michael Ahlers auf die Partie.

"Wir wissen, dass Dielmissen eine kampfbetonte Heimmanschaft ist. Sie haben mit Mark Meier-Mahlert und Kasim Yildiz zwei sehr gute Fußballer in ihren Reihen. Nichtsdestotrotz sind wir gut drauf und ich denke, wenn wir so spielen wie die letzten Spiele, dann werden wir auch Punkte aus Dielmissen mitnehmen. Wir haben im Moment einen guten Lauf und wollen uns auch in Dielmissen in guter Form präsentieren", ist MTV-Trainer Marinko Djak für das Spiel zuversichtlich.

Foto: mm

Samstag, 21. September 2019 08:35 Uhr

Holzminden (mm). Der SV06 Holzminden kommt bisher noch nicht so richtig in den Tritt. Aus vier Ligaspielen konnten sie lediglich sechs Zähler mitnehmen und verloren die Duelle gegen Lenne und Holenberg knapp. Mit dem SV Rühle kommt nun das Tabellenschlusslicht, welches nach fünf Spielen noch keinen Kreisligapunkt einfahren konnte, in die Kreisstadt. Anstoß ist am morgigen Sonntagnachmittag im Holzmindener Liebigstadion um 15 Uhr.

"Wir müssen das Holenberg Spiel abhaken. Gegen Rühle sind die drei Punkte wichtig, um den Anschluss nach oben zu halten. Wir sind gerade zu Hause klarer Favorit, aber auch klar in der Pflicht Leistung zu zeigen. Das man sich jeden Sieg erst erarbeiten muss, hat unser Pokalaus bei der SG Wesertal gezeigt", berichtete SV-Sprecher Mats Lüttmann.

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Freitag, 20. September 2019 22:50 Uhr

Boffzen (red). Das erwartet schwere Spiel bot der FC Boffzen dem Tabellenführer aus Holenberg, der dennoch am Ende glücklich mit 4:3 gewinnen und die Punkte mitnehmen konnte. Für den 1:1-Halbzeitstand sorgten beide Torhüter, die jeweils bei einer Ecke eine unglückliche Figur machten, den Ball verpassten, sodass die Gastgeber durch einen Kopfball von Tim Witte mit 1:0 in Führung gingen, bevor Patrick Schiermeister ebenso ausgleichen konnte. Ansonsten war die erste Hälfte zerfahren. Die „Roten“ fanden kein Durchkommen durch die perfekt gestaffelten Reihen der Gastgeber, die selbst wiederum nur auf Kontermöglichkeiten lauerten, diese aber selten konsequent genug ausspielten.

Ein ganz anders Bild bot sich dann im zweiten Durchgang. Holenberg war plötzlich präsenter, spielte die Bälle schnell über die Außenpositionen und kam im Minutentakt zu Chancen. Der für Kai Loewenich eingewechselte Joel Mely und Marvin Wessel schlugen schließlich zu und brachten die „Roten“ mit 1:3 in Front. Wer das Spiel zu diesem Zeitpunkt entschieden sah, sollte jedoch getäuscht werden. Der Rückstand war für die Gastgeber wie ein Weckruf. Angetrieben von Serhat Kara bäumte sich der FC auf und kam folgerichtig durch Samed Yüceer zum 2:3-Anschluss. Nun war das Spiel wieder völlig offen und es ging offensiv hin- und her. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier. Joel Mely gelang mit seinem zweiten Treffer das 2:4, ehe die Gastgeber quasi im Gegenzug durch Serhat Kara den 3:4-Anschluss wiederherstellten, der zugleich den Schlusspunkt markierte.

„Nach einer schwachen ersten Halbzeit hat meine Mannschaft in Halbzeit zwei endlich ins Spiel gefunden und sich mit Boffzen einen packenden Schlagabtausch geliefert. Letztlich war es zum einen der mangelnden Erfahrung geschuldet, dass der Vorsprung nicht verwaltet wurde und der Gegner immer wieder verkürzen konnte, zum anderen hat sich der FC aber auch immer wieder aufgebäumt und nie aufgesteckt. So war der Sieg für meine Mannschaft am Ende zwar knapp, aber nicht ganz unverdient gegen einen ganz starken Gegner“, so ein sichtlich zufriedener TSV-Trainer Daniel Schmidtmann, der nun schon den 6. Sieg im 6. Spiel feiern konnte. "Chris Müller und sein Schirigespann haben absolut fehlerfrei agiert, hervorragende Leistung der Unparteiischen!", lobte Holenbergs Spartenleiter Gero Wessel die Schiedsrichter.

"Es ist eine unverdiente Niederlage, die wir akzeptieren müssen. Wir haben ein super Spiel gemacht und hatten mehrfach die Chance selbst in Führung zu gehen. Holenberg hatte bis heute zwei Gegentore bekommen, das haben wir heute mit drei Toren übertroffen, sodass es in der Offensive schonmal läuft. Aber wenn man vier Gegentore kassiert, dann hat man eben hinten etwas verkehrt gemacht. Da hatten wir noch ein paar Abstimmungsprobleme, an denen wir arbeiten müssen", blickte FCB-Sprecher Felix Senftleben auf das Spiel zurück.

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Freitag, 20. September 2019 22:15 Uhr

Kirchbrak (mm). Auch nach sechs Kreisligaspielen bleibt der Bezirksligaabsteiger TSV Lenne unbesiegt. In einem torreichen Flutlichtspiel behielt die Mannschaft von Björn Bettermann mit einem 5:4-Auswärtssieg beim TSV Kirchbrak die Oberhand über das Geschehen. Auf Seiten des TSV Kirchbraks zeigte sich Trainer Steffen Niemeyer nach der 0:1-Niederlage in Eschershausen wieder mit der Leistung zufrieden: "Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Am Ende ist Lenne der glückliche Sieger. Glückwunsch nach Lenne."

"Ich habe schon beim Aufwärmen gemerkt, dass die Konzentration nicht so richtig da war", berichtete Lennes Trainer Björn Bettermann, welcher das Unheil in der Anfangsphase auf sie zukommen sah. Nach einem Freistoß war es Waldemar Kroter, welcher den heimischen TSV mit 1:0 in Führung geschossen hat. In der 19. Spielminute legte die Niemeyer-Elf das 2:0 nach. "Da haben wir einen Gegenspieler mit drei Mann nicht stoppen können. Nach einem Pass in den Rückraum war der Ball schließlich drin", blickte Bettermann auf 2:0, welches Kapitän Robin Busse in der 19. Minute nachgelegt hat.

Doch dann kam der TSV Lenne zurück ins Spiel. Ausgerechnet ein Eigentor vom Sommerneuzugang Paul Burkert brachte die Gäste in der 27. Spielminute zurück ins Spiel. Zwei Minuten später glich Simon Vatterott zum 2:2 aus, ehe Erik Schaper wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später den Spielstand auf 2:3 drehte. "Dann haben wir bis zur Halbzeit dominant gespielt", war Bettermann mit dem Comeback seiner Mannschaft hochzufrieden.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erwischte der TSV Kirchbrak eine zweite Schwächephase, welche der TSV Lenne erneut gnadenlos ausnutzte. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Stefan Stratmann den Spielstand auf 2:4, ehe Erik Schaper mit einem abgefälschten Schuss, welcher über Kirchbraks Torwart Lorenz Pohl hinweg den Weg ins Tor fand, in der 52. Spielminute seinen Doppelpack schnüren konnte. Doch der TSV Kirchbrak blieb im Spiel und verkürzte nach einer unglücklichen Aktion von Keeper Maximilian Verwohlt durch Jan-Hendrik Arndt auf 3:5.

Zu einem Comeback sollte beim TSV Lenne in der 77. Spielminute kommen. Nach gut einem halben Jahr im Ausland wechselte Björn Bettermann den Rückkehrer Lars Proske ein, welcher nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung auch gleich eine gute Aktion hatte. So steckte er den Ball zu Stefan Stratmann durch, welcher aus zwölf Meter am Tor vorbeischoss. Auf der Gegenseite konnte Pascal Severin, nach einem Steckpass durch die hochstehende Lenner Viererkette, in der 80. Minute zum 4:5 treffen.

Es folgte eine interessante Schlussphase, in welcher Lennes Trainer Bettermann seine Mannschaft etwas defensiver aufgestellt hat, während auf der Gegenseite Coach Steffen Niemeyer die Viererkette auf eine Dreierkette umstellte. Bis zur letzten Spielsekunde schenkte sich beide Teams nichts, doch weitere Tore sollten nicht mehr fallen, sodass die Begegnung mit dem Spielstand von 4:5 endete.

"Das war ein geiles Kreisligaspiel, in welchem beide Teams Offensivfußball gezeigt und damit die Zuschauer begeistert haben", freute sich Bettermann über das Engagement, welches beide Teams an den Tag gelegt haben. Auch Steffen Niemeyer zeigte sich von dem Spiel begeistert: "Das war ein hervorragendes Kreisligaspiel mit hohem Nieveau. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben unsere Chance genutzt und sind 90 Minuten das hohe Tempo gegangen. Das war kein Vergleich zur Leistung in der Vorwoche."

Freitag, 20. September 2019 06:58 Uhr

Kaierde (mm). Nach der starken Vorsaison läuft der VfR Hehlen seiner Form hinterher. Aus drei Auswärtsspielen konnte die Mannschaft von Marco Jung noch keinen Punkt mitnehmen. Und nun stehen die Hehlener vor der nächsten Auswärtsaufgabe beim TSV Kaierde, welcher auf den 2:0-Heimsieg gegen den SV Frischauf Rühle eine 0:9-Pleite beim MTV Bevern kassierte. Im Pokal standen sich die beiden Teams bereits gegenüber. Dieses Duell entschied der VfR Hehlen mit 5:1 für sich. Anstoß ist bereits am morgigen Samstagnachmittag um 14.30 Uhr.

"Wir wissen, dass es ein sauschweres Jahr für uns wird und auch was uns in den kommenden Wochen erwartet. Das große Problem in den letzten und den nächsten Wochen wird sein, dass wir jedes Mal eine neue Mannschaft aufs Feld schicken werden, da wir verletzungsgeplagt sind. Wir merken, dass wir es mit unserer nicht A-Elf gegen gute Mannschaften ganz schwer haben. Das sollen keine Ausreden sein. Wir wollen weiterhin das Abenteuer Kreisliga erfolgreich bestreiten", blickt TSV-Spartenleiter Nicolas Deiters auf die personellen Probleme beim Hilser Kreisligaaufsteiger.

"Mit Hehlen kommt eine der wenigen Mannschaft zu uns, die wir kennen, da wir sie schon im Pokal bespielt haben. In Hehlen haben wir bisher unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt. Wir wollen es dieses Mal auf jeden Fall besser spielen. Wir hatten auch in Hehlen unsere Chancen, aber haben uns dann in der Verteidigung zu doof angestellt. Dieses Mal ist es ein Heimspiel. Bei Hehlen läuft es auch noch nicht rund. Sie wollen versuchen sich auswärts zu befreien, doch wir werden alles dagegensetzen, um mindestens einen Punkt in Kaierde zu behalten, was für uns schon ein guter Erfolg wäre", würde Deiters vor dem Spiel einen Punktgewinn unterschreiben.

"Wir müssen jetzt endlich punkten, ohne Wenn und Aber, da führt kein Weg drumherum. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir schon im Pokal gegen Kaierde gespielt haben und wissen, was auf uns zukommt. Zu Hause werden sie mit Sicherheit noch stärker sein als auswärts. Deswegen müssen wir auf der Hut sein. Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen, nachdem wir das Pokalspiel ja relativ hoch gewonnen haben", hofft VfR-Trainer Marco Jung auf eine Leistungsteigerung seiner Mannschaft.

"Ich habe mich bereitschlagen lassen, eine Systemänderung in der Aufstellung vornehmen und wieder mit dem System des Vorjahres zu spielen. Das haben sich die Jungs gewünscht und dementsprechend habe ich nachgegeben. Wir haben Dienstag gut trainiert und werden auch am Freitag beim Abschlusstraining noch relativ vollzählig sein. Wir freuen uns auf das Spiel und sind zum Punkten verdammt", blickt Jung auf eine gute Trainingswoche zurück.

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Freitag, 20. September 2019 06:53 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Gute Erinnerungen hat der FC Stadtoldendorf an die letzte Begegnung gegen den SV Bavenstedt II, welcher am kommenden Sonntag in der Homburgstadt gastieren wird. Dank eines 3:2-Sieges konnte sich die Mannschaft von Werner Brennecke den Klassenerhalt in der Bezirksliga sichern. Die Landesligareserve legte einen super Saisonstart hin und befindet sich mit zwölf Zählern auf dem siebten Rang. Der FC Stadtoldendorf steht mit fünf Punkten weniger auf der Habenseite auf dem zwölften Tabellenplatz. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Mit der Landesligareserve vom SV Bavenstedt II stehen wir vor einer schwierigen Heimpartie. Der SV verfügt mit Jan Laumann über einen Top-Torjäger (10 Treffer in 8 Spielen). Auch sonst hat der SV Bavenstedt eine Mannschaft, die mit technisch und taktisch gut geschulten Fußballern gespickt ist. Für uns ist das ein ganz wichtiges Spiel. Die Luft wird für uns immer dünner. Das wissen die Jungs und wir werden am Sonntag läuferisch und kämpferisch alles geben", blickt FC-Trainer Werner Brennecke auf die Aufgabe.

"Wir müssen unsere Fehler im Spielaufbau minimieren und im Spiel nach vorne mehr Kreativität zeigen. Das alles wird nur funktionieren, wenn wir in der Defensive gut stehen und somit Ruhe in unser Spiel bringen. Wir werden ganz klar auf drei Punkte spielen", zeigt sich Brennecke für das Heimspiel zuversichtlich.

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Freitag, 20. September 2019 06:51 Uhr

Grünenplan (mm). Auch nach acht Spieltagen ist der TuSpo Grünenplan in der Bezirksliga noch nicht richtig angekommen. Nur drei Punkte konnte die Mannschaft von Waldemar Delzer bisher holen und diese wurden auswärts in Einum eingefahren. Am kommenden Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel an. Die Elf um Kapitän Michael Seyd wird beim SV Arnum gastieren, welcher sich mit zehn Punkten auf dem neunten Tabellenrang befindet. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Die Enttäuschung ist nach der 3:4-Niederlage im Kellerduell gegen den TuS Hasede noch groß. Die erste Halbzeit haben wir komplett verpennt, das darf uns nicht wieder passieren. Man kann aber auf die zweite Hälfte aufbauen, in der wir Moral bewiesen haben und noch zu drei Toren gekommen sind. Nun gilt es den Schwung mitzunehmen und so von Anfang an das ganze Spiel zu spielen", blickt TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann ungern auf das letzte Ligaspiel zurück.

"Wir müssen zeigen, dass wir Fußball spielen können und dürfen keine Angst vor Fehlern haben, sondern versuchen befreit aufzuspielen. Dass wir siegen können, das haben wir in Einum bewiesen. Wir wollen in Arnum etwas holen, auch wenn es personell alles andere als gut aussieht", hofft Tiesemann auf die nächsten Punkte. Neben den Langzeitverletzten Sascha Fricke und Alexander Delzer werden Tobias Schütte (verletzt), Oguzhan Dogan (Arbeit) und Markus Funke (Urlaub) fehlen.

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Donnerstag, 19. September 2019 17:57 Uhr

Boffzen (mm). Bereits am morgigen Freitagabend um 19.00 Uhr startet der 6. Spieltag der Kreisliga mit dem Duell der Verfolger aus Kirchbrak und Lenne, während der FC Boffzen eine halbe Stunde später den Tabellenführer aus Holenberg erwartet.

„Wir haben einen bestmöglichen Start hingelegt und fahren jetzt ganz ohne Druck nach Boffzen. Dort treffen wir auf einen sehr erfahrenen Gegner, der im Moment schwer einzuschätzen ist. Mit dem 2:2 in Lenne haben sie ein Ausrufezeichen gesetzt, zu Hause dann aber gegen Bodenwerder verloren. Wir werden wieder auf einige Stammkräfte verzichten müssen und dies mit jungen Spielern kompensieren. So wird Kevin Suchy, der schon gegen Dielmissen und den SV06 nicht spielen konnte, im Sturm durch Tim Weibert, Sohn des langjährigen FCB-Trainers, ersetzt“, blickt TSV-Spartenleiter Gero Wessel auf das Spiel.

Trainer Daniel Schmidtmann erwartet ebenfalls keine leichte Aufgabe für sein Team: „Wir treffen auswärts auf einen enorm kampfstarken Gegner, der uns keinen Zentimeter Platz lassen wird. Defensiv haben wir in den Spielen bisher hervorragend gestanden und nichts anbrennen lassen. Es wird in Boffzen darauf ankommen, dass wir kämpferisch dagegenhalten und sich bietende Torchancen konsequent nutzen“.

"Wir haben mit Holenberg die absolute Spitzenmannschaft der Liga zu Gast, die mit 15 Punkten aus fünf Spielen, den meisten Tore und den wenigstens Gegentoren gestartet ist. Für mich sind sie auch der klare Aufstiegsfavorit, auch wenn das Gero Wessel und Daniel Schmidtmann anders sehen. Sie haben eine Mannschaft, die größtenteils von klein auf zusammenspielt. Zudem verfügen sie mit Patrick Schiermeister und Kevin Suchy über zwei Einzelspieler, die in der Kreisliga ihresgleichen suchen", findet Boffzens Sprecher Felix Senftleben lobende Worte für die Schmidtmann-Elf.

"Nichtsdestotrotz ist es ein Heimspiel am Freitagabend bei Flutlicht - es gibt für einen Fußballer eigentlich nichts geileres. Dementsprechend wollen wir uns achtsam aus der Affäre ziehen und werden uns nicht kampflos geschlagen geben. Natürlich wird es ein sehr harter Brocken, was jedem bewußt sein sollte. Da muss jeder mindestens an seine Grenzen gehen, wenn nicht sogar darüber hinaus. Jede Serie reißt irgendwann mal und warum sollte die Serie von Holenberg nicht in Boffzen reißen?", hofft Senftleben auf eine Überraschung.

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Frauen
Mittwoch, 18. September 2019 06:47 Uhr
Erfolgreiches Wochenende: Boffzens Damen mit Sieg und Unentschieden
Mittwoch, 11. September 2019 18:59 Uhr

Varberg/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Beim U17-Juniorinnen Turnier in Schweden hat die deutsche Nationalmannschaft einen guten Start hingelegt. Mit Natasha Kowalski in der Startelf trat die neuformierte Mannschaft von DFB-Trainierin Frederike Kromp gegen die spanische Auswahl an. Dieses Duell entschied der Europameister mit 4:0 für sich. Natasha Kowalski konnte sich hierbei in der 83. Spielminute für das Tor zum 3:0 verantwortlich zeigen. Die weiteren drei Tore erzielte im Übrigen Charlotta Wasmer, die für die SpVg Brakel im Nachbarkreis Höxter die Fußballschuhe schnürt.

Zwei weitere Partien stehen für den 20-köpfigen DFB-Kader in Schweden noch an. In Halmstad wird es am kommenden Samstag, den 14. September (ab 17 Uhr) gegen die Gastgeberinnen aus Schweden gehen. Zum Abschluss kommt es am kommenden Dienstag, den 17. September (ab 18 Uhr) erneut in Varberg zum Aufeinandertreffen mit der USA.

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Mittwoch, 11. September 2019 18:24 Uhr

Ottenstein/Dielmissen (mm). Auch bei den Damen wird die nächste Runde des Allersheimer Kreispokals am Tag der deutschen Einheit ausgetragen. Während die Damen des VfL Dielmissen in der ersten Runde gegen die SG Holzhausen/Bar/Blo mit 0:4 verloren haben und somit ausgeschieden sind, konnte der TSV Ottenstein das Viertelfinalticket buchen. Im Neunmeterschießen setzte sich die Mannschaft von Reimund Jahn mit 5:4 gegen den ESV Eintracht Hameln durch. Im Viertelfinale wird der TSV Ottenstein gegen den SV Hastenbeck II Heimrecht genießen.

Viertelfinalspiele im Überblick (3. Oktober):

TSV Eintracht Bückeberge - TSV Eintracht Exten (15.00 Uhr)

SG Holzhausen/Bar/Blo II (7er) - SC Auetal (7er) (15.00 Uhr)

VfL Bückeburg (11er) - SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen (11er) (15.00 Uhr)

TSV Ottenstein (7er) - SV Hastenbeck II (12.30 Uhr)

Foto: mm

 

Donnerstag, 05. September 2019 07:01 Uhr

Boffzen (red). Am vergangenen Sonntag traf zunächst die 9er Mannschaft des FCs auf den SV Steinheim. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte war es Steinheim, welches sich in der zweiten Hälfte verdient den Sieg sicherte. Die Partie begann mit zwei Torchancen für Steinheim, welche pariert werden konnten. In der vierten Spielminute setzte Laura Neils zum Sololauf an, welchen sie zum 1:0 abschloss. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften mit Großchancen auf beiden Seiten, welche zum Teil fahrlässig ausgelassen wurden. In der 30. Minute nutzte Steinheim eine Möglichkeit zum Ausgleich. In der 35. Minute schoss Boffzens Torfrau Steinheims Stürmerin bei Klärungsversuch an und diese hatte keine Mühe den Ball zum 2:1 im Tor unterzubringen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte glich Finnja Mindermann nach Vorlage von Laura Neils zum 2:2 aus.

Die zweite Hälfte gehörte klar dem SV Steinheim. Boffzen musste dem Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen und hatte zudem mit Verletzungspech zu kämpfen. In der 49. Minute ging Steinheim erneut in Führung als ein Kullerball seinen Weg ins Tor fand. Mit einem Doppelschlag in der 54. und 56. Minute schraubten sie das Ergebnis auf 2:5 hoch und sorgten so für die Vorentscheidung. In der 68. Minute fiel das 2:6. Leonie Ludewig konnte nach einem Alleingang in der 86. Minute auf 3:6 verkürzen. In der Nachspielzeit setzte Steinheim mit dem 3:7 noch den Schlusspunkt unter diese Partie.

Im Anschluss traf die 11er Mannschaft des FCs auf den SV 06 Holzminden (9er Mannschaft). Stefanie Vogt hatte die ersten beiden Möglichkeiten, welche Michelle Dötzer im Holzmindener Gehäuse parieren konnte. Holzminden hatte nach einem Fehler in der FC – Hintermannschaft ihre erste Chance, jedoch konnte im Fünfmeterraum geklärt werden. In der siebten Minute schickte Finnja Mindermann Stefanie Vogt in die Spitze, welche zum 1:0 traf. Boffzen blieb das spielbestimmende Team und spielte sich Torchancen heraus. Finnja Mindermann verpasste in der elften Minute das 2:0 nur knapp. SV-Akteurin Carina Manthey konnte sich in der 13. Minute einmal gefährlich durchsetzen, doch verzog sie ihren Abschluss deutlich. Ansonsten hatte FC-Torhüterin Aleksandra Karadeniz einen ruhigen Nachmittag. Durch eine Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft lud man Holzminden zum Ausgleich ein, diese Chance ließ sich Daniela Schramm in der 29. Minute auch nicht entgehen. Denise Kerpers brachte den FC in der 37. Minute per Weitschuss erneut in Führung. Boffzen nutzte Holzmindens Unkonzentriertheit vor der Halbzeit konsequent aus und erhöhte die Führung. Zunächst traf Laura Neils nach einer herrlichen Kombination in der 39. Minute zum 3:1, ehe Stefanie Vogt in der 40. Minute nach einem Alleingang auf 4:1 erhöhte.

Nach der Halbzeit hatte Boffzen erneut durch Stefanie Vogt die erste Chance, jedoch verfehlte sie das Tor. FC-Torhüterin Aleksandra Karadeniz musste in der 50. Minute in höchster Not gegen Carina Manthey klären. Eine Minute später gab es einen Foulelfmeter für den FC. SV-Torhüterin Michelle Dötzer konnte den Strafstoß von Nadine Griebelbauer parieren, sodass es beim 4:1 blieb. Im Zuge mehrere Schiedsrichterentscheidungen, die kommentiert wurden, fing sich das SV-Trainergespann jeweils eine gelbe Karte ein, was sicherlich ein Novum in der Frauen-Kreisliga darstellte. Boffzen verpasste es das Durcheinander auszunutzen und die Führung weiter auszubauen. In der Folgezeit passierte zunächst 20 Minuten lang auf beiden Seiten nichts. In der 71. Minute traf Denise Kerpers nach Querpass zum 5:1. Holzminden kam in der 80. Minute das einzige Mal vor das FC-Tor in der zweiten Hälfte, Carina Manthey traf zum 5:2. Boffzen scheiterte noch zweimal an Michelle Dötzer im SV-Tor, sowie einmal an der Querlatte. So blieb es am Ende bei einem verdienten 5:2 – Erfolg des FCs.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 02. September 2019 07:09 Uhr

Wolfsburg (mm). Nach dem Doppelpack bei ihrem Startelfdebüt in der 2. Frauen-Bundesliga darf sich Natasha Kowalski über nächste Berufung in den Kader der U17-Juniorinnen Nationalmannschaft freuen. Die Mannschaft wird nach der gewonnenen Europameisterschaft von nun an von DFB-Trainerin Friederik Kromp traininiert, die für die erste Länderspielreise ihren 20-köpfigen Kader nominiert hat.

Somit wird Natasha Kowalski beim U17-Juniorinnen Turnier in Schweden dabei sein. Dort trifft das deutsche Team am 11. September (ab 16 Uhr) in Varberg auf Spanien. In Halmstad wird es am 14. September (ab 17 Uhr) gegen die Gastgeberinnen aus Schweden gehen. Zum Abschluss kommt es am 17. September (ab 18 Uhr) erneut in Varberg zum Aufeinandertreffen mit der USA.

Foto: mm

Donnerstag, 29. August 2019 06:55 Uhr

Boffzen (r). Das neuformierte Boffzer Team musste im Pokal eine 0:1-Niederlage beim SV Steinheim hinnehmen. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte erzielte Steinheim in der 28. Minute das 1:0. Gut und gerne hätte es zur Halbzeitpause auch bereits 2:2 stehen können, doch beide Mannschaften ließen ihre Chancen liegen. In der zweiten Spielhälfte war Boffzen das spielbestimmende Team und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, die jedoch zum Teil auch recht fahrlässig liegen gelassen wurden. Am Ende musste man sich dann mit der 0:1-Niederlage und dem damit verbundenen Ausscheiden aus dem Pokal arrangieren.

Am Samstagabend traf die 11er Mannschaft des FCs auf den VfR Borgentreich. Boffzen gab in der Schlussminute den Sieg noch aus der Hand und musste sich mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. In der 19. Spielminute ging der Gastgeber aus Borgentreich mit 1:0 in Führung. Boffzen kam zunächst zu einigen Torchancen, welche jedoch nicht zwingend waren. Sophie Lutter-Kayser glich für den FC kurz vor dem Pausenpfiff aus. Boffzen startete wie die Feuerwehr in die zweite Hälfte und ging durch Laura Neils in der 48. Minute in Führung. Erneut war es Neils, die in der 52. Minute auf 1:3 erhöhte. Borgentreich schaffte zwei Minuten später den Anschlusstreffer. Boffzen ließ erneut einige Chancen liegen, was sich am Ende rächen sollte. In der 86. Minute fiel der Ausgleich zum 3:3. In der Schlussminute hatte Sophie Lutter-Kayser noch den Siegtreffer auf dem Fuß, doch sie verpasste am langen Pfosten knapp. So musste sich der FC hier mit einem Punkt benügen, obwohl deutlich mehr drin war.

Am Sonntag stand das Derby beim SV 06 Holzminden für die 9er Mannschaft des FCs an, welches Boffzen am Ende verdient mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Boffzen hatte durch Vivian Fogheri die erste Chance, welche jedoch pariert werden konnte. Carina Manthey sorgte nach einem Alleingang für den SV 06 Holzminden für die erste Großchance, jedoch verzog sie ihren Abschluss deutlich. In der 22. Minute setzte sich Kea Wirth gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und flankte in die Mitte auf Vivian Fogheri, welche per Kopfball zum 1:0 für den FC traf. Marie Ahlf hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch ihr Schuss traf in der 27. Minute lediglich den Pfosten. Quasi aus dem Nichts erzielte der SV den Ausgleich kurz vor dem Pausenpfiff, als ein Ball durchrutschte und Judith Schlenke zum 1:1 traf.

Anfang der zweiten Hälfte war Boffzen etwas unsortiert, was Holzminden auszunutzen versuchte. Sara Schröder im Boffzer Tor parierte einmal in höchster Not und verhinderte einen Rückstand. Nach einer Ecke in der 63. Minute traf Maike Haack und brachte den SV in Führung. Im direkten Gegenzug setzte sich Finnja Mindermann stark über Außen durch und kam zum Abschluss. Der abgewehrte Ball sprang in die Mitte, wo Michelle Räker überlegt zum 2:2 abstaubte. In der 66. Minute sprintete Leonie Ludewig quer über das Spielfeld und passte in die Mitte, wo Finnja Mindermann zur Boffzer Führung traf. Vier Minuten später war es Vivian Fogheri, die mit einem Querpass Holzminden zu einem Eigentor zwang. In der 75. Minute traf Kea Wirth per herrlichem Weitschuss zum 5:2 für den FC. Holzminden verkürzte in der 89. Minute durch Judith Schlenke auf 5:3, was auch der Endstand war.

Am kommenden Sonntag ist doppelter Heimspieltag. Zunächst tritt um 11 Uhr die 9er Mannschaft der FC Boffzen - Damen gegen den SV Steinheim an. Um 13 Uhr folgt dann die 11er Mannschaft, die ihr Derby gegen den SV 06 Holzminden bestreitet.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 28. August 2019 06:54 Uhr

Ottenstein (mm). In der Südstaffel der Damenkreisliga Hameln-Pyrmont/Holzminden/Schaumburg kam es am vergangenen Sonntagmorgen zum Kreisderby zwischen den beiden neugegründeten Damenteams des TSV Ottenstein und des VfL Dielmissen. Nach einem torlosen Spielstand zur Halbzeit tat der TSV Ottenstein in der zweiten Hälfte deutlich mehr nach vorne und konnte sich mit einem verdienten Derbysieg belohnen. Nach 90 Minuten endete die Begegnung mit 4:0, wodurch der TSV Ottenstein seine ersten drei Punkte einfahren konnte. Für die beiden Teams geht's am kommenden Wochenende mit der ersten Runde des Kreispokals weiter. Während der VfL Dielmissen bei der SG Holzhausen/Bar/Blo II (7er) ranmuss, wird der TSV Ottenstein zum ESV Eintracht Hameln (7er) reisen.

In der Anfangsphase des Spiels tasteten sich die Mannschaften zunächst ab. Die ersten Schüsse des TSV Ottenstein gingen von Luisa Begemann (10.) und Jennifer Richter (14.) über das Dielmisser Gehäuse. Die bis dato größte Möglichkeit erspielten sich Gastgeberinnen nach einer guten Viertelstunde. Sina Meyer steckte den Ball zu Jennifer Richter durch, die völlig freistehend das Spielgerät neben den Kasten gesetzt hat. Ottenstein erhöhte den Druck, doch VfL-Torfrau Saskia Langner konnte einen Schuss von Jaynie Dorkowski mit dem Fuß abwehren. Auch einen weiteren Schuss von Sina Meyer konnte Langner in der 25. Spielminute vereiteln. Wenig später bediente Jennifer Richter Luisa Begemann mit einer hohen Hereingabe, doch sie setzte den Ball zu überhastet neben das Gehäuse.

Wenn es beim VfL Dielmissen mal in der Offensive gefährlich wurde, dann war Carmen Severin an den Angriffen beteiligt. Severin zwang TSV-Torfrau Vanessa Lönneker in der 26. Spielminute zu einer wahren Glanztat. Fünf Minuten später spielte die eingewechselte Lara Beckmann einen guten Pass zu Carmen Severin, welche das Spielgerät am langen Pfosten vorbeisetzte. In der Folgezeit passierte nicht mehr viel. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und gingen mit dem Spielstand von 0:0 in die Pause.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte der VfL Dielmissen. In der 49. Spielminute prüfte Lara Beckmann TSV-Keeperin Vanessa Lönneker mit einem Distanzschuss, welchen sie stark zur Seite abwehren konnte. Auch bei einem Freistoß von Jasmin Meyke war Lönneker auf der Hut und konnte somit einen Ottensteiner Rückstand vereiteln (54.). Das Tor sollte nur wenige Augenblicke später auf der Gegenseite fallen. Nach einem Steckpass von Antonia Mailand verlor VfL-Torfrau Saskia Langner das Duell gegen Luisa Begemann, welche in der 55. Minute aus kurzer Distanz zum 1:0 ins leere Tor einschieben konnte.

Mit diesem Tor kippte das Spiel deutlich zu Gunsten des TSV Ottenstein, welcher sich in der Folgezeit ein deutliches Chancenplus herausspielte. In der 64. Minute konnte Saskia Langner noch einen Schuss von Ramona Richter parieren. Bei einem auf den langen Pfosten platzierten Flachschuss von Luisa Begemann war sie eine Minute später erneut machtlos. Somit konnte Luisa Begemann einen Doppelpack schnüren. Jennifer Richter tat ihr es in der Schlussphase gleich. Nachdem Saskia Langner in der 70. Minute Spielminute noch einen Richter-Fernschuss mit dem Fuß abwehren konnte, netzte Richter fünf Minuten später aus Nahdistanz zum 3:0 ins kurze Eck ein. Beim 4:0 hatte der VfL Dielmissen die Abwehr komplett aufgelöst, sodass Jennifer Richter ein Zuspiel von Luisa Begemann völlig freistehend zum Endstand verwerten konnte.

Foto: mm

Rede und Antwort
Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr
"Fußball ist jetzt mein Beruf" - Bremens U23-Offensivspieler Kevin Schumacher im Interview
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Jugend
Donnerstag, 19. September 2019 06:52 Uhr
C-Junioren Bezirksliga: SV06 Holzminden mit weiterem Torfestival
Donnerstag, 19. September 2019 06:51 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Der NFV-Kreis Holzminden geht neue Wege. Gerade im Bereich des Schulfußballs war zuletzt Ruhe eingekehrt, doch darum hat sich der NFV-Vorstand um den Kreisvorsitzenden August Borchers in der Zwischenzeit gekümmert. Im Kreis Hildesheim kümmert sich der im Sibbesser Ortsteil Segeste wohnhafte Günther Schaper fürsorglich um den Schulfußball. Dieser wird mit seinem Team Schulfußball im Auftrag des NFV-Kreises Holzminden nun auch Grundschulfußballmeisterschaften der Jungen und Mädchen unter dem Motto "Volle Integration" durchführen.

Bei diesen Grundschulfußballkreismeisterschaften werden die Jahrgänge 2009 und jünger im Einsatz sein. Das Turnier für Jungen ist für Dienstag, den 29. Oktober, in der Holzmindener Liebigsporthalle geplant. Am Mittwoch, den 30. Oktober, sollen die Grundschulfußballkreismeisterschaften für Mädchen stattfinden. Gespielt wird hierbei mit fünf Feldspielern und einem Torwart. Eine Mannschaft besteht aus maximal 10 Spieler/innen. Die Kreismeister Jungen qualifizieren sich für die Bezirksmeisterschaft im März in Alfeld. Im Kreis Hameln-Pyrmont soll die Bezirksmeisterschaft der Mädchen ebenfalls im März ausgetragen werden.

"Wir, vom Team Schulfußball der beiden NFV-Kreise Hildesheim/Holzminden, freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen zu unseren ersten Grundschulhallenturnieren in der Liebigsporthalle in Holzminden", freut sich Günther Schaper auf viele Anmeldung. Anmeldeschluss ist bereits am morgigen Freitag, den 20. September. Die Einladungen mit Anmeldebögen sind allen Grundschulen im Kreis Holzminden zugegangen. Bei Rückfragen steht Günther Schaper telefonisch unter 05065-9264 / 0171-2782051 oder per E-Mail unter guenther.Schaper@t-online.de zur Verfügung.

Foto: mm

Montag, 16. September 2019 06:57 Uhr

Holzminden (r). Nichts zu holen gab es am 4. Spieltag für den SV06 Holzminden im Heimspiel gegen den Meisterschaftsanwärter TSV Pattensen, der allerdings schlecht in die Saison gestartet ist und und lediglich 2 Punkte aus 3 Spielen aufzuweisen hatte. Daher hatte der SV06 Holzminden auch die Hoffnung, dem Favoriten ebenfalls ein Bein stellen zu können.

Der Gast sorgte jedoch schnell für klare Verhältnisse und ging bereits in der sechsten Spielminute nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten durch Louis Bennett Liebold mit 1:0 in Führung. Das hätte Holzminden besser verteidigen können. Auch im Anschluss machte Pattensen Druck und der SV06 kam erst in der neunten Minute zu einer kleinen Chance per Kopf durch Kapitän Lennard Ebert, der auch im Anschluss einige Offensivaktionen einleitete. Hauptsächlich gefordert war aber die Holzmindener Defensive gegen die körperlich überlegenen Spieler aus Pattensen, insbesondere Abwehrchef Marlon Djak musste mehrfach souverän retten und zur Not war SV-Keeper Luan Rama zur Stelle. Direkt vor der Halbzeit hatte Pattensen eine Doppelchance und scheiterte an dem heute wieder extrem gut aufgelegten Luan Rama, sodass es mit einem für Holzminden 0.1-Rückstand zum Pausentee ging.

Trainer Sören Eilers wechselte zur zweiten Halbzeit dreifach und brachte Joel Bamfo, Jannik Denecke und Pascal Bachmann für Tim Schönemann, Luisa Oerke und David Liebrecht, um Offensivakzente zu setzen. Holzminden machte dann auch zunächst Druck und kam durch Marlon Djak per Freistoß und Lennard Ebert zu guten Torchancen, die aber ungenutzt blieben. Der SV06 setzte jetzt alles auf eine Karte und brachte auch noch Mir Tursun für Magnus Hille (55. Minute), musste aber direkt im Anschluss das 0:2 durch einen Freistoß von Malte Hartmann hinnehmen. Keine zwei Minuten später fiel dann durch Nico Schneider das 0:3 nach einer Ecke.

Der SV06 war jetzt merkbar angeschlagen und musste fast ohne Gegenwehr nach weiteren Standardsituationen das 0:4 (Malte Hartmann (69.)) und das 0:5 (Alexander Meeske (74.)) hinnehmen. Lediglich der Ehrentreffer durch Joshua Brüning nach Vorarbeit von Lennard Ebert blieb den Gastgebern noch gegönnt. Trainer Sören Eilers akzeptierte die verdiente Niederlage gegen einen starken Gegner, der zu Recht als Meisterschaftsanwärter gilt. Das Abwehrverhalten bei den Standardsituationen war nicht zufriedenstellend.

Am kommenden Wochenende muss das Team die weiteste Reise zum TuS Sudweyhe südlich von Bremen antreten. Dort gilt es, gute Moral zu beweisen und dem Favoriten Paroli zu bieten.

Luan Rama - Davit Tchabashvili, Marlon Djak, Anes Fekovic - Lennard Ebert, Malek Omairat, Tim Schönemann (41. Joel Bamfo), Joshua Brüning - Magnus Hille (56. Mir Tursun), David Liebrecht (41. Pascal Bachmann), Luisa Oerke (41. Jannik Denecke)

Foto: SV06 Holzminden

Freitag, 13. September 2019 06:54 Uhr

Bemerode (r). Die B-Junioren des SV 06 Holzminden mussten am Mittwoch in der zweiten Runde des Bezirkspokals beim TSV Bemerode antreten. Aufgrund der höherklassigen Liga war Holzminden zwar leichter Favorit, allerdings mussten die Trainer Sören Eilers und Dogan Sagir vier Stammspieler ersetzen. Dafür kamen aus der C-Jugend Max Bartsch und Justus Meyer zum Team. Das Spiel begann bereits um 18:30 Uhr in Bemerode, da dort kein Flutlicht zur Verfügung steht. Neben den zeitlichen Problemen für die Anreise führte dies tatsächlich zum Ende der Partie zu fast irregulären Bedingungen.

Unter den Augen von 96-Trainer Mirko Slomka, dessen Sohn Luk in Bemerode im Mittelfeld spielt, hatte der Gastgeber den besseren Start und war mit langen Bällen über die Außen gefährlich. Nach einer Abwehraktion sprang dann in der 12. Minute SV-Stürmer Mir Tursun an der eigenen Strafraumgrenze der Ball unglücklich an die Hand. Den von Schiedsrichter Arouna gegebenen Freistoß hämmerte Bemerodes Kapitän Aycan wuchtig und unhaltbar für SV-Keeper Sven Schönemann zum 1:0 unter die Latte. Holzminden kam jetzt besser ins Spiel und hatte mehr Ballbesitz. In der 25.Minute sprang dann in einer Druckphase Bemerodes Abwehrspieler der Ball an die Hand, den fälligen Elfmeter verwandelte David Liebrecht kompromisslos in den Winkel zum Halbzeitstand von 1:1.

Nach der Halbzeitpause hatte Holzminden das Spiel dann im Griff. Insbesondere das Mittelfeld um Lennard Ebert, Malek Omairat, David Liebrecht und Luisa Oerke, die von Mirko Slomka für ihre hervorragende Technik gelobt wurde, sorgten für Ballsicherheit und gefährliche Situationen. In diese Drangphase des Gastes gab es einen direkten Freistoß für Bemerode aus 20 Metern, den deren „8er“ Oguz herrlich mit einem Schlenzer in den Winkel zum 2:1 verwandelte. Bemerode spielte jetzt auf Zeit, um das Ergebnis zu sichern. Holzminden kam zu Torchancen durch David Liebrecht, Lennard Ebert, Malek Omairat und Luan Rama, der heute die Torwarthandschuhe gegen das Stürmertrikot getauscht hat. Alle Schüsse verfehlten ihr Ziel und so war es dann ein Eigentor nach Flanke von Liebrecht und Kopfballverlängerung durch Omairat, das den Ausgleich bewirkte.

Bei bereits fortgeschrittener Dämmerung kam es dann zum Elfmeterschießen, welches in tiefer Dunkelheit nach insgesamt 18 Schützen endete. Luan Rama, der zum diesem Showdown wieder ins Tor wechselte, wurde hier zum Helden und hielt insgesamt drei Elfmeter und wurde so zum Garanten des glücklichen aber aufgrund des Spielverlaufs verdienten Sieges.

Sven Schönemann (80. Luan Rama) – Marlon Djak, Joshua Brüning, Anes Fekovic (23. Davit Tchabashvili) – Max Bartsch, Malek Omairat (65. Mir Tursun), Lennard Ebert, Luisa Oerke – Tim Schönemann (50. Luan Rama), David Liebrecht, Mir Tursun (50. Justus Meyer)

Foto: SV06 Holzminden

Donnerstag, 12. September 2019 13:09 Uhr

Dielmissen (mm). Eigentlich sollte am kommenden Sonntag, den 15. September ein vom VfL Dielmissen und von der 96-Fußballschule ausgerichtetes Funino-Turnier in Dielmissen stattfinden, doch daraus wird nichts. "Leider müssen wir mitteilen, das unser mit Hannover 96 geplantes Funino-Turnier mangels teilnehmenden Mannschaften nicht stattfinden kann/wird", gab VfL-Trainer Michael Ahlers der Redaktion bekannt.

"Es haben sich leider nur 7 Mannschaften für 2 Jahrgänge gefunden, die Interesse an diesem, für die Kids, tollen Event haben. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit Hannover 96 heute entschieden im neuen Jahr einen neuen Versuch zu starten. Es ist wirklich eine tolle Veranstaltung für die Kinder, da alle zum Einsatz kommen und Erfolgserlebnisse feiern können. Ein neuer Termin wird im Frühjahr 2020 angepeilt", hält Ahlers an der Durchführung eines Funino-Turniers fest.

Zudem soll im nächsten Jahr auch wieder eine 96-Fuballschule in Dielmissen stattfinden. Weitere Informationen werden hierzu noch folgen.

Foto: mm

Überregional
Montag, 16. September 2019 16:27 Uhr
Kuriose Spielunterbrechung in der Hildesheimer 1. Kreisklasse
Mittwoch, 21. August 2019 19:23 Uhr

Wallensen (r). Zum vierten Mal ist die 96-Fußballschule am kommenden Wochenende vom 23. bis 25. August mit seinem Trainerteam auf dem Vereinsgelände des WTW Wallensen in Thüste zu Gast, um dort mit vielen begeisterten Kindern zwischen 6 und 14 Jahren gemeinsam zu trainieren. Cheftrainer Torsten Bartsch achtet mit der Leitung der 96-Fußballschule besonders auf die Qualität, so sind neben ehemaligen Fußballprofis auch weitere lizensierte Jugendtrainer im Team dabei.

Für das Camp beim WTW Wallensen sind neben Cheftrainer Torsten Bartsch auch die erfahrenen Trainer Oliver Stoecking, Christian Sackewitz, Lennart Mauritz und Dieter Schlindwein vorgesehen. Für die Kids ist dabei besonders interessant, dass mit Stoecking, Sackewitz und Schlindwein gleich drei ehemalige Fußballprofis dabei sind. Oliver Stoecking gehörte 1985 zu der legendären Aufstiegsmannschaft von Hannover 96 und spielte später auch noch für weitere Vereine in und um Hannover. Christian Sackewitz trat für mehrere Profivereine wie Arminia Bielefeld, Bayer Leverkusen, Bayer Uerdingen oder Hertha BSC gegen den Ball. Neben vielen Bundesligaeinsätzen wurde er 1979/80 auch Torschützenkönig der 2. Liga mit gleich 35 Toren. Dieter Schlindwein wurde in Fußballerkreisen wegen seines robusten Einsatzes auch „Eisen-Dieter“ genannt. Der früher für Waldhof Mannheim, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt oder FC St. Pauli spielende Verteidiger kam in der 1. und 2. Liga auf zusammen rund 400 Profi-Spiele. Mit Lennart Mauritz ist zudem ein sehr erfahrener Jugendtrainer dabei, der schon seit 2012 bei der 96-Fußballschule dabei und bei den Kids immer besonders beliebt ist.

Knapp fünfzig Kinder haben sich für das Wochenend-Fußballcamp beim WTW Wallensen vom 23. bis 25. August schon angemeldet und bis zum Beginn sind Anmeldungen online auch noch möglich. Bereits bei den ersten drei Besuchen der 96-Fußballschule beim WTW Wallensen war das Camp jeweils schon sehr gut besucht. Die stellvertretende Jugendleiterin und Chef-Organisatorin des Wochenendes Jessica Sommerey sieht den Erfolg in den Wochenenden neben den engagierten Trainern auch bei ihrem Orga-Team.

Dieses hat sich auch für dieses Fußballcamp vom Freitag, den 23. August bis Sonntag, den 25. August wieder ein attraktives Rahmenprogramm überlegt. So ist das ganze Wochenende eine Hüpfburg vor Ort und auch Slushy-Eis, eine Tombola, Stockschießen sowie zusätzlich am Sonntag eine Fußball-Dartscheibe als Unterhaltung geplant. Zusätzlich gibt es natürlich wieder viele Leckereien vom Grill, Pommes oder am Samstag auch eine große Kaffeestube. „Neben den jungen Teilnehmern sind natürlich auch Angehörige oder sonstige Besucher auf dem Vereinsgelände herzlich willkommen“, erklärt Jessica Sommerey vom Orga-Team.

Gestartet wird das Camp am Freitag, den 23. August um 15.30 Uhr mit der Begrüßung, ehe schon die erste Trainingseinheit folgt. Am Samstag, den 24. August folgen zwei Trainingseinheiten und ein Rahmenprogramm, ehe am Sonntag, den 25. August die vierte Trainingseinheit mit der folgenden Siegerehrung und Verabschiedung den Schlusspunkt eines aufregenden Wochenendes bietet. In der Anmeldegebühr von 99,96 Euro ist zudem wieder eine Original-Trainingsausrüstung der 96-Fußballschule, Getränke und Trinkflasche, ein Ticket-Gutschein für ein 96-Heimspiel, Erinnerungsmedaillen und Urkunde mit Foto sowie die Chance auf kleine Gewinne bei Wettbewerben enthalten. Freuen können sich die Kids dabei schon auf das neue Fußballschule-Trikot des neuen Trikotpartners Macron, der weltweit noch mehr als 70 andere Fußballvereine wie etwa Lazio Rom oder Sporting Lissabon unter Vertrag hat.

Eine Anmeldung zu der 96-Fußballschule beim WTW Wallensen ist möglich unter https://fussballschule.hannover96.de/de/portal/events/1005-wtw-wallensen/bookings/e71bb4d4db26c5b4114b40bb19953169/participants/edit. Einen großen Dank spricht Jessica Sommerey vor allem den Sponsoren aus, ohne die so eine Veranstaltung nicht möglich wäre. Der Besuch der 96-Fußballschule beim WTW Wallensen wird durch die Firmen Elektro Roloff, Malermeister Christoph Pommerening, Taxi Engelhard und Dachdeckerei Walter Hölscher gesponsert. Bei der Tombola gibt es unter anderem auch attraktive Gewinne, die etwa durch die Firma Wintec aus Hameln oder aber vom Rasti-Land gesponsert werden.

Foto: Göke

Dienstag, 13. August 2019 12:32 Uhr

Wallensen/Thüste (mm). Vor 500 zahlenden Zuschauern fand am vergangenen Samstagnachmittag ein ganz besonderes Einlagespiel auf der Thüster Platte statt. Der Sportverein Weenzen-Thüste-Wallensen – kurz WTW Wallensen - hatte sich im Rahmen seines 70-jährigen Jubiläums die Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund eingeladen, welche mit Jörg Heinrich einen Champions-League-Sieger und Weltpokalsieger und Weltmeister Frank Mill zwei national als auch international bekannte ehemalige Kicker aufbot.

Um 17 Uhr war es schließlich soweit. Die beiden Teams zogen auf das Spielfeld ein. Hierbei wurde die BVB-Auswahl von Kapitän Frank Mill angeführt. Nach dem obligatorischen Teamfoto wurde die Begegnung schließlich angepfiffen. Die erste Chance des Spiels besaß der BVB durch einen sehenswerten Volleyschuss von Martin Driller. Die beste Gelegenheit hatte WTW-Neuzugang Marius Göldner nach Vorarbeit von Toni Ivankovic. Göldner setzte das Spielgerät jedoch über den Kasten. In der Folgezeit ließen die Altstars den Ball durch die eigenen Reihen laufen und kamen in der 16. Spielminute auch zum 0:1. Der langjährige Regional- und Oberligaspieler des BVB II – Sascha Rammel traf mit einem Schuss aus 20 Metern in das leere Tor des WTW zur Führung. Kurz vor der Pause hatte Timo Maslona noch eine gute Gelegenheit, doch BVB-Torwart Jörg Kühl war auf der Hut und sicherte seinem Team die 1:0-Halbzeitführung.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Hausherren, doch Keeper Kühl konnte sowohl gegen Toni Ivankovic als auch gegen Alex Galimski Paraden zeigen. Die größte Chance besaß Alex Galimski mit einem sehenwerten Schuss vom Sechzehner, welchen Kühl an die Latte lenken konnte. Besser machte es der ehemalige ehemalige Nürnberg- und Dortmund-Profi Lars Müller. Mit all seiner Erfahrung aus rund 350 Profi-Spielen überwand er den zweiten WTW-Keeper Dominik Heintz mit einem Heber ins lange Eck - 0:2. Auch Frank Mill ließ sich kurz vor Spielschluss noch einmal einwechseln und wollte unbedingt sein Tor erzielen. Bei einem Mill-Kopfball konnte sich Heintz auszeichnen. Mill traf kurz vor Schluss dann sogar zum vermeintlichen 0:3, doch das Tor wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. So endete die Begegnung mit einem 2:0 für die Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund, deren Spieler im Anschluss noch fleißig Autogramm- und Fotowünsche erfüllten.

Kader von der Traditionsmannschaft:

Nummer 1: Jörg Kühl

Nummer 2: Franck Patrick Njambe

Nummer 3: Andreas Bath

Nummer 4: Raoul Lambertz

Nummer 5: Tim Gutberlet

Nummer 6: Sascha Rammel

Nummer 8: Martin Driller

Nummer 9: Lars Müller

Nummer 10: Jörg Heinrich

Nummer 11: Frank Mill

Nummer 12: Frank Burmann

Nummer 13: Jens Kurrat

Nummer 14: Detlef Bögershause

Fotos: mm und Göke

Montag, 29. Juli 2019 06:50 Uhr

Wallensen (r). Der Sportverein WTW Wallensen kann auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurückblicken. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Infrastruktur und das Sportangebot bei dem umtriebigen Verein immer weiter ausgebaut und auch schon Profimannschaften wie etwa Spartak Moskau oder Hannover 96 waren schon auf der „Thüster Platte“ zu Gast. In diesem Jahr feiert der Verein sein 70-jähriges Jubiläum am Samstag, den 10. August mit einem umfangreichen Programm.

Das Organisationsteam um den Vorsitzenden Sven Köhne und den Stellvertreter Frank Batke hat sich dafür viel überlegt. Zunächst wird am 10. August um 14 Uhr die von der Kreis Büro-Technik gesponserte Boule- und Fußball-Billard-Anlage sowie die ebenfalls von einigen Spendern gesponserte Basketball-Anlage auf dem Multifunktionsplatz feierlich eingeweiht. „Ohne unsere Sponsoren wäre so ein großes Sportangebot hier in der Region vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen gar nicht möglich“, ist Frank Batke besonders dankbar für das finanzielle Engagement. Neben der Einweihung wird es den ganzen Nachmittag über noch ein attraktives Kinderprogramm geben, so dass für kein Alter Langeweile aufkommt. Aufgebaut ist auch eine große Fußball-Dartscheibe. Hier können die Teilnehmer ein Wochenende in einem BMW-Cabrio, gesponsert vom Autohaus Block am Ring, gewinnen.

Ab 15 Uhr starten dann die sportlichen Leckerbissen des Tages. Zunächst veranstaltet der WTW-Altherren-Spieler Jens Zeiske sein Abschiedsspiel, wozu er unter anderem alte Marienhagener und Duinger Weggefährten wie Pierre Kreth, Julian Eilert, Sven Hölscher, Pascal Hesse, Oliver Heuer, Drazen Ivankovic oder auch seinen Sohn Björn Zeiske in seiner Mannschaft begrüßen kann. Gegner ist die aktuelle Altherren-Mannschaft des WTW mit Wallenser Legenden wie Maik Stapel, Matthias Batke, Marc Ehlerding, Jürgen Tripke oder etwa Jens Roloff. Besonders freuen sich viele Menschen aus der Region aber schon auf das Gastspiel der Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund, die gegen die Herren-Mannschaft des WTW antreten wird. In den letzten Wochen hat sich Frank Batke dazu schon intensiv mit dem Dortmunder Teamchef Günter Kutowski ausgetauscht, der selber fast 300 Spiele für den BVB gemacht hat. Er selber war auch Mitglied der legendären Pokalsiegermannschaft von 1989, die den Kern der Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund stellt. Unter anderem gehören Michael Rummenigge, Frank Mill, Steffen Karl, Jörg Heinrich, Jan Koller, Michael Schulz, Günter Breitzke, Martin Driller, Stephane Chapuisat, Knut Reinhardt, Lars Ricken, Thomas Helmer, Guiseppe „Billy“ Reina oder David Odonkor zum 35-köpfigen Kader der Traditionsmannschaft. Die genaue Aufstellung der Dortmunder für ihr Spiel in Wallensen wird sich aber erst einige Tage vor dem 10. August klären.

Nach dem Spiel gegen die Dortmunder Traditionsmannschaft geht es mit dem Programm in der Sporthalle ab 19.30 Uhr mit der 1-Euro-Party und günstigen Getränken weiter, wo sich jetzt schon viele ehemalige Spieler des WTW als Gast angekündigt haben. Um 20 Uhr folgt ein kleiner offizieller Festakt, wo auch Ehrungen vorgenommen werden, ehe um 20.30 Uhr das Festessen folgt. Für gute Unterhaltung bei den vielen Gästen sorgt im Anschluss vor allem DJ Timo, der die Gäste in der Sporthalle „Glück Auf“ in Thüste sicherlich ordentlich zum Tanzen bringen wird.

Karten für das Spiel der Dortmunder Traditionsmannschaft gegen den WTW sind im Vorverkauf bei der Praxis für Physiotherapie Köhne in Duingen, der Fleischerei Nerjes in Wallensen sowie der Bäckerei Bohne in Wallensen erhältlich.

Foto: Göke

Freitag, 19. Juli 2019 06:16 Uhr

Lauenstein (r). Der Countdown läuft: Am nächsten Samstag steigt auf der Anlage des MTV Lauenstein das AWesA Elfmeter-Masters. Um 15 Uhr startet das Kult-Turnier am Ith. Die Tradition bleibt bestehen: Alles bleibt wie in den Jahren zuvor. Die 32 Team-Tickets waren blitzartig ausverkauft - ein echtes Sommer-Highlight ist damit vorprogrammiert. Kein Wunder: Ein solches Sport-Event sucht man auch über die Grenzen des Weserberglands vergebens. Das gibt es nur in Lauenstein.

„Es herrscht eine unglaubliche Stimmung. Die Teams feiern miteinander, es ist alles positiv und es gab noch nie Ärger. Im Turnier gibt es immer viele Überraschungen, selbst Nicht-Fußballer können weit kommen – beim Elfmeterschießen gehört eben auch etwas Glück dazu. Die Resonanz ist wie in jedem Jahr groß“, erläutert Jannik Schröder vom Team AWesA. Wie immer wird die Vorrunde in acht Vierer-Gruppen ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Teams erreichen die Endrunde. Aber auch für die anderen Mannschaften ist noch längst nicht Schluss. Wie im Vorjahr wird es erneut eine B-Runde geben.

„Wir haben wahnsinnig Lust auf diese Veranstaltung und hoffen, dass das Wetter mitspielt. Wir freuen uns riesig auf das Event“, unterstreicht Lauensteins Spartenleiter Thomas Hölscher. Eine Veränderung gegenüber den letzten Jahren wird es dann aber doch geben. Weil der A-Platz des MTV aktuell saniert wird, findet das „Shootout“-Turnier auf dem B-Platz statt. „Es wird auch nur einen Eingang geben“, so Hölscher.

Dank der Event-Partner gibt es attraktive Teampreise im vierstelligen Bereich zu gewinnen. Allein der A-Sieger darf sich über einen 500-Euro-Gutschein des Hamelner Reisebüros Sonnenklar TV freuen. Neben Pokalen gibt es attraktive Präsentkörbe (REWE Gülke, Salzhemmendorf), Frei-Tickets im Soccerpark Detmold (Fußballgolf) und natürlich diverse Pokale. Besonderes i-Tüpfelchen: Jeder Teilnehmer erhält einen „2für1 Gutschein“ der Salzhemmendorfer Ith-Sole-Therme. Auch die Zuschauer können gewinnen: Beim Fußballdart wartet ein Bierfass auf den besten Schützen.

Foto: AWesA

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