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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Mittwoch, 11. Dezember 2019 06:35 Uhr
Michael Brunotte holt den DFB-Ehrenamtspreis
Dienstag, 10. Dezember 2019 06:28 Uhr

Holzminden (r). Zur traditionellen Weihnachtsfeier der Schiedsrichtervereinigung begrüßte der Vorsitzende Sebastian Müller am vergangenen Samstag mehr als 60 Schiedsrichter nebst Begleitung im Altendorfer Hof in Holzminden. In üblicher Form endeten die Weihnachtsgrüsse mit Ehrungen verdienter Kameraden. Für besonderes Engagement wurden im Rahmen der „Danke Schiri“-Kampagne Frank Nolde und Karsten Rau geehrt. Als Jung-Schiedsrichter des Jahres wurden mit dem David-Altmann-Preis die beiden Kreisliga-Aufsteiger Lukas Lage und Jonas Schünemann prämiert.

Fotos: Kreisschiedsrichtervereinigung

Montag, 09. Dezember 2019 06:22 Uhr

Fürstenberg (r). Dank einer großzügigen Spende aus dem Sponsorenpool von "Toto-Lotto Niedersachsen" können die Fußballer des MTV Fürstenberg das Aufwärmprogramm vor den Spielen mit Beginn der Rückserie in neuem Outfit absolvieren. Die Akteure hoffen, dass ihnen die Shirts mindestens genau so viel Glück bringen, wie die "Rubbellose" ihren Käufern.

Foto: MTV Fürstenberg

 

Sonntag, 08. Dezember 2019 12:19 Uhr

Stadtoldendorf/Kemnade (mm). Ein Wintertransfer, welcher schon seit längerem im Raum stand, ist fix und kommt nun ans Tageslicht. Innenverteidiger Dennis Tacke wird den Bezirksligisten FC Stadtoldendorf in Richtung Kemnade wechseln. Dort trifft Dennis Tacke auf seinen Vater Sebastian Tacke, welcher schon seit einiger Zeit Trainer des TSV Kemnade ist. Derzeit befindet sich die Mannschaft um Top-Torjäger Justin Mai mit 25 Zählern aus zwölf Partien auf dem dritten Tabellenplatz der 1. Kreisklasse Staffel A.

"Uns ist es gelungen, mit Dennis Tacke einen weiteren sehr talentierten Spieler zu verpflichten. Er wird unsere Abwehr deutlich verstärken. Die Gespräche mit dem FC Stadtoldendorf liefen sehr gut und man war sich nach kurzer Zeit einig, sodass beide Seiten mit dem Ergebnis der Verhandlung zufrieden sind", freut sich Manuel Maciewski, 2. Vorsitzender des TSV Kemnade, über den Transfercoup.

"Hauptgrund für den Wechsel ist mein Arbeitswechsel im Sommer nach Blomberg. Dadurch konnte ich nicht mehr regelmäßig trainieren und durch den Bezirk ist quasi „Trainingspflicht“. Zu Kemnade bin ich gekommen, da mein Vater dort der Trainer ist und ich mit den Jungs zusammenspielen kann, mit denen ich vor 15 Jahren auch mit dem Fußball angefangen habe", begründet Tacke seinen Wechsel aus der Homburgstadt an die Weser.

"Ich kenne die ganze Mannschaft dort. Sie hat einen jungen Altersdurchschnitt und verfügt unter anderem mit Nico Garbe und Justin Mai über gute Spieler. Wenn alle zusammmenhalten, ist der Aufstieg in die Kreisliga auf jeden Fall möglich", möchte Tacke, der mit dem FC Stadtoldendorf in der Saison 2017/2018 aus der Kreis- in die Bezirksliga aufgestiegen ist und in der vergangenen Spielzeit den Last-Minute-Klassenerhalt in der Bezirksliga feiern konnte, auch mit Kemnade sportlich erfolgreich sein.

Aber auch für den FC Stadtoldendorf, den Tacke nach zweieinhalb Jahren verlässt, hat er noch ein paar Worte über. "Ich wünsche dem FC Stadtoldendorf weiterhin alles Gute und drücke für den Klassenerhalt die Daumen", so Tacke abschließend.

Foto: mm

Mittwoch, 04. Dezember 2019 06:49 Uhr

Kreis Holzminden (r). Der Kreisschiedsrichterausschuss Holzminden führt unter der Leitung von Marian Kempf auch im Jahr 2020 wieder einen Lehrgang für zukünftige Schiedsrichter(-innen) durch. Die Ausbildung in der Regelfragenkunde umfasst fünf Einheiten. Ein Teil der Ausbildung wird über eine speziell entwickelte App für die Schiedsrichterausbildung durchgeführt. Der Lehrgang beginnt am 22.01.2020 und endet mit einer Prüfung am 10.02.2020. Abschluss ist eine Prüfung mit 30 Regelfragen, die vom NFV-Bezirksschiedsrichterausschuss Hannover durchgeführt wird.

Die Teilnehmer müssen in einem Fußballverein des Kreises Holzminden eine Mitgliedschaft besitzen und sollten das 14. Lebensjahr vollendet haben oder in Kürze darauf vollenden, damit der Einsatz der neuen Schiedsrichter noch im Laufe der Rückrunde als Schiedsrichter oder Schiedsrichterassistenten grundsätzlich möglich ist.

Das aktuelle Regelwerk wird zur Verfügung gestellt. Des Weiteren werden lediglich ein Schreibblock/-heft und ein Schreibstift benötigt. Es ist eine Teilnahmegebühr von 25,- Euro zu entrichten, die vom anmeldenden Vereinen zu tragen ist. Die Abrechnung erfolgt über den Schatzmeister des NFV-Kreises Holzminden direkt mit den Vereinen.

Erfolgreiche Absolventen erhalten nach bestandener Prüfung, wenn diese dann im Schiedsrichterwesen zum Einsatz kommen, einen DFB-Schiedsrichter-Ausweis, der zum kostenlosen Eintritt bei allen Meisterschaftsspielen im DFB-Gebiet und somit auch für die erste und zweite Bundesliga deutschlandweit berechtigt.

Termine:

Mi. 22.01.2020 18:00 – 21:00 Uhr in Bevern 3,0 Std

Mo. 27.01.2020 18:00 – 21:00 Uhr in Holenberg 3,0 Std

Do. 30.01.2020 18:00 - 21:00 Uhr in Holenberg 3,0 Std

Sa. 01.02.2020 11:00 – 14:00 Uhr in Bodenwerder 3,0 Std PRAXISTAG

Mi. 05.02.2020 18:00 – 21:00 Uhr in Bevern 3,0 Std

Fa. 07.02.2020 14:00 – 18:00 Uhr in Bevern 3,0 Std Zwischenprüfung

Abschlussprüfung: Mo. 10.02.2020 ab 18:30 Uhr in Bevern

Die Veranstaltungsorte können nach Absprache mit den Teilnehmern noch variieren, um weite Entfernungen der Teilnehmer zu verhindern. Geeignete und interessierte Teilnehmer können sich entweder direkt oder durch einen Vereinsvertreter unter Nennung des Namens, des Vereins, des Geburtsdatums bis zum 06. Januar 2020 per E-Mail bei Schiedsrichter-Lehrwart Marian Kempf anmelden.

Anmeldung per E-Mail an: Marian Kempf marian.kempf@t-online.de

Foto: mm

Samstag, 30. November 2019 21:25 Uhr

Boffzen (mm). Große Freude beim TSV Holenberg! Nicht nur auf dem grünen Rasen wußten die Holenberger in der Hinrunde zu überzeugen - auch bei der ersten eFootball-Kreismeisterschaft schnitten sie super ab. In einem spannenden Finale setzten sich Robin Dreyer und Lennart Homeyer gegen Ralf Pister und Justin Höhnisch vom VfR Hehlen mit 3:2 durch. Dritter wurden Calvin Rumpeltin und Cedrik Suchy vom TSV Lenne. Somit werden der TSV Holenberg, der VfR Hehlen und der TSV Lenne am Sonntag, den 19. Januar 2020 zur eFootball Niedersachsenmeisterschaft nach Hannover fahren und in der Swiss-Hall den NFV-Kreis Holzminden vertreten.

Nach einem Missverständnis mit der Boffzer Gemeinde musste die eFootball-Beauftragte Melanie Klowat ihre Planungen ändern. Die als Veranstaltungsort geplante Mehrzweckhalle stand nicht zur Verfügung, sodass das Turnier stattdessen in der Boffzer Sporthalle ausgetragen wurde. Hier begrüßte Klowat gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden August Borchers und Marco Biedermann von „Powerplay Events" die zwölf angemeldeten Teams, welche zunächst in drei Vierergruppen die Viertelfinalteilnehmer ausgespielt haben.

Für den Ausrichter FC 08 Boffzen, welcher mit zwei Mannschaften an den Start gegangen ist, war nach der Vorrunde Schluss, sodass ihnen nur das Zuschauen blieb. Zudem verabschiedete sich der VfR Deensen punktlos nach der Vorrunde. Als bester Drittplatzierter zog der TSV Holenberg II aus der Hammergruppe mit dem TSV Lenne und dem TSV Holenberg I ins Viertelfinale ein. Um das letzte Viertelfinalticket spielten der MTV Bevern und der TuSpo Grünenplan I. Dieses Duell entschieden die Beveraner am Ende deutlich mit 6:3 für sich.

Im Viertelfinale kam es zu den ersten Überraschungen. So flogen die Gruppensieger TuSpo Grünenplan II und VfL Dielmissen raus. Während der TuSpo Grünenplan II gegen den TSV Holenberg I knapp mit 1:2 ausgeschieden ist, hatte der VfL Dielmissen in der Nachspielzeit gegen den TSV Holenberg II mit 3:5 das Nachsehen. Der SV06 Holzminden hatte nach einer frühen roten Karte gegen den VfR Hehlen nicht den Hauch einer Chance und schied nach einer 2:7-Niederlage aus dem Wettbewerb aus. Das erste Elfmeterschießen des Tages benötigte der TSV Lenne gegen den MTV Bevern, um den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.

Zu einem internen Duell sollte es im Halbfinale zwischen den beiden Holenberger Teams kommen. Sowohl die reguläre Spielzeit als auch die Verlängerung endete mit einem Unentschieden. Im anschließenden Elfmeterschießen besaßen Lennart Homeyer und Robin Dreyer gegen Marvin Wessel und Tim Tillner die besseren Nerven und machten somit den Einzug ins Finale perfekt. Der VfR Hehlen konnte der TSV Lenne im zweiten Halbfinale mit 2:1 besiegen und somit ebenfalls ins Finale einziehen.

Das kleine Finale konnte der TSV Lenne gegen den TSV Holenberg knapp mit 2:1 nach der Verlängerung für sich entschieden. Im parallel stattfindenen Endspiel sah es lange Zeit nach einem Sieg für den VfR Hehlen aus. Die Hehlener gingen früh mit 2:0 in Führung. Doch es schloss sich eine Holenberger Aufholjagd an, die in der regulären Spielzeit mit 3:2 für den TSV Holenberg enden sollte.

Im Anschluss nahm die eFootball-Beauftragte Melanie Klowat gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden August Borschers die Siegerehrung vor.

Alle Ergebnisse im Überblick

Gruppe A:

VfR Deensen (Leon Teiwes & Alexander Knese), TuSpo Grünenplan I (Metehan Aksoy & Timo Peters), TuSpo Grünenplan II (Michael Seyd & Sandro Peckmann), SV06 Holzminden (Gihad El-Wayss & Muzaffer Dogan)

VfR Deensen - TuSpo Grünenplan I 0:4

TuSpo Grünenplan II - SV06 Holzminden 1:0

VfR Deensen - TuSpo Grünenplan II 1:4

TuSpo Grünenplan I - SV06 Holzminden 0:5

SV06 Holzminden - VfR Deensen 8:0

TuSpo Grünenplan I - TuSpo Grünenplan II 0:5

Tabelle:

1. TuSpo Grünenplan II 10:1 Tore 9 Punkte

2. SV06 Holzminden 13:1 Tore 6 Punkte

3. TuSpo Grünenplan I 4:10 Tore 3 Punkte

4. VfR Deensen 1:16 Tore 0 Punkte

Gruppe B:

TSV Holenberg I (Lennart Homeyer & Robin Dreyer), TSV Holenberg II (Tim Tillner & Marvin Wessel), FC 08 Boffzen I (Hauke Becker & Torben Perl), TSV Lenne (Cedrik Suchy & Calvin Rumpeltin)

TSV Holenberg I - TSV Holenberg II 3:0

FC 08 Boffzen I - TSV Lenne 1:4

TSV Holenberg I - FC 08 Boffzen I 5:0

TSV Holenberg II - TSV Lenne 0:1

TSV Lenne - TSV Holenberg I 2:1

TSV Holenberg II - FC 08 Boffzen I 5:1

Tabelle:

1. TSV Lenne 7:2 Tore 9 Punkte

2. TSV Holenberg I 9:2 Tore 6 Punkte

3. TSV Holenberg II 5:5 Tore 3 Punkte

4. FC 08 Boffzen I 2:14 Tore 0 Punkte

Gruppe C:

MTV Bevern (Gleb Sasula & Luca Gregorovits), VfL Dielmissen (Justin Garthof & Niklas Hans), FC 08 Boffzen II (Samim Abbasi & Denise Kerpers), VfR Hehlen (Ralf Pister & Justin Höhnisch)

MTV Bevern - VfL Dielmissen 2:3

FC 08 Boffzen II - VfR Hehlen 0:4

MTV Bevern - FC 08 Boffzen II 4:1

VfL Dielmissen - VfR Hehlen 4:3

VfR Hehlen - MTV Bevern 7:1

VfL Dielmissen - FC 08 Boffzen II 6:0

Tabelle:

1. VfL Dielmissen 13:5 Tore 9 Punkte

2. VfR Hehlen 14:5 Tore 6 Punkte

3. MTV Bevern 7:11 Tore 3 Punkte

4. FC 08 Boffzen II 1:14 Tore 0 Punkte

Qualifikation für das Viertelfinale

MTV Bevern - TuSpo Grünenplan I 6:3

Viertelfinale

TuSpo Grünenplan II - TSV Holenberg I 1:2

TSV Lenne - MTV Bevern 5:4 nach Elfmeterschießen

VfL Dielmissen - TSV Holenberg II 3:5 nach Verlängerung

VfR Hehlen - SV06 Holzminden 7:2

Halbfinale

TSV Holenberg II - TSV Holenberg I 1:2 nach Elfmeterschießen

VfR Hehlen - TSV Lenne 2:1

Spiel um Platz 3

TSV Holenberg II - TSV Lenne 1:2 nach Verlängerung

Finale

VfR Hehlen - TSV Holenberg I 2:3

Fotos: mm

Samstag, 30. November 2019 10:12 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Wie es zu erwarten war, werden an diesem Wochenende keine Kreisligaspiele stattfinden. Bereits am gestrigen Freitagnachmittag wurden alle vier angesetzten Partien abgesagt. Dies gilt auch für das Heimspiel des TuSpo Grünenplan, welcher am heutigen Samstagnachmittag gegen den SV Bavenstedt II spielen sollte.

Foto: mm

Donnerstag, 28. November 2019 13:09 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Die Freude über den Derbysieg gegen den TuSpo Grünenplan dürfte sich beim FC Stadtoldendorf schnell wieder gelegt haben, denn nun ist der Tenor eines gegen sie gefällten Bezirkssportgerichtsurteils bekannt geworden. Demnach soll das Spiel gegen den TuSpo Schliekum, welches die Mannschaft von Werner Brennecke am 06. Oktober mit 3:1 für sich entschieden hat, mit 5:0 für den TuSpo Schliekum gewertet werden.

Grund für den drohende Punktabzug ist, dass der FC Stadtoldendorf gegen den TuSpo Schliekum einen Spieler eingesetzt hatte, welcher am Vorspieltag gegen den SC Harsum die gelb-rote Karte gesehen hatte und somit das Spiel hätte aussetzen müssen. Dies ist den Linienrichtern der Partie aufgefallen, da diese auch beim Spiel in Harsum mit dabei waren und den eigentlich gesperrten Spieler wieder erkannt haben. Dies vermerkten sie im Spielbericht, sodass dieser Spieler auch gleich vorgesperrt wurde. Dem Spieler soll demnach vom Sportgericht eine 4-monatige Sperre verhängt werden, sodass er erst Mitte März wieder für die Homburgstädter spielberechtigt wäre. Zudem droht dem Verein eine Geldstrafe.

Eine Begründung des Urteils liegt den Verantwortlichen der Homburgstädter noch nicht vor, sodass sie noch Einspruch erheben können. Erst wenn die Begründung vorliegt, ist der Vorstand des FC Stadtoldendorf bereit, hierzu Stellung zu beziehen.

Durch den Punktabzug von drei Zählern würde der FC Stadtoldendorf, wie es bereits in der Tabelle berücksichtigt wurde, mit zwölf Punkten aus 19 Pflichtspielen auf dem drittletzten Tabellenplatz stehen, welcher am Ende der Saison den Abstieg bedeuten würde. Der TuSpo Schliekum würde mit 15 Punkten aus 16 Partien auf dem zwölften Tabellenplatz stehen und damit die Abstiegsränge verlassen.

Foto: mm

Dienstag, 26. November 2019 17:33 Uhr

Boffzen (mm). Nach dem Spielmodus und dem Spielplan für die eFootball-Kreismeisterschaft (hier), welche am kommenden Samstag (30. November) in der Boffzer Mehrzweckhalle stattfinden, stellen wir Euch nun die Spielregeln vor.

1 Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind nur Mitgliedsvereine des ausrichtenden Kreises des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV). Ein Team besteht immer aus zwei Spielern, wovon mindestens ein Spieler registriertes Mitglied im meldenden Verein und im Besitz eines aktiven NFV-Spielerpasses sein muss. Das Teilnehmeralter der Spieler ist auf Grund der Gewinnausschüttung auf mindestens 18 Jahre begrenzt. Es gilt das Geburtsdatum am Tag der Veranstaltung.

2 Turnierbestimmungen

Das Turnier wird in dem Spiel FIFA 20 auf der PlayStation 4 (PS4) im „2 gegen 2“-Anstoß-Modus durchgeführt. Der Wettbewerb wird offline ausgetragen. Die Mannschaften sind frei wählbar (außer Nationalmannschaften und „All-Star-Teams“). Die Halbzeitlänge beträgt bei jedem Spiel sechs Minuten.

2.1 Gruppenspiele

Der Sieger eines Spiels erhält drei Punkte, bei Unentschieden erhalten beide Mannschaften je einen Punkt. Besteht zwischen zwei oder mehr Mannschaften nach den Gruppenspielen Punktgleichheit, entscheidet

a) die Tordifferenz über die Platzierung. Ist auch diese gleich, entscheiden

b) die mehr erzielten Tore. Besteht auch dann noch Gleichheit, zählt

c) das im direkten Vergleich erzielte Ergebnis. Falls dann noch erforderlich, entscheidet

d) ein Entscheidungsspiel.

2.2 K.o.-Phase

Gibt es nach der regulären Spielzeit keinen Sieger, wird wird „Klassisch“ weitergespielt (Verlängerung & Elfmeterschießen). Sieger der K.o.-Phase ist der eFootball-Kreismeister 2019.

3. Einstellungen

Folgende Spieleinstellungen sind bei jedem Spiel zu verwenden:

3.1 Spieleinstellungen

• Halbzeitlänge: 6 Minuten

• Spielerattribute: Einzigartig oder 85 GES (Entscheidung noch offen)

• Schwierigkeitsgrad: Legende

• Kamera: Standard

• Geschwindigkeit: Normal

• Stadion: Frei wählbar

• Spielbedingungen: Individuell

• Saison: Sommer

• Tageszeit: 21.00 Uhr

• Wetter: Heiter

• Rasenmuster: Standard

• Platzabnutzung: Keine

• Geschwindigkeit: Normal

• Ball: Frei wählbar

• Schiedsrichter: Zufall

• Live-Form: Deaktiviert

3.2 Regeln

• Verletzungen: Aus

• Abseits: Ein

• Karten: Ein

• Handspiel: Aus 4.3 Visuell

• HUD: Namensleiste

• Zeit-/Spielstand-Anzeige: EIN

• Radar: 2D

• Netzspannung: Standard

3.3 Audio

• Kommentator: 0

• Stadionatmosphäre: 10

• Menü: 10

• Musik: 0

3.4 Benutzer/CPU Gameplay

• Alle Regler bleiben unverändert auf 50.

3.5 Steuerungseinstellungen

Die Controller-Einstellungen sind abhängig vom Spieler, außer Tactical Defending, das per Standard als Pflicht eingestellt sein muss. Pausen sind nur erlaubt, wenn der Ball ruht und das pausierende Team im Ballbesitz ist. Zeitspiel ist nicht erlaubt und wird sanktioniert.

4 Turnierleitung

Die Turnierleitung besteht aus zwei bis vier Personen, die gleichzeitig als Schiedsrichter fungieren. Die endgültigen Entscheidungen, die nicht in diesen Bestimmungen vorgesehen sind, fallen in den Entscheidungsbereich der Turnierleitung. Die Anordnungen der Turnierleitung sind für alle Beteiligten verbindlich. Eine Protest- oder Einspruchsmöglichkeit besteht weder gegen Entscheidungen der Court-Verantwortlichen noch gegen solche der Turnierleitung. Die Turnierleitung ist mit zwei Personen beschlussfähig.

5 Disqualifikationen

Disqualifikationen können von der Turnierleitung ausgesprochen werden, wenn einer der folgenden Punkte aus Sicht der Turnierleitung zutrifft:

• Gewalt gegenüber anderen Personen

• Androhung von Gewalt gegenüber anderen Personen

• Beschädigung des technischen Equipments

• Konsum von Drogen

• Übermäßiger Alkoholgenuss

• Rauchen innerhalb der Räumlichkeiten

• Zeitspiel während des Spiels

Partien, die aufgrund einer Disqualifizierung eines Teams nicht zur Austragung kommen, werden mit 3:0-Toren gewertet.

6 Ausstattung/Ausrüstung

Es wird ausschließlich auf der Konsole PlayStation 4 (PS4) der Marke Sony gespielt. Der NFV stellt die gesamte Ausrüstung. Den Teilnehmern ist es aber gestattet, eigene Controlle mitzubringen und mit diesen zu spielen. Ergänzend sind die Teilnehmer verpflichtet, in einheitlichen Trikots ihres meldenden Vereins zu spielen.

7 Sonstiges

Das Ergebnis einer gespielten Partie ist im Anschluss unverzüglich der Turnierleitung zu melden. Sollte eine Partie aus technischen Gründen abgebrochen werden, wird sie mit identischen Mannschaften neu gestartet. Die Turnierleitung ist umgehend zu informieren. Das Turnier ist kein Teil der EA Sports Global Series und wird nicht von Electronic Arts Inc. oder deren Partner gesponsert oder unterstützt.

Collage: red

Frauen
Donnerstag, 05. Dezember 2019 07:07 Uhr
Holzmindener Mädchen-Kreisauswahl schneidet gut ab
Dienstag, 19. November 2019 17:23 Uhr

Steinheim/Boffzen (red). Am vergangenen Sonntag kam es zum Topspiel in der Frauen-Kreisliga: der Tabellenzweite vom SV Steinheim empfing den Tabellendritten, die 9er Mannschaft des FC Boffzen. In einer schwachen Partie trennte man sich am Ende leistungsgerecht mit 1:1.

Die erste Chance der Partie war ein Torschuss Steinheims, welcher das Tor verfehlte. Kea Wirth hatte durch einen Freistoß die erste Boffzer Chance, doch ihr Schuss war zu zentral. In der 16. Minute erspielte sich Boffzen nach einer Kombination von Laura Neils und Finnja Mindermann eine Großchance, welche von Steinheims Torhüterin vereitelt wurde. In einer höhepunktarmen ersten Hälfte gab es noch einen Weitschuss Steinheims, der von Vivian Fogheri pariert wurde und zwei Boffzer Chancen von Finnja Mindermann und Laura Neils. Das brachte jedoch kein Tor ein und man ging mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause egalisierten sich beide Mannschaften, sodass kein Spielfluss entstand. Nach einem Schubser an Leonie Ludewig gab es in der 57. Minute Foulelfmeter für Boffzen. Die Chance ließ sich Kea Wirth nicht entgehen und brachte Boffzen mit 0:1 in Führung. Zwei Minuten später hatte Steinheim per Weitschuss den Ausgleich auf dem Fuß, doch Vivian Fogheri parierte. In der 69. Minute spielte Laura Neils Leonie Ludewig an, die freistehend an Steinheims Tofrau scheiterte. Im direkten Gegenzug erzielte Steinheim des 1:1 - Ausgleich. In der Folgezeit hat der Schiedsrichter leider versäumt die aufgeheizte Stimmung auf und neben dem Platz zu regulieren. So waren beide Teams und die Verantwortlichen an der Außenlinie viel am diskutieren über Kleinigkeiten, weshalb der Spielfluss auf der Strecke blieb. Der Schlusspfiff erlöste beide Mannschaften und man trennte sich gerecht mit 1:1.

Das Spiel der 11er Mannschaft beim SV 06 Holzminden fiel aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes aus.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 12. November 2019 07:03 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traf die 9er Mannschaft des FC 08 Boffzen auf den SV06 Holzminden. Nach einem 3:0 zur Halbzeitpause brachte man den Sieg am Ende über die Zeit.

Die erste Möglichkeit der Partie war ein Freistoß des Gastes aus Holzminden, welcher neben das Tor ging. Boffzens erste Chance hatte Leonie Ludewig im direkten Gegenzug, ihr Abschluss ging auch neben das Tor. In der Folgezeit passierte zunächst nichts Nennenswertes – beide Teams agierten mit ungenauen langen Bällen und hatten zudem aufgrund des tiefen Bodens Probleme mit vielen versprungenen Bällen. In der 16. Spielminute setzte sich Vivian Fogheri auf der linken Seite durch und passte zu Jennifer Potowski, die den Ball postwendend an Fogheri zurückgab. Aus knapp drei Metern behielt Fogheri die Übersicht und erzielte das 1:0.

Holzminden hatte in der 21. Minute durch Yvonne Sedler die Möglichkeit zum Ausgleich, doch ihr versprang aufgrund des Bodens der Ball, wodurch ihr Abschluss das Tor verfehlte. Zwei Minuten später erhöhte der FC auf 2:0. Eine Ecke von Kea Wirth setzte Vivian Fogheri per Kopfball in die Maschen. SV-Torjägerin Carina Manthey lief in der 29. Minute frei aufs Boffzer Tor zu, doch FC-Aushilfstorhüterin Rieke Böhm klärte im Eins gegen Eins – Duell stark.

Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe Boffzen das 3:0 nachlegte. Mit einem platzierten Flachschuss ins Eck ließ Kea Wirth der gegnerischen Torfrau keine Chance. Bis zur Halbzeitpause hatte Boffzen einige Probleme mit der härteren Zweikampfführung des Gegners aus Holzminden, sodass sich keine weiteren Chancen erspielt wurden.

Holzminden kam mit dem Ziel des schnellen Anschlusstreffers aus der Pause. Carina Manthey verfehlte alleine auf das Tor zulaufend knapp, Nele Gerboths Weitschuss wurde von Rieke Böhm entschärft. Das Spiel wurde in der zweiten Hälfte deutlich schwächer und es gab wenig sehenswerte Szenen. Boffzen kam in der 60. Minute durch einen Weitschuss von Kea Wirth zu einer erneuten Torchance. Rieke Böhm konnte sich in der 64. Minute erneut mit einem tollen Reflex auszeichnen und hielt für ihr Team die Null. Die letzte nennenswerte Chance des Gastes aus Holzminden hatte erneut Carina Manthey, die ihren Abschluss nach einem Alleingang um Zentimeter neben den langen Pfosten setzte. Die FC-Abwehr stand ansonsten hinten sicher und ließ nichts mehr zu. Boffzen kam durch Corinna Dorosala und Kea Wirth noch zu zwei Chancen, die jedoch kein Tor einbrachten. Nach einer höhepunktarmen zweiten Hälfte endete die Partie am Ende mit 3:0 für Boffzen.

Das Spiel der 11er Mannschaft gegen den VfR Borgentreich fiel aus, da Borgentreich kein Team stellen konnte.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 28. Oktober 2019 06:32 Uhr

Boffzen (r). Die 11er Mannschaft der FC Boffzen – Damen traf in ihrem Heimspiel am Sonntag auf die Reserve des SV 21 Bökendorf. Mit einem klaren 11:0 – Erfolg behielt man die drei Punkte in Boffzen und verteidigt die Tabellenführung.

In der dritten Spielminute ging der FC durch einen Weitschuss von Kea Wirth in Führung. Zwei Minuten später traf Laura Neils mit ihrer Flanke die Querlatte. Vivian Fogheri erhöhte in der elften Spielminute nach Vorlage von Tamara Hartmann auf 2:0. Bökendorf verbuchte im direkten Gegenzug den ersten Torschuss. Eine Minute später setzte sich Eileen Rolf trotz eines klaren Foulspiels an ihr gut über Außen durch und passte in die Mitte, wo Vivian Fogheri den Ball aus knapp einem Meter nur noch zum 3:0 über die Linie drücken brauchte. Laura Neils erhöhte in der 17. Minute nach Vorlage von Tamara Hartmann auf 4:0. In der 23. Minute spielte Neils einen Doppelpass mit ihrer Gegenspielerin und nutzte ihre Chance um auf 5:0 zu erhöhen. Bökendorf hatte noch zwei Abschlüsse aufs Boffzer Tor, die wenig Gefahr ausstrahlten. Corinna Dorosala provozierte in der 37. Spielminute ein Bökendorfer Eigentor zum 6:0.

Fünf Minuten nach der Halbzeitpause traf Nadine Griebelbauer nach einem Doppelpass mit Stefanie Vogt zum 7:0. In der 56. Minute hatte Bökendorf die Möglichkeit auf den Ehrentreffer, doch Sara Schröder im Boffzer Tor parierte stark. In der Folgezeit ließ Boffzen die Präzision im Spiel nach Vorne bzw. die Ordnung vermissen, sodass es wenig klare Torchancen gab. Eine Viertelstunde passierte nichts sehenswertes, ehe Eileen Rolf zum Sprint auf rechten Seite ansetzte. Ihr Pass in die Mitte brauchte Nadine Griebelbauer nur noch zum 8:0 einschieben. In der 73. Minute traf Finnja Mindermann mit ihrem Schuss die Latte. In der 77. Minute traf Laura Neils zum 9:0 per Flachschuss. Die in der Abwehr kaum geforderten Sina Gröbing und Carolin Helling legten jeweils einen Sprint über das gesamte Spielfeld hin, scheiterten jedoch mit ihren Abschlüssen an der gegnerischen Torfrau. So war es erneut Laura Neils, die nach einem Alleingang mit ihrem vierten Treffer des Spiels das 10:0 in der 80. Spielminute erzielte. Den Schlusspunkt setzte Nadine Griebelbauer mit einem Kopfball nach einer Flanke von Eileen Rolf in der 85. Minute. Am Ende stand also ein klares 11:0 für den FC zu Buche.

Foto: FC 08 Boffzen

 

Donnerstag, 24. Oktober 2019 06:51 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traf die 9er Mannschaft der FC Boffzen – Damen auf den direkten Tabellennachbarn aus Borgentreich. Trotz eines eindeutigen Chancenpluses musste man bis zur letzten Minute kämpfen, um den 2:1 – Sieg ins Ziel zu bringen.

Die erste Möglichkeit der Partie hatte Leonie Ludewig, der ein Ball im Strafraum vor die Füße fiel. Ihren Abschluss setzte sie jedoch neben das Tor. Auch in der Folgezeit hatte Boffzen die Tormöglichkeiten, Borgentreich kam kaum aus der eigenen Hälfte hinaus. Die Möglichkeiten von Laura Neils, Leonie Ludewig, Sophie Lutter-Kayser und Finnja Mindermann wurden jedoch teils fahrlässig ausgelassen. So kam es wie es kommen musste – Borgentreich machte mit dem ersten Angriff, einem Konter, das unverdiente 0:1 in der 15. Spielminute.

Zwei Minuten später hätte der Gast fast das 0:2 nachgelegt, doch Sara Schröder entschied das Eins gegen Eins – Duell für sich. Das sollte die letzte Borgentreicher Torchance in der ersten Hälfte sein. In der 21. Spielminute fiel der hochverdiente Ausgleich. Leonie Ludewig setzte sich gut über Außen durch und passte quer in den Fünfmeterraum, wo Laura Neils zum 1:1 einschob. Im Anschluss an den Ausgleich drückte Boffzen auf den Führungstreffer, doch die Chancenauswertung ließ weiter zu wünschen übrig. Mal war die Latte im Weg bei einem Schuss von Laura Neils, dann parierte die gut aufgelegte Borgentreicher Torfrau zweimal stark gegen Jennifer Beer und Laura Neils. Es schien als wolle der Ball heute einfach nicht ins gegnerische Tor.

Nach der Halbzeitpause fand Borgentreich etwas besser ins Spiel, ohne jedoch Torchancen zu kreieren. Boffzen wirkte etwas ungeordnet nach dem Seitenwechsel. Trotzdem ging das muntere Chancen herausspielen auf Boffzer Seite weiter. Es war erneut Borgentreichs Torfrau, die dreimal stark gegen Sophie Lutter-Kayser, Leonie Ludewig und Denise Kerpers parierte. Je länger das Spiel dauerte, desto ungenauer wurden die Bälle in die Spitze auf Boffzer Seite, was sicherlich an der drückenden Überlegenheit lag, die einfach nicht mit einem eigenen Treffer belohnt wurde. Es folgten einige überhastete Abschlüsse, welche wenig Torgefahr ausstrahlten.

Boffzen gab nicht auf und drängte weiter auf den Führungstreffer, der in der 80. Spielminute dann endlich fallen sollte. Leonie Ludewig verwertete eine Flanke per Flachschuss ins lange Eck zum umjubelten 2:1. Borgentreich schien vom Rückstand noch einmal kurz aufgewacht zu sein und kam zu ihrer einzigen Torchance im zweiten Durchgang, welche jedoch von Sara Schröder im Nachfassen pariert wurde. Danach war die Gegenwehr Borgentreichs gebrochen und offensiv kam nichts mehr, da Boffzens Abwehrreihe klug verteidigte. Die letzte Torchance der Partie hatte Edina Seel, doch ihr Schuss wurde knapp zur Ecke abgefälscht. Es blieb somit am Ende bei einem knappen, aber mehr als verdienten 2:1 – Erfolg für Boffzen.

Mit diesem Sieg überholte man den direkten Tabellennachbarn aus Borgentreich und schiebt sich auf den dritten Tabellenplatz vor. Die 11er Mannschaft war spielfrei, da das Heimspiel gegen den SV Bökendorf II auf nächsten Sonntag um 13 Uhr verlegt wurde.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 17. Oktober 2019 06:32 Uhr

Bökendorf/Scherfede/Boffzen (r). Am Sonntag trat die 9er Mannschaft bei der Reserve des SV 21 Bökendorf an. Mit einem überlegenden 3:11 – Auswärtssieg machte man sich wieder auf den Heimweg.

Den Torreigen eröffnete Melina Hüske, die bereits nach 45 Sekunden zum 0:1 traf. Eine Minute später war es erneut Melina Hüske, die nach einer Einzelaktion der Torfrau im Eins gegen Eins – Duell keine Chance ließ und auf 0:2 erhöhte. Boffzen drängte den Gastgeber aus Bökendorf in die eigene Hälfte und erspielte sich einige Torchance. Leonie Ludewig wurde in der 28. Minute auf der rechten Seite freigespielt und traf zum 0:3. Für das 0:4 in der 38. Minute zeigte sich erneut Melina Hüske verantwortlich, die einen Abpraller der gegnerischen Torfrau verwertete. Zwei Minuten später drückte Michelle Räker den Ball zum 0:5 über die Linie. Leonie Ludewig erzielte in der 41. Minute per herrlichem Weitschuss, welcher direkt unter der Unterkante der Latte einschlug, das schönste Tor des Vormittages. Den Halbzeitstand von 0:7 stellte Melina Hüske mit ihrem vierten Treffer der Partie her.

Nach der Halbzeitpause war der FC kurzzeitig unsortiert, was Bökendorf zum Ehrentreffer zum 1:7 nutzte. Im direkten Gegenzug stellte Boffzen durch Leonie Ludewig den alten Torabstand wieder her. Boffzen hatte weiterhin das klare Chancenplus auf seiner Seite, doch ließ einige Torchancen teils fahrlässig aus. Bökendorf versuchte durch lange Bälle zu Chancen zu kommen. In der 58. Minute traf Vivian Fogheri, die zur Halbzeit aus dem Tor ins Feld wechselte, zum 1:9. Auch das 1:10 erzielte Fogheri, in dem sie einen Weitschuss platziert im Tor unterbrachte. Bökendorf kam nach einem Stellungsfehler zum 2:10 im direkten Gegenzug. Das 2:11 fiel in der 79. Minute durch Sophie Lutter-Kayser, die aus knapp 13 Metern ins Tor traf. Den Schlusspunkt setzte Bökendorf in der 88. Minute und erzielte so den 3:11 – Endstand.

Die 11er Mannschaft trat zeitgleich beim SV Scherfede – Rimbeck (9er) an und setzte sich am Ende ungefährdet mit 1:7 durch.

Nach 17. Spielminuten wurde Jennifer Potowski freigespielt und konnte zum 0:1 abschließen. Stefanie Vogt setzte Vanessa Hindrichs in der 32. Minute im Rückraum in Szene, welche per Weitschuss das 0:2 erzielte. Der Anschlusstreffer für den Gastgeber fiel kurz vor der Halbzeitpause, als sie eine der wenigen Nachlässigkeiten in der Boffzer Abwehr ausnutzten. Nach der Halbzeitpause traf Stefanie Vogt per Weitschuss zum 1:3. Für die Vorentscheidung sorgte Nadine Griebelbauer in der 60. Spielminute, als sie sich im Strafraum gut durchsetzte und überlegt zum 1:4 abschloss. Boffzens Hintermannschaft zeigte eine konzentrierte Abwehrleistung, weshalb die Führung nicht mehr in Bedrängnis geriet. Stefanie Vogt schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 1:6 in die Höhe. Denise Kerpers behielt in der 77. Minute den Überblick nach einem Durcheinander im Strafraum und traf per Weitschuss ins leere Tor zum 1:7 – Endstand.

Somit reisen die beiden Boffzer Mannschaften mit sechs Punkte zurück nach Boffzen. Und das, obwohl beide Teams personell knapp besetzt waren. Also ein rundum gelungener Sonntag!

Foto: FC 08 Boffzen Damen

 

Mittwoch, 02. Oktober 2019 06:59 Uhr

Dielmissen (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag empfingen die Damen des VfL Dielmissen den SV Hastenbeck II, welcher vor der Begegnung aus drei Partien sechs Punkte mitgenommen hat. Die Hastenbeckerinnen konnten ihr Punktekonto auf neun Punkte schrauben. Nach der 0:16-Heimpleite gegen den WTW Wallensen kassierte die Mannschaft von Frank Bennefeld dieses Mal 15 Tore. Kurz vor Schluss gelang ihnen mit ihrer einzigen Torchance der Ehrentreffer, sodass die Begegnung mit 1:15 endete.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Den Torreigen hatte Svenja Kräft bereits in der sechsten Spielminute eröffnet. Nach einem auf den ersten Pfosten gezogenen Freistoß stand Kräft goldrichtig und schob zum 0:1 ein. Drei Minuten später zeigte sich Svenja Kräft auch für das 0:2 verantwortlich. Nach zwölf Minuten konnte sich VfL-Keeperin Saskia Streeß gegen Sophie-Madeline Piel auszeichnen. In der 18. Spielminute legte Selen Demirkaya das 0:3 nach, ehe fünf Zeigerumdrehungen später Lea Gajewski am leeren Tor vorbeigeschossen hat. Franziska Knaus traf in der 26. Minute ins kurze Eck zum 0:4. Wenige Augeblicke später konnte Saskia Streeß den VfL Dielmissen mit einer Glanzparade gegen Svanja Kräft vor einem höheren Rückstand bewahren. Das Tor zum 0:5-Halbzeitstand erzielte Stella Wehking mit einem abgefälschten Schuss.

Das muntere Toreschießen ging zu Beginn der zweiten Hälfte weiter. So trug sich Sarah-Linde Nickusch in der 50. Spielminute mit dem Tor zum 0:6 in die Torschützenliste ein. Franziska Knaus legte ihre Tore zwei und drei in der 55. und 60. Minute nach. Innerhalb von nur acht Minuten schraubten Stella Wehking und Svenja Kräft (2) das Ergebnis auf 0:11. Nach einem Foulspiel von Janine Berg zeigte der Schiedsrichter in der 75. Spielminute auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Annika Schomburg zum 0:12.

Nach weiteren Treffern von Sandra Hoellenriegel und Annika Schomburg stand es nach 85 Spielminuten 0:14. Und als sich die meisten schon auf eine hohe Niederlage ohne eigenes Tor eingestellt hatten, konnte VfL-Kapitänin Jasmin Meyke den Ball in der gegnerischen Hälfte erobern und das Spielgerät aus 20 Metern sehenswert zum 1:14 genau in den Winkel schießen. Die Freude kannte bei den Spielerinnen des VfL Dielmissen keine Grenzen mehr. Den Schlusspunkt setzte Alexandra Lubina schließlich mit dem Tor zum 1:15-Endstand.

Fotos: mm

Rede und Antwort
Samstag, 07. Dezember 2019 10:20 Uhr
Kapitän beim Paderborner Bundesliganachwuchs: Luis Ortmann im Gespräch
Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr

Salzhemmendorf/Egestorf/Bremen (mm). Gute zwei Jahre ist es her - da traf sich die Redaktion mit dem damaligen Regionalligaspieler des Regionalligaaufsteiger 1. FC Egestorf-Langreder Kevin Schumacher auf dem Sportplatz in Salzhemmendorf. Seit Sommer spielt der frühere Torjäger des SV BW Salzhemmendorf und der SpVgg Bad Pyrmont für die U23-Mannschaft des SV Werder Bremen in der Regionalliga Nord. Zuletzt durfte das Talent aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont sogar ein Testspiel mit den Profis bestreiten. Das Vertrauen zahlte der mittlerweile 21-Jährige zurück und trug sich auch gleich in die Torschützenliste ein. Wir haben die Chance genutzt, unser Interview mit Kevin Schumacher fortzusetzen und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen. 

Redaktion: "Hallo Kevin, schön, dass wir unser Interview fortführen können. Bei dir ist in der Zwischenzeit ja einiges passiert. Wie geht’s dir?"

Kevin Schumacher: "Ja, das stimmt. Bei mir hat sich einiges verändert, aber mir geht es soweit ganz gut."

Redaktion: "Den erhofften Klassenerhalt habt ihr in deiner ersten Regionalligasaison beim 1. FC Egestorf-Langreder geschafft. Im Sommer 2017 folgte für dich das nächste Highlight. Du durftest in deinem Heimatkreis Hameln-Pyrmont gegen das AWesA-Allstarteam in Hastenbeck antreten. Wie hast du davon erfahren und was waren deine ersten Gedanken?

Kevin Schumacher: "Dass wir nach der Hinrunde, die nicht so gut gelaufen ist, noch so eine starke Rückserie gespielt haben, hat uns selbst auch überrascht. Doch über unser Teamgefühl und unsere Gemeinschaft haben wir es gepackt. Dass ich gegen das AWesA-Allstarteam antreten durfte, hat mich sehr gefreut. Ich habe das ganz normal über den AWesA erfahren. In meiner Heimat, mit meiner Mannschaft, vor vielen Zuschauern zu spielen, war super."

Redaktion: "Zum 8:0-Sieg konntest du drei Treffer und zwei Vorlagen beisteuern. Wie fandest du dieses Spiel? Denkst du daran noch gerne zurück?"

Kevin Schumacher: "Wir hatten uns vorgenommen das Spiel zu gewinnen und den Leuten unsere Qualität zu zeigen. Ich denke, dass uns das gelungen ist. Daher denke ich gerne an die Partie zurück, da es sehr viel Spaß gemacht hat."

Kevin Schumacher beim AWesA-Allstargame im Dress des 1. FC Germania Egestorf-Langreder Foto: mm

Redaktion: "In der gleichen Vorbereitung gab es auch ein Aufeinandertreffen mit Hannover 96, die sich nach dem Bundesligaaufstieg in der Vorbereitung befanden. Wie war es gegen Profis zu spielen?"

Kevin Schumacher: "Für mich war es das erste Spiel gegen einen Bundesligisten. Es hat Spaß gemacht. Ich wollte sehen, wie ich gegen so ein Team zurechtkomme und habe gemerkt, dass ich auf jeden Fall mithalten kann."

Redaktion: "Im zweiten Jahr machtest du mit sieben Toren und 14 Torvorlagen weiter auf dich aufmerksam. Wann war für dich klar, dass das Kapitel Egestorf/Langreder bereits nach zwei Jahren enden sollte?"

Kevin Schumacher: "Die zweite Saison war nicht nur von mir sehr gut, sondern das gesamte Team hat eine überragende Saison gespielt. Am Ende sind wir ja Fünfter geworden, womit wohl keiner gerechnet hat. Daher sind wir sehr stolz darauf. Ich habe gemerkt, dass ich mehr möchte und den nächsten Schritt gehen will. Wäre die Möglichkeit bei Werder zu spielen nicht gekommen, hätte ich aber auch kein Problem gehabt weiter bei Egestorf zu spielen. Der Verein ist mir schon ans Herz gewachsen."

Redaktion: "Im Sommer 2018 bist du, für uns doch etwas überraschend, zum SV Werder Bremen in die U23 gewechselt. Wie kam der Kontakt nach Bremen zu Stande? Was hat dich in den Gesprächen besonders überzeugt?"

Kevin Schumacher: "Über meinen Berater kam der Kontakt zustande. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier die Chance bekommen habe, um meinen Traum zu erfüllen. Die Gespräche waren sehr gut. Sie haben mich schnell davon überzeugt, dass ich hierher will.

Redaktion: "Wie wurdest du in der Bremer Mannschaft aufgenommen? Wie verlief deine erste Saison?"

Kevin Schumacher: "Ich wurde hervorragend aufgenommen, habe neue Freunde gefunden und hatte wirklich jeden Tag Spaß daran, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Die erste Saison lief für mich persönlich ganz gut. Ich möchte aber in der neuen Saison nachlegen."

Redaktion: "Bist du in Bremen weiterhin als Halb-Profi unterwegs oder lebst du derzeit nur vom Fußball? Wie sieht deine typische Woche aus?"

Kevin Schumacher: "Man kann schon sagen, dass ich ein Profi bin. Fußball ist jetzt mein Beruf. Dass ich das jetzt sagen kann, macht mich sehr stolz. Meine typische Woche sieht so aus, dass wir jeden Tag trainieren, manchmal sogar zweimal."

Kevin Schumacher beim Training Foto: WERDER.DE

Redaktion: "Du kommst aus dem ländlichen Salzhemmendorf. Wie hast du dich in der Zwischenzeit in der Großstadt eingelebt?"

Kevin Schumacher: "Das war am Anfang nicht so einfach. Es war vieles neu. Zum ersten Mal war ich weiterweg von der Heimat. Dadurch, dass meine Freundin mit mir nach Bremen gezogen ist, ist die Eingewöhnung bedeutend einfacher gewesen."

Redaktion: "Am Profifußball warst du vor Kurzem erst nah dran, als du gemeinsam mit Spielern wie Claudio Pizarro beim Testspiel gegen den VfL Oldenburg spielen durftest und auch gleich ein Tor erzielen konntest. Wie hast du von deinem Testspieleinsatz erfahren und wie es mit den gestandenen Profis zusammenzuspielen?"

Kevin Schumacher: "Das war ein tolles Erlebnis. Ich habe am Sonntagabend eine Nachricht bekommen, dass ich zum Spiel mitfahren soll. Es war großartig mit den Profis zu spielen. Man merkt ihnen die große Qualität an – auf und neben dem Platz. Es ist großartig, dass ich die Möglichkeit bekomme habe."

Redaktion: "Trainierst du auch ab und zu bei den Profis mit? Ist es denkbar, dass du im Sommer bei der Vorbereitung der Profis mitmachst, wie dein ehemaliger Mitspieler Hendrik Weydandt es in Hannover gemacht hat?"

Kevin Schumacher: "Bisher warte ich noch auf ein Training bei den Profis, aber ich hoffe natürlich, dass ich mal die Chance bekomme. Für mich war es jedoch wichtig, dass ich mich erstmal bei der U23 einbringe und dort meine Leistung bringe."

Redaktion: "Du hast in Bremen noch ein Jahr Vertrag. Hoffst du, wie die aus Hannover stammenden Eggestein-Brüder, den Sprung aus der Bremer U23 zu den Profis zu schaffen?"

Kevin Schumacher: "Das wäre natürlich ein Traum. Dafür trainiere ich jeden Tag, aber es ist noch ein weiter Weg. Sollte mir das bei Werder gelingen, fände ich das großartig, weil der Verein und das Umfeld super sind. Aber auch dafür muss ich erstmal meine Leistung bei der U23 bringen. Und das werde ich in der neuen Saison wieder versuchen."

Redaktion: "Wir drücken dir weiter die Daumen und hoffen weiter positiv von dir hören zu können. Vielen Dank für das Gespräch."

Fotos: mm & WERDER.DE

Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Jugend
Mittwoch, 11. Dezember 2019 06:29 Uhr
KSN+VGH JuniorCup 2019: "Profis von morgen" zu Gast in Hellental
Dienstag, 10. Dezember 2019 06:31 Uhr

Eschershausen (mm). Große Freude bei der Jugendabteilung des MTSV Eschershausen. Auch die Raabestädter werden mit ihren Kindern von nun an Funino spielen können. Die hierzu benötigten vier Tore sponserte Dieter Wittig vom TUI ReiseCenter in Warburg und Beverungen. "Mir war es eine Herzensangelegenheit die Tore für die Jugend zu sponsern", zeigte Wittig, der selbst seit 50 Jahren ein aktives Vereinsmitglied der Fußballabteilung ist, deutlich auf, dass ihm die Eschershäuser Jugend wichtig ist.

Markus Röse, stellvertretender Abteilungsleiter der Fußballabteilung, und Mike Lamprecht, stellvertretender Jugendleiter, bedankten sich im Namen des Vorstands bei Wittig. Die Trainer und Betreuer freuen sich die Regeln von Funino nun auch mit den richtigen Toren umsetzen zu können und erhoffen sich so, dass die Kinder durch mehr Ballkontakte und viele Tore noch mehr Spaß am Fußball bekommen.

Fotos: mm

Freitag, 06. Dezember 2019 11:17 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Am kommenden Wochenende werden die 14 gemeldeten D-Juniorenteams und die 20 gemeldeten E-Junioren in die Hallenkreismeisterschaft starten. Den Anfang werden am morgigen Samstag, den 07. Dezember die D-Junioren machen. Am Sonntag, den 08. Dezember werden schließlich die E-Junioren an den Start gehen. Spielort ist die Stadtoldendorfer Rumbruchshalle. Als Ausrichter fungiert der FC Stadtoldendorf.

D-Junioren 1. Vorrunde 07. Dezember

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A (09:30 - 11:30 Uhr): JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I, JSG Boffzen/Fürstenberg, JSG Boffzen/Fürstenberg Mädchen, MTV Bevern I, SV06 Holzminden I

Gruppe B (11:30 - 13:30 Uhr): FC Stadtoldendorf, JSG Forstbachtal, JSG Hils, JSG Ith, SV06 Holzminden II

Gruppe C (13:30 - 15:10 Uhr): SG Wesertal, JSG Hils II, Kreisauswahl E-Jugend, FC Stadtoldendorf II

E-Junioren 1. Vorrunde 08. Dezember

Gruppe A (9:30 Uhr - 11:30 Uhr): JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I, JSG Boffzen/Fürstenberg, SV06 Holzminden I, MTV Bevern, MTSV Eschershausen

Gruppe B (11:30 Uhr - 13:30 Uhr): JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II, TSV Heinade I, JSG Hils, JSG Ith I, TSV Heinade I, JSG Forstbachtal

Gruppe C (13:30 Uhr - 15:30 Uhr): FC Stadtoldendorf I, JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle III, JSG Boffzen/Fürstenberg II, SV06 Holzminden II, TSV Heinade II

Gruppe D (15:30 Uhr - 17:30 Uhr): FC Stadtoldendorf II, JSG Ith II, MTSV Eschershausen II, SG Lenne/Wangelnstedt, SV06 Holzminden III

Foto: mm

Freitag, 06. Dezember 2019 10:59 Uhr

Holzminden (mm). Am morgigen Samstag, den 07. Dezember werden die insgesamt 14 gemeldeten F-Juniorenteams mit ihrer ersten von insgesamt drei Vorrunden in die Hallenkreismeisterschaft starten. Am Sonntag, den 08. Dezember werden dann auch die G-Junuioren ihr erstes Turnier spielen. Spielort ist die Holzmindener Billerbeckhalle. Als Ausrichter fungiert die JSG Forstbachtal.

Samstag, den 07. Dezember F-Junioren

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A (09.30 -11.30 Uhr): JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I, JSG Boffzen/Fürstenberg, JSG Forstbachtal I, MTSV Eschershausen, MTV Bevern

Gruppe B (11.30 - 13.30 Uhr): JSG Forstbachtal II, JSG Hils, JSG Ith, SV06 Holzminden I, TSV Heinade

Gruppe C (13.30 - 15.10 Uhr): FC Stadtoldendorf, JSG Ottenstein, SG Lenne/Wangelnstedt, SV06 Holzminden II

Samstag, den 08. Dezember G-Junioren

Am Sonntagmorgen geht es dann mit der G-Jugend-Konkurrenz weiter. Zehn Teams stehen sich in zwei Fünfer-Gruppen gegenüber.

Gruppe A (10:00 - 12:15 Uhr): JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle, JSG Ith, JSG Forstbachtal, JSG Hils I, JSG Hils II

Gruppe B (12:30 - 14:00 Uhr): SG Wesertal, MTSV Eschershausen, MTV Bevern, FC Stadtoldendorf, SG Lenne/Wangelnstedt

Foto: mm

Donnerstag, 05. Dezember 2019 07:06 Uhr

Holzminden (r). Am 23.11.19 war es soweit: ein Geräuschemix aus Motosägen, Häcksler, Motorsensen und vielen motivierten Helfern hallte durch den Sportpark an der Liebigstraße. Der SV06 Holzminden hatte zum Arbeitseinsatz geladen und viele kamen. Neben Spielern aus nahezu allen Mannschaften des Junioren- und Herrenbereichs, waren auch zahlreiche Eltern vor Ort, um bei dieser Großaktion zu helfen. Damit die Laune der Helfer und Helferinnen stets hochgehalten wurde, kümmerte sich das Frauenteam des SV06 Holzminden um das leibliche Wohl der Helfer.

„Die große Anzahl der Freiwilligen zeigt, dass der SV 06 eine große Familie ist, die sich unterstützt, wenn es gefordert ist“, betonte der. 1. Vorsitzende Jens Ebert im Verlauf des Arbeitseinsatzes. Auch Geschäftsführer Hartmut Hirche war voll des Lobes für die Teamleistung. „Ein Dank auch an die Bäckerei Klingenberg, die für diesen Einsatz spontan die Brötchen kostenlos zur Verfügung stellte“, ergänzte Hirche. Als am Nachmittag die beiden großen Container prall gefüllt waren, gingen die Helfer etwas müde von der ungewohnten Arbeit, aber zufrieden aufgrund der großartigen Teamleistung, nach Hause.

Foto: SV06 Holzminden

Überregional
Mittwoch, 27. November 2019 17:23 Uhr
Spielermutter gewinnt Trikotsatz bei ffn-vereinskleiden für die C- Jugend der JSG Markoldendorf/Elfas
Freitag, 22. November 2019 06:28 Uhr

Dassel/Uslar (red). Die erste Runde der E-Junioren Hallenkreismeisterschaft im Landkreis Northeim wurde letztes Wochenende in Dassel und Uslar ausgespielt. Erwartungsgemäß setzen sich auch die Mannschaften, die auf dem Feld ihre Staffeln dominieren, in der Halle durch.

Es wurde aufgrund der Vielzahl an teilnehmenden Mannschaften in fünf Gruppen gespielt. In der Gruppe A führt die JSG Weper mit 13 Punkten und 12:4 Toren das Teilnehmerfeld an. In der Gruppe B setzte sich die U11 der FC Eintracht Northeim mit 13 Punkten und 12:1 Toren an die Tabellenspitze. Die Gruppe C wurde ganz klar von der FC Eintracht Northeim U10 dominiert, die sich von Spiel zu Spiel steigerte und mit 15 Punkten und 17:0 Toren eine starke Leistung ablieferte. In der Gruppe D setzte sich die SVG GW Bad Gandersheim mit 12 Punkten und 8:0 Toren durch. Die Gruppe E wird erst am morgigen Samstag, den 23.11.19 in Lindau ausgespielt.

Zur zweiten Runde der Hallenkreismeisterschaft geht es für die U11 der Eintracht Northeim am Samstag, den 30.11.19 nach Moringen. Die U10 der Eintracht Northeim startet erst am Samstag, den 07.12.19 in Bad Gandersheim in die zweiten Runde.

Foto: mm

Montag, 21. Oktober 2019 06:34 Uhr

Northeim (hakö). Die Fußballfans der Region dürfen sich auf ein vorweihnachtliches Großevent freuen. Beim KSN+VGH JuniorCup 2019 für U14 Mannschaften gibt sich am Samstag/Sonntag, 7./8. Dezember ein hochkarätiges Teilnehmerfeld ein Stelldichein. Veranstalter FC Eintracht Northeim hat zum 13. Mal die "Creme-de-la-Creme", den Nachwuchs von absoluten Top-Teams der 1. und 2. Bundesliga zu Gast. Darunter die Jungstars von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Hamburger SV, FC St. Pauli, Werder Bremen, Hannover 96, 1. FC Köln, VfL Wolfsburg, Mainz 05, VfB Stuttgart, Hertha BSC und VfL Bochum. Mit dabei ist erstmals Austria Wien.

Bei einem Pressegespäch stellten am Donnerstag die Eintracht-Verantwortlichen Tim Schwabe, Moritz Braukmüller und Tomas Sniadowski zusammen mit Gernot Bollerhei, Marketingchef der Kreis-Sparkasse Northeim, und Guido Skladnikiewitz von der VGH-Regionaldirektion Göttingen, das "Wunschkonzert" in der Northeimer Schuhwallhalle vor. Einvernehmlich lobten sie das jährliche, einfach großartige Engagement der Eltern in punkto Bereitstellung von Übernachtungsmöglichkeiten und die liebenswerte Mithilfe an beiden Veranstaltungstagen. Man habe in den vergangenen Jahren ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Das sei erfreulich und mache immer wieder Mut.

Gernot Bollerhei fand anerkennende Worte für das durchweg professionelle Umfeld beim Oberligisten. Er zeigte sich tief beeindruckt von der familiären Atmosphäre des Turniers und vor allem auch der Fairness der Teams. Auch im kommenden Jahr seien KSN+VGH wieder mit im Boot. Das sei selbstverständlich. Guido Skladnikiewitz betonte die große Fußballbegeisterung in der südniedersächsischen Region, neben dem Reitsport: "Einfach toll!"

FC-Vorstand Tomas Sniadowski dankte den regionalen Partnern, Unternehmen und Firmen für ihre stets großzügige Unterstützung, Sie seien einfach "da", wenn man sie braucht. Ziel müsste es sein, den Jugendbereich vor diesem Hintergrund weiter auf- und erfolgreich auszubauen.

FC-Vorstand, Pressesprecher Moritz Braukmüller: "Wir sind immer mit Herz dabei, wie auch unsere Gastfamilien. Schön zu sehen, dass Kontakte zu den jungen Gast-Akteuren bestehen bleiben". FC-Vorsitzender Tim Schwabe: "Die meisten teilnehmenden Mannschaften geben uns bereits nach dem Turnier die Zusage für das kommende Jahr. Ein Beweis der Zufriedenheit. Sie verzichten übrigens auf ein Antrittsgeld. Dafür versprechen wir gute Unterkünfte für Trainer und Spieler".

Es ist schon eine logistische Meisterleistung der Eintracht, jedes Jahr 130 Kinder unterzubringen. Und noch ein paar Zahlen: 200 Personen engagieren sich stets beim JuniorCup ehrenamtlich in der Sporthalle Am Schuhwall. In 2018 verfolgten knapp 1.000 Zuschauer die spannenden Spiele. Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt beim umjubelten "Budenzauber" der Bundesliga-Kicker von Morgen. Die Halle wird auch in diesem Jahr wieder beben. Ein sportliches Highlight.

Wer ein Gastquartier anbieten möchte, kann sich wenden an: Moritz Braukmüller Telefon 015116548472 oder per E-Mail: moritz. braukmueller@eintracht-northeim.de oder bei der Eintracht- Geschäftsstelle melden im Gustav-Wegner-Stadion. www.eintracht-northeim.de

Foto: Hartmut Kölling

Donnerstag, 10. Oktober 2019 18:13 Uhr

Brakel (mm). Auch die Regenschauer konnten am gestrigen Mittwochabend den rund 2.000 Besuchern im Brakeler Thermo-Glas Stadion nicht die Laune vermiesen. Der Fußballkreis Höxter-Warburg stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass ihnen die Unterstützung der Familie vom Fußballer Erdogan Acar, welcher im Alter von nur 41 Jahren beim Sponsorencup des SC Paderborns verstorben ist, am Herzen liegt. Das Benefizspiel diente nämlich dazu, Acar's Familie mit den gesamten Einnahmen zu unterstützen.

Auch sportlich verlief es aus Brakeler Sicht gut. Mit 2:0 konnte sich die Landesligamannschaft der SpVg Brakel gegen die Mannschaft vom SCP, welche vom Bundesligatrainer und ehemaligen Bundesligaprofi Steffen Baumgart zwar an der Seitenlinie gecoacht wurde, aber lediglich aus Spielern der U21 und U19-Mannschaft bestand, durchsetzen. Zudem war fast der gesamte Kader der Bundesligamannschaft (alle, außer ihre 5 Nationalspieler) vor Ort. Die Profis zeigten sich publikumsnah und ließen sich vor dem Spiel für Autogramme und Fotos mit den Besuchern viel Zeit.

Bei Regen zogen die Mannschaft schließlich auf das Spielfeld ein. Nach einem Gebet und einer Schweigeminute ging es gegen 18:30 Uhr auch los. Paderborn hatte in der Anfangsphase mehr vom Spiel, jedoch sprang bis auf einem Kopfball, der knapp am Tor vorbeiging, nichts heraus. Mit der Zeit wurden die Hausherren mutiger. In der 28. Spielminute war es dann soweit. Mit einem Lupfertor von Nils Fähnrich ging der Ex-Club von Erdogan Acar mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitpause schöpfte SCP-Coach Baumgart seine Wechselmöglichkeiten aus. So kam mit Luis Ortmann auch ein Youngster zum Einsatz, der seine erste Jugendstation bei der JSG Boffzen/Fürstenberg und somit im Fußballkreis Holzminden durchlief. Nach einer guten Stunde knickte ein SCP-Akteur auf dem rutschigen Kunstrasenplatz um, sodass die Gäste das Spiel zu zehnt zu Ende spielen mussten. Auf der Gegenseite wechselte SpVg-Trainer Haydar Özdemir des Öfteren aus und gab somit allen Spielern die Möglichkeit, bei diesem Fußballfest dabei zu sein. Kurz vor Schluss durfte der Landesligist dann nochmal jubeln. Der eingewechselte Oumar Fofana traf zum 2:0-Endstand.

Fotos: mm

Sonntag, 06. Oktober 2019 10:39 Uhr

Duingen (r). Vor dem Heimspiel der neu gemeldeten Duinger Altherren-Mannschaft gegen die SG Freden/Hörsum sprach Duingens Fussballspartenleiter Dieter Rinne den großzügigen Sponsoren seinen herzlichen Dank aus.

Denn Monika Meckel (Geschäftsführerin bei Taxi Ruf Kassner, obere Reihe 2.v.r.), Hiltrud Bollmann (Pflegedienstleitung bei Provetus Seniorenpflege, obere Reihe 5. v. r.) und Joachim Zucher (obere Reihe, rechts) hatten durch ihre finanzielle Unterstützung maßgeblichen Anteil daran, dass die Duinger Alt-Herrenmannschaft mit neuen Trikots und Trainingsanzügen ausgestattet werden konnte.

Leider brachte das Foto mit den Sponsoren vor dem Spiel kein Glück - der DSC verlor unnötig mit 2:5 gegen Freden/Hörsum.

Foto: Marcel Runge

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