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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Sonntag, 13. Juni 2021 12:55 Uhr
VfR Hehlen: Kevin Blümel ist neuer Fußballabteilungsleiter
Samstag, 12. Juni 2021 19:11 Uhr

Duingen/Wallensen (r). Beim dritten Spieltag der drei Staffeln vom 1. Fußball-Golf-Club Weser/Leine gab es teilweise sehr enge Ergebnisse auf der Anlage am Humboldtsee. Allen Spielern ist im Vergleich zum Saisonbeginn mittlerweile die Leistungssteigerung anzumerken. Bei den zehn Spielen in den Staffeln kamen nur fünf Spieler auf über 100 Punkte in einer der zwei Spielrunden. Auffallend war auch wieder, dass in fast allen Spielen die zweite Runde klar besser war. „Da hatten sich dann alle auf die Bodenverhältnisse eingestellt“, so Ligaobmann Christoph Ahlborn.

In Staffel 1 zieht weiter einsam Sven Hölscher seine Runden an der Spitze. Diesen Spieltag kam er gegen Christoph Ahlborn zu zwei klaren Siegen (79:108 und 73:88). Um Platz zwei streiten sich in der Gruppe derzeit Martin Wiwiorra und Marco Neumann, die jetzt im direkten Duell aufeinandertrafen. Im ersten Spiel gewann Neumann noch deutlich (89:101), doch im zweiten Duell der Runde konnte Wiwiorra mit einem engen 84:85 kontern und sorgte so für die Punkteteilung. Tuchfühlung zu den Verfolgern hat noch Alex Kelle, der Michael Müller in beiden Spielen (89:95 und 79:81) schlagen konnte. Sven Höper schlug zudem den Liga-Ältesten Andreas Gröhlich zweimal klar (97:130 und 94:141).

In Staffel 2 mausert sich Michael Regenhardt zum Staffelfavoriten. Gegen Björn Zeiske baute er seine Tabellenführung mit zwei hauchdünnen Siegen (83:85 und 79:80) auf komfortable sechs Punkte aus. Dennis Scholz fand durch ein Unentschieden (83:83) und einen klaren Sieg (88:105) gegen Alex Hentschel Anschluss und kann jetzt wieder nach oben schielen. Jeweils einen Sieg gab es im Duell zwischen Jürgen Tripke (98:103) und Marc Ehlerding (76:89), wo jetzt auch Tripke mit den ersten Punkten in der Liga angekommen ist.

In Staffel 3 spiegelte sich bei den Ergebnissen wieder die starke Besetzung der Staffel wieder. Lediglich in einem Spiel kam ein Spieler über 90 Punkte auf der Runde. Neuer Tabellenführer ist Mirko Wulf, der gegen Sven Garbe als einziger Spieler der Staffel zu zwei klaren Siegen (86:91 und 71:87) kam. Punktgleich, aber mit zwei Spielen mehr rangiert auf Platz zwei der Tabelle Jens Zeiske, der zunächst gegen Jannis Dehne mit 82:86 gewann, ehe Dehne im zweiten Spiel mit 74:81 die Oberhand behielt. Seine ersten Punkte holte zudem Philipp Eickhoff, der zunächst gegen Nils Dörrie mit 85:88 gewann und im zweiten Spiel beim starken 76:76 auch noch einen Punkt holte.

Staffel 1:

1. Sven Hölscher 6 Spiele 452 Schüsse 18 Punkte

2. Martin Wiwiorra 6 Spiele 530 Schüsse 13 Punkte

3. Marco Neumann 6 Spiele 533 Schüsse 12 Punkte

4. Alex Kelle 6 Spiele 507 Schüsse 9 Punkte

5. Christoph Ahlborn 6 Spiele 543 Schüsse 9 Punkte

6. Sven Höper 6 Spiele 587 Schüsse 6 Punkte

7. Michael Müller 6 Spiele 546 Schüsse 4 Punkte

8. Andreas Gröhlich 6 Spiele 821 Schüsse 0 Punkte

Staffel 2:

1. Michael Regenhardt 6 Spiele 498 Schüsse 15 Punkte

2. David Backes 4 Spiele 385 Schüsse 9 Punkte

3. Björn Zeiske 6 Spiele 516 Schüsse 9 Punkte

4. Dennis Scholz 6 Spiele 561 Schüsse 7 Punkte

5. Marc Ehlerding 6 Spiele 549 Schüsse 6 Punkte

6. Alex Hentschel 4 Spiele 384 Schüsse 4 Punkte

7. Jürgen Tripke 4 Spiele 411 Schüsse 3 Punkte

Staffel 3:

1. Mirko Wulf 4 Spiele 324 Schüsse 12 Punkte

2. Jens Zeiske 6 Spiele 507 Schüsse 12 Punkte

3. Nils Dörrie 6 Spiele 509 Schüsse 10 Punkte

4. Jannis Dehne 4 Spiele 320 Schüsse 9 Punkte

5. Sven Garbe 6 Spiele 530 Schüsse 6 Punkte

6. Philipp Eickhoff 6 Spiele 521 Schüsse 4 Punkte

7. Nico Herrndorf 4 Spiele 338 Schüsse 0 Punkte

Foto: Göke

Donnerstag, 10. Juni 2021 13:27 Uhr

Grünenplan (red). Mit Florian Sürig präsentiert der TuSpo Grünenplan einen weiteren Neuzugang. Von der SV Alfeld wechselt der in Grünenplan wohnende Sürig zu seinem Heimatverein zurück. Der Offensivmann lief in der Saison 2019/2020 für die SV Alfeld beim TuSpo Grünenplan auf und trug sich mit dem Tor zum 1:5-Endstand in die Torschützenliste ein.

"Wir sind sehr froh, dass sich Florian am Ende für uns entschieden hat. Wir hatten viele gute Gespräche und konnten ihn vom TuSpo überzeugen. Wir freuen uns einen jungen Spieler aus Grünenplan zu erreichen, der bereits in Alfeld Erfahrung im Bezirk sammeln konnte. Der Verein und die Zuschauer werden noch viel Spass an ihm haben", ist sich TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann sicher.

"Ich habe mich für den TuSpo entschieden, da es mein Jugend- und Heimatverein ist und ich durch mehr Spielzeit meine Leistung verbessern möchte. Meine Ziele sind den TuSpo auf jeden Fall in der Bezirksliga zu halten und zu versuchen noch weitere Jahre mit den Jungs in der Liga zu kicken. Meine persönlichen Ziele sind durch die Erfahrung, die ich bekomme, mich spielerisch weiter zu entwickeln, um zu einem besseren Spieler heranzuwachsen. Der erste Eindruck war sehr gut, da ich die meisten meiner neuen Mitspieler kannte und mit allen gut klar komme. Es gab keine Schwierigkeiten mich einzufinden. In den ersten Einheiten konnten wir locker starten und bei Spaß aber auch Ernsthaftigkeit kicken", freut sich der Neuzugang über seinen Wechsel zum TuSpo.

Foto: TuSpo Grünenplan

Mittwoch, 09. Juni 2021 15:44 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Die nächste erfreuliche Nachricht darf nun auch im Landkreis Holzminden verkündet werden. Seit dem 04.06.2021 wird im Landkreis Holzminden die 7-Tage-Inzidenz von 35 unterschritten, sodass die für die nächsten Lockerungsschritte notwendigen 5 Werktage geschafft sind. Der Landkreis Holzminden hat am heutigen Mittwoch mit einer Allgemeinverfügung die Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 35 festgestellt, sodass ab dem kommenden Freitag, den 11. Juni die Stufe 1 des Stufenplans aus der Coronaverordnung gilt.

Was ist ab Freitag erlaubt?

Fußball unter freiem Himmel ist im Verein unabhängig vom Alter unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes zulässig. Duschen und Umkleideräume dürfen wieder geöffnet werden.

Es können Mannschaften von Vereinen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes wieder gegeneinander zu Freundschaftsspielen antreten. Eine Beschränkung an die Gruppengröße bei Trainings und Freundschaftsspielen gibt es nicht. Außerdem entfällt die Testpflicht für Trainer*innen und Übungsleiter*innen sowie für die Erwachsenen.

Die Zuschauerzahl bei Freundschaftsspielen ist auf maximal 500 Personen beschränkt. Zuschauer müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, am Sitzplatz dürfen sie ihn abnehmen.

Sonntag, 06. Juni 2021 12:04 Uhr

Grünenplan (red). Mit Hauke Thomschke kehrt ein Spieler zum TuSpo Grünenplan zurück, der bei der JSG Hils die gesamte Jugend durchlief. Viele Jahre war Thomschke bereits im Herrenbereich für die erste Mannschaft des TuSpo aktiv, bis es ihn berufsbedingt nach Süddeutschland verschlug.

"Wir freuen uns riesig, dass Hauke den Weg zurück in seine Heimat gefunden hat und wieder aktiv in den Spielbetrieb einsteigen will", so Spartenleiter Jan Tiesemann. "Nach einigen Jahren, die ich berufsbedingt in Süddeutschland verbracht habe, hat es mich nun wieder nach Grünenplan verschlagen. Daher freue ich mich jetzt wieder mit meinen Freunden auf dem Platz stehen zu können", freut sich der Rückkehrer.

Foto: TuSpo Grünenplan

Samstag, 05. Juni 2021 14:53 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Eine erfreuliche Nachricht darf nun auch im Landkreis Holzminden verkündet werden. Seit dem 01.06.2021 wird im Landkreis Holzminden die 7-Tage-Inzidenz von 50 unterschritten, sodass die für die nächsten Lockerungsschritte notwendigen 5 Werktage geschafft sind. Der Landkreis Holzminden hat am heutigen Samstag mit einer Allgemeinverfügung die Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 35 und Unterschreitung von 50 festgestellt, sodass ab dem kommenden Montag, den 07. Juni die Stufe 2 des Stufenplans aus der Coronaverordnung gilt.

Was ist ab Montag erlaubt?

- Sportanlagen sind unter erhöhten Anforderungen an Hygienekonzept (Duschen und Umkleiden bleiben geschlossen) geöffnet.

- Es können Kinder, Jugendliche und Erwachsene Fußball ohne Kontaktbeschränkung in Gruppen mit bis zu 30 Personen spielen. Trainer*innen und Betreuer*innen unabhängig des Alters sowie Erwachsene (ab 18 Jahre) benötigen ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis, das vor der Sportausübung nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ein Selbsttest, der durch den Vereinsvorstand bestätigt und dokumentiert wird, ist ausreichend. Von der Verpflichtung zur Testung nicht erfasst sind Eltern oder Betreuerinnen oder Betreuer, welche Kinder bis zu einem Alter von einschließlich sechs Jahren während der sportlichen Betätigung begleiten.

- Freundschaftsspiele sind ebenfalls möglich. Die Gesamtgruppengröße von 30 ist einzuhalten. Zu den 30 Personen gehören auch die Auswechselspieler und das Team der eingesetzten Schiedsrichter*innen. Nicht hinzuzuzählen sind Trainer*innen und Betreuer*innen. Die Zuschauerzahl ist auf 250 sitzende oder 100 stehende Personen begrenzt.

Freitag, 04. Juni 2021 15:10 Uhr

Barsinghausen/Hannover (red). Bereits am vergangenen Mittwochabend fand eine Videokonferenz zwischen dem Bezirksspielausschuss und den Vertretern der Herren-Bezirksliga statt. Erfreulicherweise können die vier Kreisvertreter (TSV Holenberg, FC Stadtoldendorf, TSV Lenne und TuSpo Grünenplan) nun auch langsam anfangen zu planen. Der Saisonstart wurde für das Wochenende des 14. - 15.08.2021 bekannt gegeben.

Der Spielmodus und die Staffelgrößen sollen auch in der Spielzeit 2021/2022 wie in der Vorsaison sein. So wird es wieder eine Vorrunde mit 10 Staffeln à  7-8 Mannschaften geben. Die Staffeleinteilung der Vorrunde erfolgt nach dem Meldeschluss, der für den 21. Juni festgesetzt ist. Auch in diesem Jahr sollen regionale Staffeln gebildet werden. Gespielt wird dann mit Hin- und Rückspiel. Der Abschluss der Vorrunde soll mit dem letzten Spieltag am 21.11.2021 erfolgen. Die beiden besten Mannschaften jeder Staffel ziehen anschließend in die Meisterrunde ein. Die weiteren Mannschaften finden sich in der Abstiegsrunde wieder, wo es nurnoch um den Klassenerhalt geht.

Foto: mm

Donnerstag, 03. Juni 2021 11:16 Uhr

Wallensen/Duingen (r). Diese Versammlung kann man schon als historisch bezeichnen, auch wenn keine Ehrungen auf der Tagesordnung standen. Denn der 1. Fußball-Golf-Club Weser-Leine wurde erst 2020 gegründet und führte jetzt seine erste Jahreshauptversammlung durch. Unter Einhaltung der Abstandsregelungen waren in der hergerichteten Thüster Sporthalle fast die Hälfte der immerhin schon 39 Mitglieder erschienen. Mit der Mitgliederentwicklung war der scheidende Vorsitzende Sebastian Weber nach nur einem Jahr auch entsprechend zufrieden. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass der Verein auch weiterhin so schnell wächst und aufgrund der Nachfrage zeitnah sicherlich bei 60 bis 70 Mitgliedern landen wird.

Nach der erfolgreichen Anfangszeit stellt sich die Vereinsspitze jetzt aber neu auf. Sebastian Weber, sein bisheriger Stellvertreter Andreas Gröhlich sowie Kassenwart Wilfried Batke hatten von Anfang nur zugesagt, für die Anfangszeit des Vereins zur Verfügung zu stehen. Allerdings fanden sich mit Michael Müller als neuem Vorsitzenden, Christoph Ahlborn als Stellvertreter und Carsten Gülke als Kassenwart schnell neue Vorstandsmitglieder, die mit dem weiterhin aktiven Schriftführer Matthias Koch den geschäftsführenden Vorstand bilden. Vervollständigt wird der Vorstand durch die Beisitzer Frank Batke und Michael Regenhardt.

„Ich finde es besonders klasse, dass dieser Verein so breit aufgestellt ist und Spieler aus drei Landkreisen vereinigt. Das macht hier riesig Spaß“, ist der neue Vorsitzende Michael Müller begeistert von dem Vereinsleben, wo organisierte Fußballspieler aus benachbarten Fußballvereinen sowie vereinslose Fußballgolfbegeisterte zusammengekommen sind.

Sehr gut angenommen wird bisher der Ende April gestartete Liga-Betrieb, wo mehr als die Hälfte der Vereinsmitglieder aktiv sind. Im nächsten Jahr ist dann die Aufteilung in zwei Ligen geplant, während diese Saison aufgrund des Ligastarts in drei Staffeln gespielt wird. In den Staffeln werden dann neben dem Saisonsieger auch die Auf- und Absteiger in die zwei Ligen der nächsten Saison ermittelt. Analog zum nächsten Jahr wird der Ligaobmann Christoph Ahlborn dann auch wieder eine Vereinsmeisterschaft planen, die dann wieder an einem Tag ausgespielt wird. Auch der sehr gut angenommene Vereinsabend soll nach Möglichkeit wiederholt werden.

Die Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung

Fotos: Göke

Dienstag, 01. Juni 2021 13:05 Uhr

Barsinghausen (red). Am gestrigen Montag ist auf Basis des Stufenplans die geänderte Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten. Derzufolge sind bei entsprechender Inzidenz auch für den Fußball Lockerungen in Sicht. Während die Nachbarkreise Hildesheim und Hameln-Pyrmont von den Lockerungen profitieren und wieder Kontakttraining für Erwachsene anbieten dürfen, schaut der Landkreis Holzminden in die Röhre. In den letzten Tagen war die 7-Tages-Inzidenz über 50. Am heutigen Dienstag liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 49,7 und damit erstmals wieder unter 50.

Doch wie kommt der Landkreis Holzminden auch in den Genuss der langersehnten Lockerungen? Die 7-Tages-Inzidenz muss an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Sonn- und Feiertage zählen nicht mit) unter 50 sein. Übersteigt der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Werktagen den festgelegten Wert, gelten ab dem übernächsten Tag wieder die Schutzmaßnahmen. Die Feststellung muss in unserem Fall durch den Landkreis Holzminden per Allgemeinverfügung erfolgen.

Stufenplan

Stufe 1: Erhöhtes Infektionsgeschehen (Inzidenz >10 < 35)

So ist bei einer Inzidenz von unter 35 Fußball unter freiem Himmel im Verein unabhängig vom Alter unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes zulässig. Es können Mannschaften von Vereinen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes wieder gegeneinander zu Freundschaftsspielen antreten. Hinsichtlich der Anforderungen an das Hygienekonzepts wird auf die aktuellen FAQ des NFV: https://www.nfv.de/recht/faq-corona/ verwiesen. Außerdem entfällt die Testpflicht für Trainer*innen und Übungsleiter*innen, ebenso wie die Beschränkung der Gruppengrößen. Die Zuschauerzahl ist auf maximal 500 Personen beschränkt.

Stufe 2: Hohes Infektionsgeschehen (Inzidenz >35 < 50)

Bei einer Inzidenz von 35 bis 50 können Kinder, Jugendliche und Erwachsene Fußball ohne Kontaktbeschränkung in Gruppen mit bis zu 30 Personen spielen. Trainer*innen und Betreuer*innen sowie Erwachsene benötigen ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis, das vor der Sportausübung nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ein Selbsttest, der durch den Vereinsvorstand bestätigt und dokumentiert wird, ist ausreichend.

Bei einem Inzidenzwert von 35 bis 50 sind ebenfalls Freundschaftsspiele möglich. Neben dem Vorhandensein eines Hygienekonzeptes (siehe oben) ist eine Gesamtgruppengröße von 30 einzuhalten. Zu den 30 Personen gehören auch die Auswechselspieler und das Team der eingesetzten Schiedsrichter*innen. Nicht hinzuzuzählen sind Trainer*innen und Betreuer*innen. Die Zuschauerzahl ist auf 250 sitzende oder 100 stehende Personen begrenzt.

Stufe 3: Starkes Infektionsgeschehen (Inzidenz >50 - 100)

Bei einer Inzidenz von 50 bis 100 gilt für die Altersklassen bis einschließlich 18 Jahre, dass bis zu 30 Kinder und Jugendliche mit Kontakt Fußball spielen dürfen. Auch hier benötigen Trainer*innen und Betreuer*innen sowie 18-Jährige ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis, das vor der Sportausübung nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ein Selbsttest, der durch den Vereinsvorstand bestätigt und dokumentiert wird, ist ebenfalls ausreichend. Erwachsene ab 19 Jahre können lediglich mit Personen des eigenen Haushaltes und höchstens zwei Personen eines anderen Haushaltes ohne Kontaktbeschränkung trainieren. Für gemischte Gruppen mit Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen oder Gruppen mit Spielern ab 19 Jahre gilt, dass ein Training unter Einhaltung des Abstandes von 2m oder bei einer Fläche von 10qm je Person möglich ist. Volljährige Spieler sowie alle Trainer*innen und Betreuer*innen benötigen ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis.

Stugfe 4: Hochinzidenzkommune (Inzidenz > 100)

Bei einer Inzidenz von über 100 tritt die Notbremse in Kraft. Kontaktloser Individualsport kann nur allein, zuz weit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes betrieben werden.Für Kinder bis einschließlich 13 Jahre ist ein kontaktloses Training unter freiem Himmel in Gruppen von maximal fünf Kindern möglich. Ihre Trainer*innen benötigen ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden vor der Sportausübung sein darf; auch ein Selbsttest,welcher durch den Vereinsvorstand bestätigt und dokumentiert wird, ist ausreichend.

 

Frauen
Freitag, 28. Mai 2021 15:44 Uhr
Damen des VfL Dielmissen suchen einen neuen Trainer
Montag, 17. Mai 2021 12:56 Uhr

Wolfsburg (mm). Noch drei Spiele sind in der 2. Frauen Bundesliga zu spielen und für den VfL Wolfsburg II ist der Klassenerhalt noch drin. Natasha Kowalski und der VfL Wolfsburg II haben sich durch zwei unerwartete Siege gegen Borussia Bocholt (0:2) und am gestrigen Sonntagnachmittag gegen den FSV Gütersloh auf den Relegationsplatz vorgespielt. Zum 4:1-Erfolg gegen Gütersloh steuerte die kurz zuvor eingewechselte Natasha Kowalski in der 70. Spielminute ein Jokertor bei. Im Sechzehner stellte sie ihre individuelle Klasse unter Beweis und netzte zum vorentscheidenden 3:1 ein.

In den kommenden Wochen wird ihre Mannschaft noch gegen den DSC Arminia Bielefeld, den FC Carl Zeiss Jena und den 1. FFC Turbine Potsdam II spielen. Ob das Talent aus dem Weserbergland bei diesen Spielen mitwirken darf, ist leider eher unwahrscheinlich. In der Schlussphase des Spiels arbeitete Natasha Kowalski nach einem Ballverlust mit nach hinten und sah nach hartem Einsteigen im Mittelfeld die rote Karte. Trainer Steffen Beck machte ihr nach dem Spiel keinen Vorwurf, betonte jedoch, dass ihre Sperre in der Schlussphase der Saison für die Mannschaft und insbesondere für sie selbst sehr bitter sei.

Tabelle

1. FC Carl Zeiss Jena 13 Spiele 25:9 Tore 30 Punkte

2. FSV Gütersloh 13 Spiele 28:16 Tore 26 Punkte

3. Borussia Bocholt 14 Spiele 25:25 Tore 24 Punkte

4. RB Leipzig 13 Spiele 29:23 Tore 23 Punkte

5. Borussia Mönchengladbach 13 Spiele 18:21 Tore 17 Punkte

5. VfL Wolfsburg II 13 Spiele 16:17 Tore 15 Punkte

7. 1.FFC Turbine Potsdam II 13 Spiele 18:20 Tore 14 Punkte

8. DSC Arminia Bielefeld 14 Spiele 21:26 Tore 11 Punkte

9. SpVg Berghofen 14 Spiele 7:30 Tore 8 Punkte

Foto: Archiv

 

Samstag, 01. Mai 2021 12:43 Uhr

Hannover/Golmbach/Holzminden (mm). Während Natasha Kowalski derzeit mit der U20 des VfL Wolfsburg um den Klassenverbleib in der 2. Frauen Bundesliga kämpft, könnte Luisa Oerke, die vor der Saison vom SV06 Holzminden in die Landeshauptstadt gewechselt ist, noch in diesem Sommer mit dem Regionalligisten Hannover 96 in die 2. Frauen Bundesliga aufsteigen. Seit dem 20. April ist die Regionalligasaison zwar offziell abgebrochen, doch nun haben die Frauen von 96 Post vom Norddeutschen Fußball-Verband erhalten, in welcher die Modalitäten für einen möglichen Aufstieg aufgeführt sind.

In der abgebrochenen Regionalliga Nord Staffel B ist Hannover 96 mit drei Siegen und einem Unentschieden deutlich Erster geworden. Sie haben sich für zwei Relegationsspiele gegen den Ersten der Regionalliga Nord Staffel A qualifiziert. Hierbei handelt es sich um den SV Henstedt-Ulzburg aus Schleswig-Holstein, welcher ebenfalls zehn Punkte aus vier Spielen holen konnte und damit einen Zähler vor dem Hamburger SV gelandet ist. Zwischen dem 30. Mai und dem 13. Juni sollen 96 und der SV Henstedt-Ulzburg den Relegationsgegner des Vertreters aus der Regionalliga Nordost ermitteln. Dieser wird vermutlich Viktoria Berlin sein. Die Aufstiegsspiele sollen dann am 20. und 27. Juni stattfinden.

Seit Ende Oktober 2020 hat 96 nicht mehr auf dem Platz gestanden. Die Mannschaft von Sebastian Baar trainiert seitdem nur individuell oder zu zweit. Die Verantwortlichen von 96 hoffen, dass sie durch die neue sportliche Perspektive nun auch eine Ausnahmegenehmigung für ein geregeltes Mannschaftstraining erhalten und sich damit perfekt auf die Spiele gegen den SV Henstedt-Ulzburg vorbereiten können.

Foto: Hannover 96

 

Montag, 26. April 2021 11:26 Uhr

Wolfsburg (mm). Natasha Kowalski und der VfL Wolfsburg II haben die Hälfte ihrer Ligaspiele in der 2. Frauen-Bundesliga absolviert. Am gestrigen Sonntagnachmittag stand das Auswärtsspiel beim RB Leipzig auf dem Programm. Gegen die favorisierten Leipziger holte die Mannschaft von Steffen Beck einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach einem 0:1-Rückstand sorgte Natasha Kowalski nach einer herrlichen Einzelaktion und einem Schuss aus spitzen Winkel ins lange Eck für das Tor zum 1:1-Endstand. Aus ihren acht Saisonspielen holten die Wolfsburgerinnen sechs Punkte (1 Sieg, 3 Unentschieden und 4 Niederlagen), sodass sie sich derzeit auf dem letzten Platz der Tabelle befinden. Das rettende Ufer, bei drei direkten Absteigern und einem Relegationsrang, ist mit Platz 5 bei einem Spiel weniger nur fünf Zähler entfernt, sodass der VfL noch alle Chancen auf den Klassenverbleib hat.

Tabelle

1. FSV Gütersloh 9 Spiele 25:6 Tore 22 Punkte

2. FC Carl Zeiss Jena 9 Spiele 16:8 Tore 18 Punkte

3. RB Leipzig 9 Spiele 20:17 Tore 14 Punkte

4. 1.FFC Turbine Potsdam II 7 Spiele 14:10 Tore 11 Punkte

5. Borussia Bocholt 9 Spiele 16:21 Tore 11 Punkte

6. DSC Arminia Bielefeld 9 Spiele 13:17 Tore 8 Punkte

7. SpVg Berghofen 8 Spiele 6:14 Tore 8 Punkte

8. Borussia Mönchengladbach 8 Spiele 6:17 Tore 7 Punkte

9. VfL Wolfsburg II 8 Spiele 7:13 Tore 6 Punkte

Foto: mm

Montag, 05. April 2021 13:27 Uhr

Wolfsburg (mm). Auch am Ostersonntag ruhte in der 2. Frauen-Bundesliga, in der Natasha Kowalski aus Dohnsen für den VfL Wolfsburg II kickt, nicht der Ball. Im Stadion am Elsterweg gastierte mit dem DSC Arminia Bielefeld das Schlusslicht der Liga, welches punktgleich mit der Wolfsburger U20 war.

Nach 90 Minuten endete die Partie, in der Natasha Kowalski 90 Minute spielte, mit einem 0:0. Rund ein Drittel der Saison ist in der 2. Frauen-Bundesliga gespielt und die Mannschaft von Steffen Beck befindet sich auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer, bei drei direkten Absteigern und einem Relegationsrang, ist mit Platz 5 nur drei Zähler entfernt.

Tabelle der 2. Bundesliga Nord

1. FSV Gütersloh 6 Spiele 17:5 Tore 13 Punkte

2. RB Leipzig 6 Spiele 18:11 Tore 13 Punkte

3. Borussia Bocholt 6 Spiele 12:13 Tore 10 Punkte

4. FC Carl Zeiss Jana 6 Spiele 9:6 Tore 9 Punkte

5. 1. FFC Turbine Potsdam II 6 Spiele 11:9 Tore 8 Punkte

6. SpVg Berghofen 7 Spiele 6:11 Tore 8 Punkte

7. Borussia Mönchengladbach 6 Spiele 4:11 Tore 6 Punkte

8. VfL Wolfsburg II 6 Spiele 6:11 Tore 5 Punkte

9. DSC Arminia Bielefeld 7 Spiele 8:14 Tore 5 Punkte

Sonntag, 21. März 2021 16:28 Uhr

Mönchengladbach/Wolfsburg (mm). Endlich wieder Fußball spielen, diesen Wunsch haben viele Fußballerinnen und Fußballer im Weserbergland - Natasha Kowalski aus Dohnsen durfte es am heutigen Sonntag! Seit diesem Wochenende wird in der 2. Frauen Bundesliga wieder gespielt (ohne Zuschauer). Zu Gast war die U17-Juniorinnen Europameisterin, die im Landkreis Holzminden für die JSG Ith, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle und den SV06 Holzminden gespielt hat, mit dem VfL Wolfsburg II (U20) bei Borussia Mönchengladbach.

In der 2. Bundesliga Nord steigen in der Spielzeit 2020/2021 drei Vereine direkt ab und der viertletzte Mannschaft geht in die Relegation. Nach diversen Freundschaftsspielen in der Vorbereitung konnten die Wolfsburgerinnen gerade einmal zwei Saisonspiele über die Bühne bringen. Sowohl gegen RB Leipzig (2:3) als auch gegen Borussia Bocholt (1:3) musste sich die Mannschaft von Steffen Beck geschlagen geben. 

Mit den null Punkten standen die Wolfsburgerinnen gleich im ersten Pflichtspiel des Jahres 2021 unter Druck, dem sie auch stand hielten. Nach einer Hereingabe von der linken Außenbahn stand Kowalskis Sturmpartnerin Rita Schumacher goldrichtig und netzte in der 57. Spielminute ein. Dank dieses Tores siegte Wolfsburg mit 0:1. „Das waren wichtige drei Punkte“, freute sich Natasha's Mutter Birgit Kowalski, welche das Spiel live vor dem Fernseher verfolgt hat.

Tabelle der 2. Bundesliga Nord

1. RB Leipzig 4 Spiele 13:9 Tore 9 Punkte

2. Borussia Bocholt 4 Spiele 9:9 Tore 7 Punkte

3. FSV Gütersloh 3 Spiele 9:3 Tore 6 Punkte

4. Borussia Mönchengladbach 3 Spiele 3:1 Tore 6 Punkte

5. SpVg Berghofen 4 Spiele 3:4 Tore 6 Punkte

6. FC Carl Zeiss Jana 4 Spiele 5:5 Tore 5 Punkte

7. VfL Wolfsburg II 3 Spiele 4:6 Tore 3 Punkte

8. DSC Arminia Bielefeld 4 Spiele 6:10 Tore 3 Punkte

9. 1. FFC Turbine Potsdam II 3 Spiele 2:7 Tore 1 Punkt

Foto: mm (Archiv)

Samstag, 19. Dezember 2020 13:49 Uhr

Golmbach (red). Neben der erfolgreichen B-Juniorinnenmannschaft (wir berichteten) schickt die JSG Forstbachtal in dieser Saison auch eine C-Juniorinnenmannschaft im Nachbarkreis Hildesheim ins Rennen. Aus drei Spielen holten die Forstbachtalerinnen, welche ebenfalls von Jörg Schmidt trainiert werden, gute sechs Punkte, mit diesen sie auf dem vierten Platz überwintern.

In die Spielzeit ist die JSG Forstbachtal mit einem 3:0-Sieg gegen den PSV GW Hildesheim gestartet. Auch bei den C-Juniorinnen ist der VfV Borussia Hildesheim das Maß aller Dinge, sodass die JSG eine deutliche 1:14-Niederlage einstecken musste. Von dieser Niederlage ließ sich die Mannschaft Jörg Schmidt nicht aus der Bahn werfen. Mit 8:2 wurde der SV RW Wohldenberg besiegt.

"Die C-Juniorinnen sind sicher im Mittelfeld gelandet. Sie entiwckeln sich super weiter", zeigte sich Jörg Schmidt zufrieden.

Tabelle

1. VfV Borussia Hildesheim (7er) 5 Spiele 55:15 Tore 15 Punkte

2. JFV Süd (7er) 4 Spiele 29:8 Tore 9 Punkte

3. SV BW Neuhof (7er) 4 Spiele 17:15 Tore 6 Punkte

4. JSG Forstbachtal 3 Spiele 12:16 Tore 6 Punkte

5. JFC Kaspel 09 (7er) 4 Spiele 11:24 Tore 3 Punkte

6. PSV GW Hildesheim (7er) 3 Spiele 1:21 Tore 0 Punkte

7. SV RW Wohldenberg (7er) 3 Spiele 9:35 Tore 0 Punkte

Foto: JSG Forstbachtal

 

Rede und Antwort
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr
„Es war die richtige Entscheidung“ - Holzmindener Mats Lüttmann ist beim I.SC Göttingen 05 angekommen
Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Freitag, 05. Februar 2021 14:55 Uhr

Boffzen/Paderborn (mm). Seit vielen Jahren läuft der mittlerweile 32-jährige Christopher Leßmann für den FC 08 Boffzen auf. In dieser Zeit hat er alle drei Aufstiege in Bezirk miterlebt. „Strulli“, unter diesem Spitznamen kennen ihn viele, blickt gemeinsam mit der Redaktion auf seine bisherige, aktive Zeit zurück und begründet, warum für ihn ein Wechsel, trotz seines Wohnortswechsels von Bosseborn nach Paderborn, nie zur Debatte stand.

"Strulli, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Fangen wir auch gleich mit der ersten Frage an. Wo hast du in der Jugend gespielt und auf welcher Position warst du zu Hause?"

"Ich habe durchgängig in der damaligen Spielgemeinschaft von Brenkhausen, Bosseborn, Ovenhausen und Lütmarsen gespielt. Ich war anfangs Feldspieler. Als unser Keeper nicht da war, habe ich ihn ein paar Mal im Tor vertreten. So wurde ich schließlich Torwart und war auf der Position auch gar nicht so schlecht. Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt –ich hatte Angebote, aber hatte nie Lust zu wechseln."

"Das ist ja interessant. Wie bist du dann zum Feldspieler geworden?"

"Ich wurde mit 18 Jahren in die erste Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hochgemeldet. Dort kam ich aber an dem damaligen Stammkeeper nicht vorbei. Ich stand daher zunächst im Tor der zweiten Mannschaft. Auf das Tor hatte ich dann keine Lust mehr und wollte ins Feld. In der Zweiten habe ich dann zunächst im rechten Mittelfeld gespielt, ehe ich schließlich in der Verteidigung gelandet bin."

"Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hat es dich dann nach Boffzen verschlagen. Wie ist der Kontakt nach Boffzen entstanden und warum hast du dich für den Wechsel in den anderen Landkreis entschieden?"

"Ich bin zu dem Zeitpunkt mit Rene Wenzel, Moritz Krüger und Marten Koschik zusammen zur Schule gegangen, sodass der Kontakt nach Boffzen schnell entstanden ist. Ich hatte dann mit Andrej Weibert ein sehr gutes Gespräch. Zudem wußte ich, dass Serhat Kara und Ramon Schreiner ebensfalls von Brenkhausen nach Boffzen wechseln werden und ich unabhängig vom FC 08 Boffzen eine Ausbildung in Boffzen anfangen werde. So hat sich der Kreis dann geschlossen. Insgesamt war das ein echt starkes Wechselfenster."

"Wie war deine erste Saison für Boffzen?"

"Zunächst war es für mich ungewohnt. Ich komme aus Bosseborn und bin dann in Dörfer gefahren, die ich nicht einmal vom Namen her kannte. Wir haben eine starke Saison gespielt und sind als Zweiter in die Relegation gegangen. Ich wußte dort gar nicht, was mich erwartet. Es war schon cool vor so vielen Zuschauern zu spielen. Wir haben mit 3:0 gegen Bisperode in Bisperode gewonnen und sind dann dank eines 2:1-Sieges gegen den TSV Kirchbrak in den Bezirk aufgestiegen."

"Unter Andrej Weibert habt ihr euch zu einer Fahrstulmannschaft zwischen der Kreis- und Bezirksliga entwickelt. Wie war die Zeit im Bezirk und warum seid ihr nach den Abstiegen als Mannschaft nie auseinandergebrochen?"

"Das war trotz der Abstiege eine schöne Zeit. Wir wußten in jeder Bezirksligasaison, dass wir mit vielen Mannschaften nicht groß spielerisch mithalten können und wir über den Kampf kommen mussten. Wir waren oft knapp dran und haben uns nie so richtig abschießen lassen. Nach dem Spiel hat man von den gegnerischen Spielern immer Lob bekommen. Wir haben uns auch nie untereinander fertiggemacht, sodass ein Auseinanderbrechen der Mannschaft auch keine Option war."

"Wie blickst du auf die Zeit unter Andrej Weibert zurück und wie würdest du ihn als Trainer beschreiben?"

"Andrej ist ein harter Trainer. Es war unfassbar, was er uns in der Vorbereitung abverlangt hat. Wir haben in der Vorbereitung fünfmal (!) die Woche trainiert. Er hat uns hochwertiges Training geboten und alle hatten Bock drauf. Er war darüber hinaus ein richtig guter Motivator. Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir dreimal in den Bezirk aufgestiegen sind. Er kann jeder Mannschaft helfen."

"Unter Andrej Weibert seid ihr auch traditionell ins Trainingslager nach Lastrup gefahren. Wie war dort der Ablauf? Hat diese Maßnahme euren Teamgeist gestärkt?"

"Durch die Trainingslager hat man die Spieler in der Mannschaft besser kennengelernt und es hat sich definitiv ein Teamgeist gebildet. Am ersten Tag waren wir laufen und haben anschließend trainiert. Der zweite Tag begann mit Aquajogging und endete mit einem Spiel. Am letzten Tag haben wir morgens trainiert und anschließend noch ein Spiel gehabt. Nach der Ära von Andrej haben wir aber auch noch ein weiteres Trainingslager gemacht, das wohl keiner von uns je vergessen wird."

"Erzähl uns doch gerne mehr darüber."

"Fabio Mancini hatte die Idee ein Trainingslager am Gardasee in Italien zu machen. Er hat alles perfekt organisiert. Wir sind mit 16 Personen in zwei Bullis nach Italien gefahren. Dort hatten wir zwei Trainingsspiele und eine glorreiche Moutainbiketour, wo wir unser Ziel mit Krämpfen erreicht haben (lacht)."

"An welchen deiner drei Aufstiege in den Bezirk denkst du am liebsten zurück?"

"An die Meistersaison. Wir sind richtig schlecht in die Saison gestartet und unser Trainer Frank Versen wurde nach einer Niederlage in Eschershausen auch früh entlassen. Marec Wenzel und Serhat Kara haben vorübergehend bis zur Winterpause übernommen, ehe Andrej Weibert zurückgekehrt ist. Wir haben nahezu kein Spiel verloren und am Ende auch mit dem Sieg des Kreispokals das Double geholt. Das war ein echt cooles Jahr."

"Gibt es ein Spiel in deiner Laufbahn, an welches du besonders gerne zurückblickst?"

"Die Derbys gegen Fürstenberg haben immer was. Ich kann mich noch erinnern, dass ich den Schiedsrichter in einem Derby beim Spielstand von 1:2 gefragt habe, wielang denn noch zu spielen sei und er gesagt hat "Eine Minute". Und dann fielen Tore wie am Fließband. Ich habe das 3:3 geköpft, ehe Raphael Föst für uns den 4:3-Siegtreffer erzielt hat."

"Du hast viele Jahre mit Marec Wenzel zusammengespielt, der trotz seines Umzugs nach Wuppertal vor der letzten Saison zu euch zurückgekehrt ist. Was macht ihn aus?"

"Zu Marec muss man eigentlich nicht viel sagen, da ihn die meisten sowieso kennen. Er ist einer der coolsten Typen, die ich kenne. Man kann vor ihm nur den Hut ziehen, dass er aus Wuppertal für die Spiele seines Heimatvereins anreist und dem Verein immer noch viel gibt. Er konnte immer höher spielen, aber ist nie gewechselt. Ich bin froh, dass er wieder da ist und hoffe, dass sein Körper das noch lange so mitmacht."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Es war definitiv mehr drin. Wir haben gut angefangen, aber hatten das Phänomen, dass wir mit einem kleinen Kader, wie z.B. gegen Holzminden, viel engagierter zur Sache gegangen sind, als wenn wir top besetzt waren. Wenn wir einen großen Kader am Spieltag haben, müssen einfach alle mehr Bock haben."

"In den letzten Jahren konntet ihr nicht mehr oben mitspielen. Wo ist der Unterschied zu damals?"

"Es gibt viele Unterschiede. Zum einen hatten Marec und Rene Wenzel sowie Moritz Krüger super Kontakte, um Spieler wie Ramon Schreiner, Serhat Kara und mich nach Boffzen zu lotsen. Zum anderen hatten wir wenig Studenten und Soldaten und konnten sehr viel trainieren. Ich wohne und arbeite beispielsweise mittlerweile in Paderborn und kann nur einmal in der Woche mit der Mannschaft trainieren. Zudem kommt aus dem Nachwuchs nichts nach. Aber ich sehe das nicht negativ. Boffzen hat viele talentierte Spieler herausgebracht. Ich denke, wenn du einen von diesen Spielern überzeugt bekommst, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass weitere nachkommen. Grundsätzlich ist der Verein wie eine Familie."

"In der heutigen Zeit fließt auch in den unteren Klassen Geld, bei euch nicht. Wie siehst du diese Entwicklung?"

"Ich muss sagen, dass ich die Entwicklung sehr bedenklich finde. Ich finde, jeder Spieler sollte bei seinem Verein mal die Jahreshauptversammlung besuchen und zuhören mit wie wenig Geld ein Verein auskommen muss. Hartmut Altmann hat da mal einen schönen Satz gesagt. "Wenn wir einem Spieler Geld geben, dann müssen wir den anderen 15 Spielern auch das gleiche Geld geben" und so sehe ich das auch. Dann besser gar keinem Geld geben!"

"Du hast gerade angesprochen, dass du mittlerweile in Paderborn wohnst. Gibt es Angebote aus dem Raum Paderborn und was hält dich letztlich in Boffzen?"

"Ich habe mich in Boffzen immer wohlgefühlt. Hier gibt es viele Menschen wie Hartmut Altmann, Melanie Klowat und Christian Mainka, denen der Verein am Herzen hängt. Wir haben ein super Umfeld. Ich habe von Arbeitskollegen Anfragen aus der Kreisliga Paderborn bekommen, aber ein Wechsel steht nicht zur Debatte. Ich fahre mit Serhat Kara, der auch in Paderborn wohnt, einmal die Woche zum Training und mache unter der Woche etwas für mich. Hier spreche ich mich mit ihm vorher ab."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Ich wünsche mir, dass alle gesund blieben und das gesellschaftliche Leben wieder zurückkommt. Ich möchte natürlich auch mal wieder nach Bochum ins Stadion."

Foto: mm

Jugend
Freitag, 11. Juni 2021 13:26 Uhr
Kevin Walter geht den nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere
Montag, 31. Mai 2021 13:24 Uhr

Heinade (mm). Am vergangenen Wochenende war die Fußballschule von Hannover 96 bereits zum dritten Mal beim TSV Heinade zu Gast. Drei Tage Fußball satt inklusive Einkleidung von der Fußballschule bekamen die insgesamt 33 angemeldeten Jungs und Mädels geboten.

"Trotz der schwierigen Situation haben an der Fußballschule 33 Kinder teilgenommen - das ist super. Es gibt nicht Schöneres, als endlich wieder einen vollen Platz mit Kindern zu sehen. Wir sind sehr zufrieden", freute sich Heinades Jugendleiter Dirk Schoppe, der darauf hinwies, dass der diesjährige Altersschnitt niedrig war und alle Teilnehmer von Vereinen aus dem Landkreis Holzminden gekommen sind. "Wir haben schon besprochen, dass wir in zwei Jahren, also 2023, wieder die 96-Fußballschule nach Heinade holen werden", verkündete Schoppe.

"Die Kinder haben super mitgemacht. Wir hatten keinen Regen und sogar etwas Sonne. Ich bin sehr zufrieden", zog Cheftrainer Michael Wolf sein Fazit. Auch in diesem Jahr wurden die Kinder in drei Gruppen eingeteilt. Unterstützt wurde Cheftrainer Michael Wolf von den Ex-Profis Christian Sackewitz und Oliver Stöcking.

 

Fotos: mm

Dienstag, 25. Mai 2021 12:05 Uhr

Heinade (mm). Am kommenden Wochenende ist es soweit - die Fußballschule von Hannover 96 kommt nach Heinade. Von Freitag, den 28. Mai bis Sonntag, den 30. Mai stehen unter anderem vier Trainingseinheiten auf dem Programm. "Es sind noch Plätze frei. Man kann sich auf der Homepage von Hannover 96 noch anmelden (hier)", blickt Heinades Jugendleiter Dirk Schoppe auf die anstehende Veranstaltung.

Angemeldet werden können Kinder im Alter von 6 - 14 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 118,96 Euro. Geboten werden vier Trainingseinheiten, eine hochwertige Trainingsausrüstung von Macron (Fußballschul-Trikot, Hose und Stutzen), ein 96 Turnbeutel, ein Mittagessen, Getränke zum Training, eine originale Trinkflasche von Hannover 96, ein exklusiver Ticketgutschein für 96-Heimspiel (Kat.2), ein 20%-Gutschein für den 96-Fanshop, ein Teilnahmeurkunde mit Foto, eine Erinnerungsmedaille im Rahmen der Siegerehrung, eine Skill-Challenges, professionelle Teilnehmerfotos und die Chance auf kleine Gewinne bei Wettbewerben.

Foto: Archiv

Samstag, 22. Mai 2021 13:15 Uhr

Eschershausen/Hannover (mm). Vor drei Jahren hat Fabian Pagel den Wechsel vom MTSV Eschershausen in die Fußball-Jugendabteilung von Hannover 96 gewagt. Der damalige D-Jugendliche war unter anderem auch vom SV Werder Bremen und vom SC Paderborn umworben worden. „Als 96-Fan kam für mich nur ein Wechsel nach Hannover in Frage“, bekennt sich Pagel zu seinem Lieblingsverein.

Den Wechsel habe der Linksfuß auch nie bereut: „Selbst als ich zuletzt mit einer Leistenzerrung verletzt war, wurde ich super betreut und habe ein individuelles Training bekommen.“ Durch die angesprochene Verletzung kam Fabian Pagel in der abgebrochenen Spielzeit 2020/2021 nur zu zwei Saisoneinsätzen in der C-Junioren-Regionalliga. Die Trainingseinheiten und Heimspiele finden im Nachwuchsleistungszentrum statt, wo im Eilenriedestadion auch die Reserve von Hannover 96 spielt. "Die Spieler der zweiten Mannschaft sieht man öfter. So habe ich auch Moussa Doumbouya des Öfteren gesehen, der ja jetzt schon bei den Profis ist. Mit dem Leiter der 96-Akademie Michael Tarnat habe ich mich auch schon unterhalten", freut sich Pagel.

Seine Zusage für eine weitere Saison in Hannover hat der Eschershäuser bereits bekommen. In der kommenden Saison wird Pagel, der vom Linksverteidiger zum Innenverteidiger umgeschult wurde, mit der U16 in der B-Junioren-Regionalliga spielen. In den letzten drei Jahren ist der 14-Jährige auch mehr als 20 Zentimeter gewachsen, sodass er eine Körpergröße von 1,80 m erreicht hat. Und auch in der Schule steht der nächste Sprung bevor. Der Schüler der Eschershäuser Haupt- und Realschule kommt in die 10. Realschulklasse, sodass er im Sommer seinen Abschluss machen wird. „Mein Ziel ist natürlich der Profifußball. Nach der Schule werde ich aber auf jeden Fall erstmal eine Ausbildung machen - wo ist noch offen“, gibt Fabian Pagel Einblick in seine nächsten Zukunftsplanungen und betont, dass 96 auch sehr auf die schulischen Leistungen ihrer Jugendspieler achtet.

Die Coronazeit ist auch für die Nachwuchskicker von Hannover 96 nicht einfach. "Im ersten Lockdown haben wir Aufgaben von unserem Trainer bekommen wie z.B. Lauf-Intervalltraining oder Fahrradfahren. Wir haben aber auch per Zoom zusammen Training gemacht", berichtete Pagel. Im Moment erfreut sich Fabian Pagel, dass er nach Individualtrainingseinheiten nun auch endlich wieder mit der Mannschaft trainieren darf. Viermal die Woche wird seit letzter Woche im Nachwuchsleistungszentrum Vollgas gegeben, denn sein neuer Trainer ist bereits dabei und da möchte der 14-Jährige frühzeitig einen guten Eindruck hinterlassen, bevor ab dem 01. Juli die Neuzugänge zum Team für die Spielzeit 2021/2022 dazustoßen.

Foto: mm

Donnerstag, 20. Mai 2021 12:12 Uhr

Stadtoldendorf (red). Der FC Stadtoldendorf startet neu durch - auf Initiative der Vereinsmitglieder und selbst aktiver Spieler Patrik Kirschnick, Marvin Kirschnick und Vitali Scheremet wurde jetzt eine neue G-Jugendmannschaft (4 - 6 Jahre) ins Leben gerufen. Zum Trainingsauftakt am 18.05.2021 waren bereits 14 begeisterte "Kids" mit ihren Eltern anwesend, die nun von den Trainern spielerisch an den Fußballsport herangeführt werden sollen.

Der 1. Vorsitzende der FC, Rainer Blume, richtete vor Trainingsbeginn einige freundliche Worte an die Eltern sowie Kinder und wünschte ihnen viel Spaß. Den Trainern dankte er für ihr Engagement und wünschte ihnen immer ein "glückliches Händchen" bei ihrer neuen Aufgabe.

Weitere, fußballinteressierte Kinder sind jederzeit herzlich willkommen. Das Training - selbstverständlich unter den jeweils gültigen Coronabedingungen - findet Dienstags ab 17.00 Uhr auf dem Sportplatzgelände am Jahnstadion statt. Für weitere Informationen stehen die Verantwortlichen unter der Email-Adresse kontakt@fc-stadtoldendorf.de gern zur Verfügung.

Fotos: FC Stadtoldendorf

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Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Dienstag, 08. Juni 2021 11:46 Uhr
FC Eintracht Northeim sucht Talente für die U10 und U11
Montag, 07. Juni 2021 19:58 Uhr

Weenzen/Wallensen (r). Der Kreisligist WTW Wallensen freut sich auch, dass der Fußball langsam wieder Fahrt aufnimmt. Letztes Jahr spielte der WTW in der abgebrochenen Saison eine sehr gute Rolle und kämpfte durchgehend um die Tabellenspitze. Schon in den letzten beiden Jahren hat sich der WTW wenn nur punktuell verstärkt und setzte vorwiegend auf die eigene Jugend, da viele sehr gute Spieler ihre ersten Schritte im Herrenbereich machten. Diesen Weg will Trainer Torsten Fredrich zusammen mit Spartenleiter Dominik Heintz weitergehen, da auch in den nächsten Jahren noch mit einigen guten Spielern aus der eigenen Jugend zu rechnen ist.

Für die kommende Saison konnten Fredrich und Heintz jetzt einen altbekannten Neuzugang begrüßen. Künftig wird Timo Bauerschaper die Abwehr des WTW noch weiter verstärken und breiter aufstellen. Der 24jährige Abwehrallrounder machte bereits direkt nach der Jugend seine ersten Schritte in Wallensen im Herrenbereich, ehe es ihn danach nochmal Richtung Hildesheim zog. Zuletzt spielte er für die Zweitvertretung des SC Harsum in der 1. Kreisklasse, da er auch beruflich immer sehr gefordert war. „Wir freuen uns, Timo wieder in unseren Reihen zu haben. Viele aus unserem jetzigen Kader kennen Timo noch aus der Zeit in der Bezirksliga, wobei der Kontakt auch nie abgerissen ist. Mit seiner mittlerweile vorhandenen Erfahrung wird er unsere Defensive noch weiter verstärken. Er passt super ins Team und wurde schon sehr gut aufgenommen“, ist Heintz zufrieden.

„Die Entscheidung für Wallensen fühlt sich richtig gut an. Ich freue mich wahnsinnig, wieder zurück zu sein. Die Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen und ich kenne noch viele Spieler von früher, was für mich auch der ausschlaggebende Punkt war. Nach der langen Pause brenne ich jetzt richtig darauf, wieder anzugreifen und mit der Mannschaft oben in der Kreisliga mitzuspielen. Zunächst möchte ich mich aber weiter integrieren und auch verletzungsfrei bleiben“, so Bauerschaper.

Foto: Göke

Mittwoch, 02. Juni 2021 19:48 Uhr

Weenzen/Salzhemmendorf (r). Die JSG Saale-Ith sucht für diverse Mannschaften noch Trainer. "Besonders im F-Jugend-Bereich sind Trainer für die neue Saison sehr gefragt. Wir würden uns freuen, wenn sich fußballafine Interessenten finden. Einzige Voraussetzung ist der Spaß und die Leidenschaft für das Fußballtraining mit Kindern. Eine Lizenz ist nicht notwendig, der Verein unterstützt aber auf Wunsch beim Erlangen einer solchen Lizenz", erklärt Jessia Sommerey.

Interessenten können sich telefonisch bei Robin Groß unter 0173-6733435 melden!

Samstag, 15. Mai 2021 11:22 Uhr

Duigen (red). Die Übungsleiter der Herrenmannschaft des DSC Duingen, Jens Kempf und Steffen Thäsler, freuen sich über die nächste Generation des Duinger Herrenfussballs. Mit Damian Braukmüller, Mensur Berisha, Jan Paul Sprafke und Leon Metze rücken gleich vier Jugendspieler aus der Jugend hoch in die Herrenmannschaft der Pottlandkicker. Nachdem sie sich in der letzten Saison in der A-Jugend Bezirksliga beim MTSV Eschershausen unter Trainer Michael Müller weiterentwickeln konnten, sind sie nun alt genug, um frischen Wind in die Mannschaft von Kempf und Thäsler zu bringen.

Neuzugang 1: Damian Braukmüller

Der beidfüßige Offensivspieler begeistert in der Jugend des DSC seit Jahren mit seinem unglaublichen Antritt und dem knallharten Schuss. Seine lockere Art Fußball zu spielen, die ihm auch in der A-Jugend Bezirksliga zu mehreren Treffern verholfen hat, wird er bei den Pottlandkickern sehr gut einbringen und in der Offensive auf allen Positionen einsetzen. „Damian ist ein junger Spieler, der wahnsinniges Potential hat. Mit seiner explosiven Geschwindigkeit wird er uns viel mehr Möglichkeiten auf allen offensiven Positionen geben. Für mich als Trainer ist er ein totaler Gewinn im Team und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Damian“, freut sich Kempf.

Neuzugang 2: Mensur Berisha

Mensur Berisha kann in der Offensive sowohl auf außen als auch auf der 10er Position spielen. Er ist technisch sehr versiert und hat einen präzisen Schuss, der dem gegnerischen Torwart auch aus der Entfernung große Probleme bereiten kann. „Mit Mensur gewinnen wir einen schnellen, technisch starken Spieler dazu, wenn er den Ball am Fuß hat kann es für den Gegner immer gefährlich werden. Wir freuen uns sehr, dass wir Mensur nach seiner Zeit in der Jugend nun in die Herrenmannschaft integrieren können und ihm helfen weitere Fortschritte zu machen“, so die DSC-Trainer Kempf/Thäsler.

Neuzugang 3: Jan Paul Sprafke

Jan Paul Sprafke ist überall auf den Außen, sowie in der Sturmspitze zu Hause. Auf den Außen ist der laufstarke Rechtsfuß vorne wie hinten einsetzbar, was Jens Kempf und Steffen Thäsler sehr viele Optionen sowohl im Spiel mit dem Ball, als auch im Spiel gegen den Ball eröffnet. Dank seiner Größe kann er sich bereits sehr gut in Zweikämpfen behaupten, was ihm den Einstieg in die Herrenmannschaft erleichtern wird. Jens Kempf zeigt sich sehr erfreut: „Jan hat einen riesigen Siegeswillen und gibt alles für den Sieg. Er ist sehr schnell und körperlich total fit. Ich kenne ihn schon lange und habe seine stetige Entwicklung sportlich wie menschlich immer begeistert verfolgt, ich freue mich sehr ihn auf dem Platz beim DSC zu sehen“.

Neuzugang 4: Leon Metze

Leon Metze ist im Defensivbereich zu Hause, er kann sowohl in der Abwehrreihe, als auch auf der Sechs spielen. Mit seiner Robustheit scheut er keinen Zweikampf und wird somit im Seniorenbereich schnell Fuß fassen. Helfen wird ihm dabei sein sehr gradliniger, unaufgeregter Spielstil. „In der Abwehr hatten und haben wir schon immer Bedarf gesehen, mit Leon bekommen wir einen fußballerisch wie zweikampftechnisch für sein Alter sehr reifen Spieler in unser Team. Wir freuen uns sehr, seine weitere Entwicklung aktiv mit beeinflussen zu können“, freuen sich Thäsler/Kempf über den neuen Defensivmann.

Fotos: DSC Duingen Collage: mm

Dienstag, 11. Mai 2021 12:57 Uhr

Wallensen/Lauenstein/Salzhemmendorf (red). Ab den Sommerferien 2021 bietet die Fußballgolfanlage am Humboldtsee in Zusammenarbeit mit dem Naturfreundehaus Lauenstein und der Ith-Sole-Therme in Salzhemmendorf ein Trainingslager für Fußballmannschaften an.

Die Übernachtungen finden im Naturfreundehaus in Lauenstein in Blockhütten, in Zelten oder im Haus der Naturfreunde statt. Dort wird es auch Verpflegungen und Grillabende bzw. Abende am Lagerfeuer geben. Eine Runde (18 Bahnen) Fußballgolf am Humboldtsee ist ebenfalls im Preis inbegriffen und auch der Transport zum Humboldtsee nach vorheriger Absprache möglich. Zum Entspannen und Relaxen geht es dann abends noch in die Ith Sole Therme nach Salzhemmendorf. Die Trainingseinheiten finden auf den Sportplätzen in Lauenstein oder in Wallensen statt, wo auch Testspiele stattfinden können.

Alle weiteren Infos und Preise befinden sich auf der Homepage unter https://fussballgolf-humboldtsee.de/fussballgolf-trainingslager-salzhemmendorf/. Die Durchführung eines Trainingslagers ist selbstverständlich von der weiteren Entwicklung in der Corona Pandemie abhängig!

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