Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Samstag, 25. Mai 2019 08:49 Uhr
Alexander Schlundt und Kevin Bisset kehren in die Homburgstadt zurück
Samstag, 25. Mai 2019 08:46 Uhr

Hehlen (mm). Zu einem enorm wichtigen Spiel im Kampf um Platz 2 wird es am morgigen Sonntagnachmittag in Hehlen kommen. Sollte der TSV Kirchbrak am heutigen Samstagnachmittag die SG Wesertal in Heinsen besiegen, so könnte der VfR Hehlen ihrem Nachbarn aus der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle Schützenhilfe geben. Doch der SV06 Holzminden zeigte sich zuletzt in guter Verfassung, sodass es für die Hehlen auf eigenem Platz sehr schwer werden könnte. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Wir haben eine gute Ausgangssituation. Das heißt aber erstmal nichts. Hehlen ist ein sehr starker Gegner, der sehr giftig ist. Besonders auf ihrem Platz wird das eine Mammutaufgabe. Wir alle freuen uns unglaublich darüber, dass Noah Buske nach seinem Wechsel in der Winterpause endlich sein erstes Spiel für uns machen kann", blickt SV-Kapitän Mats Lüttmann auf die Aufgabe.

"Nach dem unbefriedigten Spiel der Vorwoche, haben mir die Jungs versprochen, dass sie nochmal richtig Gas geben wollen. Das haben sie mir auch unter der Woche mit einer Toptrainingsbeteiligung unter Beweis gestellt. Wir haben also richtig Bock auf das Spiel", freut sich VfR-Trainer Marco Jung auf das Heimspiel gegen den SV06 Holzminden, auf den sie bereits zum dritten Mal in dieser Saison treffen werden.

"Wir haben im Pokal zurecht verloren und in der Liga zu unrecht verloren. Wir sind das zweitstärksten Heimteam und werden Holzminden zeigen, dass sie sich richtig anstrengen müssen, wenn sie bei uns gewinnen wollen. Denn auch wir wollen gewinnen", zeigt sich Jung, der bis auf Jan und Dennis Düsterwald auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, vor dem Spiel selbstbewußt, zumal auch Benjamin Kruse wieder mit an Bord ist.

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Samstag, 25. Mai 2019 08:34 Uhr

Holenberg (mm). Zwei Tabellennachbarn werden am morgigen Sonntagnachmittag in Holenberg aufeinander treffen. Die Holenberger werden nach dem 1:2-Auswärtssieg in der Raabestadt den MTV Bevern zu Gast haben, welcher zuletzt mit 1:4 gegen den Meister TuSpo Grünenplan verlor. Ostermontag trafen die beiden Mannschaften zuletzt aufeinander. Dort konnte sich der MTV Bevern mit 3:2 durchsetzen. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Nach der absolut unnötigen Niederlage gegen Grünenplan erwarte ich, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigt und gegen Holenberg gewinnt. Wir sind auf Wiedergutmachung aus und werden versuchen die drei Punkte mitzunehmen. Wir wissen, dass das nicht einfach werden wird. Dazu müssen wir Patrick Schiermeister und Kevin Suchy in den Griff bekommen. Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir die drei Punkte holen werden", blickt MTV-Trainer Marinko Djak auf die Begegnung.

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Samstag, 25. Mai 2019 08:31 Uhr

Deensen (mm). Nach der 2:10-Pleite in Holzminden geht's für den VfR Deensen mit dem letzten Heimspiel gegen die SG GoLüWa weiter. Die Spielgemeinschaft hatte am vergangenen Wochenende den FC 08 Boffzen zu Gast und trennte sich von ihm mit einem 2:2-Unentschieden. Das Hinspiel konnte die SG GoLüWa mit 3:1 für sich entscheiden. Anstoß ist am morgigen Samstagnachmittag um 15 Uhr.

"Das Spiel gegen Golmbach wird das letzte Heimspiel für Deensen in der Kreisliga sein, vielleicht auch für längere Zeit. Wir wollen uns vernünftig verabschieden und das letzte Heimspiel gewinnen", blickt VfR-Trainer Sören Eilers auf die anstehende Aufgabe.

"Deensen ist zwar schon abgestiegen. Dafür haben sie sich in der Rückrunde beachtlich geschlagen. Von ihrer 2:10-Niederlage in Holzminden werden wir uns nicht blenden lassen. Ich erwarte eine kampfbetonte Partie, denn Deensen und Sören Eilers werden alles daransetzen, ihr letztes Heimspiel zu gewinnen. Auch wenn's für uns um nicht mehr geht, werden wir versuchen mit einer vernünftigen Partie den Dreier einzufahren", berichtet SG-Chef Sven Häder.

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Samstag, 25. Mai 2019 08:29 Uhr

Dielmissen (red). Im letzten Auswärtsspiel der Saison führt der Spielplan den MTV Fürstenberg nach Dielmissen. Der VFL spielte lange gegen den Abstieg. Hat diesen aber letztlich souverän vermieden. Dennoch wird man mit dem Verlauf der Spielzeit nicht zufrieden sein. Anstoß ist am morgigen Sonntagnachmittag um 15 Uhr.

Beim MTV konnte man zuletzt gegen zwei Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel punkten. Auch wenn in der Tabelle kein Boden mehr gutzumachen ist, will man etwas Zählbares auf der Habenseite mit in den Südkreis nehmen. 

Beide Kontrahenten sind zwar direkte Tabellennachbarn. Sie trennen aber 9 Punkte. Da beim Team von Werner Müller mehrere Akteure angeschlagen sind, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden, wer auflaufen kann.

"Der nächste Sonntag im Personalkarussell steht an. Neben unseren bekannten Ausfällen kommt nun auch noch unser Mittelfeldyoungster Justin Garthof (Urlaub) dazu. Trotz dieser personell schwierigen Situation wollen wir Alexander Kremer in seinem letzten Heimspiel für den VfL einen würdigen Abschied bereiten. Wenn wir engagiert und motiviert ins Spiel gehen, können wir uns auch mit einem Heimsieg von unseren Fans verabschieden. Das ist das Ziel", blickt VfL-Trainer Michael Ahlers auf das letzte Heimspiel.

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Freitag, 24. Mai 2019 07:05 Uhr

Heinsen (mm). Im Kampf um den Relegationsplatz hat sich der TSV Kirchbrak einen Ausrutscher erlaubt. Nach einem 0:1-Rückstand spielte die Mannschaft von Stefan Brandt und Richard Krämer  gegen den MTV Fürstenberg nur 1:1. Die Chance nutzte der SV06 Holzminden mit einem deutlichen 10:2-Sieg gegen den VfR Deensen aus, sodass die Kirchbraker zwei Spieltage vor Schluss einen Rückstand von zwei Punkten und das schlechtere Torverhältnis haben.

Am morgigen Samstagnachmittag können die Kirchbraker mit einem Auswärtssieg gegen die SG Wesertal vorlegen, ehe am Sonntag der SV06 Holzminden in Hehlen ran muss. Anstoß in Heinsen ist um 16 Uhr.

"Am Samstag haben wir leider wieder einige Ausfälle zu beklagen. Wesertal wird sicherlich die Saison vernünftig zu Ende spielen wollen. Daher müssen wir schon eine konzentrierte Leistung bringen, um drei Punkte zu holen. Durch das Unentschieden gegen Fürstenberg ist der Relegationsplatz in weite Ferne gerückt und wir können ohne Druck spielen", berichtet TSV-Trainer Stefan Brandt.

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Freitag, 24. Mai 2019 07:02 Uhr

Grünenplan (mm). 29 Heimpunkte von möglichen 36 Zählern konnte der TuSpo Grünenplan in dieser Saison einfahren. Nur gegen den TSV Holenberg kassierte die Mannschaft von Waldemar Delzer eine Heimpleite, welche am dritten Spieltag zeitgleich auch die letzte Saisonniederlage war. Zum letzten Heimspiel reist mit dem SCM Bodenwerder der Tabellenvierte an, welcher sich nach zuletzt schwächeren Auftritten mit Sicherheit wieder stärker präsentieren möchte. Anstoß ist am morgigen Samstagnachmittag um 15 Uhr.

"Es ist unser letztes Heimspiel und das wollen wir auf jeden Fall gewinnen. Im Hinspiel war es bis zur 80. Minute ein Spiel auf Augenhöhe, danach schwanden beim SCM die Kräfte und wir hätten höher gewinnen können. Ich denke, dass Bodenwerder uns noch einmal alles abverlangen wird, von daher müssen wir hochkonzentriert in die Partie gehen. Unser Ziel, seit dem 3. Spieltag kein Spiel mehr zu verlieren, haben wir immernoch vor Augen", blickt TuSpo-Sprecher Rene Göbel auf das letzte Heimspiel.

"Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch. Zum Glück geht's für uns um nichts mehr. Wir können junge Spieler einsetzen und für die neue Saison einstudieren und ausprobieren. Wir wollen uns vernünftig von der Saison verabschieden, die für uns eine gute war. Grünenplan geht als absoluter Favorit in die Partie und ist verdient Meister geworden. Sie waren insgesamt in allen Mannschaftsteilen am ausgeglichensten und haben auch am konstantesten Fußball gespielt. Ich rechne mir nicht viel aus, aber wir wollen so gut es geht dagegenhalten und ein vernünftiges Spiel abliefern", so SCM-Spielertrainer Alessandro Startari.

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Freitag, 24. Mai 2019 06:53 Uhr

Boffzen (mm). Schafft der FC 08 Boffzen im vorletzten Heimspiel den zweiten Heimsieg der Saison? Lediglich fünf Zähler konnte die Mannschaft von Fabio Mancini und Torben Röttger im heimischen Sollingstadion einfahren. Als Gegner wird am morgigen Samstagnachmittag der MTSV Eschershausen anreisen, welcher das Hinspiel mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Anstoß ist um 16 Uhr.

"Das Hinspiel haben wir sehr unglücklich durch einen klasse Freistoßtor in der 90. Minute verloren. Wir waren Eschershausen ebenbürtig und das Spiel hätte in einigen Momenten auch in unsere Richtung kippen können. Dafür wollen wir nun vor heimischen Publikum sorgen. Unser Ziel ist es, in der Heimtabelle nicht als Tabellenletzter zu enden. Auch wenn es für beide Mannschaften um nichts mehr geht, wollen wir keinen lauen Sommerkick entstehen lassen und uns in den letzten beiden Heimspielen vernünftig von unseren Zuschauern verabschieden. Wir sind ihnen etwas schuldig", blickt FCB-Sprecher Felix Senftleben auf die anstehende Aufgabe.

"Letztes Auswärtsspiel für mich im Landkreis Holzminden. Mein Ziel wird es für die letzten beiden Spiel sein, sechs Punkte zu holen und damit nicht mehr in der Tabelle abzurutschen. Für beide Mannschaften geht's um nichts mehr und man merkt, dass bei einigen Spielern die Luft raus. Unser Hauptaugenmerk werden wir auf Fabio Mancini legen, der uns im Hinspiel das Leben schwer gemacht hat", berichtete MTSV-Coach Markus Wienecke, der bis auf Pascal Severin auf den gleichen Kader wie in der Vorwoche zurückgreifen kann.

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Freitag, 24. Mai 2019 06:50 Uhr

Neuhof (mm). Nach dem 1:1 gegen den SV Hämelerwald geht's für den FC Stadtoldendorf am kommenden Sonntag mit dem nächsten wichtigen Auswärtsspiel weiter. Die Mannschaft von Werner Brennecke wird zum SV BW Neuhof reisen, welcher ebenfalls als Aufsteiger in die Saison gegangen ist, aber sich als fünftplatzierte Mannschaft keine Sorgen um den Klassenverbleib machen brauch. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Wenn wir den Klassenerhalt noch schaffen wollen, müssen wir aus den Spielen gegen Neuhof und Bavenstedt vier Punkte holen. Wir haben von allen Abstiegskandidaten das wohl schwerste Programm", berichtet FC-Trainer Werner Brennecke, welcher mit seiner Mannschaft aktuell aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem Abstiegsplatz steht. Auch das rettende Ufer ist nur ein Punkt entfernt.

"Die Favoritenrolle ist klar. Uns würde ein Punktgewinn schon enorm weiterhelfen. Auf meiner Mannschaft liegt ein enormer Druck. Wir müssen etwas zählbares mitnehmen, dementsprechend werden wir auftreten. Allerdings sind die Vorzeichen alles andere als gut. Zum einen ist der SV Blau Weiß Neuhof ein starker Gegner, zum anderen müssen wir mit Dennis Tacke, Dennis Wollenburg, Burak Sagir und Tobias Schulz auf einige Spieler verzichten. Wenn wir die Möglichkeiten, die wir uns erspielen, konzentrierter nutzen, dann können wir aus Neuhof etwas mitnehmen und bleiben im Rennen", so Brennecke abschließend.

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Frauen
Dienstag, 21. Mai 2019 06:48 Uhr
Boffzens Damen trennen sich mit einem Unentschieden von der SpVg Brakel/Langeland
Freitag, 17. Mai 2019 15:03 Uhr

Dohnsen (mm). Nach spannenden 90 Minuten stand es im EM-Finale der U17-Juniorinnen zwischen Deutschland und der Niederlande 1:1, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen sollte. Während die deutsche Keeperin vier Elfmeter (!) halten konnte, verhinderte die holländische Torfrau mit starken Reflexen drei Tore. Am Ende setzte sich Deutschland mit 4:3 durch und ist zum siebten Mal Europameister. 

Deutschland war über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Gerade in der Anfangsphase hatte die Mannschaft von Ulrike Ballweg die Vorteile auf ihrer Seite und ging auch folgerichtig mit 1:0 in Führung (19.). Im direkten Gegenzug glichen die Niederländer zum 1:1 aus.

In der 75. Minute wurde Natasha Kowalski aus Dohnsen eingewechselt und konnte mit einem starken Steckpass beinahe das entscheidende Tor vorbereiten. Im Elfmeterschießen übernahm sie Verantwortung und trat als fünfte Schützin an. Doch auch sie scheiterte am starken holländischen Rückhalt.

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Donnerstag, 16. Mai 2019 18:51 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). In weniger als 24 Stunden könnte für die aus Dohnsen stammende U17-Juniorinnen Nationalspielerin Natasha Kowalski ein großer Traum in Erfüllung gehen. Die Stürmerin des B-Juniorinnen Bundesligisten steht nach dem 2:0-Sieg gegen Portugal im EM-Finale und könnte den Pokal gen bulgarischen Himmel stemmen. Im zweiten Halbfinale konnte sich die Niederlande mit 3:1 gegen Spanien durchsetzen, sodass es im Endspiel zum erneuten Aufeinandertreffen der Nachbarländer kommen wird.

Im zweiten Gruppenspiel standen sich Deutschland und die Niederlande bereits gegenüber. Hier ging die Elftal mit einem 3:2-Sieg vom Platz. Die Gruppenphase zeigte allerdings auch, dass die Niederländer schlagbar sind. Sie unterlagen im letzten Gruppenspiel den Engländern. Somit kamen Deutschland, England und die Niederlande auf sechs Punkte. Aus der Gruppe gingen die beiden Finalisten aufgrund des besseren Torverhältnisses als Halbfinalisten hervor.

Wer dabei sein möchte, kann dies auch dieses Mal tun. Um 13 Uhr (Freitag) wird das Spiel LIVE im TV bei SPORT1 zu sehen sein.

Wir drücken Dir, Natasha, weiter die Daumen!

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Dienstag, 14. Mai 2019 06:56 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). Nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen England musste die deutsche U17-Juniorinnen Nationalmannschaft dann doch noch einmal um die Teilnahme am Halbfinale zittern. Gegen die Niederlage kassierte die Mannschaft von Ulrike Ballweg eine 2:3-Niederlage, sodass im letzten Gruppenspiel gegen die österreichische Nationalmannschaft ein Sieg her musste, welchen die Mannschaft um Natasha Kowalski aus Dohnsen auch mit einem 3:1-Erfolg holte.

Kowalski kam bisher in allen Spielen zum Einsatz, doch konnte sich noch nicht in die Torschützenliste eintragen. Vielleicht klappt dies am heutigen Dienstag, denn bereits um 13 Uhr wird die Halbfinalbegegnung gegen Portugal in Bulgarien angepfiffen. Wer live dabei sein möchte, der sollte zu dieser Zeit den TV-Sender "SPORT 1" einschalten.

Wir drücken Dir, Natasha, weiter die Daumen!

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Mittwoch, 08. Mai 2019 06:54 Uhr

Holzminden (mm). Am vergangenen Sonntag kam es in der Frauen Kreisliga zum Derby zwischen dem SV 06 Holzminden und den FC Boffzen – Damen. Während der FC 08 Boffzen als Tabellenzweiter und damit als Favorit in die Begegnung gegangen ist, fand sich Holzminden auf einem Mittelfeldplatz in der Tabelle wieder. Die Ausrichtungen beider Mannschaften war von Beginn an klar. Während Boffzen auf dem Holzmindener B-Platz das Spiel machte und mit spielerischen Elementen zum Erfolg kommen wollte, war die Mannschaft von Rolf Willer komplett auf Konterfußball ausgelegt.

Da Holzminden in der Höxteraner Staffel eine 9er Mannschaft gemeldet hat, fand dieses Spiel für Boffzen ungewohnt über den ganzen Platz mit jeweils neun Spielerinnen statt. Es dauerte eine gute Viertelstunde, ehe Boffzen die Kontrolle über das Spiel übernahm. Es schlossen sich Fernschüsse von Laura Neils und Kea Marie Wirth an, die jedoch das Tor von SV-Torhüterin Tanja Reichert nicht gefährden konnten. 

Boffzen drückte dem Spiel mehr und mehr seinen Stempel auf, doch gerade in dieser Phase fiel das Holzmindener Tor zum 1:0, welches auch ihr einziger nennenswerter Torschuss bei dieser Begegnung war. In der 25. Minute ließ der FC der Holzmindener Torjägerin Carina Manthey zu viel Platz, den diese mit einem Sololauf zum 1:0 abschloss. Boffzen ließ sich hiervon nicht beirren und zeigte gleich die richtige Reaktion. Es schlossen sich weitere Fernschüsse von Laura Neils und Kea Marie Wirth an, welche allerdings erfolglos blieben. In der 44. Minute setzte Laura Neils einen Freistoß knapp über das Tor, sodass es mit dem Spielstand von 1:0 in die Pause ging.

In der zweiten Hälfte legte Boffzen einen Gang zu und machte gleich Druck auf das Holzmindener Tor. Einige gute Tormöglichkeiten wurden knapp ausgelassen oder das Aluminium stand im Weg. So musste ein Foulelfmeter für den Boffzer Ausgleich herhalten: Nina Gill wurde im Strafraum gefoult, Lara Fredriksdotter verwandelte den folgerichtigen Elfmeter in der 76. Minute zum 1:1.

Boffzen blieb weiter spielbestimmend und spielte auf ein Tor. Holzminden hielt mit allem dagegen, was sie besaßen und agierten ausschließlich über lange Bälle, ohne sich eine Tormöglichkeit herauszuspielen. Boffzen versäumte es bis zum Schlusspfiff eine der vielen Möglichkeiten zur Führung zu nutzen. So konnte sich Holzminden am Ende über den etwas glücklichen Punktgewinn freuen, für Boffzen war mehr als der eine Punkt möglich.

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Sonntag, 05. Mai 2019 09:57 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). "Um den Titel mitspielen" - so lautet das von DFB-Bundestrainierin Ulrike Ballweg für die Europameisterschaft in Bulgarien ausgegebene Ziel. Deutschland ist in der U 17-Altersklasse mit sechs Titeln Rekordeuropameister, sodass der Druck auf den Schultern der Mannschaft um Natasha Kowalski aus Dohnsen lastet. Zuletzt holten die Juniorinnen 2017 den Titel, im vergangenen Jahr unterlag das DFB-Team erst im Finale Spanien.Gerade in der Gruppenphase warten mit den Niederlanden und England zwei Teams, gegen die ihre Mannschaft in dieser Saison bereits gespielt und beide Male verloren hat. 

Das erste Gruppenspiel findet am heutigen Sonntag ab 13 Uhr gegen England statt. Die weiteren beiden Gruppenspiele können im Livestream auf Sport1.de sowie auf dem Pay-TV-Sender Sport1+ mit verfolgt werden. Das erste Livespiel findet am 8. Mai (ab 13 Uhr) gegen die Niederlande statt. Zum Abschluss der Gruppe B kommt es am 11. Mai (ab 13 Uhr) zum Vergleich mit Österreich - auch hier sind Sport1.de und Sport1+ pünktlich zum Anstoß live auf Sendung. Sollten die deutschen Juniorinnen die K.o.-Runde erreichen, werden diese Partien auch im Free-TV auf Sport1 übertragen.

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Donnerstag, 02. Mai 2019 06:55 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traf in der Frauenkreisliga der Tabellenzweite FC Boffzen auf den Tabellenführer FC Germete – Wormeln. In einem ausgeglichenen Spiel stand es zur Halbzeit folgerichtig 1:1. In der zweiten Hälfte schaffte es der Gast aus Germete am Ende mit 3:2 etwas glücklich die Zähler aus Boffzen mitzunehmen.

Boffzen benötigte etwas Zeit um richtig ins Spiel zu kommen, sodass der Gast aus Germete zunächst mehr Ballbesitz hatte, ohne jedoch gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. Stück für Stück kam Boffzen immer besser in die Partie. In der 22. Minute gelang ein gut gespielter Pass durch die Schnittstelle der Abwehr zu Stefanie Vogt, welche die gegnerische Torfrau im Sechszehner umkurvte. Germetes Torfrau konnte Vogt nur mit einem klaren Foulspiel stoppen, welches einen Elfmeter zur Folge hatte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lara Fredriksdotter sicher zur verdienten 1:0 – Führung.

Germete versuchte sein Spiel durch lange Bälle in die Spitze durchzuziehen, Boffzens Dreierkette stellte die Angreiferinnen des Gegners jedoch oft klug ins Abseits. Boffzen verließ sich auf das konsequente Zustellen der Gegenspielerinnen und aufs schnelle Kurzpassspiel, welches die gegnerische Abwehr mehrfach unter Druck setzte. Einige gute Möglichkeiten die Führung auszubauen vereitelte die gute gegnerische Torfrau. Nach einem Freistoß gelang dem FC Germete – Wormeln der Ausgleich in der 37. Minute, als sie beim Durcheinander im Boffzer Strafraum die Übersicht behielten. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Nach der Pause nutzte der Gast aus Germete einen Fehler im Aufbauspiel durch einen schnellen Pass in die Spitze zur 2:1 – Führung in der 49. Minute aus. Von diesem Rückstand ließ sich Boffzen nicht aus der Ruhe bringen und spielte sein Spiel weiter. Nach einem schön vorgetragenen Angriff, der zunächst noch abgewehrt wurde, staubte Lara Fredriksdotter zum vermeintlichen 2:2 ab – der Schiedsrichter entschied auf Abseits, was nicht hundertprozentig aufzuklären ist. Direkt im Anschluss an diese Situation in der 55. Minute gelang Rhea Mönnekes dann auch wirklich der Ausgleich. Ihr Schuss nach einem Durcheinander im Germeter Strafraum wurde noch leicht abgefälscht und landete vom Innenpfosten im Tor zum 2:2.

Nach einem unnötigen Foulspiel in der eigenen Hälfte an FC-Abwehrspielerin Carolin Helling musste diese das Feld verletzungsbedingt verlassen. Quasi in die verletzungsbedingte Umstellung hinein machte Germete nach einem langen Ball in die Spitze aus einer Abseitsposition heraus das 3:2 in der 75. Minute. Boffzen bemühte sich nach Kräften um den Ausgleich und machte in der Schlussphase hinten auf, sodass Germete vermehrt auf Konter setzte. Einen Abschluss nach einem Konter setzten sie knapp neben das Tor und verpassten die Vorentscheidung. In der Schlussminute rettete die Germeter Torfrau ihrem Team die drei Punkte, als sie eine Boffzer Großchance zum Ausgleich über die Latte lenkte. Boffzens Damen mussten sich also trotz guter Leistung mit der Niederlage abfinden. Ein Unentschieden wäre leistungsgerecht gewesen. Aber manchmal soll es einfach nicht sein.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Daniela Rennebaum, Carolin Helling, Sina Gröbing, Laura Neils, Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Tamara Hartmann, Nina Gill, Stefanie Vogt, Lara Fredriksdotter, Marie Ahlf, Rieke Böhm & Jana Tilinski.

Am kommenden Sonntag, den 05. Mai steht das Derby beim SV 06 Holzminden an. Anpfiff ist um 11 Uhr auf der Sportanlage in Holzminden.

Foto: FC 08 Boffzen

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr
Kreisauswahltrainer Kevin Walter möchte sein Hobby zum Beruf machen
Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Samstag, 09. Februar 2019 10:35 Uhr

Lenne/Deensen/Wuppertal (mm). In Deensen ist Sebastian Weiberg aufgewachsen. Seine Fußballheimat hat der mittlerweile 31-jährige schließlich beim TSV Lenne gefunden, wo er viele Jahre seiner Jugend, aber auch einige Jahren im Herrenbereich verbracht hat. Seit 1,5 Jahren spielt Weiberg Futsal und ist als Trainer bei der Fußballschule des VfL Bochum tätig. Wie er zum Futsal gekommen und wie es zu seiner Tätigkeit beim VfL Bochum gekommen ist, verriet Weiberg der Redaktion im Gespräch.

Redaktion: "Sebastian, wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen? Auf welcher Position warst du zu Hause?"

Sebastian: "Ich habe in Deensen unter der Leitung meines Vaters angefangen. Wir haben dann eine Jugendspielgemeinschaft mit Stadtoldendorf gebildet, ehe ich vor etwa 22 Jahren nach Lenne gewechselt bin, wo mein Spielerpass noch heute liegt. Ich habe als Stürmer oder auf den Flügeln gespielt."

Redaktion: "Wie verlief die Jugendzeit in Lenne?"

Sebastian: "Wir hatten eine richtig gute Mannschaft beisammen und haben in der C-Junioren Bezirksliga unter anderem den Klassenerhalt geschafft. In der B-Jugend haben wir die Kreismeisterschaft geholt und in der A-Jugend durfte ich auch zwei Jahre in der Bezirksliga kicken."

Redaktion: "Wie verlief der Übergang zum Herrenbereich?"

Sebastian: "Ich habe als A-Jugendlicher ab und zu bei der ersten Mannschaft unter Michael Proske ausgeholfen und bin dann aus zeitlichen Gründen erstmal in die zweite Mannschaft gegangen. Hier war Holger Döring mein erster Trainer. Unter Mario Surmann kam ich dann erst in der ersten Mannschaft richtig an."

Redaktion: "Und mit der Zeit warst du immer weniger zu sehen gewesen. Wohin hat es dich verschlagen?"

Sebastian: "Ich bin 2010 wegen meines Sport- und Mathematikstudiums nach Wuppertal gegangen. Lange Zeit bin ich am Wochenende zwischen Wuppertal und Heimat gependelt, sodass ich wieder in der zweiten Mannschaft von Lenne gespielt habe."

Redaktion: "Mittlerweile spielst du bei der zweiten Mannschaft vom Wuppertaler SV Futsal. Wie hast du diese Sportart, die ja mittlerweile auch in unserem Kreis durch die Jugendhallenkreismeisterschaften bekannter geworden ist, kennengelernt?"

Sebastian: "Ich habe Futsal über den Hochschulsport kennengelernt. Futsal war für mich zu dem Zeitpunkt überhaupt noch kein Begriff. Es gab Futsalkurse, bei denen man sich die Regeln aneignen konnte. Es hat etwa 2-3 Wochen gedauert, dann hatte ich mich auch an den Ball, der bekanntlich weniger als ein Fußball springt, gewöhnt. Ich habe dann erst einmal 2-3 Wochen zur Probe mitgespielt. Wir haben beim Hochschulsport eigentlich nur trainiert. Wir wollten auch mal zu Turnieren fahren, was uns aber leider nicht gelungen ist."

Redaktion: "Ist Futsal in NRW weit verbreitet? Wieviele Ligen gibt's am Niederrhein?"

Sebastian: "Futsal ist auch in NRW noch nicht so weit verbreitet. Der Bekanntheitsgrad ist noch lange nicht so hoch wie beim Fußball. Es gibt aktuell ja nicht einmal eine Profiliga, die wohl erst zur Saison 2020/2021 eingeführt wird. Wir am Niederrhein haben mit der Futsal-Landesliga, der Futsal-Niederrheinliga und der Futsal-Regionalliga drei Ligen. Wir vom WSV sind in jeder Liga mit einer Mannschaft vertreten."

Redaktion: "Wie ist der Kontakt zum Wuppertaler SV entstanden und wann hast du dann dort angefangen?"

Sebastian: "Ich bin offiziell erst in der vergangenen Saison eingestiegen. Der Kontakt zu den Spielern bestand durch den Hochschulsport schon länger. 2015/16 wurde eine Unimannschaft am Ligabetrieb angemeldet und in der Saison darauf wurde dann der Wuppertaler SV gründet."

Redaktion: "Mit welchen Zielen bist du an diese Herausforderung herangegangen?"

Sebastian: "Ich wollte hauptsächlich Spaß haben, aber natürlich hat es auch in mir Ehrgeiz geweckt, möglichst viele Spiele zu gewinnen."

Redaktion: "Das Kuriose an der Sache ist, dass du als Neuzugang, der noch nie ein Ligaspiel bestritten hat, gleich zum Co-Kapitän ernannt wurdest. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Ich bin an die Sache sehr motiviert herangegangen und habe mich auch mit der Stimme bei der ein oder anderen Übung eingebracht oder bei den Trainingsspielen Anweisungen gegeben, sodass mich das Trainerteam zum Vize-Kapitän ernannt hat. Zudem verfüge ich mit über die längste Erfahrung im Fußballsport. Da unser Kapitän bis auf ein Saisonspiel ausgefallen ist, war ich bis auf das eine Spiel immer der Kapitän."

Redaktion: "Wie war dein erstes Futsal-Ligaspiel?"

Sebastian: "Das war sehr ungewohnt. Man konnte das nicht mit Trainingsspielen vergleichen. Zusätzlich kam natürlich auch die Kapitänsbinde gleich beim ersten Spiel in einer neuen Sportart dazu. Leider sind mir in diesem Spiel zwei Fehler unterlaufen, was aber immer mal passieren kann. Wir haben das Spiel verloren, obwohl für uns deutlich mehr drin war."

Weiberg trägt die 23 und die Kapitänsbinde

Redaktion: "In der vergangenen Saison seid ihr aus der Futsal Landesliga in die Niederrheinliga aufgestiegen. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Wir haben die Spielzeit als Fünfter abgeschlossen. Durch eine Reform sollte der Viertplatzierte in die Niederrheinliga aufsteigen, der jedoch verzichtet hat, sodass wir als Fünfter berechtigt waren aufzusteigen. Da wir eine dritte Mannschaft aufmachen wollten und uns die Liga gereizt hat, haben wir uns dazu entschlossen, die Chance zu nutzen und die Saison als Lehrjahr mitzunehmen."

Redaktion: "Wohin sind eure weitesten Reisen?"

Sebastian: "Für uns ist das Spiel in Kleve, an der niederländischen Grenze die weiteste Auswärtsfahrt."

Redaktion: "Kommen wir nun noch ein wenig stärker zum Spielbetrieb. Wie sieht ein Heimspieltag von euch aus?"

Sebastian: "Wir versuchen immer möglichst einen Blockspieltag hinzubekommen, beginnend mit der dritten und endend mit der ersten Mannschaft. Somit können unsere Mannschaften auch auf die Unterstützung aus den anderen Mannschaften zählen. Ab und zu schaut sogar die Ultraszene der WSV Fußballer vorbei und sorgt auf den Rängen für ordentlich Stimmung."

Redaktion: "Auf dem Fußballplatz warst du Stürmer, welche Position spielst du jetzt? Welches Spielsystem spielt ihr und wie erfolgt das Wechseln?"

Sebastian: "Beim Futsal spielt man wie beim Hallenfußball auch mit vier Feldspielern und einem Torwart. Unser Kader besteht aus 12 Spielern. Wir spielen mit Raute und wenn ich auf dem Spielfeld bin, nehme ich meist die Position des letzten Manns ein. Es gibt aber auch viele Mannschaften, die mit einem 2-2-System spielen. Wir trainieren in der Saison zweimal die Woche, in der Vorbereitung sogar drei - viermal und studieren unsere Spielzüge so gut es geht ein. Wir haben in der Regel feste Wechselpartner und wechseln alle 2 - 3 Minuten durch, mal situationsbedingt und mal im Block."

Redaktion: "Wie läuft die Saison? Welches war bisher das kurioseste Saisonspiel?"

Sebastian: "Wir stehen aktuell mit 15 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und sind mit der Spielzeit bisher ganz zufrieden. Unser kurioseste Spiel fand ganz klar gegen Futsal TG Neuss statt. In dieser Begegnung trafen zwei starke Offensivreihen aufeinander, was sich auch im Endstand von 9:8 für uns widergespiegelt hat - und das bei einer Nettospielzeit von 40 Minuten. Wir lagen vier Minuten vor Schluss mit 6:8 zurück und sahen schon als der sichere Verlierer aus. Dann habe ich das 7:8 geschossen und in der Schlussminute fiel dann auch noch das 9:8. Das erlebt man nicht oft."

Redaktion: "Wie kam es zu deinem Job bei der Fußballschule des VfL Bochum?"

Sebastian: "2014 gab es an der Uni die Möglichkeit die Fußball B-Lizenz zu machen. Unsere Sportkurse wurden uns als Voraussetzung angerechnet, sodass ich nicht wie üblich erst die C-Lizenz machen musste. In Abstimmung mit dem TSV Lenne habe ich die Lizenz dann gemacht. Ich hatte Lenne mein Wort gegeben, dass ich in der Jungendarbeit tätig sein werde. Ich habe dies dann drei Jahre an den Wochenenden bei den C-Junioren gemacht. Als ich dann angefangen habe Futsal im Verein zu spielen, war die Zeit nicht mehr da, sodass ich mir etwas Neues suchen musste."

Redaktion: "Wie kam der Kontakt zum VfL Bochum zu Stande? In welcher Funktion bist du dort tätig?"

Sebastian: "Der Kontakt kam über den Leiter der Fußballschule, Boffzens Jürgen Holletzek zu Stande. Über ein Praktikum wurde ich dann ins Team der Fußballschule aufgenommen, wo ich unter anderem dann auch mit Fatmir Vata oder Dariusz Wosz in Kontakt gekommen bin. Ich bin hauptsächlich als Torwarttrainer tätig, kann aber auch den Part für die Feldspieler übernehmen. Ich habe auch einen Lehrgang für Futsal-Torwarttraining absolviert und kümmere mich somit beim WSV ebenfalls um die Torhüter."

Redaktion: "Seid ihr mit der Fußballschule auch mal in der Gegend?"

Sebastian: "Wir werden in diesem Jahr im Oktober erstmals beim FC 08 Boffzen stationieren. Zudem bieten wir Trainingseinheiten im Bolzano in Höxter an. Es ist immer wieder schön heimatnah die Fußballschule abzuhalten, ich freue mich schon drauf. Wer Interesse hat, kann sich auf unserer Homepage jeder Zeit informieren."

Redaktion: "Du spachst gerade vom heimatnahen Fußball. Wie oft bist du noch in Lenne und warst du beim Aufstiegsspiel dabei?"

Sebastian: "Es kommt nicht oft vor, dass ich mal selbst vor Ort bin. Ich verfolge das meiste dank euch über das Internet. Zuletzt war ich zwischen den Jahren beim Einbecker Morgenpost Pokalturnier in Dassel und habe dort die zweite Mannschaft angefeuert. Das Aufstiegsspiel konnte ich mir leider nicht selbst anschauen."

Redaktion: "Wir danken Dir für den Ausflug zum Futsal und wünschen euch für die kommenden Spiele viel Erfolg."

 

Stolz posiert der Kapitän beim Shooting

Fotos: www.rot-blau.com

 

Jugend
Freitag, 24. Mai 2019 15:24 Uhr
"Stars von morgen" geben ihre Visitenkarte im Forstbachtal ab -JSG Forstbachtal richtet G- und F-Turnierrunde aus-
Donnerstag, 23. Mai 2019 17:49 Uhr

Holenberg (mm). Nach der bitteren 2:6-Niederlage bei der JSG Ochtersum kam es für die JSG Forstbachtal zum nächsten Spitzenspiel. Als Tabellendritter empfing die Schmidtmann-Elf die JSG Halvestorf/Herkendorf, welche in der laufenden Spielzeit noch ohne Niederlage ist. Dies sollte am vergangenen Samstagnachmittag auch so bleiben. Mit 0:2 setzte sich die Mannschaft des früheren Holzmindeners Matthias Günzel in Holenberg durch.

In der ersten Halbzeit war die JSG Forstbachtal die bessere Mannschaft und besaß gute Gelegenheiten. Nach zehn Minuten setzte Joel Mely einen Kopfball knapp neben das Tor. Die nächste Torchance legte Joel Mely seinem Teamkollegen Leon Fechner mit einem Querpass auf. Die Nummer 14 im Dress der Forstbachtaler schoss aus fünf Metern knapp über das Tor. Leon Wessel nahm in der Folgezeit aus der Distanz Maß. Sein Schuss setzte vor Keeper Tim Kallmeyer auf, der jedoch auf dem Posten war und den Ball entschärfen konnte. Bis auf eine Halbchance sprang beim Tabellenführer nichts raus, sodass die Seiten torlos gewechselt werden sollten.

Nach einer guten Stunde zeigten sich die Halvestorfer eiskalt vorm Tor. Ein langer Ball landete bei Goalgetter Joy-Connor Kästel, der das Spielgerät sehenswert zum 0:1 ins lange Eck köpfen sollte. Forstbachtal drückte in der Folgezeit auf den Ausgleich, doch mehr als ein zu zentral geschossener Freistoß von Joel Mely kam nicht auf das Tor von Tim Kallmeyer. In der Schlussminute warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne. Auch Keeper Julian Reimers war bei einem Eckball mit im gegnerischen Strafraum. Die Ecke brachte nichts ein und Halvestorf konnte einen Konter zum 0:2 nutzen. Laurenz Köhler schloss aus gut und gerne 40 Metern zum Siegtreffer ins leere Tor ab.

Foto: mm

Donnerstag, 23. Mai 2019 07:03 Uhr

Holzminden (mm). Im Kampf um den Klassenerhalt bleibt es bei den A-Junioren des SV06 Holzminden weiter spannend. Nach dem "vergebenen Matchball" gegen den JFC Kaspel spielten die Kreisstädter am vergangenen Samstagnachmittag gegen den VFV Borussia Hildesheim II. "Wir haben uns natürlich die drei Punkte erhofft. Man kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, dass es am Ende kein Punkt wurde", gab SV-Jugendleiter Andreas Korte nach der 4:5-Niederlage zu Protokoll. Da der JFC Kaspel seine Begegnung gegen den JFV Süd mit 1:4 verlor, bleibt der Abstand zum Abstiegsrang bei zwei Punkten.

"Es war ein Spiel, in welchem zu keiner Zeit Ruhe hinein kam. Beide Seiten erlaubten sich viele Fehler", kommentierte Korte das Spiel, welches sich auch in den Toren widerspiegelte. Bereits in der zehnten Spielminute gingen die Hildesheimer durch Ole Meyer mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand konnte Jost Zwingmann nur vier Minuten später auf 0:2 erhöhen. Ein Eigentor von Marc Altmann brachte Holzminden in der 22. Minute den 1:2-Anschlusstreffer. In der 28. Minute stellte Lasse Zwingmann den alten Abstand wieder her. Kurz vor der Pause verkürzte Lennard Ebert auf 2:3 (38.). Mit diesem Spielstand gingen die Mannschaften auch in die Pause.

Das muntere Toreschießen ging auch im zweiten Durchgang. "Man hatte nie das Gefühl, dass das Spiel entschieden wäre", brachte Korte den Spielverlauf auf den Punkt. Besir Mohed traf in der 65. Minute zum 2:4. Nur vier Zeigerumdrehungen später verkürzte Max Rindler auf 3:4, ehe Besir Mohed erneut Heimkeeper Florian Nolde überwinden konnte. Alper Akdemir sorgte in der 76. Minute mit dem Tor zum 4:5 für den Endstand. "In der Schlussphase hatten wir noch eine gute Möglichkeit, aber der Ball wollte nicht mehr rein. Jetzt muss am Samstag gegen das Tabellenschlusslicht aus Salzhemmendorf ein Heimsieg her", so Korte abschließend.

Foto: mm

Donnerstag, 23. Mai 2019 06:57 Uhr

Heinade (mm). Zum 10-jährigen Jubiläum der Jugendabteilung des TSV Heinade kam die Fußballschule von Hannover 96 bereits zum zweiten Mal nach Heinade. Drei Tage Fußball satt inklusive Einkleidung von der Fußballschule bekamen die insgesamt 46 angemeldeten Jungs und Mädels geboten.

"Die Fußballschule wird super angenommen", freute sich Heinades Jugendleiter Dirk Schoppe, der die Fußballschule bereits 2017 in den Landkreis Holzminden geholt und dort 53 Kinder empfangen hatte.

Nach einer Begrüßungsrede vom Cheftrainer Torsten Bartsch und ein paar Willkommesworten von Dirk Schoppe wurden die Kinder in drei Altersgruppen einteilt, sodass es relativ zügig an die Bälle ging. Unterstützt wurde Bartsch von Fritz Hesse aus Boffzen und vom Ex-Profi Dieter Schlindwein aus Hamburg.

Fotos: mm

 

Donnerstag, 23. Mai 2019 06:54 Uhr

Kirchbrak (mm). Aus dem Kreis Holzmindener Vorentscheid gingen mit dem FC Stadtoldendorf I + II, dem MTSV Eschershausen, dem TSV Heinade, der JSG Ith II und der JSG Hils sechs Mannschaften für das Regionsturnier hervor. Diese Mannschaften werden am kommenden Samstag (25. Mai), ab 10.30 Uhr auf dem Kirchbraker Sportplatz an den Start gehen. Neben den Kreis Holzmindener Teams sind in den vier Sechsergruppen zehn Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim und acht Teams aus dem Kreis Hameln/Pyrmont vertreten. Nur der Sieger dieses Turniers wird das Ticket für die Endrunde in Barsinghausen lösen.

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: MTSV Eschershausen, JFC Kaspel, JSG Aerzen/Reher/Groß Berkel, VfR Ochtersum I, JFC Nord, JSG Hope

Gruppe B: JSG Ith II, TSC Fischbeck, JSG Halvestorf, VfL Nordstemmen, VfR Ochtersum II, SC Harsum

Gruppe C: FC Stadtoldendorf I, TSV Heinade, JSG Coppenbrügge, JSG Bad Salzdetfurth, SSV Förste, JSG Süntel/Flegessen/Hachmühlen

Gruppe D: JSG Hils, FC Stadtoldendorf II, FC Preußen Hameln 07, JSG Warberg, VfB Hemeringen, JSV 02 Giesen

Die Gruppenphase wird gegen 13.30 Uhr beendet sein. Jeweils der Gruppenerster- und zweiter qualifizieren sich für die Viertelfinalspiele. Die Halbfinalspiele sind für 14.00 Uhr angesetzt. Das Finale wird gegen 14.24 Uhr ausgetragen.

Foto: mm

Überregional
Mittwoch, 15. Mai 2019 11:46 Uhr
Ausflug in den Kreis Höxter: Bildergalerie zum Derby FC Stahle 30 - SV Höxter
Mittwoch, 15. Mai 2019 11:12 Uhr

Hannover (r). In der A Jugend Landesliga reiste der Tabellensiebte aus Hameln zu den Arminen nach Hannover. Arminia steht am Tabellenende und es sollte aus Sicht der JSG unbedingt ein Sieg her. Mit dieser Einstellung nahmen die Blau-Weißen aus dem Weserbergland auch die Partie in Angriff.

Hohes Pressing und aggressives Stören wurden schon in der fünften Minute belohnt. Tristan Schmidt eroberte den Ball und netzte zum 0:1 für den Gast von der Weser ein. Alex Manka in der achten und Navid Shahmoradi in der zehnten Minute sorgten für die schnelle und deutliche Führung ihrer Farben. Arminia war mit dem gut aufgelegten Gast komplett überfordert, der in der 30. Minute durch Leon v.d.Heide den Pausenstand von 0:4 markierte.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie in Durchgang eins. Hameln-Land war drückend überlegen und ließ dem Gastgeber aus der Landeshauptstand keine Chance. Jasper Jungnitz in der 60. Minute, Leon v.d.Heide 76. Minute und Tristan Schmidt in der 80. Minute bauten die Führung auf 0:7 aus. Leon v.d. Heide beförderte das Spielgerät nochmal in der 86. Minute in die Maschen der Arminia und schnürte seinen Dreierpack. Die schwachen Gastgeber verabschiedeten sich somit aus der Landesliga und konnten noch mit den Ergebnis zufrieden sein. Hameln – Land ließ noch zahlreiche Einschlussmöglichkeiten aus und ging völlig ungefährdet als Sieger aus dieser schwachen Landesligabegegnung hervor.

Steffen Niemeyer: “Arminia hatte sich über 90 Minuten nicht eine Torchance herausgespielt. Lediglich ein lang gespielter Freistoß zwang Torwart Bolat zu einer Faustabwehr, sonst war er beschäftigungslos! Meine Jungs haben wichtige Punkte geholt, um sich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen. Dieses Spiel dürfen wir aber nicht überbewerten, denn der Gegner war mehr als schwach. Am heutigen Mittwoch reisen wir zum Calenberger Land, da müssen wir uns nochmal in allen Mannschaftsteilen steigern, um dort auch bestehen zu können. Fazit: Ergebnis passt, Torverhältnis aufgehübscht und wichtige Punkte eingefahren."

Foto: JSG Hameln-Land

Donnerstag, 09. Mai 2019 06:54 Uhr

Afferde (r). In der Landesliga der A-Junioren empfing die Elf aus Hameln mit dem HSC Hannover den Viertplatzierten. Das Hinspiel verloren die Jungs um Kapitän Kraus noch mit 0:4 in Hannover und waren dort phasenweise chancenlos. Am vergangenen Samstag war dies auf dem Rasen in Afferde ein anderes Bild.

Hameln-Land war von Beginn der Begegnung an hellwach und erarbeitete sich bis zur 20. Minute drei Großchancen, die aber nicht zum Torerfolg führten. Der gut aufgelegte Gästekeeper vereitelte das ein ums andere mal die Führung der Hausherren. Taktisch boten die Jungs von Trainer Niemeyer eine gut geführte Partie, machten geschickt die Räume dicht und zwangen den Gegner zu langen Bälle, die oft in den Reihen der Blau-Weißen landeten. Ein kleine Unaufmerksamkeit nutzte der Tabellenvierte aber in der 30. Minute zur Gästeführung aus und netzte durch Ibrahim Aktekin unhaltbar für Torhüter Brandau zum 0:1-Pausenstand ein.

Nach dem Pausentee war das Spiel über weite Phasen ausgeglichen und beide Teams boten eine ansprechende Landesligabegegnung. Nach etwa 20 Minuten erhöhte die Niemeyer–Elf dann den Druck und wollte den Ausgleich. Ein ums andere Mal eroberten die Jungs von der Weser den Ball und schalteten blitzschnell auf Attacke um.

Die hohe Laufbereitschaft und der Wille wurden dann in der 78. Minute belohnt. Navid Shahmoradi schoss das Spielgerät, nach Vorarbeit von Leon v.d. Heide, aus 16 Metern ins lange Eck. Nach diesem Tor war zu spüren, dass die Jungs mehr wollten. Den entscheidenden Konter setzten die Hausherren dann in der 87. Minute. Tristan Schmidt setzte sich hervorragend über die linke Seite durch und passte mustergültig auf den mitgelaufenen Navid Shahmoradi in der Mitte. Shahmoradi schloss diesen schönen Angriff mit seinem zweiten Tor ab. In der Folge verwalteten die führende JSG das Ergebnis sicher und bejubelte nach 90 Minuten den verdienten Heimsieg über den HSC.

Steffen Niemeyer: "Vor der Begegnung haben wir die taktische Marschroute für die Partie ausgegeben, was die Jungs zu 100 % umgesetzt haben. Das Team hat sehr diszipliniert gespielt und aufopferungsvoll gekämpft. Der HSC ist wahrlich keine Laufkundschaft, sondern eins der Spitzenteams der Liga, was sie im Hinspiel eindrucksvoll gezeigt hatten. Für die Moral der Mannschaft war das heute ein wichtiger Sieg: Rückstand gedreht und am Ende verdient gewonnen. Das war von meinem Team eins der besten Spiele der Saison."

Foto: JSG Hameln-Land 

 

Freitag, 03. Mai 2019 16:44 Uhr

Afferde (r). Am morgigen Samstag um 16.00 Uhr trifft die JSG Hameln – Land U 19 in der Landesliga auf die Vertretung des HSC Hannover. Das Hinspiel musste das Team von der Weser mit 0:4 verloren geben, verschliefen dabei die 1. Halbzeit völlig. Nun wollen die Jungs von Trainer Niemeyer es besser machen und dem Tabellenvierten aus Hannover von Beginn an Paroli bieten. 

Ob die heimische Elf den sehr spielstarken Gäste aus der Landeshauptstadt die Punkte abringen kann, wird sich zeigen. Letzte Woche fuhr die Elf um Kapitän Jonas Kraus mit einem mageren 0:0 aus Engelbostel nach Hause, verpasste es wichtige Punkte mitzunehmen. Der HSC verlor vor Wochenfrist gegen Havelse mit 1:3 und konnte auch die Woche davor gegen Alfeld nicht punkten! Um Anschluss an die Spitze zu halten, wird der HSC wohl beim Auswärtsspiel in Afferde alles zeigen . 

Steffen Niemeyer: „Wir haben das Hinspiel gegen den HSC in der 1. Halbzeit verloren, da waren wir nur körperlich auf dem Platz. In der 2. Halbzeit waren wir dann das bessere Team, konnten unsere Möglichkeiten aber nicht nutzen. Die Jungs wissen, dass es auch gegen den HSC möglich ist zu punkten und werden alles dafür tun. Abzuwarten bleibt, ob uns alle verletzten Spieler wieder zur Verfügung stehen und wir mit voller Truppe auflaufen können. Ich erwarte ein technisch gutes Spiel, wo die Einstellung und die Bereitschaft den Ausschlag geben wird.“

Foto: JSG Hameln - Land

 

Donnerstag, 02. Mai 2019 07:00 Uhr

Engelbostel (red). Am vergangenen Samstag musste die Vertretung der JSG Hameln – Land in der A-Junioren Landesliga in Engelbostel antreten. Die Jungs vom Trainergespann Niemeyer/Bekedorf mussten auf einige Akteure verzichten, zeigten dennoch über die gesamte Spielzeit eine ordentliche Leistung.

Zu Beginn der Begegnung legten beide Mannschaften mit hohem Tempo los. Engelbostel störte den Hamelner Spielaufbau früh, Hameln kam nicht ins gewohnte Aufbauspiel und musste oft mit  langen Bälle agieren. Nach einer Viertelstunde übernahmen dann die Jungs aus Hameln die Kontrolle über Gegner und Ball, erspielten sich in der Folge bis zur Halbzeit fünf - sechs Großchancen, die allesamt aber ungenutzt blieben. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel von Seiten der Gastgeber aus Engelbostel ruppiger geführt. Die Schiedsrichterin verpasste es die Partie durch Verwarnungen zu beruhigen, so kam es zu vielen Spielunterbrechungen und Nicklichkeiten auf dem Platz. Die JSG Hameln – Land war nun die deutlich stärkere Mannschaft und drängte auf die Entscheidung. Die Offensivabteilung der Blau-Weißen hat an diesem Tag nicht das nötige Glück oder die Ruhe den Ball im Gehäuse der JSG Engelbostel unterzubringen.

Manka, v.d.Heide und Shahmoradi ließen einige Großchancen auch in Durchgang zwei liegen. Engelbostel blieb auch in der zweiten Hälfte durch Konter gefährlich, hatte auch zwei Chancen zum Torerfolg, welche durch Schlussmann Mats Niemeyer aber hervorragend entschärft wurden. Endstand einer durchschnittlichen Landesligabegegnung blieb ein, für Engelbostel, schmeichelhaftes 0:0-Unentschieden.

Steffen Niemeyer: „Wir mussten auf einige Akteure verzichten, haben aber eine gute Begegnung gezeigt. Einziges Manko ist die Torausbeute. Bei der Vielzahl von Einschussmöglichkeiten mussten wir das Spiel schon in der ersten Hälfte für uns entscheiden. Wenn das Spiel mit vier Toren Unterschied für uns endet, wäre das Ergebnis von Spielverlauf her in Ordnung. So nehmen wir nur einen Punkt aus Engelbostel mit und haben gefühlt zwei Punkte liegen gelassen."

Foto: JSG Hameln - Land

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