Werbung
Werbung
Top 5 Nachrichten der Woche
Werbung
Herren
Mittwoch, 17. Oktober 2018 22:22 Uhr
"Endlich haben die Stürmer getroffen" - Wesertal feiert wichtigen Heimsieg
Mittwoch, 17. Oktober 2018 07:08 Uhr

Heinsen (mm). Im Kampf um den Klassenerhalt geht's am heutigen Mittwochabend zwischen der SG Wesertal und dem VfR Deensen in Heinsen um wichtige Punkte. Die SG Wesertal hat erst sieben Spiele bestritten und steht mit sechs Punkten auf dem zwölften Platz, während sich der VfR Deensen aus acht Spielen magere zwei Zähler erspielen konnte und damit das Tabellenschlusslicht der Liga ist. Anstoß ist um 19 Uhr.

"Durch die Siege von Dielmissen und Boffzen sind beide Mannschaften unter Druck, wobei wir mit unseren zwei Punkten den größeren Druck haben. Wenn wir nur halbwegs an die Leistung aus dem Heimspiel gegen Kirchbrak anknüpfen, dann sollten wir auch in Wesertal punkten. Wenn wir keine Einstellung an den Tag legen oder unkonzentriert spielen, dann wird es extrem schwer gegen den kampfstarken Gegner zu bestehen. Einige Spieler drohen krankheitsbedingt auszufallen, da werden sich die Einsätze erst kurz vor dem Spiel entscheiden", blickt VfR-Trainer Sören Eilers auf die Begegnung. 

"Wir wollen den Dreier zu Hause holen, nichts anderes! Hierzu gilt es aus einer gesicherten und gut gestaffelten Abwehr ordentlich nach vorne spielen, wo unsere Stürmer endlich mal das Tor treffen müssen", hofft SG Co-Trainer Kai Kunkel auf den zweiten Heimsieg.

Foto: mm

Montag, 15. Oktober 2018 20:45 Uhr

Stadtoldendorf (eos/mm). Am vergangenen Sonntag kam es in der 1. Kreisklasse Staffel B zum absoluten Topspiel der Liga. Der Tabellenführer, die SG Lenne/Wangelnstedt II reiste zum Tabellenzweiten, dem FC Stadtoldendorf II. Beide Bezirksligareserven hatten sich einiges vorgenommen und boten auf beiden Seiten nahezu den kompletten Kader auf. Bereits in der ersten Pokalrunde trafen beide Mannschaften aufeinander. Hier setzte sich Blau-Gelb am Ende verdient durch. Dies sollte dieses Mal auch so sein, allerdings ließ der Spielverlauf es erst anders aussehen.

Überraschenderweise zogen sich die Hausherren aus Stadtoldendorf von der ersten Minute an zurück und überließen der Zweitvertretung des TSV Lenne den Ball, um dann selbst nach Ballverlust den schnellen Weg in die Spitze zu nehmen. Dieser Plan ging in der ersten Halbzeit auch voll auf. Nach jeweils drei leichtfertigen Ballverlusten und einer schnellen Umschaltbewegung konnte der FC durch Nico Haut (6. Spielminute), Ruslan Klassen (22. Spielminute) und David Bisset (27. Spielminute) mit 3:0 in Führung gehen. Die Blau-Gelben erspielten sich auch einige Torchancen, die sie allerdings noch nicht nutzen sollten. Das vermeintliche 4:0 durch David Bisset wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben, wodurch es dann letztendlich mit dem 3:0 für die Hausherren in die Pause ging.

"Lenne ist mit dem 3:0 zur Halbzeit noch gut weggekommen, wenn man bedenkt, dass der Schiri uns noch gute Möglichkeiten weggepfiffen hat, wo wir alleine aufs Tor zu laufen. Nach dem 3:0 erzielen wir ganz klar das 4:0, wo er auf Verdacht Abseits pfeift. Es ist mir schleierhaft, wie man das Tor nicht geben kann", kann Stadtoldendorfs Co-Trainer Daniel Seilbüchler die Entscheidung des Schiedsrichters nicht verstehen.

Die Proske-Elf kam dann deutlich besser aus der Halbzeitpause und versuchte so schnell wie möglich den Anschlusstreffer zu erzielen. Dies gelang letztendlich in der 58. Minute. Kilian Nolte verwandelte einen Foulelfmeter zum 3:1. "Das war ein Witzelfmeter, der Lenne zurück ins Spiel gebracht hat. Danach waren wir sehr verunsichert", konnte Seilbüchler auch diese Entscheidung nicht nachvollziehen.

Als Kevin Klassen dann in der 75. Spielminute sehenswert das 3:2 erzielen konnte, war Blau-Gelb endgültig wieder im Spiel. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag konnte Kilian Nolte das Spiel in der 80. Minute wieder egalisieren. Die letzten zehn Minuten sollten dann noch einmal turbulent werden. So bekam erst der FC einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen, den Vitali Scheremet allerdings nur in die Mauer setzte. Im direkten Gegenzug steckte in der 84. Minute Björn Bettermann einen Ball auf Calvin Rumpeltin durch, der zum vielumjubelten 3:4 sicher einschob. "Das 3:4 war die Krönung. Der Lenner Spieler stand fünf Meter im Abseits. Ich habe ja schon viel gesehen und ich bin der Letzte, der sich über Schiedsrichterentscheidungen beklagt, aber heute hat er massiv ins Spielgeschehen eingegriffen. Die Schiedsrichterleistung hat uns den Sieg gekostet", kommentierte Seilbüchler den Treffer.

Das Spiel war komplett gedreht. Die Gastgeber probierten zwar nochmal alles, doch die sich nun öffnenden Räume wurden von den Blau-Gelben dann bestraft. Calvin Rumpeltin konnte in der 92. Minute, quasi mit dem Schlusspfiff, seinen Doppelpack schnüren, das 3:5 erzielen und so zum Matchwinner dieses Spitzenspiels avancieren.

Trotz der Schiedsrichterentscheidungen suchte Seilbüchler aber auch die Schuld bei der eigenen Mannschaft. "Man muss auch ganz klar sagen, dass uns da die Cleverness gefehlt hat. Das ist jetzt das zweite mal, dass ein 3:0-Vorsprung nicht reicht. Da erwarten wir mehr von unserer Mannschaft!", so Seilbüchler.

„Wir haben die erste Halbzeit leider komplett verschlafen und hatten Glück, dass der vierte Treffer des FC aberkannt wurde. Dass wir das Spiel dann im zweiten Durchgang komplett drehen, war eine absolute Willensleistung der Mannschaft. Wir haben einen enormen Aufwand betrieben und wurden mit den drei Punkten dann dafür belohnt, die natürlich gerne mitnehmen.“, freute sich Eike Ostermann, Kapitän der zweiten Herren des TSV Lenne, nach Spielende.

 

Montag, 15. Oktober 2018 07:04 Uhr

Eschershausen (mm). Einen ungefährdeten 2:5-Auswärtssieg konnte der SV06 Holzminden II am gestrigen Sonntagnachmittag in Eschershausen einfahren. Somit kassierte die neuformierte Spielgemeinschaft Eschershausen/Dielmissen ihre erste Saisonniederlage und rutscht in der Tabelle auf den dritten Rang der 1. Kreisklasse Staffel A ab.

Die beste Chance der Hausherren ergab sich in der siebten Spielminute, als Julian Hoppe aus spitzem Winkel das Außennetz traf. Die Kreisstädter nutzten ihre erste Gelegenheit auch gleich zum 0:1-Führungstreffer. Nach einem Querpass von Spielertrainer Nabil Hussein netzte Dara Hussein für Holzminden ein.

Nach einem missglückten Einwurf der SG tauchte Zuher Mourad frei vorm Kasten von Keeper Kevin Kolodzik auf, der mit einer Parade einen höheren Rückstand verhindern konnte (19.). Sechs Zeigerumdrehungen später legte Dara Hussein vor dem Tor zu Zuher Mourad quer, welcher dieses Zuspiel allerdings verpasste. Dieser Spielzug wiederholte sich in der 39. Minute und wiederum konnte Mourad den Ball nicht im Tor unterbringen.

Das 0:2 fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff. Klassisch ausgekontert wurden die Hausherrn nach einer eigenen Ecke. Einen Querpass von Nabil Hussein drückte Zuher Mourad über die Linie.

Nach einer guten Stunde legten die Kreisstädter 0:3 nach - diesmal verwandelte Dara Hussein einen 25 Meter Freistoß. In der 65. Spielminute markierte Zuher Mourad das 0:4. Per Strafstoß erhöhte Caglar Özcan auf 0:5 (78.). Für Ergebniskosmetik sorgte Dogan Sagir mit seinen Treffern in der 86. und 89. Minute.

Sonntag, 14. Oktober 2018 20:38 Uhr

Eschershausen (mm). Ein torreiches Spiel boten sich der MTSV Eschershausen und der TuSpo Grünenplan am heutigen Sonntagnachmittag. Nach einem 1:1 zur Halbzeit konnten sich die Grünenplaner mit 3:4 in der Raabestadt durchsetzen und bei einem Spiel weniger bis auf einen Punkt an den TSV Kirchbrak rankommen. "Wir haben unser erstes Heimspiel verloren. Die Gegentore sind aus vermeidbaren, individuellen Fehlern entstanden. Insgesamt betrachtet war das Spiel auf Augenhöhe. Wir haben gut mitgehalten, aber gegen ein Spitzenteam wieder keine Konstanz ins Spiel bekommen", blickte MTSV-Trainer Markus Wienecke auf das Spiel zurück.

Bereits nach wenigen Minuten hatte TuSpo-Angreifer Marvin Lipke die erste Gelegenheit. Lipke scheiterte jedoch am MTSV-Ersatzkeeper Miguel Lubina. Auch der MTSV Eschershausen besaß eine Großchance selbst in Führung zu gehen. Nach einem langen Ball tauchte Alexander Leidner frei vor TuSpo-Torwart Tim Stolzenberg auf, doch fand an ihm kein Vorbeikommen. Nach einem langen Ball konnte Marvin Lipke mit einer Einzelaktion das 0:1 erzielen (33.). Lipke hatte wenig später das 0:2 auf dem Fuß, doch Lubina konnte den Ball mit einem guten Reflex am Tor vorbeilegen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit spielte Heinrich Deines einen Steckpass zu Pascal Severin, der den Ball zum 1:1 ins lange Eck legte.

In der 47. Minute landete abgefälschter Schuss bei Marvin Lipke, der aus kurzer Distanz zum 1:2 einschob. Nur drei Minuten später spielte Nuri Yildiz MTSV-Kapitän Alexander Leidner frei, der zum 2:2 traf. Nach einem missglückten Abwurf von Miguel Lubina konnte Oguzhan Dogan schnell reagieren und aus 20 Metern per Volleyschuss für die erneute Grünenplaner Führung sorgen (54.). Die Freude auf Seiten der Gäste hielt nur für kurze Zeit. Nach einer Flanke von Pascal Severin war Ismaila Jammeh mit dem Tor zum 3:3 zur Stelle. Das Tor zum 3:4-Endstand markierte Alexander Delzer, dessen Schuss aus 25 Metern im Kasten der Eschershäuser einschlug.

"Es war kein schönes Spiel von uns. Wir waren heute hinten sehr unsicher - das darf uns gegen starke Mannschaften nicht passieren. Am Ende zählen nur die drei Punkte", gab TuSpo-Sprecher Rene Göbel zu Protokoll.

"Es ist uns leider nicht gelungen über 90 Minuten Marvin Lipke in Griff zu bekommen, der Grünenplans bester Spieler war. Bei uns haben Pascal Severin und Michael Müller sehr gute Leistungen gezeigt. Wir sind nicht so enttäuscht, aber es ist ärgerlich, dass wir gegen Bodenwerder und Grünenplan einen Punkt verdient gehabt hätten und jetzt mit leeren Händen dastehen. Schiedsrichter Ali Iskender hat das Spiel sehr gut und ohne große Probleme geleitet", so Wienecke abschließend.

Fotos: red

 

Sonntag, 14. Oktober 2018 20:11 Uhr

Bodenwerder (mm). Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge konnte der SCM Bodenwerder auch sein Heimspiel gegen den MTV Fürstenberg nicht erfolgreich bestreiten. Nach einem 0:3-Rückstand kamen die Münchhausenstädter nach einer guten Stunde auf 2:3 ran, doch konnten in der Folgezeit kein Tor mehr schießen. Somit fuhr der MTV Fürstenberg nach drei Liganiederlagen in Folge den langersehnten Sieg ein.

In der 38. Spielminute hatte Christopher Schueler den MTV Fürstenberg mit einem Fernschuss mit 0:1 in Führung geschossen. Nach einem Foulspiel an Fabian Pleier-Helm konnte Alexander Schrainer per Strafstoß drei Minuten später das 0:2 nachlegen. "Wir hatten uns vor dem Spiel eigentlich sehr viel vorgenommen. Wir wollten Fürstenberg unter Druck setzen, aber haben uns zu viele Fehler im Spielaufbau geleistet. Fürstenberg wurde dadurch sehr stark. Wir haben die zweiten Bälle verloren, die Zweikämpfe nicht angenommen und waren von unseren Gegenspielern zu weit weg", war SCM-Spielertrainer Alessandro Startari mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft überhaupt nicht einverstanden.

"In Halbzeit habe ich umgestellt und fortan haben wir viel offensiver und richtig druckvoll agiert. Nach einem Fehler im Spielaufbau konnte Fürstenberg das 0:3 erzielen", blickte auf das Tor von Ramzi Gafi in der 57. Spielminute zurück. Alessandro Startari (62.) und Sertac Sahbaz (65.) schossen Bodenwerder auf 2:3 ran. "Wir waren die klar bessere Mannschaft. Wir haben aber zu ungeduldig und zu überhastet die Angriffe gespielt. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Punkt gerecht gewesen. Unterm Strich reicht eine gute Halbzeit aber nicht. Wir müssen hart an uns arbeiten. Das ist ein Rückschlag für uns. Wenn du oben dazugehören willst, musst du die Heimspiele gewinnen", resümierte Startari. 

"Der Sieg war definitiv verdient. Der Doppelschlag in der ersten Halbzeit hat uns natürlich sehr in die Karten gespielt. Taktisch war es von Werner Müller die richtige Entscheidung Sertac Sahbaz in Manndeckung zu nehmen. Er kam überhaupt nicht zur Entfaltung. Bis zum 3:0 waren wir total spielbestimmend. Nach dem Doppelschlag für Bodenwerder drohte der sicher geglaubte Sieg zu kippen. Danach kam von Bodenwerder nicht mehr viel. Im Gegenteil, wir hätten eine von drei hundertprozentigen Chancen zur endgültigen Entscheidung nutzen müssen - haben wir leider nicht. Daher blieb es bis zum Schluss spannend", blickte Fürstenbergs Sascha Helm auf die Begegnung zurück.

Foto: mm

Sonntag, 14. Oktober 2018 19:42 Uhr

Boffzen (mm). Der FC 08 Boffzen konnte am heutigen Sonntagnachmittag seinen zweiten Saisonsieg feiern. Nach einer 2:3-Halbzeitführung besiegte die Mannschaft von Pierre Gröne den SV06 Holzminden. Mit diesem Sieg verlassen die Boffzener die Abstiegsränge, während Holzminden weiterhin auf dem sechsten Tabellenrang steht.

Bereits in der dritten Spielminute ging der FC 08 Boffzen durch Sebastian Kerscher mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glich Pascal Brogle nach einer guten Viertelstunde aus. Die erneute Führung der Gäste erzielte Johannes Urlacher per Kopfball (24.). Kevin Wilms erzielte in der 34. Minute das 2:2, ehe Marvin Böker drei Minuten vor dem Seitenwechsel zum 2:3 traf. Mit seinem zweiten Treffer des Tages markierte Pascal Brogle den 3:3-Ausgleichstreffer (53.). Nach einer guten Stunde war Johannes Urlacher mit dem Tor zum 4:3-Endstand zur Stelle.

"Es war ein sehr zerfahrenes Spiel mit vielen langen Bällen. Im Endeffekt hätten beide Mannschaften dieses Spiel gewinnen können. Wir hatten das Glück, dass wir ihre Ballverluste im Mittelfeld zu Kontern nutzen konnten. Am Ende hat Holzminden Druck gemacht, aber konnte kein weiteres Tor erzielt. Wenn es bei Holzminden gefährlich wurde, dann nur über Kevin Wilms. Insgesamt betrachtet war das Spiel sehr zerfahren und von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt. Der Sieg ist nicht unverdient und geht in Ordnung", freute sich FCB-Kapitän Christopher Leßmann über den wichtigen Sieg.

"Katastrophale Fehler in der Defensive und mangelhafte Chancenverwertung führen zum Auswärtssieg von Boffzen. Dreimal ist es uns gelungen auszugleichen und viermal sind wir in Rückstand geraten. Glückwunsch nach Boffzen", berichtete SV-Trainer Michael Lotze.

Foto: mm

Sonntag, 14. Oktober 2018 18:52 Uhr

Hehlen (mm). Nach dem 1:0-Sieg gegen den SCM Bodenwerder kassierte der Tabellenführer TSV Kirchbrak am heutigen Sonntagnachmittag eine 0:1-Niederlage beim VfR Hehlen. Mit diesem Sieg bleibt die Surmann-Elf auf dem ersten Platz, während sich Hehlen bis auf einen Punkt herangeschoben hat. 

"Nach fünf Minuten hatte Kirchbrak die große Chance mit 0:1 in Führung zu gehen, doch sie haben das leere Tor nicht getroffen", blickte VfR-Trainer Marco Jung auf den ersten Höhepunkt des Spiels. Nach 20 Minuten hatte Jan Düsterwald auf der Gegenseite aus fünf Metern die Chance, doch setzte den Ball über das Tor. In der 32. Spielminute ging der VfR Hehlen mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoß von der Seite war Timon Gonzales am zweiten Pfosten zur Stelle. "Das war ein Willenstor. Er hat den Ball mit der Hüfte in den Winkel gedrückt", freute sich über das Tor des Youngsters. 

"In der zweiten Halbzeit haben wir klug verteidigt. Bis auf einen Lattentreffer kam von Kirchbrak nichts aufs Tor. Glückwunsch an meine Mannschaft. Sie hat meine Vorgaben umgesetzt. Der Teamgeist hat gestimmt. Alle haben 120 % gegeben. Jeder ist für jeden gelaufen. Das war eine starke Leistung von allen", freute sich Jung.

"In der ersten Halbzeit haben wir eine 1000%-ige Chance nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit spielen wir ideenlos auf ein Tor. Außer zwei Alutreffern machen wir in den 45 Minuten drückender Überlegenheit einfach zu wenig. Wir müssen in der Woche bei den Trainingseinheiten wieder viel ernsthafter agieren, um dann auch sonntags einfach mehr Chancen zu kreieren. Man darf einfach mehr von so einer spielerisch starken Mannschaft erwarten. Leider bekommen wir das aber nicht jeden Sonntag auf den Platz", zeigte sich TSV-Trainer Mario Surmann vom Spiel seiner Mannschaft enttäuscht.

Foto: mm

Sonntag, 14. Oktober 2018 18:20 Uhr

Itzum (mm). Mit einer 1:4-Niederlage kehren die Lenner Löwen aus dem Hildesheimer Stadtteil Itzum wieder. Der Vorjahresmeister SV Newroz Hildesheim bleibt mit diesem Sieg dem Tabellenführer FC Eldagsen auf den Fersen. Der TSV Lenne rutscht in der Tabelle weiter ab und ist nach zwölf Spieltagen und zwölf Zählern punktgleich mit dem FC Stadtoldendorf.

Bereits in der Anfangsviertelstunde sorgte Roberto Cid-Valdes mit seinem Doppelpack (5./16.) für die 2:0-Führung. Simon Vatterott konnte in der 32. Spielminute zum 2:1-Halbzeitstand treffen. 

"Newroz ist aktuell nicht unsere Kragenweite, auch wenn wir das Spiel relativ lange offen halten konnten. Mit dem Freistoß zum 3:1 war die Sache dann gegessen", blickte Lennes Kapitän Lars Proske auf die Begegnung zurück. Das angesprochene Tor zum 3:1 erzielte Agron Luma in der 55. Minute. Rezzan Bilmez sorgte in der 79. Minute mit seinem Tor für den 4:1-Endstand.

"Die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen. Die nächsten 3 Wochen sehe ich uns eher in der Pflicht, ein paar Punkte sollten wir schon noch holen", hofft Proske in den nächsten Spielen wieder zu punkten

Foto: mm

 

Werbung
Frauen
Mittwoch, 17. Oktober 2018 16:33 Uhr
Natasha Kowalski steht erstmals im Aufgebot der deutschen U16 Juniorinnen Nationalmannschaft
Dienstag, 16. Oktober 2018 07:06 Uhr

Germete/Boffzen (r). Zwei Spiele binnen kurzer Zeit mussten die Damen des FC 08 Boffzen am vergangenen Wochenende bestreiten. Am Freitagabend reiste die Mannschaft von Dietmar Larusch zum FC Germate - Wormeln, ehe sie am vergangenen Sonntag den SV06 Holzminden zum Derby zu Gast hatten. Nach den 180 Minuten standen die Nullachter mit leeren Händen dar.

FC Germete - Wormeln - FC 08 Boffzen

Am Freitagabend wurde die verlegte Kreisligapartie zwischen dem FC Germete - Wormeln und den Boffzer Damen angepfiffen. In einer sehr ausgeglichenen Partie mit Chancen auf beiden Seiten hatte Germete am Ende knapp mit 1:0 die Nase vorn.

Beide Mannschaften agierten aus einer kompakten Defensive und ließen nur vereinzelte Torchancen zu, welche von den Torhüterinnen vereitelt wurden. So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Pause. Der Gastgeber aus Germete erspielte sich in der zweiten Hälfte mehr Tormöglichkeiten, welche sie zunächst ausließen. Boffzen versuchte über schnell vorgetragene Angriffe und Konter zum Erfolg zu kommen. In der 68. Minute landete ein abgeprallter Ball mittig vor dem Boffer Tor, den eine Germeter Spielerin zum 1:0 nutzte. Boffzen bemühte sich bis zum Abpfiff um den Ausgleich und kam zu einigen Abschlüssen. Ein gerechtfertigter Elfmeterpfiff kurz vor Schluss blieb in der sehr körperlich geführten Partie aus. So blieb es am Ende beim 1:0 - Erfolg für Germete - Wormeln.

Am Sonntag stand das Holzmindener Kreisligaderby zwischen den Frauenteams des FC 08 Boffzen und dem SV 06 Holzminden auf dem Programm. Nach einer katastrophalen ersten Hälfte lag der FC zur Pause mit 0:2 in Rückstand. Mit einer Steigerung im zweiten Abschnitt und dem Anschlusstreffer zum 1:2 erspielte sich der FC noch einmal Oberwasser. Am Ende fehlte jedoch das Quäntchen Glück, um noch mindestens einen Punkt mitzunehmen.

FC 08 Boffzen - SV06 Holzminden

Der Gast aus Holzminden ging in der sechsten Minute vermeintlich in Führung, doch der Schiedsrichter entschied richtigerweise auf Abseits. Trotz dieses Warnschusses für den FC verteidigte man fahrlässig und ließ dem Gegner zu viele Räume. Folgerichtig ging der SV in der neunten Spielminute durch Franziska Malcherczyk in Führung. Boffzen war wie von der Rolle und kassierte nur vier Minuten später durch Carina Manthey das 0:2. Stefanie Vogt setzte den ersten Torschuss aufs Holzmindener Gehäuse in der 15. Minute. Der FC spielte eine katastrophale erste Hälfte und hatte Glück nicht noch deutlicher zur Pause zurückzulegen.

FC-Trainer Dietmar Larusch fand in der Halbzeitpause die richtigen Worte, sodass seine Mannschaft mit mehr Einsatz aus der Kabine kam. Spielerisch war jedoch kaum etwas vom dem zu sehen, was in den letzten Wochen noch zu den Stärken des FCs gehörte. In der 55. Minute musste eine Standardsituation zum Anschlusstreffer herhalten. Nina Gill setzte ihren Freistoß an die Querlatte, von da aus setzte Laura Neils den Abpraller per Kopf ins Tor. Boffzen drückte nun weiter aufs SV-Gehäuse, scheiterte aber ein ums andere Mal an der guten SV-Torhüterin Michelle Dötzer. Holzminden blieb durch Konter gefährlich und versuchte so die Vorentscheidung zu erzwingen. Kurz vor Schluss hatte der FC dann mehrfach das Pech auf seiner Seite: Zunächst setzte Stefanie Vogt einen Freistoß an die Unterkante der Latte, der Nachschuss von Marie Ahlf prallte von der Latte ins Aus. Eine Minute später war es erneut Marie Ahlf, welche das Aluminium traf. So blieb es bei der 1:2 – Niederlage aus Boffzer Sicht.

Durch die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hätte der FC mindestens einen Punkt verdient gehabt. Jedoch hat man in dieser Partie nicht annähernd das spielerische Potenzial ausgeschöpft, was man eigentlich besitzt.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 10. Oktober 2018 07:09 Uhr

Wolfsburg (mm). Natasha Kowalski schreibt ihre Erfolgsstory beim VfL Wolfsburg auch in der Spielzeit 2018/2019 weiter. Nach der B-Juniorinnen Bundesligameisterschaft wollen die Wolfsburgerinnen diese auch in dieser Saison verteidigen. Nach vier Saisonspielen in der Bundesliga Nord/Nordost ist der VfL noch ohne Niederlage und steht auf dem dritten Platz.

Großen Anteil an den bisher acht erspielten Punkten hat die Dohnserin, welche in der Vorsaison mit zehn Treffern beste Torschützin beim VfL war. Im ersten Saisonspiel hatte sie beim 1:1 gegen die SpvG Aurich das wichtige 1:0 geschossen. Beim 4:0-Sieg gegen den Hamburger SV zeigte sich Kowalski für das 3:0 verantwortlich.

Den wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand konnte die Nationalspielerin gegen den 1. FFC Turbine Potsdam erzielen. Am vergangenen Spieltag folgte ein wahrer Galaauftritt der Wolfsburgerinnen. Mit 8:0 wurde der FC Hertha 03 Zehlendorf geschlagen. Sage und schreibe vier Treffer steuerte Natasha Kowalski bei, die mit ihren sieben Saisontoren auch die Torschützenliste anführt.

Foto: mm

Montag, 01. Oktober 2018 06:59 Uhr

Borgentreich/Boffzen (r). Bereits am vergangenen Freitagabend kam es zum vorgezogenen Punktspiel zwischen dem VfR Borgentreich und dem FC Boffzen. Die Partie auf dem 9er Feld begann mit einigen Minuten Verspätung, da der angesetzte Schiedsrichter nicht kam. Boffzen erspielte sich zur Halbzeit eine 4:0 – Führung, die bis zum Schlusspfiff auf 8:0 ausgebaut wurde. Mit diesem auch in der Höhe verdienten Sieg schob man sich zumindest bis Samstagnachmittag an die Tabellenspitze.

Boffzen legte wieder einmal los wie die Feuerwehr und kam vom Anpfiff weg zu guten Angriffen. In der achten Spielminute fiel dann folgerichtig das 1:0 für den FC. Laura Neils setzte zum Sprint an und schloss diesen mit einem Weitschuss zur Führung ab. Drei Minuten später erhöhte Boffzen auf 2:0. Lara Fredriksdotter setzte sich gegen zwei Gegenspielerinnen durch und brachte ihren Abschluss im Tor unter.

Nach einer Viertelstunde gab es den ersten und einzigen Torschuss des VfR aufs Boffzer Tor in der ersten Hälfte, welcher FC - Torhüterin Vivian Fogheri jedoch nicht in Bedrängnis brachte. Ansonsten stand die Boffzer Abwehr um Laura Neils, Rhea Mönnekes, Carolin Helling und Nina Gill sehr sicher und verteidigte die langen Bälle des Gegners klug. Boffzens Angriffsreihe um Kea Wirth, Stefanie Vogt, Jennifer Strieder und Lara Fredriksdotter konnte sich gegenseitig immer wieder gut in Szene setzten, sodass weitere Torchancen erspielt wurde.

Es dauerte bis zur 25. Minute, ehe die Führung weiter ausgebaut wurde. Laura Neils setzte sich gut über Außen durch und kam im Strafraum zu Fall, spielte den Ball jedoch noch auf Lara Fredriksdotter, welche den Ball zum 3:0 im Tor unterbrachte. Fünf Minuten später schnürte Fredriksdotter ihren persönlichen Hattrick, nachdem sie einen Abpraller der Torfrau nach einem Torschuss von Stefanie Vogt zum 4:0 ausnutzte.

Die zweite Spielhälfte begann mit einem nennenswerten Borgentreicher Angriff, wobei Vivian Fogheri im FC-Tor keine Probleme hatte diesen zu entschärfen. In der 51. Minute konnte der FC das 5:0 bejubeln. Nach einem Angriff durch Stefanie Vogt war es Daniela Rennebaum, die ihr erstes Tor in Blau-Gelb erzielte. Zwei Minuten später war es dann umgekehrt: Daniela Rennebaum legte für Stefanie Vogt auf, die zum 6:0 traf.

In der Folgezeit hatte der FC weitere Möglichkeiten, die vorerst nicht zum 7:0 führten. In der 67. Minute verhinderte FC-Verteidigerin Carolin Helling im Eins gegen Eins – Duell einen Angriff Borgentreichs in höchster Not. Das war die letzte Angriffsszene des Gastgebers. Danach gab der FC wieder Vollgas und kam in der 73. Minute zum 7:0. Stefanie Vogt setzte ihren Torschuss im zweiten Anlauf an der gegnerischen Torfrau vorbei ins Tor. Nach einem Freistoß von Kea Wirth fiel das vermeintliche 8:0, doch der Ersatzschiedsrichter sah den Ball überraschenderweise nicht hinter der Linie. So dauerte es bis zur 85. Minute ehe das 8:0 auch offiziell erzielt wurde. Es war erneut ein herrlicher Freistoß von Kea Wirth, welcher von der gegnerischen Torhüterin nur nach Vorne abgeprallt werden konnte, sodass Laura Neils abstaubte.

Durch diesen erneuten klaren und auch in der Höhe verdienten Sieg schiebt sich Boffzen vorerst an die Tabellenspitze. Jedoch spielen die anderen Teams aus der Spitzengruppe noch am Wochenende.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Laura Neils, Carolin Helling, Rhea Mönnekes, Nina Gill, Stefanie Vogt, Kea Wirth, Jennifer Strieder, Lara Fredriksdotter, Daniela Rennebaum, Tamara Hartmann & Marie Ahlf.

Dienstag, 25. September 2018 06:54 Uhr

Boffzen (r). Am Sonntag trafen die Damen des FC 08 Boffzen bei bestem Fritz-Walter-Wetter auf die Spielgemeinschaft der Vereine SV Ottbergen-Bruchhausen, MTV Derental und FC BW Weser. Der Gast reiste nur mit neun Spielerinnen an, die Partie wurde auf dem 9er Feld ausgetragen. Boffzen war in der ersten Hälfte das dominante Team und erspielte sich eine verdiente 7:0 – Führung. In der Halbzeitpause wurde auf Bitten des Gegners die Partie abgebrochen, da sie einige Verletzte zu beklagen hätten.

Boffzen begann druckvoll und hatte durch Laura Neils die erste Chance der Partie. Der erste richtige Aufreger war in der vierten Minute ein klares Foulspiel im Strafraum an Vivian Fogheri, was ungeahndet blieb. So dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe der FC verdient in Führung ging. Kea Wirth setzte sich auf ihrer linken Seite durch und traf zum 1:0. Boffzen ließ in der zehnten Spielminute gleich das 2:0 folgen. Nach einem Pass von Laura Neils baute Stefanie Vogt die Führung aus. Nun ließ Boffzen etwas an Effizienz im Abschluss nach, sodass die herausgespielten Chancen vorerst nicht genutzt wurden. In der 24. Minute konnte Stefanie Vogt nach einem Eckball von Kea Wirth einen Abpraller zum 3:0 über die Linie schieben.

Eine Minute später folgte bereits Tor Nummer 4. Einen Pass von Torhüterin Alena Schanze auf Laura Neils nutzte diese um einen Alleingang übers gesamte Feld anzutreten, welchen sie mit dem Tor zum 4:0 krönte. Boffzen wechselte nun seine Sturmreihe aus. Die eingewechselte Jana Bilstein hatte den nächsten Treffer auf dem Fuß, doch ihr Abschluss konnte gerade noch von der SG-Torhüterin gehalten werden. Die Spielgemeinschaft hatte in der gesamten ersten Hälfte keine Offensivaktionen und beschränkte sich ausschließlich aufs Verteidigen. Vivian Fogheri war es, die in der 38. Minute nach Vorlage von Jennifer Strieder auf 5:0 erhöhte.

Zwei Minuten später setzte sich Kea Wirth erneut stark über Außen durch und legte quer in den Fünfmeterraum, wo Tamara Hartmann keine Mühe hatte zum 6:0 zu treffen. Den Schlusspunkt unter die erste Hälfte setzte Jennifer Strieder, die mit einem Weitschusstor – Marke Tor des Monats – das 7:0 erzielte.

Bereits während der ersten Hälfte hatte der Gast personelle Probleme. Zur Halbzeitpause baten sie den Schiedsrichter die Partie abzubrechen aufgrund von Spielermangel durch Verletzungen. Der Schiedsrichter ging diesem Anliegen nach und pfiff die zweite Hälfte nicht mehr an. Das Spiel wird somit mit 7:0 für den FC gewertet.

Zum Einsatz kamen:
Alena Schanze, Vanessa Hindrichs, Carolin Helling, Tamara Hartmann, Kea Wirth, Jennifer Strieder, Laura Neils, Stefanie Vogt, Vivian Fogheri, Jana Bilstein, Daniela Rennebaum & Jana Tilinski.

Bereits am Freitag steht das nächste Auswärtsspiel für Boffzens Damen statt. Es geht zum VfR Borgentreich. Aufgrund des Huxori-Wochenendes wird das Spiel bereits am Freitagabend um 19 Uhr in Borgentreich angepfiffen.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 17. September 2018 06:58 Uhr

Boffzen (r). Am gestrigen Sonntag traten die FC Boffzen – Damen beim letztjährigen Vizemeister SV Scherfede/Rimbeck an. Nach furiosem Beginn und einer 3:0 - Führung zur Halbzeit setzte sich der FC ungefährdet mit 6:0 durch.

Bereits nach neun Minuten gingen die Blau-Gelben aus Boffzen in Führung. Stefanie Vogt erlief einen langen Ball von Nina Gill und traf überlegt zum 1:0. Nach 15 Minuten wurde die Führung auf 2:0 ausgebaut. Stefanie Vogt setzte sich gut gegen ihre Gegenspielerin durch und legte den Ball quer auf Lara Fredriksdotter, die im Fünfmeterraum keine Mühe hatte den Ball ins Tor zu schieben. Boffzen blieb weiter das spielbestimmende Team und kam immer wieder gefährlich über Außen zum Abschluss. Torschüsse von Laura Neils und Stefanie Vogt verfehlten ihr Ziel jeweils nur knapp. In der 33. Minute musste Boffzen kurz um die Zwei Tore - Führung zittern, doch FC-Torhüterin Vivian Fogheri behielt im Eins gegen Eins – Duell die Oberhand. Die Offensive des Gastgebers kam ansonsten nicht gefährlich zum Abschluss. Laura Neils legte in der 39. Minute nach Vorlage von Stefanie Vogt das 3:0 nach. Mit der beruhigenden Führung ging es dann in die zweite Hälfte.

Gleich nach Wiederbeginn gab es für den FC die große Chance auf das 4:0. Stefanie Vogts Abschluss wurde von der SV-Torfrau abgewehrt, den Nachschuss setzte Lara Fredriksdotter knapp neben das Tor. In der 50. Minute gab es die beste Chance für Scherfede in der zweiten Hälfte, doch FC-Torhüterin Vivian Fogheri war erneut zur Stelle und parierte den Weitschuss. Boffzen stand hinten konsequent und ließ die Toptorjägerin aus Scherfede nicht ins Spiel kommen. Nach Vorne setzte der FC immer wieder durch schnell vorgetragene Kombinationen Nadelstiche.

Nach Vorlage von Marie Ahlf erhöhte Stefanie Vogt in der 72. Minute auf 4:0. Eine Minute später traf Vogt erneut, dieses Mal nach Vorlage von Rhea Mönnekes. Weitere gute Abschlüsse durch Jana Tilinski oder Kea Wirth verfehlten das Tor knapp, Nina Gill traf per Weitschuss das Lattenkreuz. So war es Stefanie Vogt vorbehalten den Schlusspunkte unter diese Partie zu setzen. Nach Vorlage von Kea Wirth erzielte sie in der 82. Minute mit ihrem vierten Treffer den 6:0 – Endstand.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Nina Gill, Carolin Helling, Sina Gröbing, Tamara Hartmann, Laura Neils, Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Marie Ahlf, Stefanie Vogt, Lara Fredriksdotter, Kea Wirth, Jana Tilinski & Sina Heiser.

Am kommenden Sonntag ist die Spielgemeinschaft aus Ottbergen-Bruchhausen-Derental-BW Weser zu Gast im Sollingstadion in Boffzen. Anstoß ist um 13 Uhr.

Foto: FC 08 Boffzen

Freitag, 14. September 2018 12:22 Uhr

Steinheim/Boffzen (r). Am Donnerstag stand das Viertelfinale des Swiss Life Kreispokals zwischen dem SV Steinheim und dem FC Boffzen an. Boffzen erspielte sich in der ersten Hälfte einen zwei Tore - Vorsprung, der am Ende souverän über die Zeit gebracht wurde.

Boffzen benötigte gerade einmal sieben Minuten für Führung. Laura Neils setzte sich stark über Außen durch und bediente Lara Fredriksdotter, die zum 1:0 einschob. Mit der Führung im Rücken erspielte sich der FC weitere gute Chancen, welche zunächst nicht genutzt wurden. Steinheim kam auch vors gegnerische Tor und hatte nach einem Alleingang die Chance zum Ausgleich, jedoch ging der Abschluss knapp neben das Tor. Weitere hochklassige Chancen blieben auf SV - Seiten jedoch aus. Dieses lag vorallem an der taktisch klugen Vorstellung, welche der FC an den Tag legte. Laura Neils wurde in der 29. Minute stark in Szene gesetzt von Stefanie Vogt, doch ihr Abschluss nach einem Alleingang endete über dem Tor. In der 34. Minute kam Stefanie Vogt zum Abschluss, doch Steinheims Torfrau lenkte den Ball zur Ecke. Durch die anschließende Standardsituation baute Boffzen die Führung aus. Der Eckball von Nina Gill segelte in den Fünfmeterraum, wo Lara Fredriksdotter im Gewühl den Überblick behielt und das 2:0 erzielte.

Auch nach der Halbzeitpause hatte Boffzen die erste Chance. Wieder war es Laura Neils, die sich über Außen durchsetzte und auf Lara Fredriksdotter querlegte, die jedoch an der SV - Torfrau scheiterte. Steinheim erhöhte nun das Tempo und spielte körperlicher. Boffzen hielt dagegen und ließ kaum Angriffe aufs eigene Tor zu. Nach einer Ecke von Rhea Mönnekes hatte Vanessa Hindrichs die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch eine Gegenspielerin blockte den Abschluss im letzten Moment ab. Die letzte Chance des Spiel hatte Marie Ahlf nach Vorlage von Lara Fredriksdotter, doch ihr Schuss konnte gehalten werden. Boffzen brachte die Führung am Ende über die Zeit und steht somit im Halbfinale des Kreispokals, welches im April 2019 stattfinden wird.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Vanessa Hindrichs, Carolin Helling, Sina Gröbing, Tamara Hartmann, Laura Neils (ab 57. Min Marie Ahlf), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Nina Gill, Stefanie Vogt & Lara Fredriksdotter.

Unsere Videothek
Werbung
Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

Werbung
Jugend
Donnerstag, 04. Oktober 2018 14:12 Uhr
Helcor-Leder-Tec sponsert der D-Jugend der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle neue Trikots
Mittwoch, 03. Oktober 2018 10:30 Uhr

Heinsen/Polle/Brevörde (eos). Am kommenden Freitag, den 5. Oktober, reist die Jugendabteilung der SG Wesertal mit insgesamt 60 Personen über die "KOMM MIT" Gesellschaft nach Spanien, um dort in Malgrat de Mar an der 34. Auflage des Copa Sant Vicenc teilzunehmen. Die Teilnahme an diesem Turnier hat eine lange Vergangenheit. Erstmalig im Jahr 1987, damals noch unter dem Namen JSG Heinsen/Polle, nahm die Jugendabteilung der SG Wesertal teil. Anders als heute wurde damals noch auf Sandplätzen gespielt. Heute stehen dem die neuesten und modernsten Kunstrasenanlagen gegenüber.

Im letzten Jahr nahmen die SG Wesertal Junioren auch an diesem Turnier teil, wo sich Spieler und Fans anschließend über die Auszeichnung des Fair Play Cups freuen konnten. Im weiteren Verlauf der Spanienreise steht für die jungen Wesertaler eine Stadtrundfahrt in Barcelona an, die ebenfalls ein Besuch der Heimstätte des FC Barcelona beinhaltet. Es wird bestimmt große Augen geben, wenn die Jugendspieler das Camp Nou betreten und bestaunen dürfen. Nach Abschluss des Turnieres stehen für alle noch zwei Tage Badeurlaub zur Regeneration und Erholung an.

Foto: SG Wesertal

Montag, 01. Oktober 2018 17:27 Uhr

Hildesheim (r). Vor mehr als einem Jahr, am 26. August 2017, hat die Schmidtmann-Elf die letzte Niederlage in einem Meisterschaftsspiel hinnehmen müssen und ist seitdem in Punktspielen ungeschlagen. In der neuen Saison, als jüngerer Jahrgang der A-Junioren Bezirksliga, hat seine Mannschaft am Samstag den siebten Sieg im siebten Spiel perfekt gemacht, die Tabellenführung verteidigt und die Leistung im Vergleich zu den Spielen zuvor sogar noch einmal gesteigert.

„Das Auswärtsspiel beim VfV Hildesheim war mit Abstand die beste Leistung unserer Mannschaft bisher“, so Betreuer Gero Wessel. „Beide Teams haben sich ein hochklassiges Spiel geliefert, das unsere Jungs aufgrund der letzten 25 Minuten letztlich verdient gewonnen haben“.

Unter perfekten äußeren Bedingungen zeigten beide Mannschaften offensiven Tempofußball und spielten sich zahllose Chancen heraus. Julian Reimers im Tor der JSG und Mark Schwolow als Schlussmann der Gastgeber zeigten sich jedoch in Topform und verhinderten bis zur Halbzeit mit starken Paraden einen Rückstand ihrer Teams.

In der zweiten Spielhälfte musste Reimers in der 54. Spielminute dann doch hinter sich greifen, nachdem sich Julian Wolter über die linke Seite durchgesetzt hatte und den Gastgeber mit seinem Treffer ins lange Eck in Führung brachte. Durch den Rückstand sichtlich beeindruckt, hatte die JSG nur fünf Zeigerumdrehungen später Glück, als Reimers eine weitere Torchance mit Mühe verhinderte.

Daniel Schmidtmann regierte und stellte sein Team um. Er brachte in der Folge mit Calvin Kriesten und Alexander Herdt zwei neue Offensivkräfte und zog den quirligen Safi Meherdeli ins Sturmzentrum. In der 70. Spielminute zog JSG-Stürmer Joel Mely nach Anspiel von Kriesten in den Strafraum und war nur durch Foulspiel zu stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Leon Wessel sicher zum 1:1-Ausgleich.

Nun war es die Schmidtmann-Elf, die durch das Tor beflügelt, das Spiel an sich riss. Nur zwei Minuten nach seinem Ausgleich traf wiederum Leon Wessel aus 25 Metern zunächst die Latte, während Marvin Wessel und Joel Mely jeweils freistehend am VfV-Keeper scheiterten. In der 75. Minute war dieser dann aber gegen eine Kombination der beiden machtlos. Marvin Wessel setzte sich über die rechte Seite durch und bediente Joel Mely, der per Kopf keine Mühe hatte, die 2:1 Führung zu erzielen.

Die letzten zehn Minuten gehörten Alexander Herdt im JSG-Trikot. In der 81. Minute scheiterte er mit einer Direktabnahme noch knapp, um nur wenige Sekunden später den Ball zurückzuerobern, sich über rechts durchzusetzen und Joel Mely perfekt zu bedienen. Dieser fand aber erneut in VfV-Schlussmann Schwolow seinen Meister. Nach einem Konter der Hildesheimer war es dann erneut Herdt, der sich nach seiner Balleroberung durchsetzte und diesmal Safi Meherdeli im Zentrum bediente, der in der 86. Spielminute den Treffer zum 1:3-Endstand erzielte.

„Ich bin vom Spiel beider Mannschaften beeindruckt. Das war heute Werbung für den Jugendfussball auf ganz hohem Niveau. Wir sind zum ersten Mal in dieser Saison in Rückstand geraten und haben zehn Minuten lag mit dem Rücken zur Wand gestanden. Wie sich das Team danach ins Spiel zurückgekämpft hat, war unglaublich“, blickt JSG-Trainer Daniel Schmidtmann auf das Spiel.

Seine Mannschaft hat vom Trainer in dieser Woche trainingsfrei bekommen und freut sich auf Freitag. Dann bricht Schmidtmann mit seiner Truppe zu einer 8-tägigen Mannschaftsfahrt nach Barcelona auf. Der JSG-Coach löst damit sein Versprechen ein, dass er seinen Jungs als Belohnung für die Bezirksliga-Meisterschaft in der letzten Saison gegeben hat.

„Wir werden in Barcelona an einem dreitägigen internationalen U19-Turnier teilnehmen, das legendäre Camp Nou besuchen und Kraft tanken für die letzten schweren Hinrundenspiele“, so Schmidtmann, der angesichts der verteidigten Tabellenführung nichts von einer Änderung der Saisonziele wissen will. „Unseren momentanen Lauf genießen wir natürlich, wissen aber, dass so eine Serie nicht ewig halten wird. Wir wollen als jüngerer Jahrgang weiter so gut wie möglich mitspielen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Alles andere ist lediglich Momentaufnahme.“

Foto: mm

Donnerstag, 27. September 2018 12:12 Uhr

Eschershausen (mm). Unterstützung, die sich jeder Fußballverein bzw. jede Fußballabteilung eines Sportvereins wünscht, bekommt der MTSV Eschershausen von in der Raabestadt ansässigen Firma "Fischer Florisitk". Zum einen profitiert die gesamte Fußballabteilung durch die Bandenwerbung, die seit Kurzem im Eschershäuser Jahnstadion hängt. Zum anderen durfte sich die F-Junioren über die großzügige Spende von Trainingsanzügen freuen. Der MTSV Eschershausen bedankt sich ganz herzlich und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit!

Fotos: MTSV Eschershausen

 

Mittwoch, 26. September 2018 07:51 Uhr

Bevern (r). Im 6. Saisonspiel trafen die beiden Top-Mannschaften der Liga aufeinander und der SV 06 Holzminden verlor verdient gegen den bis dahin punktgleichen Tabellenführer aus Hameln-Tündern mit 0:2. Damit ist bereits nach dem ersten Drittel der Saison eine klare Favoritenlage für Meisterschaft und Aufstieg entstanden. Das Team aus der Rattenfängerstadt war von Beginn an körperlich und spielerisch präsenter und hatte über das gesamte Spiel ein deutliches Plus an Torchancen.

Holzminden hingegen hatte offensichtlich Respekt vor dem Gegner mit dem eindrucksvollen Torverhältnis (27:4), der fast nur aus dem älteren Jahrgang besteht. Hinzu kamen einige Umgewöhnungen: da Hameln einer Spielverlegung oder einem Heimrechttausch nicht zugestimmt hatte, mußte auf dem ungewohnten Platz in Bevern gespielt werden und Trainer Sören Eilers mußte in der Halbzeit das Spiel nach Boffzen zu seiner Herrenmannschaft verlassen.

Diese düsteren Vorzeichen verdichteten sich dann bereits in der 2. Spielminute zu einem schweren Unwetter über Holzminden in Bevern, als die JSG  Hameln-Land durch einen herrlichen Angriff und Flanke von der rechten Eckfahne das 1:0 erzielen konnte. Man konnte über Abseits diskutieren und ob der Ball tatsächlich vollständig über der Torlinie war. Aber der souveräne Schiedsrichter Udo Schünemann entschied sofort auf Tor und kein Holzmindener reklamierte, so daß die Bedenken der Zuschauer offensichtlich unberechtigt waren.

Holzminden versuchte darauf, das Spiel zu ordnen, lief aber immer wieder in gefährliche Konter der Gastmannschaft, die massiv den ballführenden Spieler attackierte und dann komplett in den Angriffsmodus wechselte. In der 4. Minute konnte Verteidiger Kerim Sagir einen solchen Konter nur mit einem Foul beenden, wofür er die Gelbe Karte sah, 2 Minuten später ereilte Mittelfeldmotor Lennard Ebert das gleiche Schicksal wegen eines taktischen Fouls. In der 10. Minute hatte Hamelns bester Stürmer Julian David, der in 5 Spielen bereits 13 Tore erzielte, einen weiteren Treffer auf dem Fuß, verzog aber nach einer Flanke von der rechten Grundlinie knapp. Ansonsten ist es Sagir auch gelungen, seinen Gegenspieler aus dem Spiel zu nehmen.

In der Folgezeit kam der Gastgeber erstmals zu gefährlichen Strafraumszenen. Einen Freistoß vom Abwehrchef Marlon Djak auf Malek Omairat klärte Hamelns Torwart gerade noch mit einer Hand zur Ecke. Diese fand dann den Kopf von Mannschaftskapitän Mats Lindner, der jedoch das Gästetor verfehlte. Nach 10 Minuten Leerlauf hatte dann Paul Kösel mit einem Fernschuß die nächste Torchance für den SV 06, leider traf er den Ball nicht richtig und er wurde eine leichte Beute des des Hamelner Keepers.

Die letzte Holzmindener Tormöglichkeit der ersten Halbzeit gab es dann in der 31. Minute. Ebert, Omairat und Akdemir störten energisch die ballführenden Abwehrspieler am linken Strafraumeck, bis zum Ballgewinn. Ebert konnte sich dann zur Grundlinie durchdribbeln und wieder auf Akdemir flanken, der aber leider keinen Druck hinter den Kopfball bekam. Nun nahm Hameln wieder das Heft in die Hand und kam zu zwei guten Torchancen, die jedoch der fehlerlose Schlußmann Paul Grupe vereitelte. In der 33. Minute war er dann aber bei einem Flachschuß aus 18 Metern chancenlos. Besonders ärgerlich war, daß dieses 2:0 nach einem eigenen Einwurf Holzmindens fiel und es nicht gelang, den Ball zu sichern.

In der zweiten Halbzeit überließ Hameln dann Holzminden die Spielgestaltung. Der Gastgeber hatte zwar mehr Ballbesitz, kamen aber kaum zu Torgelegenheiten, da Hameln sehr massiv stand. Der Tabellenführer hingegen fuhr einige gefährliche Konter und war einer höheren Führung näher. In der 50. Minute wurde die Holzmindener Abwehr überlaufen und Sagir stand allein gegen 2 Stürmer. Durch gutes Stellungsspiel zwang er Hamelns Julian David zu einem frühen Abschluß, der am Pfosten endete. In der 68. Minute kam David erneut frei durch, allerdings im Laufduell gestört durch Henrik Hilmer, so daß Keeper Grupe den Schuß abwehren konnte.

Nach dem pünktlichen Schlußpfiff konnte Hameln über einen verdienten Sieg in einem umkämpften aber fairen jubeln. Holzminden bleibt Tabellenzweiter und empfängt nach einer kurzen Spielpause am 20.10.2018 um 14.00 Uhr im Kreisderby den Tabellenletzten MTSV Eschershausen.

Paul Grupe - Marlon Djak, Kerim Sagir, Ayman Elwayss (41. Luisa Siebrecht)- Mats Lindner, Luisa Oerke (65. Maurice Lowitzki), Lennard Ebert, Paul Kösel, Tim Schönemann (35. Magnus Hille), Malek Omairat, Alper Akdemir (65. Henrik Hilmer)

Fotos: SV06 Holzminden

Werbung
Überregional
Freitag, 21. September 2018 12:24 Uhr
Torsten Fredrich übernimmt in Wallensen
Donnerstag, 20. September 2018 16:33 Uhr

Alfeld/Leipzig(r). Er hat schon mehr als 1.000 Fußballspiele gesehen – nicht am Fernseher, sondern in den Stadien dieser Welt. Pascal Deppe ist nicht nur ein Fußballfan, er ist fußballverrückt. Seit Januar 2018 arbeitet Deppe nun als Geschäftsführer beim Oberligaverein FC Inter Leipzig, der sich mit einem bemerkenswerten Konzept von der städtischen Konkurrenz abhebt und in der Saisonvorbereitung auch in Hildesheim gastierte.

„Inter ist, wie es der Name bereits andeutet, von der multikulturellen Vielfalt seiner Spieler geprägt. Wir haben Spieler aus allen Teilen der Welt – von Argentinien bis Japan, von Südkorea bis Australien“, berichtet Deppe. Nicht selten würden sich Spieler bei Inter weiterentwickeln, um dann im deutschen respektive europäischen Profi-Fußball Fuß zu fassen. „Wir arbeiten aus verschiedenen Gründen oftmals mit Einjahresverträgen. Daher haben wir naturgemäß eine hohe Fluktuation – jede Saison entsteht bei uns eine auf vielen Positionen veränderte Mannschaft“, erzählt Deppe.

Durch die professionellen Strukturen des Vereins und die ebenso professionellen Trainingsbedingungen, für die das Trainerteam um den ehemaligen Profi von Hannover 96, Heiner Backhaus, verantwortlich zeichnet, sei Inter ein attraktives Ziel für ambitionierte Fußballer aus aller Welt. „Nicht selten schicken uns Spieler Videos, um sich bei uns für ein Probetraining zu bewerben. Wenn unsererseits Interesse besteht, setzen die Jungs sich ins Flugzeug und präsentieren sich über mehrere Tage im Mannschaftstraining“, so Deppe. Die Kosten tragen die Spieler selbst.

Da die Zusammensetzung des Teams im Unterschied zu vielen Ligakonkurrenten bunt gemischt sei, habe der Verein Englisch als Trainingssprache festgelegt. „Obwohl die Truppe aus Spielen vieler Länder zusammengewürfelt ist, entsteht immer wieder eine homogene Einheit, in der jeder Spieler ein gut integrierter, wichtiger Bestandteil ist“, sagt Deppe. So würden die Spieler gemeinsam an ihrem Traum arbeiten, den Schritt in den Profi-Fußball zu schaffen und sich dabei – auch mit Unterstützung des Vereins – auf und neben dem Platz möglichst schnell zurechtzufinden. „Bei uns herrscht das Prinzip gelebter Integration. Wir unterstützen die Spieler einerseits bei Behördengängen oder Arztbesuchen abseits des Platzes und fordern und fördern andererseits durch tägliches, professionelles Training auch ihre fußballerische Entwicklung“, so der Geschäftsführer weiter. Fußball habe – auch wenn einige Spieler noch Nebenjobs nachgehen würden – in Anlehnung an den Profi-Bereich klare Priorität.

Erfreulicherweise werde der Verein nur lediglich selten mit Diskriminierung oder Rassismus konfrontiert. „Die Vereine in unserer Spielklasse sowie der Großteil der Fans verhalten sich äußerst offen und tolerant. Rassistische Zwischenfälle gab es in meiner Amtszeit fast gar nicht“, berichtet Deppe. Grund dafür sei neben der Aufklärungsarbeit der Vereine vermutlich auch das hohe Strafmaß. „Da spricht der Verband saftige Strafen aus“, so der Geschäftsführer weiter.

Doch wie ist Deppe, der seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten im Rathaus von Nörten Hardenberg abgelegt hat, in die Fußball-Branche gerutscht? „Ich habe in meinem Leben mehr als 1.500 Spiele live in den Stadien dieser Welt gesehen. Eines Tages habe ich Heiner Backhaus am Rande eines Testspiels von Inter kennengelernt – von dem Moment an ging alles relativ schnell“, berichtet Deppe. Durch seinen Job bei Inter könne der Fußballfanatiker, dessen Lebenspartnerin aus Alfeld, das fünf Jahre seine Heimat war, kommt, seine Leidenschaft mit dem Beruf verbinden.

„Wir haben bei Inter jede Menge vor. Wir wollen den Verein neben RB, Chemie und Lok etablieren und wachsen lassen“, sagt er. Um dieses Ziel zu erreichen, wolle und werde Inter seinen bemerkenswerten, individuellen Weg auch weiterhin beschreiten.

Deppe auf Fußballreise in Argentinien beim Spiel Racing Club - Patronato

Fotos: Deppe

Donnerstag, 20. September 2018 06:51 Uhr

Bemerode (r). Zum Auswärtsspiel reiste der Vertretung der JSG Hameln-Land nach Bemerode, wo sie auf den noch ungeschlagenen TSV Bemerode trafen. Das Spiel begann für die Gäste aus dem Weserbergland gut. Kaan Gündüz markierte in der 8. Minute das 0:1 für die JSG.

In der Folge hatten die Gäste das Spiel voll im Griff, verwerteten aber ihre guten Einschussmöglichkeiten wieder mal nicht, um das Ergebnis dem Spielverlauf anzupassen. Aus dem Nichts fiel in der 42. Minute nach einem Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Innenverteidigung der Ausgleich. Es kam für die Jungs von Steffen Niemeyer aber noch schlimmer. In der 46. Minute sprang Robin Borkert der Ball bei einem Abwehrversuch im Strafraum an den Oberarm, was der 70 Meter entfernte Linienrichter dem Unparteiischen anzeigte, der dieses Handspiel nicht sah. Den fälligen Strafstoß nutzte der TSV zur unverdienten 2:1-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel legte Bemerode, nach einem Eckball das Spielgerät wieder ins Netz der Hamelner, wobei der Stürmer unbedrängt 3 Meter vor dem Tor zum Kopfball ansetzen konnte. Weder Torwart noch Abwehrspieler machten da ein gutes Bild (50 Minute). Hameln spielte die nächsten 10 Minuten wie geschockt und erst nachdem sie diesen Rückstand verdaut hatten, wurde wieder Fussball gespielt. Der Gast von der Weser wurde wieder besser und schaffte in der 86 Minute durch Leon v.d.Heide, nach Vorarbeit von  Alex Manka, den Anschlusstreffer. Dieser Anschlusstreffer kam zu spät. Bemerode verwaltete das Ergebnis und ging als „glücklicher Gewinner“ aus der Partie hervor.

Steffen Niemeyer: "Wir waren über weite Strecken der Begegnung das bessere Team. Bemerode macht aus 1 ½ Chancen 2 Tore in Halbzeit eins, wir nutzen unsere 5 - 6  Chancen nicht und liegen zur Halbzeit völlig unverdient hinten. Nach dem Wechsel bekommst du dann gleich wieder so ein Ei ins Nest gelegt und läufst dem Rückstand hinterher. Die individuellen Fehler haben uns das Spiel gekostet, aber wir können mit diesen Teams mithalten, haben im Moment aber das berühmte Pech am Schuh.“

Foto: mm

Mittwoch, 12. September 2018 06:59 Uhr

Afferde (r). Ein sehr kurioses Spiel konnten die Zuschauer am Samstag in Afferde erleben. Wer nur 17 Minuten zu spät kam, der verpasste glatte 6 Tore. Die Heimmannschaft der JSG Hameln legte gleich in Person von Lenard Gallapenni, in der 2. Spielminute das 1:0 ins Netz der Gäste aus Alfeld. Nur vier Minuten später glich der Gast aus. In der 6 Spielminute legten die Hausherren durch Leon v.d. Heide erneut zum 2:1 vor.

Fast im Minutentakt mussten die Keeper das Spielgerät aus dem Netz holen, so auch in der 10. Spielminute, als Alfeld den Ausgleich zum 2:2 markierte. Alex Manka in der 13. Minute und Leon v.d.Heide in der 14. Minute schraubten das Ergebnis auf 4:2. Beide wurden mustergültig von Gianluca Bekedorf in Szene gesetzt. Lenard Gallapenni brachte den Ball nach schöner Eckvariante zur 5:2-Führung im Gehäuse der Gäste unter. Alfeld verkürzte dann nochmal in der 20. Minute auf 5:3. Mit seinem 3. Treffer schoss Lenard Gallapenni zum Halbzeitstand von 6:3 ein. Eine torreiche Halbzeit ging zu Ende.

Nach dem Pausentee wurde es ebenfalls nicht langweilig, nur agierten die Hausherren jetzt noch druckvoller und standen in der Hintermannschaft absolut sicher. Alex Manka eröffnete das Torfestival der 2. Halbzeit in der 47. Minute zum Zwischenstand von 7:3, Gianluca Bekedorf ließ seine Farben erneut jubeln in der 49. Minute (8:3) und Leon v. d. Heide erzielte mit seinem 3. Tor das verdiente 9:3  für die Jungs von Trainer Steffen Niemeyer.

Alex Manka wurde in der 73. Minute der dritte Akteur, der sich dreimal in die Torschützenliste eintragen konnte. Ayman Kamal staubte in der 76. Minute noch zum 11:3 ab und Jonas Kraus setzte mit seinem Freistoß aus 25 Metern den Schlusspunkt einer sehr gut geführten Begegnung seiner Mannschaft. Das Ergebnis von 12:3 für die Hausherren spiegelt die Überlegenheit der JSG Hameln  wider und erfreute die zahlreichen Zuschauer in Afferde.

Steffen Niemeyer: „Wir haben von Anfang an ein gutes Spiel gezeigt, waren aber in den ersten 20 Minuten noch etwas unsortiert, was dann auch zu den Gegentreffern geführt hat. Im Vergleich zur letzten Woche war es eine deutliche Steigerung des gesamten Teams. Die neue taktische Ausrichtung haben die Jungs gut auf den Platz gebracht und sich für ihre Leistung mit 12 Treffern auch belohnt. Alfeld bot, gerade in den ersten 20 Minute eine ordentliche Partie, doch je länger das Spiel andauerte, desto besser wurden wir !  Top-Leistung und der Anschluss ans Mittelfeld ist geschafft.“

Foto: mm 

Mittwoch, 12. September 2018 06:57 Uhr

Wallensen (r). Gegen Tündern setzte es für den WTW nun schon die vierte Niederlage in Folge auf heimischem Platz. Allerdings sah es zunächst nicht danach aus. Zwar ging Tündern durch einen sehr platzierten Sonntagsschuss von Hassan Dukuly überraschend in Führung, doch WTW-Torjäger Mirko Wulf konnte nach 26 Minuten den Spielstand durch ein Tor aus zwölf Metern wieder auf null setzen.

In der ersten Halbzeit erspielte sich der WTW zahlreiche Chancen, die aber entweder vorbeigingen oder von Sebastian Kelle im Schwalben-Tor weggefischt wurden. Für reichliche Diskussionen sorgte die letzte Szene der ersten Halbzeit, als Marcel Garlipp aus Abseitsposition das 1:2 für Tündern schoss. Vorher hatte der Linienrichter schon Abseits angezeigt und der Schiedsrichter Niklas-Kevin Schütte dies auch gesehen. Dieser war auf Nachfrage in der Halbzeit laut WTW-Sprecher Thomas Schütte aber der Meinung, dass der Ball in der neutralen Zone landete und keine Gefahr darstellte.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte der Schiedsrichter nach Meinung von Schütte gelinde gesagt nicht seinen besten Tag. Immer wieder wurde das Spiel unterbrochen und sogar zwei rote Karten gezeigt, die aber beide wieder zurückgenommen wurden. Nach dem 1:3 durch Daniel Kallies in der 81. Minute wurde Mirko Wulf auf dem Weg zum Schwalben-Tor von den Beinen geholt, doch der Schiedsrichter zeigte ihm zur Verblüffung aller Beteiligten die rote Karte. Nachdem Spieler von Tündern ihn angesprochen hatten, zog er die Karte zurück und zeigte ihm den gelben Karton.

Der Spielfluss war jetzt komplett dahin und Dominik Herrmann erzielte für Tündern kurz danach das nichts mehr bedeutende 1:4 nach einer Hereingabe von rechts. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff nahm Niklas-Kevin Schütte an der Mittellinie noch eine Beleidigung eines Spielers von Tündern war und zeigte auch hier den roten Karton. Erst nachdem Rücksprache mit dem Linienrichter erfolgte und die Spieler beider Mannschaften bezeugten, dass nichts in der Richtung passiert war, wurde auch diese rote Karte zurückgezogen.

„Auch wenn wir zahlreiche Schiedsrichter-Entscheidungen heute nicht verstehen konnten, geht der Sieg für Tündern am Ende in Ordnung. Durch den eigentlich gerechtfertigten Elfmeter für uns vor der vermeintlichen roten Karte für Wulf, hätten wir es noch einmal spannend machen können. Am Ende ist der Sieg für die Schwalben verdient, aber etwas zu hoch ausgefallen“, so Schütte nach dem Spiel.

Tore: 0:1 Hassan Dukuly (17.), 1:1 Mirko Wulf (26.), 1:2 Marcel Garlipp (47.), 1:3 Daniel Kallies (81.), Dominik Herrmann (87.)

Werbung
Werbung
Achtung! Ende der Seite!
Hier geht es zurück zum Seitenanfang.
zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere die Cookies von www.meine-fankurve.de