Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Mittwoch, 20. März 2019 17:54 Uhr
Sören Eilers hört im Sommer beim VfR Deensen auf
Mittwoch, 20. März 2019 07:00 Uhr

Rühle (r). Die Spielerinnen und Spieler des TuS Intus freuen sich über einen neuen Trikotsatz, gesponsert von Peter Heinemeyer und der ph Finanzberatung. Die Trikotübergabe erfolgte bereits im letzten Jahr und im neuen Dress konnten direkt die ersten Erfolge verzeichnet werden.

Marven Dröge, Vorstandsvorsitzender des TuS, bedankte sich herzlichst für die Trikots. „Endlich können die gegnerischen Teams bereits aus der Ferne erahnen, wenn das blau-gelbe Bollwerk mit fußballerischer Finesse und unbändigem Durst sie zu überspielen und übertrinken droht“, so Dröge angriffslustig. Und der Erfolg gibt ihm Recht. So konnte im letzten Jahr mit dem Sieg des B-Pokals beim Bananas-Cup die bisher stärkste Leistung des Teams gezeigt werden.

„Wir freuen uns sehr, mit Peter Heinemeyer einen Sponsor aus der Familie des TuS und der unmittelbaren Region gewonnen zu haben und hoffen auf weitere Titel und eine gute Zusammenarbeit. So sind die sportliche Höchstleistung und das professionelle Auftreten des TuS auf Turnieren gesichert. Daher möchte ich mich im Namen des ganzen Vereins noch einmal bei Peter Heinemeyer und der ph Finanzberatung bedanken“, beendet Dröge das Interview.

„Gern unterstütze ich den TuS Intus. Dort wird gute Arbeit geleistet und vor allem steht hier der Spaß im Vordergrund. Ich freue mich sehr, wenn ich dem TuS Intus in Form eines Trikotsatzes unterstützen konnte und wünsche dem Team noch viele weitere Erfolge. Auch für das Jahr 2019 hat die ph Finanzberatung noch freies Budget im Bereich Sponsoring“, so Heinemeyer.

Foto: TuS Intus

Dienstag, 19. März 2019 16:18 Uhr

Hameln (red). Nach dem 1. NFV-e-Soccer-Cup mit 64 Teams in Barsinghausen und dem E-Supercup mit 12 Teams in Hameln, setzt die Mannschaft um Matthias Koch vom Aktuellen Weserbergland Anzeiger, kurz AWesA noch eins drauf. Am 27. April wird im Aequitas-Center Hameln (Robert-Henseling-Straße 11, 31789 Hameln) der AWesA eSports-Masters mit sage und schreibe 128 Teams stattfinden. Das Turnier beginnt um 12 Uhr. Das Finale wird um ca. 20 Uhr ausgetragen.

„Das Wichtigste ist natürlich, dass jedes Doppel-Team Spaß am Spiel und der Veranstaltung hat. Wie auf dem echten Rasen gilt: Gewinnen ist schön – aber nur, wenn es fair abläuft“, unterstreicht Koch. „Die Zeit ist gekommen, dass auch wir uns dem Thema mit vollem Elan annehmen. Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag mit Euch!“

Hier geht's zur Anmeldung: Bericht von AWeSA

 

Dienstag, 19. März 2019 07:12 Uhr

Lütgenade (mm). Der Ehrenamtspreis 2018 wurde in diesem Jahr bereits zum 22. Mal ausgeschrieben. Erste Zielgruppe für den DFB-Ehrenamtspreis waren ehrenamtlich Tätige, die feste Ämter und Aufgaben innerhalb des Vereins in den Jahren 2016 bis 2018 übernommen haben. Ehreamtsbeauftragter Manfred Tophinke hat sich auch in dieses Mal auf die Suche gemacht und neben dem bekannten Ehrenamtspreisträger des NFV Kreises Holzminden Hartmut Altmann und dem Fußballhelden Daniel Schmidtmann mit Victor Sundermann (TSV Kemnade), Thomas Geermann (MTV Golmbach) und Stefan Nolde (SV06 Holzminden) drei weitere Ehrenamtspreisträger gefunden.

Alle Ehrenamtsträger auf einem Blick

  • Victor Sudermann - TSV Kemnade

Victor Sudermann betreut in den letzten Jahren mit Hingabe Jugendmannschaften der F- bis zur E-Jugend der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle. Dabei gelang es ihm immer, nicht nur die Kinder aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen und ethnischen Schichten zu integrieren, sondern auch die Eltern für die Gemeinschaft und den Mannschaftssport zu begeistern.

Dabei brachte er allen Beteiligten die Grundwerte des sportlichen Miteinander mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung für Gegner und Mitspieler nahe. Auch abseits des Trainings- oder Spielbetriebs schaffte Victor Sudermann ein Umfeld, in dem sich alle Beteiligten wohlfühlen und trägt so erheblich zur Stärkung der Gemeinschaft bei.

  • Thomas Geermann – MTV Golmbach

Thomas Geermann ist seit 2010 in der JSG Forstbachtal dabei. Er hat als Betreuer bei den Minis angefangen und gemerkt, dass ihm die Arbeit mit Kindern liegt und die Kinder ihn schätzen. Im Jahr 2012 hat er den Trainerschein gemacht. Zeitweise hat er zwei Mannschaften betreut und trainiert, weil Trainer und Betreuer fehlen. Sein hohes Engagement und die Motivation, den Jugendfußball im Forstbachtal voranzutreiben, zeichnen sein Wirken aus.

Er organisiert nicht nur den laufenden Spiel- und Trainingsbetrieb seiner zurzeit aktuellen C-Junioren, er ist auch für die Ausrichtung  von Turnieren, Elternabenden und Feiern innerhalb der JSG Verantwortlich. Er geht auf die Probleme der Kinder ein und sucht immer nach Lösungsmöglichkeiten. Ohne seine ruhige und gutmütige Art würde der JSG Forstbachtal etwas fehlen. Wenn es irgendetwas zu reparieren gibt, sei es am Platz oder Einrichtungen, Thomas Geermann ist immer dabei.

  • Stefan Nolde – SV 06 Holzminden

Stefan Nolde ist seit 2003 in verschiedenen Altersgruppen als Jugendtrainer beim SV 06 Holzminden tätig und zeigt stets Interesse neue Wege zu gehen, um die jungen Spieler und Spielerinnnen weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund erwarb er auch nach einigen Jahren die Trainer C-Lizenz für den Breitensport.

Stefan Nolde ist gegenüber allen im Verein hilfsbereit. Dieses geht über die Unterstützung beim Platzbau über Trainingsvertretung bis hin zur Betreuung bei Trainingslagern und Trainingsfahrten.

Zusätzlich zu den zeitlichen Aufwendungen als Trainer ist er mehrmals wöchentlich seit ca. 6 Jahren als Schiedsrichter oder Schiri-Assistent im Jugend- und Herrenbereich unterwegs.

  • Hartmut Altmann – FC 08 Boffzen – Ehrenamtsträger 2018 - NFV Kreis Holzminden

Hartmut Altmann war von 2007 bis 2019 Vorsitzender des FC 08 Boffzen. Wenn man seine Vita liest, gibt es wohl kaum eine Tätigkeit die er in seinem Verein in dieser Zeit nicht ausgeübt.

Neben der Organisation des Vereins steht er bei Veranstaltungen und Aktionen mit 100 %-iger Teilnahme an erster Stelle. Wenn Not am Mann ist, steht er rund um den Sportplatz für Platzbau- Platzvorbereitung oder auch als Platzordner zur Verfügung. Auch in der Grillbude oder am Bierstand war er sich nicht zu schade. In den 90er-Jahren trainierte und betreute er Jugendmannschaften des FC 08 Boffzen. Die reibungslose Funktion der JSG Boffzen/Fürstenberg ist ihm maßgeblich mit zu verdanken. Trotz seiner umfangreichen beruflichen Verpflichtungen, zeitweise in Hamburg, stand er für seinen FC 08 Boffzen jederzeit zur Verfügung. Er ist ein zuverlässiger, kompetenter Mitstreiter, ohne den beim FC 08 Boffzen vieles nicht rundlaufen würde. Er ist seit Jahren die Seele des FC 08 Boffzen.

Neben seinem Engagement für den FC 08 Boffzen stiftet er seit vielen Jahren für den Jung-Schiri des Jahres unseres NFV-Kreises Holzminden den „David-Altmann-Gedächtnispreis“.

"Jeder Verein wünscht sich so einen Sportkameraden in seinen Reihen, der mit diesem hohen Engagement in vorbildlicher Art und Weise vorangeht und somit den Fußballsport nach vorne bringt. Er wird innerhalb und auch außerhalb des FC 08 Boffzen als Person respektiert und geschätzt. Wir haben in ihm einen würdigen Ehrenamtspreisträger 2018 gefunden", freut sich Kreisvorsitzender August Borchers.

  • Daniel Schmidtmann – TSV Holenberg Fußballheld 2018

"„Fußballhelden – Aktion junges Ehrenamt“ nennt sich die DFB – Aktion. Der Förderpreis richtet sich speziell an junge, talentierte Jugendliche, die sich in besonderem Maße durch ihre persönlichen ehrenamtlichen Leistungen hervorgehoben haben. Und genau das hat Daniel Schmidtmann als Mitglied des TSV Holenberg gemacht", blickt zufriedenstellend auf die Wahl von Daniel Schmidtmann.

Daniel Schmidtmann zeichnet sich seit 2015 verantwortlich für den aktuellen A-Juniorenjahrgang  der JSG Forstbachtal aus. Durch seinen Einsatz hat er die Qualität der Spieler immer weiter gesteigert und entscheidend dazu beigetragen, dass die Mannschaft in der Saison 2017/2018 die Staffelmeisterschaft in der Bezirksliga 3 des Bezirks Hannover erringen konnte. In sämtlichen Spielzeiten als Jugendtrainer konnte er im Rahmen des Fair-Play-Cups vordere Plätze erreichen. Dies ist nur möglich, da Daniel Schmidtmann nicht nur über herausragende Führungsfähigkeiten und großes Geschick im Umgang mit Jugendlichen verfügt, sondern er sich auch selbst konsequent weiterbildet. Über den ersten Trainerschein hinaus ist er aktuell im Besitz der B-Lizenz.

Auch neben dem Platz zeichnet er sich ständig durch großen Einsatz für seine Spieler und den Verein aus. Für seine Mannschaft organisiert er regelmäßig Ausflüge und Veranstaltungen. In 2018 ist die Teilnahme am Copa St. Vincent in Barcelona, einem internationalen Jugendfußballturnier mit 52 Mannschaften aus 12 Nationen zu erwähnen. Daniel Schmidtmann hat sich in seinen jungen Jahren bereits Respekt und Anerkennung bei seinen Spielern, Trainern und ehrenamtlichen Funktionären erworben.

Foto: mm

 

Montag, 18. März 2019 06:56 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Auf dem Stadtoldendorfer Kunstrasenplatz fanden am vergangenen Wochenende vier Testspiele statt. Nach dem Sieg gegen den Bezirksligisten SV Alfeld konnte der Kreisliga-Spitzenreiter TuSpo Grünenplan mit dem TSV Lenne die nächste Mannschaft aus dem Bezirk schlagen. Die A-Jugend der JSG Forstbachtal und der TSV Kirchbrak konnten ihre Spiele nicht erfolgreich bestreiten. Nur ein Hagelschauer konnte den SV06 Holzminden vor einem Sieg gegen den FC Stahle stoppen.

Im Duell zwischen dem TSV Lenne und dem TuSpo Grünenplan ging der Bezirksligist durch eine Einzelaktion von Niklas Klemm mit 1:0 in Führung. Diese Führung baute Eike Ostermann mit einem Kopfballtor nach einer Ecke auf 2:0 aus. Grünenplans Oguzhan Dogan verkürzte nach einem Fehler im Lenner Spielaufbau zum 2:1-Halbzeitstand. Mit einem Doppelpack drehte das Geburtstagskind Alexander Delzer den Spielstand auf 2:3. Den Schlusspunkt setzte Markus Langer mit dem Tor zum 2:4-Endstand.

Im Anschluss traf die Forstbachtaler A-Jugend auf die A-Jugend des JFV Nenndorf. Diese Begegnung verlor die Schmidtmann-Elf gegen den Beziksligisten aus der Staffel II mit 2:4. "Wir waren schlecht und haben verdient verloren. Es hat einfach in allen Belangen gefehlt. Weder Einstellung noch Laufbereitschaft waren vorhanden", war Daniel Schmidtmann mit dem Auftreten seiner Mannschaft sehr unzufrieden. Die Tore der JSG erzielten Alexander Herdt und Leon Wessel.

Eine unerwartete Niederlage musste der TSV Kirchbrak im kurzfristig angesetzten Testspiel gegen den Hamelner Kreisligisten TSV Nettelrede einstecken. Mit 5:0 setzte sich die Mannschaft vom Deister gegen die Krämer/Brandt-Elf durch.

Nach einer guten Stunde war der Testkick zwischen dem SV06 Holzminden und dem FC Stahle aufgrund eines Hagelschauer beendet. Stahle ging durch einen Konter mit 0:1 in Führung. Per Strafstoß sorgte Holzmindens Michael Düvel für den 1:1-Ausgleich. Kevin Wilms und Andre Bröhland per Freistoß schraubten das Ergebnis auf 3:1. Bei diesem Spielstand wurde die Begegnung dann auch abgebrochen.

Ein weiteres Testspiel wird am heutigen Montagabend auf dem Stadtoldendorfer Kunstrasen stattfinden. Der TSV Arholzen trifft auf die SG Eschershausen II/Dielmissen II. Anstoß ist um 19 Uhr.

Samstag, 16. März
 12.00 Uhr  TuSpo Grünenplan - TSV Lenne 4:2
 14.00 Uhr  JSG Forstbachtal (A) - JFV Nenndorf (A) 2:3
 Sonntag, 17. März
 12.30 Uhr  TSV Kirchbrak - TSV Nettelrede 0:5
 15.00 Uhr  SV06 Holzminden - FC Stahle 3:1 (Abbruch nach 60 Minuten)
Sonntag, 17. März 2019 10:20 Uhr

Boffzen/Barsinghausen/Hannover (red). „Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag wusste bereits Sophokles. Er hätte an diesem Wochenende seine Freude gehabt.“ – Mit dem Zitat des bedeutenden Dichters der griechischen Klassik begrüßte NFV-Präsident Günter Distelrath die niedersächsischen Ehrenamtspreisträger 2018 zum Dankeschön-Wochenende des NFV in Barsinghausen.

Aus dem NFV-Kreis Holzminden war Boffzens jahrelanger Vereinsvorsitzender Hartmut Altmann dabei, der vor wenigen Wochen ins zweite Glied gerückt ist. "Ich möchte mich ganz herzlich beim Kreisvorstand bedanken, dass ihr mir die Möglichkeit gegeben habt, so ein interessantes und eindrucksvolles Dankeschön-Wochenende in Barsinghausen gemeinsam mit meiner Frau erleben zu dürfen! Vielen Dank an alle", war Altmann vom Dankeschön-Wochenende begeistert.

„Seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten, leisten Sie im ehrenamtlichen Bereich Herausragendes. Zusätzlich zu Ihren familiären und beruflichen Pflichten übernehmen Sie gesellschaftliche Verantwortung und bilden das Rückgrat und die Lebensader unseres Sports.“ Zudem unterstrich der 69-Jährige die Bedeutung des vom Ehrenamt lebenden Amateurfußballs für den Erfolg des Spitzenfußballs. Distelrath: „Es ist ein Kreislauf, den wir uns immer wieder bewusst machen sollten: Wenn es an der Basis gut funktioniert, dann klappt es auch an der Spitze. Und damit es an der Basis gut funktioniert, brauchen wir ein starkes Ehrenamt.“

Etwa 1,7 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich für den Fußball, mehr als 600.000 davon regelmäßig in einem Fußballverein. Bereits 1997 - also vor nunmehr 22 Jahren - hat der DFB seine Ehrenamtsaktion zur Stärkung freiwilliger Vereinsmitarbeit ins Leben gerufen. Bundesweit werden seitdem jährlich rund 400 Männer und Frauen mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet, die mit großem Engagement freiwilligen Dienst in ihren Vereinen leisten.

In Niedersachsen waren es 38 verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen der DFB mit der Verleihung des Ehrenamtspreises 2018 für ihre geleistete Arbeit ein besonderes Dankeschön aussprach. Dem Dank des DFB an die niedersächsischen DFB-Ehrenamtspreisträger/innen schloss sich der NFV mit der Ausrichtung eines Erlebniswochenendes vom 8. bis 10. März an. Diese inzwischen lieb gewonnene Tradition, zu der der Verband auch die Partnerinnen und Partner der Ehrenamtler einlädt, wurde 1998 begründet, als vom 1. bis 3. Mai das erste Dankeschön-Wochenende in Barsinghausen ausgerichtet wurde.

„Ohne die Unterstützung und das Verständnis der sogenannten ´besseren Hälften` wäre das, was Sie leisten, gar nicht leistbar. Ehrenamt ist immer Teamwork. Deshalb sind Sie, liebe Partnerinnen und Partner unserer zu Ehrenden, zu Recht hier“, betonte Distelrath.

Die Ehrenamtskommission des NFV unter Leitung des Landesehrenamtsbeauftragten Hermann Wilkens (Papenburg) hatte für die Dankeschön-Veranstaltung wieder einmal viele Highlights vorbereitet. Neben Bundesliga-Fußball stand der Besuch des Niedersächsischen Landtags in Hannover auf dem Programm. Hier wurden die Ehrenamtspreisträger durch Landtagsvizepräsidentin Petra Emmerich-Kopatsch empfangen. Außerdem besichtigten sie die vor gut zwei Jahren eröffnete Akademie, das Nachwuchsleistungszentrum von Hannover 96, und wurden vor dem Spiel zwischen Hannover 96 und Bayer 04 Leverkusen (2:3) auch durch 96-Präsident Martin Kind und Stadionchef Thorsten Meier begrüßt. Zusätzlich traf die NFV-Delegation im Stadion auch auf Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus.

Auch Besuch des Niedersächsischen Landtag stand auf dem Programm

Am Abschlusstag, dem Sonntagvormittag, gab Altin Lala interessante Einblicke in seine 14-jährige Karriere als Profi von Hannover 96. Der 43 Jährige, der 1991 nach einem U 16-Länderspiel zwischen Deutschland und Albanien nicht in sein Heimatland zurückgekehrt war, gab ein klares Bekenntnis pro Ehrenamt ab: „Ich habe sehr vom Ehrenamt profitiert. Diese Menschen sind die Seele der Vereine. Ich habe alle, die mich in den Jahren betreut haben, immer im Herzen“, so der langjährige Sympathieträger der „Roten“, der heute mit der Drogeriemarktkette Rossmann in Albanien das Unternehmen Rossmann & Lala betreibt.

Fünf Frauen und 32 Männer, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren, wurden im Sporthotel Fuchsbachtal geehrt. Dabei stellten auch die Altkreise Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen, die 2018 zum Kreis Heide-Wendland fusionierten, sowie die Altkreise Oldenburg-Stadt, Friesland, Wesermarsch und Ammerland, die sich ebenfalls im Vorjahr zum Kreis Jade-Weser-Hunte zusammenschlossen hatten, je einen Ehrenamtspreisträger. Keinen Preisträger stellte der Altkreis Wilhelmshaven, der ebenfalls im Kreis Jade-Weser-Hunte aufgegangen ist. Im neuen Kreis Region Hannover, gebildet aus den Kreisen Hannover-Stadt und Land, hatte man sich darauf verständigt, nur einen Kandidaten zu benennen, um die Einheit des neuen Kreises zu dokumentieren. Schließlich hatte aus privaten Gründen Horst Medenwald, Preisträger des NFV-Kreises Cuxhaven, seine Teilnahme abgesagt.

Alle Ehrenamtspreisträger nach der Ehrung

Fotos: NFV

Samstag, 16. März 2019 10:18 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Auch an diesem Wochenende findet kein Pflichtspiel statt. Bereits am gestrigen Abend hatten die Vereine alle Spiele aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt. Somit warten die Kreis Holzmindener Teams weiterhin auf ihren ersten Einsatz.

Ein Testspiel fand bereits am gestrigen Freitagabend auf dem Afferder Kunstrasen statt. Der VfR Hehlen traf auf den TSV Bisperode und spielte gegen den Hamelner Kreisligisten 3:3-Unentschieden. Die Tore des VfR erzielten Sascha Maaß (2) und Pascal Winnefeld.

Diese Begegnungen sind auf dem Stadtoldendorfer Kunstrasen angesetzt:

Samstag, 16. März
 12.00 Uhr  TuSpo Grünenplan - TSV Lenne Stadtoldendorf (K)
 14.00 Uhr  JSG Forstbachtal (A) - JFV Nenndorf (A) Stadtoldendorf (K)
 Sonntag, 17. März
 12.30 Uhr  TSV Kirchbrak - TSV Nettelrede Stadtoldendorf (K)
 15.00 Uhr  FC Stadtoldendorf II - SV06 Holzminden II Stadtoldendorf (K) 

Foto: mm

Freitag, 15. März 2019 07:06 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Während in den Nachbarkreisen bereits diverse Generalabsagen für den Herrenspielbetrieb rausgegangen sind, entscheiden die Vereine und Gemeinden im Kreis Holzminden selbst, ob gespielt werden kann. Das für morgen angesetzte Spiel zwischen dem Kreisliga-Spitzenreiter TuSpo Grünenplan und dem FC 08 Boffzen fällt aufgrund einer Platzsperre aus. Zudem wurde mit der Begegnung TSV Kirchbrak - TSV Holenberg bereits eine weitere Kreisligapartie abgesetzt.

Blickt man auf die Wettervorhersagen, so ist der Rückrundenstart für dieses Wochenende äußerst unwahrscheinlich. Man darf gespannt sein, ob überhaupt ein Spiel auf Kreisebene stattfinden wird.

UPDATE 11.30 Uhr: Weitere Ausfälle im Kreis. In der Bezirksliga fällt das Spiel TSV Lenne - SV Hämelerwald buchstäblich ins Wasser und auch die Kreisliga Begegnung VfL Dielmissen - VfR Deensen fällt aus!

UPDATE 13.00 Uhr: Auch die Kreisligapartie MTSV Eschershausen - SG GoLüWa fällt den anhaltenden Witterungsbedingungen zum Opfer. Zudem erreicht uns soeben die Spielabsage des Bezirksligaspiels SV Alfeld - FC Stadtoldendorf!

Foto: mm  

Donnerstag, 14. März 2019 07:14 Uhr

Barnstorf/Bevern/Golmbach (r). Am vergangen Samstag vertrat die SG Burgberg den Kreis Holzminden bei der 15. Auflage der Krombacher Ü40-Hallen-Niedersachsenmeisterschaft in Barnstorf - Kreis Diepholz. Aufgrund der weiten Anreise reiste der SG-Tross bereits schon am Freitag nach Barnstorf und residierte im 4 Sterne Hotel Roshop. Nach dem Check-In im Hotel folgte ein gemeinsames Abendessen, bei dem im Anschluss die Taktik für den nächsten Tag festgelegt wurde.

Der Turniersamstag begann für die SG-Oldies mit einem Frühschwimmen. Anschließend wurde ein reichhaltiges Frühstück zu sich genommen und dann ging es gestärkt in die Nachbargemeinde Goldenstedt, wo die Gruppen G und H ihre Vorrunden spielten. Nach der Begrüßung von den Offiziellen, wurde das Turnier pünktlich um 10 Uhr gestartet.

Gleich in der zweiten Partie des Tages, stiegen die SG-Oldies ins Turniergeschehen ein. Gegner war die SG Döhlen/Großenkneten mit keinem geringeren als Hans-Jörg Butt in ihren Reihen. Diesmal agierte der ehemalige Keeper vom Hamburger SV, Bayer Leverkusen, Benfica Lissabon und dem FC Bayern München nicht im Kasten, sondern als Feldspieler. Nach einigen guten Tormöglichkeiten von der SG Burgberg, war es dann auch Hans-Jörg Butt, der mit einem satten Schuss unter die Querlatte seine Farben mit 1:0 in Front brachte. Nach einer Ecke erhöhte das Butt-Team auf 2:0, welches auch gleichzeitig der Endstand war.

In der zweiten Partie trafen die Oldies auf die SG Fallersleben/Sülfeld. Von der ersten Minute an waren die Burgberger spielbestimmend und erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Nachdem man einige Hochkaräter liegen ließ, war es dann Jörg Schmidt der die Spielgemeinschaft hochverdient mit 1:0 in Führung brachte. In der Folgezeit verpasste man es das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Zwischenzeitlich verletzte sich SG-Akteur Sven Teynil so schwer, so dass das Turnier für ihn bereits im zweiten Spiel beendet war. Dieses Foulspiel wurde noch nicht mal geahndet. Vermutlich geschockt von dieser Szene kassierte sein Team 15 Sekunden vor Schluss noch den unverdienten 1:1-Ausgleich.

Aufgrund des unglücklichen Turnierstarts zählte für die Spielgemeinschaft in den letzten beiden Spielen nur noch Siege, um noch die Chance auf den Achtelfinaleinzug zu haben. Doch schon der nächste Gegner VFL Lönningen war vom Papier her eine unlösbare Aufgabe, denn der zweifache Niedersachsenmeister gehört jedes Jahr zum engeren Favoritenkreis und dieses unterstrichen sie auch in den ersten Partien in Barnstorf. Zum Beispiel wurde das Butt-Team SG Döhlen/Großenkneten mit 4:1 von der Platte geputzt.

Auch in dieser Partie präsentierten sich die Burgberger konkurrenzfähig. Wieder hatte man zahlreiche gute Möglichkeiten, doch die Kugel wollte an diesem Tage einfach nicht in die Maschen. Die Jungs um Delegationsleiter Sven Häder versuchten alles und riskierten im Laufe der Spielzeit immer mehr, denn alles andere als ein Sieg bedeutet das vorzeitige Aus. Und so kam es, wie es dann meistens kommt, wenn man das Glück nicht auf seiner Seite hat. So kassierte man in der Schlussphase der Partie einen Konter und der VFL Lönningen gewann die Partie knapp mit 1:0.

Somit ging es in der letzten Partie gegen den STV Wilhelmshaven/Middelsfähr nur noch um die “Goldene Ananas“. Trotzdem merkte man den SG-Oldies den Ehrgeiz an und sie legten los wie die Feuerwehr. Carsten „Calle“ Koplin brachte seine Farben schnell mit 1:0 in Führung. Wieder wurden zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten teilweise kläglich vergeben und so drehte das Wilhelmshavener-Team die Partie noch zu einem 2:1-Sieg.

Enttäuscht wurde unter der Dusche erstmal das ein oder andere Frust-Bier verzehrt, ehe es dann in die Haupthalle nach Barnstorf leider nur zum Zuschauen zur Endrunde ging. In der vollbesetzten Halle fieberte man bei den spannenden und hochklassigen KO-Spielen mit. Bei den Partien konnten man dann sehen, wie stark die Vorrundengruppe der Burgberger war, denn der Gruppengegner VFL Lönnigen unterlag erst im Viertelfinale dem späteren Finalisten VFL Güldestern Stade knapp mit 2:1 und die SG Döhlen/Großenkneten unterlag erst im Halbfinale mit 1:0 gegen den späteren Niedersachsenmeister Barnstorfer SV. Konnte sich dann aber im Spiel um Platz 3 gegen Hannover 96 durchsetzen.

„Wir waren in allen Partien konkurrenzfähig und mit einer besseren Chancenauswertung wäre sicherlich der Einzug ins Achtelfinale möglich gewesen. Am Ende fehlte das nötige Glück und die Cleverness. Trotzdem können wir stolz auf unsere Leistung sein, denn die anderen Teams waren gespickt mit ehemaligen Bundesliga-, Regionalliga- und Oberliga-Kickern“ so Sven Häder.

Nach dem Turnier ging es dann mit allen Mannschaften zur Playersnight, bei der es nach einem gemeinsamen Essen zur offiziellen Siegerehrung kam. Nach der Auszeichnung der Schiedsrichter, kam es zur Auszeichnung des besten Torwarts und besten Torschützen. Des Weiteren wurde jedes Team mit einer Urkunde und einem Spielball ausgezeichnet. Das Siegerteam vom Barnstorfer SV wurde dann von allen Mannschaften gefeiert. Durch einen langen Spalier von den anderen Spielern, durften die Jungs vom Ausrichter den Pokal mit dem Niedersachsenpferd unter Goldregen in die Höhe stemmen.

Nach einer kurzen Nacht und einem gemeinsamen Abschlussfrühstück ging es für SG-Oldies am Sonntagmittag wieder Richtung Heimat. Mit im Gepäck waren tolle Eindrücke vom Wochenende. Bis auf die sportlichen Ergebnisse war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die vom Barnstorfer SV hervorragend organisiert wurde. Als Ziel wurde von den SG-Verantwortlichen für die kommenden Hallenkreismeisterschaften, die Titelverteidigung ausgegeben, damit man nächstes Jahr zu den 16. Krombacher Hallen-Niedersachsenmeisterschaften 2020 nach Ritterhude (liegt oberhalb von Bremen) fahren kann.     

Aussage während des Turniers:

Carsten „Calle“ Koplin bei der Siegerehrung des besten Torschützen: „Da hätte ich heute stehen können, wenn ich nur die Hälfte der Torchancen reingemacht hätte und das nur in den Vorrundenpartien!“

Thomas Junker - Spieler der SG Burgberg und gleichzeitig Samtgemeindebürgermeisterkandidat in Bevern: „Im fortgeschrittenen Fußballalter waren die Ü40-Hallen-Niedersachsen-Meisterschaften in Barnstorf definitiv nochmal ein Karriere-Highlight!“

Michael Kempf Trainerteam der SG Burgberg während eines Spiels: „Es kann doch nicht wahr sein, sind denn die Tore hier in Barnstorf für uns vernagelt?“

Jörg Haasper Torwart der SG Burgberg: „Das ist schon immer ein Problem der Mannschaften aus dem Kreis Holzminden gewesen. Wir haben zu viel Respekt vor den anderen Teams, obwohl die auch nur mit Wasser kochen.“

Sven Häder vor dem Spiel bei der Teamansprache: „Wir müssen bei dem Gegner auf die Spieler mit der Nummer 7 und Nummer 11 aufpassen, das sind sehr gute Fußballer.“ Antwort von Sven Higger: „Ich glaube wir müssen auf noch ein paar mehr Nummern aufpassen, denn die sind alle gut!“

Oldie-Kicker zeigen Herz:

Im Rahmen der Playersnight wurde noch eine Spendenaktion für drei Kinder aus der Gemeinde Barnstorf durchgeführt. In kürzester Zeit hat das Schicksal in der jungen Familie zugeschlagen. Die drei Geschwister verloren ihre beiden Eltern und sind jetzt Vollwaisen. Die Oldies der Niedersachsenmeisterschaft ließen sich nicht lange bitten und es kam eine stolze Spendensumme von über 2000 Euro zustande.  

Kult-Profi Ansgar Brinkmann war auch in Barnstorf zugegen

Der „weiße Brasilaner“ Ansgar Brinkmann stattete den Ü40-Oldies auch einen Besuch ab. Sein Heimatverein SC Backum nahm auch am Turnier teil und konnte sich bis ins Achtelfinale durchkämpfen. Der ehemalige Profi von DSC Arminia Bielefeld, Eintracht Frankfurt, 1 FSV Mainz 05, Dynamo Dresden, Preußen Münster und VFL Osnabrück schrieb fleißig Autogramme und ließ sich mit seinen Fans fotografieren. Bei einem kleinen Small-Talk gab er auch kurze Einblicke in seine Dschungel-Camp-Karriere. Am Ende übergab er einen Spendenscheck, die für eine soziale Einrichtung bestimmt wurde.      

Fotos: SG Burgberg

Frauen
Mittwoch, 06. März 2019 11:14 Uhr
U17-Juniorinnen Nationalmannschaft: Natasha Kowalski fährt mit zur EM-Quali
Dienstag, 26. Februar 2019 13:03 Uhr

Holzminden/Silberborn (red). Am Wochenende bündelte in Silberborn die 1. Frauenmannschaft des FC St. Pauli neue Kräfte für die Rückrunde in der Regionalliga Nord. Zwar standen auch sportliche Trainingseinheiten auf dem Programm, Mittelpunkt waren aber gemeinsame Aktionen abseits des Platzes. Nach einer Wintervorbereitung mit unzähligen Trainingseinheiten auf dem Fußballplatz und den endlosen Treppen des Millerntorstadions sollten so auch Teamgeist und Spaß nicht vernachlässigt werden.

Den perfekten Kooperationspartner für die gemeinsamen Teamerlebnisse hatten die Mädels aus dem hohen Norden in der Schattenspringer GmbH gefunden. Christoph Brand, sowohl Betreiber des TreeRocks als auch des Bergwerks Holzminden, lud die Elf zu jeder Menge Abenteuer ein. „Wir freuen uns total auf den neuen Partnerparcours! Da können wir zeigen, wie gut wir im Team funktionieren!“, hatte Nina Philipp, Hamburgs Fußballerin des Jahres 2017, im Vorhinein verraten.

Die Mannschaft erkletterte am Samstag alle acht Parcours im TreeRock und bestand auch den neuen Partnerparcours. Am Sonntag kratzte der FC dann sogar am Bestzeiten-Treppchen des Adventure Escape Rooms in Holzminden. Das Frauen-Team bezwang den Stollen 2 in nur 32 Minuten! Ein vielversprechender Start in die Rückrunde.

Das Frauen-Team bezwang den Stollen 2 in nur 32 Minuten!

Fotos: Schattenspringer GmbH

Samstag, 23. Februar 2019 07:21 Uhr

Holzminden/Silberborn/Hamburg (mm). Nicht nur die Mannschaften in der Region bereiten sich auf die kommende Rückrunde vor, auch die Frauenmannschaft des FC St. Pauli ist voll im Training. Die von Jörn Steffen trainierte Mannschaft findet in Hamburg beste Trainingsbedingungen vor, die sie auch ausnutzen sollten, wenn sie sich noch aus dem Tabellenkeller der Regionalliga Nord (dritthöchste Liga in Deutschland) befreien wollen.

Die Frauenmannschaft des Kiezclubs spielt in der Saison gegen Mannschaften wie Holstein Kiel, SV Werder Bremen II oder den SV Meppen II und steht dort aktuell auf dem elften von insgesamt zwölf Plätzen. Die ersten Testspieleindrücke können den Hamburgern Mut machen, doch noch das derzeit zwei Punkte entfernte rettende Ufer zu erreichen. Insgesamt drei Testspiele wurden absolviert und alle drei Spiele wurden gewonnen.

Im Abstiegskampf rücken bekanntlich alle noch einmal ein wenig näher zusammen und hierzu hat sich der FC St. Pauli etwas ganz Besonderes ausgedacht. Spielerin Nina Philipp arbeitet zufälligerweise für die Schattenspringer GmbH, die in Holzminden den Escape Room „Bergwerk“ und in Silberborn den „TreeRock Abenteuerpark Hochsolling“ betreibt. Somit waren die Kontakte schnell geknüpft und der Solling wurde als Ziel für das Kurz-Trainingslager ausgegeben.

Am heutigen Samstag reist der Regionalligist aus Hamburg an und schlägt schließlich in der Jugendherberge in Silberborn auf. Gegen 12 Uhr findet die etwa zweistündige Klettereinheit im TreeRock an, an der die Spielerinnen sicherlich ihren Spaß finden werden. Nach einer Teambesprechung und Freizeit, wird körperlich etwas getan. Im Gruppenraum der Jugendherberge steht eine Kraft- und Fitnesstrainingseinheit auf dem Programm, ehe der Tag mit einem Abendessen in der Holzmindener Innenstadt abgeschlossen wird.

Bereits um 7 Uhr wird am Sonntagvormittag die Jugendherberge verlassen. Ein Morgenlauf um das Mecklenbruch Hochmoor steht an. Nach diesem Lauf haben sich die Kiezkickerinnen das Frühstück verdient. Nach weiteren Teamspielen und Aktionen im Gruppenraum, folgt schließlich das nächste Highlight für die Spielerinnen des FC St. Pauli. Als Team müssen sie im Escape Room „Bergwerk“ agieren, um möglichst schnell die Rätsel zu lösen und nach Erreichen des Ziels die frische Holzmindener Luft schnuppern zu dürfen. Nach einem Snack wird das Kurz-Trainingslager dann auch schon wieder beendet sein. Gegen Mittag steht schließlich die Abfahrt nach Hamburg auf dem Programm.

Foto: Stefan Groenveld

Freitag, 08. Februar 2019 06:33 Uhr

Ottenstein (r). Zur Gründung einer neuen Damen-Mannschaft sucht der TSV Ottenstein Zuwachs! Du bist mindestens 16 Jahre alt und hast Interesse, Fußball zu spielen? Dann sind wir genau das richtige Team für Dich! Egal, ob Anfänger oder Kreisligalegende - Du bist herzlich willkommen!

Wenn Du Interesse oder Fragen hast, melde Dich bei uns - am besten per Mail an h.dehn@tsv-ottenstein.de

Wir freuen uns jetzt schon darauf, Dich kennen zu lernen!

Foto: TSV Ottenstein

Dienstag, 29. Januar 2019 06:35 Uhr

Dielmissen (mm). Mit dem Slogan "Wir suchen dich" lädt der VfL Dielmissen alle Interessierten ab 16 Jahren herzlichst zu einem Informationsabend ein. Dieser soll am morgigen Mittwochabend, den 30.01.2019 um 19 Uhr im Dielmisser Sportheim (Am Schlagbaum 9) stattfinden. Hierbei werden die Trainer und die Spielerinnen, die bereits zugesagt haben, vorgestellt. Sie soll zugleich als ein erstes Kennenlernen der Mannschaft dienen. Spielerinnen, die an der Informationsveranstaltung nicht teilnehmen können, können sich gern über die neue Facebookseite (hier) melden.

PLAKAT:

 

Foto: VfL Dielmissen

Donnerstag, 24. Januar 2019 06:58 Uhr

Bredenborn/Boffzen/Holzminden (red). Am Sonntag traten die FC Boffzen - Damen bei der Hallenkreismeisterschaft des Kreises Höxter in Bredenborn an. Gespielt wurde in drei Vorrundengruppen bei einer Spielzeit von je 10 Minuten.

Boffzen startete gegen den Kreisligisten SSV Würgassen in das Turnier. Nach einer konzentrierten Leistung konnte das erste Spiel verdient mit 6:0 gewonnen werden. Für die Tore sorgten Laura Neils, Lara Fredriksdotter und Marie Ahlf.

Im zweiten Spiel wartete der Kreisligist aus Steinheim. Auch hier konnte man nach einer starken Leistung als Sieger vom Platz gehen und gewann folgerichtig mit 3:0. Die Tore erzielten Nina Gill und Laura Neils. Durch den Erfolg sicherte sich der FC vorzeitig den Einzug ins Viertelfinale.

Das letzte Vorrundenspiel bestritt man gegen den Topfavoriten und Titelverteidiger - den Landesligisten SV Ottbergen/Bruchhausen. Hier knüpfte der FC an die gute Leistung aus den vorherigen Partien an und konnte den Favoriten ärgern. Am Ende setzte sich Ottbergen mit 3:1 durch. Den verdienten Ehrentreffer erzielte Laura Neils kurz vor Schluss. Boffzen zog somit als Tabellenzweiter ins Viertelfinale ein.

Im Viertelfinale wartete der Sieger der Gruppe A - der Bezirksligist SV Kollerbeck. In einer packenden Partie hatten beide Mannschaften Torchancen, die ausgelassen wurden. So ging es nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit ins Neunmeterschießen. Nina Gill brachte den FC in Führung, danach zeigte sich Kollerbeck abgezockter und zog am Ende durch ein 2:1 ins Halbfinale ein. Boffzen schied somit aus.

Mit der gezeigten Leistung im gesamten Turnierverlauf konnten die FC Boffzen - Damen durchaus zufrieden sein. Spielerisch präsentiere man sich gut und mit einem Quäntchen mehr Glück wäre der Halbfinaleinzug auch möglich gewesen.

Auch der SV06 Holzminden hatte das Viertelfinale erreicht. Dort unterlag die Mannschaft von Rolf Willer Phönix Höxter mit 1:2.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 16. Januar 2019 06:55 Uhr

Lippoldsberg (r). Am Sonntag nahmen die FC Boffzen - Damen am Weserbergland-Cup der FSG Weser/Verna teil. Gespielt wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" mit insgesamt acht Mannschaften.

Das erste Spiel bestritten Boffzens Damen gegen den VfB Uslar. Lara Fredriksdotter brachte den FC mit 1:0 in Führung, jedoch musste man kurze Zeit später den Ausgleich hinnehmen. Nina Gill erzielte 20 Sekunden vor Spielende den erlösenden und auch verdienten 2:1 - Siegtreffer.

Die FSG Weser/Verna II wartete im zweiten Spiel. Laura Neils brachte den FC in Führung, die schnell ausgeglichen wurde. Die erneute Führung von Neils konnte wieder ausgeglichen werden. Doch nach dem dritten Tor von Laura Neils brachte Boffzen das 3:2 über die Zeit.

Im dritten Spiel stand das Derby gegen dem SV Ottbergen/Derental/ BW Weser an. Der SV ging früh in Führung, doch Lara Fredriksdotter konnte diese ausgleichen. Boffzen ließ bis zum Schlusspfiff zahlreiche Chancen aus und hatte dazu auch noch mit einem Pfostenschuss Pech. So musste man sich mit einem 1:1 begnügen.

Die FSG Weser/Verna II stand dem FC im vierten Spiel gegenüber. Nach jeweils zwei Toren von Kea Wirth und Laura Neils setzten sich die Boffzer Damen ungefährdet mit 4:0 durch.

Der letztjährige Turniersieger MTV Markoldendorf war der Gegner im fünften Spiel. Unglücklich geriet der FC in Rückstand. Laura Neils konnte diesen ausgleichen, doch der Schiedsrichter gab den Treffer aus unverständlichen Gründen nicht. Der FC kämpfte bis zum Schlusspfiff und erarbeitete sich Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. So blieb es beim 0:1 aus Boffzer Sicht.

Gegen den SV Moringen musste man sich trotz klarem Chancenplus erneut mit einem 1:1 begnügen. Laura Neils traf für den FC.

Im letzten Spiel gegen den SV Ballenhausen ging es für Boffzen um den zweiten Platz gegenüber dem SV Moringen. Der FC zeigte eine konzentrierte Leistung und legte im Fernduell vor. Nach zehn Minuten Spielzeit stand ein klares 4:0 zu Buche. Die Tore erzielten Kea Wirth, Laura Neils, Lara Fredriksdotter & Sina Gröbing.

Nun hieß es abwarten, was der Konkurrent aus Moringen abliefert. Da sich Moringen nur knapp mit 2:1 gegen Uslar durchsetzte, sicherte sich Boffzen aufgrund der besseren Tordifferenz den zweiten Platz in der Abschlusstabelle. Der Turniersieg ging erneut an den MTV Markoldendorf.

Zum Einsatz kamen: Jana Tilinski, Sina Gröbing, Kea Wirth, Lara Fredriksdotter, Laura Neils, Carolin Helling, Nina Gill, Jana Bilstein & Vivian Fogheri.

Am nächsten Sonntag steht die Kreishallenmeisterschaft in Bredenborn auf dem Programm.

Foto: FC 08 Boffzen

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr
Vom Torjäger zum Erfolgstrainer: Steffen Niemeyer im Gespräch mit der Redaktion
Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Samstag, 09. Februar 2019 10:35 Uhr

Lenne/Deensen/Wuppertal (mm). In Deensen ist Sebastian Weiberg aufgewachsen. Seine Fußballheimat hat der mittlerweile 31-jährige schließlich beim TSV Lenne gefunden, wo er viele Jahre seiner Jugend, aber auch einige Jahren im Herrenbereich verbracht hat. Seit 1,5 Jahren spielt Weiberg Futsal und ist als Trainer bei der Fußballschule des VfL Bochum tätig. Wie er zum Futsal gekommen und wie es zu seiner Tätigkeit beim VfL Bochum gekommen ist, verriet Weiberg der Redaktion im Gespräch.

Redaktion: "Sebastian, wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen? Auf welcher Position warst du zu Hause?"

Sebastian: "Ich habe in Deensen unter der Leitung meines Vaters angefangen. Wir haben dann eine Jugendspielgemeinschaft mit Stadtoldendorf gebildet, ehe ich vor etwa 22 Jahren nach Lenne gewechselt bin, wo mein Spielerpass noch heute liegt. Ich habe als Stürmer oder auf den Flügeln gespielt."

Redaktion: "Wie verlief die Jugendzeit in Lenne?"

Sebastian: "Wir hatten eine richtig gute Mannschaft beisammen und haben in der C-Junioren Bezirksliga unter anderem den Klassenerhalt geschafft. In der B-Jugend haben wir die Kreismeisterschaft geholt und in der A-Jugend durfte ich auch zwei Jahre in der Bezirksliga kicken."

Redaktion: "Wie verlief der Übergang zum Herrenbereich?"

Sebastian: "Ich habe als A-Jugendlicher ab und zu bei der ersten Mannschaft unter Michael Proske ausgeholfen und bin dann aus zeitlichen Gründen erstmal in die zweite Mannschaft gegangen. Hier war Holger Döring mein erster Trainer. Unter Mario Surmann kam ich dann erst in der ersten Mannschaft richtig an."

Redaktion: "Und mit der Zeit warst du immer weniger zu sehen gewesen. Wohin hat es dich verschlagen?"

Sebastian: "Ich bin 2010 wegen meines Sport- und Mathematikstudiums nach Wuppertal gegangen. Lange Zeit bin ich am Wochenende zwischen Wuppertal und Heimat gependelt, sodass ich wieder in der zweiten Mannschaft von Lenne gespielt habe."

Redaktion: "Mittlerweile spielst du bei der zweiten Mannschaft vom Wuppertaler SV Futsal. Wie hast du diese Sportart, die ja mittlerweile auch in unserem Kreis durch die Jugendhallenkreismeisterschaften bekannter geworden ist, kennengelernt?"

Sebastian: "Ich habe Futsal über den Hochschulsport kennengelernt. Futsal war für mich zu dem Zeitpunkt überhaupt noch kein Begriff. Es gab Futsalkurse, bei denen man sich die Regeln aneignen konnte. Es hat etwa 2-3 Wochen gedauert, dann hatte ich mich auch an den Ball, der bekanntlich weniger als ein Fußball springt, gewöhnt. Ich habe dann erst einmal 2-3 Wochen zur Probe mitgespielt. Wir haben beim Hochschulsport eigentlich nur trainiert. Wir wollten auch mal zu Turnieren fahren, was uns aber leider nicht gelungen ist."

Redaktion: "Ist Futsal in NRW weit verbreitet? Wieviele Ligen gibt's am Niederrhein?"

Sebastian: "Futsal ist auch in NRW noch nicht so weit verbreitet. Der Bekanntheitsgrad ist noch lange nicht so hoch wie beim Fußball. Es gibt aktuell ja nicht einmal eine Profiliga, die wohl erst zur Saison 2020/2021 eingeführt wird. Wir am Niederrhein haben mit der Futsal-Landesliga, der Futsal-Niederrheinliga und der Futsal-Regionalliga drei Ligen. Wir vom WSV sind in jeder Liga mit einer Mannschaft vertreten."

Redaktion: "Wie ist der Kontakt zum Wuppertaler SV entstanden und wann hast du dann dort angefangen?"

Sebastian: "Ich bin offiziell erst in der vergangenen Saison eingestiegen. Der Kontakt zu den Spielern bestand durch den Hochschulsport schon länger. 2015/16 wurde eine Unimannschaft am Ligabetrieb angemeldet und in der Saison darauf wurde dann der Wuppertaler SV gründet."

Redaktion: "Mit welchen Zielen bist du an diese Herausforderung herangegangen?"

Sebastian: "Ich wollte hauptsächlich Spaß haben, aber natürlich hat es auch in mir Ehrgeiz geweckt, möglichst viele Spiele zu gewinnen."

Redaktion: "Das Kuriose an der Sache ist, dass du als Neuzugang, der noch nie ein Ligaspiel bestritten hat, gleich zum Co-Kapitän ernannt wurdest. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Ich bin an die Sache sehr motiviert herangegangen und habe mich auch mit der Stimme bei der ein oder anderen Übung eingebracht oder bei den Trainingsspielen Anweisungen gegeben, sodass mich das Trainerteam zum Vize-Kapitän ernannt hat. Zudem verfüge ich mit über die längste Erfahrung im Fußballsport. Da unser Kapitän bis auf ein Saisonspiel ausgefallen ist, war ich bis auf das eine Spiel immer der Kapitän."

Redaktion: "Wie war dein erstes Futsal-Ligaspiel?"

Sebastian: "Das war sehr ungewohnt. Man konnte das nicht mit Trainingsspielen vergleichen. Zusätzlich kam natürlich auch die Kapitänsbinde gleich beim ersten Spiel in einer neuen Sportart dazu. Leider sind mir in diesem Spiel zwei Fehler unterlaufen, was aber immer mal passieren kann. Wir haben das Spiel verloren, obwohl für uns deutlich mehr drin war."

Weiberg trägt die 23 und die Kapitänsbinde

Redaktion: "In der vergangenen Saison seid ihr aus der Futsal Landesliga in die Niederrheinliga aufgestiegen. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Wir haben die Spielzeit als Fünfter abgeschlossen. Durch eine Reform sollte der Viertplatzierte in die Niederrheinliga aufsteigen, der jedoch verzichtet hat, sodass wir als Fünfter berechtigt waren aufzusteigen. Da wir eine dritte Mannschaft aufmachen wollten und uns die Liga gereizt hat, haben wir uns dazu entschlossen, die Chance zu nutzen und die Saison als Lehrjahr mitzunehmen."

Redaktion: "Wohin sind eure weitesten Reisen?"

Sebastian: "Für uns ist das Spiel in Kleve, an der niederländischen Grenze die weiteste Auswärtsfahrt."

Redaktion: "Kommen wir nun noch ein wenig stärker zum Spielbetrieb. Wie sieht ein Heimspieltag von euch aus?"

Sebastian: "Wir versuchen immer möglichst einen Blockspieltag hinzubekommen, beginnend mit der dritten und endend mit der ersten Mannschaft. Somit können unsere Mannschaften auch auf die Unterstützung aus den anderen Mannschaften zählen. Ab und zu schaut sogar die Ultraszene der WSV Fußballer vorbei und sorgt auf den Rängen für ordentlich Stimmung."

Redaktion: "Auf dem Fußballplatz warst du Stürmer, welche Position spielst du jetzt? Welches Spielsystem spielt ihr und wie erfolgt das Wechseln?"

Sebastian: "Beim Futsal spielt man wie beim Hallenfußball auch mit vier Feldspielern und einem Torwart. Unser Kader besteht aus 12 Spielern. Wir spielen mit Raute und wenn ich auf dem Spielfeld bin, nehme ich meist die Position des letzten Manns ein. Es gibt aber auch viele Mannschaften, die mit einem 2-2-System spielen. Wir trainieren in der Saison zweimal die Woche, in der Vorbereitung sogar drei - viermal und studieren unsere Spielzüge so gut es geht ein. Wir haben in der Regel feste Wechselpartner und wechseln alle 2 - 3 Minuten durch, mal situationsbedingt und mal im Block."

Redaktion: "Wie läuft die Saison? Welches war bisher das kurioseste Saisonspiel?"

Sebastian: "Wir stehen aktuell mit 15 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und sind mit der Spielzeit bisher ganz zufrieden. Unser kurioseste Spiel fand ganz klar gegen Futsal TG Neuss statt. In dieser Begegnung trafen zwei starke Offensivreihen aufeinander, was sich auch im Endstand von 9:8 für uns widergespiegelt hat - und das bei einer Nettospielzeit von 40 Minuten. Wir lagen vier Minuten vor Schluss mit 6:8 zurück und sahen schon als der sichere Verlierer aus. Dann habe ich das 7:8 geschossen und in der Schlussminute fiel dann auch noch das 9:8. Das erlebt man nicht oft."

Redaktion: "Wie kam es zu deinem Job bei der Fußballschule des VfL Bochum?"

Sebastian: "2014 gab es an der Uni die Möglichkeit die Fußball B-Lizenz zu machen. Unsere Sportkurse wurden uns als Voraussetzung angerechnet, sodass ich nicht wie üblich erst die C-Lizenz machen musste. In Abstimmung mit dem TSV Lenne habe ich die Lizenz dann gemacht. Ich hatte Lenne mein Wort gegeben, dass ich in der Jungendarbeit tätig sein werde. Ich habe dies dann drei Jahre an den Wochenenden bei den C-Junioren gemacht. Als ich dann angefangen habe Futsal im Verein zu spielen, war die Zeit nicht mehr da, sodass ich mir etwas Neues suchen musste."

Redaktion: "Wie kam der Kontakt zum VfL Bochum zu Stande? In welcher Funktion bist du dort tätig?"

Sebastian: "Der Kontakt kam über den Leiter der Fußballschule, Boffzens Jürgen Holletzek zu Stande. Über ein Praktikum wurde ich dann ins Team der Fußballschule aufgenommen, wo ich unter anderem dann auch mit Fatmir Vata oder Dariusz Wosz in Kontakt gekommen bin. Ich bin hauptsächlich als Torwarttrainer tätig, kann aber auch den Part für die Feldspieler übernehmen. Ich habe auch einen Lehrgang für Futsal-Torwarttraining absolviert und kümmere mich somit beim WSV ebenfalls um die Torhüter."

Redaktion: "Seid ihr mit der Fußballschule auch mal in der Gegend?"

Sebastian: "Wir werden in diesem Jahr im Oktober erstmals beim FC 08 Boffzen stationieren. Zudem bieten wir Trainingseinheiten im Bolzano in Höxter an. Es ist immer wieder schön heimatnah die Fußballschule abzuhalten, ich freue mich schon drauf. Wer Interesse hat, kann sich auf unserer Homepage jeder Zeit informieren."

Redaktion: "Du spachst gerade vom heimatnahen Fußball. Wie oft bist du noch in Lenne und warst du beim Aufstiegsspiel dabei?"

Sebastian: "Es kommt nicht oft vor, dass ich mal selbst vor Ort bin. Ich verfolge das meiste dank euch über das Internet. Zuletzt war ich zwischen den Jahren beim Einbecker Morgenpost Pokalturnier in Dassel und habe dort die zweite Mannschaft angefeuert. Das Aufstiegsspiel konnte ich mir leider nicht selbst anschauen."

Redaktion: "Wir danken Dir für den Ausflug zum Futsal und wünschen euch für die kommenden Spiele viel Erfolg."

 

Stolz posiert der Kapitän beim Shooting

Fotos: www.rot-blau.com

 

Sonntag, 03. Februar 2019 12:31 Uhr

Holzminden (mm). Nahezu jeder im Kreis Holzminden kennt Ernst Mewes. Spätestens als das Foto von ihm im Schiedsrichterdress mit der Aufschrift "Hauchdünn Abseits, Freundchen" die Runde machte, wurde er auch der jüngeren Generation bekannt gemacht. Noch heute sieht man die Schiedsrichterlegende als Zuschauer auf den Plätzen und in den Hallen des Kreises Holzminden.

So auch am vergangenen Wochenende, als wir uns mit "Ernst" zu einem Interview beim Symrise-Hallenturnier in der Holzmindener Liebighalle verabredet hatten. Und eins fällt auf: Viele bemerken uns, wie wir auf der Tribüne sitzen, und kommen mit einem Lächeln im Gesicht auf ihn zu. Doch wie blickt Mewes auf seine fußballerische Laufbahn und seine Schiedsrichterkarriere zurück? Was ist ihm lustiges passiert und was sollte sich aus seiner Sicht schnell ändern?

Redaktion: "Ernst, wie geht's dir?"

Ernst: "Mir geht's gut. Danke."

Redaktion: "Wie bist du zum Fußball gekommen?"

Ernst: "In den 50er Jahren gab es noch wenige andere Sportarten. Meine Brüder haben auch Fußball gespielt, sodass ich damals in Ottenstein, wo ich meine Lehre gemacht habe, auch Fußball gespielt habe."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Ernst: "Als 18-jähriger bin ich zum SV Rühle gewechselt. Dann bin ich nach einiger Zeit zum FC Herta Lütgenade/Warbsen gewechselt, ehe ich meine Heimat beim VfB Negenborn gefunden habe. Dort habe ich mit der Zeit in der Altherren bei der SG GoLüWa zusammen 26 Jahre gespielt. Für den VfB habe ich darüber hinaus auch 13 Jahre Schiedsrichter gemacht. Als ich zu meinem 50. Geburtstag vom damaligen Vorsitzenden nicht einmal eine Karte geschenkt bekommen habe, bin ich aus dem Verein ausgetreten."

Redaktion: "Warum bist du Schiedsrichter geworden? Wie hoch hast du gepfiffen?"

Ernst: "Ich bin 1977 Schiedsrichter geworden, weil es mich aufgeregt hat, wenn Schiedsrichter vor ihren Spielen schon gesagt haben, wer gewinnen wird und man dann den Tag danach in der Zeitung gelesen konnte, dass das Ergebnis dann auch so eingetroffen ist. Ich wollte Gerechtigkeit auf dem Platz herstellen und habe dann 40 Jahre lang versucht es jedem Recht zu machen, auch wenn mir nachgesagt wurde, dass ich arrogant wäre, weil ich auf dem Platz bei manchen Entscheidungen gelächelt habe. Ich habe bis zur Bezirksliga gepfiffen und war unteren anderem bei Schiedsrichtern wie dem jetzigen Ehrenvorsitzenden des Kreises Holzminden Wolfgang Peter und dem jetzigen NFV-Vizepräsidenten August-Wilhelm Winsmann in der Landesliga/Oberliga an der Linie."

Redaktion: "Was war zu deiner Zeit als aktiver Schiedsrichter besser? Woran fehlt es in der heutigen Zeit?"

Ernst: "Es herrschte ein besserer Zusammenhalt unter den Schiedsrichtern und die älteren Schiedsrichter wurden von den Jungschiedsrichtern mehr respektiert. Wir haben im Kreis Holzminden einige sehr gute Jungschiedsrichter, die förderungswürdig sind. Hier müssten sich meiner Meinung nach Michael Weiner als ehemaliger Bundesligaschiedsrichter, Tino Wenkel als Verbandsschiedsrichterlehrwart und eben auch Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann besser einbringen und Schulungen vornehmen. Mit Marian Kempf haben wir einen sehr guten Schiedsrichter in unseren Reihen, der es in die Herren-Landesliga geschafft hat. Aus ihm ist etwas geworden. Ich traue ihm zu, irgendwann mindestens in der 2. Bundesliga aktiv zu sein. Er ist lernwillig und hat immer das angenommen, was man ihm gesagt hat."

Redaktion: "Wie sah dein typischer Fußball-Sonntag aus?"

Ernst: "Ich habe mich immer gut vorbereitet und war eine Stunde vor dem Spiel vor Ort. In der Kabine bin ich dann nochmal das Regelheft durchgegangen, damit ich auch keinen Fehler mache. Man muss sich auf dem Platz immer zu 100 % sicher sein. Beispielsweise gab es in Dohnsen mal einen Strafstoß, den ich wiederholen lassen habe. Dohnsen hat dagegen Einspruch eingelegt und vorm Sportgericht habe ich dann Recht bekommen. Ohnehin kam es bei mir selten vor, dass ich bei den Regelfragen in der Leistungsprüfung Fehler gemacht habe."

Redaktion: "Und wie ging es nach den Spielen dann für dich weiter?"

Ernst: "Wenn ich auf meine Zeit als Bezirksligaschiedsrichter zurückblicke, ging es nach den Spielen immer in eine Gaststätte nach Eime. Früher war es so, dass es insgesamt 18 Bezirksligaschiedsrichter gab, die dann die Spiele beispielsweise in Elze, Alfeld, Freden und Hildesheim gepfiffen haben. Wir wurden nur zu brisanten Derbys in unsere Heimatkreise geschickt. In Eime haben wir uns getroffen, einen getrunken und etwas gemeinsam gegessen. Es war eine schöne Zeit."

Redaktion: "Warst du als Schiedsrichter ein Freund des Spielflusses?"

Ernst: "Ja, ich habe immer versucht das Spiel so lange, wie es ging, laufen zu lassen, da ich ja auch lange Zeit selbst Fußball gespielt habe und dadurch wußte, worum es beim Fußball ging. Man kann ein Spiel zerpfeifen und damit nimmt man den Spielern die Lust am Fußball spielen, was nicht der Sinn des Fußballs ist. Ich habe das den Anwärtern bei der Schiedsrichterausbildung auch immer so vermittelt. Zudem finde ich's gut, dass die Regel eingeführt wurde, dass man 3-4 Sekunden abwarten kann, ob sich ein Vorteil ergibt und wenn nicht, man den verzögerten Pfiff machen darf."

Redaktion: "Hast du auch mal etwas auf dem Platz gemacht, was man sich in der heutigen Zeit nicht mehr erlauben würde?"

Ernst: "Ich bin mal zu einem Landesligaspiel als Linienrichter mit nach Springe gefahren. Ich habe einige Situationen anders als der leitende Schiedsrichter aufgenommen und wurde bei Abseitsentscheidungen ständig überstimmt. In der Halbzeitpause habe ich dann zu meinem Schiedsrichterkollegen wortwörtlich gesagt: "Wenn du mich noch einmal überstimmst, dann lege ich die Fahne auf den Boden und gehe während des Spiels zum Duschen in die Kabine". Bei der ersten Situation der zweiten Halbzeit hat der Schiedsrichter mich erneut überstimmt, sodass ich die Fahne auf den Boden gelegt habe und zum Duschen in die Kabine gegangen bin. Das Spiel ging dann mit einem Linienrichter weiter und ich bin bei dem Schiedsrichter auch nie wieder mitgefahren. Ich habe dann auch einfach kommuniziert, dass es mir nicht gut ging, sodass ich für die Aktion keine Strafe kassiert habe."

Redaktion: "Welche Funktionen hattest du im Schiedsrichterausschuss bzw. in der Schiedsrichtervereinigung?"

Ernst: "Ich war jahrelang Jugendschiedsrichteransetzer. Das lief damals noch ohne Internet ab. Ich habe die Ansetzung mit dem Kuli handschriftlich gemacht, die Briefmarken angeleckt und den Brief dann per Post rausgeschickt. Die Abmeldungen kamen dann per Telefon, sodass man auch kurzfristig per Telefon Spiele ansetzen musste. Einmal rief Holenbergs Christian Klindworth bei mir an und berichtete mir, dass seine Eltern ihn zu seinem Spiel nicht fahren könnten und er damit das Spiel nicht pfeifen kann. Dann bin ich eben auch mal Fahrer in Erscheinung getreten. Das lag mir sehr am Herzen. Ich war einige Zeit auch Schriftführer in der Schiedsrichtervereinigung. Kreisvorsitzender August Borchers hat mich dann schließlich überredet den Kreisschiedsrichterlehrwart zu machen, was ich dann auch vier Jahre sehr gerne gemacht habe. Ich habe in der Zeit 130 Schiedsrichter ausgebildet sowie 20 Trainingsanzüge und 160 Polohemden für die Schiedsrichter besorgt. Zudem habe ich unter anderem den jetzigen Schiedsrichterausschussvorsitzenden Sebastian Müller ausgebildet. Nach vier Jahren wollte eigentlich der gesamte Vorstand aufhören, was dann nicht eingetreten ist. Ich bin altersmäßig und weil ich zu meinem Wort stehen wollte, ausgeschieden."

Redaktion: "Du warst nicht nur im Schiedsrichterwesen unterwegs. Du hast sogar fast zwei Jahre die Mannschaft des damaligen Fußballvereins von Ay Yildiz Holzminden trainiert. Wie war das für dich?"

Ernst: "Die Mannschaft wäre aus disziplinarischen Gründen beinahe aus dem Spielbetrieb rausgeflogen. Ich war 37 Jahre bei der Bundeswehr, 12 Jahre davon als Soldat und habe bei der Bundeswehr auch eine Fußballlizenz gemacht. Ich wollte dem Verein helfen. Es war sportlich gesehen eine sehr gute Zeit. Die Karten sind zunehmend weniger geworden. Ich war mit viel Herzblut bei der Sache und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, südländische Spieler, aber auch Spieler wie Max und Alexander Gurski, zu trainieren."

Redaktion: "Wie bist du Schiedsrichter vom Abschiedsspiel von Marec Wenzel geworden?"

Ernst: "Es war sein ausdrücklicher Wunsch, dass ich der Schiedsrichter der Begegnung sein soll. Ich fand die Idee sehr gut, auch weil ich Boffzens Vorsitzenden Hartmut Altmann sehr schätze. Es hat mir vor, während und nach dem Spiel sehr viel Spaß gemacht."

Redaktion: "Wie hast du von dem Foto mit dem Spruch "Hauchdünn Abseits, Freundchen" erfahren? Kannst du dich noch entsinnen diesen Spruch in Spielen gesagt zu haben?"

Ernst: "Michael Düwel von Polle hat mich angerufen und mir erzählt, dass sein Sohn ein Foto von mir hat. Er fragte mich, ob er das Foto mit dem Spruch "Hauchdünn Abseits, Freundchen" ins Internet stellen kann. Ich habe mir das Foto angeguckt und ihm gesagt, dass er das gerne machen kann. Ich habe den Spruch auf jeden Fall einmal in Lenne gesagt, als ich ohne Assistenten unterwegs war. Da sagte ein Spieler zu mir: „Dass du das von dahinten überhaupt sehen kannst!" und ich antwortete daraufhin: „Ja, das war hauchdünn abseits, das kannst du mir glauben". Ich finde solche Sprüche gehören zum Fußball einfach dazu. Es muss auch Spaß machen, sonst ist Fußball kein Erlebnis."

Redaktion: "Wie siehst du die Zukunftsfähigkeit des Kreises Holzminden?"

Ernst: "Der Verbände machen die Kreise kaputt. Die Einführung der fünften gelben Karte schwächt die Mannschaften. Das können sie in der Bundesliga machen, aber nicht auf Kreisebene. Teams, die einen kleinen Kader haben, werden bei Verletzungspech und beruflich verhinderte Spieler zusätzlich bestraft. Wir wollen doch Fußball spielen. Ich finde man sollte eher wieder die 10 Minuten Zeitstrafe (wurde früher vor der gelb-roten Karte gezeigt) einführen. Wenn man in einem Spiel z.B. zehn Minuten drei Spieler weniger auf dem Platz hat, tut das dem Teams denk ich eher weh."

Redaktion: "Welche Meinung hast du zum Videobeweis?"

Ernst: "Der Videobeweis ist das Idiotischste, was es gibt. Man sollte den Schiedsrichterassistenten mehr Mitspracherechte geben. Immerhin handelt es bei den Assistenten ebenfalls um Schiedsrichter, die mindestens in der dritten Liga pfeifen. Von denen dürfte man erwarten, dass sie wissen, um was es geht. Dafür entscheiden dann die Schiedsrichter, die im Kölner Keller sitzen."

Redaktion: "Wir möchten dir ganz herzlich für das Gespräch danken und freuen uns dich demnächst wieder als Zuschauer auf den Plätzen antreffen zu dürfen."

Ernst: "Sehr gerne."

Foto: mm

 

 

 

Jugend
Mittwoch, 20. März 2019 07:02 Uhr
G-Junioren freuen sich über Medaillen
Dienstag, 19. März 2019 07:08 Uhr

Bodenwerder (mm). Die letzte Entscheidung bei den diesjährigen Hallenkreismeisterschaften ist gefallen. Bei der D-Junioren Trostrunde konnte sich die SG Lenne/Wangelnstedt gegen den FC Stadtoldendorf durchsetzen. 

In der Gruppe A standen sich die SG Lenne/Wangelnstedt, der MTV Bevern III, die JSG Hils, die JSG Forstbachtal Mädchen und die JSG Ottenstein gegenüber. Mit dem MTV Bevern III, der SG Lenne/Wangelnstedt und der JSG Ottenstein stritten sich drei Teams um die beiden Halbfinaltickets. Mit drei Siegen und einem Unentschieden ging die SG Lenne/Wangelnstedt als Gruppensieger hervor.

Unglücklich ausgeschieden ist die JSG Ottenstein, die das direkte Duell gegen den MTV Bevern III für sich entscheiden konnte. Wegen eines Unentschiedens gegen die Mädchenmannschaft der JSG Forstbachtal kam die JSG Ottenstein, wie der MTV Bevern II auch, auf sieben Punkte, sodass das Torverhältnis über den Einzug ins Halbfinale entscheiden musste. Dieses sprach für den MTV Bevern III, der somit als Gruppenzweiter ins Halbfinale eingezogen ist.

Tabelle:

1. SG Lenne/Wangelnstedt 5:1 Tore 10 Punkte

2. MTV Bevern III 5:1 Tore 7 Punkte

3. JSG Ottenstein 3:2 Tore 7 Punkte

4. JSG Hils 4:8 Tore 3 Punkte

5. JSG Forstbachtal Mädchen 1:6 Tore 1 Punkt

Der FC Stadtoldendorf, die JSG Forstbachtal II, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II und die JSG Ith trafen in der Gruppe B aufeinander. In dieser Gruppe war früh klar, dass die JSG Ith und der FC Stadtoldendorf ins Halbfinale einziehen werden. Im direkten Duell spielten die beiden Teams 1:1-Unentschieden gegeneinander und kamen somit beide auf sieben Zähler bei einer Tordifferenz von 6:1 Toren. Durch ein Siebenmeterschießen wurde der Gruppensieger ermittelt. In diesem bewiesen die Stadtoldendorfer die besseren Nerven und qualifizierten sich somit als Gruppensieger für das Halbfinale.

Tabelle:

1. FC Stadtoldendorf 6:1 Tore 7 Punkte

2. JSG Ith 6:1 Tore 7 Punkte

3. JSG Forstbachtal II 3:4 Tore 3 Punkte

4. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 0:9 Tore 0 Punkte

Im ersten Halbfinale ging es zwischen der SG Lenne/Wangelnstedt und der JSG Ith eng zu. Mit einem 1:0-Sieg sicherten sich die Lenner Löwen das Finalticket. Deutlicher wurde es im zweiten Halbfinale zwischen dem FC Stadtoldendorf und dem MTV Bevern III. Mit 4:1 hatte der FC Stadtoldendorf die Nase vorne. Im anschließenden Endspiel zwischen dem SG Lenne/Wangelnstedt und dem FC Stadtoldendorf konnte Lenne verhindern, dass sich der FC auch die dritte von insgesamt drei Staffelmeisterschaften holt. Ein 1:0 reichte der SG Lenne/Wangelnstedt aus. Im Anschluss des Finales nahm Staffelleiter Dirk Schünemann die Siegerehrung vor.

Siegerehrung

Fotos: NFV

 

Montag, 18. März 2019 06:44 Uhr

Hehlen (r). Seit 2005 haben schon über 16.000 Kinder an der Sparkassen-Fussballschule des NFV teilgenommen. Jetzt kommen die lizenzierten Trainer des Fussballverbandes für ein Wochenende zum V.f.R. Hehlen: vom 31.05. bis 02.06. heißt es: „Trainieren wie die Profis“. Im  Teilnehmerbeitrag von 99€ sind enthalten: ein Original Adidas-Trikot und eine Trinkflasche, Vollverpflegung und Getränke zu den Trainingseinheiten, altersgerechtes Training (mehrmals an allen drei Tagen) für Mädchen und Jungen und natürlich jede Menge Fussball-Spaß, z.B. bei der Rebounder-Challenge. Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Marc Dühring, Manuel Ruppert, Melanie Jung und Christoph Schmidt.

„Sparkasse und Fussballverband: das sind zwei starke Marken und der Erfolg der letzten 14 Jahre spricht eigentlich für sich. Insofern bin ich total happy, dass es uns gelungen ist, die Nummer 1 der Fussballschulen vom V.f.R. Hehlen zu begeistern und ich denke, es wird für alle Beteiligte ein tolles Wochenende!“, fasst Dühring zusammen.

Foto: NFV

Freitag, 15. März 2019 07:02 Uhr

Bodenwerder (mm). Am morgigen Samstag findet in der Bodenwerderaner Sporthalle die Trostrunde der D-Junioren statt. Während alle anderen Altersklassen bereits ihren Hallenkreismeister und zum Teil auch Staffelmeister gefunden haben, darf man gespannt sein, welche Mannschaft sich letztlich durchsetzen wird. Die erste Begegnung wird um 11 Uhr angepfiffen. Das erste Halbfinale wird gegen 14.55 Uhr erwartet. Das Finale ist für 15.35 Uhr vorgesehen

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: JSG Hils, JSG Forstbachtal Mädchen, SG Lenne/Wangelnstedt, MTV Bevern II, JSG Ottenstein

Gruppe B: FC Stadtoldendorf, JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II, JSG Forstbachtal II, JSG Ith

Foto: mm

 

Donnerstag, 14. März 2019 07:18 Uhr

Holzminden (mm). In der Holzmindener Billerbeckhalle fand am vergangenen Sonntag die E-Junioren Trostrunde statt, in welcher der Staffelmeister ausgespielt wurde. Nachdem die erste Mannschaft des FC Stadtoldendorf bereits die Endrunde dominieren konnte, legte die Mannschaft von Nikolai Ils den nächsten Titel nach. Im Finale setzte sich die Mannschaft des FC Stadtoldendorf II gegen die JSG Forstbachtal durch.

In der Gruppe A standen sich der FC Stadtoldendorf II, der SV06 Holzminden II, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I und die JSG Forstbachtal gegenüber. Als ungefährdeter Gruppensieger zog der FC Stadtoldendorf II ins Halbfinale ein. Die Homburgstädter konnten alle ihre drei Spiele für sich entscheiden. Holzminden II spielte gegen die JSG Forstbachtal und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I jeweils Unentschieden, sodass sie das letzte Gruppenspiel abwarten mussten. Dieses Duell konnte die JSG Forstbachtal gegen die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I für sich entscheiden, sodass die Forstbachtaler mit vier Zählern das Halbfinalticket gelöst haben.

Tabelle

1. FC Stadtoldendorf II 7:0 Tore 9 Punkte

2. JSG Forstbachtal 4:2 Tore 4 Punkte

3. SV06 Holzminden II 2:5 Tore 2 Punkte

4. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 1:7 Tore 1 Punkt

Der MTSV Eschershausen, die JSG Hils II, die JSG Forstbachtal Damen und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II trafen in der Gruppe B aufeinander. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden wurde die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II Gruppensieger. Im letzten Gruppenspiel hatten der MTSV Eschershausen und die JSG Hils II die Chance das Halbfinale zu erreichen. Das direkte Duell endete mit einem 2:2-Unentschieden, sodass die Raabestädter mit fünf Punkten ins Halbfinale eingezogen sind.

Tabelle

1. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 7:3 Tore 7 Punkte

2. MTSV Eschershausen 6:3 Tore 5 Punkte

3. JSG Hils II 6:8 Tore 4 Punkte

4. JSG Forstbachtal Mädchen 1:6 Tore 0 Punkte

In den Halbfinalpartien ging es richtig eng zu. Im ersten Halbfinale konnte der MTSV Eschershausen seine guten Torchancen nicht in Tore ummünzen, sodass sich der FC Stadtoldendorf mit 1:0 durchsetzen konnte. Ebenfalls mit 1:0 siegte die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II gegen die JSG Forstbachtal. Im Finale waren die Stadtoldendorfer von den Forstbachtalern nicht zu stoppen. Insgesamt viermal trafen die Homburgstädter ins Schwarze, sodass sich der FC Stadtoldendorf II Staffelmeister nennen darf.

Foto: NFV

 

 

Überregional
Dienstag, 12. März 2019 06:30 Uhr
"Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen" - Havelse wird Favoritenrolle gerecht
Samstag, 09. März 2019 11:29 Uhr

Afferde (red). Am heutigen Samstag um 16.00 Uhr wird in Afferde der Spitzenreiter aus Havelse die heimische JSG Hameln-Land „zum Tanz“ auffordern. Das Reserveteam der Regionalligamannschaft aus Havelse steht zu recht an der Tabellenspitze der Landesliga. Schon im Hinspiel setzten sich die Kicker aus Garbsen mit 5:2 durch und zeigten einen sehr schnellen und starken Kombinationsfussball. Trotz der Feldüberlegenheit des TSV im Hinspiel konnten die Jungs um Kapitän Jonas Kraus auch Nadelstiche setzen und ebenfalls 2 Tore erzielen. Der Niemeyer – Elf fehlen in dieser Begegnung 6 – 7 Spieler und geht somit ersatzgeschwächt ins Spiel. Aushelfen werden 3 Akteure aus der B – Jugend, um den Kader mit Spielstärke zu ergänzen.

Steffen Niemeyer: “Havelse hat in der 1. Begegnung einen sagenhaft schnellen Fussball gespielt und im Mittelfeld das Spiel kontrolliert. Wir haben aber gesehen, dass sie anfällig in der Abwehr und auch verwundbar sind.  Das Ziel von uns muss es sein, dass wir diese Anfälligkeit durch schnelles Umschaltspiel nutzen und uns ebenfalls Chancen erarbeiten. Unsere Abwehrleistung im Vergleich zum letzten Spiel müssen wir aber deutlich steigern und sehr konzentriert agieren. Den Willen werden die Jungs aufbringen, bleibt nur abzuwarten wie viele Spieler aus dem Stamm zur Verfügung stehen. Verschenken werden wir die Punkte auf keinen Fall. Vielleicht helfen uns ja auch die Zuschauer, die natürlich gerne gesehen sind."

Foto: JSG Hameln-Land

Mittwoch, 06. März 2019 06:54 Uhr

Burgdorf (r). Zum Rückrundenstart der A–Jugend Landesliga musste die JSG Hameln – Land zum Heeßeler SV reisen. Die Begegnung in Burgdorf wurde von Beginn an mit viel Tempo und auf gutem Niveau von beiden Teams geführt.

Die Gastgeber nutzten in der 22. Minute einen Abstimmungsfehler zur 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später erhöhten die Burgdorfer mit einem „Sonntagsschuss“ aus 25 Metern nach einem Eckball auf 2:0. Die Jungs von der Weser steckten nicht auf und erarbeiteten sich ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten, blieben aber im Abschluss erfolglos. Burgdorf war nun oft in der Defensive beschäftigt und musste in der 35. Minute den Anschlusstreffer durch Lenard Gallapeni, nach Vorarbeit von Leon v.d.Heide, hinnehmen.

Der Anschlusstreffer beflügelte die Jungs von Steffen Niemeyer noch einmal. Mit offensivem Pressing setzten die Gäste die Hausherren immer wieder im Spielaufbau unter Druck. Dieser Aufwand wurde in der 40. Minute belohnt. Nach Ballgewinn durch Jonas Kraus setzte sich der Hamelner Kapitän über die linke Seite durch und flankte mustergültig auf Tristan Schmidt, der das Spielgerät zum Ausgleich ins Netz des Heeßeler SV beförderte - der wichtige 2.2-Ausgleich vor der Halbzeit nach 2:0-Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Heeßel profitierte in der 67. und 70. Minute von Fehlern in der Abwehr und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung auf 4:2 wieder her. Die JSG versuchte abermals diesen Rückstand aufzuholen und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Der Heeßeler SV sah sich in der Folgezeit nur noch in der Defensive und verteidigte den Vorsprung. Lenard Gallapeni war es, der seine Farben in der 87. Minute noch einmal auf 4:3 heranschoss. Hameln drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich, welcher aber nicht mehr gelingen sollte.   

Steffen Niemeyer: „Meine Jungs haben eine gute Partie gezeigt. Über die gesamte Spielzeit war es ein ausgeglichenes Spiel und ein Qualitätsunterschied war nicht zu erkennen. Fehler entscheiden solche Spiel und wir haben eigentlich zwei Tore regelrecht dem HSV geschenkt. Beim Tabellendritten zu verlieren, ist sicherlich keine Schande, nur war es in diesem Fall nicht nötig!“

Foto: JSG Hameln-Land

Freitag, 01. März 2019 15:43 Uhr

Burgdorf (r). Nach der Winterpause rollt am Wochenende der Ball auch in der A-Junioren Landesliga wieder. Das Team aus Hameln muss beim Tabellendritten, dem Heesseler SV antreten. Die Niemeyer-Elf steht aktuell auf dem 7. Tabellenplatz und möchte den Abstand zur Abstiegszone so schnell wie möglich vergrößern.

Das Rückrunden-Programm der Rattenfänger ist aber eine „Herausforderung“. Dem Heesseler SV an diesem Wochenende folgt die Partie gegen den Tabellenführer aus Havelse, danach erwartet Calenberger Land die Jungs von der Weser! Abzuwarten bleibt, wie die A-Junioren der Spielgemeinschaft aus den Startlöchern kommen und wie sie die Rückrunde gestalten. In diesen Spielen zu punkten, wäre enorm wichtig für die Tabellenplatzierung und die Moral der Jungs. Das Spiel am Samstag wird um 16.00 Uhr beim Heesseler SV in Burgdorf angepfiffen. Das Hinspiel gestaltete die JSG ausgeglichen, es endete 1:1-Unentschieden. Ob ein Punktgewinn auch auswärts klappt, bleibt abzuwarten.

Steffen Niemeyer: „ Im Hinspiel war es ein Spiel auf Augenhöhe, was dann auch mit einer Punkteteilung endete. Samstag erwarte ich vom Team den vollen Einsatz und den Willen die Punkte aus Burgdorf zu entführen. In der Vorbereitung haben wir in den Testspielen nie so richtig Druck bekommen, daher müssen wir abwarten, wie wir leistungsmäßig stehen. Einige Dinge werden und müssen wir im Vergleich zu den Testspielen umstellen, dann können wir auch dieses 1. Rückrundenspiel positiv gestalten. Die Qualität im Team ist vorhanden, wir müssen Sie nur zu 100 % abrufen!"

Foto: JSG Hameln-Land

 

Mittwoch, 27. Februar 2019 11:07 Uhr

Barntrup (r). Verletzungsbedingt musste eine Mannschaft beim Altherren-Hallenturnier "Copa Seniores" vom RSV Barntrup absagen. Kurzfristig wird daher noch eine Ersatzmannschaft gesucht, die die tolle Atmosphäre bei dem beliebten Turnier genießen möchte. Das Turnier findet am kommenden Samstag, den 2. März ab 12 Uhr Uhr in Barntrup statt und ist gegen 18 Uhr beendet. Natürlich wird ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt sein. Ansprechpartner für Meldungen ist Uwe Sieksmeier (Tel 0170-1600765)!

Foto: mm

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