Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Freitag, 14. Dezember 2018 06:50 Uhr
Der nächste gemeinsame Trainerlehrgang: So wirst du C-Lizenz-Inhaber
Donnerstag, 13. Dezember 2018 16:48 Uhr

Heinsen (r). Fußball verbindet Millionen und verkörpert vieles, was die Rathmann Elektrobau GmbH ausmacht. Präzision und Teamgeist kennen keine Liga und auch keine Vereine. Deshalb sponserte Geschäftsführer Bastian Rathmann, der selbst bis 2006 für die SG Wesertal die Fußballschuhe geschnürt hat, auch gleich zwei Vereine: die SG Wesertal bekam Aufwärmshirts und der MTV Bevern Trainingsanzüge. Beim Spiel der beiden Mannschaften gewann der MTV mit 2:1, der neue Sponsor ist aber für beide Mannschaften ein Gewinn.

Foto: Rathmann Elektrobau GmbH

Samstag, 08. Dezember 2018 08:00 Uhr

Stadtoldendorf (red). Mit dem Wunsch nach Veränderung trat David Bisset, Trainer der Bezirksligamannschaft des FC Stadtoldendorfs, an den Verein heran und verkündete seinen Rücktritt zur Winterpause. David Bisset, der die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernahm, gestaltete und formte die 1. Herren entscheidend. Der frühere Goalgetter führte die Homburgstädter erfolgreich zur Kreisligameisterschaft 2017/18 und damit auch in die Bezirksliga.

"Mit dem angekündigten Rücktritt möchte er keine Möglichkeit ungenutzt lassen, das Saisonziel, den Klassenerhalt im Bezirk, doch noch möglich zu machen. Der Verein bedauert die Entscheidung und würdigt seine geleistete Arbeit und großen Verdienste entsprechend. FC-Urgestein Bisset wird der Mannschaft aber nicht den Rücken kehren, sondern steht ihr fortan als Spieler für das gemeinsame Ziel Klassenerhalt zur Verfügung", berichtete Stadtoldendorfs Pressesprecher Philipp Roloff der Redaktion.

Nach einer kurzen aber intensiven Trainersuche ist der FC Stadtoldendorf nun in Person Werner Brennecke, der vor wenigen Wochen noch beim MTV Bevern in der Kreisliga Trainer war, fündig geworden. "Hinter der Verpflichtung des Trainers steht das Konzept, die Mannschaft weiterzuentwickeln und den Klassenerhalt herbeizuführen, um dann in der Zukunft neue Aufgaben angreifen zu können. Wir freuen uns mit Werner Brennecke einen unseren Anforderungen, Vorstellungen und Wünschen entsprechenden Fachmann gefunden zu haben und blicken voller Zuversicht in die Zukunft. Eine offizielle Vorstellung des neuen Trainers folgt zum Trainingsauftakt im Januar", begründet Roloff die Entscheidung auf Brennecke.

"Der FC Stadtoldendorf wünscht allen Mitgliedern und Unterstützern eine schöne Adventszeit und natürlich ein wunderschönes Weihnachtsfest. Viele besinnliche Momente, gemütliche Stunden und einen gesunden und sicheren Start in das Jahr 2019!", wünscht Roloff im Namen des Vereins eine schöne Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest.

Foto: FC Stadtodendorf

Donnerstag, 06. Dezember 2018 17:18 Uhr

Boffzen (mm). Große Freude beim FC 08 Boffzen. Nachdem Jugendleiter Dietmar Larusch 2012 Ehrenamtspreisträger des NFV Kreises Holzmindens wurde, wird sechs Jahre später erneut ein Vorstandsmitglied vom Verein aus dem Südkreis den Titel entgegennehmen dürfen. Zu einem Dankeschönwoche beim NFV in Barsinghausen wird Vorsitzender Hartmut Altmann reisen. Bereits zum 22. Mal wird dieser Preis vergeben. Als einer von 38 Personen darf Altmann das Wochenende vom 8. bis 10. März 2019 beim NFV im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen verbringen.

"Ich war sehr überrascht, als ich die Nachricht bekam. Ich bin sehr dankbar für diese Auszeichnung, insbesondere da ich der Meinung bin, dass ganz viele von meinen Sportkameraden im NFV Kreis Holzminden diese Ehrung auch verdient hätten, da ich viele kenne, die sich mit viel Herzblut in ihren Vereinen engagieren", freut sich Hartmut Altmann über die Auszeichnung.

In diesem Jahr sollten die Ehrenamtlichen geehrt werden, die im Zeitraum von 2016 bis 2018 in ihren Vereinen herausragende Leistungen erbracht haben. Dass Hartmut Altmann dies seit Amtsantritt 2007 für den FC 08 Boffzen tut, unterstricht die Tatsache, dass er bereits seit 1982, damals noch als aktiver Spieler, im Verein ist und bei den meisten Aktionen an erster Stelle mitwirkt. In den letzten zwei Jahren wurde ein neuer Vereinsbulli für die Mannschaften sowie eine Beregnungsanlage für den Sportplatz angeschafft. Er ist sich auch für den Platzbau nicht zu schade, kümmert sich bei Heimspielen der Herrenmannschaften um das Passwesen und fungierte zu Bezirksligazeiten sogar als Stadionsprecher. "Alles in allem ist er die Seele des FC 08 Boffzen", bringt es Boffzens Jugendleiter Dietmar Larusch, der die Kandidatur für Altmann anschob, auf den Punkt.

In seiner Funktion als Vorsitzender vertritt er den Verein bei sämtlichen Sitzungen und verfolgt viele Spiele der Senioren-, Damen- und Jugendmannschaften, sodass ihn die Kinder und Jugendliche sowie die Spielerinnen und Spieler bestens kennen. "Dank ihm und Achim Helm funktioniert die JSG Boffzen/Fürstenberg als Jugendspielgemeinschaft auch so gut", lobt Larusch die Kooperation zwischen den Vereinen, die sich in den Derbys auf Herrenkreisligaebene nichts schenken, aber im Jugendbereich gut zusammenarbeiten. Als Vater hat Altmann auch seine Söhne stets begleitet und in den 90er Jahren von der F- bis C-Junioren Mannschaften trainiert.

Foto: mm

 

Sonntag, 02. Dezember 2018 17:18 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Am heutigen Sonntagnachmittag fand für den FC Stadtoldendorf das letzte Bezirksligaspiel des Jahres 2018 statt. Mit dem SC Harsum war eine Mannschaft zu Gast, die sich nach starken letzten Jahren bisher noch nicht von den Abstiegsplätzen absetzen konnte, aber dennoch als Favorit in die Begegnung ging. Nach 90 Minuten endete die Begegnung mit einem 1:1-Unentschieden. 

"Das 1:1 ist für uns ein positives Ergebnis zum Jahresende. Harsum hatte die größeren Chancenanteile, aber wir hatten mit Roman Mantai einen starken Rückhalt im Tor. Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht, ohne ihn wäre es sicher nicht zu diesem Punktgewinn gekommen", lobt David Bisset Routinier Mantai, der Keeper Robert Schmidt zwischen den Pfosten vertrat.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit, konnte Florian Sarstedt vier Ziegerumdrehungen nach Wiederanpfiff zum 0:1 treffen. In der 73. Minute nutzte Achmed El-Wayss seine Chance und netzte zum 1:1-Endstand ein. "Wir haben kein gutes Spiel gemacht und uns viele dumme Fehler erlaubt. Harsum war nicht die beste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben. Der Punkt ist letztlich aber auch nicht unverdient. Ich freue mich über diesen Punkt. In unserer Situation ist jeder Punkt wichtig", weiß Bisset um die Wichtigkeit dieses Erfolgserlebnisses.

"Wir wollen in der Rückrundenvorbereitung an den Problemen arbeiten und wieder in die Spur kommen", hofft Bisset mit seiner Mannschaft, die aktuell drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat, den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu schaffen.

Foto: mm

 
Freitag, 30. November 2018 09:10 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Am letzten Spieltag im Fußballjahr 2018 hat der FC Stadtoldendorf ein Heimspiel. In der Bezirksliga werden sie den SC Harsum empfangen, welcher mit 22 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz rangiert. Die Homburgstädter konnten bisher 16 Punkte verbuchen und wollen ihr Punktekonto erhöhen, um nicht den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren. Anstoß ist um 14 Uhr.

"Leider kann ich noch nicht sagen, wer Sonntag spielen kann. Ausfallen werden auf jeden Fall Artur Kaufmann, Mohammed Chaabu, Robert Schmidt und Tobias Schulz. Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir ein positives Hinrundenende wünschen, weil es sich die Mannschaft einfach verdient hat", hofft Bisset auf die nächsten Punkte.

Foto: mm

Freitag, 30. November 2018 09:09 Uhr

Machtsum (mm). Zur SpVgg Hüddessum/Machtsum, die derzeit auf dem Relegationsplatz steht, muss der TSV Lenne am kommenden Sonntag reisen. Nach der 0:4-Niederlage gegen den VfL Borsum heißt es für die Mannschaft von Martin Flenter noch einmal alles zu geben, um auf einer guten Platzierung zu überwintern. Anstoß ist um 14 Uhr.

"Im letzten Spiel des Jahres geht es für uns noch einmal in die Region Hildesheim zur SpVgg. Hüddessum/Machtsum. Das Hinspiel sollte allen Beteiligten noch bestens in Erinnerung sein. In einem eigentlichen Spiel ohne verdienten Sieger verlor man kurz vor Schluss doch noch äußerst unglücklich mit 0:1. Eine kleine Rechnung haben wir daher noch offen. Das Hinspiel hat gezeigt, dass auch Hüddessum nicht zu den Top-Mannschaften der Liga gehört und zurecht mit uns im Abstiegskampf steckt", blickt Lennes Spielführer Lars Proske nur ungern auf die unnötige Heimniederlage zurück.

"Derzeit haben wir nur einen Punkt mehr auf dem Konto, ein Sieg wäre daher enorm wichtig und vor der Winterpause einfach Gold wert. Der Gegner wird aber sicherlich ähnlich argumentieren, geschenkt bekommen werden wir daher sicherlich nichts. Auch wenn das Spiel gegen Borsum letzte Woche nicht gut war, bin ich optimistisch, dass wir alles tun werden, um das Jahr 2018 erfolgreich zu beenden", hofft Proske auf ein versöhnliches Jahresende.

Foto: mm

Freitag, 30. November 2018 09:07 Uhr

Bevern (mm). Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC 08 Boffzen, geht's für den MTV Bevern am kommenden Sonntag mit dem letzten Kreisligaspiel des Kalenderjahres 2018 weiter. Zu Gast wird der TSV Holenberg sein, welcher am vergangenen Sonntag mit personellen Engpässen nach Bodenwerder gereist ist und sich dort eine 3:7-Niederlage eingefangen hat. Anstoß ist um 14 Uhr.

"Wenn es geht, wollen wir spielen. Wir wollen uns mit einem guten Spiel von unseren Zuschauern in die Winterpause verabschieden. Wenn wir so spielen, wie wir 60 Minuten gegen Boffzen gespielt haben, dann bin ich mir sicher, dass wir die drei Punkte holen werden. Natürlich müssen wir dann auch unsere Chancen nutzen. Am Torschuss werden wir beim Abschlusstraining noch ordentlich üben", berichtet MTV-Trainer Marinko Djak.

Foto: mm 

Dienstag, 27. November 2018 07:07 Uhr

Holzminden (mm). Am vergangenen Sonntag war die Freude bei der ersten und zweiten Mannschaft des SV06 Holzmindens groß. Zahlreich waren die Kicker beim Sponsorentermin beim FreiRaum in der Innenstadt in Holzminden erschienen. Mohammed Cherri, Inhaber der erst im Juni eröffneten Shisha- und Cocktailbar, sponserte den beiden Mannschaften insgesamt mehr als 50 Trainingsanzüge.

"Im Namen des SV06 Holzminden möchte ich mich bei dem Team vom FreiRaum und dem Geschäftsführer Mohammed Cherri herzlichst bedanken. Sie haben uns insgesamt über 50 Trainingsanzüge für die erste und zweite Mannschaft gesponsert. Das ist sehr großzügig, zumal FreiRaum erst seit Juni dabei ist. Ich denke es ist für beide Parteien eine Win-Win Situation, da FreiRaum neben Cocktails und Shishas auch Platz zum Fußballschauen bietet. FreiRaum ist für die Region sehr wichtig, weil es für viele jungen Menschen eine Anlaufstelle ist. Wir hoffen, dass es eine langfristige Partnerschaft wird und freuen uns sehr, dass Mohammed nach unserer Anfrage keinen Moment gezögert hat", freute sich Holzmindens sportlicher Leiter Ali Chaabu über den neuen Partner.

"Ich freue mich sehr, dass unsere Qualität mit unseren Snacks, Cocktails und Wasserpfeifen in der Region sehr gut angekommen sind. Als mich der Vorstand angesprochen hat, habe ich keinen Moment gezögert. Ich habe viele Spiele der Mannschaft verfolgt und der Verein liegt mir am Herzen. Wir wollen die Region stärken und ich bin froh meinen Teil dazu beitragen zu können", begründet Mohammed Cherri, der ein bekennender Fan der Mannschaft ist, seine Entscheidung, den SV06 Holzminden durch Sponsoring zu unterstützen.

Foto: red

 

Frauen
Donnerstag, 06. Dezember 2018 09:01 Uhr
"Wir suchen dich" - VfL Dielmissen bildet eine neue Damenmannschaft
Dienstag, 20. November 2018 06:58 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traten die FC Boffzen Damen zum letzten Spiel vor der Winterpause gegen den SSV Würgassen an. Im ersten Durchgang überrollte man den Gast zunächst und erspielte sich eine komfortable 7:0 – Halbzeitführung. In der zweiten Hälfte ließ man es etwas ruhiger angehen und siegte am Ende souverän mit 11:1. Durch den ungefährdeten Erfolg überwintert des FC auf dem zweiten Tabellenplatz.

Boffzen startete direkt nach Spielbeginn mit einem Offensivfeuerwerk, welches in der fünften Spielminute gleich mit der Führung belohnt wurde. Ein Abschlag von Vivian Fogheri übersprang mehrere Spielerinnen, ehe er bei Stefanie Vogt landete. Vogt vollendete überlegt zum 1:0. Drei Minuten später fing Nina Gill einen missglückten Abstoß der Gäste ab und spielte quer auf Stefanie Vogt, welche zum 2:0 vollstreckte.

In der zehnten Spielminute fiel das nächste Tor. Diesmal war es Nina Gill, die von Stefanie Vogt den Ball in den Lauf gespielt bekam und zum 3:0 traf. Der Gast aus Würgassen schien völlig von der Rolle zu sein und fand überhaupt nicht ins Spiel. So dauerte es erneut nur weitere drei Minuten, ehe das 4:0 fiel. Kea Wirth setzte einen Eckball im zweiten Versuch unhaltbar ins gegnerische Tor. Boffzen ließ in der Folgezeit den Ball und den Gegner laufen und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Nina Gill legte in der 23. Minute quer in den Rückraum zu Jennifer Strieder, die per herrlichem Drehschuss zum 5:0 traf.

Vivian Fogheri im Boffzer Tor musste in der 25. Minute das erste Mal eingreifen und einen Ball in höchster Not klären. Danach war wieder Boffzen am Zug. In der 28. Minute spielte Stefanie Vogt auf Laura Neils, die vom Mittelkreis aus einen Alleingang startete. Diesen krönte sie mit dem 6:0. In der 30. Minute wurde Nina Gill von Marie Ahlf lang geschickt, setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und traf zum 7:0. Weitere Möglichkeiten wurden vor der Pause noch ausgelassen, sodass es mit einem auch in der Höhe verdienten 7:0 in die Halbzeit ging.

Nach der Halbzeitpause ließ Boffzen es nun erstmal ruhiger angehen. Würgassen kam dadurch nun etwas mehr ins Spiel. Die guten Torchancen hatte aber weiter das Heimteam auf Boffzen, ließ diese jedoch vorerst aus. So war es in der 67. Minute der einzig nennenswerte Torschuss der Gäste aus Würgassen aufs Tor, welcher zum Ehrentreffer führte. Ein Weitschuss fand seinen Weg zum 7:1 ins Boffzer Gehäuse.

Vom Gegentor wieder etwas wachgerüttelt schaltete Boffzen nun wieder einen Gang hoch. In der 70. Minute zahlte sich dieses dann gleich aus. Ein Freistoß von Nina Gill landete bei Lara Fredriksdotter, die überlegt zum 8:1 abschloss. Zwei Minuten später fand ein langer Diagonalball von Nina Gill Laura Neils im Fünfmeterraum, die zum 9:1 traf. Für das 10:1 fühlte sich ebenfalls Laura Neils verantwortlich, die ihre Gegenspielerinnen durch ihre Antrittsschnelligkeit einfach stehen ließ und in der 74. Minute ihren dritten Treffer der Partie erzielte.

In der 80. Minute musste Jennifer Strieder, die nach der Halbzeitpause zwischen die Boffzer Pfosten rückte, in höchster Not eingreifen und verhinderte ein weiteres Gegentor. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann Vivian Fogheri, die in der 88. Minute das 11:1 erzielte.

Durch den Sieg und die zeitgleiche Niederlage des FC Peckelsheim-Eissen-Löwen rückte der FC Boffzen in der Tabelle auf den zweiten Platz vor und überwintert somit als erster Verfolger des Tabellenführers FC Germete-Wormeln.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Daniela Rennebaum, Rhea Mönnekes, Lema Ansari, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Jennifer Strieder, Laura Neils, Lara Fredriksdotter, Stefanie Vogt, Marie Ahlf, Sarah Steinsiek & Tamara Hartmann.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 12. November 2018 06:57 Uhr

Eissen/Boffzen (r). Am Sonntag traf der Tabellenzweite FC Peckelsheim - Eissen - Löwen auf den Tabellendritten FC Boffzen auf dem Eissener Hartplatz. Nach einem frühen Rückstand drehte der Gast aus Boffzen die Partie zur Halbzeit und führte 2:1. Kurz nach Wiederbeginn glich der FC P-E-L aus, doch Boffzen konnte erneut in Führung gehen und brachte am Ende den 3:2 - Erfolg über die Zeit.

Nach 30 Sekunden hatte Boffzen die erste Offensivaktion durch Nina Gill, welche das Peckelsheimer Gehäuse doch deutlich verfehlte. In der fünften Minute ging der FC P-E-L dann in Führung. Ein langer Ball sprang mehrfach unglücklich durch die Boffzer Defensive, ehe Peckelsheims Kapitänin den Ball unter die Latte setzte. Boffzen musste sich nun erstmal auf dem ungewohnten Hartplatz sammeln und ins Spiel finden.

Es dauerte eine Viertelstunde ehe sich der FC durch einen Weitschuss von Laura Neils in der Partie zurückmeldete. Stefanie Vogt nutzte in der 19. Minute einen Abspielfehler in der Peckelsheimer Hintermannschaft aus und prüfte die gegnerische Torfrau, welche zur Ecke klärte. Die nachfolgende Ecke führte dann zum Boffzer Ausgleich. Nina Gill brachte den Ball in die Mitte zu Lema Ansari, die relativ unbedrängt zum 1:1 – Ausgleich in der 20. Minute traf.

Fünf Minuten später hatte Boffzen die Partie dann gedreht. Laura Neils erlief einen Rückpass, setzte sich im Eins gegen Eins durch und traf zur 2:1 – Führung. Durch frühes Stören und Anlaufen des Gegners konnten die Boffzer Spielerinnen die Offensivaktionen von Peckelsheim nun deutlich besser unterbinden. Nach einem Durcheinander kam der FC P-E-L dann doch noch zur Ausgleichschance, doch Vivian Fogheri im FC-Gehäuse war zur Stelle. Stefanie Vogt hatte die letzte Chance vor dem Pausenpfiff, welche nicht genutzt werden konnte.

In der 50. Minute konnte der FC P-E-L zum 2:2 ausgleichen. Peckelsheims Stürmerin lief nach einem langen Ball durch und traf ins Dreieck. Boffzen ließ sich vom Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und spielte konzentriert weiter. In der 58. Minute hatte Stefanie Vogt die erneute Führung auf dem Fuß, doch Peckelsheims Torhüterin parierte stark.

In der 65. Minute nutzte Nina Gill einen Abspielfehler um frei aufs Peckelsheimer Tor zulaufen. Sie legte quer auf Stefanie Vogt, die per Heber die 3:2 – Führung erzielte. Peckelsheim warf nun alles nach vorne um den erneuten Ausgleich zu erzielen. Doch durch konsequente und aufmerksame Abwehrarbeit des gesamten Boffzer Teams blieben Abschlüsse aufs Tor Mangelware. Bis zum Schlusspfiff wurden intensive Zweikämpfe geführt und um jeden Ball wurde gekämpft. Am Ende revanchierte sich der FC Boffzen für die Hinspielniederlage und nimmt auch verdient die drei Punkte mit nach Hause.

Durch den 3:2 - Erfolg im direkten Duell verkürzt man den Rückstand auf den FC Peckelsheim - Eissen - Löwen auf einen Punkt.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Daniela Rennebaum, Rhea Mönnekes, Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Jennifer Strieder, Lema Ansari, Laura Neils, Stefanie Vogt, Sina Gröbing & Jana Bilstein.

Am kommenden Sonntag findet dann die letzte Partie vor der Winterpause statt. Um 13 Uhr ist der SSV Würgassen zu Gast im Boffzer Sollingstadion.

Foto: mm

Dienstag, 06. November 2018 06:57 Uhr
Steinheim/Boffzen (red). Am vergangenen Sonntagmorgen kam es zum Duell des Tabellendritten SV Steinheim und dem Tabellenvierten FC 08 Boffzen. Der FC ging schnell mit 1:0 in Führung und erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0. Mitte der zweiten Hälfte musste man den Anschlusstreffer hinnehmen, ehe kurz vor Schluss das 3:1 fiel und somit die drei Punkte auch verdient mit nach Boffzen genommen werden konnten.

Bereits in der vierten Spielminute ging das Team aus Boffzen durch ein schön herausgespieltes Tor mit 0:1 in Führung. Kea Wirth setzte Stefanie Vogt in Szene, die vor dem Tor eiskalt blieb und der gegnerischen Torfrau mit ihrem Abschluss keine Chance ließ. Boffzen verpasste es die Unordnung in der Steinheimer Defensive, die die ersten knapp zehn Minuten herrschte, weiter auszunutzen. Nach anfänglicher Druckphase Boffzens entwickelte sich ein offenes und gutes Spiel beider Teams, welches sich größtenteils im Mittelfeld abspielte. Sina Gröbing rettete in höchster Not die Boffzer Führung, als sie einen Steinheimer Schuss gerade noch per Fußspitze an den Pfosten lenkte. Auch Boffzen hatte in der ersten Hälfte noch einen Pfostentreffer durch Nina Gill zu verzeichnen. Mit dem knappen, aber verdienten 1:0 aus Boffzer Sicht ging es in die Pause.

Boffzen legte auch im zweiten Abschnitt los wie die Feuerwehr und baute die Führung in der 47. Minute aus. Rhea Mönnekes schickte Nina Gill in die Spitze, welche per Weitschuss das 0:2 erzielte. Der FC erwartete nun einen Steinheimer Sturmlauf, welcher aber weitestgehend harmlos verlief. Boffzen machte die Räume geschickt eng und bekam in den entscheidenden Momenten immer noch einen Fuß, ein Knie oder ein anderes Körperteil dazwischen.

Marie Ahlf hatte das 3:0 für die Blau Gelben auf dem Fuß, doch ihr Abschluss landete am Pfosten. In der 72. Minute erzielte Steinheim dann per Weitschuss den 1:2-Anschlusstreffer. Eine Minute später rettete Jennifer Strieder, die heute souverän das Boffzer Tor hütete, mit einer Glanzparade die knappe Führung. Vanessa Hindrichs hatte das 3:1 aus Sicht von Boffzen auf dem Fuß, doch ihr Weitschuss verfehlte knapp das Steinheimer Gehäuse. Mit weiterhin geschickter Abwehrarbeit konnte der FC Steinheimer Abschlüsse aufs Tor größtenteils verhindern. Carolin Helling setzte in der Schlussphase der Partie einen Freistoß knapp neben das Tor. Nina Gill verpasste nach einem Alleingang die Vorentscheidung. So war es erneut Stefanie Vogt, die mit ihrem zweiten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. Sie blieb in der 87. Minute erneut eiskalt vorm Tor und traf zum 1:3. Eine Minute später verfehlte Vogt mit einem Weitschuss nur knapp das Tor, sodass es am Ende beim verdienten 3:1 – Auswärtserfolg für Boffzen blieb.

Durch den Sieg schiebt sich Boffzen in der Tabelle wieder auf Platz 3 und hat nun zwei Punkte Vorsprung auf den SV Steinheim auf Platz 4.

Zum Einsatz kamen: Jennifer Strieder, Daniela Rennebaum, Carolin Helling, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Rhea Mönnekes, Laura Neils, Lara Fredriksdotter, Stefanie Vogt, Marie Ahlf & Tamara Hartmann.

Am kommenden Sonntag treten die Boffzer Damen erneut zum Auswärtsspiel an. Zum offiziellen Rückrundenauftakt geht es zum Tabellenzweiten FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Anstoß ist dort um 12:30 Uhr.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 01. November 2018 19:41 Uhr

Berlin (mm). Eine Halbzeit schmorte Natasha Kowalski beim heutigen Länderspiel gegen die dänische U16-Juniorinnen Auswahl auf der Bank, doch dann stach sie als Joker zu. Beim Stand von 1:1 wurde Kowalski zur zweiten Halbzeit eingewechselt, um nur neun Minuten später den 2:1-Siegtreffer zu erzielen. Somit konnte die Mannschaft von Maren Meinert auch das zweite Länderspiel der noch jungen Länderspielsaison gewinnen - die Trefferquote von Kowalski liegt nach zwei Länderspielen bei 100 %.

Für Natasha Kowalski geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits an diesem Wochenende findet im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion das Nordturnier der U16-Juniorinnen mit Kowalski in der Niedersächsischen Auswahl statt. Dort werden die Auswahlmannschaft von Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein aufeinander treffen.

Spieltermine

Freitag (02. November) 18.15 Uhr: Schleswig-Holstein - Niedersachsen

Samstag (03. November) 15.00 Uhr: Niedersachsen - Hamburg

Sonntag (04. November) 10.30 Uhr: Bremen - Niedersachsen

Foto: mm

Mittwoch, 31. Oktober 2018 10:59 Uhr

Berlin/Dohnsen (mm). Vor rund 697 Zuschauern fand am gestrigen Dienstagabend das Länderspiel der deutschen U16-Juniorinnen Nationalmannschaft gegen Dänemark statt. Erstmals mit von der Partie war die in Dohnsen wohnhafte Natasha Kowalski, welche in der vergangenen Saison noch bei der deutschen U15-Juniorinnen Nationalmannschaft gespielt hat. Zum 4:2-Sieg konnte Kowalski per Stafstoß das 3:2 beisteuern.

Im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wurde gegen die dänische Auswahl die Länderspielsaison 2018/2019 eingeläutet. Natasha Kowalski, die derzeit die Torschützenliste in der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost anführt, wurde von DFB-Auswahltrainerin Maren Meinert in der Startelf aufgeboten. Zur Halbzeit lag die deutsche Nationalmannschaft mit 1:2 hinten, doch binnen acht Minuten wurde das Ergebnis auf 4:2 gestellt, mit dem die Begegnung auch endete. Der Arbeitstag von Kowalski war mit ihrer Auswechslung nach 75 Minuten beendet.

Bereits am morgigen 01. November werden die beiden Mannschaften erneut aufeinander treffen. Das Spiel wird um 11 Uhr wiederum im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark angepfiffen.

Foto: mm / Video: Kowalski

 

Mittwoch, 31. Oktober 2018 10:32 Uhr

Boffzen (r). Boffzens Damen trafen am Sonntag auf das Team der Stunde – die SpVg Brakel/Langeland, die die letzten fünf Spiele in Folge allesamt gewinnen konnte. Nach 90 Minuten ging Boffzen als verdienter Sieger vom Platz. Eine knappe 2:1 – Halbzeitführung baute der FC auf 5:1 aus, ehe man die Gäste aus Brakel mit einigen Geschenken auf 5:4 herankommen ließ.

Bereits in der vierten Spielminute gingen die Blau Gelben in Führung. Nach einem Eckstoß von Kea Wirth war Lara Fredriksdotter zur Stelle und traf zum 1:0. Drei Minuten später lud der FC seine Gäste zum Ausgleich ein, als viel zu sorglos verteidigt wurde. Vom Ausgleich ließ sich das Boffzer Team nicht aus dem Konzept bringen und hatte durch einen Weitschuss von Marie Ahlf die erneute Führung auf dem Fuß. Lema Ansari wurde in der 17. Minute durchgeschickt und scheiterte an der gut aufgelegten gegnerischen Torfrau. Vivian Fogheri, Stefanie Vogt und Laura Neils hatten ebenfalls gute Möglichkeiten den FC wieder in Führung zu bringen, ließen diese jedoch aus. So war es Kea Wirth, die sich für das 2:1 verantwortlich zeigte. In der 44. Minute setzte sie ihren Weitschuss unhaltbar über die Torfrau ins Netz. Die letzte Chance der ersten Hälfte hatte Vivian Fogheri, die einen Freistoß von Nina Gill nur um Haaresbreite am langen Pfosten verpasste.

Direkt nach der Halbzeitpause baute Boffzen die Führung auf 3:1 aus. Ein Freistoß landete bei Laura Neils, welche Stefanie Vogt in Szene setzte. Vogt legte den Ball volley zum 3:1 an der Torfrau vorbei ins Netz. Sobald Boffzen schnell kombinierte wurden hochkarätige Chancen herausgespielt. In der 56. Minute bekam der FC einen Foulelfmeter zugesprochen, Carolin Helling scheiterte jedoch an der starken gegnerischen Torfrau.

So dauerte es bis zur 67. Minute ehe das 4:1 fiel. Laura Neils setzte sich stark durch und passte in die Mitte, wo Lara Fredriksdotter nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Zwei Minute später schickte Fredriksdotter Nina Gill in die Spitze, die mit ihrem Abschluss ins kurze Eck zum 5:1 traf. Wer dachte, dass die Partie bereits entschieden war täuschte sich gewaltig. Innerhalb von zwei Minuten verteilte Boffzen zwei vorzeitige Weihnachtsgeschenke und fing sich das 5:2 und 5:3 knapp 12 Minuten vor dem Ende. Die letzte gute Boffzer Doppelchance hatten Stefanie Vogt und Laura Neils, die sie jedoch nicht im Tor unterbringen konnten. Mit teilweise fahrlässiger Abwehrarbeit machte sich der FC das Leben nun selbst schwer. So fiel in der 90. Minute sogar noch der 5:4 – Anschlusstreffer. Glücklicherweise war kurz darauf Schluss und Boffzen rettete die drei Punkte ins Ziel. Über die gesamte Spielzeit gesehen geht der Sieg auch mehr als in Ordnung, die Gegentreffer waren zum Teil mehr als unnötig.

Zum Einsatz kamen:
Alena Schanze, Vanessa Hindrichs, Rhea Mönnekes, Carolin Helling, Lema Ansari, Kea Wirth, Marie Ahlf, Jennifer Strieder, Stefanie Vogt, Vivian Fogheri, Lara Fredriksdotter, Laura Neils, Nina Gill & Sarah Steinsiek.

Am kommenden Sonntag treten die FC-Damen bei SV Steinheim an. Anstoß ist um 11 Uhr auf dem Steinheimer Kunstrasenplatz.

Foto: FC 08 Boffzen

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Sonntag, 16. Dezember 2018 09:55 Uhr
"Ich würde es wieder so machen" - Forstbachtals Youngster Leon Fechner im Gespräch
Donnerstag, 13. Dezember 2018 07:22 Uhr

Holzminden (mm). Schnell, trickreich und für die Verteidiger schwer berechenbar ist Holzmindens Kevin Wilms, der bereits seit dreieinhalb Jahren im Kreis Holzminden kickt. Jeweils ein Jahr belebte der aus Brenkhausen stammende, aber mittlerweile in Boffzen wohnende Offensivmann das Flügelspiel beim FC Stadtoldendorf und beim SV06 Holzminden in der Bezirksliga. Im Gespräch mit der Redaktion blickt der 27-jährige auf seine Jugendzeit, seine größten Erfolge und Niederlagen sowie die abgelaufene Hinrunde zurück.

Redaktion: "Kevin, danke, dass du dir für dieses Gespräch die Zeit nimmst. Lass uns doch mal auf deine Anfänge beim Fußball zurückblicken. Wo hast du in der Jugend gespielt, in welchen Spielklassen warst du unterwegs und was waren deine Highlights?"

Kevin: "Sehr gerne. Ich habe in der F Jugend des SV Höxter angefangen. Dort habe ich mit dem jetzigen Profi Koray Günter, der mittlerweile bei FC Genua in Italien unter Vertrag ist, zusammengespielt. In Höxter habe ich bis zur B Jugend, hauptsächlich unter Richard Soethe, gespielt. Wir haben in der Bezirksliga gespielt und sind als einzige deutsche Mannschaft zu einem Turnier in die Niederlande gereist. Auf die A-Juniorenzeit bei der SpVg Brakel blicke ich gerne zurück. Dort habe ich unter anderem mit Tobias Puhl zusammengespielt, der bis vor Kurzem noch beim SV Lippstadt gespielt hat. Das war die beste Mannschaft, in der ich jemals gespielt habe. Wir sind über das Kollektiv gekommen und sind dann auch mit 12 Punkten Vorsprung Bezirksligameister geworden und in die Landesliga aufgestiegen. Leider sind dann die besten Spieler aus Altersgründen aus der Mannschaft in den Herrenbereich rausgekommen. In der Winterpause habe ich das Kapitel Brakel dann beendet."

Redaktion: "Warst du schon immer in der Offensive zu Hause? Wo spielst du am liebsten?"

Kevin: "Ich wurde eigentlich schon immer offensiv, egal ob linkes Mittelfeld, rechtes Mittelfeld oder im Sturm, eingesetzt. Unter Michael Lotze habe ich auch mal als rechter Verteidiger gespielt. Wenn's personelle Probleme gibt, würde ich auch auf der Sechs spielen. Ich kann mich mit allem identifizieren. Am liebsten spiele ich über die Außen, da ich dort meine Schnelligkeit immer ganz gut ausspielen kann."

Redaktion: "Wo hast du deine ersten Herrenjahre verbracht? Welche Erfolge konntest du dort feiern?"

Kevin: "Ich bin als 18-jähriger zum SV Brenkhausen/Bosseborn gewechselt. Mein Trainer von Brakel Micky Wollitz wurde nach meinem Wechsel auch wenig später in Brenkhausen Trainer. Das hat mich sehr gefreut, da er der Trainer war, der mich am meisten weitergebracht hat. Er hat immer viel Wert auf Fitness und Technik gelegt. In meiner erfolgreichsten Saison sind wir aufgestiegen, haben vor einer sehr großen Kulisse das Kreispokalfinale gegen die SpVg Brakel in Fürstenau in der Nachspielzeit gewonnen und den Radio Hochstift Cup ebenfalls gewonnen. Im Finale des Radio Hochstift Cups habe ich die beiden Tore für das Team geschossen. Ansonsten waren wir eine Fahrstuhlmann, die mal im Bezirk und dann wieder in der Kreisliga A gespielt hat."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Stadtoldendorf zu Stande? Wie fandest du das Jahr dort und mit welchen Spielern bist du noch im Kontakt?"

Kevin: "Schon bevor sie über die Relegation den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht hatten, hat mein bester Kumpel Ramon Schreiner gefragt, ob ich nach Stadtoldendorf wechseln möchte. Ich wollte was Neues machen, sodass ich dann auch relativ schnell ein gutes Gespräch mit Ali Chaabu hatte und zugesagt habe. Ich wurde beim ersten Training auch gleich super aufgenommen und die Gemeinschaft hat mir sehr gefallen. Ich habe mit sehr vielen Spielern wie Patrik Kirschnick, Artur Kaufmann und Vitali Scheremet noch viel Kontakt. Ich habe viele Freundschaften schließen können."

Kevin Wilms behauptet den Ball

Redaktion: "Und dann kam dein Wechsel nach Holzminden. Was hat dich dazu bewogen?"

Kevin: "Neben Ramon und Ali war es einfach der Reiz im Holzmindener Stadion aufzulaufen. Ich kannte Malte Helms schon länger und habe auch relativ schnell Andre Bröhland kennengelernt, sodass wir uns auch schonmal über einen Wechsel unterhalten haben. Zudem waren die Fahrten zu den Spielen und zum Training für mich einfach nicht mehr machbar."

Redaktion: "Mit Holzminden hast du zunächst in der Kreisliga Holzminden gespielt. Wie fandest du die Spiele dort?"

Kevin: "Als Bezirksligaabsteiger haben natürlich alle erwartet, dass wir in jedem Spiel ein Feuerwerk abfackeln. Dies war allerdings nicht immer der Fall. Oftmals war es so, dass Mannschaften mit Mann und Maus verteidigt haben und wir gegen den tiefstehenden Gegner Lösungen finden mussten. Wenn dann nicht ein Zahnrädchen ins andere gegriffen hat, kam man gegen die Teams dann dementsprechend in Schwierigkeiten. Es war aber eine schöne Erfahrung im ersten Jahr Meister zu werden und in die Bezirksliga aufgestiegen zu sein."

Redaktion: "Bezirksliga ist auch das Stichwort, mit dem ich meine nächste Frage anfangen möchte. Warum hat's für euch in der Bezirksliga nicht gereicht?"

Kevin: "Wir haben gut angefangen, aber schwach aufgehört. Das lag daran, dass wir viele Verletzte hatten und durch die englischen Wochen und die vielen Studenten auch wenig trainieren konnten. In den letzten Spielen hat sich dann auch gezeigt, dass wir keine Freunde der anderen Mannschaften waren, sonst wären wir wohl in der Liga geblieben."

Redaktion: "Verletzungsbedingt musstest du beim ersten Relegationsspiel in Kleefeld passen. Wie sehr hast du auf das Entscheidungsspiel gegen Lenne gebrannt und warum musstet ihr deiner Meinung nach den Gang in die Kreisliga gehen?"

Kevin: "Ich habe mich sehr auf das Spiel gegen Lenne gefreut und wollte auch erst trotz der Verletzung gegen Kleefeld mitspielen. Es war schon ein extrem geiles Gefühl wieder vor so vielen Zuschauern auf dem Platz zu stehen. Zwischen Holzminden und Lenne ging es immer heiß her. Ich hatte bereits vor dem Spiel das Gefühl, dass einige Spiele das Spiel aufgrund des Heimvorteils auf die leichten Schulter genommen haben und ganz ehrlich, wenn ein eiskalter Stürmer wie Edward Urich auf dem Platz steht, dann muss man höllisch aufpassen. Wie er das Tor gemacht hat, das war schon extrem stark."

Redaktion: "Im Sommer folgte dann der Umbruch. Dein bester Kumpel Ramon Schreiner und Artwasd Zaturjan sind nach Höxter gegangen. Tobias Schulz und Mohammed Chaabu schnüren die Fußballschuhe wieder für den FC Stadtoldendorf, aber du bist in Holzminden geblieben. Warum bist du geblieben?"

Kevin: "Michael Lotze hat mich bereits in der Winterpause bei einem Hallenturnier in Bad Pyrmont gefragt, ob ich auch in der Saison 2018/2019 für den SV06 Holzminden spielen möchte. Ich habe ihm daraufhin meine Zusage für die nächste Spielzeit gegeben und diese Ali Chaabu in einem weiteren Gespräch bestätigt. Somit habe ich mir im Sommer auch keine Gedanken über einen Wechsel gemacht."

Kevin Wilms hat immer den Ball im Blick.

Redaktion: "Nun seid ihr wieder in der Kreisliga, jedoch hat sich euer Kader deutlich verjüngt. Wie zufrieden bist du mit der Hinrunde und wie hat die Integration der A-Jugendlichen funktioniert?"

Kevin: "Ich bin mit der Hinrunde relativ zufrieden. Wir haben im ersten Spiel gleich gegen den Meisterschaftsfavoriten Kirchbrak gewonnen und da auch guten Fußball gezeigt. Es gab aber auch zwei Spiele gegen Eschershausen, in denen wir verdient verloren haben. Vorm Rückspiel hatte ich gedacht, dass wir aus den Fehlern aus dem Hinspiel gelernt haben. Der Schritt die Mannschaft zu verjüngen war aber definitiv die richtige Entscheidung. Die Jungs bringen sich ein und zeigen, dass sie sich zerreißen wollen."

Redaktion: "Wie fandest du die Zeit unter Michael Lotze?"

Kevin: "Ich fand es sehr angenehm unter Michael gespielt zu haben. Michael ist ein offener und ehrlicher Mensch, der uns spielerisch noch etwas beigebracht hat."

Redaktion: "Seit ein paar Spielen ist Ufuk Barasan euer neuer Trainer. Kanntest du ihn schon vorher und wie ist dein erster Eindruck von ihm?"

Kevin: "Ich kenne ihn aus meiner Zeit bei Brenkhausen. Er war zu der Zeit Trainer bei Horn-Bad Meinberg, gegen die wir gespielt haben. Er setzt sehr viel Wert auf Disziplin und Fitness. Zudem möchte er, dass wir auf dem Platz mehr miteinander reden. Die ersten Trainingseinheiten waren gut und auch das neue Aufwärmprogramm vor den Spielen gefällt mir sehr gut. Man merkt, dass er höher gespielt hat und wird die Mannschaft sicherlich weiterbringen."

Redaktion: "Wenn du Wahl hättest, ob du in der Bezirks- oder in der Kreisliga spielen kannst: Was würdest du machen?"

Kevin: "Ich würde schon gerne wieder in der Bezirksliga spielen, da dort besserer Fußball gespielt wird. Das ist als Familienvater und Schichtarbeiter auch wegen den Fahrten nicht so einfach. Aktuell bin ich mit der Kreisliga zufrieden, da jede Woche eine andere Mannschaft für eine Überraschung sorgen kann und man nach Niederlagen höllisch aufpassen muss, nicht durchgereicht zu werden."

Redaktion: "Du hast in der Laufbahn bereits in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen gespielt. Welche Unterschiede kannst du ausmachen?"

Kevin: "In NRW wird definitiv der bessere Fußball gespielt. Viele Situationen werden mit spielerischen Mittel gelöst, wo hier im Kreis oder im Bezirk ein langer Ball gespielt wird. Das hängt allerdings auch mit der fußballerischen Ausbildung zusammen, die dort besser ist. Zudem finde ich's in NRW besser, dass erst ab Landesliga mit Linienrichter gespielt wird. Die meist jungen Linienrichter probieren ihr Bestes und kriegen meinen vollsten Respekt, dass sie sich da jede Woche hinstellen, aber ich finde es auf Kreis-/Bezirksebene dann doch besser, wenn nur einer das Sagen auf dem Platz hat."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftlichen Ziele verfolgst du in der Rückrunde?"

Kevin: "Wir wollen besseren und konstanteren Fußball spielen und uns in den oberen Tabellenregionen festsetzen, was auch der Anspruch einer Mannschaft aus der Kreisstadt sein sollte. Der gesamte Verein muss da allerdings noch eine Schippe drauflegen. Für mich ist es wichtig, dass ich verletzungsfrei bleibe. Ich will weiter als Führungsspieler vorangehen."

Redaktion: "Zur Wintervorbereitung wird mit Bennett Schmitz ein weiterer Offensivspieler zu euch stoßen. Freust du dich auf ihn?"

Kevin: "Ich hatte bisher noch keine Möglichkeit ihn kennenzulernen. Ich habe von Mats Lüttmann aber schon viel über ihn gehört. Ich denke, dass er uns weiterbringen wird und freue mich auf ihn."

Redaktion: "Bis zur Wintervorbereitung dauert es allerdings noch ein wenig. Nun ist erstmal Hallenfußball angesagt. Wo spielst du in diesem Jahr mit?"

Kevin: "Wir nehmen in Hameln und in Uslar an Hallenturnieren teil. Ganz besonders freue ich mich auf Uslar, da ich dort im letzten Jahr "Spieler des Turniers" geworden bin. Ich denke ausschlaggebend dafür war, dass ich beim 4:0-Sieg gegen die SG Rehbachtal zwei Tore geschossen habe. Wir haben dort im Finale gegen Stadtoldendorf verloren und wollen dort auch dieses Jahr ein gutes Turnier spielen."

Redaktion: "Was möchtest du in deinen nächsten Jahren als Fußballer noch erreichen? Bleibst du dem Fußball nach deiner Spielerzeit erhalten?"

Kevin: "Ich möchte weiter guten Fußball spielen und den Mannschaften, für die ich spielen werde, helfen. Das wichtigste ist allerdings, dass ich mir keine schweren Verletzungen zuziehe. Ich kann gar nicht ohne Fußball, sodass ich mir auch vorstellen kann, irgendwann als Jugendtrainer zu arbeiten."

Redaktion: "Wenn du einen Wunsch frei hättest: Mit wem möchtest du nochmal an deiner Seite auflaufen?"

Kevin: "Ich denke immernoch gerne an die Zeit in Brakel zurück, sodass meine Wahl auf Tobias Puhl fallen würde. Er ist als Stürmer einfach eine Granate."

Fotos: mm

 

Sonntag, 09. Dezember 2018 14:28 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Unser zweiter Gesprächspartner der Interviewreihe ist Artur Kaufmann vom Bezirksligisten FC Stadtoldendorf. In der Homburgstadt ist Kaufmann im Sturm und linken Mittelfeld zu Hause und konnte in der laufenden Bezirksligasaison bereits fünf Tore erzielen. In unserem Gespräch blickt Kaufmann auf seine bisherige fußballerische Laufbahn und die Hinrunde im Bezirk zurück.

Redaktion: "Artur, schön, dass du dir die Zeit für dieses Gespräch genommen hast. Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen, bei welchen Vereinen hast du in der Jugend gespielt und was waren deine Höhepunkt?"

Artur: "Gerne. Durch den Kindergarten bin bei der SG Lenne/Wangelnstedt gelandet, wo ich bis zur C-Junioren auch gespielt habe. In der C-Jugend hatten wir eine Spielgemeinschaft mit dem MTSV Eschershausen, sodass ich dann neben Lennes Andreas Schaper auch vom Eschershäuser Karl "Kalle" Köster trainiert wurde. Danach bin ich zum SV06 Holzminden in die B-Junioren Landesliga gewechselt, in der ich auch zwei Jahre gespielt habe. In der A-Jugend haben wir mit Holzminden im Bezirk gespielt. Mein sportlicher Höhepunkt war hierbei die Bezirksligameisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die A-Junioren Landesliga, in der ich dann aus Altersgründen leider nicht mehr spielen durfte."

Redaktion: "Im Herrenbereich von Holzminden warst du auch relativ schnell mit dabei."

Artur: "Ja, ich habe als Spieler des älteren A-Jugendjahrgangs bereits in der Herren-Landesligamannschaft ausgeholfen. In der Saison 2013/2014 habe ich dann unter Marc Beineke in der ersten Mannschaft in der Bezirksliga gespielt. Wir hatten eine coole Truppe beisammen. Als ich dann hörte, dass im Winter einige den Verein verlassen wollen, habe ich Holzminden dann gemeinsam mit Ali Chaabu, der zu dem Zeitpunkt Trainer der zweiten Mannschaft in Holzminden war, in Richtung Stadtoldendorf verlassen."

Redaktion: "Was waren deine positiven Highlights in deinen ersten Herrenjahren?"

Artur: "Da gibt's einige. Im Sommer 2014 konnten wir uns im Kreispokalfinale gegen den TuSpo Grünenplan den Allersheimer Kreispokal in Eschershausen sichern. In der Saison 2014/2015 wurden wir Zweiter der Kreisliga und trafen in der Relegation auf Lauenstein und Bisperode. Gerade das Heimspiel gegen Bisperode, in welchem wir uns den Aufstieg vor mehr als 1.000 Zuschauern gesichert haben, werde ich nie vergessen. Das war ein einmaliges Erlebnis. In der Folgesaison haben wir mit 41 Punkten souverän den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft."

Redaktion: "Und dann verließ Trainer Ali Chaabu gemeinsam mit Mohammed Chaabu, Simon Rybarczyk, Ramon Schreiner und Kevin Wilms in Richtung Holzminden. David Bisset übernahm das Traineramt. Dazu gekommen sind dafür Fuat Kazan und Kasim Yildiz."

Artur: "Genau, die Abgänge waren einfach zu groß. Wir sind viel in Notbesetzung angetreten und sind dementsprechend dann auch unter die Räder gekommen."

Redaktion: "Während dieser Spielzeit sind auch Spieler wie Muzaffer Dogan, Gihad El-Wayss oder Niklas Dorf aus der damaligen A-Junioren ans Team herangeführt worden, die mittlerweile fester Bestandteil eurer Mannschaft sind. Du hast sie drei Jahre trainiert. Wie war diese Zeit?"

Artur: "Es war eine intensive Zeit. Die drei Jahren haben mir sehr viel Spaß gemacht. Gerade den Jungs bei der Integration in die Mannschaft zu helfen, war mir sehr wichtig. Von ihnen habe ich aber auch viel gelernt. Nach der Meisterschaft in der Saison 2016/2017 war die Entscheidung richtig, die Herausforderung Bezirksliga anzunehmen."

Redaktion: "Der richtige Umbruch fand bei den Herren schließlich zur Saison 2017/2018 statt. Eure zweite Mannschaft wurde bereits in der Vorsaison zum Saisonende abgemeldet und David Bisset stand für eine Kreisligamannschaft ein sehr großer Kader zur Verfügung. Dennoch hatten euch nicht viele auf der Rechnung.

Artur: "Wir sind zu einem Team geworden und haben einen richtig guten Start hingelegt. Es hat einen großen Spaß gemacht auf dem Platz zu stehen. Ich kann mir selbst nicht erklären, warum wir es in der Rückrunde dann nochmal so spannend gemacht haben."

Redaktion: "Zurzeit steht ihr mit 17 Punkten auf dem vorletzten Platz der Bezirksliga. Der Relegationsplatz und das rettende Ufer sind nur drei Punkte entfernt. Ist die Punkteausbeute den Leistungen gerecht oder war mehr drin? Was muss besser werden?"

Artur: "Wir sind furios gestartet. Wir haben Kirchbrak im Pokal souverän mit 4:0 besiegt, knapp mit 2:3 in Schliekum verloren und dann 6:1 gegen Lenne gewonnen. Unser größtes Manko ist unsere Chancenverwertung. Wenn du die Chancen nicht machst, wird das gnadenlos ausgenutzt. Auch an der Rückwärtsbewegung müssen wir arbeiten. Wir hätten schon zehn Punkte mehr auf dem Konto haben müssen. Wir müssen in der Winterpause weiter an der Einstellung arbeiten und in den Spielen auch mal das Glück erzwingen. Dann werden wir den Klassenerhalt schaffen, den Lenne meiner Meinung nach auch meistern wird."

Redaktion: "Im Sommer hattet ihr mit Tobias Schulz und Mohammed Chaabu zwei externe Neuzugänge von Holzminden. Wir machen sie sich?

 Artur: "Mohammed ist eine richtige Verstärkung. Er hält unsere Abwehr zusammen. Tobi kommt leider nicht so richtig in den Tritt. Verletzungen halten ihn immer wieder auf, mehrere Spiele in Folge zu machen. Das Gleiche gilt für Achmed El-Wayss, der nach dem Aufstieg wieder angefangen hat. Er ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, aber nach 2 -3 Spielen fällt er meist verletzt wieder aus, was mir für ihn persönlich sehr leid tut."

Redaktion: "Als ihr den neuen Kunstrasenplatz bekommen habt, schoben euch die Verantwortlichen der gegnerischen Vereine, unabhängig von der Tabellensituation, einen Heimvorteil zu. Ist der Kunstrasenplatz für euch im Bezirk ein Vorteil?"

Artur: "Nein. Der Kunstrasen kommt im Bezirk vielen Mannschaften entgegen. Das sieht man auch, wenn man auf unsere Ergebnisse schaut. Wir haben zu Hause erst acht Punkte und somit einen Punkt weniger als auswärts geholt."

Redaktion: "Wie schätzt du die Bezirksligastaffel ein. Kann in dieser Liga jeder jeden schlagen?"

Artur: "Bis auf Newroz Hildesheim und FC Eldagsen, die spielerisch sehr stark sind, kann man in der Liga eigentlich jeden schlagen. Dies hat auch das Spiel gegen Schliekum gezeigt, wo wir in der ersten Halbzeit zu viele Chancen liegen gelassen haben. Dann lagen wir auf einmal mit 0:2 zurück und haben gerade noch so 2:2 gespielt. Das sieht man aber auch an der Tabelle wie eng alles beieinander ist. Man darf sich in der Liga keine Pausen erlauben, sonst rutscht man schnell ab". 

Redaktion: "Seit dieser Spielzeit habt ihr auch wieder ein zweite Mannschaft. War dies der richtige Schritt?"

Artur: "Auf jeden Fall. Jede Bezirksligamannschaft braucht eine Reserve. Wir machen unter anderem auch Teamabende zusammen und sind zufrieden, wenn's so weiterläuft. Die Chemie passt."

Redaktion: "Im letzten Jahr konntet ihr in Eschershausen und Uslar die Hallenturniere gewinnen und auch den Fankurven-Cup absahnen, der in diesem Jahr erstmals als Hallenturnier stattfinden wird. Ihr werdet auch in diesem Jahr bei allen Turnieren dabei sein. Was sind eure Ziele?"

Artur: "Wir werden gute Truppen zu den Turnieren schicken und wollen versuchen die Titel zu verteidigen."

Redaktion: "Blicken wir zum Schluss noch kurz auf die Kreisliga. Wer wird deiner Meinung nach Meister und wer spielt die Relegation?"

Artur: "Grünenplan wird die Meisterschaft gewinnen. Ich habe Holzminden allerdings noch nicht abgeschrieben. Ich denke, aber dass sie in die Relegation kommen werden."

Foto: mm

 

 

Samstag, 01. Dezember 2018 10:00 Uhr

Grünenplan (mm). Vieles hat sich im Sommer beim TuSpo Grünenplan geändert. Trainer Karsten Tute wurde durch Waldemar Delzer beerbt, die Dreierkette wurde durch eine Viererkette ersetzt und der TuSpo wurde wegen seiner hochkarätigen Neuzugänge mit Landes- und Bezirksligaerfahrung als einer der Titelkandidaten gehandelt. Zur Winterpause stehen die Grünenplaner mit 13 Siegen und zwei Niederlagen deutlich an der Tabellenspitze.

Großen Anteil daran haben die Söhne von Waldemar Delzer, die beide vom SV Alfeld aus der Bezirksliga in die Kreisliga Holzminden gewechselt sind. In Torlaune präsentiert sich derzeit der 23-jährige Alexander Delzer. Mit 20 Toren führt Grünenplans Spielmacher die Torjägerliste an. Der Fels in der Grünenplaner Abwehr ist der 30-jährige Andrej Delzer, welcher mit seiner Erfahrung viele Gefahrensituation souverän löst.

Wir haben uns mit den Erfolgsgaranten des Tabellenführers im Grünenplaner Vereinslokal "Bergcafe" getroffen und mit ihnen über ihre fußballerischen Erlebnisse, die momentane Saison und insbesondere ihre Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Andrej und Alexander, schön dass ihr euch zu diesem Interview bereit erklärt habt. Wo habt ihr bisher gespielt, auf welchen Positionen wurdet ihr eingesetzt und was waren eure größten Erfolgen?"

Andrej: "Ich bin mit 7,5 Jahren aus Omsk (Sibirien) nach Deutschland gekommen. Mit 8 Jahren habe ich mit dem Fußball bei der JSG Alfeld/Rettberg angefangen und quasi mein ganzes Leben in Alfeld gespielt. Von der C - A-Junioren war mein Vater auch mein Trainer. Im Herrenbereich habe ich in der Bezirksliga und drei Jahre in der Landesliga gespielt. Ein Segen und gleichzeitig aber auch ein Fluch ist die Tatsache, dass ich bis auf die Position des Torwarts bereits auf fast jeder Position gespielt habe und dementsprechend sowohl offensiv als auch defensiv spielen kann. Meine größten Erfolge waren der Aufstieg aus der Bezirks- in die Landesliga und der Bezirkspokalsieg gegen die SG Hameln 74 im Hamelner Weserberglandstadion."

Alexander: "Ich habe in der F-Jugend des TSV Föhrste mit dem Fußballspielen angefangen und bin dann nach einer Zeit zum SV Alfeld gewechselt, wo ich bis vor Kurzem auch durchgehend gespielt habe. Gemeinsam mit meinem Teamkollegen Oguzhan Dogan habe ich nach der Jugend zunächst bei meinem Vater in der zweiten Mannschaft gespielt, ehe ich auch ein Jahr lang in der Landesligaherrenmannschaft mit meinem Bruder zusammenspielen konnte. Ich habe fast immer Zehner gespielt. Eine Saison wurde auch mal als Sechser eingesetzt. Mit meinen 23 Jahren konnte ich noch keinen großen Erfolg feiern. Für mich persönlich war es aber immer wieder ein Highlight im C- bis A-Jugendbereich für den Hildesheimer Stützpunkt zu spielen und mich bei Turnieren mit Mannschaften wie Bremen oder Hannover zu messen."

Redaktion: "Seit diesem Sommer spielt ihr beide für den TuSpo Grünenplan. Hattet ihr als Alfelder den TuSpo Grünenplan schon länger im Blick?"

Andrej: "Durch Markus Funke, der durch seine ehemalige Zeit in Grünenplan noch gute Connection zum Team hat, hat man des Öfteren mal etwas gehört. Wir wußten in welcher Liga sie spielen, aber haben uns nicht unbedingt die Tabelle angeschaut. Einziger Berührungspunkt war ein Testspiel im letzten Winter, welches wir mit Alfeld für uns entscheiden konnten."

Andrej Delzer kurbelt den Spielaufbau beim TuSpo an.

Redaktion: "Schon vor der Winterpause der letzten Spielzeit stand fest, dass euer Vater Trainer in Grünenplan wird. Stand zu dem Zeitpunkt auch schon fest, dass ihr mit ihm zum TuSpo geht?"

Alexander: "Nein, er hat uns natürlich frühzeitig informiert, dass er Grünenplan übernehmen wird, aber die Entscheidung, ob wir mitkommen, hat er uns überlassen. Er hat nicht versucht uns zu überreden, zumal ihm an Alfeld auch etwas liegt."

Andrej: "Genau. Für mich war es einfach so, dass ich über 20 Jahre in Alfeld gespielt habe und mich die neue Herausforderung einfach gereizt hat. Für mich kann ich sagen, dass die Entscheidung richtig war und sie mir gut getan hat."

Redaktion: "Mit welchen Erwartungen seid ihr nach Grünenplan gekommen und wie wurdet ihr aufgenommen?"

Andrej: "Mein persönliches Ziel war und ist mit Grünenplan Meister zu werden und in den Bezirk aufzusteigen, auch wenn ich die Liga vorher nicht kannte."

Alexander: "Ich will definitiv auch höher als Kreisliga spielen. Wir sind da ja auch auf einem guten Weg. Der Unterschied zur Bezirksliga ist zwar schon groß, aber wenn man sich in der Breite verstärkt, wäre das für uns auf jeden Fall machbar. Wir wurden von der Mannschaft, aus der vorher auch einige in Alfeld gespielt haben, sehr gut aufgenommen. Es ist sehr familiär und herrscht auf und neben dem Platz ein guter Zusammenhalt."

Redaktion: "Ihr habt in der Vorbereitung unter anderem Bezirksligisten wie den TSV Lenne und den FC Sülbeck-Immensen geschlagen. Zu Beginn der Saison konntet ihr diese Leistungen zunächst nicht bestätigen und seid im Pokal in Bevern ausgeschieden. Darüber hinaus habt ihr nach Niederlagen gegen Kirchbrak und Holenberg nur drei Punkte aus den ersten drei Spielen geholt. Wie könnt ihr euch diesen Leistungseinbruch erklären?"

Alexander: "Ich denke, dass dies mit vielen Dingen zusammenhängt. Zum einen haben wir in der Defensive von der Dreierkette auf eine Viererkette umgestellt, zum anderen waren an den Spieltagen auch nicht immer alle Leistungsträger an Bord, welches wir an den Tagen nicht auffangen konnten. In den Spielen hat es uns an Qualität gefehlt. Bestes Beispiel war das Spiel gegen Holenberg, wo neben meinem Bruder und mir auch Thomas Ptak und Oguzhan Dogan gefehlt haben."

Alexander Delzer besitzt immer ein Auge für den Mitspieler.

Redaktion: "Ihr habt beide in den letzten Jahren überkreislich gespielt. Welche Unterschiede könnt ihr zur Kreisliga Holzminden ausmachen?"

Alexander: "Ich muss sagen, dass die Kreisliga Holzminden schlechter geredet wird, als sie es in Wirklichkeit ist. Sie hat ein gutes Niveau. Das sieht man auch daran, dass die meisten Mannschaften in der Tabelle eng beieinander sind."

Andrej: "Natürlich ist es ein großer Unterschied zur Bezirksliga. Kreis Holzmindener Mannschaften spielen ja nach dem Aufstieg meist gegen den Abstieg. Die ersten sechs - sieben Mannschaften haben für die Kreisliga ein echt gutes Niveau."

Redaktion: "An welches Spiel denkt ihr noch gerne zurück und welche Gegner haben euch am meisten abverlangt?"

Andrej: "Ich denke natürlich noch gerne an das Spiel in Holzminden zurück. Dass ich zwei Tore in einem Spiel erziele, passiert mir auch nicht oft. Ich fand Boffzen und GoLüWa sehr unangenehm. Boffzen hat sich trotz der Rückstands nicht aufgegeben. GoLüWa war technisch gut und in den Zweikämpfen sehr griffig. Es war sehr schwierig, Tore gegen sie zu erzielen."

Alexander: "Die beste Saisonleistung haben wir im Rückspiel gegen Kirchbrak gebracht. Da haben wir in der Defensive wenig zugelassen und einfach guten Fußball gezeigt. Für mich war Bevern im Pokalspiel der schwerste Gegner. Da haben sie echt guten Fußball gespielt und uns viele Defizite aufgezeigt, die wir in der Zwischenzeit aufarbeiten konnten. Zudem war es gegen Eschershausen sehr schwer zu gewinnen, was wir dann aber zum Glück, auch wenn ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen wäre, getan haben."

Redaktion: "Wie zufrieden seid ihr derzeit? An welchen Stellschrauben muss eurer Meinung noch gedreht werden?"

Andrej: "Mit der Defensive bin ich an sich zufrieden. Es dauert eben seine Zeit, bis man die Umstellung von einer Dreier- auf eine Viererkette vollzogen hat. Im Spielaufbau haben wir uns in der Zwischenzeit schon verbessert. Verbessern kann man sich da eigentlich immer."

Alexander: "Wir müssen weiter an unserer Chancenverwertung arbeiten. Wir haben manchmal Chancen für 5 Spiele und machen einfach zu wenig daraus. Zudem laufen wir in den Spielen noch zu oft ins Abseits."

Redaktion: "Es kommt in der heutigen Zeit nicht oft vor, dass Brüder, die 7 Jahre auseinander liegen, für dieselbe Mannschaft spielen. Wie würdet ihr euer Verhältnis beschreiben und welche Fähigkeiten bewundern euch an eurem Bruder am meisten?"

Alexander: "Natürlich habe ich als "kleiner Junge" zu Andrej aufgeschaut. Er war so gesehen mein Idol. Ich war oft bei Spielen von ihm. Er ist schnell, zweikampf- und kopfballstark und zudem auch torgefährlich - das gibt's nicht oft. Er ist für mich ein kompletter Spieler."

Andrej: "Ich war oft bei Spielen von Alex und ich habe mich sehr gefreut, als wir dann erstmals gemeinsam bei Alfeld, noch zu Landesligazeiten auf dem Platz gestanden haben. Alex ist ein Spieler, der für die Mannschaft arbeitet und sie antreibt. Er verfügt über ein sehr gute Technik und besitzt im Spielaufbau eine sehr gute Übersicht. Natürlich ist er auch sehr torgefährlich."

Redaktion: "Wir kommen langsam zum Ende unseres Gesprächs. Welche Schlagzeile wollt ihr am Ende der Saison lesen?"

Andrej: "Natürlich "TuSpo Grünenplan ist Meister und steigt in den Bezirk auf". Bis zur Meisterschaft ist es aber noch ein weiter Weg, für den wir arbeiten müssen. Und sollten wir den Aufstieg schaffen, müsste man an der Kaderbreite arbeiten und auf einigen Positionen noch personell nachlegen."

Redaktion: "Alexander, du stehst derzeit mit 20 Toren an der Spitze der Torjägerliste, die dies Jahr wieder mit einer Torjägerkanone prämiert wird. Ist das neben der Meisterschaft auch dein Ziel?"

Alexander: "Die Torjägerkanone wäre nur ein Nebenprodukt und ist auch nicht mein Ziel. Mein Ziel ist die Meisterschaft. Von mir aus kann Marvin Lipke die Kanone holen."

Redaktion: "Danke für das Interview"

Foto: mm

 

 

Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr

Holzminden (red). Im Fußballgeschäft sorgt Jan Eckhardt für keine großen Schlagzeigen mehr. Der ehemalige Jugendspieler des SV 06 Holzminden sowie SC Paderborn und spätere Kicker des FC Stahle 30 zählte vor 13 Jahren zu den größten Talenten in Südniedersachsen. Seit fast fünf Jahren liebt er eine andere Sportart - den Triathlon.

Im Interview mit René Wenzel spricht der 30-jährige Holzmindener über seine Zeit als Fußballer, sein neues Hobby und die Reaktionen seines Vaters, Trainer-Legende Werner Eckhardt.

"Jan, warum sieht man dich schon seit vier Jahren nicht mehr regelmäßig auf dem Fußballplatz?"

"Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Durch den Umzug nach Göttingen und den täglichen Weg zur Arbeit nach Holzminden, war es zeitlich nicht mehr möglich, an einem geregelten Trainingsbetrieb teilzunehmen. Zudem habe ich auch mehr und mehr den freien Sonntag schätzen gelernt…"

"Jetzt stehen bei dir die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen im Fokus. Wie kam es zum Wechsel in die Sportart Triathlon?"

"Das verdanke ich einem Kumpel. Er hat mir vom Triathlon erzählt und mich hat die Herausforderung dann so gereizt, dass ich angefangen habe zu trainieren. Im Sommer 2013 habe ich dann tatsächlich auch meinen ersten Triathlon in Hamburg absolviert. Die fantastische Atmosphäre beim Rennen hat mich dann dazu gebracht, mich auch gleich für weitere Rennen anzumelden."

"Und was liegt dir dabei am besten?"

"Ganz klar das Radfahren, aber Laufen ist auch noch in Ordnung. An meiner Schwimmtechnik muss ich allerdings weiterhin noch arbeiten."

"Was macht diese Ausdauersportart so besonders?"

"Die sportliche Herausforderung, drei sehr unterschiedliche Sportarten hintereinander zu meistern, ist sehr reizvoll. Ganz besonders sind auch die familiäre Atmosphäre sowie das Gemeinschaftsgefüge der Athleten untereinander. Auch wenn natürlich jeder gewinnen will, wird die sportliche Leistung eines jeden Teilnehmers gewürdigt und respektiert. Als Athlet hilft man sich auch während des Wettkampfes untereinander und tauscht den einen oder anderen Tipp aus. Zudem kenne ich kaum eine Sportart, bei dem die Profis noch so nah an der Basis sind und so auch für jeden Hobbyathleten erlebbar bleiben. Dazu gibt es auch noch ein passendes Beispiel."

"Und das wäre?"

"Im vergangenen Frühjahr beim Rennen in St. Pölten habe ich den Zieleinlauf der letzten Athletin miterlebt. Und abgesehen davon, dass nicht mehr ganz so viele Zuschauer anwesend waren, wurde sie genauso auf der Zielgeraden angefeuert, als ob sie die Gewinnerin des Rennens wäre. Dabei wurde sie traditionsgemäß von einer großen Gruppe Helfer ins Ziel eskortiert und auch einige Profiathleten waren noch anwesend. So ein Erlebnis ist kaum mit Worten zu beschreiben und verdeutlicht einfach den besonderen Spirit bei diesem Sport. Das beschert mir heute noch eine Gänsehaut."

"Gab es sonst noch Erlebnisse, die man nicht vergisst?"

"Eine schwierige Frage. Da gibt es so einiges… Natürlich zuerst einmal den Zieleinlauf bei meinem ersten Triathlon in Hamburg. Besonders war auch mein letzter Zieleinlauf beim Ironman 70.3 in Pula im vergangenen September im dortigen Amphitheater. Ein außergewöhnlicher Wettkampf war die Challenge auf Island im vergangenen Jahr vor atemberaubender Kulisse, aber auch unter extremen Bedingungen mit viel Wind und Kälte. Wenn ich jetzt hier auf die Erlebnisse zurückblicke, kann ich es kaum erwarten, dass die Saison mit dem ersten Rennen endlich wieder losgeht."

"Wie geht es denn weiter?"

"Die nächste Reise führt Ende April nach Sardinien für eine Mitteldistanz. Ein paar Wochen später geht es dann in die Slowakei zum „The Championship“ der Challenge Serie, ebenfalls eine Mitteldistanz. Und Anfang Juli steht dann mein Saisonhighlight an: meine erste Langdistanz beim Ironman in Frankfurt."

"Wie kannst du den ganzen Aufwand mit deinem Beruf kombinieren?"

"Dazu gehört schon ein bisschen Disziplin. Aber es motiviert mich, mir immer neue, herausfordernde Ziele zu setzen. Allerdings ist mir vor allem wichtig, dass der Spaß am Sport im Vordergrund steht und das Training nicht zur Belastung wird. In der Regel kann ich während des Sports gut abschalten und die Einheiten bieten einen perfekten Ausgleich zum teilweise stressigen Berufsalltag. Und was gibt es schöneres, als an einem schönem Sommertag auf dem Rad durch die Landschaft zu „fliegen“ oder auch mal beim Laufen die Frische eines Regenschauers über sich „ergehen“ zu lassen… Naja und beim Schwimmen? Da freue ich mich eher auf die heiße Dusche nach dem Training."

"Das mit der heißen Dusche kennt man auch aus dem Fußball in dieser Jahreszeit…Was hat eigentlich dein Vater, Trainerlegende Werner Eckhardt, zum Wechsel in den Triathlon gesagt?"

"Ach, das war nicht wirklich ein großes Thema. Wir hatten viele schöne gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen durch den Fußball - aber die Zeiten ändern sich. Im letzten Jahr hat er mich dann auch zu einem Rennen nach Kroatien begleitet. Das Rennen und die Veranstaltung insgesamt haben ihm auch gut gefallen. Wir sind sogar ein paar Tage vor dem Rennen zusammen mit dem Fahrrad die Radstrecke abgefahren."

"Vermisst du die Zeit als Fußballer überhaupt nicht?"

"Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich das Fußballspielen nicht wirklich vermisse. Vielmehr ist es eher die Kameradschaft in der Mannschaft. Insbesondere in Stahle war das etwas ganz besonderes und ich habe mich mit den Jungs und im ganzen Verein immer pudelwohl gefühlt. Wir hatten echt viele tolle Momente auf und neben dem Platz. Ich freue mich jetzt noch immer, wenn ich mal die Gelegenheit habe, meine ehemaligen Mitspieler auf ein Bier zu treffen. Wobei es hier meistens nicht bei einem Bier bleibt…"

"Aber Fußball spielst du aktuell gar nicht mehr?"

"Nein, nicht wirklich. Ich habe im vergangenen Jahr einmal die Fußballschuhe für einen Spaßkick in der Halle angezogen. In den nächsten Tagen hatte ich dann einen tierischen Muskelkater (lacht)."

"Also ist eine Rückkehr auf den Fußballplatz ausgeschlossen?"

"Man sollte zwar niemals nie sagen, aber ich glaube hier und heute kann ich definitiv eine Rückkehr auf den Fußballplatz ausschließen. Ich kann allerdings jedem nur empfehlen, mal einen Triathlon auszuprobieren. Es gibt für jeden die passende Distanz und es ist eine wirklich tolle Erfahrung."

 

Fotos: privat

Jugend
Samstag, 15. Dezember 2018 08:32 Uhr
Futsal-Bezirksmeisterschaften: C- und B-Junioren messen sich in Bodenwerder
Freitag, 14. Dezember 2018 06:53 Uhr

Langenhagen/Alfeld (mm). Am kommenden Wochenende beginnt auch für die A-Junioren Bezirksliga Mannschaften des Kreises Holzminden die Futsal-Bezirksmeisterschaft. Während der SV06 Holzminden auf eine Teilnahme verzichtet, teilt sich die Mannschaft der JSG Forstbachtal, die in der laufenden Spielzeit Zweiter ist, in zwei Teams auf.

Die JSG Forstbachtal I wird sowohl den ersten als auch den zweiten Spieltag in Alfeld spielen. Am morgigen Samstagnachmittag, den 15.12. beginnt die Gruppe A5, in welcher sie auf den 1. FC AEB Hildesheim U19, den 1. FC Wunstorf II, den JFC Kaspel 09, den JFV Süd, die JSG Hameln-Land I, den VfR Germania Ochtersum I und den VfV Borussia Hildesheim I treffen, mit dem ersten Spieltag. Der zweite Spieltag wird am 06. Januar 2019 ausgetragen.

Spiele der JSG Forstbachtal I im Überblick:

14.24 Uhr JSG Forstbachtal I gegen VfV Borussia Hildesheim I

15.18 Uhr 1. FC Wurstorf gegen JSG Forstbachtal I

16.12 Uhr JSG Forstbachtal I gegen VfV Germania Ochtersum I

17.06 Uhr JSG Forstbachtal I gegen JFV Süd

Zweimal nach Langenhagen muss die JSG Forstbachtal II reisen. Der erste Spieltag der Gruppe A2 wird am kommenden Sonntag, den 16.12. ausgetragen. Die Forstbachtaler treffen in ihrer Gruppe auf den HSC Hannover U19 I, den JFV Calenberger Land U18, den JFV Neustädter Land II, die JSG Grasdorf/Wülfel II, den SV Arminia Hannover I, den TuS Garbsen II und den VfV Borussia Hildesheim U19 II. Der zweite Spieltag wird am 05. Januar 2019 stattfinden.

Spiele der JSG Forstbachtal I im Überblick:

10:06 Uhr TUS Garbsen II gegen JSG Forstbachtal II

11.00 Uhr JSG Forstbachtal II gegen JFV Neustädter Land II

11:54 Uhr JSG Grasdorf/Wülfel II gegen JSG Forstbachtal II

13:24 Uhr VfV Borussia Hildesheim U19 II gegen JSG Forstbachtal II

Foto: mm

 

Mittwoch, 12. Dezember 2018 09:39 Uhr

Kreis Holzminden (r). Seit diesem Sommer spielen die C1-Junioren der JSG Forstbachtal auf Bezirksebene und vertreten den Fußballkreis dort bisher würdig. Pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit haben die Jungs um Trainer Achim Rauls und Daniel Ecke genau die passende Unterstützung erhalten. Die beiden Holzmindener Unternehmen Jens Müller GmbH und Heine GmbH, die Fachpartner für Straßen- und Tiefbau sowie für Abbruch- und Erdarbeiten, spendeten einen kompletten Satz Aufwärmshirts.

Jens-Peter Christoph, selbst lange aktiver Fußballer in Holzminden und Negenborn, ließ es sich als Geschäftsführer der Firmen nicht nehmen, die Shirts vor dem Heimspiel gegen Hildesheim an seiner alten Wirkungsstätte im Negenborner Hooptal zu überreichen. Das Team der JSG bedankte sich entsprechend auf seine Weise und gewann gegen die Domstädter vor den Augen des begeisterten Sponsors souverän mit 3:0.

Foto: JSG Forstbachtal/J.M.

Mittwoch, 12. Dezember 2018 06:58 Uhr

Delligsen (mm). In der Delligser Sporthalle fand am vergangenen Sonntag die zweite von insgesamt vier Vorrunden bei den D-Junioren statt. Einige Mannschaften, die in der ersten Runde noch viele Punkte sammeln konnten, ließen Punkte liegen und rutschten sogar aus der TOP 10 heraus. Hiervon profitierten somit auch andere Teams, die sich nun berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der Endrunde machen können.

In der Gruppe A traf der MTSV Eschershausen auf die Kreisauswahl, die JSG Forstbachtal II, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II und die JSG Hils. Die Raabestädter wurden mit zehn Punkten Gruppensieger. Sieben Punkte konnte sich die Kreisauswahl sichern, die außerhalb der Wertung mitspielt. Die JSG Hils kam auf sechs Punkte und wurde Gruppendritter.

Gruppe A

1. MTSV Eschershausen 6:2 Tore 10 Punkte

2. Kreisauswahl 6:2 Tore 7 Punkte

3. JSG Hils 8:3 Tore 6 Punkte

4. JSG Forstbachtal II 3:9 Tore 3 Punkte

5. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 1:8 Tore 1 Punkt

In der Gruppe B trafen der SV06 Holzminden I, die JSG Ith, der SV06 Holzminden II, der MTV Bevern III und die JSG Forstbachtal aufeinander. Das entscheidende Duell konnte der SV06 Holzminden I gegen die JSG Forstbachtal für sich entscheiden, womit die Kreisstädter ohne Punktverlust Gruppensieger wurden. Forstbachtal landete mit sechs Punkten auf dem zweiten Rang.

Gruppe B

1. SV06 Holzminden I 13:0 Tore 12 Punkte

2. JSG Forstbachtal 6:4 Tore 9 Punkte

3. JSG Ith 3:6 Tore 6 Punkte

4. SV06 Holzminden II 2:9 Tore 3 Punkte

5. MTV Bevern III 0:5 0 Punkte

Richtig spannend ging es in der Gruppe C zu, in welcher die SG Lenne/Wangelnstedt nicht antrat, sodass die Punkte kampflos mit einer 5:0-Wertung an die Mannschaften gingen. In dieser Gruppe erspielten sich sowohl der TSV Heinade als auch die JSG Boffzen/Fürstenberg neun Zähler. Wegen des besseren Torverhältnisses wurde der TSV Heinade Gruppensieger. Der FC Stadtoldendorf und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I kamen auf sechs Punkte. 

Gruppe C

1. TSV Heinade 12:2 Tore 9 Punkte

2. JSG Boffzen/Fürstenberg 9:3 Tore 9 Punkte

3. FC Stadtoldendorf 9:6 Tore 6 Punkte

4. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 9:8 Tore 6 Punkte

5. SG Lenne/Wangelnstedt 0:20 Tore 0 Punkte

Auch in der Gruppe D lieferten sich die SG Wesertal und der MTV Bevern ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gruppensieg. Beide Team konnten ihre Begegnungen gegen die JSG Ottenstein, die JSG Forstbachtal Mädchen und den MTV Bevern II erfolgreich bestreiten. Im direkten Duell trennten sich die Mannschaften mit einem Remis voneinander, sodass beide Mannschaften die zweite Vorrunde mit zehn Punkten beendeten. Aufgrund des besseren Torverhältnisses landete der MTV Bevern auf dem ersten Platz.

Gruppe D

1. MTV Bevern 7:0 Tore 10 Punkte

2. SG Wesertal 6:0 Tore 10 Punkte

3. MTV Bevern II 6:3 Tore 6 Punkte

4. JSG Ottenstein 1:6 Tore 3 Punkte

5. JSG Forstbachtal Mädchen 0:11 Tore 0 Punkte

Zwischenstand nach 2 von 4 Vorrunden

1. TSV Heinade 2,63 Punkte

2. SG Wesertal 2,50 Punkte

3. MTV Bevern 2,25 Punkte

4. SV06 Holzminden 2,13 Punkte

5. MTV Bevern II 1,86 Punkte

5. JSG Boffzen/Fürstenberg 1,86 Punkte

5. MTSV Eschershausen 1,86 Punkte

8. JSG Ith 1,71 Punkte

9. JSG Hils 1,57 Punkte

10. JSG Forstbachtal 1,50 Punkte

11. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 1,38 Punkte

11. FC Stadtoldendorf 1,38 Punkte

13. MTV Bevern III 1,25 Punkte

13. SV06 Holzminden II 1,25 Punkte

15. JSG Forstbachtal II 0,50 Punkte

15. JSG Ottenstein 0,50 Punkte

17. SG Lenne/Wangelnstedt 0,38 Punkte

17. JSG Forstbachtal Mädchen 0,38 Punkte

19. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 0,14 Punkte

(Kreisauswahl E-Junioren 2,00 Punkte)

Mittwoch, 12. Dezember 2018 06:52 Uhr

Holzminden (mm). Auch bei den E-Junioren wurde am vergangenen Sonntag die zweite von insgesamt vier Vorrunden gespielt. Einige Mannschaften konnten ihre Leistungen der ersten Runde nicht bestätigen, dafür nahmen andere Mannschaften dieses Mal mehr Punkte mit. Somit bleibt es weiter spannend, welche acht Mannschaften sich letztlich über das Ticket für die Endrunde freuen dürfen.

Zwei Mannschaften, die in der Gruppe A mehr Punkte als in der ersten Runde einfahren konnten, fand man in der JSG Boffzen/Fürstenberg und im MTSV Eschershausen. Als souveräner Gruppensieger mit fünf Siegen aus fünf Spielen ging die Jugendspielgemeinschaft aus dem Südkreis hervor. Eschershausen konnte zwar gegen Hils und die Mädchenmannschaft von Forstbachtal gewinnen, doch spielte gegen die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I und den FC Stadtoldendorf II nur Unentschieden. Hils konnte seine drei weiteren Duelle für sich entscheiden, sodass sie mit neun Punkten auf dem zweiten Platz der Tabelle landeten. Eschershausen fand sich mit acht Punkten auf dem dritten Platz wieder, dicht gefolgt vom FC Stadtoldendorf II mit sieben Punkten.

Gruppe A

1. JSG Boffzen/Fürstenberg 15:4 Tore 15 Punkte

2. JSG Hils I 7:6 Tore 9 Punkte

3. MTSV Eschershausen 4:5 Tore 8 Punkte

4. FC Stadtoldendorf II 4:5 Tore 7 Punkte

5. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 8:9 Tore 4 Punkte

6. JSG Forstbachtal Mädchen 2:11 Tore 0 Punkte

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gruppensieg lieferten sich die JSG Ith und der TSV Heinade, welche in ihrer Gruppe auf den MTV Bevern, die JSG Hils II und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II trafen. Das direkte Duell entschied Ith für sich. Gegen die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II spielte die Jugendspielgemeinschaft von der Ithbörde Unentschieden, welches letztlich auch für den Gruppensieg reichte. Heinade konnte seine Duelle gegen den MTV Bevern, die JSG Hils II und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II für sich entschieden und wurde mit neun Punkten Zweiter. Zwei Punkte weniger auf dem Konto konnte die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle verbuchen, die als Dritter abschnitt.

Gruppe B

1. JSG Ith 11:3 Tore 10 Punkte

2. TSV Heinade 6:3 Tore 9 Punkte

3. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 4:3 Tore 7 Punkte

4. MTV Bevern 3:7 Tore 3 Punkte

5. JSG Hils II 3:11 Tore 0 Punkte

Auch in der Gruppe C ging es zwischen zwei Mannschaften um den Gruppensieg. Während die SG Lenne/Wangelnstedt, die JSG Forstbachtal und der SV06 Holzminden II gegeneinander Unentschieden spielten, blieben der SV06 Holzminden I und der FC Stadtoldendorf I in den Duellen mit der SG Lenne/Wangelnstedt, der JSG Forstbachtal und dem SV06 Holzminden II unbeschadet. Das direkte Duell konnte der SV06 Holzminden für sich entscheiden, sodass die Kreisstädter ungeschlagen Gruppensieger wurden. Der FC Stadtoldendorf landete mit neun Punkten auf Platz 2.

Gruppe C

1. SV06 Holzminden I 8:0 Tore 12 Punkte

2. FC Stadtoldendorf I 13:2 Tore 9 Punkte

3. SG Lenne/Wangelnstedt 1:7 Tore 2 Punkte

4. SV06 Holzminden II 0:6 Tore 2 Punkte

5. JSG Forstbachtal 2:9 Tore 2 Punkte

Zwischenstand nach 2 von 4 Qualirunden

1. FC Stadtoldendorf 2,63 Punkte

2. SV06 Holzminden 2,44 Punkte

3. JSG Boffzen/Fürstenberg 2,30 Punkte

4. JSG Hils I 2,00 Punkte

5. JSG Ith 1,67 Punkte

5. FC Stadtoldendorf II 1,67 Punkte

7. TSV Heinade 1,63 Punkte

8. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 1,50 Punkte

9. MTV Bevern 1,44 Punkte

10. MTSV Eschershausen 1,30 Punkte

11. SG Lenne/Wangelnstedt 1,25 Punkte

12. JSG Forstbachtal 0,75 Punkte

13. JSG Hils II 0,63 Punkte

14. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 0,60 Punkte

15. SV06 Holzminden II 0,25 Punkte

16. JSG Forstbachtal Mädchen 0,00 Punkte

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Fotos: mm

Überregional
Mittwoch, 14. November 2018 06:57 Uhr
JSG Hameln-Land mit wichtigem Heimsieg gegen Arminia Hannover
Freitag, 09. November 2018 17:24 Uhr

Steimbke/Hameln (r). Die A-Junioren der JSG Hameln-Land reisten am vergangenen Freitagabend zum SVBE Steimbke zum Tabellendritten. Die Vorzeichen der Partie waren klar, Hameln ersatzgeschwächt und Steimbke als Tabellendritter in der Favoritenrolle. Dieser Rolle wurden die Jungs aus dem Kreis Nienburg zu Beginn der Begegnung auch gerecht.

In der 5. Minute musste der stark spielende Gästekeeper, Maarten Brandau, das erste mal hinter sich greifen. Eine klare Abseitsposition wurde vom Schiedsrichtergespann in der Entstehung dieses Treffers nicht geahndet , somit die Gäste abermals im Pech.  20 Zeigerumdrehungen war die Begegnung alt, als Brandau einen Strafstoß der Gastgeber nicht abwehren konnte. Nach dem 2:0 der Gastgeber schien die JSG besser ins Spiel zu finden und verkürzte kurz vor der Pause durch Alex Manka auf 2:1. Diesen Treffer bereitete der Hamelner Kapitän, Jonas Kraus, mustergültig vor. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Pausentee boten die Hamelner Jungs von Trainer Niemeyer eine starke Partie. Hameln übernahm mehr und mehr das Geschehen und gestaltete die Begegnung mehr als ausgeglichen.

Lenard Gallapeni verwandelte in der 52. Minute ein fälligen Strafstoß, nach Foulspiel an Alex Manka, zum Ausgleich 2:2! Der Gastgeber aus Steimbke sah sich nun entschlossenen Gäste gegenüber und war sichtlich überrascht von dem Auftreten der JSG.  Bis zur Schlussphase war es ein gutes Landesligaspiel beider Teams.  

Die Entscheidung in dieser Begegnung fiel dann in der 83. und 85. Minute. Durch eine sehr schöne Einzelaktion vom Hannes Müller ( SVBE ), der gleich 4 Hamelner Akteure stehen ließ und einen individuellen Fehler in der Abwehr zog  Steimbke auf  4:2 davon. Die Reaktion der Gäste aus dem Weserbergland war aber prompt da. Manka nutzte in der 89. Minute seine Einschussmöglichkeit zum erneuten Anschlusstreffer zum  4:3.  Für mehr reichte es der gut spielenden JSG nicht mehr.

Steffen Niemeyer: „Wir waren auch in dieser Begegnung wieder gleichwertig, haben aber im Moment nicht das nötige Glück auf unserer Seite. Das erste Gegentor war mehr als ärgerlich und brachte die Jungs etwas aus dem Tritt. Mein Team hat aber nach dem 2. Gegentreffer sehr gut gearbeitet und wir hätten einen Punkt  verdient gehabt. Hannes Müller vom SVBE war in diesem Match der Unterschied. Die individuelle Klasse von ihm brachte Steimbke den Sieg und uns am Ende auf die Verliererstraße. Nächste Woche spielen wir gegen Arminia und müssen punkten, egal was kommt. Wir arbeiten weiter an uns und werden hoffentlich auf die Verletzten Spieler wieder zurückgreifen können.“

Vorbericht zum Heimspiel gegen Arminia Hannover

Im letzten Spiel der Hinrunde empfängt die A – Jugend der JSG Hameln-Land am morgigen Samstagnachmittag das Tabellenschlusslicht, Arminia Hannover. Um 16.00 Uhr in Afferde wird sich zeigen, ob die Reise für die heimische Elf  in Richtung Mittelfeld oder Abstiegskampf geht. Somit sind die Jungs vom Trainer Steffen Niemeyer in Zugzwang. Arminia steht mit 4 Punkten ebenfalls mit den Rücken zur Wand und wird sicherlich ebenfalls alles dran setzen, um in Hameln zu punkten.   

Die Arminen sind auf keinen Fall zu unterschätzen, so wurde zum Beispiel Twistringen mit 5:1 geschlagen. Im Vergleich verlor die Rattenfänger-Elf dort mit 1:3 !  Die JSG ist also gewarnt und wird viel investieren müssen, um vor dem Winter das Punktekonto noch auf 14 hochschrauben zu können. Ein Heimsieg würde den Anschluss an das Mittelfeld bedeuten und man nimmt erstmal den Druck von der Mannschaft.

Spielerisch wird, die noch immer ersatzgeschwächte Heimmannschaft, den Gästen aus der Landeshauptstadt wohl einiges bieten können, doch ob auch die Einstellung und der Wille mit auf den Kunstrasen gebracht werden, bleibt abzuwarten. Es wird ein Spiel erwartet, indem es nicht um „schön spielen“ geht, sondern um die 3 Punkte.

Steffen Niemeyer: "Am Samstag zählen für uns nur die 3 Punkte! Viele Spieler sind im Moment angeschlagen oder gar verletzt, daher kann ich nicht aus dem Vollen schöpfen. Trotzdem werden wir von Anfang an der Begegnung Druck auf dem Ball ausüben und Arminia unser Spiel aufzwingen. Die Jungs müssen 110 % geben, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu halten.  Verlierst du, bist du im Abstiegskampf mit allem was dazugehört !  Die Jungs wissen um die Bedeutung der Partie und werden sich auf dem Platz zerreißen!“

Foto: JSG Hameln-Land

 

Freitag, 02. November 2018 10:39 Uhr

Afferde/Steimbke (r). In einer Landesliga – Begegnung mit wenig Höhepunkten trennten sich die JSG Hameln-Land torlos von der JSG Engelbostel. Der Gast aus der Landeshauptstadt stand mit nur 3 Punkten am Tabellenende. Wenn man die Ergebnisse der JSG Engelbostel sich ansieht, so kommt man aber schnell zu dem Schluss, dass die Saison bis jetzt sehr unglücklich verlaufen ist.  Bei der JSG Hameln lief auch noch nicht alles nach Plan und die Jungs aus Hameln müssen viele Verletzte und angeschlagene Spieler ersetzen, können also nicht aus dem Vollen schöpfen.

Zu Beginn der Partie wurde von beiden Seiten mit langen Bällen agiert, die von den Abwehrreihen neutralisiert wurden. Zwingende Chancen waren auf beiden Seiten eher Mangelware.

Auch nach dem Wechsel der Seiten spielten beide Mannschaften auf gleichen Niveau. Die Hausherren versuchten nun über Kombinationen sich Einschussmöglichkeiten zu erarbeiten, doch fehlte oft die Konzentration für den letzten Pass.  Auf der anderen Seite erlaubte die Hintermannschaft der JSG Hameln den Gästen auch den ein oder anderen Abschluss, die vom sehr gut aufgelegtem Schlussmann Maarten Brandau allesamt pariert wurden. 

Nach einem taktischen Foul, als letzter Mann, musste Gianluca Bekedorf das Feld in der 65. Minute mit einem Platzverweis verlassen.  Die Hausherren waren somit die letzten 25 Minuten  in Unterzahl.  Ab diesem Zeitpunkt kämpften die Blau – Weißen und erspielten sich noch einige gute Möglichkeiten.  75. Minuten waren gespielt, als sich Lenard Gallapeni über die rechte Seite durchsetzte und trotz Foulspiel dem Ball mustergültig in die Mitte brachte. Drei Hamelner Stürmer standen alleine vor dem Gästekeeper, einschlussbereit.  Der „ Unparteiische“  nahm den Gastgebern diese Chance und pfiff den Vorteil ab. Der Pfiff kam so spät , dass die Situation und die Vorteilsregelung klar zu erkennen war, dies zum großen Ärger der Zuschauer und Akteure.  Eine weiteres Foulspiel an Navid Shamoradi  im Strafraumeck legte das Gespann außerhalb der Box und verwehrten den Hamelner den Strafstoß. Glück hatten die Gastgeber noch in der 88. Spielminute, als Engelbostel eine 100 %-ige Einschussmöglichkeit nach Eckball nicht nutzte. Mit einem torlosen Unentschieden ging es dann in die Kabine.

Steffen Niemeyer: „ Heute hat man gesehen , dass in dieser Liga das Niveau ziemlich ausgeglichen ist und das jeder jeden schlagen kann.  Meine Jungs waren nah dran am „Lucky Punch“ aber was da entschieden wurde, vom Schiri, ist absolut unverständlich und kostet uns das Spiel. Bis zur Winterpause müssen wir noch nachlegen und unbedingt noch punkten, um uns Luft nach unten zu verschaffen. Ich hoffe nur, dass die angeschlagenen und verletzten Spieler bald wieder fit sind und wir mehr Möglichkeiten in der Aufstellung bekommen. Wir werden dran bleiben und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“

Die  A-Junioren der JSG Hameln müssen heute bereits zum Tabellendritten nach Steimbke reisen.  Die Vorzeichen für diese Partie sind aus Hamelner Sicht nicht optimal. Trainer Steffen Niemeyer muss gleich 9 Spieler ersetzten und greift auf die Akteure der B – Jugend und der A2 zurück, um antreten zu können. Somit ist auch die Favoritenrolle in dieser Begegnung klar auf Seiten der Gastgeber und die JSG Hameln hat nichts zu verlieren. Steimbke hat in den letzten Landesliga – Partien  schwankende Leistungen gezeigt, so mussten sie in Twistringen die Punkte mit 1:4 abgeben. Die JSG Hameln kam gegen stark spielende Jungs aus Engelbostel nicht über ein torloses Remis hinaus und sollte noch in den letzten Spielen der Hinrunde punkten um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Anstoß der Begegnung ist um 19.30 Uhr in Steimbke

Steffen Niemeyer: „ Steimbke ist ein Team aus der Spitzengruppe der Liga und eine schwere Aufgabe, die wir versuchen werden zu lösen. Wir können leider nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen und müssen auf insgesamt 9 Akteure verzichten, was diese Aufgabe nicht einfacher macht. Trotzdem haben wir Dank der Unterstützung aus der B1 und A2,  ein Team auf dem Rasen was in der Lage ist, auch in Steimbke zu punkten. Heute gilt es 110 % zu geben und über den Kampf in die Partie zu kommen.  Die Jungs wissen worum es geht und werden alles versuchen um Anschluss an das Mittelfeld zu bekommen.“

Foto: JSG Hameln-Land

 

Donnerstag, 25. Oktober 2018 07:08 Uhr

Garbsen (r). Die A - Jugend der JSG Hameln – Land musste am vergangenen Sonntagmorgen beim TUS Garbsen zum Auswärtsspiel in der Landesliga Hannover antreten. Die Tabellennachbarn trennte vor dem Spiel nur das Torverhältnis in der Tabelle, sodass diese Partie auch für beide Teams richtungsweisend war.

Zu Beginn der Begegnung ging es hin und her. Der TUS erarbeitete sich einige Chancen, war aber ebenfalls anfällig für die schnellen Konter der Gäste aus dem Weserbergland. Mit zunehmender Dauer der Begegnung übernahmen die Gäste aber das Zepter und konnten in der 40. Minute durch Lenard Gallapeni in Führung gehen. Dem verdienten Führungstreffer ging eine schöne Vorarbeit vom gut aufgelegten Niklas Lessmann hervor, der mustergültig Gallapeni in Szene setzte. Gallapeni war es auch, der per Kopf für den Halbzeitstand von 0:2 in der 45. Minute sorgte.

Nach dem Wechsel nahmen die Jungs von Trainergespann  Niemeyer/Bekedorf  das Tempo ein wenig raus und verwalteten das Ergebnis ohne große Schwierigkeiten. Aus dem Nichts gelang dann aber den Gastgebern in der 81. Minute der 1:2-Anschlusstreffer und so wurde die Schlussphase noch einmal etwas hektischer. Der TUS witterte noch einmal die Chance auf mehr und wurde wieder aktiver. Die Defensive der Hamelner Jungs konnte aber jegliche Bemühungen der Garbsener neutralisieren und so war der verdiente Auswärtssieg den Jungs von der Weser nicht mehr zu nehmen.

Steffen Niemeyer: „ Zu Beginn der Partie waren wir noch nicht richtig sortiert, was dem TUS Garbsen einige Möglichkeiten bot. Mitte der ersten Halbzeit waren wir dann das bessere Team und konnten die Gegner kontrollieren. Die Tore von Lenard waren vor der Pause sehr wichtig und auch verdient. Schade bleibt nur, dass wir unsere weiteren Konter nicht konsequent genug ausgespielt haben, um schon vorher in Führung zu gehen. Die Jungs haben eine gute Leistung gezeigt, in allen Mannschaftsteilen waren wir griffig und mit vollem Einsatz dabei. Die taktischen Vorgaben wurden auf dem Rasen 100 % umgesetzt und so sind die 3 Punkte vollkommen verdient."

Foto: mm

 

Freitag, 21. September 2018 12:24 Uhr

Wallensen (r). Für Vereinspräsident Sven Köhne hat die Doppelbelastung jetzt nach einigen Wochen wieder ein Ende. Köhne hatte nach dem Rücktritt von Dietmar Harland das Traineramt beim Hamelner Kreisligisten WTW Wallensen interimsmäßig übernommen.

Neuer Trainer beim WTW Wallensen ist der lizensierte Trainer Torsten Fredrich, der schon rund 40 Jahre im Trainergeschäft ist. Der 56jährige aus Eberholzen trainierte zuletzt in der 2. Kreisklasse zum Übergang des Heinder SV, wobei hier aber klar war, dass es nur um eine Übergangsphase geht. Sven Köhne kennt Fredrich schon rund 30 Jahre und hatte den Kontakt in den letzten Wochen intensiviert und den erfahrenen Trainer so von den Möglichkeiten in Wallensen überzeugt. Schon als 16jähriger hatte Friedrich als Spielertrainer die B-Jugend seines Heimatvereins TSV Sibbesse übernommen. Als Spielertrainer feierte er dann später viele weitere Erfolge, als er Vereine wie Eberholzen oder Gronau in den Bezirk führte. Erfahrung sammelte er später auch in der Ober- oder Niedersachsenliga, aber auch in niederen Klassen. „Die Klasse war mir dabei fast immer egal. Hauptsache, das ganze macht mir Spaß und die Jungs wollen etwas lernen“, so Fredrich.

Mit dem WTW Wallensen übernimmt Fredrich nun das erste Mal einen Verein im Landkreis Hameln-Pyrmont und freut sich auf die neue Herausforderung. „In den letzten Wochen habe ich den WTW noch etwas intensiver verfolgt, als ich es vorher wegen meiner dort spielenden Verwandtschaft eh schon getan habe. Mit der Vereinsführung ist besprochen, dass wir aufgrund des schlechten Starts in der Kreisliga zumindest nichts mit der unteren Tabellenregion zu tun haben wollen und die Saison als Vorbereitung auf die nächste Saison nutzen werden. Dann wollen wir auch oben wieder angreifen, wobei mir besonders die Verzahnung von erster und zweiter Mannschaft mit der A-Jugend wichtig ist. Die jungen Spieler werden ihre Chancen bekommen, sich in der ersten Mannschaft zu behaupten“, verspricht Fredrich, der zum Trainingsauftakt auch gleich die Spieler der zweiten Mannschaft um sich versammelte.

Foto: Göke

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