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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Samstag, 23. Januar 2021 11:02 Uhr
Erneute Verlängerung: Michael Ahlers und VfL Dielmissen gehen ins 6. Jahr
Freitag, 22. Januar 2021 17:13 Uhr

Kirchbrak (mm). Heute wollen wir gemeinsam mit Euch auf ein weiteres Kreispokalfinale zurückgeblicken. Auf dem Kirchbraker Sportplatz kam es am 05.06.2017 zum Duell zwischen dem TSV Kirchbrak und dem FC 08 Boffzen.

Wie das Spiel ausgegangen ist, seht ihr in unserer Video-Zusammenfassung:

Kreispokalfinale: TSV Kirchbrak - FC 08 Boffzen

Heute wollen wir gemeinsam mit Euch auf ein weiteres Kreispokalfinale zurückgeblicken. Auf dem Kirchbraker Sportplatz kam es am 05.06.2017 zum Duell zwischen dem TSV Kirchbrak von 1913 e. V. und dem FC 08 Boffzen. Wie das Spiel ausgegangen ist, seht ihr in unserer Video-Zusammenfassung:

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Freitag, 22. Januar 2021
Mittwoch, 20. Januar 2021 18:07 Uhr

Pegestorf (mm). Ein weiteres Kreisligaspiel fand am 11.10.2015 in Pegestorf statt. Dort kam es zum Nachbarschaftsduell zwischen dem heimischen TSV Pegestorf und der SG Wesertal.

Wie das Spiel ausgegangen ist, seht ihr in unserer Video-Zusammenfassung:

Kreisliga: TSV Pegestorf - SG Wesertal

Ein weiteres Kreisligaspiel fand am 11.10.2015 in Pegestorf statt. Dort kam es zum Nachbarschaftsduell zwischen dem heimischen TSV Pegestorf und der SG Wesertal. Wie das Spiel ausgegangen ist, seht ihr in unserer Video-Zusammenfassung:

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Mittwoch, 20. Januar 2021
Dienstag, 19. Januar 2021 12:55 Uhr

Eschershausen (mm). Der Kreisligist MTSV Eschershausen kann in der Winterpause zwei Neuzugänge bekannt geben. Vom FC Stadtoldendorf kehrt Özgür Tuzun in die Raabestadt zurück. Tuzun kam in der Saison 2019/2020 in der Bezirksliga zum Einsatz. Nach einer fußballerischen Pause möchte Tuzun nun wieder für seinen Heimatverein spielen. Zudem schloss sich Ion Isac den Raabestädtern an.

„Wir freuen uns sehr, dass uns Özgür seine Zusage gegeben hat. Es ist immer gut, wenn Spieler zu ihren Heimatvereinen zurückkehren. Özgür ist variabel einsetzbar. Wir hoffen, dass er nach seiner Pause schnell wieder fit wird und uns beim Re-Start zur Verfügung stehen kann“, freut sich das MTSV-Spielertrainerduo Alexander Leidner und Michael Müller auf den Rückkehrer.

„Für mich war klar, dass ich irgendwann zurück nach Eschershausen wechseln werde – das hatte ich bei meinem Wechsel nach Stadtoldendorf auch schon dem Fußball-Abteilungsleiter Andreas Pohsner angekündigt. Der MTSV Eschershausen ist mein Heimatverein, hier habe ich das Fußballspielen gelernt. Nach ein paar Gesprächen wußte ich, dass der Zeitpunkt für die Rückkehr gekommen ist“, begründet Özgür Tuzun seine Entscheidung in die Raabestadt zurückzukehren.

Dank MTSV-Spieler Benjamin Rohrbeck steht nun auch die Verpflichtung des neu nach Eschershausen gezogenen Ion Isac fest. "Ion war bereits im Frühjahr 2020 bei uns beim Training. Wir freuen uns auf einen quirligen Spieler, der sowohl im Zentrum als auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden kann", so das Trainerduo Leidner/Müller abschließend.

Collage: mm

Montag, 18. Januar 2021 17:28 Uhr

Barsinghausen (mm). Nun ist auch der 3. NFV-eFootball-Cup Geschichte. Der neue Niedersachsenmeister kommt von der SG Lenglern/Harste aus dem Kreis Göttingen. Für den NFV-Kreis Holzminden waren der Kreismeister TSV Holenberg und Vize-Kreismeister VfR Hehlen dabei. Beide Teams durften sich über ein Freilos in der ersten Runde freuen und schieden schließlich in der zweiten Runde aus.

Anders als im Vorjahr, als fast 1.000 Zuschauer das Gamer-Spektakel in der hannoverschen Swiss Life Hall verfolgten, fand der 3. eFootball-Cup in diesem Jahr ausschließlich online statt. Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage war der Modus des NFV-eFootball-Cups angepasst worden. Aus Infektionsschutzgründen und in Folge der behördlichen Auflagen dürfen sich derzeit maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Diese maßen sich mit insgesamt 55 Teams an der PlayStation 4 im Spiel „FIFA 21“ digital mit ihren jeweiligen Gegnern und ermittelten im 1 vs 1-Modus das Team, das in die nächste Runde einzog. Gewonnen hatte die Mannschaft, die bei maximal drei Einzelspielen zuerst zwei Partien für sich entschieden hatte.

TSV Holenberg

Der TSV Holenberg bekam es in der zweiten Runde mit dem SV Degersen aus der Region Hannover zutun, der eine eigene eSport-Abteilung hat.

Im ersten Spiel spielte Robin Dreyer für den TSV. In einem hochklassigen Spiel schenkten sich beide Teams nichts. Nach einem 0:1-Rückstand glich Dreyer mit 1:1 aus, ging aber dennoch mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Im zweiten Durchgang gelang Dreyer zunächst der Ausgleich, ehe er das Spiel mit dem Tor zum 3:2 drehte. Kurz vor Schluss glich Degersen aus, sodass die Partie mit 3:3 endete. Im Entscheidungsspiel erzielte Degersen das Golden Goal, womit Holenberg die erste Partie verloren hat.

Tim Tillner ging als zweiter Holenberger Spieler an den Start und war somit unter Zugzwang. Tillner kam gut ins Spiel und ging früh mit 1:0 in Führung. Diesen Spielstand glich Degersen aus, sodass die Mannschaften mit dem Spielstand von 1:1 in die Pause gingen. Das Duell auf Augenhöhe wurde in der 75. Spielminute entschieden. Degersen erzielte das 2:1 und brachte den Sieg über die Bühne. Somit war der TSV Holenberg gegen einen starken Gegner früh ausgeschieden. Der SV Degersen schaffte es bis ins Viertelfinale und musste dort die Segel streichen.

VfR Hehlen

Auf den VfR Hehlen wartete bereits in Runde zwei ein sehr starker Gegner. Eintracht Cuxhaven II zeigte den Hehlenern Justin Höhnisch (2:8) und Jan Keßler (1:4) deutlich die Grenzen auf. Die Cuxhavener spielten ein starkes Turnier und landeten in der Endabrechnung auf dem dritten Rang, was deutlich zeigt, dass die Eintracht aus Cuxhaven auch für einige andere Mannschaften zum Stolperstein geworden ist.

Foto: NFV

Samstag, 16. Januar 2021 12:08 Uhr

Barsinghausen (mm). Am heutigen Samstag findet der 3. NFV-eFootball-Cup statt. Für die Niedersachsenmeisterschaft an der Playstation 4 haben sich der VfR Hehlen und der TSV Holenberg qualifiziert. Als Spieler sind für den TSV Holenberg Robin Dreyer, Marvin Wessel und Tim Tillner gemeldet. Justin Höhnisch, Ralf Pister, Jan Keßler und Patrick Ahlers bilden das Hehlener Spieler-Quartett.

SPIELPLAN

TSV Holenberg

1. Runde: Freilos

2. Runde: SV Degersen gegen TSV Holenberg

1. Spiel: 4:3 (3:3) nach Golden Goal (Robin Dreyer)

2. Spiel: 2:1 (Tim Tillner)

Der SV Degersen holt zwei Siege. TSV Holenberg ist somit in der 2. Runde ausgeschieden.

VfR Hehlen

1. Runde: Freilos

2. Runde: Eintracht Cuxhaven II gegen VfR Hehlen

1. Spiel: 8:2 (Justin Höhnisch)

2. Spiel: 4:1 (Jan Keßler)

Eintracht Cuxhaven feiert zwei Siege. Der VfR Hehlen ist somit in der 2. Runde ausgeschieden.

Collage: mm

Freitag, 15. Januar 2021 16:23 Uhr

Barsinghausen (r). Wer wird Nachfolger der niedersächsischen Konsolen-Könige von der SG Wehrstedt/Salzdetfurth (Hildesheim), Niko Jurkschat und Luca Schulze? Diese Frage wird am morgigen Samstag, 16. Januar, von 12 bis ca. 19.30 Uhr beantwortet, wenn mit 57 Teams der 3. NFV-eFootball-Cup ausgetragen wird. Doch anders als im Vorjahr, als fast 1.000 Zuschauer das Gamer-Spektakel in der hannoverschen Swiss Life Hall verfolgten, findet der eFootball-Cup in diesem Jahr ausschließlich online statt.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage ist der Modus des NFV-eFootball-Cups angepasst worden. Aus Infektionsschutzgründen und in Folge der behördlichen Auflagen dürfen sich derzeit maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Diese messen sich an der PlayStation 4 im Spiel „FIFA 21“ digital mit ihren jeweiligen Gegnern und ermitteln im 1 vs1-Modus das Team, das in die nächste Runde einzieht. Gewonnen hat die Mannschaft, die bei maximal drei Einzelspielen zuerst zwei Partien für sich entschieden hat.

Das Team, das nach insgesamt sechs K.o.-Runden den NFV-eFootball-Thron besteigt, qualifiziert sich für den DFB-ePokal, dessen Vorrunde am 18./19. Februar ausgetragen wird. Außerdem gewinnt der neue niedersächsische eFootball-Meister ein Trainingslager für 20 Personen im Barsinghäuser Sporthotel Fuchsbachtal. Platz 2 ist mit einem Adidas-Gutschein für Teamsportbekleidung im Wert von 750 Euro dotiert und für das drittplatzierte Team gibt es 20 Derbystarbälle.

Im Zeitraum von Mitte November 2020 bis Mitte Januar 2021 hatten rund 650 Mannschaften in 29 von 33 NFV-Kreisen an Kreispokalturnieren teilgenommen, die als Qualifikation für den eFootball-Cup des NFV ausgespielt wurden.

Folgende Teams haben sich für das NFV-Turnier qualifiziert:

Kreis Braunschweig: SC Rot-Weiß Volkmarode, SG Watenbüttel/Völkenrode

Kreis Gifhorn: 1. FC Wedelheine, VfR Wilsche-Neubokel

Kreis Helmstedt: FC Heeseberg, TSV Grasleben

Kreis Northeim-Einbeck: nicht gemeldet

Kreis Peine: VfB Peine 2, TSV Denstorf

Kreis Wolfsburg: SV Nordsteimke, VfB Fallersleben

Kreis Nordharz: SV Innerstetal, FC Seesen

Kreis Göttingen-Osterode: SC Hainberg 1980, SG Lenglern/Harste

Kreis Diepholz: JSG Sulingen, TSG Seckenhausen-Fahrenhorst

Kreis Hameln-Pyrmont: Blau-Weiß Salzhemmendorf, SV Azadi Hameln

Kreis Region Hannover: SV Degersen, Hannoverscher Sport-Club

Kreis Hildesheim: FSV Algermissen, VfL Nordstemmen

Kreis Holzminden: VfR Hehlen, TSV Holenberg 2

Kreis Nienburg: TSV Eystrup, SC Hassbergen

Kreis Schaumburg: MTV Rehren A/R 1

Kreis Celle: nicht gemeldet

Kreis Cuxhaven: FC Eintracht Cuxhaven, FC Eintracht Cuxhaven II

Kreis Heidekreis: SC Tewel, MTV Soltau

Kreis Harburg: nicht gemeldet

Kreis Osterholz: ASV Ihlpohl I, 1. FC Osterholz-Scharmbeck

Kreis Rotenburg: TV Stemmen, SV Viktoria Oldendorf

Kreis Stade: SV Drochtersen/Assel, VfL Güldenstern Stade

Kreis Verden: SV Vorwärts Hülsen, TSV Bierden

Kreis Heide-Wendland: TuS Barendorf, SV Germania Ripdorf

Kreis Grafschaft Bentheim: SV Union Emlichheim, SV Vorwärts Nordhorn

Kreis Cloppenburg: DJK Elsten, SV Bösel

Kreis Emsland: nicht gemeldet

Kreis Osnabrück-Stadt/Land: TuS Eintracht Rulle, Ballsport Eversburg

Kreis Vechta: SC SW Bakum, RW Damme

Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst: Borussia Delmenhorst 2, GW Kleinkneten

Kreis Ostfriesland: VfL Fortuna Veenhusen, JFV Leer

Kreis Jade-Weser-Hunte: VfB Oldenburg, TuS Elsfleth

Titelverteidiger: SG Wehrstedt/Salzdetfurth (Kreis Hildesheim)

Collage: mm

Freitag, 15. Januar 2021 14:55 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Erfreulicherweise konnte der NFV-Kreis Holzminden am gestrigen Donnerstagabend seine eFootball-Kreismeisterschaft online durchführen. So konnten mit dem alten und neuen Kreismeister TSV Holenberg und dem alten und Vizekreismeister VfR Hehlen die beiden Teilnehmer für den morgigen 3. NFV-eFootball-Cup ermittelt werden. "Die Durchführung des Turniers hat in Zusammenarbeit mit dem NFV gut geklappt. Mit Holenberg und Hehlen haben wir zwei Mannschaften, die uns bei der Niedersachsenmeisterschaft gut vertreten werden", ist sich eFootball-Beauftragte Melanie Klowat sicher.

Lenne scheidet in der 1. Runde aus

Da sich insgesamt 15 Mannschaften angemeldet hatten und gleich im K.O.-Modus gespielt werden sollte, blieb mit dem MTSV Eschershausen I eine Mannschaft übrig, welche ein Freilos für die erste Runde bekam und somit schon als Teilnehmer der zweiten Runde feststand. In der ersten Runde standen sich mit dem TSV Lenne I und dem VfR Hehlen I gleich der Vorjahresdritte und -zweite gegenüber, sodass ein Favorit bereits nach der ersten Runde ausscheiden sollte. Der VfR Hehlen präsentierte sich in guter Form und setzte sich durch, was das frühe Ausscheiden für den TSV Lenne bedeutete.

Die beiden Holenberger Mannschaften, die im Vorjahr auf dem ersten und vierten Rang gelandet sind, kamen weiter. Für ein Ausrufezeichen sorgte der SV06 Holzminden, indem er beide Partien gegen den Nachbarn aus Bevern mit jeweils 8:0 für sich entschied. Komplettiert wurde die zweite Runde durch den VfR Hehlen II, den TuSpo Grünenplan und den SCM Bodenwerder.

In der zweiten Runde wurden die Unterschiede zwischen den Gegnern deutlicher. Der MTSV Eschershausen setzte sich ohne Probleme gegen den VfR Hehlen II durch. Der TSV Holenberg II war nach dem beachtlichen Startergebnis des SV06 Holzminden gewarnt, doch behielt mit einem Zwei-Tore-Unterschied die Oberhand über das Geschehen. Der VfR Hehlen I fuhr einen Derbysieg gegen den SCM Bodenwerder ein und der TSV Holenberg gewann das Bezirksliga-Duell gegen den TuSpo Grünenplan.

Hehlen zittert sich ins Finale

Im ersten Halbfinale standen sich der MTSV Eschershausen und der TSV Holenberg II gegenüber. Die Holenberger hatten in dieser Partie keine Mühen sich gegen die Raabestädter durchzusetzen. Der Ausgang des zweiten Halbfinals war hingegen wesentlich enger. Der VfR Hehlen und der TSV Holenberg I schenkten sich nichts. Ein Duell entschied Hehlen mit 3:1 für sich, während das andere, parallel stattgefundene Spiel mit 2:1 für Holenberg endete. Somit musste das Torverhältnis über den Einzug ins Endspiel entscheiden. Und dies sprach für den VfR Hehlen! Die Titelverteidiger Robin Dreyer und Lennart Homeyer waren somit im Halbfinale ausgeschieden.

Jubel im Wohnzimmer: Abwehr-Recke Tim Tillner erzielt das Golden Goal

Holenbergs Marvin Wessel gegen Hehlens Justin Höhnisch und Holenbergs Tim Tillner gegen Hehlens Ralf Pister - so hießen die Finalspiele. Das Duell Wessel/Höhnisch begann etwas früher. Es standen sich mit Paris Saint-Germain (Höhnisch) und Manchester City (Wessel) zwei Spitzenmannschaften gegenüber. Hehlens Höhnisch erwischte den besseren Start und traf zum frühen 1:0. Diesen Spielstand konnte Wessel schnell wieder ausgleichen. Zur Halbzeit führte Hehlen mit 2:1. Und dann bekam Wessel einen Strafstoß zugesprochen, welchen er in die Mitte des Tores platzierte und damit am PSG-Keeper scheiterte.

Im Duell zwischen Tillner/Pister, oder besser gesagt OSC Lille gegen Hannover 96, ging es hin und her. Zur Halbzeit stand es 3:3, sodass der VfR bereits auf Titelkurs war. Justin Höhnisch siegte gegen Marvin Wessel schließlich auch mit 3:1! Erst zum Ende der Begegnung drehte Tim Tillner gegen Ralf Pister richtig auf und siegte mit 5:3. Somit waren beide Mannschaften punkt-und torgleich, was zur Folge hatte, dass ein Entscheidungsspiel ausgetragen werden musste. Für dieses Entscheidungsspiel hatten beide Teams freie Spielerauswahl und das erste Tor sollte entscheiden. In diesem Entscheidungsspiel traten mit Tim Tillner und Justin Höhnisch die beiden Sieger der vorherigen Spiele gegeneinader an. In der zehnten Spielminute spielte Tillner einen Offensivmann des OSC Lille frei, welcher zur Titelverteidigung für den TSV Holenberg eingenetzt hat.

"Der Jubel war natürlich groß. Besonders schön ist, dass wir die Kreismeisterschaft nicht für uns, sondern für den Verein geholt haben", freute sich Tim Tillner über die erneute Kreismeisterschaft für den TSV Holenberg.

Bild: NFV

Donnerstag, 14. Januar 2021 17:50 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Um 18 Uhr ist es soweit. Die zweite eFootball-Kreismeisterschaft des NFV-Kreises Holzminden findet "ONLINE" statt. In diesem Jahr nehmen zehn Vereine mit insgesamt 15 Mannschaften teil, von denen zwei Teams am kommenden Samstag bei der Niedersachsenmeisterschaft dabei sein werden.

Modus

Es wird durchgängig im K.O.-Modus gespielt. Es gibt zwei Spiele (im Modus 1 gegen 1) je Runde. Das Team, welches mehr Siege aus den beiden Spielen holt, gewinnt und zieht in die nächste Runde ein. Holen beide Mannschaften gleich viele Siege aus den beiden Spielen, gewinnt das Team mit dem besseren Torverhältnis. Sind beide Mannschaften auch bei diesem Wert ausgeglichen, gibt es ein Entscheidungsspiel. Im Entscheidungsspiel besteht erneut freie Teamwahl. Das erste Tor entscheidet. Das Gesamtergebnis ergibt sich aus maximal drei Spielen.

Teilnehmende Teams (15):

MTSV Eschershausen I, MTSV Eschershausen II, TSV Kirchbrak, SCM Bodenwerder, VfR Hehlen I, VfR Hehlen II, TuSpo Grünenplan, SV06 Holzminden, TSV Lenne I, TSV Lenne II, TSV Holenberg, TSV Holenberg II, MTV Bevern, MTV Bevern II, VfR Deensen

SPIELPLAN

Runde 1 (18:00 Uhr):

1. Spiel: VfR Hehlen II - MTSV Eschershausen II 9:2 (6:1 und 3:1)

2. Spiel: MTV Bevern I - TSV Holenberg II 2:4 (1:2 und 1:2)

3. Spiel: MTV Bevern II - SV06 Holzminden 0:16 (0:8 und 0:8)

4. Spiel: VfR Deensen - SCM Bodenwerder 2:4 (2:1 und 0:3)

5. Spiel: TSV Lenne I - VfR Hehlen I 2:6 (1:4 und 1:2)

6. Spiel: TSV Kirchbrak - TSV Holenberg I 1:3 (0:0 und 1:3)

7. Spiel: TSV Lenne II - TuSpo Grünenplan 4:5 (3:1 und 1:4)

Freilos: MTSV Eschershausen

Runde 2 (18:30 Uhr):

8. Spiel: MTSV Eschershausen I gegen VfR Hehlen II 8:4 (4:2 und 4:2)

9. Spiel: TSV Holenberg II gegen SV06 Holzminden 4:2 (3:2 und 1:0)

10. Spiel: SCM Bodenwerder gegen VfR Hehlen I 4:8 (0:3 und 4:5)

11. Spiel: TSV Holenberg I gegen TuSpo Grünenplan 5:3 (1:1 und 4:2)

Halbfinale (19:00 Uhr):

12. Spiel: MTSV Eschershausen gegen TSV Holenberg II 0:8 (0:4 und 0:4)

13. Spiel: VfR Hehlen I gegen TSV Holenberg I 4:3 (3:1 und 1:2)

Finale (19:30 Uhr):

14. Spiel: TSV Holenberg II gegen VfR Hehlen I (6:6, 5:3 und 1:3)

Golden Goal entscheidet: Der Titel des eFootball-Kreismeisters geht erneut nach Holenberg!

Foto: mm

 

Frauen
Samstag, 19. Dezember 2020 13:49 Uhr
Gute Leistungen der C-Juniorinnen von der JSG Forstbachtal
Freitag, 13. November 2020 14:56 Uhr

Golmbach (mm). In der Hildesheimer A-/B-Juniorinnen Staffel sorgt die B-Juniorinnenmannschaft der JSG Forstbachtal für Furore. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schmidt konnte bisher alle ihre vier Saisonspiele mit Siegen abschließen und ist mit zwölf Zählern punktgleich mit dem VfV Borussia Hildesheim. "Leider fiel das Topspiel gegen Hildesheim aufgrund des Lockdowns aus", hätte Schmidt gern noch das Heimspiel gegen die Domstädter mitgenommen.

Torreich startete die Saison. Im ersten Spiel setzten sich die Forstbachtaler mit 9:6 gegen den SV RW Wohldenberg durch. Es schlossen sich enge Duell gegen den FC Ruthe und die SSG Elze an. Auf den 3:2-Erfolg gegen Ruthe, folgte ein 4:3-Sieg gegen Elze. Zum Abschluss der Hinrunde tat die Mannschaft von Jörg Schmidt noch etwas für das Torverhältnis. Mit 18:0 wurde der ESV Eintracht Hameln besiegt.

"Ich bin sehr angetan von der Weiterentwicklung der Mannschaft. Sehr erfreutlich ist, dass wir hauptsächlich mit dem jüngeren B-Jugend-Jahrgang diese Ergebnisse gegen A-Juniorinnen eingefahren haben", freut sich Schmidt.

Tabelle

1. VfV Borussia Hildesheim (7er) 4 Spiele 36:4 Tore 12 Punkte

2. JSG Forstbachtal 4 Spiele 34:11 Tore 12 Punkte

3. FC Ruthe (7er) 3 Spiele 4:14 Tore 3 Punkte

4. SV RW Wohldenburg (7er) 2 Spiele 8:12 Tore 0 Punkte

5. SSV Elze (9er) 3 Spiele 6:17 Tore 0 Punkte

6. ESV Eintracht Hameln 2 Spiele 0:30 Tore 0 Punkte

Foto: JSG Forstbachtal

Freitag, 06. November 2020 11:06 Uhr

Dielmissen (mm). Große Freude bei der Damenmannschaft des VfL Dielmissen. Dank der Unterstützung von der Fahrschule Fromme in Eschershausen kann die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzer nun einheitlich auftreten. Stefan Fromme, der seine Fahrschule vor einigen Wochen in neuen Räumlichkeiten in der Raabestadt wiedereröffnet hat, sponserte den Dielmisser Damen Trainingspullover.

"Einige meiner ehemaligen Fahrschülerinnen haben mich angesprochen, sodass ich gern geholfen habe", berichtete Fromme, wie der Kontakt zur Mannschaft entstanden ist. Die Mannschaft und Trainer Martin Schwarzer bedakten sich bei Stefan Fromme für die schnelle Unterstützung.

Foto: mm

Dienstag, 13. Oktober 2020 15:44 Uhr

Boffzen (red). Am Sonntag trafen die Damen des FC Boffzen auf den noch punktlose SJC Hövelriege. Nach einem 0:1-Pausenrückstand musste man sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Die Mannschaft von Dietmar Larusch hat somit nach vier Spieltagen weiterhin drei Zähler auf dem Konto.

Die erste Offensivaktion gehörte den Boffzer Damen in Form von Stefanie Vogt, die mit ihrem Schuss aus der Drehung Hövelrieges Torhüterin prüfte. Der Gast aus Hövelriege hatte in der elften Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch der Weitschuss war zu genau platziert und klatschte an die Latte. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, an dem beide Teams ihren Anteil hatten. In der 19. Spielminute ging der Gast in Führung. Ein schnell ausgeführter Einwurf endete mit einem unhaltbaren Abschluss von Alina Pinske zum 0:1.

Boffzen war nun kurz vor der Rolle und hatte Glück nicht direkt das 0:2 zu kassieren. In höchster Not klärte Eileen Rolf vor dem eigenen Tor nach einer misslungenen Abseitsfalle. Das Spiel verlagerte sich in der Folgezeit ins Mittelfeld, sodass wenig Torraumszenen auf beiden Seiten herausgespielt wurden. Viele umkämpfte Zweikämpfe wurden geführt, da beide Mannschaften nicht zurücksteckten. In der 39. Minute konnte sich FC-Torhüterin Vivian Fogheri mit einer Glanzparade im Eins gegen Eins – Duell auszeichnen. Boffzen hatte in der 45. Minute die große Chance auf den Ausgleich, doch auch Nadine Griebelbauer zielte zu genau und traf nur die Latte. So ging es mit dem 0:1 aus Boffzer Sicht in die Pause.

Direkt nach dem Wiederanpfiff prüfte Finnja Mindermann mit ihrer Flanke Hövelrieges Torfrau. In der 48. Minute fiel durch Luisa Nitsch das 0:2. Genau das was FC-Trainer Larusch in der Halbzeit ansprach, die Mitte dicht zu machen, gelang nicht. So schob Hövelriege den Ball recht unbedrängt ins Boffzer Tor ein. In der 56. Minute konnte sich Vivian Fogheri im FC-Tor erneut mit einer guten Parade auszeichnen. In der 63. Minute war dann auch sie machtlos, als ein Weitschuss von Christina Linnemann unhaltbar im Winkel zum 0:3 einschlug.

In der Folgezeit passierte wieder nicht viel: Offensiv konnte Boffzen überhaupt keine Akzente setzen. Hövelriege hatte etwas mehr Zug zum Tor, doch auch dort waren Torchancen Mangelware. Die letzte nennenswerte Chance hatte Stefanie Vogt nach einem zentralen Freistoß in der 88. Minute, der jedoch im Nachfassen von Hövelrieges Torfrau entschärft wurde. So musste sich das Team des FC Boffzen am Ende mit 0:3 geschlagen geben.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Sina Gröbing, Nadine Griebelbauer, Finnja Mindermann, Vanessa Hindrichs, Laura Neils, Aleksandra Karadeniz, Stefanie Vogt, Eileen Rolf, Alicia Bönnighausen, Sophie Lutter-Kayser, Kimberly Mill, Edina Seel & Corinna Dorosala.

Foto: rw

Donnerstag, 24. September 2020 19:58 Uhr

Rodenberg (r). Hätte idealer laufen können, aber auch um einiges schlechter - mit diesem Fazit kehrten die Dielmisser Damen, welche in der Vorwoche noch überraschend den HSC BW Tündern II mit 1:0 besiegt hatte, am Sonntag vom Gastspiel bei der SG Rodenberg II zurück. Mit 0:4 unterlag die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer, die diese Woche spielfrei ist und ihre nächste Partie am 03. Oktober beim VfB Eimbeckhausen haben wird.

Die zweite Damenmannschaft der SG Rodenberg war von der ersten Sekunde an voll da, was sich auch durch ein schnell gefallenes Tor zeigte. Mit der ersten Aktion landete ein Schuss von Lea Bahe bereits nach 20 Sekunden im Dielmisser Tor. Dadurch wurden die Damen des VfL’s zwar etwas wachgerüttelt, gleichzeitig war es aber auch alles andere als ein Motivationsschub. Die Startschwierigkeiten wurden sechs Minuten später bestraft. Lara Pritzel trug sich in die Torschützenliste ein, sodass die Partie nach sieben Spielminuten 2:0 stand. Von da an wurde das Spiel aus Dielmisser Sicht besser. Torchancen von Carmen Severin und Julia Vorat schlossen sich an, welche nicht mit einem Tor belohnt wurden. Dennoch zeigten sich die Dielmisser Damen gewohnt zweikampfstark und konnten verhindern, dass sich der Vorsprung der Gegner vergrößert.

Die zweite Halbzeit fing ähnlich wie die erste an. Innerhalb der ersten Spielminute des zweiten Durchgang war es Frederike Bittner, die den Ball ins obere linke Eck platziert hatte, wodurch der Ball unhaltbar im Tor einschlug - 3:0! In der Folgezeit konnte sich Dielmissen auch bei ihrer Torfrau Ann-Kathrin Wiemann bedanken, welche einige sehr gute Schüsse abgewehrt hat. In der 79. Minute verwandelte Lea Bahe einen Strafstoß zum 4:0-Endstand.

Foto: mm

Mittwoch, 23. September 2020 11:02 Uhr

Boffzen (r). Die Damen des FC 08 Boffzen starteten am vergangenen Sonntag in das Abenteuer „Bezirksliga“. Als Gegner war der Mitaufsteiger TuS Lipperode zu Gast, welcher mit 4:2 geschlagen wurde.

Bereits in der ersten Minute setzte Laura Neils für den FC die erste Duftmarke, jedoch blieb ihr Abschluss zu zentral. In der fünften Spielminute machte sie es besser, als sie von Stefanie Vogt den Ball in den Lauf gespielt bekam. Neils setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und versenkte den Ball im langen Eck zum 1:0. Lipperode schien durch den Gegentreffer nun geweckt worden zu sein und beteiligte sich ebenfalls am Spiel. Vivian Fogheri im Boffzer Tor musste einige Male in höchster Not eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. In der 23. Minute setzte Boffzen in die Lipperoder Drangphase einen Nadelstich, der zum 2:0 führte. Finnja Mindermann legte im Fünfmeterraum quer, sodass Sophie Lutter-Kayser nur noch ins Tor einschieben musste.

Der Gast aus Lipperode versuchte es gleich im Gegenzug, doch der Abschluss flog am Tor vorbei. Stefanie Vogt hatte die nächste Boffzer Großchance auf dem Fuß, ihr Schuss wurde im letzten Moment per Grätsche geklärt. In der 33. Minute erhöhte Boffzen auf 3:0. Stefanie Vogt spielte Laura Neils den Ball in den Lauf, welche zum Abschluss kam. Dieser wurde von der gegnerischen Torfrau noch abgewehrt, den Abpraller verwertete Finnja Mindermann souverän zum 3:0. Vier Minuten später konnte Lipperode eine ihrer vielen Chancen dann mal ausnutzen und auf 3:1 verkürzen. Stefanie Vogt war die letzte Torchance der ersten Hälfte zuzuschreiben, sie scheiterte freistehend an der gegnerischen Torfrau, sodass es mit dem 3:1 für Boffzen in die Halbzeit ging.

Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance für Lipperode, welche erneut fahrlässig ausgelassen wurde. Sophie Lutter-Kayser zeigte sich für die erste Boffzer Chance in Durchgang zwei verantwortlich. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass sich das Spiel weitestgehend im Mittelfeld abspielte.

Lipperode hatte insgesamt fünf, sechs starke Angriffe, welche sie teilweise kläglich abschlossen. Boffzen kam in der 77. Minute ein weiteres Mal gefährlich vors Lipperoder Tor und nutzte diese Chance gleich zur vermeintlichen Vorentscheidung. Stefanie Vogt spielte erneut einen Diagonalball auf Laura Neils, die klug in den Rückraum auf Vanessa Hindrichs ablegte. Hindrichs traf mit ihrem Weitschuss unter Mithilfe der gegnerischen Tofrau zum 4:1. Boffzen ließ durch die komfortable Führung ein wenig die Konzentration nach, was Lipperode in der 82. Minute zum 4:2-Anschlusstreffer ausnutzte.

Doch an diesem Nachmittag war das Abschlussglück eindeutig nicht auf der Seite der Gäste, die bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Weitere hochkarätige Chancen ließen sie jedoch aus, sodass Boffzen am Ende durch eine konsequentere Chancenauswertung nicht unverdient mit dem 4:2-Erfolg als Sieger vom Platz ging.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Rieke Böhm, Sina Gröbing, Finja Gießmann, Eileen Rolf (ab 58 Min. Vanessa Hindrichs), Sophie Lutter-Kayser, Kea Wirth (ab 34 Min. Carolin Helling), Nadine Griebelbauer, Laura Neils (ab 79 Min. Alicia Bönnighausen), Stefanie Vogt & Finnja Mindermann.

Foto: rw

Dienstag, 15. September 2020 16:41 Uhr

Dielmissen (mm). Mit Respekt, aber ohne Angst sind die Damen des VfL Dielmissen ins Spiel gegen die zweiten Mannschaft des HSC BW Tündern gegangen. In der Vorwoche hatten die Tünderaner den TSV Ottenstein noch mit 15:1 vom Platz geschossen, während die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer das Auftaktmatch gegen den ESV Eintracht Hameln trotz guter Leistung knapp mit 1:2 verloren hatte. Gegen den im Vergleich zur Vorwoche auf einigen Positionen veränderten Kader der Gäste setzte sich der VfL Dielmissen letztlich mit 1:0 durch.

"Die Mannschaft hat eine herausragende Leistung gezeigt und ist stark in die Zweikämpfe gegangen. Auch unsere Keeperin Ann-Kathrin Wiemann war “on fire” und hat die eine oder andere wirklich sehenswerte Parade gezeigt", freute sich VfL-Sprecherin Jasmin Meyke über die Leistung der Mannschaft.

Das Tor des Tages erzielte Melissa Neiner in der 14. Spielminute: Nach einem wunderbaren Pass von Laura Pötter hat sie sich gegen Tünderns Abwehr durchgesetzt und den Ball im Netz versenkt. In der Folgezeit ergaben sich auf beiden Seiten guten Aktionen, die aber nichts mehr einbringen sollten. So ging der VfL mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte hieß es für den VfL dann: Ergebnis halten und/oder noch ein Tor hinterher legen. "Ein weiterer Treffer wäre durchaus drin, und verdient, gewesen. Vor allem Julia Vorat hatte einige sehr gute Chancen und ein Freistoß von Laura Pötter ging nur knapp über die Latte. Leider wurden wir nicht mit einem weiteren Tor belohnt. Dennoch ist die Freude über den Heimsieg riesig. Bedanken möchten wir uns für eine umsichtige und gute Schiedsrichterleitung", so Meyke abschließend.

Bereits am kommenden Sonntag geht's für den VfL weiter. Dann trittt die Mannschaft von Martin Schwarzer auf die SG Rodenberg, welche bisher erst ein Saisonspiel absolivert hat. In diesem Spiel setzten sich die Rodenberger mit 2:0 gegen den TSV Eintracht Exten II durch.

Foto: VfL Dielmissen

Rede und Antwort
Sonntag, 24. Januar 2021 15:28 Uhr
„Das Mannschaftsgefüge steht an erster Stelle“ - Grünenplans Spartenleiter Jan Tiesemann steht Rede und Antwort
Donnerstag, 21. Januar 2021 13:03 Uhr

Holenberg/Mackensen (mm). "Der E-Sport schreibt seine eigene Gesetze" - dieses Zitat stammt von Robin Dreyer, welcher seit der Saison 2019/2020 Betreuer beim TSV Holenberg ist. Bekannt wurde Dreyer durch seine eFootball-Kreismeisterschaft im Jahr 2019, welche er gemeinsam mit Lennart Homeyer in der Boffzer Sporthalle für die "Roten" eingespielt hat. Im Interview verrät der 28-Jährige, wie der Kontakt nach Holenberg entstanden ist, was den TSV ausmacht und welche Wünsche er für das Jahr 2021 hat.

"Robin, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit genommen hast."

"Sehr gerne."

"Zu Beginn unseres Interviews erzähl uns doch mal etwas über dich."

"Ich stamme aus Bodenwerder, war anschließend in Kirchbrak wohnhaft und wohne jetzt in Mackensen. Neben meiner Tätigkeit als Betreuer in Holenberg, bin ich aktuell Jugend-Tischtennistrainer beim TSV Holenberg und beim MTV Lüerdissen. Ich spiele in Ellensen selbst Tischtennis und mein Fußballspielerpass befindet sich auf dem Weg nach Holenberg, sodass ich, wenn bei der Zweiten mal Not am Mann sein sollte, zukünftig auch die Fußballschuhe für den TSV schnüren werde. Zudem leite ich gemeinsam mit Julian Reimers und Marvin Wessel die Instagram-Seite des TSV Holenberg."

"Wie ist der Kontakt nach Holenberg entstanden?"

"Ich habe Paul Burkert von der A-Jugend der JSG Forstbachtal, jetzt Herrenspieler des TSV Kirchbrak, Nachhilfe gegeben. Ich bin dann zu den Spielen mitgefahren und war, egal ob zu Hause oder auswärts, bei jedem Spiel dabei. So ist der Kontakt dann auch zur Mannschaft entstanden. Ich habe angefangen, die Mannschaft zu unterstützen und auch mal Spieler zu den Spielen zu fahren."

"Was hat dich am TSV Holenberg so begeistert, dass du die Aufgabe des Betreuers der ersten Mannschaft übernommen hast?"

"Diese unglaubliche Gemeinschaft. Die Holenberger Mannschaft ist so einschworen. Sie nehmen jeden super auf. Es ist sehr familiär und der Verein wird super geführt. Die Aktion mit dem Bau der überdachten Spielerbänken war ein gutes Beispiel dafür, wieviel hier durch die Gemeinschaft möglich ist. Natürlich sind die Feiern meist auch feuchtfröhlich."

"Du hast bereits angesprochen, dass du auch selbst mal Fußball gespielt hast. Wo war das und auf welcher Position warst du zu Hause?"

"Ich habe in der zweiten Mannschaft von der SG Mackensen/Hunnesrück Fußball gespielt, ohne zuvor in einer Jugendmannschaft gekickt zu haben. Zunächst stand ich im Tor. Nach einiger Zeit wurde ich dann aber im Sturm eingesetzt."

"Bekannt wurdest du durch die eFootball-Kreismeisterschaft im Jahr 2019, die du gemeinsam mit Lennart Homeyer geholt hast. Seit wann spielst du FIFA und mit welchen Erwartungen seid ihr zu der Kreismeisterschaft gefahren?"

"Ich spiele seit 6 - 7 Jahren FIFA, erst auf der PS3, jetzt auf der PS4 und irgendwann bestimmt auch auf der PS5. Wir sind unbefangen hingefahren und haben nicht erwartet, dass wir die Kreismeisterschaft holen. Im Finale lagen wir gegen die Hehlener Mannschaft mit 0:2 zurück und haben in der 85. Spielminute das Tor zum 3:2-Endstand gemacht. E-Sports schreibt seine eigenen Geschichte. Für mich als untalentierter Fußballer war das natürlich eine super Sache auch mal einen Erfolg für Holenberg einzufahren. Für Hehlen war das sehr bitter, genauso wie die erneute Finalniederlage in diesem Jahr."

"Ihr durftet zu Beginn des letzten Jahres bei der Niedersachsenmeisterschaft in der Swiss Life Hall vor insgesamt mehr als 1.000 Zuschauern starten. Was war das Gefühl?"

"Das war eine total neue Erfahrung und natürlich auch ein tolles Gefühl. Das Turnier war super organisiert und es waren viele Topgamer dabei. Wir waren mit Lenne und Hehlen da und haben uns vor Ort auch super untereinander unterstützt. EFootball-Beauftragte Melanie Klowat war auch dabei. Sie hat sich super um uns gekümmert. Sie macht einen super Job und ist absolut unkompliziert."

"Die Titelverteidigung ist Lennart Homeyer und dir in diesem Jahr nicht gelungen. Ihr seid im Halbfinale ausgeschieden, dafür holten Marvin Wessel und Tim Tillner die Kreismeisterschaft nach Holenberg. Wie zufrieden seid ihr mit dem Turnierverlauf?"

"Wir haben uns zwei - drei Wochen intensiv auf das Turnier vorbereitet. Vom Ergebnis her ist es für uns Holenberger super gelaufen. So kann es gerne weiter. Wir bleiben dran und wollen natürlich auch im nächsten Jahr gewinnen."

"FIFA ist bei euch sehr beliebt. Habt ihr schon überlegt eine eigene E-Sports-Abteilung zu gründen?"

"Wir spielen das Spiel nur "just for fun". Von daher haben wir uns damit auch noch nicht befasst. Ich habe aber auch schon ein vereinsinternes FIFA-Turnier organisiert, welches wir in unserem Vereinsheim ausgetragen haben. Da wurden die Teams gelost und am Ende haben Lukas Schäfer und Jan Naumnik gewonnen."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"In erster Linie, dass es bald mit Fußball wieder losgehen kann. An den Samstagen bzw. Sonntagen fehlt was. Aber auch während der Coronapause ist der Kontakt zur Mannschaft da und man merkt den Zusammenhalt. Das Ziel für 2021 lautet nach der Kreismeisterschaft in der coronabedingt abgebrochenen Saison 2019/2020 selbstverständlich der Klassenerhalt mit dem TSV Holenberg in der Bezirksliga. Ich hoffe natürlich auch auf Mannschaftsfahrten. Eigentlich wollten wir Daniel Schmidtmann in Bayern besuchen, das ging bisher noch nicht - vielleicht ist das ja dann auch bald möglich."

Collage: mm      

Donnerstag, 12. November 2020 16:28 Uhr

Hannover (mm). Von der B-Juniorenmannschaft des SV06 Holzminden in die Damenmannschaft von Hannover 96 - diesen Weg ist Luisa Oerke im letzten Sommer gegangen. Bereits in der letzten Saison hatte sie sich mehr in Richtung Damenfußball orientiert und mit einem Hauptspielrecht für den FSV Gütersloh in der B-Juniorinnen Bundesliga gespielt. Wir haben gemeinsam mit dem Talent aus dem Weserbergland auf ihren Wechsel in die Landeshauptstadt geblickt. Zudem haben verrät sie uns, wie sie sich in der erneuten Coronapause fit hält und welche Ziele sie mit 96 verfolgt.

"Hallo Luisa, schön, dass du dich erneut unseren Fragen stellst. Wie geht’s dir?"

"Mir gehts eigentlich gut, nur der Ausgleich zur Schule fehlt eben. Durch Fußball konnte man abschalten und den Abistress vergessen. Ich vermisse einfach den Fußball, die Trainings, die Spiele und auch das Team. Ich hoffe, das dauert nicht so lange an."

"In der letzten Saison hast du noch für den FSV Gütersloh in der B-Juniorinnen Bundesliga und mit einem Zweitspielrecht für den SV06 Holzminden in der B-Junioren Landesliga gespielt. Wie kam der Kontakt nach Hannover zu Stande und warum hast du dich für den Wechsel zu 96 entschieden?"

"Den Kontakt habe ich erstmal aus Eigeninitiative gesucht, weil mir klar wurde, dass Gütersloh im Abijahr vom Aufwand her nicht zu schaffen ist. Für mindestens dreimal Training und ein Spiel wäre das einfach zu weit gewesen und ich hätte mich durch den enormen Stress, nicht auf den Sprung in die zweite Liga konzentrieren können. Mir war also klar, dass ich mir eine realisierbare Alternative suchen musste und da war mein Wunsch eigentlich klar, dass ich zu Hannover möchte. Ich habe die Mannschaft schon länger verfolgt. Ich hatte gehofft, dass es eine Option für den Schritt von Junioren/ Juniorinnen zu Damen ist, weil die Mannschaft zumindest annähernd hier in der Gegend auf einem sehr hohen Niveau spielt. Corona hat dann aber ein Probetraining unmöglich gemacht, wodurch die Trainer bis auf die Eindrücke aus vorherigen Testspielen gegen Hannover nicht die Möglichkeit hatten, mich wirklich spielen zu sehen. Umso glücklicher war ich, als sie mir trotzdem zugesichert haben, mich im Team haben zu wollen. Ich war mir sicher, eine Lösung gefunden zu haben, die die bestmögliche für meine Situation ist!"

"Wie hat dich die Mannschaft aufgenommen und wie lief die Vorbereitung? Auf welcher Position wirst du hauptsächlich eingesetzt?"

"Wir Neuzugänge, alle erst 16 oder 17, wurden super aufgenommen. Klar war es eine Umstellung, jetzt mit älteren zu spielen. Diese war aber eigentlich nicht besonders groß, da das Team selber enorm jung ist. Ein paar kannte ich auch schon von früher aus Stützpunkt und Auswahl, sodass man sich in der Mannschaft schnell gar nicht mehr neu gefühlt hat. Die Vorbereitung war wirklich gut, allein schon das erste Spiel, wo man gemerkt hat, dass alle wieder Bock haben, endlich wieder zusammen Fußball spielen zu dürfen. Wir haben wirklich super Leistungen gezeigt und sogar gegen Zweitligisten gewonnen, mit der Qualität hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich spiele bei 96 im offensiven Mittelfeld, ähnlich wie auch vorher bei Gütersloh und dort habe ich mich auch im Spiel wirklich schnell wohlgefühlt und konnte frei aufspielen. Das liegt auch daran, dass mir meine Trainer von Anfang ein enormes Vertrauen geschenkt haben, was mir Sicherheit und Selbstvertrauen gegeben hat. Alles in allem habe ich mich von Anfang an von allen Spielerinnen, dem Trainerteam und dem Staff drumherum super integriert gefühlt."

"In der Frauen Regionalliga Nord Staffel B habt ihr bisher vier Spiele bestritten und seid mit zehn Punkten vor Holstein Kiel Erster. Du bist in jedem Spiel zum Einsatz gekommen. Wie blickst du auf deine Hinrunde zurück?"

"Erstmal war die „Hinrunde“ viel zu kurz. Unsere Vorbereitung über fast drei Monate war viel länger als das, worauf man dann hingearbeitet hat. Mit unserer Tabellenspitze und unseren Leistungen in den Ligaspielen können wir aber zufrieden sein. Wir haben uns eine super Ausgangslage geschaffen, um in die Runde um den Aufstieg in die zweite Liga einzuziehen. Umso ärgerlicher ist es aber, dass Corona genau jetzt den Spielbetrieb verhindert hat, wo wir nur noch einen Sieg gebaucht hätten, um das sicher zu machen. Ich selber finde es besonders schade, weil ich am Anfang der Hinrunde bzw. genau am Ende der Vorbereitung, also genau zum falschen Zeitpunkt, mit einer Bänderüberdehnung zu kämpfen hatte und gerade quasi erst wieder richtig drin war. Dass ich trotzdem so viel Spielzeit bekommen habe, freut mich dadurch natürlich besonders bei einem Kader, der zwar nicht so groß ist, aber bei dem jeder den Anspruch hat zu spielen."

"Welche Unterschiede konntest du zwischen dem Jugend- bzw. Juniorinnenfußball und dem Frauenfußball feststellen?"

"Die hohe Schnelligkeit und die technische Qualität war ich durch das hohe Niveau der Bundesliga und natürlich durch die Jungs schon gewohnt. Was nochmal krasser war, war die Körperlichkeit, was man als mit die Jüngste bei den Damen schon gemerkt hat. Was ich aber noch auffälliger außerhalb des Platzes fand, ist die Tatsache, dass die Spielerinnen viel selbständiger und auch disziplinierter sind."

"Auch dich trifft das erneute Trainings- und Spielverbot. Wie hälst du dich fit? Hast du von deinen Trainern einen Trainingsplan bekommen?"

"Ich gehe laufen und mache ein Athletikprogramm, auf Dauer wünscht man sich da schon, einfach wieder auf dem Platz stehen zu dürfen und wirklich Fußball zu spielen. Der Schwerpunkt, den wir von Hannover bekommen haben, ist das Dehnen, also haben wir zusätzlich von unserer Physio ein Dehnprogramm bekommen, durch das wir auch Fortschritte erzielen sollen. Das einzig Gute, was die Situation vielleicht hat, ist, dass ich jetzt Zeit habe, um ausgiebig meine Fußgelenke zu stabilisieren, um weiteren Ausfällen vorzubeugen."

"In welchem Modus geht’s im neuen Jahr in der Frauen-Regionalliga weiter und welches Saisonziel habt ihr ausgegeben?"

"Ich denke, wir werden uns alle freuen, wenn es endlich weitergeht. Hoffentlich bald! Dementsprechend werden alle wieder mit Freude aufspielen. Man muss sich ja dann quasi auch wieder neu beweisen und wir müssen uns wieder neu fokussieren. Das Ziel, was wir uns am Anfang gesetzt haben, war erstmal, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Natürlich wollen wir dort dann auch oben um den Aufstieg mitspielen. Die Mannschaft hat auf jeden Fall das Potential dazu, auch wenn sie sehr jung ist. Dann liegt’s nur noch daran, ob wir das auf den Platz bringen."

"Bei deinem Wechsel hieß es, dass du weiterhin einmal die Woche in Holzminden bei der A-Jugendmannschaft mittrainieren würdest. Ist das so und wie oft trainierst du in Hannover?"

"Richtig. Ich probiere, die Montagseinheit auch diese Saison noch bei Holzminden mitzunehmen, wenn möglich, weil einem das Training mit den Jungs eben doch enorm fordert und auch weiterbringt. Das kann nur ein Vorteil sein. Dazu trainiere ich zweimal die Woche in Hannover, wo ich eben auch der ganze Tag weg bin. Ich fahre um 17 Uhr zuhause los und bin frühestens um 22:30 wieder zuhause. Aber mein Trainierteam hat sich dort eben sehr kompromissbereit gezeigt, wodurch ich denke, dass der Kompromiss mit zweimal 96-Training und zusätzlich Training bei den Jungs perfekt für die Distanz ist."

"Abschließend noch einen Blick auf die A-Jugendmannschaft von Holzminden. Die Mannschaft von Sören Eilers konnte aus ihren vier Saisonspielen acht Punkte holen und ist noch ungeschlagen. Traust du der Mannschaft den Aufstieg in die Landesliga zu?"

"Auch die A-Jugend hat sicherlich das Potential aufzusteigen. Es ist eine ähnliche Mannschaft, wie die vor zwei Jahren, wo wir auch kurz vor dem Aufstieg standen. Jedoch kenne ich die Gegner nicht alle, aber denke trotzdem, dass sie bei guter konstanter Leistung in den Spielen und der nötigen Einstellung bestimmt einer sehr gute Chance haben werden."

"Luisa, vielen Dank für das Interview. Wir werden dich weiterhin verfolgen und drücken dir die Daumen."

Fotos: Hannover 96

Dienstag, 05. Mai 2020 11:44 Uhr

Golmbach/Hannover/Tündern (mm). Steven Cherundolo, Markus Miller und Linton Maina - der Golmbacher Tristan Schmidt hat eine interessante Jugendzeit hinter sich. Von der JSG Forstbachtal war Schmidt in die Jugend von Tündern gewechselt, wo er schließlich in den Fokus von Hannover 96 geraten ist. Dem Ruf aus der Landeshauptstadt konnte der Sohn von Jörg Schmidt nicht wiederstehen. Über den JFV Calenberger Land ist er schließlich zum HSC BW Tündern zurückgekehrt, wo er nun im Herrenbereich aktiv ist. Wir haben die Coronapause genutzt, um uns mit ihm über seine bisherige Laufbahn und seine Zukunftspläne zu unterhalten.

Redaktion: "Im Januar 2016 bist du nach einigen Trainingseinheiten von der Tünderaner B-Jugend in die U17 von Hannover 96 gewechselt. Dort bist du in der Rückrunde der Saison 2015/2016 auf fünf Einsätze in der Bundesliga Nord/Nordost gekommen. Wie war deine Zeit bei 96?"

Tristan: "Die Zeit war überragend. Ich bin dankbar für die Chance, das alles erlebt zu haben. Es hat mich natürlich auch fußballerisch weiter gebracht und ich habe enorm viel aus der Zeit mitgenommen, sowohl persönlich als auch sportlich. Zu Anfang war es sehr beeindruckend wie professionell dort schon im Jugendbereich gearbeitet wird. Die Anforderungen sind sehr hoch, aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Die Mannschaft war top und ich habe noch heute einige Freunde aus der Zeit. Außerdem hat man durchaus mal Kontakt zu den Profis und der Chefetage, was natürlich noch einmal zusätzlicher Ansporn ist. Klar hat es auch viel Zeit und Aufwand in Anspruch genommen, aber bei so einer Chance da denkt man eigentlich kaum noch drüber nach."

Redaktion: "Hat es aus deiner Mannschaft auch jemand den Sprung zu den Profis von 96 geschafft?"

Tristan: "Ja, ich habe mit dem jetzigen 96-Profi Linton Maina zusammengespielt. Er war damals schon sehr, sehr gut, sodass ich ihm den Sprung zu den Profis auch zugetraut habe."

Redaktion: "In der U17 hast du unter keinem Geringeren als Ex-Profi Steven Cherundolo gespielt. Wie war euer Verhältnis und habt ihr noch Kontakt zueinander?"

Tristan: "Es war natürlich ein besonderes Erlebnis mit einem solchen Trainer zu arbeiten. Zudem war mit Markus Miller auch noch ein weiterer Ex-Profi als Torwarttrainer in unserer U17 zuständig. Man hört auf jedes Wort und kann extrem viel lernen. Cherundolo hat immer einen Tipp, um mit sportlichen oder taktischen Situationen oder auch mit Druck umzugehen. Er hat es sich auch nicht nehmen lassen mal ein paar Übungen beim Training mitzumachen, dann hat er auch seine fußballerische Klasse gezeigt. Auch menschlich ist er sehr gut drauf und immer für einen Spaß zu haben. Ich kann also nur Positives über ihn sagen, wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Kontakt haben wir jedoch nicht mehr, das hat sich mit der Zeit verlaufen und er übernahm dann ja auch noch als Co-Trainer in Stuttgart."

Redaktion: "Wie ging es für dich nach dem halben Jahr weiter und warum bist du letzlich zum JFV Calenberger Land gewechselt?"

Tristan: "Ich habe insgesamt 1,5 Jahre in Hannovers U17 gespielt - ein halbes Jahr Bundesliga und ein Jahr Regionalliga. Den Sprung in die U19 habe ich nicht geschafft, da ich zu dem Zeitpunkt schwerer verletzt war. Ich bin dann nach Egestorf zum JFV Calenberger Land gewechselt, wo ich dann ebenfalls 1,5 Jahre in der A-Jugend-Regionalliga Nord gespielt. Der Verein hat mich angesprochen und sich sehr um mich und auch andere Mitspieler von 96, die den Sprung auch nicht geschafft haben, bemüht. Zudem wechselten auch einige Wolfsburger zu uns, sodass wir eine sehr gute Mannschaft hatten und sehr erfolgreiche Saisons gespielt haben. Auch beim JFV hatte ich insgesamt eine sehr schöne Zeit."

Redaktion: "Verletzungsbedingt bist du schließlich in Weserbergland zurückgekehrt, wo du in der vergagenenen Rückrunde wieder unter Steffen Niemeyer bei der JSG Hameln-Land aufgelaufen bist. Wie zufrieden warst du mit der Rückrunde?"

Tristan: "Der Wechsel zurück nach Tündern war einfach ein Wunsch von mir. Durch meine Zeit in der C- und B-Jugend hatte ich auch immer noch guten Kontakt zu Steffen und einigen Jungs, wodurch ich letztlich auch wieder schnell Anschluss gefunden habe. Ich denke, wir haben dann auch eine sehr gute Rückrunde gespielt und wirklich nur gegen die Topteams Punkte liegen lassen. Wir konnten also durchaus zufrieden sein."

Redaktion: "Im Sommer bist du beim HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern geblieben, wo du bisher hauptsächlich in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurdest. In der Oberligaherrenmannschaft wurdest du bisher einmal eingewechselt. Wie blickst du auf dein erstes Herrenjahr zurück?"

Tristan: "Für mich war schnell klar, dass ich in Tündern bleiben möchte. Wir Jugendspieler wurden extrem gut und schnell aufgenommen und mittlerweile hat man sich gut eingelebt. Ich war leider öfter verletzt und habe öfter in der Zweiten gespielt, was aber für die Eingewöhnung an den Herrenbereich nicht schlecht war. Außerdem ist in Tündern alles ein eingeschworener Haufen, es vermischt sich durchgehend mit Personal aus der Ersten und der Zweiten. Ich spiele gerne in der Zweiten und fühle mich auch sehr wohl. Ich bin zum Stammspieler geworden und lerne mehr und mehr dazu. Dennoch bleibt es mein Anspruch fit zu werden und auf Dauer in die Erste zu rücken. Die Corona-Krise hilft da leider im ersten Herrenjahr nicht wirklich weiter."

Redaktion: "Noch ist offen, in welcher Liga der HSC BW Tündern in der kommenden Saison spielen wird. Als früherer Jugendspieler von Hannover 96 möchtest du sicherlich auch im Herrenbereich höherklassig spielen, oder?"

Tristan: "Für den gesamten Verein wäre es überragend noch ein weiteres Jahr in der Oberliga zu bleiben. Sollten wir absteigen, werden wir uns allerdings auch in der Landesliga wieder oben festsetzen wollen. Mein Anspruch ist es natürlich so hoch wie möglich zu spielen, hoffentlich mit Tündern auch nächstes Jahr in der Oberliga. Ich fühle mich hier wohl und werde daran arbeiten, um mir mehr Spielzeit zu sichern. Wir werden sehen, wo die Reise noch hingehen wird."

Redaktion: "Wir wünschen dir weiterhin Erfolg!"

Collage: mm

Donnerstag, 19. März 2020 12:44 Uhr

Boffzen (mm). FC 08 Boffzen, eine Herzensangelegenheit - so heißt es auf der offiziellen Facebookseite des Kreisligisten. Für Marvin und Calvin Böker ist dies nicht nur ein Spruch, sondern die Realität. Seit Kindertagen spielen die Brüder in den blau-gelben Farben. Im Gespräch mit der Redaktion stellen die beiden Kicker klar, warum es für sie nur den FCB gibt. Zudem blicken sie zurück, wie sie sich in ihren Kindertagen untereinander unterstützt haben.

Redaktion: "Warum habt ihr den FC 08 Boffzen bisher nie verlassen?"

Marvin: "Das liegt hauptsächlich daran, dass unser Vater nur für Boffzen gespielt hat und hier auch Trainer war. Wir beide haben hier angefangen und er hat uns immer unterstützt."

Calvin: "Er hat immer gesagt, dass wir entweder in Boffzen oder ganz weit weg von Boffzen spielen sollten. Aber wir hatten uns ohnehin geschworen eines Tages, wie die Gebrüder, René und Marec Wenzel, zusammen in der ersten Mannschaft zu spielen, sodass für mich, trotz ein paar Angeboten aus dem Höxteraner Raum, ein Wechsel kein Thema war. Umso schöner war es dann natürlich, gemeinsam mit den Wenzel's auf dem Platz gestanden zu haben."

Redaktion: "Wie verlief eure Jugendzeit? Welche Erfolge konntet ihr feiern?"

Marvin: "Ich wurde als Innenverteidiger ausgebildet und habe in meiner Jugendzeit jeweils einmal die Hallenkreismeisterschaft und den Kreispokal gewonnen. In der B-Jugend haben wir den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. In der A-Jugend sind wir sogar überraschend aus der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen."

Calvin: "Ich habe ebenfalls als Verteidiger angefangen und bin dann erst später zum defensiven Mittelfeldspieler geworden. Ich habe in der D-Jugend zweimal die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. Der größte Erfolg war aber, dass wir in der C-Jugend Bezirksliga Dritter geworden sind."

Redaktion: "Wie würdet ihr eure Bruderbeziehung bezeichnen? Habt ihr euch viel unterstützt?"

Marvin: "Wir waren immer füreinander da und haben uns gegenseitig bei den jeweiligen Spielen zugeguckt. Wir haben früher auch viel gebolzt und hatten nie Probleme."

Calvin: "Genau. Wir spielen ja auch auf verschiedenen Positionen, sodass es da derzeit auch kein Konfliktpotential gibt. Für uns ist Fußball die Nummer eins. Wir unterhalten uns generell viel über Fußball und diskutieren auch nach unseren Spielen noch viel aus."

Redaktion: "Marvin, du warst auch schon zur ersten Amtszeit von Andrej Weibert aktiv. War es schwierig sich in die Mannschaft zu spielen?"

Marvin: "Nach dem Abstieg aus der A-Jugend Landesliga bin ich in den Kader der ersten Mannschaft gekommen. Ich habe beim Training unter Trainer Andrej Weibert alles gegeben. Er kam auch auf die Idee, mich zum Außenspieler umzuschulen. Da es zu dem Zeitpunkt sehr viele, gestandene Offensivspieler im Kader gab, war es für mich nicht ganz so einfach auf Einsatzzeiten zu kommen. Es lief aber von Anfang an familiär ab, sodass ich dankbar für jede Minute war."

Redaktion: "Du hast Andrej Weibert bereits erwähnt. Wie war er als Trainer?"

Marvin: "Er war ein sehr ehrgeiziger Trainer. Er hat immer versucht alles aus seinen Spieler rauszuholen. Ihm verdanke ich, dass ich in die erste Mannschaft gekommen bin. Er hatte auch privat immer ein offenes Ohr, aber wenn es um Fußball ging hat er absolute Ernsthaftigkeit erwartet."

Redaktion: "Welche Erfolge habt ihr im Herrenbereich eingefahren?"

Marvin: "Ich bin einmal Meister geworden und zweimal über die Relegation in den Bezirk aufgestiegen. In dem Meisterjahr konnten wir auch den Kreispokal in Bevern gewonnen. Das Highlight war aber der Kreispokalgewinn in Kirchbrak."

Calvin: "Da kann ich Marvin nur zustimmen. Das war auch bisher der einzige Titel, den ich mit dem FC 08 Boffzen geholt habe. Nach dem Spiel haben wir uns unseren Vater geschnappt und mit ihm und den Pokal ein Foto für die Ewigkeit gemacht."

Redaktion: "Marvin, du hast auch gemeinsam mit dem Ex-Profi Fatmir Vata auf dem Platz gestanden. Was war das für ein Gefühl?"

Marvin: "Es war einfach ein komplett anderes Gefühl. Er ist ein herzlicher Mensch, der jeden in der Mannschaft aufgebaut und mit Tipps geholfen hat. Es hat einfach Spaß gemacht, mit ihm zusammengespielt zu haben. Bei seinen Zuspielen hat er beispielsweise sehr viele Räume gesehen, die ein normaler Kreisligaspieler nicht gesehen hat. Das war schon einen andere Hausnummer."

Redaktion: "In der letzten Saison ging es für euch gegen den Abstieg. Wieso lief die Saison nicht so wie ihr euch das vorgestellt hattet?"

Calvin: "In der letzten Saison war der Wurm drin. Wir haben einfach viele Spiele knapp mit einem Tor Unterschied verloren. Das war extrem enttäuschend und dementsprechend hat die Stimmung im Team auch stark geschwankt."

Redaktion: "Wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde? Welches Ziel für die Rückrunde habt ihr, sofern es weitergehen sollte?"

Marvin: "Mit der Hinrunde sind wir sehr zufrieden. Nach einem kleinen Hänger mit dem Unentschieden gegen Rühle und dem Pokal-Aus gegen Deensen haben wir fünf-sechs Spiele recht gut gespielt und auch gut gepunktet. In den letzten Spielen war bei den tiefen Platzverhältnissen einfach die Kraft raus."

Calvin: "Die Hinrunde lief richtig gut. Insbesondere haben wir zu Hause gezeigt, dass wir auch noch Heimsiege feiern können. Unser Ziel sollte es sein unter den TOP 5 zu landen."

Foto: mm

Jugend
Sonntag, 17. Januar 2021 12:10 Uhr
Live-Seminar zum Thema „Neue Spielformen im Kinderfußball“
Montag, 11. Januar 2021 17:16 Uhr

Holzminden (mm). Nach anderthalb Jahren ist für Holzmindens Jugendleiter Wolfgang Jacob Schluss. Durch das Programm "Engagierter Ruhestand" war der Lenner im Sommer 2019 aus dem Berufsleben bei der Deutschen Post ausgeschieden. Voraussetzung war allerdings, dass er 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit leistet. Neben der Aufgabe des Jugendleiters hatte er beim SV06 Holzminden auch das Amt des Corona-Beauftragten inne.

"Mit Ablauf des 31.12.20 endete meine Tätigkeit beim SV06 Holzminden. Ich danke vor allem dem geschäftsführenden Vorstand, dass ich meine ehrenamtlichen Stunden im Rahmen des engagierten Vorruhestands beim SV06 Holzminden umzusetzen konnte. Ein besonderer Dank gilt den Jugendtrainern/innen, die sich ehrenamtlich beim SV06 engagieren sowie den Eltern, ohne deren Mithilfe ein gutes Vereinsleben nicht möglich ist", bedankt sich Wolfgang Jacob.

"Die spannende Zeit ist wie im Flug vergangen – ich werde immer gerne an die Zeit als Jugendleiter beim SV06 zurückdenken. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft alles erdenklich Gute. Ich bin sicher, dass bei entsprechender Unterstützung durch weitere helfende Hände die Jugendabteilung des SV 06 Holzminden auch in den nächsten Jahren eine führende Rolle im NFV spielen wird", so Jacob abschließend, dessen Nachfolger noch nicht feststeht.

Foto: SV06 Holzminden

Montag, 21. Dezember 2020 15:07 Uhr

Heinade (mm). Die Fußballschule von Hannover 96 macht auch in 2021 im Kreis Holzminden Halt. Nach derzeitigem Stand wird die einzige Station beim TSV Heinade sein, die somit schon zum dritten Mal Gastgeber dieser Veranstaltung sind. Vor zwei Jahren hatten 46 Kinder unter der Leitung von Cheftrainer Torsten Bartsch teilgenommen.

"Vom 28. - 30. Mai kommenden Jahres kommt die Hannover 96 Fußballschule wieder nach Heinade. Ab sofort kann man sich auf der Homepage von Hannover 96 anmelden (hier). Dies wäre ja auch vielleicht ein geeignetes Weihnachtsgeschenk", gab Heinades Jugendleiter Dirk Schoppe bekannt.

Angemeldet werden können Kinder im Alter von 6 - 14 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 118,96 Euro. Geboten werden vier Trainingseinheiten, eine hochwertige Trainingsausrüstung von Macron (Fußballschul-Trikot, Hose und Stutzen), ein 96 Turnbeutel, ein Mittagessen, Getränke zum Training, eine originale Trinkflasche von Hannover 96, ein exklusiver Ticketgutschein für 96-Heimspiel (Kat.2), ein 20%-Gutschein für den 96-Fanshop, ein Teilnahmeurkunde mit Foto, eine Erinnerungsmedaille im Rahmen der Siegerehrung, eine Skill-Challenges, professionelle Teilnehmerfotos und die Chance auf kleine Gewinne bei Wettbewerben.

Foto: mm

 

Montag, 30. November 2020 13:04 Uhr

Kaierde (r). Ein schönes Zeichen in schwierigen Zeiten - mit diesen Worten kann das Sponsoring von Nicolas Deiters von der Debeka Versicherung aus Alfeld gut umschrieben werden. Für ihn war es eine besondere Herzensangelegenheit, die erste und zweite Mannschaft des TSV Kaierde mit Sporttaschen, sowie die B-Jugend der JSG Hils mit neuen Sporttaschen und Trainingspullover auszurüsten. Besonders, da er selbst noch Spieler der 1. Herrenmannschaft des TSV ist und auch als Trainer der B-Jugend fungiert.

Durch dieses Sponsoring können die Mannschaften nun noch geschlossener und einheitlicher an Trainingsabenden und Spieltagen auftreten und damit ihre Vereinsfarben auch nach außen hin zeigen. Nicolas Deiters äußerte sich dementsprechend positiv gestimmt: „Nicht nur in schwierigen Zeiten ist es für Jugendmannschaften und kleinere Vereine, wie wir es sind, immer wichtiger, wenn sie durch die regionale Wirtschaft unterstützt werden und man sich so seiner sozialen Verantwortung immer wieder bewusst wird. Davon profitieren Vereine ungemein. Natürlich musste ich durch meine enge Verbundenheit zum TSV und zur JSG nicht lange überlegen und unterstütze sie erneut sehr gerne.“

Jetzt hofft Deiters noch, dass sich das Infektionsgeschehen so verändert, dass ein Trainings- und Spielbetrieb wieder möglich ist, damit die Spieler sich ihre neuen Taschen und Pullover nutzen können.

Fotos: TSV Kaierde

Mittwoch, 25. November 2020 14:21 Uhr

Barsinghausen (mm). Die Futsalhallenrunde der Bezirksjunioren 2020/21 wurde bereits vor einiger Zeit abgesagt (wir berichteten), nun wird die nächste Absage eines bei der Jugend beliebten Wettbewerbs bekannt. Auch der Jugend-Bezirkspokalwettbewerb wird in dieser Spielzeit nicht ausgetragen.

"Die ausgefallenen Spiele werden im März 2021 anstatt der Pokalrunden nachgeholt (ab. 5.03.2021). Die Pokalspiele der Spielserie 2020/21 werden ersatzlos gestrichen. Ich wünsche uns allen gesund durch die Pandemie zu kommen", so Christian Münzberg, BJA Vorsitzender Hannover.

Die ausgefallenen Spiele sind bereits im DFBnet neuangesetzt.

 

 

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Dienstag, 12. Januar 2021 13:59 Uhr
Droht der erneute Saisonabbruch? - Erster Landesverband äußert sich
Donnerstag, 10. Dezember 2020 17:35 Uhr

Duingen (r). Ja, für die Einwohner der Region gibt es durch Corona Einschränkungen. Doch neben den schlimmen Auswirkungen etwa für die Wirtschaft haben auch Vereine sehr oft unter den Folgen der Corona-Krise zu leiden. Über lange Zeit war das Vereinsleben Land auf und ab quasi zum Erliegen gekommen. „Ich habe Sorge, dass so mancher Verein diese Krise nicht überstehen wird. Neben Sportvereinen denke ich da jetzt schon konkret etwa an Gesangsvereine“, erklärt der Fußballspartenleiter vom Duinger Sport-Club Dieter Rinne im Gespräch.

Das Duinger Urgestein hatte zur feierlichen Übergabe der neuen Spielerbänke im Pottlandstadion Vertreter aus dem Verein, vom Förderverein und vom Sponsor Volksbank Seesen eingeladen. „Wir sind froh, dass wir den Spielbetrieb wieder aufnehmen durften. Auch wenn es schon zwei Spielausfälle wegen Quarantäne beim Gegner gab, sind wir ständig in der Abstimmung, wie man die Richtung halten kann. Die Situation für die Vereine ist sehr gefährlich, da muss man auf der Hut sein“, mahnt Rinne zur Vorsicht.

Dankbar sind die Vereinsvertreter, dass Sponsoren gerade in diesen schweren Momenten den Vereinen eine wichtige Stütze sind. Im letzten Jahr sorgte etwa ein Hagelschaden dafür, dass die letzte Stunde der 30 Jahre alten Spielerkabinen im Pottlandstadion geschlagen hatte. Nur mit Hilfe der Volksbank Seesen war es dem DSC schließlich möglich, die 3500 Euro für zwei neue Kabinen aufzubringen. Diese stehen jetzt schon seit dem ersten Lockdown im Frühjahr am Sportplatz und sorgen seitdem für trockene Wartezeit bei den Ersatzspielern und Mannschaftsbetreuern.

„Wir leben von der Region und sind auch gerne ein Teil davon. Die Region soll liebenswert bleiben, weshalb wir auch gerne vor Ort unterstützen“, erklärt Roland Schaper von der Volksbank das Engagement der Bank für den Verein. Im Gespräch verriet Schaper schon mal, dass die Volksbank in der Nachbarschaft in nächster Zeit noch einmal unterstützen wird.

Foto: DSC Duingen

Sonntag, 22. November 2020 11:21 Uhr

Duingen (r). Auf die Frage hin, wie die Renovierungsaktion denn überhaupt zustande kam, wusste DSC-Trainer Jens Kempf sofort eine Antwort: „Nach einem Heimspiel in der letzten Saison ging ich als Letzter in die Kabine, um Trikots und Bälle zu holen. Ich schaute mir die Kabine an und dachte: Du bist jetzt schon so lange hier beim DSC und die Kabine wurde noch nie renoviert oder ausgebessert – eigentlich wird es mal Zeit, dass wir das gemeinsam in die Hand nehmen und die Kabine für die zukünftigen Mannschaften renovieren und herrichten. Wir haben hier so ein tolles Stadion, dank Platzwart Vlatko Ivankovic spielen wir auf einem der besten Rasenplätze im Umkreis, das Restaurant oben sieht auch toll aus – wir müssen die Kabinen an das ganze Stadion angleichen.“

Nach vielen Gesprächen mit der Spartenleitung über den Ablauf des Projektes fiel dann der Startschuss für die Renovierung am 19.06.2020. Der erste Schritt war die komplette Entkernung der Kabine: Die alten Holzbänke, die auf den gemauerten Standfüßen verschraubt waren, wurden abgerissen und entsorgt. Auch die Standfüße, die größtenteils schon nicht mehr fest auf dem Boden waren, wurden abgerissen – und die Metallstreben, die aus dem Boden hervorkamen, wurden entfernt.

Anschließend wurde die Kabine in Absprache mit der Gemeinde neu gestrichen. Besonders auffallend ist hierbei das große blaue „Nur der DSC“, welches beim Betreten der Kabine sofort ins Auge fällt. Die alten Deckenlampen wurden durch neue strahlende LED-Lampen ersetzt und zwei der drei Steckdosen, die nach der Renovierung ohnehin keinen Nutzen mehr hätten, wurden entfernt.

Nachdem die Kabine vermessen wurde, planten Jens Kempf, Torhüter Marco Gerecke und Kapitän Nils Falke die neuen Spielerschränke. Insgesamt 15 Schränke sollen in der Kabine installiert werden, damit jeder Spieler vor dem Spiel seinen eigenen Platz hat. Es wurde ein Schrank mit einem Ablagefach unter dem Schrankdach und einem Fach unter dem Sitz für zwei Paar Schuhe entworfen. Die Sporttaschen der Spieler können auf dem jeweiligen Schrank gelegt werden, um in der Mitte der Kabine für noch mehr Platz für die Trikottasche und die Bälle zu sorgen.

Zunächst wurden die verschiedenen Einzelteile zugeschnitten und daraus Schablonen erstellt, die nach Vorlage eines Prototypenschranks vermessen wurden. Mithilfe dieser Schablonen war es möglich, die Einzelteile schneller für den Zusammenbau vorzubereiten. „Der Zusammenbau der Schränke war das mit Abstand zeitaufwändigste und schwierigste am ganzen Projekt. Ich war froh, dass mir Nils Falke, Steffen Thäsler, Marco Gerecke, Marvin Kuhnt und Lours Prell zur Seite standen und tatkräftig mit angepackt haben, da ohne sie viele Arbeiten nicht möglich gewesen wären und somit zugleich parallel gearbeitet werden konnte“, so Kempf.

Für die Feiern nach den Spielen wurde ein Kasten gebaut und an die Wand gehängt, in dem eine Soundbar mit einem Subwoofer Platz finden, damit für die Musik nach den Spielen gesorgt ist. Zum Versiegeln und Streichen der Schränke und für die letzten zusätzlichen Arbeiten haben sich die Alte Herren um Trainer Marco Laugwitz und die Damenmannschaft um Trainerin Jenny Witte gemeldet, diese zu übernehmen und so auch ihren Beitrag zum Fertigstellen der Kabinen zu leisten. Der Schlusspunkt des Projektes wurde am 28.08.2020 mit einer Begehung der Kabine mit der Spartenleitung gesetzt.

„Allem voran ist es Jens Kempf zu verdanken, dass die Renovierungsaktion überhaupt ins Leben gerufen wurde und wir nun dieses tolle Ergebnis jetzt zur Schau stellen können. Aber auch den anderen Seniorenmannschaften muss ich meinen Dank aussprechen, es zeigte sich hier, dass die Mannschaften innerhalb der Sparte zusammenhalten und man hier beim DSC Duingen Hand in Hand arbeitet, damit man ein gemeinsames Ziel erreicht. Ich kann vor diesem tollen Ergebnis nur meinen Hut ziehen und hoffe, dass es jetzt auch sportlich bei allen Mannschaften in den jeweiligen Tabellen weiter nach oben geht“, zeigt sich der Leiter der Sparte Fußball, Dieter Rinne, über die gelungene Aktion der Duinger Seniorenmannschaften begeistert.

40 m² Spanplatten und 97 m Dachlatten wurden in unzählingen gemeinsamen Arbeitsstunden zugeschnitten, gebohrt, geschliffen, angestrichen und montiert, um die alte Kabine in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Zusätzlich wurde der Vorraum der Kabinen neu gestrichen und auch die Dusche bekam ebenfalls einen neuen Anstrich. In der noch weitgehend unbeschädigten Gästekabine wurden lediglich die teilweise kaputten oder fehlenden Haken erneuert.

Fotos: DSC Duingen

Mittwoch, 11. November 2020 17:35 Uhr

Deutschland (red). Wann rollt das runde Leder über die heimischen Fußballplätze? Auf diese Frage hat man in Niedersachsen weiterhin keine Antwort. Sowohl der Trainings- als auch der Spielbetrieb ist und bleibt eingestellt. Während in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schon seit einiger Zeit wieder Training für Kinder und Jugendliche stattfinden darf, macht ein anderes Bundesland den nächsten Schritt.

Seit Montag ist in Thüringen der Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder möglich. Einem Bericht des MDR zur Folge haben sich die Vertreter des Thüringer Fußballverbandes, der Thüringenliga sowie der Landesklassen dafür ausgesprochen, dass bereits am 5./6. Dezember der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden soll.

 

Montag, 02. November 2020 10:46 Uhr

Deutschland (mm). Schule und danach los zum Training - das ist ab dem heutigen Montag in Niedersachsen nicht mehr möglich. Der zweite Lockdown mit Kontaktbeschränkungen beginnt und soziale Kontakte sollen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandamie erneut auf das Nötigste heruntergefahren werden. In Niedersachsen ist Sport nur individuell mit maximal einer weiteren Person kontaktfrei und unter Einhaltung des Abstandes möglich. Doch das ist, wie die Redaktion herausgefunden hat, nicht überall so: das Trainingsverbot für Kinder und Jugendliche haben die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bereits gekippt!

Mecklenburg-Vorpommern

Das Landeskabinett in Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, dass in ihrem Bundesland das Pauschalverbot von Freizeit- und Amateursport nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Vereinssport gelten wird. Der Spielbetrieb im Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) wird, wie auch in Niedersachsen, ausgesetzt, sodass Pflicht- und Freundschaftsspiele bis mindestens 30. November untersagt bleiben. Die Option zum Sporttreiben im Nachwuchs für unter 18-Jährige bezieht sich, wie der LFV auf seiner Homepage bekannt gab, einzig auf die Durchführung von Übungseinheiten, sofern die örtlichen Infektionslagen dies zulassen. In und rund um das Training gilt es wesentliche Grundsätze wie z.B. feste Gruppen und Einhaltung der Hygieneregeln zu beachten.

Dies sei, den Aussagen von LFC-Präsident Joachim Masuch zur Folge, für die Kinder und Jugendlichen eine tolle Nachricht. Wichtig wird es sein, dass im Umfeld des Trainings weiterhin bzw. noch vermehrt auf die AHAAL-Regeln – Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske, App und Lüften – beachtet werden.

Berlin

Am 29. Oktober hat der Berliner Senat eine Änderung der Infektionsschutzverordnung beschlossen. Demnach muss der Spielbetrieb im Berliner Fußballverband vom 2. November bis einschließlich 30. November 2020 ruhen. Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren dürfen in einer festen Betreuungs- oder Unterrichtsgruppe von max. zehn Personen auf Berliner Sportanlagen im Freien trainieren. Die Gruppe darf von einer Person (z.B. Übungsleiter/in, Trainer/in etc.) betreut werden, sodass maximal zehn Kinder und ein/e Betreuer/in pro Gruppe erlaubt sind.

Es sei, wie Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagte, ein wichtiger Erfolg, dass der Senat das Trainieren von Kindern weiterhin ermöglicht, auch wenn nicht alle Fußballerinnen und Fußballer mit der Altersregelung zufrieden seien. Somit könne der Verband die wichtige gesellschaftliche Verantwortung in der kindlichen Entwicklung fortsetzen. Darüber hinaus möchte er mit dem Senat besprechen, ob und wie schnell weitere Schritte zur Rückkehr des Trainingsbetriebes für weitere Altersgruppen möglich sein könnten.

LESERMEINUNG

Jetzt seid ihr gefragt! Sollte man auch in Niedersachsen den Trainingsbetrieb im Jugendbereich, trotz der Kontaktbeschränkungen, aufrechterhalten? Schreibt uns eine E-Mail an media@meine-fankurve.de, die wir in einem weiteren Betrag zum Thema "Jugendtraining trotz Lockdown" veröffentlichen dürfen.

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