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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Sonntag, 13. Oktober 2019 20:49 Uhr
Bevern und Bodenwerder teilen sich die Punkte
Sonntag, 13. Oktober 2019 20:29 Uhr

Eschershausen (mm). Die Vorzeichen standen auf Seiten des MTSV Eschershausen vor der Begegnung gegen den SV06 Holzminden nicht gut. Gerade einmal zehn Spieler der ersten Mannschaft standen ihnen zur Verfügung, sodass der Kader mit Spielern aufgefüllt werden musste, die schon 90 Minuten in den Beinen hatten. Nach einer 1:0-Führung unterlagen die Raabestädter mit 1:4 und verloren durch gelb-rote Karten drei weitere Spieler für die nächste Partie in Boffzen.

Angesichts der personellen Situation standen die Raabestädter tief in der eigenen Hälfte und wollten mit Konter Nadelstiche setzen. Einen dieser Nadelstiche konnten die Hausherren auch nutzen. Nach einem Steckpass umkurvte Martinez Kouame SV-Keeper Matthias Kumlehn und schob zum 1:0 ins lange Eck des leeren Tores ein. Holzminden fiel in der ersten Halbzeit nicht viel ein, sodass für den Ausgleich kurz vor der Pause ein Strafstoß herhalten musste, welchen Caglar Özcan zum 1:1-Halbzeitstand verwertet hat.

Nach der Pause dasselbe Bild. Die beste Gelegenheit erneut in Führung zu gehen, besaßen die Hausherren. Nach einem Freistoß von Arnold Ruf ließ Kumlehn den Ball nach vorne abprallen. Den Nachschuss setzte Yoissef Elachiri an den Pfosten.

Erst eine gelb-rote Karte an Ben Mohamed Diakite und die Umstellung auf eine Dreierkette brachte Holzmindens Offensive besser in Bewegung. Eine Unsicherheit in der Eschershäuser Defensive nutzte Muzaffer Dogan schließlich zum 1:2 aus. Mit dem Rückstand wurde es für die Hausherren immer schwerer, sodass Holzminden nach einem Steckpass das 1:3 nachlegen konnte. Muzaffer Dogan war der erneute Torschütze. Aus 20 Metern machte Dogan schließlich neben seines Hattricks auch den 1:4-Endstand perfekt. In der Schlussphase sahen Arnold Ruf und Alexander Leidner wegen Meckerns noch gelb-rote Karten.

Foto: mm

Sonntag, 13. Oktober 2019 19:59 Uhr

Hehlen (mm). Einen 6:1-Kantersieg konnte der FC 08 Boffzen am heutigen Sonntagnachmittag beim VfR Hehlen holen und damit nach dem 2:1-Heimsieg gegen den MTV Bevern den nächsten Sieg einfahren. Für den VfR Hehlen war es hingegen die zweite Niederlage in Folge. "Boffzen hat hochverdient gewonnen. Wir müssen jetzt wieder ganz kleine Brötchen backen und zusehen, dass wir wieder die ganz normalen Tugenden mit laufen und kämpfen an den Tag legen und uns nicht mit anderen Dinge beschäftigen. Wenn uns das gelingt, dann werden wir in der Hinrunde auch wieder Punkte einfahren", zeigte sich VfR-Trainer Marco Jung vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht.

Dabei fing die Begegnung für Hehlen gut an. "Wir sind heute nicht gut ins Spiel gekommen, unsere Aktionen waren zu hektisch. Wir hatten gegen die langen Bälle von Hehlen unsere Probleme. Aus genau so einem Ball resultierte das erste Tor", blickte FCB-Trainer Serhat Kara auf die Anfangsphase, in welcher Sascha Maaß in der neunten Minute zuschlug. 

"Nach dem Gegentreffer haben wir nicht aufgesteckt und uns an die Gegebenheiten des Platzes gewöhnt. Binnen kurzer Zeit konnten wir das Spiel in unsere Richtung drehen. Hehlen schwächte sich durch einen unnötigen Platzverweis selbst, was uns in die Karten spielte", blickte Kara auf den weiteren Spielverlauf. So konnte Samed Yüceer in der 17. Spielminute den 1:1-Ausgleich markieren. Per Doppelpack stellte Sebastian Kerscher das Ergebnis auf 3:1. Nach einer guten halben Stunde war die Begegnung für Sascha Maaß beendet, welcher sich die gelb-rote Karte eingehandelt hat.

Kurz nach der Pause sorgte Samed Yüceer mit seinem Doppelpack zum 4:1 für die Vorentscheidung. In der 50. Minute trug sich Marec Wenzel in die Torschützenliste ein, ehe Samim Abbasi in der 86. Spielminute zum 6:1-Endstand traf. "Ich bin mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft zufrieden und freue mich, dass wir den zweiten Sieg in Folge einfahren konnten", war Kara mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden.

Foto: mm

 

Sonntag, 13. Oktober 2019 19:23 Uhr

Lenne (mm). Am achten Spieltag der Kreisligasaison musste der TSV Holenberg die ersten Punkte lassen. Nach einem rekordverdächtigen Start von sieben Siegen aus sieben Spielen verlor die Mannschaft von Daniel Schmidtmann mit 4:1 beim TSV Lenne. Der Bezirksligaabsteiger bleibt somit auch nach acht Spieltagen ohne Niederlage und kommt den Holenbergern, die weiterhin Tabellenführer der Kreisliga sind, auf einen Punkt näher.

"Lenne war von Beginn an präsent, während wir ihnen Räume gelassen haben und in zu vielen Situationen einfach zu spät gekommen sind", blickte Holenbergs Spartenleiter Gero Wessel auf den ersten Durchgang zurück, in welchem Stefan Stratmann Lenne per Doppelpack mit 2:0 in Führung geschossen hat. In der 36. Spielminute legte Goalgetter Edward Urich schließlich das Tor zum 3:0-Halbzeitstand nach.

In der 50. Spielminute ließ Kevin Suchy die Holenberger Antwort folgen. Kevin Suchy netzte zum 3:1-Anschlusstreffer ein. "Im zweiten Durchgang hat die Mannschaft dann eine Reaktion gezeigt. Wir waren die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte besser und sind zum 1:3-Anschluss gekommen", freute sich Wessel über die Redaktion, die die junge Mannschaft zeigte.

In der 80. Minute erwies Holenbergs Routinier Patrick Schiermeister "seinen Roten" einen Bärendienst, als er wegen Nachtretens mit der roten Karte vom Platz gestellt wurde. Die Überzahl nutzte Lenne aus. So konnte der eingewechselte Lars Proske mit dem Tor zum 4:1 für den Schlusspunkt der Partie sorgen. "Nach dem Platzverweis war in Unterzahl dann aber nicht mehr drin und Lenne hat das sehr routiniert runtergespielt. Die Niederlage ist aufgrund der ersten Halbzeit auch in der Höhe verdient, Glückwunsch an den TSV Lenne", resümierte Wessel.

"Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Das war eine überragende Mannschaftsleistung vom gesamten Team! Die taktischen Vorgaben wurden zu 100% umgesetzt. Wir haben durch unsere aggressive Spielweise Holenberg aus dem Spiel genommen. Ein tolles Spiel mit einem verdienten Sieger. Tolles Wetter, viele Zuschauer und ein starker Gegner. Danke an Holenberg! Und jetzt sollen die Jungs den Sieg feiern", ist Lennes Trainer Björn Bettermann stolz auf die Mannschaft.

Foto: mm

Sonntag, 13. Oktober 2019 18:57 Uhr

Kirchbrak (red). Der TSV Kirchbrak setzte sich am heutigen Sonntagnachmittag im Nachbarschaftsderby gegen den VfL Dielmissen mit 3:0 durch. Schon in der ersten Halbzeit waren die Hausherren dem ersatzgeschwächten VfL überlegen und kontrollierten das Spiel über die gesamte erste Halbzeit. Chancen für den Gast vom Ithrand waren im ersten Durchgang nicht wirklich zu verzeichnen.

In der 23. Spielminute nutzte Waldemar Kroter nach einem Torschuss von Justin Brandt den zweiten Ball und versenkte das Spielgerät zum hochverdienten 1:0. Das Tor zum 2:0 ließ Robin Busse in der 43 Minute folgen und stellte den 2:0-Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel war es Jan-Hendrick Arndt, der Dielmissen endgültig auf die Verliererstraße brachte. Arndt köpfte in der 55. Minute unhaltbar für den sehr gut aufgelegten Gästekeeper Jens Weber nach Vorarbeit über die rechten Seite der Hausherren ein. Dielmissen blieb über weite Strecken der Partie hinter den Erwartungen zurück, was jedoch den vielen Ausfällen geschuldet war. Dem TSV Kirchbrak reichte eine mäßig geführte Partie, um den dann auch in der Höhe absolut verdienten Heimsieg einzufahren.

„Wir haben heute wohl nur das Nötigste getan, um die Punkte in Kirchbrak zu behalten. Ein mittelmäßiges Spiel hat gegen einen sehr ersatzgeschwächten Gegner gereicht, um zu gewinnen. Dielmissen hat sehr defensiv agiert und war von Anfang an auf „Schadensbegrenzung" gespielt, da war nicht viel Raum, um sich Chancen herauszuspielen. Die Chancen, die sich boten haben, haben wir abermals nicht konsequent genug genutzt. Drei Punkte nehmen wir mit und denken nicht weiter darüber nach. Nächste Woche geht es nach Holzminden - da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und mehr aus uns herausholen“, blickte TSV-Trainer Steffen Niemeyer auf die Begegnung zurück

"Großes Kompliment an die Mannschaft, die heute dabei war. Wir haben die erste halbe Stunde zu zehnt gespielt und das Spiel relativ ausgeglichen gestalten können. Leider haben wir Fehler gemacht, die der TSV ausgenutzt hat. Aus dem Spiel haben wir selten etwas zugelassen und wenn doch, war der starke Jens Weber zur Stelle. Auch Marius Schütte als Feldspieler machte, neben allen anderen, eine starke Figur! Von allen anderen bin ich schon enttäuscht (ausgenommen den kranken, verletzten und beruflich verhinderten Spielern). Fussball ist und bleibt ein Mannschaftsport!", war VfL-Trainer Michael Ahlers angesichts der personellen Situation mit dem Spiel seiner zur Verfügung stehenden Mannschaft einverstanden.

Foto: mm

Sonntag, 13. Oktober 2019 18:35 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Am heutigen Sonntagnachmittag hatte der FC Stadtoldendorf mit dem 1. FC Sarstedt den Spitzenreiter der Bezirksliga zu Gast. Dieser spielte in der ersten Halbzeit stark auf und konnte so mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause gehen. Nach der Pause legten die Sarstedter das 0:3, ehe Stadtoldendorf zur Aufholjagd blies, die am Ende jedoch nur für ein 2:3 reichte. "Ein gutes Ergebnis gegen den Tabellenführer. Nach dem 2:3 ist Mohammed Chaabu leider verletzungsbedingt ausgeschieden, sodass wir zu zehnt zu Ende spielen mussten", blickte Stadtoldendorfs Trainer Werner Brennecke auf die Begegnung zurück.

"Leider haben wir in der ersten Halbzeit die taktische Marschroute nicht richtig befolgt, sodass Sarstedt dominant auftreten konnte", skizzierte Brennecke den Spielverlauf der ersten Halbzeit. So konnten Mustafa Sasmaz (16.) und Ex-Bundesligaprofi Marc Vucinovic (20.) die Tore für den Tabellenführer erzielen. Nach der Pause legte Kubilay Arslan das 0:3 nach (50.). "In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht und den Gegner mit sicherem Kombinationspiel erheblich in Verlegenheiten gebracht", war Brennecke mit dem Auftreten seiner Mannschaft einverstanden. So konnte Can Yasar in der 59. Minute verkürzen, ehe Daniel Kaufmann in der 73. Spielminute das Tor zum 2:3-Endstand erzielt hat.

"Hätten wir uns von Anfang an an die Marschroute gehalten, dann wäre hier heute mehr drin gewesen. Insgesamt war es eine gute Leistung, für die wir uns nichts kaufen können. Wir müssen das Positive aus diesem Spiel für die nächsten Spiele rausnehmen", resümierte Brennecke.

Foto: mm

Sonntag, 13. Oktober 2019 18:01 Uhr

Fürstenberg (mm). In einem schwachen Kreisligaspiel besiegte der MTV Fürstenberg Aufsteiger TSV Kaierde mit 2:1. "Wir mussten verletzungsbedingt vor dem Spiel den Torwart tauschen. Nach dem Aufwärmen musste Aziz Beiranvand für Kapitän Nico Dahler ins Tor. Dieser zeigte über 90 Minuten, dass er ein sicherer Rückhalt ist. Wir waren gut im Spiel und haben endlich die Zweikämpfe angenommen. Erspielten uns einige Torchancen, doch belohnten uns zu wenig", blickte TSV-Angreifer Tim Niclas Gebauer auf den ersten Durchgang.

Im der 32. Minute war es MTV-Spielmacher Fabian Pleier-Helm, der mit einem Schlenzer von der Strafraumkante in den Winkel für den Führungstreffer der Hausherren sorgte (32. Min.). Kaierde stand in der Defensive kompakt, offensiv allerdings wurde die MTV-Abwehrreihe kaum gefordert. Die Partie war auf beiden Seiten von zahlreichen Abspielfehlern geprägt.

Auch im zweiten Durchgang erreichte das Darbietung der Akteure kein Kreisliganiveau. Wenn der MTV sich dem Gästetor einmal gefährlich näherte, war der Keeeper zur Stelle. Ein Freistoß von Fabian Pleier-Helm, den Steve Gremmer in der 85. Minute mit dem Kopf zum 2:0 ins Netz verlängerte, schien die Entscheidung zu sein. Doch im direkten Gegenzug gelang Tim Niclas Gebauer der überraschende Anschlusstreffer zum 2:1-Endstand.

"Direkt nach dem Anstoß des 0:2 nutzten wir durch einen langen Ball die Chance und kamen durch meinen Treffer auf das 1:2 heran. Das reichte leider trotz guter Mannschaftsleistung unter dem Strich wieder nicht. Steht man unten drin, fehlt einem das Glück in manchen Situationen. Wir können aber mit einem guten Gewissen aus dem Spiel gehen und bereiten uns auf kommendes Wochenende vor, wenn wir mit Lenne einen Kracher gegenüber haben", resümierte Gebauer gegenüber der Redaktion.

Foto: mm

Samstag, 12. Oktober 2019 20:07 Uhr

Grünenplan (mm). Personell sah es für den TuSpo Grünenplan vor dem Aufeinandertreffen mit dem TuSpo Schliekum nicht gut aus, doch dies galt auch für die Spiele zuvor. Und so konnte die Mannschaft von Waldemar Delzer dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung vor heimischen Publikum überzeugen und mit einem 3:1-Heimsieg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

Am heutigen Samstagnachmittag kam es für den TuSpo Schliekum zum zweiten Duell mit einem Bezirksligisten aus dem Kreis Holzminden. In der Vorwoche standen sich sie dem FC Stadtoldendorf gegenüber und unterlagen mit 2:3, sodass sie noch etwas gutzumachen hatten. Bereits in der zweiten Spielminute bekamen die Zuschauer die erste Torchance der Gäste geboten. Ibrahim Houban kam zum Abschluss, doch Grünenplans Keeper Tim Stolzenberg war auf der Hut. Im Gegenzug kamen die Hausherren auch gleich zu ihrer ersten Gelegenheit. Nasser Abdolkhani steckte den Ball zu Oguzhan Dogan durch, doch schoss dem Gästekeeper Selim Akyildiz in die Hände. In einer ausgeglichenen Anfangsphase kam es nur drei Minuten später zu einer Unsicherheit in der Schliekumer Defensive, die aber nicht bestraft werden sollte.

Von Schliekums Offensive war im ersten Durchgang wenig zu sehen. Oftmals waren ihre Spielzüge durch die gut organisierte Defensive um Routinier Andrej Delzer vor dem Sechzehner unterbunden worden. Dafür spielten die Offensive der Hausherren stark auf. So spielte Marvin Lipke in der 14. Spielminute seine Schnelligkeit gegen die Schliekumer Defensive aus, doch Selim Akyildiz konnte auch diesen Schuss im kurzen Eck entschärfen. Viel lief an diesem Nachmittag über Tobias Schütte, der immer wieder die Grünenplaner Angriffe ankurbelte. So spielte er das Spielgerät in der 20. Spielminute auf Nasser Abdolkhani, welcher dieses in den Rückraum der Abwehr auf Marvin Stuhlmacher legte. Stuhlmacher schloss vom Sechzehner ab, doch fand in Akyildiz seinen Meister.

In der 28. Spielminute erlaubte sich Schliekums Kapitän Bienvenange Mbuluku einen schwerwiegenden Ballverlust im Spielaufbau, sodass Oguzhan Dogan allein auf Keeper Akyildiz zulief. Vor Akyildiz legte Dogan schließlich auf den ebenfalls freistehenden Marvin Lipke quer. Mit einer Wahnsinnsparade bewahrte Akyildiz die Gäste vor einem Rückstand. Nur vier Zeigerumdrehungen später konnte sich die Mannschaft von Trainer Kevin Lasenowski glücklich schätzen, dass es nach einem deutlichen Foulspiel im Schliekumer Sechzehner von Bienvenange Mbuluku an Oguzhan Dogan keinen Strafstoß für Grünenplan gab.

Das Tor zum 1:0 sollte schließlich in der 34. Spielminute fallen. Nach einer Ecke von Rene Göbel kam Tobias Schütte völlig freistehend zum Kopfball und konnte somit seinen ersten Treffer für den TuSpo Grünenplan erzielen. Mit dem Rückstand wurden die Gäste etwas aktiver. Nach 40 Minuten schloss Dildar Mirzo aus 25 Metern einfach mal ab und scheiterte am ebenfalls gut aufgelegten Keeper Tim Stolzenberg. Kurz vor der Halbzeit kam Marvin Lipke zu einem weiteren Abschluss, welchen Akyildiz hielt. In der Nachspielzeit spielten die Hausherren auf Abseits, doch die Abseitsfalle schlug nicht zu. Nach einer Flanke kam Ibrahim Houban zum Abschluss, welcher jedoch aus Nahdistanz an einer überragenden Fußparade von Tim Stolzenberg scheitern sollte. Somit wurden die Seiten mit dem Spielstand von 1:0 gewechselt.

Die Worte von Schliekums Trainer Kevin Lasenowski schienen bei seiner Mannschaft Gehör gefunden zu haben. Sie spielten nun stärker auf und kamen in der 53. Spielminute zu einer ersten Chance. Nach einem Zuspiel von Ibrahim Touban war es Armagan-Ugur Izgi, der den Ball knapp am Tor vorbeisetzte. Mit einer weiteren guten Fußabwehr brachte Tim Stolzenberg Ibrahim Touban in der 59. Spielminute zur Verzweiflung.

Zu einem Tor mit Seltenheitswert sollte es nach 60 Spielminuten kommen. Rene Göbel sah, dass Selim Akyildiz ein paar Meter zu weit vor seinem Tor stand und hielt von der Seitenauslinie aus 30 Metern einfach mal drauf. Göbel traf den Ball perfekt, welcher schließlich auch zum vielumjubelten Tor zum 2:0 im Winkel einschlug. Akyildiz warf zwar noch alles in die Waagschale, um dieses Traumtor zu verhindern, doch mit diesem Geniestreich des Grünenplaner Linkfußes hat der Schliekumer Routinier überhaupt nicht gerechnet.

In der 68. Spielminute kam der TuSpo Schliekum zurück ins Spiel. Nach überragender Vorarbeit von Dildar Mirzo, welcher seine Gegenspieler wie Fahnenstangen ausspielte, war es Ibrahim Houban, welcher den Querpass zum 2:1 ins leere Tor verwandeln konnte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Zuschauer merkten, dass beide Teams die Punkte unbedingt auf ihrer Habenseite verbuchen wollten. Nach einem Diagonalball lief Seleman Nuri auf Stolzenberg zu, welcher seine Mannschaft mit einer weiteren starken Parade vor dem Ausgleich bewahrte (78.). Im Gegenzug scheiterte Nasser Abdolkhani an Keeper Akyildiz, welcher sich ebenfalls Bestnoten verdiente.

Den Deckel auf den Sieg machte der TuSpo Grünenplan schließlich in der 80. Spielminute drauf. Eine Flanke von Rene Göbel segelte durch den Schliekumer Fünfmeterraum, in welchem Oguzhan Dogan aus Nahdistanz zum 3:1 einschieben konnte. Schliekum gab sich aber weiterhin nicht auf und kam durch Alan Houban in der Schlussphase noch zu weiteren Versuchen. Tim Stolzenberg stand seinen Schüssen aber immer wieder im Weg und hielt somit den wichtigen 3:1-Heimsieg fest.

„Wir hatten uns für das Spiel viel vorgenommen, auch wenn es personell wieder eng war. An dieser Stelle großen Dank an die Spieler aus der zweiten Mannschaft, welche uns schon in der zweiten Woche super unterstützt haben. Am Ende war es ein, auch in der Höhe, verdienter Sieg. Wir haben heute alles gegeben, viel investiert und hatten mit Tim Stolzenberg einen ganz starken Torwart“, freute sich Grünenplans Spartenleiter Jan Tiesemann über den wichtigen Heimsieg, durch den sie vorübergehend die Abstiegsränge verlassen.

Fotos: mm

Samstag, 12. Oktober 2019 11:06 Uhr

Kirchbrak (red).  Am morgigen Sonntag hat der TSV Kirchbrak den VfL Dielmissen zu Gast. Das Nachbarschaftsderby wird um 15.00 Uhr in Kirchbrak mit Spannung erwartet. Der Gast aus Dielmissen wartete mit einem 5:1-Sieg gegen Eschershausen auf und Kirchbrak setzte sich letztes Wochenende in Kaierde erwartungsgemäß mit 6:0 durch.

Ein Torfestival wird es in dieser Form wohl nicht geben, da die Mannschaften „gleichauf“ sind und die Teams sich aus zahlreichen Begegnungen schon lange kennen. Zudem kommt der Gästetrainer, Michael Ahlers, aus Kirchbrak und wird sein Team entsprechend motivieren, in „seiner Heimat" alles zu geben. Die Niemeyer–Elf will sicher nicht zusehen, wie Dielmissen die Punkte entführt und ebenfalls entsprechend auf dem grünen Rasen agieren. Es kann ein interessantes Spiel auf Augenhöhe geben.

„Dielmissen hat Eschershausen regelrecht überrumpelt und mit 5:1 nach Hause geschickt. Wir müssen also hellwach und griffig sein, um die Gäste nicht in den Spielfluss kommen zu lassen. Wie es aussieht, kann ich am Wochenende auf fast alle Spieler zurückgreifen, was in den letzten Wochen nicht der Fall war. Taktisch werden wir uns auf den Gegner vorbereiten und den nötigen Biss bringen die Jungs sicher mit. Das Duell der Nachbarn will keiner im Team verlieren und so wird die Mannschaft auch auftreten, da bin ich mir sicher. Was am Ende herauskommt, sehen wir nach 90 Minuten", blickt TSV-Trainer Steffen Niemeyer auf die Begegnung.

„Keine guten Vorzeichen für eine Rückkehr zum TSV und für ein ausgeglichenes Spiel. Wir haben dieses Wochenende massive Personalprobleme und müssen gucken, ob wir diese vernünftig kompensiert bekommen. Ein Unentschieden wäre für uns an diesem Wochenende schon ein Riesenerfolg! Zu den bekannten Ausfällen kommen nun auch noch Justin Garthof, Dennis Jayasuriya, Alexander Jachmann und wahrscheinlich Timo Klinger dazu", sieht Ahlers seine Mannschaft in der Außenseiterrolle.

Foto: mm

Frauen
Mittwoch, 02. Oktober 2019 06:59 Uhr
Dielmissens Damen zahlen weiter Lehrgeld
Mittwoch, 02. Oktober 2019 06:49 Uhr

Boffzen/Derental (r). Am Sonntag trat die 9er Mannschaft des FC 08 Boffzen im Derby bei der Spielgemeinschaft des SV Ottbergen Bruchhausen II/ MTV Derental / BW Weser an. Bereits nach drei Spielminuten brachte Laura Neils die Blau-Gelben in Führung. FC-Angreiferin Laura Neils konnte das Ergebnis durch zwei weitere Tore und somit ihren lupenreinen Hattrick auf 3:0 schrauben. Auch in der zweiten Spielhälfte konnte der Gastgeber Neils weiterhin nicht bremsen, sodass sie ihre Treffer vier und fünf nachlegte. Zweimal rettete das Aluminium Boffzen vor dem Ehrentreffer oder FC-Torhüterin Sara Schröder war zur Stelle. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Michelle Räker, welche sich nach einem Sololauf mit dem 6:0-Endstand belohnte.

Die 11er Mannschaft des FC Boffzen traf danach auf den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Denise Kerpers brachte den FC in dritten Spielminute nach Vorlage von Nadine Griebelbauer in Führung. Danach erhöhte Stefanie Vogt durch ihren lupenreinen Hattrick innerhalb von zwanzig Minuten auf 4:0. Für das 5:0 zeigte sich Finnja Mindermann in der 37. Minute verantwortlich, als sie die Übersicht im Durcheinander des gegnerischen Strafraums behielt und traf. Stefanie Vogt erhöhte ihr persönliches Torkonto in der 42. Minute und erzielte per Weitschuss das 6:0.

Zehn Minuten nach der Halbzeitpause konnte Laura Neils unter freundlicher Mithilfe der gegnerischen Torfrau ebenfalls per Weitschuss die Führung auf 7:0 ausbauen. Durch die klare Führung im Rücken ließ man nun dem Gast aus Peckelsheim etwas mehr Platz, welchen sie in der 59. Minute zum 7:1 nutzten. Nach einem schnell vorgetragenen Konter erzielte Denise Kerpers in der 66. Minute das 8:1. Peckelsheim konnte eine erneute Unsicherheit in der Boffzer Hintermannschaft zum 8:2 ausnutzen. Kea Wirth setzte mit ihrem abgefälschten Freistoß und den damit verbundenen Treffer zum 9:2 den Schlusspunkt unter die Partie.

Foto: FC 08 Boffzen

Sonntag, 29. September 2019 11:21 Uhr

Wolfsburg (mm). Dass Natasha Kowalski in Spielen wenig Anlaufzeit für ihre Tore benötigt, stellte das Sturmtalent aus dem Weserbergland am vergangenen Samstagmittag gegen den FC Bayern München II unter Beweis. Durch einen Doppelpack brachte sie den VfL Wolfsburg II auf die Siegesstraße. Nach 90 Minuten konnte die niedersächsische Bundesligareserve einen 4:0-Heimsieg feiern, durch den sie in der Tabelle auf den dritten Rang vorklettern.

Nach einer guten Stunde wurde Kowalski einwechselt. Nur fünf Zeigerumdrehung später traf die "Nummer 16" im Dress des VfL Wolfsburg II per Volleyschuss zum 1:0-Führungstreffer. In der 70. Spielminute legte die U17-Juniorinnen Nationalspielerin auch gleich das 2:0 nach.

Foto: mm

Donnerstag, 26. September 2019 06:29 Uhr

Boffzen (r). Die beiden Damenteams des FC Boffzen waren am Sonntag wieder in der Kreisliga im Einsatz. Zunächst trennte sich die 9er Mannschaft vom FC Peckelsheim-Eissen-Löwen mit 3:3. Im Anschluss setzte sich die 11er Mannschaft mit 3:1 gegen den Tabellenersten SpVg Brakel/Langeland durch und steht nun an der Tabellenspitze.

Die 9er Mannschaft ging gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen bereits in der siebten Spielminute durch Laura Neils nach Vorlage von Corinna Dorosala in Führung. Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe der Gast aus P-E-L das erste Mal aufs Boffzer Tor abschloss. Drei Minuten später profitierten sie von einem Boffzer Torwartfehler und erzielten quasi aus dem Nichts den Ausgleich. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die jedoch bis zur Pause chancenarm ablief.

Boffzen legte auch in der zweiten Hälfte wieder gut los und konnte durch Leonie Ludewig in der 47. Minute erneut in Führung gehen. In der 51. Minute wurde der Vorsprung durch Laura Neils auf 3:1 ausgebaut, als sie mit ihrem Schuss perfekt in den Winkel traf. In der 54. Minute konnte Peckelsheim auf 3:2 verkürzen. Leonie Ludewig hatte in der 60. Minute ihren zweiten Treffer auf dem Fuß, doch sie scheiterte am Pfosten. Für den FC rettete sogar zweimal das Aluminium die knappe Führung. In der 85. Minute kam der Gast aus P-E-L doch noch zum 3:3 – Ausgleich, welcher auch den Endstand darstellte.

Im Anschluss traf die 11er Mannschaft auf die SpVg Brakel/ Langeland und hatte durch Vanessa Hindrichs in der 13. Minute den ersten Torabschluss der Partie. Brakel agierte ausschließlich über lange Bälle, die FC-Torhüterin Alena Schanze zweimal in höchster Not erlaufen konnte. Boffzen hatte das Chancenplus auf seiner Seite, jedoch schien der Ball vorerst nicht ins gegnerische Gehäuse zu wollen. Stefanie Vogt verzog ihren Abschluss knapp und Nadine Griebelbauer scheiterte mit ihrem Abschluss sowohl an Latte wie Pfosten. Die mangelnde Chancenauswertung rächte sich in der 32. Spielminute, als Brakel einen schnellen Vorstoß zum 1:0 nutzte. Boffzen ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und hatte durch Vanessa Hindrichs im direkten Gegenzug den Ausgleich auf dem Fuß, doch Brakels starke Torhüterin lenkte den Ball gerade noch zur Ecke. In der 36. Spielminute nutzte Denise Kerpers einen Absprachefehler Brakels aus und spielte im Sechszehner quer auf Stefanie Vogt, die nur noch zum 1:1 - Ausgleich ins Tor einschieben brauchte. Bis zur Halbzeitpause hätte der FC noch zwei bis drei Tore erzielen können, scheiterte jedoch ein ums andere Mal an Brakels Torfrau.

Nach der Halbzeitpause schien es so als wäre den Boffzer Spielerinnen der Stecker gezogen worden. Brakel hatte deutlich mehr Ballbesitz, konnte diesen aber nicht in Torchancen ummünzen. Lediglich einmal musste Alena Schanze einen Brakeler Abschluss um den Pfosten lenken. In der 72. Minute ging der FC wie aus dem Nichts erneut in Führung. Finnja Mindermann setzte Nadine Griebelbauer auf der rechten Seite in Szene, diese fand am Fünfmeterraum Denise Kerpers, welche zum 2:1 traf. Zwei Minuten später war es Stefanie Vogt, die beim Durcheinander im Brakeler Strafraum die Übersicht behielt und zum 3:1 traf. Der Gast aus Brakel bemühte sich um den Anschlusstreffer, blieb jedoch im Spiel nach Vorne zu ideenlos. Die langen Bälle konnten von der FC-Abwehr abgefangen werden. In der 88. Minute hatte Finnja Mindermann das 4:1 auf dem Fuß, verzog jedoch knapp. Die letzte Torchance der Partie hatte der Gast aus Brakel, doch sie scheiterten erneut an Alena Schanze im Boffzer Tor. So blieb es beim verdienten 3:1 – Erfolg für den FC Boffzen.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 18. September 2019 06:47 Uhr

Boffzen/Brakel (r). Los ging der Doppeleinsatz der FC Boffzen Damen für die 9er Mannschaft bei der SpVg Brakel/Langeland, welche an der Spitze der Kreisligatabelle steht. Mit einem guten Auftritt nahm man Ende beim 2:2 einen Punkt mit nach Boffzen. Bereits in der ersten Spielminute ging der FC durch Vivian Fogheri in Führung. Dieses schien der Weckruf für die Gastgeber gewesen zu sein, denn sie übernahmen die Spielkontrolle. Brakel hatte mehr Spielanteile und kam nach einem langen Ball zum 1:1 – Ausgleich in der 26. Spielminute. Auch in der Folgezeit hatte der Gastgeber mehr Ballbesitz, doch der FC verteidigte kompakt und ließ kaum etwas zu. Boffzen ging nach einem berechtigten Handelfmeter, den Vivian Fogheri verwandelte in der 35. Minute erneut in Führung. Mit dem Spielstand von 1:2 gingen die Teams auch in die Pause.

In der 51. Spielminute gelang Brakel nach einem langen Ball, welcher durchgesteckt wurde, der erneute Ausgleich. Boffzen hatte in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. Zweimal verpasste man das Tor knapp, zweimal stand das Aluminium einem weiteren Treffer im Weg. Am Ende blieb es beim 2:2, wobei auch ein Sieg drin gewesen wäre. Auch mit einem Punkt beim Tabellenführer kann man gut leben.

Um 13 Uhr trafen dann die 11er Mannschaft des FCs in ihrem Heimspiel auf den SV Steinheim, welches am Ende mit 5:1 gewonnen werden konnte. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Torchancen auf beiden Seiten, die jedoch noch wenig Torgefahr ausstrahlten. FC-Torfrau Vivian Fogheri musste in der 22. Minute das erste Mal in höchster Not eingreifen. In der 27. Minute war es Kea Wirth, die nach Vorlage von Tamara Hartmann per herrlichem Distanzschuss das 1:0 erzielte. Steinheim schien durch den Rückstand aufgewacht zu sein und drängte auf den Ausgleich. In der 32. Minute belohnte sie sich mit dem 1:1 und drückten gleich auf den Führungstreffer. Erneut war es Vivian Fogheri, die für die Blau-Gelben das Unentschieden mit einer starken Parade festhielt. Nach einem Torschuss von Jennifer Potowski in der 38. Minute prallte der Ball von der Latte zurück ins Feld, wo Stefanie Vogt den Abpraller mit dem Knie zum 2:1 über die Linie beförderte.

In der 53. Minute erhöhte Nadine Griebelbauer für den FC, als sie sich gegen ihre Gegenspielerin durchsetzte und zum 3:1 einschob. Steinheim erzielte in der 62. Minute den vermeintlichen Anschlusstreffer, der jedoch richtigerweise wegen Abseits aberkannt wurde. Ein abgefangener Eckball führte in der 65. Minute zur Vorentscheidung. Vivian Fogheri schlug diesen lang auf Laura Neils, welche sich im Laufduell durchsetzte und überlegt zum 4:1 abschloss. Steinheim gab sich trotz des klaren Rückstandes nicht auf und probierte weiter nach Vorne zu spielen. Boffzen stand jedoch gut und ließ kaum etwas zu. Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte Kea Wirth, die einen Freistoß direkt verwandelte und somit zum 5:1 – Endstand in der 83. Minute traf.

Am kommenden Sonntag steht ein Doppel-Heimspieltag auf dem Programm. Um 11 Uhr trifft die 9er Mannschaft auf den FC P-E-L, um 13 Uhr die 11er Mannschaft auf die SpVg Brakel/Langeland.

Mittwoch, 11. September 2019 18:59 Uhr

Varberg/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Beim U17-Juniorinnen Turnier in Schweden hat die deutsche Nationalmannschaft einen guten Start hingelegt. Mit Natasha Kowalski in der Startelf trat die neuformierte Mannschaft von DFB-Trainierin Frederike Kromp gegen die spanische Auswahl an. Dieses Duell entschied der Europameister mit 4:0 für sich. Natasha Kowalski konnte sich hierbei in der 83. Spielminute für das Tor zum 3:0 verantwortlich zeigen. Die weiteren drei Tore erzielte im Übrigen Charlotta Wasmer, die für die SpVg Brakel im Nachbarkreis Höxter die Fußballschuhe schnürt.

Zwei weitere Partien stehen für den 20-köpfigen DFB-Kader in Schweden noch an. In Halmstad wird es am kommenden Samstag, den 14. September (ab 17 Uhr) gegen die Gastgeberinnen aus Schweden gehen. Zum Abschluss kommt es am kommenden Dienstag, den 17. September (ab 18 Uhr) erneut in Varberg zum Aufeinandertreffen mit der USA.

Foto: mm

Mittwoch, 11. September 2019 18:24 Uhr

Ottenstein/Dielmissen (mm). Auch bei den Damen wird die nächste Runde des Allersheimer Kreispokals am Tag der deutschen Einheit ausgetragen. Während die Damen des VfL Dielmissen in der ersten Runde gegen die SG Holzhausen/Bar/Blo mit 0:4 verloren haben und somit ausgeschieden sind, konnte der TSV Ottenstein das Viertelfinalticket buchen. Im Neunmeterschießen setzte sich die Mannschaft von Reimund Jahn mit 5:4 gegen den ESV Eintracht Hameln durch. Im Viertelfinale wird der TSV Ottenstein gegen den SV Hastenbeck II Heimrecht genießen.

Viertelfinalspiele im Überblick (3. Oktober):

TSV Eintracht Bückeberge - TSV Eintracht Exten (15.00 Uhr)

SG Holzhausen/Bar/Blo II (7er) - SC Auetal (7er) (15.00 Uhr)

VfL Bückeburg (11er) - SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen (11er) (15.00 Uhr)

TSV Ottenstein (7er) - SV Hastenbeck II (12.30 Uhr)

Foto: mm

 

Rede und Antwort
Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr
"Fußball ist jetzt mein Beruf" - Bremens U23-Offensivspieler Kevin Schumacher im Interview
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Jugend
Donnerstag, 10. Oktober 2019 06:34 Uhr
Jetzt noch anmelden: Fußballschule des VfL Bochum zu Gast beim FC 08 Boffzen
Donnerstag, 10. Oktober 2019 06:29 Uhr

Holzminden (r). Nach dem 3:0-Auswärtssieg in Himmelsthür wartete man bei der U 15 des SV 06 Holzminden gespannt auf die Auslosung für die nächste Bezirkspokalrunde. Die Glücksfee war dem Team um Coach Daniel Gregorovits und Betreuer Noah Buske hold - sie überraschte die Holzmindener mit einem Freilos. Die 4. Runde wird am 24.04.2020 ausgetragen - vielleicht klappt es ja mit einem Heimspiel.

Foto: SV06 Holzminden

 

Montag, 07. Oktober 2019 06:28 Uhr

Holzminden (red). Zur Förderung des Fair Play Gedankens sind alle Vereine im NFV Kreis Holzminden verpflichtet, in der Saison 2019/2020 im Spielbetrieb der G- bis F- Junioren eine Eltern-/Fan-/Coaching- Zone einzurichten. Anlässlich des Derbys in der Kreisliga zwischen den beiden F-Junioren des SV 06 Holzminden ließen sich die Verantwortlichen des SV 06 eine besondere Aktion einfallen.

Bereits vor dem Spiel bei stürmischen äußeren Bedingungen unterrichteten F-Junioren Teammanager Christian Bode und SV06 Jugendleiter Wolfgang Jacob die zahlreichen Eltern über die Aktion, die auch an die DFB Initiative „Grüne Karte für die Eltern“ anknüpft. Bei dieser DFB Initiative stehen folgende Elterngrundsätze im Mittelpunkt, damit Fußball Freude bleibt:

  • Danken statt zanken
  • Vergnügen statt rügen
  • Loben statt toben
  • Erlebnis statt Ergebnis
  • Vorbild statt fuchsteufelswild

Unmittelbar vor dem Anpfiff folgte dann der obligatorische Spielerkreis, der diesmal um Eltern, Geschwister, Omas, Opas und Schiedsrichter ergänzt wurde – ein deutliches Zeichen für Fair Play und respektvollen Umgang untereinander.

Danach erfolgte der „Schlachtruf“ aus den Kehlen aller Beteiligter – der Liebigpark bebte. Nun ging es für die jungen Kicker auf den Platz und die Fans auf die Zuschauerplätze. Es entwickelte sich ein sehr gutes F-Junioren Spiel, das von den Eltern leidenschaftlich, aber im Sinne des Fair Play Gedankens, untertsützt wurde. Nach dem Spiel, welches mit 1:1 endete, verabschiedeten sich die Spieler freundschaftlich voneinander und waren sich mit ihren Eltern einig: So macht Fußball Freude .

Folgende Spieler der Trainer Hayati Koyuncu und Andre Müller waren dabei: Veseli, Drion; Kolukisa, Emir; Alo, Murat; Cesir, Eliah; Runov, Egor; Veseli, Rion; Koyuncu, Enes; Dangallaj, Elfatin; Frank, Alexander; Müller, Bent; Werner, Elias Liron; Karabel, Serhat; Bode, Nikolas: Hussein, Moussa; Stein, Giorgio-Julius; Elmali, Eren; El Moussati, Youssef; Hufnagel, David; Awada, Hassan; Dauer, Frederik Maximilian; Just, Christopher

Fotos: SV06 Holzminden

Freitag, 04. Oktober 2019 08:27 Uhr

Apelern (r). Am Mittwoch, den 02.10.19 ging es für das U 19 Team von Trainer Christian Föckel und Betreuer Merdan Fekovic über den Deister: Gastgeber in der Bezirksliga Staffel 3 war in Apelern die Mannschaft von Deister United, eine Spielgemeinschaft aus Apelern, Rodenberg und Lauenau. Da einige Leistungsträger verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen, traten auch Spieler aus der U 17 die Reise in den Nachbarkreis mit an.

Als das Spiel um 19:00 Uhr angepfiffen wurde, waren auch zahlreiche Eltern im Holzmindener Fanblock angekommen und hofften auf ein erwärmendes Spiel, da die äußeren Bedingungen wenig einladend waren. Das Team um Kapitän Malek Bero fand gut ins Spiel und kombinierte gefällig bis zum gegnerischen Strafraum, sodass Hoffnung im blau-weißen Fanblock aufkeimte. Wie aus dem Nichts fiel in der 14. Minute das 1:0 für Deister United. Nach einem Freistoß wirkte die Abwehr um Keeper Florian Nolde mehr als unsortiert und der Stürmer konnte ungehindert vollenden. Der SV ließ sich nicht beeindrucken und drängte auf den Ausgleich. Zwei Chancen von Paul Kösel konnten jedoch nicht in Tore umgewandelt werden. Zunächst scheiterte er in der 17. Minute mit einem sehenswerten Volleyschuß aus 25 Metern am Torwart – drei Minuten später wäre bei konsequenterer Chancenverwertung der Ausgleich möglich gewesen. Im Gegenzug fiel dann prompt das 2:0. Eine Flanke nahm der Stürmer 20 Meter vor dem Tor gekonnt mit der Brust an und verwandelte anschließend den Volleyschuß im linken Eck – ein Traumtor.

Leider war jetzt kein Aufbäumen des SV 06 erkennbar. Die Zuspiele waren oftmals überhastet und unkontrolliert und auch das Zweikampfverhalten ließ zu wünschen übrig. In der 31. Minute verfehlte Paul Kösel nach einem Distanzfreistoß das Tor nur knapp. Das sollte die letzte Chance für die Gäste in der 1. Halbzeit gewesen sein – der Spielfluß war gänzlich verlorengegangen. Zu allem Überfluß führten individuelle Fehler in der 37. und 38. Minute zu den Toren 3 und 4 für den Gastgeber, der sogar eine Ecke direkt verwandelte.

Die Kabinenansprache von Coach Christian Föckel war kurz und prägnant – nach 7 Minuten stand das Team wieder auf dem Rasen. Die Hoffnung im Holzmindener Fanblock war weiterhin vorhanden – man erinnerte sich an Profispiele, wo ein derartiger Rückstand noch aufgeholt werden konnte. In der 55. Minute waren jedoch alle Träume ausgeträumt. Wieder spazierte der Gastgeber ungehindert durchs Mittefeld und wurde auch im Strafraum nicht angegriffen. Das 5:0 war die logische Konsequenz. In der 70. Minute bot sich wenigstens die Chance zum Ehrentreffer. Nach einem Foulspiel an Lennard Ebert zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Alper Akdemir schoß jedoch so unplatziert, dass der Torwart keine Mühe hatte, den Ball abzuwehren. Die Szene war symptomatisch für das Spiel der U 19 am heutigen Tag.

Für das Team des SV war dies ein gebrauchter Tag- der Coach bemängelte im Nachgang auch die zu großen Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. „Das hatten wir ganz anders besprochen“, stellte er nach Abpfiff fest. Aber für unsere junge U 19 heißt es jetzt: Mund abwischen, positive Ansätze aus dem Spiel (einige, wenige gab es) mitnehmen und Vorbereitung auf das nächste Spiel. Am 26.1019 ist um 16:00 Uhr im Heimspiel die JSG Halvestorf / TC Hameln zu Gast, die bisher noch keinen Pluspunkt erzielt hat. Hier können die Fans wieder auf Fußball mit Leidenschaft hoffen.

Für den SV 06 Holzminden kamen zum Einsatz: Nolde, Florian; Yilmaz, Baris; Horrer, Jonas; Murgia, Emre-Francesco; Rindler, Max; Akdemir, Alper; Bero, Malek; Kösel, Paul; Lowitzki, Maurice; Walden, Thierry; Elwayss, Ayman; Knaub, Artur; Finkmann, Henrik; Ebert, Lennard;Sagir, Kerim

Foto: mm

Montag, 30. September 2019 06:54 Uhr

Hannover/Holzminden (r). Nach einer taktisch und kämpferisch starken Leistung kehrten die Landesligajunioren des SV 06 mit einer 2:1-Niederlage und ohne Punkte vom Gastspiel beim favorisierten HSC Hannover zurück. Der Tabellenzweite aus der Landeshauptstadt hat zwar weite Teile des Spiels dominiert und auch die besseren Torchancen herausgespielt, beide HSC-Tore waren jedoch vermeidbar und durch individuelle Fehler begünstigt, eventuell auch aufgrund des ungewohnten Kunstrasenplatzes.

Holzminden stand von Beginn an kompakt und ließ Hannover in der eigenen Hälfte spielen, um ab der Mittellinie energisch zu attackieren. So gelang es Hannover nicht, mit Kombinationsspiel in den Strafraum von SV-Keeper Luan Rama zu gelangen. Hannover hatte bis zur 20. Minute lediglich zwei Fernschüsse und eine Direktabnahme nach einer Ecke zu verzeichnen, die jedoch alle das Tor weit verfehlten. Die einzige Tormöglichkeit des SV 06 Holzminden ergab sich nach einem Freistoß von Kapitän Lennard Ebert, an dem Pascal Bachmann knapp vorbeilief.

In der 23. Minute fiel dann der unnötige Führungstreffer für den HSC. Holzminden ging am eigenen Strafraum ins Dribbling, verlor den Ball und Hannovers Flügelspieler Niclas Andräe zog direkt ins lange Eck ab. Luan Rama hatte keine Chance, da er sich fürs Passspiel angeboten hatte und das Tor nicht abdeckte. Keine zwei Minuten später fasste sich dann Lennard Ebert ein Herz. Nach Ballgewinn im Mittelfeld ließ er drei Gegenspieler aussteigen und zog aus 20 Metern kraftvoll ab, der Ball landete unhaltbar im kurzen Winkel zum nicht unverdienten Pausenstand von 1:1.

In der Halbzeit wechselte Trainer Sören Eilers zweimal und Holzminden kam mit Beginn der zweiten Spielhälfte unter Druck. Der HSC griff schon am Holzmindener Strafraum an und hatte nach Abwehrfehlern zwei gute Torgelegenheiten. In der 52. Minute musste dann Luan Rama Kopf und Kragen riskieren, um Hannovers Torschützen zum 1:0 im Strafraum zu stoppen. In der 57. Minute war Rama dann aber machtlos. Hannovers Cemal Yilmaz hatte nach tollem Dribbling nach links abgelegt und Tobias Mooser erzielte mit einem strammen Schuss aus 18 Metern die erneute Führung für die Heimmannschaft. In den Folgeminuten hätte Hannover die Führung noch ausbauen können, aber die Latte rettete ebenso für Holzminden wie auch die Nachlässigkeit der Hannoveraner Stürmer, die in der 67. Minute nach toller Kombination über außen das leere Tor verfehlten.

In den Schlussminuten warf Holzminden alles nach vorne und setzte Hannover unter Druck, konnte sich aber keine klare Tormöglichkeit erspielen. Somit blieb es bei einer zwar knappen aber auch verdienten Auswärtsniederlage gegen einen der Meisterschaftsfavoriten. Die Leistung macht aber Mut für die kommenden schweren Spiele. Das Spiel am Samstag gegen den Tabellendritten aus Havelse fiel wegen Unbespielbarkeit der Plätze in Holzminden aus, somit findet das nächste Spiel der Mannschaft erst am 26.10.2019 um 14.00 Uhr gegen die JSG Wunstorf/Hagenburg statt. Dieses Spiel muss unbedingt gewonnen werden, damit der Anschluß an die Nichtabstiegsplätze gehalten wird.

Luan Rama - Marlon Djak, Kerim Sagir, Magnus Hille - Anes Fekovic (41. Malek Omairat), Tim Schönemann (41. Jannik Denecke), Lennard Ebert, Joshua Brüning - Davit Tchabashvili (60. Mir Tursun), Pascal Bachmann, David Liebrecht

Fotos: SV06 Holzminden

Überregional
Donnerstag, 10. Oktober 2019 18:13 Uhr
Benefizspiel: Brakel siegt gegen Paderborns Perspektivmannschaft
Sonntag, 06. Oktober 2019 10:39 Uhr

Duingen (r). Vor dem Heimspiel der neu gemeldeten Duinger Altherren-Mannschaft gegen die SG Freden/Hörsum sprach Duingens Fussballspartenleiter Dieter Rinne den großzügigen Sponsoren seinen herzlichen Dank aus.

Denn Monika Meckel (Geschäftsführerin bei Taxi Ruf Kassner, obere Reihe 2.v.r.), Hiltrud Bollmann (Pflegedienstleitung bei Provetus Seniorenpflege, obere Reihe 5. v. r.) und Joachim Zucher (obere Reihe, rechts) hatten durch ihre finanzielle Unterstützung maßgeblichen Anteil daran, dass die Duinger Alt-Herrenmannschaft mit neuen Trikots und Trainingsanzügen ausgestattet werden konnte.

Leider brachte das Foto mit den Sponsoren vor dem Spiel kein Glück - der DSC verlor unnötig mit 2:5 gegen Freden/Hörsum.

Foto: Marcel Runge

Dienstag, 24. September 2019 06:54 Uhr

Brakel (red). Vor drei Monaten erhielt der Nachbarkreis Höxter eine Schock-Nachricht. Der Brakeler Erdogan Acar, welcher jahrelang zu den besten Spielern des Kreises Höxter gezählt wurde, war beim Sponsoren-Cup des SC Paderborn auf dem Platz zusammengebrochen. Die Wiederbelebungsversuche verliefen ins Leere, sodass er im Alter von nur 41 Jahren noch auf dem Fußballfeld verstarb und seine Ehefrau und zwei Kinder hinterlässt.

Der Bundesligist SC Paderborn zeigt Herz und möchte der Familie des verstorbenen Fußballers mit einem Benefizspiel helfen. So kommt die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgardt am Mittwoch, den 09. Oktober in den Kreis Höxter und trifft auf Acars Ex-Verein, den Landesligisten Spvg. 20 Brakel. Die Idee dieser Aktion hatte Thomas Sagel, der exakt am 9. Oktober seinen 56. Geburtstag feiert. Er kennt Acar als Mitarbeiter, Fußballer und Trainer. Aktuell ist der Ex-Zweitligaspieler auch im Aufsichtsrat des SC Paderborn tätig.

„Es gab erst die Überlegungen, dass das Spiel gegen den TuS Erkeln oder TiG Brakel stattfinden soll. Doch der SC Paderborn wollte einen höherklassigen Gegner. Wir mit der Spvg. 20 Brakel sind natürlich sofort bereit und wollen mithelfen“, sagt Brakels Vorsitzender Hans-Jörg Koch, der sich zudem freut, dass der SC Paderborn seine Mannschaft "kostenlos" zur Verfügung stellt, um der Familie, der die kompletten Einnahmen zu Gute kommen, zu helfen.

Anstoß ist um 18.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Brakel. Der Eintritt soll bei zehn Euro pro Person liegen – Ermäßigungen sind auch geplant.

Foto: mm

 

Montag, 16. September 2019 16:27 Uhr

Betheln (mm). Wenn Fußballfans einen Geißbock sehen, dann denken sie schnell an das Maskottchen "Hennes" vom Bundesligisten 1. FC Köln. Doch was macht ein Geißbock bei einem Spiel der Hildesheimer 1. Kreisklasse Staffel B? Diese Frage stellten sich am gestrigen Sonntagnachmittag wohl alle Beteiligten beim Punktspiel zwischen dem SV Betheln-Eddinghausen und dem TSV Föhrste, welches der Kreisligaabsteiger aus Föhrste souverän mit 5:0 für sich entschieden hat.

Der Höhepunkt des Spiels ereignete sich in den ersten Minuten des Spiels, als der Geißbock seinem Besitzer enteilt war und sich für eine zeitlang auf dem Spielfeld aufhielt. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt. Der Besitzer und sein Geißbock hielten sich bis zum Schluss des Spiels weiter auf dem Sportplatz auf, ehe sie sich nach dem Abpfiff auf den Heimweg machten.

Foto: Markus Binnewies

Mittwoch, 21. August 2019 19:23 Uhr

Wallensen (r). Zum vierten Mal ist die 96-Fußballschule am kommenden Wochenende vom 23. bis 25. August mit seinem Trainerteam auf dem Vereinsgelände des WTW Wallensen in Thüste zu Gast, um dort mit vielen begeisterten Kindern zwischen 6 und 14 Jahren gemeinsam zu trainieren. Cheftrainer Torsten Bartsch achtet mit der Leitung der 96-Fußballschule besonders auf die Qualität, so sind neben ehemaligen Fußballprofis auch weitere lizensierte Jugendtrainer im Team dabei.

Für das Camp beim WTW Wallensen sind neben Cheftrainer Torsten Bartsch auch die erfahrenen Trainer Oliver Stoecking, Christian Sackewitz, Lennart Mauritz und Dieter Schlindwein vorgesehen. Für die Kids ist dabei besonders interessant, dass mit Stoecking, Sackewitz und Schlindwein gleich drei ehemalige Fußballprofis dabei sind. Oliver Stoecking gehörte 1985 zu der legendären Aufstiegsmannschaft von Hannover 96 und spielte später auch noch für weitere Vereine in und um Hannover. Christian Sackewitz trat für mehrere Profivereine wie Arminia Bielefeld, Bayer Leverkusen, Bayer Uerdingen oder Hertha BSC gegen den Ball. Neben vielen Bundesligaeinsätzen wurde er 1979/80 auch Torschützenkönig der 2. Liga mit gleich 35 Toren. Dieter Schlindwein wurde in Fußballerkreisen wegen seines robusten Einsatzes auch „Eisen-Dieter“ genannt. Der früher für Waldhof Mannheim, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt oder FC St. Pauli spielende Verteidiger kam in der 1. und 2. Liga auf zusammen rund 400 Profi-Spiele. Mit Lennart Mauritz ist zudem ein sehr erfahrener Jugendtrainer dabei, der schon seit 2012 bei der 96-Fußballschule dabei und bei den Kids immer besonders beliebt ist.

Knapp fünfzig Kinder haben sich für das Wochenend-Fußballcamp beim WTW Wallensen vom 23. bis 25. August schon angemeldet und bis zum Beginn sind Anmeldungen online auch noch möglich. Bereits bei den ersten drei Besuchen der 96-Fußballschule beim WTW Wallensen war das Camp jeweils schon sehr gut besucht. Die stellvertretende Jugendleiterin und Chef-Organisatorin des Wochenendes Jessica Sommerey sieht den Erfolg in den Wochenenden neben den engagierten Trainern auch bei ihrem Orga-Team.

Dieses hat sich auch für dieses Fußballcamp vom Freitag, den 23. August bis Sonntag, den 25. August wieder ein attraktives Rahmenprogramm überlegt. So ist das ganze Wochenende eine Hüpfburg vor Ort und auch Slushy-Eis, eine Tombola, Stockschießen sowie zusätzlich am Sonntag eine Fußball-Dartscheibe als Unterhaltung geplant. Zusätzlich gibt es natürlich wieder viele Leckereien vom Grill, Pommes oder am Samstag auch eine große Kaffeestube. „Neben den jungen Teilnehmern sind natürlich auch Angehörige oder sonstige Besucher auf dem Vereinsgelände herzlich willkommen“, erklärt Jessica Sommerey vom Orga-Team.

Gestartet wird das Camp am Freitag, den 23. August um 15.30 Uhr mit der Begrüßung, ehe schon die erste Trainingseinheit folgt. Am Samstag, den 24. August folgen zwei Trainingseinheiten und ein Rahmenprogramm, ehe am Sonntag, den 25. August die vierte Trainingseinheit mit der folgenden Siegerehrung und Verabschiedung den Schlusspunkt eines aufregenden Wochenendes bietet. In der Anmeldegebühr von 99,96 Euro ist zudem wieder eine Original-Trainingsausrüstung der 96-Fußballschule, Getränke und Trinkflasche, ein Ticket-Gutschein für ein 96-Heimspiel, Erinnerungsmedaillen und Urkunde mit Foto sowie die Chance auf kleine Gewinne bei Wettbewerben enthalten. Freuen können sich die Kids dabei schon auf das neue Fußballschule-Trikot des neuen Trikotpartners Macron, der weltweit noch mehr als 70 andere Fußballvereine wie etwa Lazio Rom oder Sporting Lissabon unter Vertrag hat.

Eine Anmeldung zu der 96-Fußballschule beim WTW Wallensen ist möglich unter https://fussballschule.hannover96.de/de/portal/events/1005-wtw-wallensen/bookings/e71bb4d4db26c5b4114b40bb19953169/participants/edit. Einen großen Dank spricht Jessica Sommerey vor allem den Sponsoren aus, ohne die so eine Veranstaltung nicht möglich wäre. Der Besuch der 96-Fußballschule beim WTW Wallensen wird durch die Firmen Elektro Roloff, Malermeister Christoph Pommerening, Taxi Engelhard und Dachdeckerei Walter Hölscher gesponsert. Bei der Tombola gibt es unter anderem auch attraktive Gewinne, die etwa durch die Firma Wintec aus Hameln oder aber vom Rasti-Land gesponsert werden.

Foto: Göke

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