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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Freitag, 09. Dezember 2022 13:52 Uhr
Herrenturnier des TSV Föhrste: Grünenplan und Kaierde scheiden in der Vorrunde aus
Sonntag, 04. Dezember 2022 18:27 Uhr

Holzminden (mm). Im Nachholspiel der Bezirksliga Staffel 5 konnte der SV06 Holzminden am heutigen Sonntagnachmittag einen Heimsieg feiern. Gegen das Tabellenschlusslicht HSC Blau-Weiß Tündern U23 setzte sich die Mannschaft von Sören Eilers mit 3:0 (1:0) durch. Durch diesen Erfolg überwintern die Kreisstädter mit einem Rückstand von sechs Zählern auf einen Nichtabstiegsplatz.

"Wir haben als geschlossene Mannschaft gut zusammen verteidigt, Räume gut eng gemacht und uns unterstützt. In der ersten Halbzeit haben wir gar nichts zugelassen und hatten mit Mats Lindner als Mittelstürmer einen ganz entscheidenden Faktor, der die Bälle angelaufen und den Gegner unter Druck gesetzt hat", berichtete Eilers. Zur Halbzeit führten die Hausherren mit 1:0. Mats Lindner traf nach einer Ecke (15.). "Wir hätten durch zwei - drei Umschaltsituationen noch höher als 1:0 führen können", skizzierte Eilers den Spielverlauf.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel schloss Lindner einen Konter mit dem 2:0 ab. "Zwischen der 65. und 75. Spielminute war Tündern dran. Da hält uns Matthias Kumlehn mit zwei erstklassigen Paraden im Spiel", hob Eilers die Leistung des Schlussmanns hervor. Für die Entscheidung sorgte letztlich David Liebrecht in der 88. Spielminute, der einen schönen Angriff über Mats Lindner und Lennard Ebert mit dem 3:0 abgeschlossen hat.

"Es war ein verdienter Sieg, den wir heute gegen Tündern geholt haben. Ich denke, wir haben bis auf eine Viertelstunde in der zweiten Halbzeit das Spiel dominiert. Der Sieg war immens wichtig, um mit einem guten Gefühl in die Rückrunde zu starten und eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Wir wissen, dass es in 2023 eine schwere Aufgabe wird, die sechs Punkte aufzuholen, aber als geschlossene Mannschaft können wir das auch schaffen", gibt sich Eilers trotz der schweren Situation zuversichtlich.

Foto: mm

Samstag, 03. Dezember 2022 07:31 Uhr

Holzminden (mm). Nach der 1:4-Heimniederlage gegen den SV Eintracht Afferde steht für den SV06 Holzminden das letzte Bezirksligaspiel des Jahres 2022 an. Am morgigen Sonntagnachmittag wird die U23 des HSC Blau-Weiß Tündern in Holzminden zu Gast sein, die letzte Woche nach einer 3:0-Führung 3:3-Unentschieden gegen den TUS GW Himmelsthür gespielt hat. Der SV06 Holzminden braucht einen Sieg, um den Abstand zum rettenden Ufer zu verkleinern. Anstoß ist um 14 Uhr.

"Wenn wir im neuen Jahr eine realistische Chance auf den Klassenerhalt haben wollen, dann zählen gegen Tündern U23 nur drei Punkte. Tündern hat sich deutlich stabilisiert und ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Auch wenn es niemand hören möchte, haben wir gegen Afferde ein gutes Spiel mit Ball gemacht. Aber zwei Unzulänglichkeiten bringen uns zweimal in Rückstand. Es kann nicht sein, dass ein Spieler, der in der Besprechung zum Spiel explizit angesprochen wird, zweimal blank steht und insgesamt drei Tore macht. Trotzdem hat die Mannschaft sich nicht aufgegeben und alles versucht. Wenn wir Sonntag defensiv gut stehen und die Null halten, dann werden wir das Spiel auch gewinnen", gibt SV-Trainer Sören Eilers das klare Ziel aus.

Foto: mm

Freitag, 02. Dezember 2022 12:45 Uhr

Holenberg (mm). In der Bezirksliga standen sich am vergangenen Sonntagnachmittag der SV06 Holzminden und der SV Eintracht Afferde auf dem Holzmindener Kunstrasenplatz gegenüber. Nach 90 Minuten unterlagen die Holzmindener mit 1:4 (0:1) (wir berichteten).

Fotos: mm

Freitag, 02. Dezember 2022 11:03 Uhr

Freden/Föhrste (red). Schöne Tore, herrliche Kombinationen und jede Menge Emotionen – dafür steht der Hallenfußball. Nach fast dreijähriger pandemiebedingter beginnt am Wochenende im Fußball-Kreis Hildesheim die Hallenspielzeit. Den Auftakt macht das Föhrster Pokalturnier: An drei Tagen messen sich die Damen (Freitag), Herren (Samstag) sowie die Junioren (Sonntag) in der Fredener Sporthalle. Mit von der Partie sind unter anderem die Landesligakicker der SV Alfeld sowie die Junioren des SC Göttingen 05.

Damenturnier am Freitag

„Wir sind total froh, dass wir an allen Turniertagen ein tolles Starterfeld auf die Beine gestellt haben“, sagt TSV-Sprecher Markus Binnewies. Am Freitagabend rollt der Ball ab 18:30 Uhr. Dann duellieren sich acht Damen-Teams in zwei Gruppen. Neben Gastgeber Föhrste sind Bezirksligaspitzenreiter SG Bockenem/Ambergau, Kreisliga-Spitzenteam SSV Elze oder die spielstarken Damen des WTW Wallensen. Der Delligser SC, der MTV Banteln, die SG Blaues Wunder Hannover und der ESV Eintracht Hameln runden das attraktive Starterfeld ab. Nach der Gruppenphase (jeweils zehn Minuten Spielzeit) folgen Halbfinals sowie das kleine und große Finale (jeweils zwölf Minuten Spielzeit).

Am Samstag folgt dann das hochklassig besetzte Herrenturnier. Neben Landesligist SV Alfeld sind die fußballerisch starken Kreisliga-Teams des SV Türk Gücü Hildesheim, des WTW Wallensen, des TSV Föhrste und des TuSpo Grünenplan sowie die Top-Teams der 1. Kreisklasse aus Alfeld, Gronau und Freden vertreten. Komplettiert wird das Starterfeld wird durch den TSV Kaierde, den DSC Duingen, die TSG Everode und die Alfelder A-Jugend.

Um den Unterhaltungswert des Turniers zu steigern, haben die Verantwortlich zudem einen neuen Spielmodus gewählt. „Wir haben uns in diesem Jahr dafür entschieden, den zeitlichen Umfang zu reduzieren und die KO-Phase auszuweiten“, sagt Binnewies. So duellieren sich die zwölf Teams zunächst in vier Vorrundengruppen, ehe die besten acht Mannschaften in den Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalspielen den Sieger ermitteln. „Wir versprechen uns brisante Duelle, tolle Tore – und schönen, fairen Hallenfußball“, betont Binnewies. Das Eröffnungsspiel zwischen dem SV Freden und dem DSC Duingen steigt um 13 Uhr, die Finalrunde ist ab 15:46 Uhr geplant (Spielzeit jeweils zwölf Minuten).

Junioren machen den Abschluss

Zum Abschluss der „blau-weißen“ Turniertage folgen am Sonntag zwei Juniorenturniere der JSG Warberg, der neben dem TSV Föhrste auch der TSV Warzen und der TSV Gerzen angehören. Dabei steht ab 9 Uhr das E-Juniorenturnier, bei dem neben Gastgeber JSG Warberg unter anderem der JFV Flenithi Süd oder die JSG Leinetal an den Startgehen. Ab 13 Uhr folgt dann das Turnier der D-Junioren, das mit dem starken Nachwuchs des SC Göttingen 05, Kreisliga-Spitzenreiter SV BW Neuhof, den weiteren Kreisliga-Spitzenteams des JFC Kaspel, des JFV Flenithi Süd, dem SV Mehle oder dem TSV Söhlde mit einem starken Starterfeld aufwartet. „Auf dem Papier verspricht das tollen Jugendfußball – wir sind wirklich dankbar, dass so viele Teams unserer Einladung gefolgt sind“, so Binnewies abschließend.

Foto: TSV Föhrste

Mittwoch, 30. November 2022 21:07 Uhr

Wallensen (r). Während viele Vereine unter der Pandemie zu leiden hatten, verlief das zurückliegende Jahr für die Fußballgolfer des 1. FGC Weser/Leine schon in normalen Bahnen. Dank des Freiluftsports an der Fußballgolfanlage am Humboldtsee konnten die Spieler ohne Anstrengung immer ausreichend Abstand halten und ihren Sport ausüben. Nach dem ersten Koordinationsjahr lief der Ligabetrieb erstmals in drei Ligen, wo am Ende Michael Regenhardt als Meister die Nase vorn hatte und als Nachfolger von Premierenmeister Sven Hölscher den Pokal in die Luft strecken konnte. Nicht möglich gewesen wäre der Ligabetrieb aber ohne den Aufwand von Nils Dörrie, der als Ligaobmann die Organisation in der letzten Saison übernahm. Ehrenamtlichen Einsatz zeigte auch Sven Hölscher, der einen Trikotsponsor für die Ligaspieler finden konnte.

Anders als mit dem Ligabetrieb war der Vereinsvorsitzende Michael Müller nicht zufrieden mit dem sonstigen Vereinsleben. Den Ausfall des Vereinsabends nahm er aus Termingründen zwar auf seine Kappe, doch bei der Absage der Doppelmeisterschaft sah er auch die Spieler in der Pflicht. Nächste Saison soll es zur Doppelmeisterschaft einen neuen Anlauf geben und das Turnier vielleicht als Saisoneröffnung durchgeführt werden. Der Vorstand wird sich dazu in den nächsten Wochen beraten, wie das umgesetzt wird.

In der Winterpause finden auf dem Gelände am Humboldtsee noch einige Baumaßnahmen statt, damit die Anlage danach als 15. Anlage in Deutschland vom Deutschen Fußballgolfverband zertifiziert wird. Mitglied des Deutschen Fußballgolfverbandes ist der 40 Mitglieder starke Verein schon seit dem letzten Jahr, so dass nächstes Jahr am 13. Mai auch das erste Mal die Humboldt-Open am Humboldtsee als offizielles Turnier des Deutschen Fußballgolfverbandes gespielt werden sollen. Der Verein rechnet dazu mit rund 90 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Weitere Termine sollen vom Vorstand auch noch im Winter geklärt werden, damit alle frühzeitig planen können. Interesse gibt es auch an einer Damenliga, wozu sich bereits einige Frauen gemeldet haben. Hier wird ein Konzept erarbeitet, wie das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann. Interessierte Spieler und Spielerinnen für den jeweiligen Ligabetrieb können sich bei Christoph Ahlborn unter 0157-54633188 bis 14. Dezember 2022 melden und werden dann für die nächste Saison berücksichtigt.

Bei den Neuwahlen gab es einige Veränderungen. Michael Müller legte als Vorsitzender sein Amt aus Zeitgründen nieder. „Ich bin ein Typ, der Sachen zu einhundert Prozent macht oder gar nicht. Daher stelle ich nach Rücksprache mein Amt nun zur Verfügung“, stellte Müller in der Sitzung klar. Bei den anstehenden Neuwahlen gab es aber eine große Einigkeit. So wurde Christoph Ahlborn zum neuen Vorsitzenden und Timo Brand zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Vervollständigt wird der Vorstand durch Kassenwart Carsten Gülke, Schriftführer Martin Wiwiorra sowie die Beisitzer Frank Batke und Michael Regenhardt. Markus Binnewies wird sich zudem um die Vertretung des Vereins im Social-Media-Bereich kümmern.

Foto: Göke

Montag, 28. November 2022 13:28 Uhr

Holenberg (mm). In der Bezirksliga standen sich am vergangenen Samstagnachmittag der TSV Holenberg und der Tabellenführer SSG Halvestorf/Herkendorf im Holenberger Voglerstadion gegenüber. Nach 90 Minuten war die Überraschung perfekt - der TSV Holenberg siegte mit 3:2 (3:2) (wir berichteten).

Fotos: mm

 

Sonntag, 27. November 2022 17:32 Uhr

Holzminden (mm). Am heutigen Sonntagnachmittag fand auf dem Holzmindener Kunstrasenplatz das Bezirksligaspiel zwischen dem SV06 Holzminden und dem SV Eintracht Afferde statt. Nach 90 Minuten endete die Begegnung mit 1:4, womit der Abstand der Kreisstädter auf einen Nichtabstiegsplatz auf neun Punkte anwächst.

Dabei erwischten die Hausherren eine gute Anfangsphase. Eine erste Torannäherung gab es nach sechs Spielminuten. Lennard Ebert brachte eine Ecke auf den ersten Pfosten, von welchem Mats Lindner den Ball am langen Pfosten vorbeiköpfte. Afferde brauchte etwas, um sich auf dem Holzmindener Geläuf zurecht zu finden. Die nächste Chance hatten die Hausherren in der 18. Spielminute. Nach einem Steckpass von Paul Lautenschläger war es der mit aufgerückte Sergej Mezker, welcher Gästekeeper Theo Muschik prüfte.

Die Gäste sollten im ersten Durchgang ihre Chancen über Standardsituationen bekommen. In der 19. Minute wurde eine Afferder Ecke auf zweiten Pfosten geschlagen. Dort kam Sebastian Zschoch zum Kopfball, welcher knapp über das Tor ging. Besser machte es Jörn Heinzelmann in der 31. Spielminute. Aus Nahdistanz köpfte Heizelmann nach einem zum Tor gezogenen Freistoß zum 0:1 ein. Kurz vor der Pause hatte Holzminden die große Chance zum Ausgleich. Nach einem starken Zuspiel von Mats Lindner war Suleman Danjuma der Afferder Verteidigung enteilt, doch Danjuma setzte das Spielgerät knapp am langen Pfosten vorbei. Somit gingen die Mannschaften mit dem Spielstand von 0:1 in die Pause.

In der 49. Spielminute glich Holzminden aus. Afferde konnte den Ball nach einer Ecke nur unzureichend klären. Suleman Danjuma war am Sechzehner positioniert und sorgte per Flachschuss für den 1:1-Ausgleich. In der gleichen Spielminute ging Afferde erneut in Führung. Der Ball kam zu Jörn Heinzelmann, welchen er sehenswert in den Winkel geschossen hat – 1:2! Nach einer guten Stunde wurde Heinzelmann von Paul Lautenschläger innerhalb des Strafraums zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Heinzelmann sicher zum 1:3.

Holzminden gab sich nicht auf und schnürte Afferde, die mit der Zeit nur noch auf Konter spielten, in die eigene Hälfte ein. In der 71. Spielminute wäre beinahe der Anschlusstreffer gefallen. Nach einem Chipball von Anes Fekovic köpfte Mohammed Chaabu das Spielgerät an den Pfosten -  von dort aus sprang der Ball in die Hände von Muschik. Zwei Zeigerumdrehungen später spielte Afferde einen Konter und kam zu einer großen Chance, die Sebastian Zschoch aus Nahdistanz mit einem Schuss über das Tor ausließ. Im Gegenzug probierte es Mats Lindner per Fernschuss, der knapp am Afferder Tor vorbeiflog.

Weitere Holzmindener Chancen konnten an diesem Nachmittag nicht mehr kreiert werden. Stattdessen spielte Afferde noch einen Konter zu Ende und traf zum 1:4. Bei einem Zuspiel von Lennart-Felix Rohloff auf Frederik Koffre spielte Holzminden auf abseits. Der Schiedsrichterassistent konnte keine Abseitsstellung erkennen, sodass Koffre freistehend einschieben konnte.

„Das Spiel war heute bezeichnend für die ganze Saison. Wir kommen mit dem 1:1 ins Spiel zurück und kriegen dann gleich im Anschluss das 1:2. Afferde hat es dann clever zu Ende gespielt. Es ist einfach nur frustrierend. Die Jungs wollen und ich kann ihnen kämpferisch auch keine Vorwürfe machen“, kommentierte Eilers die Niederlage.

Foto: mm

Samstag, 26. November 2022 17:36 Uhr

Holenberg (mm). Der TSV Holenberg hat am heutigen Samstagnachmittag die passende Antwort auf die 0:9-Pleite gegen den MTV Almstedt gegeben. Mit 3:2 besiegte die Mannschaft von Martin Flenter den Ligaprimus SSG Halvestorf/Herkendorf. Durch diesen Sieg schrauben die Roten ihr Punktekonto auf 20 Zähler.

Dabei sah es zunächst nicht gut aus: Nach einem Freistoß von Rodi Celik köpfte Egcon Musliji in der zweiten Spielminute zum 0:1 ein. Postwendend konnte Holenberg den Spielstand ausgleichen. Halvestorfs Manuel Lehnhoff verlor in der fünften Spielminute in der Vorwärtsbewegung gegen Marvin Wessel den Ball. Wessel bediente per Querpass Kevin Suchy, der vor dem Tor ruhig blieb und sicher zum 1:1 einschob.

Auf dem schwer bespielbaren Platz entwickelte sich ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. In der 18. Spielminute besaß Holenberg seine nächste gute Chance. Marvin Wessel zwang SSG-Keeper Tim Kallmeyer zu einer Flugparade. Die Gäste aus Hameln machten es besser und nutzten ihre zwei Torchance auch gleich zum 1:2. Stark zogen sie das Spiel über den rechten Flügel auf. Julian Maaß legte den Ball in den Rückraum, aus welchem Rodi Celik die Grünhemden erneut in Führung schießen sollte (25.).

Aber auch auf diesen Rückstand hatte der TSV eine passende Antwort: Nach einem Foulspiel an Kevin Suchy gab es in der 28. Spielminute für die Flenter-Elf einen Freistoß aus guten 20 Metern. Lennart Homeyer legte sich den Ball zurecht und zirkelte dieses sehenswert zum 2:2 ins Tor. Aus Sicht der Hausherren kam es in der 31. Spielminute noch besser. Nach einer Flanke von Kevin Suchy köpfte Leon Wessel per Flugkopfball zum 3:2 ein!

Halvestorf rannte an, aber fand gegen Holenbergs Defensive kein Mittel. Bis auf einen guten Spielzug, welchen Lennart Scholtka in der 43. Spielminute aus guten zwölf Metern in zentraler Position über das Tor schoss, passierte vor der Pause wenig. In der Nachspielzeit sollte es nach einem Foul an der Außenlinie heiß hergehen. Zunächst sah Patrick Schiermeister die gelbe Karte. Doch dann beriet sich der Schiedsrichter mit seinem Assistenten und nahm die Karte zurück. Stattdessen sah Halvestorfs Kai Brixius die gelb-rote Karte, sodass die Gäste die zweite Halbzeit in Unterzahl spielen mussten.

Die zehn Halvestorfer kamen besser aus der Kabine. In der 47. Spielminute setzte Marco Elias einen Freistoß über das Tor von Jeremy Mely. Zwei Zeigerumdrehungen später steckte Rodi Celik das Spielgerät zu Egcon Musliji durch, der Julian Maaß bedient hat. Aus spitzem Winkel traf Maaß nur das Außennetz. Im zweiten Durchgang rückte der Schiedsrichter immer mehr in den Vordergrund. Insbesondere die Mannschaft von Rik Balk haderte mit teils fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters.

Mit zehn Mann rannte Halvestorf an und kam in der 68. Spielminute zur nächsten Torannäherung. Nach einem Freistoß von Rodi Celik kam Tim Arndt zum Abschluss, welcher TSV-Keeper Jeremy Mely vor keine großen Probleme stellte. Auch in der 80. Spielminute konnte Julian Maaß einen Halvestorfer Konter nicht mit einem Tor abschließen. In der Schlussphase bekamen die Gäste immer wieder Standardsituationen zugesprochen, die aber nichts mehr einbringen sollten. Beim Schlusspfiff kannte die Freude bei den Hausherren keine Grenzen mehr.

„Ein geiler Samstag. Es war von Beginn an ein intensives Spiel. Unser Plan ist komplett aufgegangen. Wir haben uns nach den Gegentreffern nicht aus der Ruhe bringen lassen und sind super zurückgegangen. Das dritte Tor war überragend gespielt. Wir haben uns von Halvestorf in der zweiten Halbzeit einschnüren lassen und spielen vier Konter nicht sauber aus. Lob an die Mannschaft. Das war heute eine beeindruckende Laufbereitschaft, die uns in den letzten Spielen gefehlt hat“, freute sich Martin Flenter.

Foto: mm

Frauen
Donnerstag, 08. Dezember 2022 22:04 Uhr
Damen-Turnier des TSV Föhrste: Delligser SC mit Vorrunden-Aus
Dienstag, 20. September 2022 16:51 Uhr

Wolfsburg/Essen (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag ist ein weiterer Traum von Natasha Kowalski aus Dohnsen wahr geworden. Im Sommer diesen Jahres war die U17-Europameisterin von der U23-Mannschaft des VfL Wolfsburg ins Ruhrgebiet gewechselt, um in der 1. Frauen Bundesliga zu spielen. Am ersten Spieltag stand Kowalski für ihren neuen Verein SGS Essen ausgerechnet in der Wolfsburger AOK Arena in der Startelf und spielte die 90 Minuten durch. Gegen den amtierenden deutschen Meister unterlag Kowalski mit ihrer neuen Mannschaft zwar mit 4:0 - dennoch wird das mittlerweile 19-jährige Talent aus dem Weserbergland diesen Tag nie vergessen.

Foto: SGS Essen

 

Montag, 21. März 2022 17:28 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). Am Mittwochvormittag wurde bekannt, dass Natasha Kowalski im Sommer von der Bundesligareserve des VfL Wolfsburg zur SGS Essen in die Frauen-Bundesliga wechseln wird. Ihr Fokus gilt bis Sommer voll und ganz dem VfL, für den sie bereits seit guten sechs Jahren spielt. Am vergangenen Sonntagnachmittag trat die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim an und setzte sich mit 0:3 (0:2) durch.

Der VfL erwischte einen guten Start. Bereits nach vier Spielminuten erzielte Natasha Kowalski das 0:1 und auch im zweiten Durchgang trat Kowalski mit dem alles entscheidenden Tor zum 0:3-Endstand in Erscheinung. Natasha Kowalski erhöhte somit ihr Trefferkonto auf sieben Saisontore. Durch diesen Sieg verlässt der VfL Wolfsburg II vorerst die Abstiegsränge der 2. Frauen-Bundesliga.

Foto: Archiv (mm)

Mittwoch, 16. März 2022 11:25 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg/Essen (mm). Von Holzminden über Wolfsburg nach Essen - diesen Weg schlägt die aus Dohnsen stammende Natasha Kowalski in diesem Sommer ein. Natasha Kowalski wechselt aus der 2. Frauen Bundesliga von der 2. Mannschaft des VfL Wolfsburg zur SGS Essen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga, wo sie einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat. Trainer Markus Högner freut sich auf eine in der Offensive vielseitig einsetzbare Spielerin, die mit ihrem starken Zug zum Tor sowohl auf der 9 als auch auf der 10 spielen kann.

 „Ich denke, dass der Wechsel nach Essen für mich der optimale Schritt für meine Entwicklung ist. Die Verantwortlichen der SGS haben sich in unseren Gesprächen wirklich sehr um mich bemüht und ich freue mich darauf, ab Sommer Teil dieses Teams zu sein und mit der SGS Essen eine erfolgreiche Zeit zu haben. Mein Ziel ist es, mich in der Bundesliga zu etablieren und mit der SGS erfolgreich zu sein. Und ein Traum wäre es den DFB-Pokal zu gewinnen. Außerdem möchte ich mich sowohl sportlich als auch menschlich weiterentwickeln“, freut sich Natasha Kowalski über die Chance.

Im Ruhrgebiet möchte die U17-Europameisterin auch beruflich Fuß fassen. Die mittlerweilse 18-Jährige strebt im Bereich Mediengestaltung eine Ausbildung oder ein Studium an. Doch bis zu ihrem Wechsel möchte sie für die Wolfsburgerinnen noch einmal alles geben und sich mit Leistungen für die sechs schönen Jahre in der Autostadt bedanken.

Foto: SGS Essen

 

Sonntag, 13. Februar 2022 19:18 Uhr

Delligsen (mm). Einen mutigen Schritt hat der Delligser SC gemacht. Ihre Damenmannschaft hat sich zu Beginn des Jahres 2020 gegründet und in der Saison 2020/2021 erste Testspiele gespielt. Bereits seit dieser Saison tritt die Mannschaft von Trainer Patrick Görlach als 11er Mannschaft in der Kreisliga Hameln-Pyrmont/Holzminden/Schaumburg Staffel Süd an.

In der Hinrunde konnten die Delligserinnen keinen eigenen Treffer erzielen und auch noch keinen Punkt einfahren. Nichtsdestotrotz konnte man feststellen, dass nach anfangs deutlichen Niederlagen die Ergebnisse gerade gegen Mannschaften, die als 7er Mannschaft antraten, enger wurden (0:4 gegen ESV Eintracht Hameln/0:5 gegen VfL Dielmissen).

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: -

Höchste Niederlage: 0:28 gegen SG Hastenbeck/Grohnde II

Bester Torschütze: -

TABELLE

1. HSC BW Tündern 8 Spiele 47:7 Tore 20 Punkte

2. SG Hastenbeck/Grohnde II 7 Spiele 55:7 Tore 17 Punkte

3. TSV Germania Reher 8 Spiele 45:13 Tore 15 Punkte

4. WTW Wallensen 7 Spiele 36:21 Tore 15 Punkte

5. SG Holzhausen/Barntrup 7 Spiele 21:17 Tore 11 Punkte

6. TSV Ottenstein (7er) 8 Spiele 22:19 Tore 8 Punkte

7. VfL Dielmissen (7er) 8 Spiele 11:23 Tore 7 Punkte

8. ESV Eintracht Hameln (7er) 10:20 Tore 4 Punkte

9. Delligser SC (11er) 8 Spiele 0:120 0 Punkte

Foto: Delligser SC

Montag, 07. Februar 2022 17:55 Uhr

Holzminden (mm). Teil unserer Serie "Winterpause" sind auch die Damen des SV06 Holzminden, welche ebenfalls in der Kreisliga A des Nachbarkreises Höxter an den Start gehen. Dort überwintern sie mit 14 Punkten aus elf Spielen auf dem siebten Tabellenplatz. Im Kreispokal war in der ersten Runde gegen den FC Germete-Wormeln Schluss.

Der Ligastart verlief für die Mannschaft von Ricarda Riedel vielversprechend. Im ersten Saisonspiel setzten sich die Kreisstädterinnen mit 2:1 gegen den VfB Borgentreich durch und das Duell mit der SG Boffzen II/Würgassen wurde mit einem 2:2-Unentschieden beendet.

Nach einer Niederlagenserie von vier Spielen, nahm der SV06 gegen den FC BW Weser/Derental einen Punkt (0:0) mit. Der zweite Saisonsieg gelang mit einem 2:1 gegen den SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel. Dies sollte der Start einer Serie werden, denn auch die Partien gegen den SSV SW Herlinghausen (16:0) und den VfL Eversen (2:0) endeten mit Siegen. Im letzten Spiel der Hinrunde gab es erneut eine Niederlage gegen den FC Germete-Wormeln 03.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 16:0 gegen SSV SW Herlinghausen (9er)

Höchste Niederlage: 1:10 gegen SV Steinheim

Bester Torschütze: Nele Gerboth (10 Tore)

TABELLE

1. FC Germete-Wormeln 03 12 Spiele 120:4 Tore 34 Punkte

2. Peckelsheim-Eissen-Löwen 12 Spiele 86:20 Tore 30 Punkte

3. FC 08 Boffzen 11 Spiele 71:16 Tore 27 Punkte

4. VfL Langeland 12 Spiele 49:12 Tore 24 Punkte

5. SV Steinheim 11 Spiele 75:12 Tore 22 Punkte

6. SV Scherfede-Rimbeck 11 Spiele 20:35 Tore 15 Punkte

7. SV06 Holzminden (9er) 11 Spiele 26:33 Tore 14 Punkte

8. VfR Borgentreich (9er) 12 Spiele 40:30 Tore 13 Punkte

9. FC 08 Boffzen II/Würgassen (9er) 11 Spiele 41:41 Tore 13 Punkte

10. FC BW Weser/Derental (9er) 12 Spiele 23:33 Tore 11 Punkte

11. SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel (9er) 11 Spiele 25:47 Tore 11 Punkte

12. VfL Eversen (9er) 12 Spiele 6:89 Tore 4 Punkte

13. SSV SW Herlinghausen (9er) 2:212 Tore 0 Punkte

Foto: SV06 Holzminden

Sonntag, 06. Februar 2022 19:51 Uhr

Boffzen/Würgassen (mm). Teil unserer Serie "Winterpause" sind auch die Damen der SG Boffzen II/Würgassen, welche ebenfalls in der Kreisliga A des Nachbarkreises Höxter an den Start gehen. Dort überwintern sie mit 13 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.

Zum Auftakt der Saison spielte die SG Boffzen II/Würgassen gegen den SV06 Holzminden. Das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden. Es folgte eine Phase mit drei Niederlagen in Folge (Germete/Wormeln, Boffzen I und Borgentreich), ehe der Auftakt in den Oktober mit zwei Siegen erfolgreich verlief. Auf ein 5:0 gegen den VfL Eversen, folgte ein 2:0-Sieg gegen den VfL Langeland.

In der Folgezeit waren die Ergebnisse unbeständig. Mit 1:12 verloren sie deutlich gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Gegen den SV Scherfede-Rimbeck siegten sie mit 6:1. Gegen den SV Steinheim (1:9) und den FC BW Weser/Derental (0:1) gab es Niederlagen und zum Abschluss der Hinrunde konnte gegen den Tabellenletzten SSV SW Herlinghausen ein 21:1-Heumsieg gefeiert werden.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 21:1 gegen SSV SW Herlinghausen

Höchste Niederlage: 1:12 gegen FC Peckelsheim-Eissen-Löwen

Bester Torschütze: Vivian Fogheri (8 Tore)

TABELLE

1. FC Germete-Wormeln 03 12 Spiele 120:4 Tore 34 Punkte

2. Peckelsheim-Eissen-Löwen 12 Spiele 86:20 Tore 30 Punkte

3. FC 08 Boffzen 11 Spiele 71:16 Tore 27 Punkte

4. VfL Langeland 12 Spiele 49:12 Tore 24 Punkte

5. SV Steinheim 11 Spiele 75:12 Tore 22 Punkte

6. SV Scherfede-Rimbeck 11 Spiele 20:35 Tore 15 Punkte

7. SV06 Holzminden (9er) 11 Spiele 26:33 Tore 14 Punkte

8. VfR Borgentreich (9er) 12 Spiele 40:30 Tore 13 Punkte

9. FC 08 Boffzen II/Würgassen (9er) 11 Spiele 41:41 Tore 13 Punkte

10. FC BW Weser/Derental (9er) 12 Spiele 23:33 Tore 11 Punkte

11. SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel (9er) 11 Spiele 25:47 Tore 11 Punkte

12. VfL Eversen (9er) 12 Spiele 6:89 Tore 4 Punkte

13. SSV SW Herlinghausen (9er) 2:212 Tore 0 Punkte

Foto: FC 08 Boffzen

Rede und Antwort
Mittwoch, 15. Dezember 2021 10:04 Uhr
Hannover 96, Karim Bellarabi und SG Dassel/Sievershausen: Großes Interview mit Maurice Tönnies
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr

Göttingen/Holzminden (mm). Im Sommer 2020 hat sich Mats Lüttmann zum nächsten Schritt in seiner noch jungen Trainerkarriere entschieden. Aus dem Jugendbereich des SV06 Holzminden, wo er zuletzt als D-Jugendtrainer tätig war, wechselte Lüttmann zum I.SC Göttingen in die C-Jugend Regionalliga (wir berichteten).

Wir haben uns mit Mats Lüttmann virtuell getroffen und zusammen auf seine ersten Erfahrungen in Göttingen geblickt.

„Mats, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst.“

„Sehr gern.“

„Seit dieser Saison bist du im Trainerteam der C-Junioren Regionalligamannschaft von I. SC Göttingen 05. Wie verlief eure Saisonvorbereitung?“

„Wir haben im Sommer extrem viel gemacht. Wir haben in der Vorbereitung fünf – siebenmal pro Woche trainiert. Wir waren bei den Trainingseinheiten nie unter 15 Spielern, bei einem Kader von 23 Spielern. Wir hatten ein Trainingslager in Bad Blankenburg und haben insgesamt auch viel getestet, unter anderem gegen Halle, Schalke 04, Paderborn, Jena, Erfurt und Magdeburg. Wir hatten sechs Neuzugänge und haben eine Menge Teambuildingmaßnahmen durchgeführt.“

„Durch ein Losentscheid seid ihr in die Regionalliga aufgestiegen. Habt ihr speziell wegen der Spielklasse Neuzugänge bekommen?“

„Nein. Die Neuzugänge standen schon fest und vielleicht ein Spieler hat seinen Wechsel davon abhängig gemacht.“

„Beim Auftakt habt ihr gegen den Hamburger SV gespielt, wo ihr mit 0:4 verloren habt. Wie blickst du auf das Spiel zurück?“

„Wir lagen zur Halbzeit mit 0:1 zurück und man hat dem HSV, der teilweise U-Nationalspieler in ihren Reihen hat, das hohe Niveau angemerkt. Ab der 55. Minute sind wir dann leider eingebrochen. Insgesamt sind wir aber mit vielen positiven Erkenntnissen zurückgekehrt. Wir mussten ja auch erstmal einordnen, inwiefern wir mit der Konkurrenz in dieser Liga mithalten können. Das wir eine Mannschaft wie den HSV über weite Strecken ernsthaft beschäftigen konnten, hat uns in dem Gefühl bestätigt, dass wir in diese Liga gehören."

„Im zweiten Saisonspiel ist euch auch gleich euer erster Saisonsieg geglückt. Mit 1:0 habt ihr gegen Braunschweig gewonnen.“

„Ja, genau. Bei einem typischen Herbsttag haben wir vor heimischem Publikum ein Topspiel abgeliefert. Das 1:0 ist durch einen starken Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte entstanden. Vor allem defensivtaktisch haben unsere Jungs auf ganzer Linie abgeliefert. Insgesamt hatten wir noch zwei – drei gute Torchancen und hätten auch einen Elfmeter bekommen müssen. Definitiv ein Highlight meiner Trainerkarriere“

„Die Leistung gegen Braunschweig konntet ihr gegen Hannover nicht bestätigen.“

„Die erste Halbzeit war ein brutales Signal an uns. Wir haben zur Halbzeit schon mit 0:4 zurückgelegt. Wir waren im Aufbauspiel zu leichtfertig und dann ging es Schlag auf Schlag. Hannover hat das aber auch sehr konsequent gespielt. Auch wenn wir die zweite Hälfte ein 0:0 halten konnten, haben wir dann absolut verdient mit 0:4 verloren.“

„Trotz der 0:2-Niederlage zählt das Heimspiel gegen den VfB Lübeck ein besonderes Spiel in deiner noch jungen Trainerkarriere. Warum?“

"Trotz der Pandemie konnte meine Familie zum damaligen Zeitpunkt gucken kommen. Das hat mich persönlich extrem gefreut. Die Niederlage war natürlich bitter und auch ein Stück weit unnötig. Vor allem weil wir nach dem frühen Treffer gegen uns über weite Strecken das Spiel dominiert haben. Auf diesem Niveau ist es natürlich aber auch so, dass es keine Laufkundschaft gibt. Jeder Punkt ist hart erarbeitet. Gegen Lübeck hat uns die letzte Konsequenz im Abschluss gefehlt."

„Und dann kam der Lockdown. Wie habt ihr auf das Trainingsverbot reagiert?“

„Wir haben uns 2 -3 mal die Woche zum Cybertraining getroffen und die Jungs haben von unserem Athletiktrainer einen kompletten Trainingsplan bekommen, der sich jede Woche geändert hat."

„Du sprichst euren Trainerstab an. Was ist anders als noch in Holzminden?“

„Göttingen 05 ist in vielen Bereichen professionell aufgestellt. Ich bin Bestandteil eines großen Trainerteams. Wir haben sogar eine Mentaltrainerin, einen Videoanalysten und eine Yogatrainerin. Außerdem deckt der Athletiktrainer einen Bereich ab, in dem viele Fußballtrainer meiner Meinung Unsicherheiten aufweisen. Einen 23-Mann Kader an Spielern durfte ich bisher auch noch nicht erleben. Das Miteinander im Verein ist top und der Verein hat natürlich eine weit reichende Tradition, die von einer aktiven Fan-Gemeinde gepflegt wird."

„Seit dem 08. März seid ihr wieder im Training. Was war das für ein Gefühl?“

„Das war schon ein geiles Gefühl, als wir wieder anfangen durften zu trainieren. Wir haben gleich den ersten Tag genutzt und in den letzten Wochen richtig Gas gegeben.“

„Aufgrund der steigenden Coronazahlen ist an einen Spielbetrieb noch nicht zu denken. Gibt es bei euch schon Signal, ob die Saison vielleicht doch noch fortgesetzt wird?“

„Nein, leider nicht. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Saison auch bei uns abgebrochen wird. Durch unseren Sieg gegen Braunschweig stehen wir auf einem Nichtabstiegsplatz, sodass wir im Falle einer Wertung der Saison nichts zu befürchten hätten.“

„War es die richtige Entscheidung zu 05 zu gehen?“

„Ja, es war die richtige Entscheidung. Ich habe hier jetzt schon viel gelernt und lerne jeden Tag weiter. Insgesamt fühle ich mich sehr wohl."

„Was wünschst du dir für das Jahr 2021?“

„Ich wünsche mir, dass endlich wieder die Normalität eintritt und wir beim Fußball wieder eine Saison ohne Unterbrechungen zu Ende spielen können. Außerdem freue ich mich endlich mal wieder ein Spiel vom SV06 sehen zu können. Ich bin ein unheimlich großer Fan der Mannschaft, insbesondere jetzt, wo die 2002er hochkommen.“

Foto: I.SC Göttingen 05

Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Jugend
Freitag, 09. Dezember 2022 19:45 Uhr
F-Junioren spielen in Delligsen ihre zweite Runde
Mittwoch, 07. Dezember 2022 21:02 Uhr

Eschershausen (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag fand in der Eschershäuser Sporthalle die von der Fußballabteilung des MTSV Eschershausen erste Auflage des Raabe Cup statt. Der Eschershäuser Einladung waren Mannschaften aus den Kreisen Holzminden, Hildesheim, Höxter, Northeim und der Region Hannover gefolgt. Im FInale setzte sich der SV Höxter gegen den SC Hemmingen-Westerfeld durch.

Fotos: mm

 

Dienstag, 06. Dezember 2022 19:13 Uhr

Eschershausen (mm). Nach drei Jahren Pause fand am zweiten Adventssonntag das traditionelle Adventsturnier der Kreisauswahlmannschaft, welches vom Qualifizierungs- und Jugendausschuss des NFV-Kreises Holzminden organisiert und durchgeführt wurde, in der Eschershäuser Sporthalle statt. Im Finale konnte sich der NFV-Kreis Hildesheim durchsetzen, welcher somit der neue Sieger des Adventsturniers ist. Die Kreisauswahl Holzminden landete auf dem sechsten Platz.

In der Gruppe A bekam es der NFV-Kreis Holzminden mit den NFV-Kreisen Hannover Süd-Ost, Hannover West und Northeim zutun. In dieser Gruppe standen nach den ersten beiden Runden mit den Kreisen Hannover Süd/Ost und Hannover West schon die beiden Halbfinalisten fest. Im direkten Duell trennten sich die beiden Mannschaften mit einem torlosen Unentschieden voneinander, sodass Hannover Süd/Ost aufgrund des besseren Torverhältnisses Gruppensieger wurde. Das Spiel zwischen dem NFV-Kreis Holzminden und dem NFV-Kreis Northeim endete mit 1:1. Mit dem besseren Torverhältnis qualifizierte sich die Holzmindener Kreisauswahlmannschaft für das Spiel um Platz 5, sodass der NFV-Kreis Northeim sich zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel um Platz 7 wiederfinden sollte.

Tabelle:

1. Kreis Hannover Süd/Ost 8:0 Tore 7 Punkte

2. Kreis Hannover West 6:3 Tore 7 Punkte

3. Kreis Holzminden 2:5 Tore 1 Punkt

4. Kreis Northeim 3:11 Tore 1 Punkt

Der NFV-Kreise Hildesheim, Nordharz, Hameln-Pyrmont und Hannover Nord trafen in der Gruppe B aufeinander. In dieser Gruppe ging der NFV-Kreis Hildesheim mit drei Siegen als Gruppensieger hervor. Im vorletzten Gruppenspiel setzte sich der NFV-Kreis Hannover Nord gegen den NFV-Kreis Nordharz durch und zog damit ebenfalls ins Halbfinale ein.

Tabelle

1. Kreis Hildesheim 6:2 Tore 9 Punkte

2. Kreis Hannover Nord 8:2 Tore 6 Punkte

3. Kreis Nordharz 4:8 Tore 3 Punkte

4. Kreis Hameln-Pyrmont 0:6 Tore 0 Punkte

Im Anschluss an die Gruppenphase fanden vor den Platzierungsspielen die Halbfinalspiele statt. Im ersten Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen zwischen den Hannoveraner NFV-Kreisen Süd/Ost und Nord. Dieses Duell konnte der NFV-Kreis Süd/Ost knapp mit 1:0 für sich entschieden. Im zweiten Halbfinale ging es zwischen dem NFV-Kreis Hildesheim und dem NFV-Kreis Hannover West noch spannender zu. Nach der regulären Spielzeit war der Spielstand 1:1, sodass das Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier setzte sich der NFV-Kreis Hildesheim mit 4:3 durch und löste damit das Finalticket.

Im Spiel um Platz 7 konnte sich der NFV-Kreis Hameln-Pyrmont mit 2:1 gegen den NFV-Kreis Northeim durchsetzen. Der NFV-Kreis Holzminden musste sich im Spiel um Platz 5 mit 0:3 gegen den NFV-Kreis Nordharz geschlagen geben. Auf dem dritten Platz landete der NFV-Kreis Hannover Nord dank eines 3:1-Sieges gegen den NFV-Kreis Kreis Hannover West.

Im Finale stellte der NFV-Kreis Hildesheim gegen den NFV-Kreis Hannover Süd/Ost mit dem 1:0 nach zehn Sekunden früh die Weichen auf Sieg. Bis zur zehnten Spielminuten bauten sie ihre Führung auf 4:0 aus. Nach einem Hannoveraner Doppelschlag stand es zwei Minuten vor Schluss nur noch 4:2. Im Gegenzug fiel in der zwölften Spielminute aber auch das Siegtor zum 5:2, womit Hildesheim den Turniersieg perfekt gemacht hat.

Bei der anschließenden Siegerehrung, die NFV-Kreisvorsitzender August Borchers zusammen dem Qualifizierungsvorsitzenden Kevin Walter und Dirk Schünemann vom Kreisjugendausschuss vornahm, bedankte sich Borchers beim MTSV Eschershausen für die Ausrichtung des Turniers und bei den Schiedsrichtern für die Spielleitung, ehe er den Siegerpokal an den NFV-Kreis Hildesheim übergab.

Foto: mm

Montag, 05. Dezember 2022 13:40 Uhr

Eschershausen (mm). Die erste Auflage des Raabe Cup der Fußballabteilung des MTSV Eschershausen war ein voller Erfolg. In einer gut besuchten Halle boten sich die zwölf C-Jugendmannschaften guten Jugendfußball mit technischversierten Spielern. Gespielt wurde in der Vorrunde in zwei Sechser-Gruppen. Aus diesen Gruppen sollten sich der Erste und Zweite für die Halbfinalspiele qualifizieren. Im Finale setzte sich der SV Höxter gegen den SC Hemmingen-Westerfeld mit 3:2 im Siebenmeterschießen durch. Somit ist die Mannschaft von Marco Funke, der kurzfristig eine zweite Mannschaft gestellt hat, da der Gastgeber krankheitsbedingt nur mit einer Mannschaft an den Start gehen konnte, der erste Sieger des Wanderpokals.

In der Gruppe A standen sich der MTSV Eschershausen, die SG Dennsen/Heinade, der SV Höxter, die SSV Förste, der JFV Flenithi Süd und der SC Hemmingen-Westerfeld gegenüber. In dieser Gruppe kristallisierten sich mit dem SC Hemmingen-Westerfeld und der SSV Förste schnell die Halbfinalisten heraus. Beide Mannschaften konnten ihre ersten drei Gruppenspiele für sich entscheiden. Im direkten Duell trennten sich die beiden Teams in einem bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel mit 1:1 voneinander. Der SC Hemmingen-Westerfeld spielte in seinem letzten Gruppenspiel nur unentschieden, sodass die SSV Förste durch einen Sieg gegen den JFV Flenithi Süd Gruppensieger wurde.

Auf dem dritten Platz landete die SG Deensen/Heinade, welche mit drei Siegen starke neun Punkte einfahren konnte. Der gastgebende MTSV Eschershausen wurde Gruppenletzter. Ihren einzigen Punkt konnten sie sich gegen den SV Höxter erspielen.

TABELLE GRUPPE A

1. SSV Förste 12:2 Tore 13 Punkte

2. SC Hemmingen-Westerfeld 9:2 Tore 11 Punkte

3. SG Deensen/Heinade 8:5 Tore 9 Punkte

4. JFV Flenithi Süd 5:8 Tore 4 Punkte

5. SV Höxter 0:4 Tore 3 Punkte

6. MTSV Eschershausen 0:13 Tore 1 Punkt

In der Gruppe B trafen der HSC Hannover, die SVG Einbeck, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle, die SSV Elze, die SV Alfeld und der HSC Hannover aufeinander. In dieser Gruppe ging es zwischen dem HSC Hannover, der SVG Einbeck und dem SV Höxter II um die Halbfinalplätze spannend zu. Im letzten Gruppenspiel sicherte sich der HSC Hannover mit einem knappen Sieg den Gruppensieg. Als Zweiter qualifizierte sich der SV Höxter II für das Halbfinale. Die SVG Einbeck schied mit acht Punkten auf dem dritten Platz aus. Die von Alessandro Startari und Dario Winter trainierte Mannschaft der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle landete mit vier Unentschieden und einer Niederlage auf dem vierten Platz.

TABELLE GRUPPE B

1. HSC Hannover 4:0 Tore 11 Punkte

2. SV Höxter II 4:2 Tore 10 Punkte

3. SVG Einbeck 5:1 Tore 8 Punkte

4. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle 1:2 Tore 4 Punkte

5. SSV Elze 2:4 Tore 4 Punkte

6. SV Alfeld 2:9 Tore 3 Punkte

Im ersten Halbfinale traf der Sieger der Gruppe A SSV Förste auf den Zweiten der Gruppe B, den SV Höxter II. Dieses Duell entschieden die Höxteraner überraschend deutlich mit 3:0 für sich. Im zweiten Halbfinale behielt der SC Hemmingen-Westerfeld gegen den HSC Hannover die Oberhand über das Geschehen. Durch den 2:0-Sieg zogen sie ins Finale ein. Im kleinen Finale schenkten sich die Mannschaften des HSC Hannover und der SSV Förste nichts. Letztlich siegte der HSC Hannover mit 1:0 und wurde Dritter. Im Finale hatte der SC Hemmingen-Westerfeld mehr vom Spiel, doch konnte kein Tor erzielen - so musste sie gegen den SV Höxter II ins Siebenmeterschießen, welches die Höxteraner mit 3:2 für sich entscheiden sollten.

Im Anschluss an das Finale nahm die Eschershäuser Jugendleitung bestehend aus Michael Müller und Mike Lamprecht die Siegerehrung vor. So bekamen die ersten vier Mannschaften hochwertige Spielbälle und die ersten drei Teams Pokale als Erinnerung überreicht. Dem SV Höxter II wurde für Erinnerungsfotos auch der Wanderpokal zur Verfügung gestellt. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnier. Wir haben sehr viel positives Feedback bekommen. Ich danke an dieser Stelle meinem Team, das voll mitgezogen und dieses Turnier zu einem Erfolg gemacht hat, und natürlich auch den Schiedsrichtern", freute sich MTSV-Jugendleiter Michael Müller über den positiven Turnierverlauf.

Foto: MTSV Eschershausen

Donnerstag, 01. Dezember 2022 19:12 Uhr

Eschershausen (mm). Nach drei Jahren Pause findet am ersten Sonntag im Dezember endlich wieder das traditionelle Adventsturnier des NFV-Kreis Holzminden statt, welches vom Qualifizierungs- und Jugendausschuss organisiert und durchgeführt wird. Da die Holzmindener Liebighalle nicht mehr für zur Verfügung steht, wird das Turnier am 04. Dezember ab 10 Uhr in der Eschershäuser Sporthalle stattfinden. Als Ausrichter fungiert der MTSV Eschershausen.

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: Kreis Holzminden, Kreis Hannover Süd/Ost, Kreis Hannover West, Kreis Northeim

Gruppe B: Kreis Hannover Nord, Kreis Hildesheim, Kreis Hameln-Pyrmont, Kreis Nordharz

Die Spielzeit beträgt 14 Minuten. Die Gruppenersten und -zweiten ziehen ins Halbfinale ein. Auf die Halbfinalspielen folgen die Platzierungsspiele (Spiel um Platz 7, 5 und 3) und letztlich das Finale. Das Finale wird gegen 14:45 Uhr erwartet.

Foto: mm

 

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Donnerstag, 30. Juni 2022 18:13 Uhr
Kooperation ausgeweitet: SG Saale-Ith im Altherrenbereich geplant
Dienstag, 14. Juni 2022 13:32 Uhr

Alfeld (red). Die A-Junioren der SV Alfeld sind durch einen ungefährdeten 4:0-Sieg gegen JFV-Hameln II uneinholbar Meister der A-Junioren Bezirksligastaffel 4 Hannover geworden. In bisher 13 Spielen erzielte das Team von Trainer Michael Wittig 31 Punkte mit einem Torverhältnis von 44:16 Toren. Die Alfelder sind bei einem noch ausstehenden Spiel von den Verfolgern JFV 2011 Nenndorf und SV 06 Holzminden nicht mehr einzuholen. Zum letzten Spiel reist die SVA am 18. Juni -14.00 Uhr nach Salzhemmendorf zur JSG Saale-Ith.

Foto: SV Alfeld

Montag, 13. Juni 2022 07:44 Uhr

Weenzen/Thüste (r). Der WTW Wallensen hat einen neuen Trainer. Nach dem Rücktritt von Torsten Fredrich hatten zuletzt Linus Schnack und Marcel Woyciechowski als Spielertrainer die Mannschaft auf die Spiele vorbereitet und das Training geleitet. Für die neue Saison in der Kreisliga Hameln-Pyrmont hat nun der 46jährige Mario Surmann dem WTW als Trainer zugesagt, so dass sich die Spieler wieder voll auf die Fußballspiele konzentrieren können.

Vor allem im Nachbarkreis Holzminden ist der hauptberufliche Polizist kein Unbekannter. Nachdem er mit 25 Jahren selber das Fußballspielen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, konzentrierte er sich sofort auf die Traineraufgabe und übernahm zunächst eine A-Jugend, ehe er beim SV Reelsen bei Bad Driburg erste Erfahrungen als Herren-Trainer sammelte und dort mit dem Aufstieg in die Kreisliga B auch erste Erfolge einfuhr. Danach gab es die ersten Erfahrungen im Kreis Holzminden, wo er unter anderem als Co-Trainer beim SV 06 Holzminden in der Bezirksliga oder beim TSV Lenne als Trainer in der Kreisliga aktiv war. Mit dem MTV Bevern stieg er zwar aus dem Bezirk ab, schaffte aber auch wieder den Aufstieg. In seinen dreieinhalb Jahren beim TSV Kirchbrak holte er auch den Kreispokal, ehe er später auch Stadtoldendorf im Bezirk trainierte.

„Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat mich schon länger gereizt und Sven Köhne war dann schon sehr hartnäckig“, erklärt Surmann während der Vorstellung beim WTW Wallensen. Der WTW-Vorsitzende besuchte Surmann auch Zuhause, ehe er sich in Thüste auch ein Bild von der Infrastruktur des Vereins machte. „Die Lust auf Fußball wurde nach fast einem Jahr Pause in mir wieder geweckt und ich freue mich auf die Aufgabe. Die Chance in der Kreisliga Hameln-Pyrmont wollte ich mir jetzt nicht nehmen lassen, wobei die nächste Saison dort auch viel Spannung verspricht“, glaubt Surmann.

Auch wenn ihm der WTW zwar schon länger ein Begriff war und er die Vereinsentwicklung verfolgt hat, kennt er die Spieler nur vom Namen und noch nicht persönlich. „Ich gehe daher völlig unbedarft an die Arbeit heran und freue mich richtig auf die Arbeit mit den Jungs“, so Surmann. Köhne gibt auch zu, dass die Suche nach einem neuen Trainer zu diesem Saisonzeitpunkt nicht einfach war. Ein Hinweis eines Freundes brachte Köhne schließlich auf Surmann, von dem er in den Gesprächen schnell überzeugt war.

Auf ein besonderes Spielsystem müssen sich die WTW-Spieler noch nicht einstellen. Surmann hat schon in der Vergangenheit das System immer von den vorhandenen Spielern abhängig gemacht, wobei er aber taktisch immer flexibel sein möchte. „Ich liebe taktische schlaue Mannschaften und will als Trainer lieber agieren als reagieren. Der WTW hat in der Vergangenheit schon gezeigt, dass er taktisch flexibel ist“, freut sich Surmann auf die neue Aufgabe, die er jetzt mit vollem Elan angeht. Der Kader des WTW wird sich in den nächsten Wochen zudem noch etwas verändern, da einige Wechselgespräche vor dem finalen Abschluss stehen.

Text & Foto: Göke

Mittwoch, 20. April 2022 11:12 Uhr

Föhrste (r). Nach inzwischen fast acht Jahren endet am Ende der Saison die Ära des Spielertrainerduos Marian Liersch (seit der Saison 2014/15) und David Paasche (seit der Saison 2016/17) beim TSV Föhrste. Mit Drazen Ivankovic hat der Verein nun einen in jeglicher Hinsicht herausragenden Nachfolger für die Spielzeit 2022/23 verpflichtet.

„Drazen ist unser absoluter Wunschkandidat. Er bringt hohe Fachkompetenz, fußballerische Klasse und einen tollen Charakter mit“, sagt Abteilungsleiter David Paasche, der die Trainersuche gemeinsam mit Liersch vornahm. Von der Verpflichtung des 36-jährigen Vollblutfußballers, der als Spieler unter anderem für Hannover 96, den VfV Hildesheim, die SV Alfeld, den WTW Wallensen sowie Heimatverein DSC Duingen die Schuhe schnürte und zurzeit bis zum Saisonende als Spielertrainer beim TSV Deinsen arbeitet, verspricht sich das Duo neue Impulse. „Wir wünschen uns, dass die Mannschaft weiterentwickelt wird und wir darüber hinaus Fußball in Föhrste weiter festigen und langfristig sichern können. In puncto Weiterentwicklung sehen wir Drazen als vielversprechende Lösung – neue Ideen und Ansätze sind nach acht Jahren schlichtweg dringend nötig“, betonen Liersch und Paasche.

Ivankovic selbst blickt seiner neuen Aufgabe mit jeder Menge Tatendrang entgegen: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und habe das Ziel, gemeinsam mit den Spielern den nächsten Schritt zu gehen“, so der 36-Jährige. Das Umfeld, die Sportanlage und der Kader hätten ihm die Entscheidung erleichtert. „Die Bedingungen in Föhrste sind wirklich gut. Das motiviert mich natürlich enorm – auch hinsichtlich meiner Weiterentwicklung als Trainer“, betont Ivankovic. In den kommenden Wochen liege sein Fokus jedoch voll auf seinem derzeitigen Verein, dem TSV Deinsen: „Ich hatte und habe in Deinsen eine tolle Zeit, die ich mit dem Klassenerhalt beenden möchte. Darauf werde ich alles tun“, sagt er.

Auf der Felix-Speer-Sportanlage wird sich in Zukunft zwar einiges ändern, Liersch und Paasche bleiben dem Verein aber dennoch erhalten. „Ich bin Vorsitzender des Fördervereins, bleibe Spieler des TSV und werde zudem im Training und an den Spieltagen unterstützen, wenn das gefragt ist“, sagt Liersch. Sein Kollege Paasche will nach sechs Jahren studienbedingter Fußballpause in Folge des dritten Kreuzbandrisses selbst noch einmal ernsthaft die Schuhe schnüren und neben seiner Funktion als Abteilungsleiter und Jugendtrainer ebenfalls als eine Art „stiller Co-Trainer“ agieren. „Wir sind in Absprache mit Drazen als Unterstützung weiter mit dabei – die Richtung gibt aber ausschließlich er vor“, betont das scheidende Duo. Nun wehe bald eben ein neuer Wind – und das sei auch gut so.

Collage: TSV Föhrste

Mittwoch, 23. März 2022 18:02 Uhr

Alfeld (mm). Die SV Alfeld hat sich durch das gute Abschneiden in der Hinrunde neben der Aufstiegsrunde auch für den Bezirkspokal qualifiziert. Hier nehmen nur Teams auf der Bezirksliga-Aufstiegsrunde und aus der Landesliga teil. In der ersten Runde empfing die Mannschaft von Holger Wesche den TUS Garbsen aus der Region Hannover, welcher mit nur elf Spielern und dementsprechend ohne Auswechselspieler angereist war.

In der Anfangsphase war es ein ausgeglichenes Spiel ohne Großchancen. Die beste Gelegenheit hatten die Hausherren in der 14. Spielminute. Nach einer Ecke von Fabian Carduck stieg Lennert Schaper am höchsten. Diesen Kopfball parierte TUS-Keeper Kai-Patrick Bäte. In der 23. Spielminute zappelte der Ball im Netz. Nach einer Flanke konnte Bäte einen Volleyschuss von Finn Lüdtke abwehren, beim Nachschuss von Neuzugang Alexander Delzer war er machtlos. Der Assistent zeigte allerdings eine Abseitsstellung, sodass dieser Treffer nicht zählte. Alfeld blieb vor der Pause das aktivere Team, doch konnte bis auf Flanken, die von Angreifern verpasst wurden oder vom Keeper Bäte weggefaustet werden konnten, nur einen Distanzsschuss von Lennert Mauser abgeben, welcher für Bäte sichere Beute war. So gingen die Mannschaften mit einem torlosen Spielstand in die Pause.

Nach der Pause wurde das Spiel zerfahrener. Es wurden viele lange Bälle gespielt und Torchancen waren Mangelware. So sah es lange Zeit auch danach aus, als würde die Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale über das Elfmeterschießen fallen. Doch in den letzten Spielminuten wollten die Gäste aus Garbsen für die Vorentscheidung sorgen. Pierre Eckwert hatte in der 88. Spielminute das 0:1 auf dem Fuß. Nach einem Fernschuss konnte SV-Keeper Maximilian Titz das Spielgerät nur nach vorne abwehren. Eckwert ging dem Ball nach und scheiterte aus Nahdistanz an Titz, der für die Parade alles in die Waagschale warf. In der 90. Spielminute brachte Alfelds Dominik Wesche TUS-Angreifer Tobias Quast im Sechzehner zu Fall, sodass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Halil Aydemir zum 0:1-Endstand. Somit ist die SV Alfeld im Bezirkspokal ausgeschieden.

Foto: mm

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