Unbenanntes Dokument

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere die Cookies von www.meine-fankurve.de
Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Freitag, 27. März 2020 06:32 Uhr
VfR Hehlen: Rene König ist neuer Fußballabteilungsleiter
Mittwoch, 25. März 2020 06:31 Uhr

Bevern (lbr). Angesichts den noch zu erwartenden Auswirkungen der Corona-Pandemie beabsichtigt die Samtgemeinde Bevern eine Einkaufshilfe aufzubauen. Aktuell sei die Lage noch nicht so extrem, doch die SG will vorbereitet sein. „Mit der aktuellen Nachbarschaftshilfe kommen wir schon sehr weit, aber je mehr Leute erkranken oder betroffen sind, desto weniger können helfen“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Thomas Junker.

Durch die Einkaufshilfe soll die Versorgung der Einwohner sichergestellt werden, die sich nicht selbst versorgen können, weil sie beispielsweise zur Risikogruppe gehören oder unter Quarantäne stehen und auf keine anderen Strukturen zurückgreifen können. Die Idee der Einkaufshilfe stammte von dem Bürger Willi Ostermann. Partner des Projekts sind die Samtgemeinde, der MTV Bevern, der Förderverein Freibad Bevern sowie die Lebensmittelmärkte und die Apotheke. Am Freitag, 27. März, soll das Projekt starten.

So soll’s funktionieren

„Die Betroffenen können telefonisch direkt bei den teilnehmenden Unternehmen anrufen und ihre Bestellung abgeben“, berichtet Junker. Die Bestellung kann bis 16 Uhr des Vortages der Auslieferung aufgegeben werden. Anschließend holt das ehrenamtliche Einsatzteam, bestehend aus freiwilligen Vereinsmitgliedern, die bestellten Waren ab und liefert sie wieder aus. „Zu sämtlichen Kontaktpersonen müssen 1,5 Meter Sicherheitsabstand gehalten werden und aktive Feuerwehrkameraden sollen sich bitte nicht beteiligen, da wir die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren nicht gefährden möchten“, so der Samtgemeindebürgermeister. Ausgeliefert wird immer dienstags und freitags. Zunächst beschränkt sich das Projekt auf Bevern, soll aber je nach Bedarf in der Samtgemeinde ausgeweitet werden. Die Waren werden bis an die Haustür gebracht. Das Geld soll in einem geschlossenen Briefumschlag übergeben werden, sodass auch hier kein Kontakt entstehen soll. „Es besteht kein Anspruch auf Lieferung von bestimmten Marken“, erklärt Junker. Wenn eine Ware vergriffen sei, soll ein Ersatzprodukt geliefert werden. Zudem kann die gelieferte Ware nicht umgetauscht werden.

Für weitere Fragen oder besondere Einsätze steht die Samtgemeinde Bevern telefonisch unter 05531/99440 zur Verfügung.

Symbolbild: lbr

Montag, 23. März 2020 12:30 Uhr

Kreis Holzminden (red). Viele Fußballfreunde kennen sicherlich die Sportsimulationen Anstoß, Bundesligamanager oder Football Manager. OnlineLiga passt perfekt in diese Reihe und ist doch etwas anders. Gespielt wird in virtuellen deutschen Amateurligen mit regionalem Bezug. So stehen fast täglich Derbys auf der Tagesordnung.

Rückblick auf die erste Saison: Eschershäuser gelingt Aufstieg

Die erste Saison ist in diesem Winter gestartet. Alle Teams starteten in der 6. Liga (Kreisliga) und es waren schon zwölf Teams aus dem Kreis Holzminden als Gründungsmitglieder dabei. Da es für eine eigene Kreisliga nicht gereicht hat, wurden die Ligen mit anderen Teams aus anderen Kreisen in Niedersachsen aufgefüllt. Und tatsächlich kam mit dem Team „FatherandSon“ aus Eschershausen der Kreismeister der 1. Saison der Kreisliga Niedersachsen 2 aus dem Landkreis Holzminden. Hinter diesem Name verbirgt sich der Eschershäuser Mario Berg. Derzeit ist er mit seiner Mannschaft „FatherandSon“ das einzige Kreisteam in der 5. Liga (Niedersachsen 2) und steht derzeit auf Platz 8, gerade einmal drei Punkte hinter dem dritten Platz. Dieser Platz stellt den Relegationsplatz zum Aufstieg in die 4. Liga dar, sodass Berg auch in der laufenden Spielzeit noch die Chance auf einen weiteren Aufstieg besitzt.

Die Hinrunde

Am vergangenen Wochenende endete die Hinrunde der zweiten OnlineLiga-Saison. Mittlerweile sind mehr als 30 Teams aus dem Kreis Holzminden dabei (davon zehn aus der Kreisstadt Holzminden, vier aus Holenberg sowie Teams aus Bodenwerder, Boffzen, Deensen, Dielmissen, Eschershausen, Grave, Grünenplan, Hehlen, Heyen, Hohenbüchen, Polle, Silberborn und Stadtoldendorf). 18 Teams spielen in der erstmals eigenständigen Kreisliga Holzminden 1.

Kreisliga Holzminden 1

Zur Winterpause steht „FC Otton Freitowski“ aus Holzminden seit dem zweiten Spieltag an der Spitze der Kreisliga und das mit vier Punkten Vorsprung auf den „FC Silberborn“. Mit über 490 Zuschauern im Schnitt hat der „FCO Freitowski“ auch hier die beste Fan-Quote. „10kurzeund1Pils“ aus Holzminden steht mit der besten Defensive der Liga (erst vier (!) Gegentore) auf Platz 3. Auch auf den Plätzen 4 - 6 sind mit „Silberborn 96“, „SC Lions Holzminden“ und „SC Lions“ (mit dem zweitbesten Sturm der Liga; 34 Tore) die Teams aus der Kreisstadt unter sich. Dann folgt auf Platz 7 mit den „Wildcats FC“ von Malte Laing ein Team aus Holenberg. Mit einem Zuschauerschnitt von 255 hat der „SV Boffzen“ zwar den schlechtesten Wert, steht aber immerhin auf dem achten Rang. Auf den Abstiegsplätzen stehen derzeit die „JSG Bodenwerder“, „Union Silberborn“ und „SV 06 Holzminden“, die beiden letztgenannten Teams sogar noch ohne Sieg. Insgesamt geht es in der Kreisliga gewohnt ruppig zur Sache und so sind 16 Platzverweise zur Winterpause nicht verwunderlich.

Die restlichen Teams aus unserem Kreis starten in gemischten Kreisligen. Hier stehen in Niedersachsen 9 mit „Werder-Goemi“ von JensGoemann-Pallas und „Wesertal“ auf den Plätzen 6 und 8 sowie in Niedersachsen 1 mit „TSV Stern Hohenbüchen“ von Niklas Kempf auf dem fünften Rang am besten dar. Noch voll im Rennen um den Aufstieg in der Sammelliga Deutschland 61 ist der "FC Laubenpieper" aus Polle, welcher auf Platz 2, punktgleich mit dem Ersten, positioniert ist.

Wir konnten mit Christian Einwohlt vom Team „SF Holzminden Altendorf“, der derzeit mit 21 Punkten auf Platz 10 knapp hinter dem Holenberger Coach Daniel Schmidtmann (Team „TSV Holenberg“) überwintert, in der kurzen Winterpause sprechen. "Die Onlineliga ist kein Pay2Win-Spiel, das darauf ausgelegt ist, möglichst viele Einnahmen durch Benutzer zu generieren. Anstatt gegen Manager aus der ganzen Welt, spielt man gegen Mannschaften aus dem gleichen Landkreis. Das Spiel ist sehr vielfältig und schafft Chancengleichheit bei allen Managern in der Liga", freut sich Christian Einwohlt über die direkten Duelle mit Spielern aus dem Kreis Holzminden.

Am 16. Spieltag feierte das Team von Christian Einwohlt gegen den 14. SG77 Holzminden im Derby einen 8:0-Auswärtssieg (Liga-Rekord). "Die Tendenz der letzten Spiele zeigt nach oben", sieht Einwohlt einen guten Trend.

Einstieg der Fankurve

Zur Rückserie steigen auch wir von der Fankurve mit einem Team ein. Redaktionsleiter Michael Müller hat in seiner Heimatstadt Eschershausen den "FC Fankurve" gegründet. "Durch den späten Einstieg bin zunächst einmal in einer Sammelliga gelandet und lerne dort mein Team kennen", so Müller, der bereits den ersten Sponsorenvertrag unterschrieben hat und auch schon mit dem Einstellen von Torwarttrainer und Co-Trainer erste Amtshandlungen vollzogen hat.

"Es dauert eine Weile, bis man in diesem vielfältigen Spiel einen Überblick über seine ganzen Aufgaben hat. Es gibt aber sehr viele Videos, die einem weiterhelfen, möglichst die besten Entscheidungen zu treffen. Durch die Corona-Pause nehme ich mir die Zeit und hoffe, dass sich mir viele weitere Spieler aus dem Kreis Holzminden anschließen werden", fährt Müller fort, der der Empfehlung von Holenbergs ehemaligen Goalgetter Christian Klindworth gern gefolgt ist.

Habt ihr auch Interesse, einen Vereinen in eurem Heimatort zu gründen und zu bestimmen, welche Spieler verpflichtet werden oder wie die Mannschaft trainieren soll? Dann steigt ein. Nach wenigen Klicks seid auch ihr Teil des kostenlosen Spiels. Den Einladungslink findet ihr hier.

Collage: mm

Sonntag, 22. März 2020 12:58 Uhr

Holzminden (mm). Der Trend zeigt, dass sich im Niedersächsischen Fußballverband immer mehr Kreise zusammenschließen. Zur kommenden Spielzeit werden auch die Kreisverbände Osnabrück Stadt und Osnabrück Land miteinander fusionieren, sodass es anstelle der derzeitigen 33 nurnoch 32 Kreisverbände geben wird. Mit den aktuellen 136 Mannschaften stellt der NFV-Kreis Holzminden derzeit den Kreisverband mit den wenigsten Teams in ganz Niedersachsen, sodass schon seit Jahren die Frage aufkommt, wann und mit wem eine Fusion stattfinden soll. Kreisvorsitzender August Borchers nahm hierzu bei der diesjährigen Arbeitstagung der Vereine Stellung.

Fusion?

"Es gibt derzeit keinen Druck vom Verband unseren Kreis zu verfusionieren. Damit dies auch so bleibt, ist es wichtig, dass wir weiterhin unsere Aufgaben erfüllen und unsere Funktionen im Kreisverband besetzen", blickt Kreisvorsitzender August Borchers auf die Situation. Ziel sei es aber auch, weiterhin spielfähige Ligen zu stellen. "Der Kontakt zu den Nachbarkreisen ist da. So arbeiten wir sowohl im Jugend- als auch Frauen- und Mädchenbereich schon mit den Nachbarkreisen zusammen", fährt Borchers fort, der sich ebenfalls freute, dass sich mit dem DSC Duingen und dem 1. FC Sarstedt zwei Vereine aus dem Nachbarkreis Hildesheim an der Ü32-Hallenkreismeisterschaft beteiligt haben.

Auch NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann war zur Arbeitstagung der Vereine eingeladen. Dieser Einladung folgt er jedes Mal gerne, um auch zu erfahren, wie es um den Fußball in seinem Heimatlandkreis steht. "Aktuell haben wir eine Kreisligastaffel mit 13 Teams und zwei 1. Kreisklassestaffeln mit jeweils elf Mannschaften - wielange geht das noch gut?", stellte Winsmann die Frage in den Raum. "Mein Wunsch ist es seit Jahren, dass die Kreise Holzminden, Hildesheim und Hameln-Pyrmont kreisübergreifend zusammenarbeiten", hofft Winsmann, dass dieser Wunsch, angesichts der Mannschaftsverluste in allen drei Kreisverbänden, bald in Erfüllung geht.

Um den Relegationsplatz nicht zu gefährden, ist die Priorität, die Sollzahl von 14 Mannschaften in der Kreisliga so schnell wie möglich wieder zu erreichen. Dies stellte der Spielausschussvorsitzender Michael Wiedwald bei seinem Ausblick auf die kommende Spielzeit klar. "Wir haben uns auch schon ein paar Gedanken gemacht, wie man den Spielbetrieb im Herrenbereich beispielsweise mit Hildesheim zusammenbringen könnte. Da wir nur zwei 1. Kreisklassen haben und es in Hildesheim sogar bis vier Kreisklassen gibt, die allesamt zwei Staffeln haben, ist das gar nicht so einfach", berichtete Wiedwald.

Zusammenarbeit im Spielbetrieb

Doch wie wird im Bereich des Spielbetriebs bereits mit den Nachbarkreisen zusammengearbeitet? So spielen aktuell fünf Mannschaften aus dem Kreis Hameln/Pyrmont in der Holzmindener A-Junioren Staffel mit. Mit dem MTV Bevern, der JSG Forstbachtal und der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle finden sich drei Teams in der B-Junioren Kreisligastaffel wieder. Dies ist auch der Grund, warum die Forstbachtaler die Chance hatten, neben der Hallenkreismeisterschaft im Kreis Holzminden, auch den Hallentitel im Kreis Hameln-Pyrmont einzufahren. Die B-Jugend der JSG Hils spielt hingegen in Hildesheim mit.

Die C-Juniorinnenmannschaft der JSG Forstbachtal wirkt erfolgreich in der Hildesheimer Staffel mit. Seit Jahren besteht die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Holzminden und den Kreisen Hameln-Pyrmont und Schaumburg. Hier spielen aktuell die beiden im Sommer gegründeten Mannschaften des VfL Dielmissen und des TSV Ottenstein mit. Der FC 08 Boffzen läuft mit zwei Teams und der SV06 Holzminden mit einer Mannschaft im Kreis Höxter auf.

Schulfußball, Schiedsrichterwesen und Qualifizierung - so läuft die Zusammenarbeit

So findet im Schiedsrichterwesen zwischen den Kreisen Hildesheim und Hameln-Pyrmont an den Spielwochenenden ein Austausch an Schiedsrichtern statt. Dies ist der Grund, warum manche Derbys im Kreis Holzminden schließlich von einem Hildesheimer oder Hamelner Schiedsrichtergespann geleitet werden. Dafür befindet sich dann eben ein Kreis Holzmindener Gespann in dem jeweiligen Nachbarkreis. Die Schiedsrichter-Anwärterlehrgänge laufen noch kreisintern ab. Für die Sommerpause ist ein Schiedsrichter-Anwärterlehrgang zusammen mit dem Kreis Hildesheim, im Raum Alfeld, Grünenplan, Delligsen und Kaierde, geplant, welcher logischerweise für alle Vereine und Teilnehmer offen ist.

Im Bereich der Qualifizierung, sprich der Aus- und Weiterbildung von C-Lizenztrainern, wird auch mit den besagten Nachbarkreisen zusammengearbeitet. Hier ist der Kontakt zum Kreis Hameln-Pyrmont intensiver. Derzeit findet ein neuer Trainer-Anwärterlehrgang mit dem Kreis Hameln-Pyrmont statt. Manche Trainerfortbildungen finden ebenfalls in Kooperationen mit dem Kreis Hameln-Pyrmont, beispielsweise beim Stützpunkt Holzminden/Hameln-Pyrmont, statt. Trainer aus dem Kreis Holzminden können aber auch die Weiterbildungen im Kreis Hildesheim wahrnehmen.

Besondes erfreulich hat sich die Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer Schulfußballteam um Günther Schaper entwickelt. So hat bereits die erste Hallenkreismeisterschaft der Grundschulen im Kreis Holzminden stattgefunden. Das für den Sommer anvisierte Kleinfeldturnier für Grundschulmannschaften wurde aufgrund des Corona-Virus bereits abgesagt.

Collage: mm

Samstag, 21. März 2020 14:10 Uhr

Holzminden (mm). Bei der diesjährigen Arbeitstagung der Vereine ergriff Marc Dühring vom Schiedsrichterausschuss das Wort. Dühring, welcher unter anderem als Ansetzer der Herren-Kreisliga und der Jugend tätig ist, konnte den anwesenden Vereinsvertretern viel Positives über die abgelaufene Hinrunde berichten. Zudem gab er einen kleinen Ausblick auf die anstehenden Herausforderungen.

"Wir haben alle Spiele der Hinrunde besetzt - dies war aber auch nur durch die erheblichen Anstrengungen von einigen Sportkameraden und Ansetzern möglich", blickte Dühring auf die insgesamt 773 getätigten Ansetzungen im Zeitraum vom 01.07.2019 bis zum 29.02.2020. So konnte auch die Hallenrunde, insbesondere der Futsalbereich, problemlos abgewickelt werden.

Den diesjährigen Anwärterlehrgang haben 21 Absolventen, darunter auch drei Mädchen, erfolgreich abgeschlossen. "Dieses Mal hatten wir auch einen Praxislehrgang integriert. Durch die vielen Testspiele, insbesondere natürlich auf dem Stadtoldendorfer Kunstrasenplatz, konnten sie auch erste Erfahrungen an der Linie sammeln", freute sich Dühring über die Integration der neuen Schiedsrichter/-innen in den Spielbetrieb. Zudem werden die Neulinge auch bei ihren ersten Spielen durch andere Schiedsrichter/-innen eng begleitet. Hierfür hat man vor einiger Zeit schon ein Coaching- bzw. Patensystem eingeführt. "Aktuell haben wir 73 aktive Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter mit einem Durchschnittsalter von 29,7 Jahren", weist Dühring auf die deutliche Verjüngung hin.

Weiterer Schiedsrichter-Anwärterlehrgang geplant - Spielstättenordnung ist Pflicht

Für die Sommerpause ist ein Schiedsrichter-Anwärterlehrgang zusammen mit dem Kreis Hildesheim, im Raum Alfeld, Grünenplan, Delligsen und Kaierde, geplant. "Hierbei wollen wir in diesem Raum neue Schiedsrichter gewinnen", gibt Dühring das Ziel aus. Dieser Anwärterlehrgang ist logischerweise für alle Vereine und Teilnehmer offen. 

Bislang sind keine bedeutsamen Regeländerungen avisiert. Der Schiedsrichter-Spesenpool wird sich zur neuen Saison ändern. Der Einzug ist durch den Verband in drei Raten geplant. Die Abrechnung für die Kreisliga und die Kreisklasse erfolgt kreisbezogen auch durch Barsinghausen. Zudem wird es Änderungen beim Spielbericht online geben. Die neue Variante wird bereits bei C-Junioren getestet.

Jeder Verein ist ab sofort verpflichtet, für seine Spielstätte eine Spielstättenordnung aufzustellen und diese gut sichtbar für jedermann, z.B. am Kassenhäuschen, aufzuhängen. Dies ersetzt dann logischerweise auch das „Wer den Schiedsrichter beschimpft“-Schild, welches auf viele Sportplätze vorgefunden wird.

Digitaler Spielerpass kommt

Als größte Änderung ist der digitale Spielerpass zu nennen. Der herkömmlichen Spielerpass in Papierform wird ab dem 01.07.2020 durch den sogenannten digitalen Spielerpass ersetzt. Das heißt, dass ab diesem Zeitpunkt der Papier-Spielerpass nicht mehr ausgestellt wird. Sämtliche Daten (Name, Geburtsdatum, Datum der Spielrechtrechterteilung), die auf dem Spielerpass abgedruckt waren, können auch online abgerufen werden.

Um den Spielerpass in Papierform durch den digitalen Spielerpass ersetzen zu können, bedarf es zusätzlich eines im DFBnet hochgeladenen Spielerfotos, das eine Identitätsprüfung vor Ort anlässlich eines Spiels ermöglicht. "Man sollte sich also frühzeitig um die digitalen Bilder und insbesondere das benötigte mobile Internet kümmern", pflichtete ihm Spielausschussvorsitzender Michael Wiedwald bei.

Foto: mm

Dienstag, 17. März 2020 11:53 Uhr

Barsinghausen (r). Das Corona-Virus breitet sich in ganz Deutschland immer rasanter aus. Immer mehr Bundesländer –darunter das Land Niedersachsen– beschließen aufgrund der Corona-Epidemie einschlägige Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Hiervon ist auch der Sport insgesamt stark betroffen. Für den Fußballverband in ganz Niedersachsen hat das Präsidium daher folgendes beschlossen:

1. Die bereits mit Schreiben vom 13.03.2020 mitgeteilte Aussetzung des Spielbetriebs wird bis auf weiteres, mindestens jedoch bis einschließlich den 19.04.2020, verlängert.

2. Gleichzeitig wurde die Entscheidung getroffen, dass ab sofort alle zentralen und dezentralen Maßnahmen der Lehrarbeit (Aus-, Fort- u. Weiterbildung) und Talentförderung für den gleichen Zeitraum auszusetzen sind bzw. ausgesetzt werden. Aus diesem Grund ruht parallel der Betrieb der Sportschule vor Ort in Barsinghausen.

3. Darüber hinaus ist zu beachten, dass sämtliche Sitzungen und Tagungen auf allen Gliederungsebenen des NFV (Informationsveranstaltungen, Organsitzungen, etc.) in diesem Zeitraum ebenfalls auszusetzen sind. Nur in zwingenden und nicht aufschiebbaren Fällen soll hiervon –unter Beachtung der aktuellen Vorgaben der maßgeblichen Behörden– abgewichen werden. Die gleiche Situation trifft die Mitgliedsvereine.

4. Die Mitgliedsvereine werden unter Hinweis auf die behördlichen Vorgaben zudem angehalten, sämtlichen Trainingsbetrieb im o.g. Zeitraum einzustellen.

Der NFV bittet um Beachtung der vorgenannten Beschlussfassungen und wird die weitere Entwicklung um den Corona-Virus in den kommenden Wochen weiter aufmerksam begleiten, um zu beurteilen, ob und wann eine Wiederaufnahme des Spiel- und Lehrgangsbetriebes erfolgen kann. Rechtzeitig –10 Tage vor Ablauf des 19.04.2020– erfolgt eine Information über den weiteren Fortgang.

Wir sind uns bewusst, dass diese Entscheidungeneine große Herausforderung für uns alle bedeuten, doch wir glauben fest daran, dass wir diese schwierige Zeitgemeinsam durchstehen und überwinden werden. Unser Slogan heißt nicht umsonst „ein Ball verbindet“.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns allen viel Gesundheit und verbleiben mit sportlichen Grüßen aus Barsinghausen

NIEDERSÄCHSISCHER FUSSBALLVERBAND e. V.

Dienstag, 17. März 2020 11:20 Uhr

Grünenplan (mm). Es gibt Tage im Leben eines Fußballers, die für die Ewigkeit in Erinnerung bleiben. Zwei solcher Tage hat Grünenplans Rechtsverteidiger Sascha Fricke im Jahr 2019 erlebt. An den 05. Mai wird sich Fricke gern erinnern, denn an diesem Tag konnte der TuSpo Grünenplan die Kreismeisterschaft in Golmbach perfekt machen. Der 21. Juli hat ihn hingegen noch länger verfolgt. Ohne Fremdeinwirkung zog er sich im Freundschaftsspiel gegen den VfL Dielmissen einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, sodass Fricke bisher noch keinen Einsatz in der Bezirksliga hatte.

Wie ist die Verletzung passiert?

"Das war absolut unglücklich und mein Gegenspieler hat auch absolut keine Schuld getroffen", erinnerte sich Sascha Fricke im Gespräch mit der Redaktion an die Situation, als seine schwerwiegende Verletzung passiert ist. Sascha Fricke blieb bei einer Grätsche im Rasen hängen und zog sich hierbei einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Der Rettungsdienst war sofort zur Stelle und nahm ihn mit ins Krankenhaus nach Gronau (Leine).

"Ich wurde am selben Tag noch operiert. Allerdings musste ich aufgrund der Schwellung am Knöchel drei Tage später noch einmal operiert werden. Um das Schienbein zu richten, wurde mir ein circa 30 Zentimeter langer Nagel in das Schienbein und eine Schraube durch das Sprunggelenk gesetzt", blickte Fricke auf die Operationen zurück, die er sich unterziehen musste. Neben des bekannten Schien- und Wadenbeinbruchs hatte er sich noch einen Bruch am Außenknöchel sowie einen Riss des Syndesmosebands und der Außenbänder zugezogen.

Wie ist die Reha verlaufen?

"Die Diagnose war leider sehr niederschmetternd. Im Hinblick auf die anstehende Saison in der Bezirksliga und das im Vorfeld der Saison als Highlightspiel ausgelegte Aufeinandertreffen gegen Bad Pyrmont in der ersten Pokalrunde, war das sportlich gesehen natürlich das Schlimmste, was passieren konnte. Einige Spieler, darunter auch ich, haben lange darauf hingearbeitet mit Grünenplan endlich den letzten Schritt in Richtung Bezirksliga zu machen, daher ist es für mich persönlich, umso schlimmer nicht dabei sein zu können", gibt Fricke, der nach fünf Tagen Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause durfte, Einblick in seine Gefühlswelt.

"Daher muss ich ehrlicherweise zugeben, dass ich mehr darunter gelitten habe, nicht mit meinen Freunden auf dem Platz stehen zu können, als unter den Schmerzen, die glücklicherweise durch Medikamente aushaltbar waren, zumindest nachdem ich die ersten zwei Wochen überstanden hatte", fuhr Fricke fort, welcher nach acht Wochen auf Krücken wieder alles belasten konnte.

Unmittelbar ist Fricke schließlich auch in die Reha eingestiegen. "Es stellte sich nach und nach heraus, dass ich sehr gute Fortschritte machte und vor dem eigentlichen Zeitplan wieder aufs Fahrrad und letztlich auch schon frühzeitig erste Laufversuche unternehmen konnte. Ich arbeite daran, möglichst bald wieder auf dem Platz stehen zu können. Ich habe sehr viel Zeit im Fitnessstudio verbracht und versucht mich ohne die medizinischen Möglichkeiten, die einem Profi zur Verfügung stehen, trotzdem schnellstmöglich zurückzukämpfen und fitzuhalten", blickt Fricke auf seine eigenen Fortschritte.

Mannschaftstraining mit Sascha Fricke

"Im Januar habe ich wieder begonnen mit der Mannschaft zu laufen. Nachdem es uns dann wieder auf den Platz verschlagen hat, habe ich zuerst Einzeltraining bekommen, ehe ich seit ein paar Wochen auch wieder zusammen mit den Jungs trainiere. Allerdings oft noch unter Schmerzen, was sicherlich auf den Nagel und die Schrauben zurückzuführen ist, die ich erst Ende des Jahres entfernen lassen werde. Daher ist noch nicht ganz sicher, wann ich wieder mein erstes Spiel machen werde", weiß Fricke selbst noch nicht, wann er seinem TuSpo wieder mit Kampf und Leidenschaft zur Verfügung stehen kann.

"Ich hoffe natürlich, dass es nicht mehr so lange dauert und ich vorallem ohne Beschwerden spielen kann. Aktuell sehe ich mich jedoch noch nicht auf dem Platz. Dafür sind die Gegner einfach zu stark", macht sich Fricke jedoch keinen Druck.

Foto: mm

Sonntag, 15. März 2020 12:18 Uhr

Eschershausen (mm). Nach etwa 20 Jahren ist für Walter Wohmann beim MTSV Eschershausen Schluss. In dieser Zeit hat der Platzwart dafür gesorgt, dass der Rasenplatz in der Raabestadt zu einem der bestgepflegtesten Plätzen im Kreis gezählt hat. Er selbst zählt zu den heimlichen Helden eines jeden Fußballvereins - dies fand auch bei der diesjährigen Abteilungsversammlung des Hauptvereins vollste Anerkennung. Der 85-Jährige wurde von Karsten Freund, einem der stellvertretenden Vorsitzenden des MTSV Eschershausen, und der Geschäftsführerin Garbriele Gutacker mit einem Geschenk verabschiedet.

"Schön, dass du diese Aufgabe mit so viel Engagement ausgefüllt hast. Auch wenn wir uns manchmal geärgert haben, dass der Platz geschont wurde und dann nicht für den Trainingsbetrieb zur Verfügung gestanden hat", sagte Freund augenzwinkernd bei der Verabschiedung.

Ganz vom Sportplatz wird sich Walter Wohmann aber noch nicht trennen. Er wird Dirk Schwarzer aus Verwohle, welcher den Posten des Platzwartes übernommen hat, schon bald einarbeiten und dafür sorgen, dass der Ruf des Eschershäuser Geläuf weiterhin gut bleibt.

Foto: mm

Samstag, 14. März 2020 13:17 Uhr

Stadtoldendorf (r). Aufgrund der aktuellen Hinweise aus Regierungskreisen und vom Niedersächsischen Fußballverband zum Corona-Virus hat der FC Stadtoldendorf die für den 20. März 2020 vorgesehene Jahreshauptversammlung abgesagt.

Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Frauen
Mittwoch, 04. März 2020 17:07 Uhr
C-Juniorinnen der JSG Forstbachtal werden Vize-Hallenkreismeister
Dienstag, 03. März 2020 06:08 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). DFB-Trainerin Friederike Kromp hat für das EM-Qualifikationsturnier den 20-köpfigen Kader der deutschen U17-Juniorinnen Nationalmannschaft nominiert. Mit dabei sein wird, die in Dohnsen aufgewachsene und mittlerweile in Wolfsburg wohnhafte Natasha Kowalski. Nach dem Sieg der Europameisterschaft (hier) und der erneuten deutschen Meisterschaft bei den U17-Juniorinnen (hier) ist die Stürmerin aus dem Weserbergland in die zweite Damenmannschaft des VfL Wolfsburg gewechselt, wo sie bei zehn Einsätzen in der zweiten Bundesliga bisher auf vier Treffer gekommen ist.

Natürlich möchte Natasha Kowalski und ihr Team auch bei der Europameisterschaft dabei sein. Hierzu muss die deutsche Elf beim Qualiturnier, welches vom 14. bis 20. März in den Niederlanden stattfinden wird, die Mannschaften von Kroatien, Schottland und den Niederlanden hinter sich lassen, denn nur der Erstplatzierte dieser Gruppe wird vom 09. - 22. Mai in Schweden dabei sein. Dort wird es dann auch um die drei europäischen Startplätze für die U 17-WM 2020 in Indien (02. bis 21. November 2020) gehen.

Spiele der deutschen Nationalmannschaft

1. Spiel: Samstag, den 14. März Deutschland gegen Kroatien, Anstoß um 12 Uhr im Sportpark Parkzicht, Uden

2. Spiel: Dienstag, den 17. März Deutschland gegen Schottland, Anstoß um 15 Uhr im Sportpark De Wieen, Venray

3. Spiel: Freitag, den 20. März Deutschland gegen Niederlande, Anstoß um 19 Uhr im Sportpark Parkzicht, Uden

Foto: mm

Mittwoch, 05. Februar 2020 06:31 Uhr

Lippoldsberg (r). Am vergangenen Sonntag traten die FC Boffzen - Damen beim Weserbergland Cup der FSG Weser/Verna an. Das Turnier wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" ausgespielt, sodass jedes Ergebnis zählte.

Denkbar schlecht startete man ins Turnier, in dem man sich mit 0:1 dem DSC Dransfeld geschlagen geben musste. Im Spiel gegen den Ligakonkurrenten SG Ottbergen II /Derental trennte man sich 0:0. Gegen den MF Göttingen II konnte man sich durch ein Tor von Nadine Griebelbauer mit 1:0 durchsetzen. Gegen die SG Lindenberg/Adelebsen wurde erneut ein knapper 1:0 Sieg durch einen Treffer von Laura Neils eingefahren. Dem MTV Markoldendorf musste man sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Gegen den VfB Uslar traf Stefanie Vogt zum 1:0 und sicherte den knappen Sieg. Das letzte Spiel gegen den Gastgeber aus Weser/Verna gewann Boffzen durch einen Treffer von Laura Neils mit 1:0.

Am Ende platzierte man sich mit 13 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang, einen Punkt hinter dem Sieger DSC Dransfeld.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 28. Januar 2020 17:58 Uhr

Duingen (mm). Eine weitere Erfahrung haben die Dielmisser Damen am vergangenen Samstagvormittag beim Hallenturnier des DSC Duingen sammeln können. In den drei Gruppenspielen wurde deutlich, dass die Mannschaft um Carmen Severin auch dieses Mal Lehrgeld bezahlen sollte. Immerhin konnte der VfL mit einem Unentschieden gegen DSC Duingen für einen Achtungserfolg sorgen.

In der Gruppe A standen sich der TSC Sack, der SV Friesen Langenholzen, der Gastgeber DSC Duingen und mit dem VfL Dielmissen die einzige Mannschaft aus dem Kreis Holzminden gegenüber. Somit bekam es der VfL mit drei Teams aus der Hildesheimer Kreisliga zutun, die in der Freiluftsaison in zwei verschiedenen Staffeln aufgeteilt sind. Im Eröffnungsspiel bekam es der VfL Dielmissen auch gleich mit dem Titelverteidiger, dem TSC Sack zutun. Der TSC war in diesem Duell auch gleich das bessere Team und fuhr einen verdienten 2:0-Sieg ein.

Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen die Damenmannschaft des DSC Duingen, welche in ihrem ersten Gruppenspiel mit 0:6 gegen den SV Friesen Langenholzen unter die Räder geraten war. Es wurde somit ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Der VfL konnte eine verbesserte Leistung auf das Hallenparkett bringen und vereinzelt auch eigene Torchancen kreieren. Die Partie endete mit einem torlosen Unentschieden, über welches sich die Damen von der Ithbörde freuen durften.

Im Anschluss folgte das Spitzenspiel der Gruppe A. In einem Nachbarschaftsduell standen sich der TSC Sack und der SV Friesen Langenholzen gegenüber. Die Friesen gingen mit 1:0 in Führung. Diesen Spielstand glich Sack schließlich zum 1:1-Endstand aus, sodass für beide Teams klar war, dass man im jeweiligen letzten Gruppenspiel noch etwas für das Torverhältnis tun sollte, da sich nur der Erstplatzierte direkt für die Halbfinalspiele qualifzieren würde.

Den Anfang machte der TSC Sack. Dieser konnte den DSC Duingen lediglich mit 1:0 besiegen. Somit benötigte Langenholzen gegen den VfL Dielmissen nurnoch einen Sieg, um den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Dieser war gegen die überforderte Mannschaft aus Dielmissen nur Formsache. Viel zu einfach wurde es der Mannschaft aus Langenholzen gemacht, welche nach der regulären Spielstand einen 8:0-Sieg feiern durfte. Der TSC Sack hatte mit sieben Zählern gute Chancen als beste zweitplatzierte Mannschaft ins Halbfinale einzuziehen. Der VfV Hildesheim konnte in der Gruppe B auf dieselbe Punktzahl und haargenau dasselbe Torverhältnis kommen. Der weitere Halbfinalist wurde demzufolge im Neunmeterschießen gesucht. Hier bewiesen die Domstädter die besseren Nerven, sodass der Titelverteidiger aus Sack ausgeschieden war.

Tabelle:

1. SV Friesen Langenholzen 15:1 Tore 7 Punkte

2. TSC Sack 4:1 Tore 7 Punkte

3. DSC Duingen 0:7 Tore 1 Punkt

4. VfL Dielmissen 0:10 Tore 1 Punkt

Neben dem SV Friesen Langenholzen und dem VfV Hildesheim qualifzierten sich der TuS GW Himmelsthür (Gruppensieger der Gruppe C) und der PSV GW Hildesheim (Gruppensieger der Gruppe B) für die Halbfinalspiele. Im ersten Halbfinale zeigte der TuS GW Himmelsthür dem SV Friesen Langenholzen deutlich die Grenzen auf und setzte sich mit 3:0 durch. Auch der VfV Hildesheim hatte gegen den PSV GW Hildesheim das Nachsehen. So endete Partie mit einem Spielstand von 2:0 für die Grün-Weißen.

Im Neunmeterschießen wurde der dritte Platz ausgeschossen. Auch bei diesem Neunmeterschießen konnte sich der VfV Hildesheim auf ihre Schützinnen und die Torfrau verlassen. Mit 3:2 wurde der SV Friesen Langenholten besiegt, welcher sich mit dem vierten Turnierplatz anfreunden musste. Wer mit einem engen Endspiel zwischen dem TuS GW Himmelsthür und dem PSV GW Hildesheim gerechnet hatte, der wurde getäuscht. Der PSV GW Hildesheim siegte deutlich mit 3:0 und nahm bei der anschließenden Siegerehrung den Siegerpokal entgegen.

Fotos: mm

 

 

Donnerstag, 23. Januar 2020 06:29 Uhr

Duingen (mm). Am Samstagvormittag, den 25. Janaur wird erneut das "1-Tages-Turnier" für Damenmannschaften des DSC Duingen stattfinden. In diesem Jahr ist das Teilnehmerfeld von acht auf 12 Teams angewachsen. Mit dabei sein wird auch die im Sommer neugegründete Damenmannschaft des VfL Dielmissen. Als Titelverteidiger gehen die Damen des TSC Sack an den Start.

Die drei Vierergruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: TSC Sack, VfL Dielmissen, SV Friesen Langenholzen und DSC Duingen

Gruppe B: PSV GW Hildesheim, VFV Hildesheim, SSV Förste, VfB Oedelum

Gruppe C: WTW Wallensen, TuS GW Himmelsthür, JFC Kaspel, MTV Banteln

Ab 10 Uhr wird die Vorrunde stattfinden. Neben den jeweiligen Gruppenersten zieht der beste Gruppenzweite ins Halbfinale ein. Das erste Halbfinale wird gegen 13.46 Uhr erwartet. Das Endspiel ist für 14.38 Uhr geplant.

Foto: mm

Montag, 06. Januar 2020 06:14 Uhr

Blomberg/Hardegsen/Boffzen (red). Am vergangenen Samstag traten die FC Boffzen - Damen beim United4Sports Wintercup in Blomberg an. Ausrichter war die SG Holzhausen / Barntrup / Blomberg, gespielt wurde mit sieben Teams im Modus "Jeder gegen Jeden" - also jedes Spiel zählte. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden setzte man sich am Ende gegen die Konkurrenz durch und konnte sich den Turniersieg sichern. Zudem wurde Vivian Fogheri als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet.

Die erste Partie bestritt man gegen das erste Team des Gastgebers. Denise Kerpers brachte den FC in Führung, doch die SG glich zum 1:1 - Endstand aus. Im zweiten Spiel traf man auf den SV Bökendorf II. Hier setzten sich die Blau-Gelben nach Toren von Nadine Griebelbauer, Denise Kerpers und Sophie Lutter - Kayser souverän mit 3:0 durch. Der nächste Gegner Eintracht Hameln wurde durch Tore von Laura Neils (2x), Leonie Ludewig und Finnja Mindermann klar geschlagen. Auch gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers behielt man mit 2:0 die Oberhand (Tore: Leonie Ludewig & Laura Neils). Gegen den SC Vlotho entwickelte sich eine spannende Partie, in der Boffzen am Ende mit 2:1 die Oberhand behielt (Tore: 1x Eigentor, 1x Finnja Mindermann). Im letzten Spiel gegen WTW Wallensen holte man dank eines Tores von Laura Neils einen knappen 1:0 - Sieg, welcher den umjubelten Turniersieg sicherte.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Eileen Rolf, Leonie Ludewig, Finnja Mindermann, Denise Kerpers, Stefanie Vogt, Nadine Griebelbauer, Michelle Räker, Sina Gröbing, Carolin Helling, Laura Neils & Sophie Lutter - Kayser.

Am gestrigen Sonntag trat man in Hardegsen beim VW Zentrum Göttingen Cup an. Mit einem Sieg und drei Niederlagen musste man sich in einer starken Vorrundengruppe mit dem Aus nach vier Spielen begnügen. Gegen den RSV Sickte / Hötzum geriet man schnell in Rückstand, Sophie Lutter - Kayser konnte lediglich den 1:3 - Ehrentreffer erzielen. Im zweiten Spiel gegen den MTV Markoldendorf war es ebenfalls ein schneller Rückstand, der das Spiel vorentschied. Hier war es Nadine Griebelbauer, die sich für den 1:4 - Ehrentreffer verantwortlich zeigte. Gegen den Titelverteidiger, den Landesligisten Hannover 96 II zeigte der FC eine gute Leistung. Die schnelle 96-Führung glich Nadine Griebelbauer aus. Hannover konnte zum Ende der Spielzeit das Ergebnis auf 5:1 hochschrauben. Das letzte Spiel gegen den TSV Peine entschied Boffzen durch Tore von Sophie Lutter - Kayser und Laura Neils mit 2:1 für sich und schied als Vierter der Vorrundengruppe aus.

Zum Einsatz kamen: Rieke Böhm, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Finja Gießmann, Finnja Mindermann, Carolin Helling, Jana Tilinski, Denise Kerpers, Sophie Lutter - Kayser, Laura Neils & Nadine Griebelbauer.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 05. Dezember 2019 07:07 Uhr

Lauenau/Holzminden (mm). Ein erfreuliches Ergebnis konnte die im Sommer neugründete Mädchenkreisauswahl des NFV-Kreises Holzminden beim Nachsichtungshallenturnier des NFV-Bezirk Hannover in Lauenau einfahren. Die Mannschaft von Jörg Schmidt, die größtenteils aus seiner Forstbachtaler Mannschaft besteht, landete auf einem guten dritten Platz.

Neben Sarah Oerke (JSG Forstbachtal) und Melike Cizme (JSG Boffzen/Fürstenberg) sowie die ein Jahr ältere Niki Schlögel (MTV Bevern), die ohnehin schon beim Stützpunkttraining sind, wurden nun auch die Torhüterin Priska Albrecht und Hetti Albrecht (beide JSG Forstbachtal) gesichtet. Sie dürfen nun ebenfalls einmal in der Woche zum Stützpunkttraining nach Barsinghausen fahren.

Mit einem 1:0-Sieg gegen den Kreis Schaumburg war die Auswahlmannschaft von Jörg Schmidt ins Turnier gestartet. Vom Kreis Region Hannover Ost trennte sich die Holzmindener Auswahl mit einem 0:0-Unentschieden. Gegen den späteren Turniersieger, den Kreis Hildesheim, kassierten sie eine 0:3-Niederlage. Zum Abschluss wurde der Kreis Hannover West mit 3:2 besiegt.

"Wir haben eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Schön ist, dass die beiden Spielerinnen auch gesichtet wurden. So haben wir vom Kreis Holzminden beim Stützpunkttraining in Barsinghausen eine gute Beteiligung", freute sich Kreisauswahltrainer Jörg Schmidt.

Tabelle

1. Kreis Hildesheim 8:4 Tore 9 Punkte

2. Kreis Hannover West 7:4 Tore 7 Punkte

3. Kreis Holzminden 5:5 Tore 7 Punkte

4. Kreis Hannover Ost 4:0 Tore 5 Punkte

5. Kreis Schaumburg 0:10 Tore 0 Punkte

Für den Kreis Holzminden waren folgende Spielerinnen im Einsatz:

Emily Schoppmeier (SG Lenne/Wangelnstedt), Ronja Pfeiffer (JSG Ith), Melike Cizme (JSG Boffzen/Fürstenberg), Priska Albrecht, Sarah Oerke, Hetti Albrecht, Leonie Schrader, Valeria Kuhn (alle JSG Forstbachtal)

Foto: NFV-Kreis Holzminden

 

Rede und Antwort
Donnerstag, 19. März 2020 12:44 Uhr
"Fußball ist für uns die Nummer eins" - Marvin und Calvin Böker im Gespräch mit der Redaktion
Samstag, 29. Februar 2020 10:52 Uhr

Holzminden/Gütersloh (mm). Von Holzminden in die B-Juniorinnen Bundesliga - diesen Weg ist mit Luisa Oerke nach der U17-Nationalspielerin Natasha Kowalski bereits die zweite Spielerin des SV06 Holzminden gegangen. Seit Sommer kickt Oerke für den FSV Gütersloh, der aktuell Zweiter in der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest ist. Mit einem Zweitspielrecht läuft sie ab und zu auch bei der Landesliga B-Juniorenmannschaft von Sören Eilers auf. Gemeinsam mit der Redaktion blickt Luisa Oerke auf ihre bisherige Laufbahn und die anstehende Rückrunde.

Redaktion: "Luisa, wo hast du wann angefangen? War das deine letzte Station vor deinem Wechsel nach Holzminden?"

Luisa: "Ich habe in der G-Jugend bei der JSG Forstbachtal angefangen, Fußball zu spielen. Dort habe ich dann bis zu meinem Wechsel nach Holzminden auch unter Achim Rauls als Trainer gespielt."

Redaktion. "In welchen Auswahlmannschaften hast du gespielt?"

Luisa: "Ich habe angefangen, von der E- bis zur D-Jugend in der Kreisauswahl bei den Jungen zu spielen. Dann habe ich auch in Hameln beim Stützpunkt der Jungs gespielt. Bei den Mädchen ging’s in der U12 mit einem Sichtungsturnier für den Stützpunkt Hannover in Lauenau los. Dort habe ich eine Sichtung bekommen und war dann ein paar mal beim Training in Barsinghausen, bevor ich dann direkt im Stützpunktkader des Sichtungsturniers für die U12- Niedersachsenauswahl war. Auch dort hab ich’s geschafft, was für mich damals total überraschend kam. Ich meine, ich hatte es quasi innerhalb von ein bis zwei Monaten von Kreis- bis Niedersachsenauswahl geschafft."

Redaktion: "Das klingt in der Tat sehr rasant. Was hast du dort erlebt?"

Luisa: "Dann gingen eben meine fünf Jahre beim NFV mit vielen Lehrgängen und Turnieren los. Für die Zeit dort und alles was ich erleben durfte, bin ich extrem dankbar und auch für die Leute, die man dort kennengelernt hat, die mit einem seine Leidenschaft teilen."

Redaktion: "Hast du auch mal eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen?"

Luisa: "Im Sommer 2018 hatte ich, nach dem Länderpokal im Frühjahr mit der U16, eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen, wo ich dann auch bei einigen Maßnahmen u.a. in Stuttgart und Saarbrücken dabei war. Natürlich hat man sich zum einen über die Einladung zur Nationalmannschaft extrem gefreut, aber natürlich bleiben auch Fahrten mit der Niedersachsenauswahl und Länderpokale in Erinnerung."

Redaktion: "Was zählst du als deine größten Erfolge?"

Luisa: "Das ist schwierig zu sagen. Den ersten großen Titel konnte ich direkt mit der U12-Auswahl holen, als wir in Bremen Norddeutscher Meister wurden. Sonst waren eben die Maßnahmen mit der Nationalmannschaft und die Länderpokale riesen Erfolge für mich. Die bisherige Saison mit Gütersloh zählt auch als ein Highlight am Ende meiner Jugendjahre."

Redaktion: "Mit der C-Jugend habt ihr damals auch einmal gegen die Herforder B-Juniorinnen gespielt.  Hast du dich direkt danach den Herfordern angeschlossen? Wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Luisa: "Nach dem Spiel konnte ich nicht direkt zu Herford, weil das allein mit dem Fahraufwand nicht zu schaffen gewesen wäre. Nach meiner Saison in Tündern bei den Mädchen bin ich dann mit noch einer aus Tündern dort zum Probetraining gegangen und dann im Sommer 2018 hingewechselt. Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und die Saison in der Regionalliga als jüngerer Jahrgang hat Spaß gemacht. In der Zeit habe ich aber überwiegend bei Holzminden gespielt, trotzdem konnte ich der Mannschaft in den Spielen, wo ich da war, weiterhelfen und das hat mich gefreut."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zu Gütersloh zu Stande? Welche Position spielst du dort und wie zufrieden bist du mit der Hinrunde?"

Luisa: "Wir hatten mit Herford im Frühjahr 2019 ein Pokalspiel gegen Gütersloh. Einen Tag später hatte ich direkt einen Anruf von Christian Pohlmann, meinem jetzigen Trainer. Ich war dann relativ zügig dort beim Probetraining, was mir super gefallen hat. Nachdem wir dann mit ihm lange bezüglich der Fahrerei usw. gesprochen hatten, stand für mich der Wechsel dort hin eigentlich ziemlich schnell fest. Klar wollte ich die Chance ergreifen und ein paar kannte ich von der Niedersachsenauswahl und vom DFB auch schon. In den ersten Einheiten hat man gemerkt, dass die Mannschaft echt Potential hat. Ich habe dann erstmal etwas in der Vorbereitung gebraucht, mich in das System einzufinden usw., da ich eben nicht dreimal die Woche dort zum Training hin konnte. Ich spiele dort Zehner oder Stürmer und bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der Hinrunde. Wir haben das erste Saisonspiel gegen Leverkusen unnötig verloren und stehen so unter Essen, aber ich bin extrem stolz auf unsere Entwicklung. Nach der Vorbereitung und dem ersten Spiel haben wir glaube ich kurz den Glauben an unser Ziel, um die Meisterschaft mitzuspielen, verloren, aber sind dann stark zurück gekommen."

Redaktion: "Welche Saisonziele hast du mit dem FSV Gütersloh?"

Luisa: "Klar haben wir das Ziel, Meister zu werden. Der Kader ist extrem stark. Das Einzige, was wir jetzt dafür noch machen können, ist unsere noch ausstehenden Rückrundenspiele souverän runterzuspielen und uns auf jedes einzelne Spiel zu fokussieren, weil wir uns keinen Ausrutscher erlauben können. Das ist die Voraussetzung, um noch die Chance zu haben."

Redaktion: "Hast du auch eine Chance in die Westfalenauswahl zu kommen?"

Luisa: "Nach meinem Wechsel wollte ich mich erstmal nur auf die Vereine und die Schule konzentrieren. Jetzt, wo sich das alles aber eingespielt hat, habe ich nach dem Hallenmasters in Ibbenbühren vor ein paar Wochen, wo wir sozusagen „Hallenwestfalenmeister“ mit Gütersloh geworden sind, direkt eine Einladung zur nächsten Maßnahme der Westfalenauswahl im März bekommen, die ich auch wahrnehmen will."

Redaktion: "Für Holzminden spielst du immernoch. Wie oft kamst du dort zum Einsatz? Ist der Klassenerhalt in der Landesliga drin?"

Luisa: "Mit den Pokalspielen kam ich in etwa sechsmal zum Einsatz. Das Problem ist eben, dass sich die Ligaspiele normal mit denen von Gütersloh überschneiden. Klar ist der Klassenerhalt drin, mit vollem Kader und nötiger Einstellung sollte das die Mannschaft schaffen. Die Liga ist generell extrem eng gestaffelt, da ist sowohl nach oben, als auch nach unten nicht viel Luft - alles ist möglich."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie kriegst du das neben der Schule in Dassel unter einen Hut?"

Luisa: "Ich trainiere normal montags und mittwochs bei Holzminden und freitags eben bei Gütersloh. Am Samstag haben wir ein Ligaspiel. Die restlichen Tage in der Woche habe ich lange Schule und trainiere ggf. eigenständig oder muss eben was für die Schule machen. Das klappt eigentlich ganz gut, besser als gedacht. Ich hatte echt Angst, dass das eben, dadurch dass ich jetzt halt schon in der 12. Klasse bin und aufs Abi zugehe und auch eben alles für das Abi zählt, nicht zu schaffen ist. Klar ist es irgendwie stressig, aber ich mache es ja gern und bekomme alles ganz gut unter einen Hut."

Redaktion: "Welche Unterschiede kannst du zwischen Landesliga Jugend und der Bundesliga Mädchen erkennen?"

Luisa: "Ich finde, dass ist ein ganz anderes Spiel. Bei den Jungs ist es klar körperlich viel betonter und für mich inzwischen auch extrem schwer. Das Spiel ist auch schneller, weil die Landesliga schon stark ist. Wobei das Niveau in der Bundesliga natürlich auch gut ist und viele dort ja auch eine heftige Technik haben und in Auswahlmannschaften spielen. Mir hilft es aber eben enorm bei den Jungs noch dabei zu sein, weil dadurch, dass ich mich eben dort behaupten muss, hab ich bei den Mädchen eben Vorteile."

Redaktion: "Was waren bisher deine schönsten Momente deiner fußballerischen Laufbahn?"

Luisa: "Schönste Momente sind schwer festzumachen, da könnte ich extrem viele aufzählen. Ein cooler Moment war einfach, als mich meine Trainer und ein paar aus meiner Mannschaft von Holzminden, sowie mein früherer Trainer von Forstbachtal bei unserem Spitzenspiel gegen Essen überrascht haben. Das ist nicht selbstverständlich, gerade bei dem Weg."

Redaktion: "Wie geht's für dich im Sommer weiter?"

Luisa: "Ich möchte auf jeden Fall mein Abi in Dassel machen, also auch nächstes Jahr, auch wenn wir hier in Sachen Frauenfußball im „Niemandsland“ leben, hier bleiben. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, wie es nächste Saison für mich weitergeht. Ich möchte auf jeden Fall auch nächstes Jahr noch bei Holzminden zumindest im Training bleiben - vielleicht ist ja auch ein Zweitspielrecht noch möglich und dann eben in einer guten Frauenmannschaft spielen. Da steht aber noch nichts fest."

Foto: mm

Sonntag, 16. Februar 2020 13:31 Uhr

Grünenplan (mm). Früher der Torjäger, heute Identifikationsfigur - viel treffender können die Worte auf den mittlerweile 37-jährigen Michael Seyd vom TuSpo Grünenplan wohl nicht gewählt werden. Als Kapitän führt der Routinier seine Mannschaft in der Bezirksliga aufs Feld - und das nach über 20 Jahren ohne Bezirksfußball in der Hilsmulde. Wir haben die Winterpause genutzt und uns mit Michael Seyd über seine fußballerische Laufbahn und die aktuelle Lage beim TuSpo Grünenplan unterhalten.

Redaktion: "Michael, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst. Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Michael: "Sehr gerne. Ich habe im jungen Alter bei der Jugend des TuSpo Grünenplan angefangen Fußball zu spielen. Anschließend spielte ich bei der JSG Hils, ehe wir in der C- und B-Jugend wieder eine eigenständige Jugendmannschaft des TuSpo Grünenplan hatten. In der A-Jugend war ich dann wieder bei der JSG Hils aktiv."

Redaktion: "Hast du in der Kreisauswahl und/oder im Stützpunkt gespielt?"

Michael: "Ich habe unter Jürgen Grabs in der Kreisauswahl Holzminden gespielt. Mit der Mannschaft sind wir zum Dana Cup nach Dänemark gefahren, was ein echt schönes Erlebnis war. Später habe ich dann auch im Stützpunkt unter Werner Brennecke gespielt."

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Michael: "Beim TuSpo Grünenplan habe ich auf Kreisebene gespielt. In der A-Jugend bin ich unter anderem mit Kevin Beier, Jan Thomschke und Pierre Schal in der Bezirksliga zum Einsatz gekommen. Zu Auswärtsspielen mussten wir unter anderem in Eimbeckhausen und im hannoverschen Raum antreten."

Redaktion: "Wie verlief dein Einstieg in den Herrenbereich beim TuSpo Grünenplan?"

Michael: "Wir haben relativ früh eine gute Saison in der Kreisliga gespielt, sodass wir als Vizemeister ein Aufstiegsspiel in Gronau bestritten haben. Leider haben wir dieses Spiel mit 0:1 verloren, sodass wir nicht in die damalige Bezirksklasse aufgestiegen sind. Für mich war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes mit meinem zwölf Jahre älteren Bruder Stefan zusammenzuspielen."

Redaktion: "Und dann kam dein Wechsel zum TSV Deinsen. Wie kam es dazu und wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Michael: "Dadurch, dass mein Bruder Stefan früher auch mal in Deinsen gespielt hat, kannten mich die Deinser auch. Sie hatten mich beobachtet und bei mir angefragt. Nachdem wir den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst hatten, nahm ich das Angebot an. Deinsen spielte zu dem Zeitpunkt in der Bezirksliga und damit noch eine Klasse höher als die Bezirksklasse. Ich habe mich auf dem kleinen Platz in Deinsen immer wohlgefühlt. Da die Zuschauer so nah am Geschehen waren, war dort auch eine ganz besondere Stimmung. Gerade die Derbys gegen Alfeld habe ich noch in guter Erinnerung. Ich war mit einer kurzer Unterbrechung insgesamt fünf Jahre in Deinsen. Wir haben in jeder Spielzeit den Klassenerhalt geschafft und ich bin in einer Saison mit 26 Toren sogar Torschützenkönig geworden."

Redaktion: "Hast du auch an Auswahlspielen teilgenommen?"

Michael: "Ja. Ich habe einmal mit einer Auswahlmannschaft in Grünenplan gegen Borussia Mönchengladbach gespielt. Dort haben wir mit 0:12 verloren. Mit einer weiteren Auswahl kam es in Elze zum Duell mit Hannover 96. Wir haben mit 2:8 verloren und ich habe beide Treffer erzielt."

Redaktion: "Gab es für dich auch mal Anfragen von höherklassigen Mannschaften?"

Michael: "Ja. Als ich meine Lehre gemacht habe, hatte die Reservemannschaft von Hannover 96 bei mir angefragt. Dies habe ich dann aus den zeitlichen Gründen abgelehnt, was ich auch ein wenig bereut habe, da ich es mit Sicherheit zeitlich doch hinbekommen hätte."

Redaktion: "Wann kam es zur endgültigen Rückkehr nach Grünenplan?"

Michael: "Im Sommer 2009 bin gemeinsam mit Jan Thomschke und Kevin Beier zurück nach Grünenplan gewechselt. Ruben Lange hatten wir in Deinsen kennengelernt und auch mit nach Grünenplan genommen. Grünenplan war in der Vorsaison in die 1. Kreisklasse abgestiegen, sodass wir unter Klaus Tiesemann den Wiederaufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht haben."

Michael Seyd geht als Kapitän immer voran

Redaktion: "Auf Tiesemann folgten mit Martin Riemer, Karsten Tute und Waldemar Delzer drei weitere Trainer. Wie hat sich euer Spielstil in dieser Zeit geändert?"

Michael: "Wir waren eigentlich immer eine Kontermannschaft. Gegen Teams, gegen die wir das Spiel machen mussten, haben wir uns schwer getan. In der letzten Saison haben wir mit unserem Spielermaterial bewiesen, dass wir auch das Spiel an uns reißen können. Unser Spielsystem hat sich in den letzten Jahren geändert. Zuerst haben mit einem Libero gespielt, dann haben wir auf eine Dreierkette gebaut und jetzt spielen wir mit einer Viererkette."

Redaktion: "Hattest du dir erhofft irgendwann einmal mit deinem Heimatverein in der Bezirksliga spielen zu können? Wie schaust du auf die vergangene Saison zurück?"

Michael: "Ich hatte es mir schon erhofft, irgendwann mal mit Grünenplan in der Bezirksliga zu spielen, aber es nicht erwartet. Wir waren in den letzten Jahren oft nah dran und sind letztlich meistens Dritter geworden. Vor der letzten Saison hatten wir den Aufstieg als klares Ziel ausgegeben. Im ersten Saisonspiel haben wir knapp gegen Dielmissen gewonnen und anschließend gegen Holenberg und Kirchbrak verloren. Somit war die Euphorie recht schnell gedämpft. Wir sind aber ruhig geblieben und haben eine Serie gestartet. Bis zum Ende der Spielzeit haben wir keine Niederlage mehr kassiert - das war schon besonders."

Redaktion: "Wie bewertest du eure Hinrunde in der Bezirksliga?"

Michael: "Im Großen und Ganzen bin ich mit der Hinrunde ganz zufrieden. Als Aufsteiger ist man ja froh, wenn man die Klasse hält und derzeit stehen wir über dem Strich. Wir haben allerdings gegen die direkten Konkurrenten SV Alfeld, TuS Hasede und FC Stadtoldendorf fünf - sechs Punkte liegen gelassen. Man muss aber auch sehen, dass wir viel Verletzungspech hatten und wir kein Spiel mit der ersten Elf gemacht haben. Wir können froh sein, dass wir so eine funktionierende zweite Mannschaft haben, die uns immer wieder unterstützt hat. So konnten wir aber auch überraschende Siege gegen Schliekum und Almstedt feiern."

Redaktion: "Mit Tobias Schütte und Nasser Abdolkhani haben euch zwei Spieler verlassen - kehren die Langzeitverletzten Sascha Fricke und Alexander Delzer bald wieder zurück? Was muss besser werden, um den Klassenerhalt zu schaffen?"

Michael: "Wir haben immer gut ausgesehen, wenn wir das 1:0 gemacht haben. In einigen Spielen haben wir unsere Chancen zu leichtfertig vergeben und dann das Gegentor bekommen. Unsere Einstellung nach Gegentoren muss besser werden. Wir müssen die Grünenplaner Tugenden einfach wieder auf den Platz bringen. Einer der diese Tugenden verkörpert ist Sascha Fricke, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch hart an seinem Comeback arbeitet und alles dafür tut, bald wieder spielen zu können. Alexander Delzer wird aller Voraussicht nach leider noch länger fehlen. Sein Ausfall schmerzt uns enorm".

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen der Kreis- und der Bezirksliga erkennen?"

Michael: "Man merkt, dass es die Bezirksklasse nicht mehr gibt. Es ist zwischen den beiden Klassen vom Niveau her mehr als eine Liga Unterschied. Das Spiel ist viel schneller und körperbetonter geworden. Die Mannschaften aus dem Hildesheimer und Hannoveraner Raum sind echt stark."

Redaktion: "Zu guter Letzt eine Frage, die ich dir stellen muss. Wie schaffst du es mit 37 Jahren noch so fit zu sein und wielange dürfen wir dich noch in der Grünenplaner Herrenmannschaft spielen sehen?"

Michael: "Mein Körper fühlt sich einfach noch nicht wie 37 Jahre an. Mit 34 Jahren war meine fußballerische Laufbahn nach einem Knorpelschaden schon so gut wie beendet, aber das ist alles super verheilt und ich hatte seitdem auch keine Beschwerden mehr. Ich bin einer, der im Training immer noch vorneweg läuft und ich denke, dass ich noch zwei - drei Saisons, wenn ich verletzungsfrei bliebe, spielen kann."

Nach seinem Tor gegen den FC Stadtoldendorf jubelte Michael Seyd mit Sascha Fricke

Fotos: mm

Montag, 10. Februar 2020 17:16 Uhr

Holzminden (mm). Die Hoffnung eines jeden Kreisvereins sind Herrenspieler, die aus der eigenen Jugend kommen und sich im Verein engagieren. Das Mats Lüttmann nicht nur ein guter Spieler ist, beweist er bereits seit einiger Zeit. Trotz seines Studiums in Göttingen engagiert er sich auch als Jugendtrainer im Verein und gibt so sein Wissen an die Youngsters weiter.

Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, um uns mit Mats Lüttmann über seine bisherige Spielerlaufbahn und die aktuelle Situation beim SV06 Holzminden zu unterhalten.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast mit dem Fußballspielen angefangen?"

Mats: "Ich habe mit vier Jahren beim Vorgängerverein des SV06 Holzminden, dem Holzmindener Sportverein angefangen."

Redaktion: "Du bist ein technisch versierter Spieler. Hast du in der Kreisauswahl und/oder dem Stützpunkt gespielt?"

Mats: "Ich habe in der Kreisauswahl unter Jürgen Grabs gespielt. Im 95er Jahrgang war die Qualität ziemlich hoch. Dort habe ich dann zum Beispiel mit Bastian Helms, Bennett Schmitz, Sertac Sahbaz (SCM Bodenwerder), Patrick Kleine (FC Stahle 30) oder Lukas Neumann (MTV Fürstenberg) zusammengespielt. Im Stützpunkt bin ich nicht gelandet. Dafür habe ich später in der Regionalauswahl in NRW gespielt."

Redaktion: "Wie kam es zu deinem Wechsel nach NRW und wo hast du dort gespielt?"

Mats: "Ich wurde von der SpVg Brakel angesprochen und habe dort mein erstes B-Jugend Jahr verbracht. Dafür, dass es "nur" die westfälische Bezirksliga war, war das gerade bei den Partien auf den Kunstrasenplätzen technisch hochwertiger Fußball und für mich eine gute Erfahrung."

Redaktion: "An welche Erfolge aus deiner Jugendzeit denkst du noch gerne zurück?"

Mats: "An die A-Jugendzeit unter Enes Ujkanovic habe ich die besten Erinnerungen. In der Saison haben wir den Aufstieg von der Bezirks- in die Landesliga perfekt gemacht. Wir hatten eine unglaublich gute Stimmung in der Mannschaft, 20 Spieler waren immer beim Training. Jeder hat sich beim Training und beim Spiel für Enes die Beine ausgerissen. Er ist mein absoluter Lieblingstrainer und insgesamt war er für jeden der Größte. Die Zeit erinnert mich ein wenig an die Holenberger Jungs, die das derzeit unter Daniel Schmidtmann bis Sommer noch genießen dürfen. In der Folgesaison habe ich mit der Mannschaft dann auch den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft."

Mats Lüttmann mit seinem Lieblingstrainer Enes Ujkanovic

 

Redaktion: "Seit einiger Zeit bist du auch in der Herrenmannschaft aktiv und hast die Aufs und Abs in den letzten Jahren miterlebt. Auf welchen Positionen wurdest du eingesetzt?"

Mats: "Studienbedingt war ich immer nur sporadisch im Einsatz. Eigentlich war die letzte Saison die erste Saison, wo ich auf richtig viele Spiele gekommen bin, bis mich ein Meniskusriss und eine Sehnenentzündung gestoppt haben. Ich sehe mich als einen typischen Achsenspieler. Ich fühle mich auf Innenverteidigerposition, auf der Sechs und auf der Acht am wohlsten. Unter Ali Chaabu wurde ich zwischenzeitlich auch mal zum Außenverteidiger umgeschult."

Redaktion: "Warum konntet ihr zuletzt, trotz gutem Start, nicht den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen?"

Mats: "Die Transferpolitik im Verein war nicht gut und es wurden im Umgang mit der Jugend viele Fehler begangen, die auch offen angesprochen und bemängelt wurden. Die Zusammenarbeit mit der Jugend hat sich aber gewandelt, was auch ein großes Anliegen von mir war. Inzwischen sind die Trainerstellen in der Jugend top besetzt. So sind neben mir mit Sören Eilers, Noah Buske und Merdan Fekovic gleich drei aktive Herrenspieler auch in der Jugend tätig. Das schafft eine Indentität und eine Vereinskultur."

Redaktion: "Du sprichst es gerade an. Du bist aktuell D-Jugendtrainer im Verein. Wie bist du Trainer geworden und wie steht deine Mannschaft dar?"

Mats: "Ich wurde vor der vergangenen Saison vom damaligen Jugendleiter Andreas Korte gefragt, ob ich Sören Eilers bei der B-Jugend unterstützen möchte. Da mein Bruder Anton und seine Freunde dort gespielt haben, musste ich nicht lange überlegen. Die Zeit mit Sören war super. Er ist ein toller Mensch, ist sehr gut organisiert und arbeitet sehr akribisch, so dass ich viel dazulernen konnte. Aktuell trainiere ich gemeinsam mit Maximilian Rudloff die D-Jugend. Die Jungs wurden von Kevin Walter sehr gut ausgebildet. Es macht mir, trotz des zusätzlichen Zeitaufwandes, sehr viel Spaß. In unserer Staffel sind wir Erster geworden, sodass wir in der Rückrunde in der Kreisliga spielen werden. Bei den Hallenkreismeisterschaften sieht es derzeit so aus, als würden unsere beiden gemeldeten Teams die Endrunde erreichen."

Redaktion: "Strebst du auch eine Trainerlizenz an?"

Mats: "Ali Chaabu hat mir viel von der B-Lizenz erzählt und da ich schon seit längerem großes Interesse an der Theorie des Fußballs habe, habe ich bereits den fußballerischen Eignungstest für die B-Lizenz absolviert. Verletzungsbedingt konnte ich bisher noch nicht den ersten Teil der B-Lizenz absolvieren. Dies werde ich in diesem Jahr angehen. Die C-Lizenz ist im Übrigen keine Grundvoraussetzung für die B-Lizenz mehr und den Schiedsrichterschein werde ich auch im Rahmen der B-Lizenz erwerben."

Redaktion: "Ihr seid nach euren vielen Neuzugängen als klarer Meisterschaftsfavorit in die Saison gegangen. Von der Meisterschaft spricht in der Kreisstadt mittlerweile keiner mehr. Wie erklärst du dir die aktuelle Situation?"

Mats: "Mit der aktuellen Lage können wir nicht zufrieden sein. Klar ist, dass wir von unserem Ziel weit entfernt sind. Im Endeffekt wären wir auch belächelt worden, wenn wir mit unseren Neuzugängen ein anderes Ziel als die Meisterschaft angegeben hätten. Jedoch ist das Zusammenspiel von so vielen Neuzugängen nicht einfach und muss man auch sehen, dass viele Spieler nicht von Anfang an dabei waren bzw. beruflich stark eingeschränkt sind. Beispielhaft sind hier Jonah Sandforth, Timo Schünemann oder Malte Helms zu erwähnen. Außerdem wollen wir auf die Jugend setzen. In dieser Saison geht es nur noch darum unsere Strukturen zu festigen und den starken 01-er Jahrgang in den Herrenbereich einzubinden. In der Jugend sind wir für die nächsten Jahr überragend besetzt, sodass wir uns auf viele gut ausgebildete Spieler für den Herrenbereich freuen dürfen."

Redaktion: "In der Hinrunde hast du aufgrund deiner Verletzung noch kein Spiel bestreiten können. Wann sehen wir dich wieder auf dem Platz?"

Mats: "Nach über einem halben Jahr Pause befinde ich mich derzeit im Aufbautraining. Ich hoffe, dass ich in der Rückrunde wieder voll einsteigen kann."

Redaktion: "Was sollte aus deiner Sicht das langfristige Ziel des SV06 Holzminden sein?"

Mats: "Holzminden sollte langfristig einen gesichterten Platz in der Bezirksliga einnehmen Das ist meiner Meinung nach mittelfristig realistisch. Über höhere Ambitionen kann man sprechen, wenn wir strukturell wieder besser aufgestellt sind."

Redaktion: "Welche Wünsche hast du für deine aktive Spielerlaufbahn noch?"

Mats: "Ein großer Wunsch ist für mich bereits in der vergangenen Saison in Erfüllung gegangen. Ich wollte nochmal ein Spiel mit meinen Jugendfreunden Bastian Helms, Malte Helms, Bennett Schmitz und Julius Böke bestreiten. Das war Ostersamstag im Derby gegen den MTV Bevern. Das war wohl das dominanteste Spiel, an welchem ich teilnehmen durfte. Ein persönlicher Traum wäre es gemeinsam mit meinen Brüdern Anton und Emil ein Herrenspiel zu bestreiten."

Freudestrahlende Gesichter nach dem Derbysieg in Bevern

Fotos: mm

Sonntag, 12. Januar 2020 17:54 Uhr

Kemnade (mm). "Wer ist Justin Mai?" - diese Frage stellten sich viele Fußballer und Zuschauer zu Beginn der Spielzeit, als er seinen TSV Kemnade quasi im Alleingang in die zweite Runde des Allersheimer Kreispokals geschossen hatte. Gegen den Kreisligisten VfL Dielmissen war der Kreisklassist als krasser Außenseiter in die Partie gegangen. Nach vier Mai-Tore war das Ausscheiden der Mannschaft von Michael Ahlers, der zuvor ausdrücklich von der Qualität des jungen Stürmers gewarnt hatte, perfekt. Wir haben die Chancen genutzt, uns mit Justin Mai vom TSV Kemnade zu unterhalten.

Redaktion: "Wo hast du mit wievielen Jahren mit dem Fußball spielen angefangen?"

Justin: "Ich habe mit vier Jahren bei der SG Wesertal mit dem Fußball spielen angefangen."

Redaktion: "Welche Jugendstationen hast du vor deiner Zeit bei Brakel durchlaufen und in welchen Ligen warst du unterwegs?" 

Justin: "Ich habe sieben Jahre bei der SG Wesertal auf Kreisebene gespielt. In der C-Jugend kam Klaus Kowalski vom SV06 Holzminden auf mich zu und fragte mich, ob ich mir zutraue in der Bezirksliga zu spielen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Dafür habe ich mich dann auch entschieden. Im zweiten C-Jugend Jahr sind wir dann sogar in die Landesliga aufgestiegen. Dort durfte ich, da ich B-Jugendspieler geworden bin, nicht mehr spielen. Ich habe schließlich in der B-Jugend unter Klaus Kowalski in der Bezirksliga gespielt, wo ich mit 26 Toren Torschützenkönig wurde."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Brakel zu Stande?"

Justin: "Der Kontakt zu Brakel kam durch die damaligen Trainer Marcel und Nicola Pesa zu Stande. Sie haben sich mehrere Spiele von uns im Bezirk angeschaut und dann Kontakt zu mir aufgenommen."

Redaktion: "Wielang warst du ín Brakel und wie blickst du insgesamt auf die Zeit in Brakel zurück?"

Justin: "Ich habe circa zehn Monate für Brakel in der Landesliga gespielt. Es war eine sehr schöne Zeit. Insbesondere hat es mir jedes Mal zusätzliche Motivation vor den Spielen gegeben, wenn wir z.B. gegen SC Paderborn U17 oder Preußen Münster U17 gespielt haben. Da haben wir neben den Stadien gespielt, was ein sehr schönes Gefühl war."

Redaktion: "Warum hast du Brakel verlassen?"

Justin: "In der Zeit bei Brakel ist mir bewusst geworden, dass ich die Schule und meine beginnende Ausbildung nicht mit dem Training mehrmals die Woche unter einem Hut bekommen konnte."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du im Jugendbereich feiern?"

Justin: "Meine größten mannschaftlichen Erfolge waren der Aufstieg mit der C-Jugend des SV 06 Holzminden von der Bezirks- in die Landesliga und im letzten Jahr der Pokalsieg mit der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle. Außerdem bin in meiner Zeit beim SV06 Holzminden in der B-Jugend Bezirksliga und bei der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle in der A-Jugend Kreisliga jeweils einmal Torschützenkönig geworden."

Redaktion: "In der vergangenen Saison warst du mit 46 Saisontoren Torschützenkönig der A-Junioren Kreisliga. Warum hast du dich für deine erste Herrensaison für den TSV Kemnade entschieden?"

Justin: "Durch meine Kumpels habe ich einige Male bei Kemnade beim Training mitgemacht. Ich habe mich dort von Anfang an sehr wohl gefühlt, sodass ich mich für den TSV Kemnade auch entschieden habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen dem Jugend- und dem Herrenbereich ausmachen?"

Justin: "Ich habe gemerkt, dass es im Herrenbereich deutlich körperbetonter und härter zur Sache geht."

Redaktion: "25 Tore hast du bereits in zwölf Ligaspielen gemacht. An welches Spiel der Hinrunde blickst du noch gerne zurück? Wie zufrieden bist du mit der Hinrunde?"

Justin: "Mein größtes Highlight in der diesjährigen Hinrunde war definitiv das Pokalspiel gegen den VfL Dielmissen. Wir sind dort als eine Mannschaft aufgetreten und haben gezeigt, dass wir richtig Bock auf dieses Spiel gegen eine Kreisligamannschaft hatten. Das wir auch noch siegen konnten, war natürlich umso schöner. Ich persönlich bin mit der Hinrunde sehr zufrieden und gehe positiv in die Rückrunde."

Redaktion: "Mit Dominik Grunow und Dennis Tacke habt ihr zwei Spieler dazu bekommen und wodurch ihr euch verstärken konntet. Welches Ziel habt ihr für die Rückrunde?"

Justin: "Mein Ziel ist es, dass wir den Teamgeist, den Zusammenhalt und den Spaß in unserer Truppe nicht verlieren. Ich sehe uns nach der Saison auf dem dritten oder vierten Platz. Für den Aufstieg in die Kreisliga haben wir aus meiner Sicht schon zu viele Punkte liegen gelassen."

Redaktion: "Willst du früher oder später noch einmal höherklassig angreifen?"

Justin: "Die Frage ist schwierig zu beantworten, man weiß ja nie, was einem die Zukunft bringt."

Foto: mm

Jugend
Donnerstag, 26. März 2020 19:02 Uhr
"Wir bleiben zu Hause" - E-Junioren des MTSV Eschershausen setzen Zeichen
Donnerstag, 26. März 2020 06:27 Uhr

Heinade (r). Die C-Junioren Fußballer vom TSV Heinade, welche von Dirk Schoppe und Sascha Samse betreut werden, erhalten neue Sporttaschen. Somit können die Spieler weiterhin nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz eine gute Figur abgeben.

Möglich gemacht wurde das Sponsoring von dem Unternehmen VV-Car Personenbeförderung mit seinem Inhaber Christian Vierroth aus Dassel. Durch die Unterstützung ist ein weiterer Schritt getan, um auf sich aufmerksam zu machen und junge Spieler für den TSV zu gewinnen.

Der TSV Heinade bedankt sich für das Sponsoring.

Foto: TSV Heinade

Dienstag, 24. März 2020 12:04 Uhr

Holzminden (r). An Tagen wie diesen, stehen auch die jungen Fußballer der U 11 des SV 06 Holzminden virtuell zusammen. Auf Anregung ihres Trainers Kevin Walter, unterstützen sie die Aktion „Bleibt zu Hause“. „Es ist sehr bemerkenswert, wie die jungen Spieler das Thema „Social Distancing“ in ihrem jeweiligen Umfeld aktiv unterstützen,“ betonen Kevin Walter und Jugendleiter Wolfgang Jacob.

Die Jungs grüßen mit dieser Aktion auch alle Fußballfans in nah und fern und wünschen ihnen: Bleibt gesund!!!

Für den SV06 Holzminden waren aktiv dabei: Jan, Luis, Conner, Paul, Kevin, Eric, Hassan, Jan, Macino.

Fotos: SV06 Holzminden

Freitag, 20. März 2020 13:09 Uhr

Alfeld (r). In der Sporthalle des Gymnasiums Alfeld wurde vier Stunden lang intensiv Fußball gespielt: Hier fand bereits am 10. März die Bezirksmeisterschaft der Grundschulen für Jungen statt. Gespielt wurde nach Futsal-Regeln. Beim Futsal (spanisch: FUTbol Sala = Fußball in der Halle) ist der Körperkontakt beschränkt erlaubt und es wird mehr gespielt als gebolzt. Deshalb konnten die mitgereisten Fans schnelle und spannende Spiele sehen.

Auf die Einhaltung der Futsal-Regeln achteten die 14-jährigen Schiedsrichter Marlon Schuhmacher und Noah Lenz vom SV Alfeld. Lob für ihren Einsatz gab es von den Schulfußball-Referenten Günther Schaper (NFV-Kreis Hildesheim), Rüdiger Gruppe (NFV-Kreis Hameln-Pyrmont) und von Jens Kamm (NFV Bezirk Hannover). Immer wieder freuten sie sich am Spielfeldrand über technisch gute Pässe und Torabschlüsse. „Wie aus dem Nichts kam der Ausgleich- super gespielt“, sagte Jens Kamm. Die 10-minütige Spielzeit der Teams hatte Walter Schmidt vom SV Freden an der Zeitnehmer-Konsole immer im Blick. Bei sämtlichen Spielunterbrechungen musste er die Zeit stoppen.

In der Gruppe A ging für den NFV-Kreis Hildesheim die Grundschule (GS) Himmelsthür an den Start. Die Schüler spielten gegen die Teams der GS Engelbostel (Hannover-Stadt), der Hunterwasser-GS Leeste (Diepholz) und der GS Fischbeck (Hameln/Pyrmont). In der Gruppe B standen sich folgende Teams gegenüber: die GS Hemmingen-Westerfeld (Hannover-Land), die GS Lauenförde (Holzminden), die GS Rinteln-Nord (Schaumburg) und die GS Bisperode (Hameln-Pyrmont) gegenüber. Die Schüler von der GS Bisperode durften spielen, da der Kreis Nienburg keine Mannschaft gemeldet hatte.

Im ersten Halbfinale setzte sich die GS-Himmelsthür noch gegen die GS Lauenförde mit 1:0 durch. Im zweiten Halbfinale besiegte die GS Hemmingen-Westerfeld die Hundertwasser-GS Leeste mit 2:1. Spannend wurde es dann beim Spiel um Platz drei und vier der GS Lauenförde gegen die Hundertwasser-GS Leeste. Erst nach einem Siebenmeter-Schießen siegte die GS Lauenförde mit 5:4 Toren und sicherte sich damit den dritten Platz. Im Endspiel unterlag die GS Himmelsthür der GS Hemmingen-Westerfeld mit 0:2 und mussten sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Über den Sieg ihrer Mannschaft freute sich Trainerin und Sportlehrerin Ute Ruß besonders - schließlich ist ihre Schule als „Sportfreundliche Schule“ zertifiziert. Die weiteren Platzierungen: Auf Platz 4 landete die Hundertwasser-GS Leeste, Platz 5 ging an die GS Bisperode, Platz 6 belegte die GS Engelbostel, Platz 7 gab es für die GS Fischbeck und auf Platz 8 landete die GS Rinteln Nord.

Am Ende des Turniers überreichte der Hausherr der Halle, Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen, die Urkunden und Pokale an die Mannschaften. „Ich selbst habe hier in dieser Halle schon Fußball gespielt“, sagte er zu den Grundschülern. Torwart sei er gewesen –sagte er zu den sichtlich erschöpften Schülern – in dieser Position habe er nicht so viel laufen müssen.

Foto: mm

Mittwoch, 18. März 2020 11:12 Uhr

Eschershausen (mm). Im Anschluss an die E-Junioren Hallenbezirksmeisterschaft fand am 08. März auch die Hallenbezirksmeisterschaft der D-Junioren in der Eschershäuser Sporthalle statt. Hier trafen die Hallenkreismeister der acht Kreisverbände aufeinander. Mit dabei war die JSG Boffzen/Fürstenberg, welche sich im Kreis Holzminden den Hallenkreismeistertitel gesichert hatte. Nach intensiven Spielen stand in dem JFV Calenberger Land schließlich auch der Hallenbezirksmeister fest.

In der Gruppe A traf die JSG Boffzen/Fürstenberg auf die JSG Steyerberg, den JFV Calenberger Land und den VfL Bückeburg. Zum Auftakt der Gruppenphase traf die Mannschaft aus dem Kreis Holzminden auf die U13 des VfL Bückeburg. Diese Begegnung endete mit einer 1:3-Niederlage für die JSG Boffzen/Fürstenberg. Auch gegen die JSG Steyerberg hingen für das Team von Trainer Rene Sabin die Trauben zu hoch. Steyerberg siegte mit 4:1. Richtig deutlich wurde es im letzten Gruppenspiel gegen den JFV Calenberger Land. Der Jugendförderverein aus dem Raum Barsinghausen schickte den Hallenkreismeister des Kreises Holzminden mit einer deutlichen 0:9-Niederlage in den Südkreis zurück.

Tabelle:

1. JFV Calenberger Land 20:2 Tore 9 Punkte

2. VfL Bückeburg U13 10:5 Tore 6 Punkte

3. JSG Steyerberg I 4:13 Tore 3 Punkte

4. JSG Boffzen/Fürstenberg 2:16 Tore 0 Punkte

In der Gruppe B befanden sich mit dem SC Harsum und der JSG Fischbeck/Großenwieden/Rohden die Teams aus den Nachbarkreisen Hildesheim und Hameln-Pyrmont. Komplettiert wurde die Gruppe durch den TSV Havelse und die JSG Mörsen. In dieser Gruppe schnitt mit dem SC Harsum die Mannschaft aus dem Nachbarkreis Hildesheim gut ab. Sie landete mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem zweiten Rang und zog damit als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Die beste Mannschaft in dieser Gruppe war der TSV Havelse, welcher alle seine drei Partien für sich entschieden hat und somit auch problemlos das Halbfinalticket lösen konnte.

Tabelle:

1. TSV Havelse 5:1 Tore 9 Punkte

2. SC Harsum 7:5 Tore 6 Punkte

3. JSG Fischbeck/Großenwieden/Rohden 1:2 Tore 3 Punkte

4. JSG Mörsen U13 I 2:7 Tore 0 Punkte

Durch die Ergebnisse in der Gruppenphase, gingen sich mit dem TSV Havelse und dem JFV Calenberger Land die beiden spielstärksten Mannschaften aus dem Weg. Der VfL Bückeburg stellte den TSV Havelse im ersten Halbfinale vor enorme Probleme. So benötigten die Havelser ein Sechsmeterschießen, um mit einem 3:2-Sieg den Finaleinzug perfekt zu machen. Richtig deutlich wurde es im zweiten Halbfinale zwischen dem JFV Calenberger Land und dem SC Harsum. Bereits früh hatte sich der JFV einen deutlichen Vorsprung herausgespielt und ließ damit auch keinen Zweifel an der Finalteilnahme aufkommen. Nach zwölf Minuten endete die Partie schließlich mit 6:0.

Somit sollte es im Finale zum Showdown zwischen dem TSV Havelse und dem JFV Calenberger Land kommen. Nachdem sich bei den E-Junioren bereits die Havelser Mannschaft über den Hallentitel freuen durfte, war bei den D-Junioren der JFV Calenberger Land an der Reihe. Sie präsentierten sich spielstärker und konnte schließlich auch verdient mit 1:0 in Führung gehen. Nach einem indirekten Freistoß, welcher an der Latte des Havelser Gehäuse landete, staubte der JFV-Kapitän zum 2:0 ab und machte damit die Bezirkshallenmeisterschaft für den JFV Calenberger Land perfekt.

Fotos: mm

Überregional
Samstag, 28. März 2020 13:17 Uhr
Rück- und Ausblick: Carsten Sager coacht SG Altenbergen/Vörden
Montag, 24. Februar 2020 06:26 Uhr

Salzhemmendorf/Duingen (r). Frank Batke und Marco Neumann kann man schon als Fußballverrückte bezeichnen. Seit jüngster Kindheit jagen die Beiden dem runden Leder hinterher. Zusammen aktiv wurden sie dann aber erst in einer Altherren-Mannschaft, wo sich ihre Wege aufgrund des Alters – sie sind gut zehn Jahre auseinander – das erste Mal kreuzten. Schnell merkten der HSV- und der Werder-Fan, dass sie auf einer Welle liegen und unterhielten sich am liebsten natürlich über Fußball. Bei einem Besuch einer Fußballgolf-Anlage kam ihnen im August letzten Jahres die Idee, dass sie so etwas auch gemeinsam umsetzen könnten. Am Humboldtsee kamen der Wallenser und der Duinger mit dem dortigen Besitzer Peter Patt ins Gespräch und es entstand vergangenes Jahr die erste Idee zu einer Fußballgolfanlage am Humboldtsee. „In unserem Kopf war gleich die Faszination von Fußballgolf am Wasser da und wir entwickelten unsere Idee immer weiter“, so Neumann im Gespräch.

Danach nahm die ganze Idee Fußball-Golf mit Strandatmosphäre richtig Fahrt auf. Der 49-jährige Batke und der 36-jährige Neumann setzten sich zusammen und überlegten, wie man das ganze nachhaltig umsetzen kann. Beide stehen voll im Berufsleben und wollen auch weiterhin in ihren normalen Berufen bleiben. Mit Rückhalt aus ihren Familien gingen sie schließlich das Abenteuer an und kümmerten sich zunächst erstmal um das rund vier Hektar große Gelände. Freunde wie Christoph Ahlborn halfen immer mal wieder und gestalteten die Idee mit. Neben vielen Arbeiten rund um den Grünschnitt auf dem etwa 30 000 Quadratmeter großen Gelände wurden auch achtzehn verschiedene Bahnen mit 15 bis 200 Metern Länge geplant. Nach wochenlangen Arbeiten sind die ersten drei Bahnen schon bespielbar und weitere vor der Fertigstellung. Dabei lässt der „Praktiker“ Neumann seiner Kreativität vollen Lauf. Ob der Schuss durch ein extra aus dem Harz geliefertes altes Mühlenrad, über einen Bach oder entlang des Strandes am Wasser – auf die Feinheiten wird vom Team geachtet und die Anlage entsteht dabei eingepasst in die Natur mit vielen Besonderheiten. „Wir wollten bewusst keine Anlage auf einem Acker wie anderswo schaffen, sondern diese tolle Umgebung am See entsprechend einbauen“, erklären die beiden im Gespräch. Entstanden ist bei der Umsetzung der verschiedenen Bahnen laut Neumann dabei auch die mit 18 Metern vermutlich längste Fußballgolfröhre der Welt, die für viele Baustellenbesucher schon als echter Hingucker dient.

Jede freie Minute am Abend oder an den Wochenenden arbeiten die beiden Fußball-Golf-Freunde schließlich an der Gestaltung des Platzes, während sich auch in ihrem Umfeld die Vorfreude auf das gesellige Fußball-Golf steigert. Nach einem Besuch der Anlage und ersten Spiel-Runden an den bereits fertigen Bahnen gründen Freunde der beiden Betreiber sogar den 1. Fußball-Golf-Club Leine-Weser, mit dem sie nach der Fertigstellung der Anlage sogar die Teilnahme an einem deutschlandweiten Ligabetrieb anstreben. 20 Mitglieder aus vielen umliegenden Orten sind schon Mitglied, wobei der Verein von Sebastian Weber geführt wird. „Der Verein ist keine Konkurrenz zu den umliegenden Fußballvereinen und bietet vor allem einen geselligen Ansatz am See, wo sich die Mitglieder aus den umliegenden Landkreisen dann immer wieder treffen können“, erklärt Batke die Beweggründe der Vereinsgründer. Der Vorstand um Sebastian Weber oder Andreas Gröhlich hat sich auch schon im Deutschen Fußball-Golf-Verband DFGV organisiert, wo deutschlandweit über 800 Mitglieder registriert sind, die auch den Deutschen Meister ermitteln. Sogar einen Weltverband gibt es für die Sportart schon, so dass sich die Mitglieder in der wärmeren Jahreszeit schon auf einige Turniere freuen. Damit der Verein Turniere durchführen darf, entsteht der Platz auch nach den offiziellen DFGV-Regeln. So haben etwa die Löcher der verschiedenen Bahnen einen genauen Durchmesser, worauf auch Marco Neumann beim Bau genau achtet. Der Verein freut sich natürlich über weitere Mitglieder, die sich zur Kontaktaufnahme auch bei den beiden Betreibern des Platzes am Humboldtsee direkt oder über die Homepage www.fussballgolf-humboldtsee.de melden können.

Schon vor dem geplanten Start an Ostern haben sich bereits die ersten Kooperationen ergeben. Neben geplanter Zusammenarbeit mit dem Campingpark Humboldtsee, dem Waldhotel Humboldt und dem Saalepark startet nach den Osterferien eine Zusammenarbeit mit der KGS Salzhemmendorf, wo Schüler innerhalb einer AG ihren sportlichen Spaß in der Natur am Humboldtsee entwickeln können. Freuen tun sich die Betreiber auch über Unterstützung aus einer anderen Quelle. Zusammen mit weiteren Unterstützern hat Frank Batke letztes Jahr das Buch „40 Jahre Kreisliga Hameln-Pyrmont“ herausgebracht. Der Überschuss aus dem Buch sollte dem Jugendfußball in Hameln-Pyrmont zu Gute kommen, weshalb auf einstimmigen Beschluss der Autoren jetzt Gutscheine an alle 45 Jugendfußball unterstützenden Vereine des Landkreises zum Spielen auf der Anlage am Humboldtsee verteilt wurden.

„Wir haben uns die Arbeit aufgeteilt, wobei jeder seine Stärken hier einbringt. Bis jetzt macht uns das unglaublich viel Spaß und wir verwirklichen hier schon einen Traum von uns“, sind sich Batke und Neumann einig. Wenn das Wetter bei den Arbeiten mitspielt, wollen die beiden Gründer den ersten Fußball-Golf-Platz der Region an Ostern eröffnen. Bis dahin ist aber noch einiges auf dem Gelände zu tun.

Text und Fotos: Christian Göke

Samstag, 01. Februar 2020 18:34 Uhr

Bad Karlshafen (mm). Die JSG Weser-Diemel/Deisel richtet am Freitag, den 28. Februar ein Hallenturnier für A-Jugendmannschaften aus und lädt hierzu herzlich ein. Austragungsort ist die Schulsporthalle in Bad Karlshafen (Carlstraße 27). Ein Startgeld in Höhe von 20 Euro wird erhoben. Anmeldungen nimmt Jessica Mantel unter der E-Mail Adresse: familiemantel@t-online.de entgegen. Die weiteren Turniere (wir berichteten) sind bereits besetzt!

Foto: mm

Freitag, 31. Januar 2020 14:18 Uhr

Moringen (mm). In der KGS-Sporthalle in Moringen richtet die E-Juniorenmannschaft des FC Eintracht Northeim am morgigen Samstag das Winter-Wiesen-Turnier aus. Ab 11 Uhr werden die acht E-Junioren Teams aus verschiedenen Landkreisen in zwei Vierergruppen spielen. In einem Viertelfinale werden schließlich die Halbfinalisten, ehe nach dem Halbfinale die Platzierungsspiele folgen werden. Das Finale wird gegen 16 Uhr erwartet.

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: FC Eintracht Northeim E1, SC Hainberg, RSV Göttingen 05, SV Alfeld

Gruppe B: JSG Harztor, OSC Vellmar, FC Eintracht Northeim E2, JSG Goslar

Foto: red

Mittwoch, 29. Januar 2020 17:24 Uhr

Afferde (r). Es ist das heimische Hallen-Highlight für Kreisklassen- und Altherren-Mannschaften - und so fällt auch der Turniername aus: "Könige der Kreisklasse". Zum vierten Mal lädt die SG Hastenbeck/Emmerthal (SGHE) in die Sporthalle am Afferder Eintrachtweg zum Budenzauber der besonderen Art. Das Motto diesmal: König der Löwen. Denn am Wochenende geht es nicht nur um das, was sich auf dem Parkett abspielt. Es geht um Gutscheine und Sachpreise im Wert von mehreren tausend Euro - und vor allem um ganz viel "Drumherum" - das verspricht wieder jede Menge gute Laune.

Die Teilnehmerfelder versprechen Spannung: Am Samstag (Herren) und Sonntag (Altherren) sind 24 Mannschaften aus vier Landkreisen und zwei Bundesländern am Start. Innerhalb von wenigen Tagen waren die Startplatztickets ausverkauft. Auch die Titelverteidiger RW Thal (Herren) und TSC Fischbeck (Altherren) sind wieder mit von der Partie. Aus NRW reisen die SG Sabbenhausen/Elbrinxen II und der RSV Schwelentrup an, aus Holzminden kommen der TSV Kirchbrak II und der TSV Ottenstein sowie die Ü32 der SG Burgberg. Auch die Handball-Jungs der TSG Emmerthal II sind wie immer dabei. Das Altherrenfeld wurde aufgrund der großen Nachfrage um zwei Teams ergänzt: Neben Burgberg und einer SGHE-Auswahl haben alle zehn Kreisliga-Mannschaften (!) Hameln-Pyrmont ihre Zusage gegeben. Die inhaltliche Vorstellung erfolgt im Turnier-Magazin - getreu des Mottos der Veranstaltung. Felix Schultze hat dabei all seiner Kreativität freien Lauf lassen können. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Das Verkaufsteam um Teamleiter Phil Gregoric lässt keine Wünsche offen - es gibt auch Köstlichkeiten vom Grill und viele Durstlöscher am "Wasserloch". Ein Höhepunkt wird wieder "Pattys Players-Party" im Hastenbecker Vereinsheim sein, auf der auch die Siegerehrung stattfindet. Ein kostenloser Shuttleservice fährt von der Afferder Sporthalle direkt zur Party-Location. Neben den sportlichen Siegern, dem besten Torschützen, Keeper und Feldspieler wird hier auch traditionell der Bierkisten-Sieger gekürt und die Gewinnerlose der hochwertigen Tombola von Krokokodil Longo gezogen. Schon während des Turniers wird jeder Spieler mit einem flüssigen Sachpreis geehrt, der das an der Hallenwand zappelnde SGHE-Moorhuhn mit einem Schuss aus dem Spiel heraus trifft. Am Sonntag können die Altherren neben ihre fußballerischen Fähigkeiten auch die Treffsicherheit mit je drei "Giftpfeilen" an der Dartscheibe unter Beweis stellen - und dabei tolle Preise absahnen. Wir sagen schon jetzt: Viele Dank an die ca. 40 Helfer und Sponsoren!

Foto: TSG Emmerthal

Achtung! Ende der Seite!
Hier geht es zurück zum Seitenanfang.
zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere die Cookies von www.meine-fankurve.de