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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Sonntag, 10. November 2019 18:40 Uhr
Ambergau jubelt: FC Stadtoldendorf kassiert die nächste Heimniederlage
Sonntag, 10. November 2019 17:22 Uhr

Dielmissen (mm). Der VfL Dielmissen konnte die Siegesserie des FC 08 Boffzen am heutigen Sonntagnachmittag stoppen. Nach einem 1:2-Halbzeitrückstand siegte die Heimelf von Michael Ahlers noch mit 3:2 und klettert in der Tabelle auf den fünften Platz.

"In der ersten 30 Minuten haben wir guten Fußball gespielt, leider einige Torchancen liegen gelassen", berichtete VfL-Trainer Michael Ahlers. In der 26. Spielminute ging der VfL Dielmissen mit 1:0 in Führung. Per unhaltbaren Schlenzer ins lange Eck war Kasim Yildiz zur Stelle. Vor der Halbzeit zündete Marec Wenzel zweimal den Turbo und konnte die Dielmisser Abwehrfehler bestrafen. In der 39. Minute glich Boffzen somit aus, ehe der zweite Wenzel-Treffer den 1:2-Halbzeitstand bedeutete. "Nach der Führung haben wir etwas nachgelassen und Boffzen zwei Tore "hergeschenkt"", so Ahlers weiter.

Der zweite Durchgang war erst fünf Minuten alt, da glich Dielmissen nach einem Eckball zum 2:2 aus. Jan Warnecke war mit einem Kopfball aus guten elf Metern zur Stelle. Das Siegtor fiel schließlich zehn Minuten vor Schluss. Einen Kopfball konnte Tim Witte noch auf der Linie klären, doch mit dem Nachschuss konnte Jan Warnecke schließlich das 3:2 nachlegen.

„Eine unglückliche, aber verdiente Niederlage auf einem schweren Dielmisser Geläuf. An Fußball war auf dem Platz leider nicht zu denken, aber das darf nicht als Ausrede zählen. Wir haben einfach kein gutes Spiel gemacht und zu wenig in das Spiel investiert“, berichtete FCB-Sprecher Felix Senftleben, der das Tor hütete und mit einigen Paraden eine höhere Niederlage verhindern konnte.

"In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Moral gezeigt und verdient die Tore gemacht. Kompliment an die Jungs für die letzten Wochen, Lenne ausgenommen! Da wächst gerade etwas zusammen. Wir freuen uns jetzt auf das Spiel in Bodenwerder, wo wir noch etwas gut zu machen haben. Tobias Graf hat ein gutes Spiel gemacht", resümierte Ahlers.

Foto: mm

Sonntag, 10. November 2019 10:51 Uhr

Kreis Holzminden (mm). An diesem Wochenende gab es eine Absagenflut. Am gestrigen Samstagabend wurden auch die Kreisligapartien MTSV Eschershausen - SV Rühle und SV06 Holzminden - TSV Lenne abgesagt. Somit wird in der Kreisliga nur das Spiel VfL Dielmissen - FC 08 Boffzen um 14 Uhr angepfiffen. Zudem findet die Bezirksligapartie zwischen dem FC Stadtoldendorf und dem FC Ambergau/Volkersheim auf dem Stadtoldendorfer Kunstrasen statt. Anstoß ist ebenfalls um 14 Uhr.

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Samstag, 09. November 2019 11:19 Uhr

Holzminden (mm). Zur Wiederholung des Eröffnungsspiels wird es am morgigen Sonntagnachmittag in Holzminden kommen. Der Bezirksligaabsteiger TSV Lenne empfängt den Relegationsteilnehmer SV06 Holzminden. Beide Teams waren dementsprechend auch als Titelfavoriten in die Saison gegangen. Während Lenne nach wie vor ungeschlagen ist, konnte Holzminden aus elf Partien lediglich 17 Punkte mitnehmen und ist somit weit hinter den Erwartungen geblieben. Anstoß im Holzmindener Liebigstadion ist um 14 Uhr 

Im Hinspiel setzte sich der TSV Lenne vor rund 350 Zuschauern mit 2:1 durch. "Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf das Spiel gegen Holzminden. Ein sehr starker Gegner, der sicherlich aktuell eine schwierige Phase erlebt, aber definitv über einen sehr starken Kader und Spieler verfügt. Wir gehen hochkonzentriert und motiviert in dieses Spiel und wollen unsere Serie weiter ausbauen", berichtete TSV-Trainer Björn Bettermann der Redaktion.

"Die Voraussetzungen für das Spiel sind relativ klar, wenn man sich die Tabelle anguckt. Zwischen Lenne und uns sind 15 Punkte Abstand. Wir denken einfach nurnoch von Spiel zu Spiel und freuen uns natürlich, wenn wir einen Punkt holen oder sogar gewinnen. Wir sehen Lenne aber aufgrund der tabellarischen Situation klar in der Favoritenrolle", blickt SV-Sprecher Mats Lüttmann auf die Begegnung.

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Samstag, 09. November 2019 11:10 Uhr

Dielmissen (mm). Zwei Mannschaften, die sich derzeit im Aufwind befinden, werden am morgigen Sonntagnachmittag in Dielmissen aufeinandertreffen. Während der VfL Dielmissen mit dem 1:0-Heimsieg gegen den SV06 Holzminden für die Überraschung des vergangenen Wochenendes gesorgt hat, hat der FC 08 Boffzen die letzten fünf Spiele für sich entscheiden können und sich damit in der Tabelle auf den vierten Rang vorgeschoben. Anstoß ist um 14 Uhr.

"Im ersten Rückrundenspiel, aber auch im letzten Heimspiel des Jahres 2019, erhoffen wir uns zum Abschluss noch einmal eine große und lautstarke Zuschauerunterstützung. Wir wollen die Rückrunde mit einem positiven Ergebnis beginnen und hoffen auf einen guten Heimspielabschluss in diesem Jahr! Ich erwarte ein offenes Spiel, da die Gäste in den letzten Wochen eine gute Entwicklung genommen haben", berichtete VfL-Trainer Michael Ahlers. Krankheitsbedingt stehen bei seiner Mannschaft noch hinter einigen Spielern Fragezeichen. Definitiv wird Dennis Jayarusuriya den Dielmissern nicht zur Verfügung stehen.

"Nach dem fünften Sieg in Folge gehen wir natürlich mit einer gewissen Portion Selbstvertrauen und Rückenwind in das Spiel beim VfL Dielmissen. Jedes Spiel kann nun das letzte vor der Winterpause werden. Daher wollen wir unsere Serie fortsetzen, damit wir uns, wenn es soweit ist, mit einem tollen Gefühl in die Winterpause verabschieden können", hofft FCB-Sprecher Felix Senftleben auf einen guten Jahresabschluss.

"Wir dürfen die Truppe von Michael Ahlers aber keinesfalls unterschätzen! Dielmissen konnte drei der letzten vier Spiele gewinnen. Besonders ins Gewicht fällt der Sieg gegen den SV 06 Holzminden vom vergangenen Wochenende. Im Vergleich zum Spiel in Kaierde wird es auf unserer Seite wieder einige personelle Veränderungen geben. Wir erwarten einen topmotivierten Gegner, der mit einem Heimsieg bis auf einen Zähler an uns heranrutschen würde. Das wollen wir aber nicht zulassen. Wir wollen die Rückrunde erfolgreich beginnen", warnt Senftleben vor den Hausherren.

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Samstag, 09. November 2019 11:07 Uhr

Eschershausen (mm). Am morgigen Sonntagnachmittag empfängt der MTSV Eschershausen den Kreisligaaufsteiger SV Rühle. Nach gutem Saisonstart und zuletzt fünf Niederlagen in Folge sind die Raabestädter mittlerweile auf dem neunten Tabellenplatz angekommen. Der Rühle steht hingegen weiterhin mit zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Anstoß ist um 14 Uhr.

"Gegen Rühle ist für meine Mannschaft ein Sieg Pflicht. Wir wissen, dass Rühle versuchen wird, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir müssen geduldig sein", blickt MTSV-Trainer Michael Lotze auf das Spiel. Im Hinspiel setzten sich die Raabestädter mit 4:2 in Rühle durch.

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Freitag, 08. November 2019 19:00 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Lange Zeit sah es danach aus, als würde es im NFV-Kreis Holzminden keine eFootball-Kreismeisterschaft geben – dieses Blatt hat sich in den letzten Tagen dann doch noch gewendet. Melanie Klowat, den meisten Kreisligisten als Betreuerin der ersten Herrenmannschaft des FC 08 Boffzen bekannt, übernimmt den Posten der Beauftragten für eFootball und lädt herzlich zur eFootball-Kreismeisterschaft nach Boffzen ein!

„Mit Blick auf den hohen Stellenwert, den der Fußball an der Konsole vor allem bei jungen Menschen genießt sowie die Entwicklungschancen, die er als ergänzendes Angebot für unsere Vereine bietet (etwa die Gewinnung und Bindung neuer Mitglieder), werden wir das Thema ab sofort inhaltlich begleiten“, berichtete Melanie Klowat. Als Startschuss in die digitale Fußballwelt wird am Samstag, den 30. November ab 15 Uhr in der Boffzer Mehrzweckhalle die eFootball-Kreismeisterschaft stattfinden, die das Qualifikationsturnier für die offizielle eFootball-Niedersachsenmeisterschaft im Januar 2020 sein wird.

Die Ausschreibung richtet sich an alle Fußballvereine im NFV-Kreis Holzminden. Für die eFootball-Kreismeisterschaft kann jeder Verein bis zu zwei 2er-Teams melden. Das Teilnehmeralter der Spieler ist auf mindestens 18 Jahre begrenzt. Zudem muss ein Spieler jedes Teams registriertes Mitglied im meldenden Verein sein und einen aktiven NFV-Spielerpass besitzen. Das Turnier wird in dem Spiel FIFA auf der PlayStation 4 (PS4) im „2 gegen 2“-Anstoß-Modus gespielt. Das Teilnehmerfeld wird 24/32 Mannschaften geplant.  

Zum Anmeldeverfahren: 

Anmeldungen werden ausschließlich von den NFV-Kreisvereinen (nicht von Spielern selbst) und nur per Nachricht über das DFBnet-Postfach an melanie.klowat@nfv.evpost.de angenommen. Anmeldeschluss ist 16. November 2019. Jede Anmeldung muss neben dem Vereinsnamen auch die Namen und Geburtsdaten beider Spieler enthalten. Pro Verein können maximal zwei 2er-Teams gemeldet werden. Ist die Anzahl von Anmeldungen höher als die Zahl der Startplätze, erfolgt die Vergabe der Startplätze am Ende per Los.

Melanie Klowat: eFootball-Beauftragte des NFV-Kreises Holzminden Foto: FC 08 Boffzen

 

Freitag, 08. November 2019 14:43 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Kann der FC Stadtoldendorf den Abwärtstrend stoppen? Seit fünf Spielen sind die Homburgstädter ohne Sieg und jetzt kommt mit dem FC Ambergau/Volkersheim ausgerechnet eine Mannschaft, gegen die sie aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen haben. Das Hinspiel endete aus Stadtoldendorfer Sicht mit 1:7 und Trainer Brennecke kehrte dementsprechend sauer heim. Anstoß ist auf dem Stadtoldendorfer Kunstrasen um 14 Uhr.

"Nach den Niederlagen der letzten Wochen und der 1:7 Pleite im Hinspiel gegen Ambergau, dürfte es eigentlich für meine Mannschaft genug Motivation geben, um endlich mal wieder eine gute Leistung abzurufen", erinnert FC-Trainer Werner Brennecke an die deutlichen Hinspielpleite in Ambergau.

"Ambergau ist zurzeit sehr gut drauf und befindet sich im sicheren Mittelfeld der Tabelle. Wir stehen unter enormen Druck und müssen unbedingt punkten. Mit dem Heimspiel kommt eine schwierige Aufgabe auf uns zu. Jede Woche predige ich, wenn wir kämpfen und Leidenschaft zeigen, kommt das Spielerische von selbst. Leider lassen wir diese Tugenden in der Kabine und zeigen auf dem Feld wenig Gegenwehr. Wenn wir mit der richtigen Einstellung auf den Platz gehen und alles abrufen, können wir Ambergau schlagen", hofft Brennecke auf einen Heimsieg.

Dem FC Stadtoldendorf steht Matthias Isinger verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Mohammed Chaabu entscheidet sich nach dem Abschlusstraining. Aus der zweiten Mannschaft rückt Ahmet-Ziya Üyük in den Kader.

Foto: mm

Freitag, 08. November 2019 13:11 Uhr

Grünenplan/Hehlen (mm). Bereits am heutigen Freitagvormittag wurden die ersten Spielausfälle gemeldet. So wird am morgigen Samstagnachmittag das Bezirksligaspiel zwischen dem TuSpo Grünenplan und dem SV Bavenstedt II ausfallen. Darüber hinaus wird die Kreisligapartie VfR Hehlen - MTV Bevern aufgrund des unbespielbaren Hehlener Geläufs nicht stattfinden.

UPDATE (SAMSTAG, 09.11. um 10 Uhr)

Auch die Kreisligapartien TSV Kirchbrak - TSV Holenberg und TSV Kaieder - SCM Bodenwerder fallen aus!

Foto: mm

Frauen
Dienstag, 12. November 2019 07:03 Uhr
Derbysieg geht erneut verdient an den FC 08 Boffzen
Montag, 28. Oktober 2019 06:32 Uhr

Boffzen (r). Die 11er Mannschaft der FC Boffzen – Damen traf in ihrem Heimspiel am Sonntag auf die Reserve des SV 21 Bökendorf. Mit einem klaren 11:0 – Erfolg behielt man die drei Punkte in Boffzen und verteidigt die Tabellenführung.

In der dritten Spielminute ging der FC durch einen Weitschuss von Kea Wirth in Führung. Zwei Minuten später traf Laura Neils mit ihrer Flanke die Querlatte. Vivian Fogheri erhöhte in der elften Spielminute nach Vorlage von Tamara Hartmann auf 2:0. Bökendorf verbuchte im direkten Gegenzug den ersten Torschuss. Eine Minute später setzte sich Eileen Rolf trotz eines klaren Foulspiels an ihr gut über Außen durch und passte in die Mitte, wo Vivian Fogheri den Ball aus knapp einem Meter nur noch zum 3:0 über die Linie drücken brauchte. Laura Neils erhöhte in der 17. Minute nach Vorlage von Tamara Hartmann auf 4:0. In der 23. Minute spielte Neils einen Doppelpass mit ihrer Gegenspielerin und nutzte ihre Chance um auf 5:0 zu erhöhen. Bökendorf hatte noch zwei Abschlüsse aufs Boffzer Tor, die wenig Gefahr ausstrahlten. Corinna Dorosala provozierte in der 37. Spielminute ein Bökendorfer Eigentor zum 6:0.

Fünf Minuten nach der Halbzeitpause traf Nadine Griebelbauer nach einem Doppelpass mit Stefanie Vogt zum 7:0. In der 56. Minute hatte Bökendorf die Möglichkeit auf den Ehrentreffer, doch Sara Schröder im Boffzer Tor parierte stark. In der Folgezeit ließ Boffzen die Präzision im Spiel nach Vorne bzw. die Ordnung vermissen, sodass es wenig klare Torchancen gab. Eine Viertelstunde passierte nichts sehenswertes, ehe Eileen Rolf zum Sprint auf rechten Seite ansetzte. Ihr Pass in die Mitte brauchte Nadine Griebelbauer nur noch zum 8:0 einschieben. In der 73. Minute traf Finnja Mindermann mit ihrem Schuss die Latte. In der 77. Minute traf Laura Neils zum 9:0 per Flachschuss. Die in der Abwehr kaum geforderten Sina Gröbing und Carolin Helling legten jeweils einen Sprint über das gesamte Spielfeld hin, scheiterten jedoch mit ihren Abschlüssen an der gegnerischen Torfrau. So war es erneut Laura Neils, die nach einem Alleingang mit ihrem vierten Treffer des Spiels das 10:0 in der 80. Spielminute erzielte. Den Schlusspunkt setzte Nadine Griebelbauer mit einem Kopfball nach einer Flanke von Eileen Rolf in der 85. Minute. Am Ende stand also ein klares 11:0 für den FC zu Buche.

Foto: FC 08 Boffzen

 

Donnerstag, 24. Oktober 2019 06:51 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traf die 9er Mannschaft der FC Boffzen – Damen auf den direkten Tabellennachbarn aus Borgentreich. Trotz eines eindeutigen Chancenpluses musste man bis zur letzten Minute kämpfen, um den 2:1 – Sieg ins Ziel zu bringen.

Die erste Möglichkeit der Partie hatte Leonie Ludewig, der ein Ball im Strafraum vor die Füße fiel. Ihren Abschluss setzte sie jedoch neben das Tor. Auch in der Folgezeit hatte Boffzen die Tormöglichkeiten, Borgentreich kam kaum aus der eigenen Hälfte hinaus. Die Möglichkeiten von Laura Neils, Leonie Ludewig, Sophie Lutter-Kayser und Finnja Mindermann wurden jedoch teils fahrlässig ausgelassen. So kam es wie es kommen musste – Borgentreich machte mit dem ersten Angriff, einem Konter, das unverdiente 0:1 in der 15. Spielminute.

Zwei Minuten später hätte der Gast fast das 0:2 nachgelegt, doch Sara Schröder entschied das Eins gegen Eins – Duell für sich. Das sollte die letzte Borgentreicher Torchance in der ersten Hälfte sein. In der 21. Spielminute fiel der hochverdiente Ausgleich. Leonie Ludewig setzte sich gut über Außen durch und passte quer in den Fünfmeterraum, wo Laura Neils zum 1:1 einschob. Im Anschluss an den Ausgleich drückte Boffzen auf den Führungstreffer, doch die Chancenauswertung ließ weiter zu wünschen übrig. Mal war die Latte im Weg bei einem Schuss von Laura Neils, dann parierte die gut aufgelegte Borgentreicher Torfrau zweimal stark gegen Jennifer Beer und Laura Neils. Es schien als wolle der Ball heute einfach nicht ins gegnerische Tor.

Nach der Halbzeitpause fand Borgentreich etwas besser ins Spiel, ohne jedoch Torchancen zu kreieren. Boffzen wirkte etwas ungeordnet nach dem Seitenwechsel. Trotzdem ging das muntere Chancen herausspielen auf Boffzer Seite weiter. Es war erneut Borgentreichs Torfrau, die dreimal stark gegen Sophie Lutter-Kayser, Leonie Ludewig und Denise Kerpers parierte. Je länger das Spiel dauerte, desto ungenauer wurden die Bälle in die Spitze auf Boffzer Seite, was sicherlich an der drückenden Überlegenheit lag, die einfach nicht mit einem eigenen Treffer belohnt wurde. Es folgten einige überhastete Abschlüsse, welche wenig Torgefahr ausstrahlten.

Boffzen gab nicht auf und drängte weiter auf den Führungstreffer, der in der 80. Spielminute dann endlich fallen sollte. Leonie Ludewig verwertete eine Flanke per Flachschuss ins lange Eck zum umjubelten 2:1. Borgentreich schien vom Rückstand noch einmal kurz aufgewacht zu sein und kam zu ihrer einzigen Torchance im zweiten Durchgang, welche jedoch von Sara Schröder im Nachfassen pariert wurde. Danach war die Gegenwehr Borgentreichs gebrochen und offensiv kam nichts mehr, da Boffzens Abwehrreihe klug verteidigte. Die letzte Torchance der Partie hatte Edina Seel, doch ihr Schuss wurde knapp zur Ecke abgefälscht. Es blieb somit am Ende bei einem knappen, aber mehr als verdienten 2:1 – Erfolg für Boffzen.

Mit diesem Sieg überholte man den direkten Tabellennachbarn aus Borgentreich und schiebt sich auf den dritten Tabellenplatz vor. Die 11er Mannschaft war spielfrei, da das Heimspiel gegen den SV Bökendorf II auf nächsten Sonntag um 13 Uhr verlegt wurde.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 17. Oktober 2019 06:32 Uhr

Bökendorf/Scherfede/Boffzen (r). Am Sonntag trat die 9er Mannschaft bei der Reserve des SV 21 Bökendorf an. Mit einem überlegenden 3:11 – Auswärtssieg machte man sich wieder auf den Heimweg.

Den Torreigen eröffnete Melina Hüske, die bereits nach 45 Sekunden zum 0:1 traf. Eine Minute später war es erneut Melina Hüske, die nach einer Einzelaktion der Torfrau im Eins gegen Eins – Duell keine Chance ließ und auf 0:2 erhöhte. Boffzen drängte den Gastgeber aus Bökendorf in die eigene Hälfte und erspielte sich einige Torchance. Leonie Ludewig wurde in der 28. Minute auf der rechten Seite freigespielt und traf zum 0:3. Für das 0:4 in der 38. Minute zeigte sich erneut Melina Hüske verantwortlich, die einen Abpraller der gegnerischen Torfrau verwertete. Zwei Minuten später drückte Michelle Räker den Ball zum 0:5 über die Linie. Leonie Ludewig erzielte in der 41. Minute per herrlichem Weitschuss, welcher direkt unter der Unterkante der Latte einschlug, das schönste Tor des Vormittages. Den Halbzeitstand von 0:7 stellte Melina Hüske mit ihrem vierten Treffer der Partie her.

Nach der Halbzeitpause war der FC kurzzeitig unsortiert, was Bökendorf zum Ehrentreffer zum 1:7 nutzte. Im direkten Gegenzug stellte Boffzen durch Leonie Ludewig den alten Torabstand wieder her. Boffzen hatte weiterhin das klare Chancenplus auf seiner Seite, doch ließ einige Torchancen teils fahrlässig aus. Bökendorf versuchte durch lange Bälle zu Chancen zu kommen. In der 58. Minute traf Vivian Fogheri, die zur Halbzeit aus dem Tor ins Feld wechselte, zum 1:9. Auch das 1:10 erzielte Fogheri, in dem sie einen Weitschuss platziert im Tor unterbrachte. Bökendorf kam nach einem Stellungsfehler zum 2:10 im direkten Gegenzug. Das 2:11 fiel in der 79. Minute durch Sophie Lutter-Kayser, die aus knapp 13 Metern ins Tor traf. Den Schlusspunkt setzte Bökendorf in der 88. Minute und erzielte so den 3:11 – Endstand.

Die 11er Mannschaft trat zeitgleich beim SV Scherfede – Rimbeck (9er) an und setzte sich am Ende ungefährdet mit 1:7 durch.

Nach 17. Spielminuten wurde Jennifer Potowski freigespielt und konnte zum 0:1 abschließen. Stefanie Vogt setzte Vanessa Hindrichs in der 32. Minute im Rückraum in Szene, welche per Weitschuss das 0:2 erzielte. Der Anschlusstreffer für den Gastgeber fiel kurz vor der Halbzeitpause, als sie eine der wenigen Nachlässigkeiten in der Boffzer Abwehr ausnutzten. Nach der Halbzeitpause traf Stefanie Vogt per Weitschuss zum 1:3. Für die Vorentscheidung sorgte Nadine Griebelbauer in der 60. Spielminute, als sie sich im Strafraum gut durchsetzte und überlegt zum 1:4 abschloss. Boffzens Hintermannschaft zeigte eine konzentrierte Abwehrleistung, weshalb die Führung nicht mehr in Bedrängnis geriet. Stefanie Vogt schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 1:6 in die Höhe. Denise Kerpers behielt in der 77. Minute den Überblick nach einem Durcheinander im Strafraum und traf per Weitschuss ins leere Tor zum 1:7 – Endstand.

Somit reisen die beiden Boffzer Mannschaften mit sechs Punkte zurück nach Boffzen. Und das, obwohl beide Teams personell knapp besetzt waren. Also ein rundum gelungener Sonntag!

Foto: FC 08 Boffzen Damen

 

Mittwoch, 02. Oktober 2019 06:59 Uhr

Dielmissen (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag empfingen die Damen des VfL Dielmissen den SV Hastenbeck II, welcher vor der Begegnung aus drei Partien sechs Punkte mitgenommen hat. Die Hastenbeckerinnen konnten ihr Punktekonto auf neun Punkte schrauben. Nach der 0:16-Heimpleite gegen den WTW Wallensen kassierte die Mannschaft von Frank Bennefeld dieses Mal 15 Tore. Kurz vor Schluss gelang ihnen mit ihrer einzigen Torchance der Ehrentreffer, sodass die Begegnung mit 1:15 endete.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Den Torreigen hatte Svenja Kräft bereits in der sechsten Spielminute eröffnet. Nach einem auf den ersten Pfosten gezogenen Freistoß stand Kräft goldrichtig und schob zum 0:1 ein. Drei Minuten später zeigte sich Svenja Kräft auch für das 0:2 verantwortlich. Nach zwölf Minuten konnte sich VfL-Keeperin Saskia Streeß gegen Sophie-Madeline Piel auszeichnen. In der 18. Spielminute legte Selen Demirkaya das 0:3 nach, ehe fünf Zeigerumdrehungen später Lea Gajewski am leeren Tor vorbeigeschossen hat. Franziska Knaus traf in der 26. Minute ins kurze Eck zum 0:4. Wenige Augeblicke später konnte Saskia Streeß den VfL Dielmissen mit einer Glanzparade gegen Svanja Kräft vor einem höheren Rückstand bewahren. Das Tor zum 0:5-Halbzeitstand erzielte Stella Wehking mit einem abgefälschten Schuss.

Das muntere Toreschießen ging zu Beginn der zweiten Hälfte weiter. So trug sich Sarah-Linde Nickusch in der 50. Spielminute mit dem Tor zum 0:6 in die Torschützenliste ein. Franziska Knaus legte ihre Tore zwei und drei in der 55. und 60. Minute nach. Innerhalb von nur acht Minuten schraubten Stella Wehking und Svenja Kräft (2) das Ergebnis auf 0:11. Nach einem Foulspiel von Janine Berg zeigte der Schiedsrichter in der 75. Spielminute auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Annika Schomburg zum 0:12.

Nach weiteren Treffern von Sandra Hoellenriegel und Annika Schomburg stand es nach 85 Spielminuten 0:14. Und als sich die meisten schon auf eine hohe Niederlage ohne eigenes Tor eingestellt hatten, konnte VfL-Kapitänin Jasmin Meyke den Ball in der gegnerischen Hälfte erobern und das Spielgerät aus 20 Metern sehenswert zum 1:14 genau in den Winkel schießen. Die Freude kannte bei den Spielerinnen des VfL Dielmissen keine Grenzen mehr. Den Schlusspunkt setzte Alexandra Lubina schließlich mit dem Tor zum 1:15-Endstand.

Fotos: mm

Mittwoch, 02. Oktober 2019 06:49 Uhr

Boffzen/Derental (r). Am Sonntag trat die 9er Mannschaft des FC 08 Boffzen im Derby bei der Spielgemeinschaft des SV Ottbergen Bruchhausen II/ MTV Derental / BW Weser an. Bereits nach drei Spielminuten brachte Laura Neils die Blau-Gelben in Führung. FC-Angreiferin Laura Neils konnte das Ergebnis durch zwei weitere Tore und somit ihren lupenreinen Hattrick auf 3:0 schrauben. Auch in der zweiten Spielhälfte konnte der Gastgeber Neils weiterhin nicht bremsen, sodass sie ihre Treffer vier und fünf nachlegte. Zweimal rettete das Aluminium Boffzen vor dem Ehrentreffer oder FC-Torhüterin Sara Schröder war zur Stelle. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Michelle Räker, welche sich nach einem Sololauf mit dem 6:0-Endstand belohnte.

Die 11er Mannschaft des FC Boffzen traf danach auf den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Denise Kerpers brachte den FC in dritten Spielminute nach Vorlage von Nadine Griebelbauer in Führung. Danach erhöhte Stefanie Vogt durch ihren lupenreinen Hattrick innerhalb von zwanzig Minuten auf 4:0. Für das 5:0 zeigte sich Finnja Mindermann in der 37. Minute verantwortlich, als sie die Übersicht im Durcheinander des gegnerischen Strafraums behielt und traf. Stefanie Vogt erhöhte ihr persönliches Torkonto in der 42. Minute und erzielte per Weitschuss das 6:0.

Zehn Minuten nach der Halbzeitpause konnte Laura Neils unter freundlicher Mithilfe der gegnerischen Torfrau ebenfalls per Weitschuss die Führung auf 7:0 ausbauen. Durch die klare Führung im Rücken ließ man nun dem Gast aus Peckelsheim etwas mehr Platz, welchen sie in der 59. Minute zum 7:1 nutzten. Nach einem schnell vorgetragenen Konter erzielte Denise Kerpers in der 66. Minute das 8:1. Peckelsheim konnte eine erneute Unsicherheit in der Boffzer Hintermannschaft zum 8:2 ausnutzen. Kea Wirth setzte mit ihrem abgefälschten Freistoß und den damit verbundenen Treffer zum 9:2 den Schlusspunkt unter die Partie.

Foto: FC 08 Boffzen

Sonntag, 29. September 2019 11:21 Uhr

Wolfsburg (mm). Dass Natasha Kowalski in Spielen wenig Anlaufzeit für ihre Tore benötigt, stellte das Sturmtalent aus dem Weserbergland am vergangenen Samstagmittag gegen den FC Bayern München II unter Beweis. Durch einen Doppelpack brachte sie den VfL Wolfsburg II auf die Siegesstraße. Nach 90 Minuten konnte die niedersächsische Bundesligareserve einen 4:0-Heimsieg feiern, durch den sie in der Tabelle auf den dritten Rang vorklettern.

Nach einer guten Stunde wurde Kowalski einwechselt. Nur fünf Zeigerumdrehung später traf die "Nummer 16" im Dress des VfL Wolfsburg II per Volleyschuss zum 1:0-Führungstreffer. In der 70. Spielminute legte die U17-Juniorinnen Nationalspielerin auch gleich das 2:0 nach.

Foto: mm

Rede und Antwort
Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr
"Fußball ist jetzt mein Beruf" - Bremens U23-Offensivspieler Kevin Schumacher im Interview
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Jugend
Mittwoch, 13. November 2019 12:52 Uhr
Fußballschule des VfL Bochum ein rundum gelungener Erfolg
Mittwoch, 13. November 2019 09:59 Uhr

Hemmingen (r). Am zehnten Spieltag, dem vorletzten vor der Winterpause, musste Trainer Sören Eilers mit seinem Team zum schweren Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Hemmingen reisen. Nach der letzten kurzen Erfolgsserie hätte Holzminden mit einem Sieg auf den sechsten Tabellenplatz klettern können. Allerdings musste Holzminden auf dem (noch) ungewohnten Kunstrasen antreten und hatte mehrere Ausfälle zu verzeichnen, sodass neben Ersatztorwart Sven Schönemann nur ein Ersatzspieler für das Feld zur Verfügung stand.

So musste SV-Keeper Luan Rama bereits in der zweiten und vierten Spielminute sein ganzes Können aufbringen, um einen frühen Rückstand zu vermeiden. Der SC Hemmingen-Westerfeld schaffte es immer wieder, schnelle Angriffe über die linke Angriffsseite zu starten, die aber durch die starken Verteidiger Kerim Sagir und Marlon Djak unterbunden werden konnten. Umso ärgerlicher dann der Führungstreffer für Hemmingen in der sechsten Minute. Holzmindens Abwehrspieler ging als letzter Mann in ein unnötiges Dribbling, verlor den Ball und Hemmingens Stürmer Cedric Abels konnte zum 1:0-Führungstreffer einschieben.

Holzmindens erste Torchance resultierte aus einem Standard. Mannschaftskapitän Lennard Ebert zog einen Freistoß auf den langen Pfosten, der kampfstarke Tim Schönemann verpasste um wenige Zentimeter. In der 20. Minute wiederholte sich diese Situation, diesmal kam der Freistoß von Marlon Djak auf Davit Tchabashvili, der den Ball freistehend knapp neben das Tor setzte. Holzminden hatte jetzt eine starke Phase, insbesondere David Liebrecht leitete mehrere gefährliche Situationen ein, meist auf der linken Seite über Luisa Oerke. Leider resultierte keine nennenswerte Torgelegenheit daraus, lediglich eine Direktabnahme von Liebrecht aus 25 Metern musste Hemmingens Torwart entschärfen.

So blieb es bei der knappen aber verdienten Halbzeitführung des Gastgebers, die dieser aber direkt nach Wiederanpfiff auf 2:0 ausbaute. Nach einer Ecke konnte der SV06 den Ball nicht entscheidend klären und Hemmingens Lukas Bobrizk konnte freistehend einköpfen. Auch dieses Tor hätte durch einen klaren Befreiungsschlag verhindert werden können. Holzmindens Trainergespann versuchte jetzt zwar alles und schickte auch Torwart Luan Rama in den Sturm, für ihn ging Sven Schönemann zwischen die Pfosten. Dennoch konnte Holzminden keinen Druck aufbauen und kam lediglich noch zu einer Tormöglichkeit nach einem Freistoß. Hemmingen erhöhte hingegen konsequent nach einem Eckball von Frank Onyeche auf 3:0.

Hemmingen war die bessere Mannschaft und ständig gefährlich, sodass der Sieg auch der Höhe nach in Ordnung ging. Im letzten Punktspiel vor der Winterpause erwartet Holzminden jetzt am kommenden Samstag um 14 Uhr den Fünften der Tabelle aus Bückeburg.

Luan Rama - Marlon Djak, Kerim Sagir, Joshua Brüning (41. Mir Tursun) - Davit Tchabsahvili (60. Sven Schönemann), Lennard Ebert, Anes Fekovic, Luisa Oerke - Pascal Bachmann, Tim Schönemann, David Liebrecht

Foto: SV06 Holzminden

Dienstag, 12. November 2019 06:59 Uhr

Moringen (mm). Zur Vorbereitung auf die Hallenkreismeisterschaften in den Kreis Holzminden und Northeim fand am vergangenen Samstag ein Futsalfreundschaftsturnier in Moringen statt. Hier gingen zwei Teams der E-Junioren des FC Stadtoldendorf sowie jeweils zwei Teams der U10 und U11 des FC Eintracht Northeim an den Start.

Bei diesem Turnier wurde der Fairplaygedanke gelebt und bewußt ohne Schiedsrichter, aber nach den aufgeweichten Futsalregeln, gespielt. Es entwickelte sich ein faires Turnier mit temporeichen Partien. Der FC Stadtoldendorf trat nicht in Bestbesetzung an, da sie drei Spieler für die Kreisauswahl abgestellt hatten. Die Homburgstädter spielten, auch wenn sie auf den letzten beiden Rängen gelandet sind, ein gutes Turnier, wobei gerade die jüngeren Spieler ihr Potential auflblitzen lassen konnten.

Endtabelle:

1. FC Eintracht Northeim U11 I 12:0 Tore 14 Punkte

2. FC Eintracht Northeim U10 II 4:2 Tore 10 Punkte

3. FC Eintracht Northeim U10 I 11:3 Tore 9 Punkte

4. FC Eintracht Northeim U11 II 7:9 Tore 6 Punkte

5. FC Stadtoldendorf I 2:11 Tore 3 Punkte

6. FC Stadtoldendorf II 2:12 Tore 3 Punkte

Für den FC Eintracht Northeim wird es bereits am kommenden Samstag ernst. Dann starten ihre Teams in die Hallenkreismeister. Die erste Vorrunde wird hierbei um 10 Uhr in Dassel beginnen.

Foto: red

 

Montag, 11. November 2019 07:08 Uhr

Holzminden (r). Im Spitzenspiel der C-Junioren-Bezirksliga empfing der SV 06 Holzminden am vergangenen Samstagnachmittag das Team der JSG Hameln-Land. Das Duell „Erster gegen Zweiter“ war auch das Duell der besten Offensiven gegen die besten Abwehrreihen der Liga, wobei Holzminden körperlich deutlich überlegen war.

Auf dem durchweichten Rasen im Liebigstadion entwickelte sich dies aber eher zu einem Nachteil, die Hamelner, meist jüngeren Jahrgangs, waren flinker und beweglicher. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Holzmindens Keeper Justus Repschlaeger, einer der besten Torhüter dieses Jahrgangs, übersah bei einem Flachpass in der ersten Minute Hamelns Stürmer, spielte diesen mustergültig an und Hamelns Jay Ashton bedankte sich mit dem 0:1. Holzminden reagierte auf den frühen Rückstand mit wütenden Angriffen, hatte aber Probleme mit dem tiefen Boden. So ergab sich erst in der elften Spielminute eine erste Torchance durch Kai Lüttmann, der aber keinen Druck in seinen Torschuss bekam. Fünf Minuten später erzielte Hameln mit einem tollen Fernschuss aus 20 Metern von Jannik Stolpe das 0:2 und hatte in der 26. Minute sogar die Möglichkeit zum 3:0, aber Repschlaeger rettete gegen den freistehenden Hamelner Stürmer.

In der Halbzeitpause hatte das Trainergespann erheblichen Gesprächsbedarf, Daniel Gregorovits und Noah Buske änderten die Taktik auf eine offensivere Ausrichtung. So machte Holzminden mit Beginn der zweiten Halbzeit enormen Druck auf das Hamelner Tor und Ilhan Murgia hatte in der 36. Minute die Chance zum Anschlusstreffer, verfehlte aber aus elf Metern knapp das Gehäuse der JSG. Besser machte es fünf Minuten später Jonas Bamfo, der nach einem Einwurf von der Strafraumgrenze einnetzte. In der 46. Minute erzielte dann Zwillingsbruder Joel Bamfo nach tollem Doppelpass mit Murgia den Ausgleichstreffer zum 2:2.

Der SV 06 Holzminden hatte dann zwar noch einige Möglichkeiten zum Siegtreffer, diese blieben aber ungenutzt. So endete das Spitzenspiel leistungsgerecht Unentschieden, jede Mannschaft dominierte eine Halbzeit. Die Meisterschaft in der Bezirksliga bleibt außerordentlich spannend. Der SV06 geht als Tabellenzweiter mit 22 Punkten in die Winterpause. Neuer Tabellenführer aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs ist die punktgleiche JSG Niedernwöhren/Enzen, Hameln ist mit 20 Punkten Dritter. Planmäßig startet die Rückrunde am 18.04.2020.

Justus Repschlaeger - Jonathan Just, Janik Meyer, Robin Kuhn (36. Mehmet Barlak), Kai Emil Lüttmann - Maximilian Bartsch, Justus Meyer, Joel Bamfo, Ilhan Murgia (59. Francesco Puoti), Jonah Brüning (70. Kerem Kracher) - Jonas Bamfo

Fotos: SV06 Holzminden

Donnerstag, 07. November 2019 06:41 Uhr

Moringen/Stadtoldendorf/Northeim (red). Am kommenden Samstag, den 09. November treten in der Sporthalle Moringen mit dem FC Stadtoldendorf I + II die zurzeit stärksten Mannschaften aus dem Landkreis Holzminden gegen die beiden stärksten Mannschaften aus dem Kreis Northeim (1.FC Eintracht Northeim U11 und U10) in einem Vorbereitungsturnier auf die Hallenkreismeisterschaften gegeneinander an. 

Der FC Eintracht Northeim U11 belegt zurzeit in der Staffel 3 Northeim mit 8 Siegen und 79:10 Toren Platz 1. Der FC Eintracht Northeim U10 ist in der Staffel 1 Northeim mit 7 Siegen, einer Niederlage und 82:7 Toren ebenfalls auf Platz 1.

Das Gegenstück aus dem Landkreis Holzminden bildet der FC Stadtoldendorf. Die E1 hat in der Kreisliga Holzminden mit 7 Siegen und 49:9 Toren Platz 1 inne. Die E2 des FC Stadtoldendorf ist in der Kreisklasse Holzminden mit 8 Siegen und 60:15 der Erstplazierte.

Intressierte Zuschauer können sich ab 10.00 Uhr in der Moringer Turnhalle an der Burgbreite auf einen intressanten Leistungsvergleich freuen. Der FC Eintracht Northeim sucht weitere Testspielgegner in der Altersklasse 2009/2010 (Kontakt über: https://www.eintracht-northeim.de/).

Foto: mm

Überregional
Montag, 21. Oktober 2019 06:34 Uhr
KSN+VGH JuniorCup: Borussia Dortmund und Austria Wien in der Schuhwallhalle
Donnerstag, 10. Oktober 2019 18:13 Uhr

Brakel (mm). Auch die Regenschauer konnten am gestrigen Mittwochabend den rund 2.000 Besuchern im Brakeler Thermo-Glas Stadion nicht die Laune vermiesen. Der Fußballkreis Höxter-Warburg stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass ihnen die Unterstützung der Familie vom Fußballer Erdogan Acar, welcher im Alter von nur 41 Jahren beim Sponsorencup des SC Paderborns verstorben ist, am Herzen liegt. Das Benefizspiel diente nämlich dazu, Acar's Familie mit den gesamten Einnahmen zu unterstützen.

Auch sportlich verlief es aus Brakeler Sicht gut. Mit 2:0 konnte sich die Landesligamannschaft der SpVg Brakel gegen die Mannschaft vom SCP, welche vom Bundesligatrainer und ehemaligen Bundesligaprofi Steffen Baumgart zwar an der Seitenlinie gecoacht wurde, aber lediglich aus Spielern der U21 und U19-Mannschaft bestand, durchsetzen. Zudem war fast der gesamte Kader der Bundesligamannschaft (alle, außer ihre 5 Nationalspieler) vor Ort. Die Profis zeigten sich publikumsnah und ließen sich vor dem Spiel für Autogramme und Fotos mit den Besuchern viel Zeit.

Bei Regen zogen die Mannschaft schließlich auf das Spielfeld ein. Nach einem Gebet und einer Schweigeminute ging es gegen 18:30 Uhr auch los. Paderborn hatte in der Anfangsphase mehr vom Spiel, jedoch sprang bis auf einem Kopfball, der knapp am Tor vorbeiging, nichts heraus. Mit der Zeit wurden die Hausherren mutiger. In der 28. Spielminute war es dann soweit. Mit einem Lupfertor von Nils Fähnrich ging der Ex-Club von Erdogan Acar mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitpause schöpfte SCP-Coach Baumgart seine Wechselmöglichkeiten aus. So kam mit Luis Ortmann auch ein Youngster zum Einsatz, der seine erste Jugendstation bei der JSG Boffzen/Fürstenberg und somit im Fußballkreis Holzminden durchlief. Nach einer guten Stunde knickte ein SCP-Akteur auf dem rutschigen Kunstrasenplatz um, sodass die Gäste das Spiel zu zehnt zu Ende spielen mussten. Auf der Gegenseite wechselte SpVg-Trainer Haydar Özdemir des Öfteren aus und gab somit allen Spielern die Möglichkeit, bei diesem Fußballfest dabei zu sein. Kurz vor Schluss durfte der Landesligist dann nochmal jubeln. Der eingewechselte Oumar Fofana traf zum 2:0-Endstand.

Fotos: mm

Sonntag, 06. Oktober 2019 10:39 Uhr

Duingen (r). Vor dem Heimspiel der neu gemeldeten Duinger Altherren-Mannschaft gegen die SG Freden/Hörsum sprach Duingens Fussballspartenleiter Dieter Rinne den großzügigen Sponsoren seinen herzlichen Dank aus.

Denn Monika Meckel (Geschäftsführerin bei Taxi Ruf Kassner, obere Reihe 2.v.r.), Hiltrud Bollmann (Pflegedienstleitung bei Provetus Seniorenpflege, obere Reihe 5. v. r.) und Joachim Zucher (obere Reihe, rechts) hatten durch ihre finanzielle Unterstützung maßgeblichen Anteil daran, dass die Duinger Alt-Herrenmannschaft mit neuen Trikots und Trainingsanzügen ausgestattet werden konnte.

Leider brachte das Foto mit den Sponsoren vor dem Spiel kein Glück - der DSC verlor unnötig mit 2:5 gegen Freden/Hörsum.

Foto: Marcel Runge

Dienstag, 24. September 2019 06:54 Uhr

Brakel (red). Vor drei Monaten erhielt der Nachbarkreis Höxter eine Schock-Nachricht. Der Brakeler Erdogan Acar, welcher jahrelang zu den besten Spielern des Kreises Höxter gezählt wurde, war beim Sponsoren-Cup des SC Paderborn auf dem Platz zusammengebrochen. Die Wiederbelebungsversuche verliefen ins Leere, sodass er im Alter von nur 41 Jahren noch auf dem Fußballfeld verstarb und seine Ehefrau und zwei Kinder hinterlässt.

Der Bundesligist SC Paderborn zeigt Herz und möchte der Familie des verstorbenen Fußballers mit einem Benefizspiel helfen. So kommt die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgardt am Mittwoch, den 09. Oktober in den Kreis Höxter und trifft auf Acars Ex-Verein, den Landesligisten Spvg. 20 Brakel. Die Idee dieser Aktion hatte Thomas Sagel, der exakt am 9. Oktober seinen 56. Geburtstag feiert. Er kennt Acar als Mitarbeiter, Fußballer und Trainer. Aktuell ist der Ex-Zweitligaspieler auch im Aufsichtsrat des SC Paderborn tätig.

„Es gab erst die Überlegungen, dass das Spiel gegen den TuS Erkeln oder TiG Brakel stattfinden soll. Doch der SC Paderborn wollte einen höherklassigen Gegner. Wir mit der Spvg. 20 Brakel sind natürlich sofort bereit und wollen mithelfen“, sagt Brakels Vorsitzender Hans-Jörg Koch, der sich zudem freut, dass der SC Paderborn seine Mannschaft "kostenlos" zur Verfügung stellt, um der Familie, der die kompletten Einnahmen zu Gute kommen, zu helfen.

Anstoß ist um 18.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Brakel. Der Eintritt soll bei zehn Euro pro Person liegen – Ermäßigungen sind auch geplant.

Foto: mm

 

Montag, 16. September 2019 16:27 Uhr

Betheln (mm). Wenn Fußballfans einen Geißbock sehen, dann denken sie schnell an das Maskottchen "Hennes" vom Bundesligisten 1. FC Köln. Doch was macht ein Geißbock bei einem Spiel der Hildesheimer 1. Kreisklasse Staffel B? Diese Frage stellten sich am gestrigen Sonntagnachmittag wohl alle Beteiligten beim Punktspiel zwischen dem SV Betheln-Eddinghausen und dem TSV Föhrste, welches der Kreisligaabsteiger aus Föhrste souverän mit 5:0 für sich entschieden hat.

Der Höhepunkt des Spiels ereignete sich in den ersten Minuten des Spiels, als der Geißbock seinem Besitzer enteilt war und sich für eine zeitlang auf dem Spielfeld aufhielt. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt. Der Besitzer und sein Geißbock hielten sich bis zum Schluss des Spiels weiter auf dem Sportplatz auf, ehe sie sich nach dem Abpfiff auf den Heimweg machten.

Foto: Markus Binnewies

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