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Dielmissen (mm). Der TSV Ottenstein hat am heutigen Sonntagnachmittag wichtige drei Punkte eingefahren. Gegen den Konkurrenten VfL Dielmissen setzte sich die Mannschaft von Ioannis Lazaridis mit 2:3 (1:2) durch.

Das Spiel begann mit dem ersten Tor. Bereits in der dritten Spielminute ging Dielmissen durch Mark Meier-Mahlert mit 1:0 in Führung. "Das Tor hat uns wachgerüttelt. Unsere Jungs haben sich zusammengerauft und ab der zehnten Minute die Kontrolle des Spiels in die Hand genommen. Wir haben Angriffe systematisch gut vorgetragen und hatten definitiv eine gute Spielanlage. Wir haben geschlossen verteidigt und angegriffen", freute sich TSV-Trainer Ioannis Lazaridis über die Leistungssteigerung seiner Mannschaft, die auch mit Toren belohnt wurde. Melvin Zurmühlen schob zum 1:1 ein und wenige Minuten später hat Jannik Hamann nach ansehnlichem Angriff den Ball zum 1:2 in den Winkel versenkt.

Mitte der zweiten Halbzeit gab es den großen Aufreger des Spiels. Mark Meier-Mahlert wurde im Ottensteiner Sechzehner gelegt, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Dielmissens Kasim Yildiz regt sich auf und wurden vom Schiedsrichter mit der roten Karte vom Platz gestellt. "Ich denke, es war ein Elfmeter. So fair muss man sein. Was danach geschah, war einfach nur absurd. Rudelbildung, eskalierende Zuschauer, Fehlverhalten auf beiden Seiten, was schade ist, denn es war ein faires Spiel beider Mannschaften", skizzierte Lazaridis die Szene nach dem nicht gegebenen Strafstoß.

In Unterzahl betrieb Dielmissen Powerplay und glich durch ein wunderschönes Tor von Manuel Lehnhoff zum 2:2 aus. Durch eine Willensleistung von Lukas Reese fiel schließlich das Siegtor zum 2:3-Endstand. "Unsere Jungs haben nicht aufgesteckt und sich am Ende belohnt. Aufgrund der ersten Halbzeit und der mannschaftlichen Geschlossenheit geht der Sieg verdient nach Ottenstein", freute sich Lazaridis.

"Am Ende hat Ottenstein verdient gewonnen, weil sie die bessere Einstellung hatten und kämpferisch gut drauf waren. Nach dem 1:0 haben wir das Fußballspielen eingestellt, weil wir geglaubt haben, dass alles von selbst geht. Nach der roten Karte gegen Kasim hat die Mannschaft mit zehn Mann wieder Fußball gezeigt, aber das war insgesamt zu wenig. Mit der Einstellung meiner Mannschaft kann man kein Spiel gewinnen", ärgerte sich VfL-Trainer Werner Brennecke.

Foto: mm

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