Anzeige
Anzeige

Bevern (mm). Für eine Überraschung hat am gestrigen Donnerstagabend der MTV Bevern gesorgt. Nach drei Niederlagen im neuen Jahr konnte sich die Mannschaft von Jan Timmermann, der urlaubsbedingt fehlte und an diesem Spieltag von Andreas Krummacker vertreten wurde, mit 3:2 gegen den TSV Kirchbrak durchsetzen.

"Wir sind gut mit Dynamik und Power ins Spiel reingekommen und folgerichtig in Führung gegangen", berichtete TSV-Trainer Heiko Schröer, der in der siebten Spielminute das 0:1 durch Timo Beyer bejubeln durfte. Doch dann passierte es, in der 17. Spielminute glich Bevern durch Til Engelmann zum 1:1 aus und neun Minuten später traf Arif Kulijeva zum 2:1. Gute acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit der ersten Hälfte bekamen die Gäste einen Strafstoß zugesprochen, den Timo Beyer zum 2:2-Halbzeitstand verwandelt hat. "Bevern hat zwei Konter gefahren und aus dem Nichts zwei Tore erzielt. Wir haben weiter Fußball gespielt, uns weitere Chancen erarbeitet und den Ausgleich erzielt", blickte Heiko Schröer auf den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit.

Elf Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte Kai Engelmann den Treffer zum 3:2-Endstand. "Wir wollten in der zweiten Halbzeit weiter Power geben, aber haben schlichtweg Zielstrebigkeit und Tempo vermissen lassen. Durch ein Fernschuss fiel das 3:2 und es fand das typische Aufbäumen des Underdogs statt, der die zweite Luft gekriegt hat. Bevern hat alles reingeworfen und mit Herzblut gekämpft. Wir hatten in den letzten Minuten mehrere Chancen auf den Ausgleich, der nicht mehr fallen sollte. Ich bin immer noch ratlos, aber so ist der Fußball. Wir müssen die Niederlage so schnell wie möglich wieder aus den Köpfen kriegen und in den nächsten Spielen Antworten finden", so Schröer abschließend.

"Das war ein Spiel, wie man es sich als Interimscoach nur wünschen kann. Wir haben über die gesamte Spielzeit einen sehr hohen Aufwand betrieben, damit wir den Sieg holen konnten. Kirchbrak hat überwiegend versucht mit langen Bällen hinter die Kette zu kommen, das haben wir bis auf das 1:0 nahezu alles weg verteidigt. Unser Plan war es, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren - das Kämpfen um jeden Ball. Nicht immer schön, aber manchmal eben erfolgreich. Wir wollten Kirchbrak den Ball überlassen und selber stets gefährlich bei Umschalt- oder Konteraktionen bleiben. Am Ende hat es noch für den Sieg gereicht, obwohl Kirchbrak schon noch die eine oder andere Aktion hatte, aber keine 100%-igen Chancen. Das 1:1 durch Til Engelmann und das Siegtor von Kai Engelmann waren beispielhaft für unseren Ansatz nach dem Ballgewinn schnell umzuschalten. Beide haben den Torwart mit einem Heber überlistet. Ich bin sehr stolz auf jeden Einzelnen - man kann heute nur das Team als Ganzes herausheben", freute sich Beverns Andreas Krummacker über den Sieg über Kirchbrak.

Foto: mm

 

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg#joomlaImage://local-images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg?width=1229&height=1063
Anzeige