Dielmissen (mm). Ein rassiges Derby haben sich am gestrigen Mittwochabend der VfL Dielmissen und der TSV Kirchbrak im Nachholspiel der Kreisliga geboten. Nach 90 Minuten durfte sich der TSV Kirchbrak nach einem 1:0-Rückstand über einen 2:3-Auswärtssieg freuen, wodurch sie weiter oben in der Tabelle mitspielen.
Bereits in der 14. Spielminute bekamen die Hausherren einen Strafstoß zugesprochen, welchen Mert Yilmaz zum 1:0 verwandelt hat. Sieben Zeigerumdrehungen später glich Kirchbrak durch Robin Busse zum 1:1 aus. In der 34. Spielminute wurde Kirchbraks Marc Oliver Schomburg mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Trotz der Unterzahl schaffte es Kirchbrak das Spiel zu drehen, denn Robin Busse verwandelte kurz vor der Pause einen Strafstoß zum 1:2-Halbzeitstand.
Hendrik Brennecke trat in der 52. Spielminute in Erscheinung und erhöhte durch einen sehenswerten Treffer auf 1:3. In der 70. Spielminute handelte sich Rami Bero die gelb-rote Karte ein, sodass die Mannschaften in der Folgezeit in Gleichzahl gespielt haben. Zwei Minuten später verkürzte Dielmissen durch Andre Bennefeld auf 2:3. Kurz vor Schluss sahen sowohl Dielmissens Berkan Selcuk und Kirchbraks Robin Busse die gelb-rote Karte und werden damit ihren Teams im nächsten Spiel fehlen.
"Das war ein richtiges Nachbarschaftsduell. Wir sind besser ins Spiel reingekommen und wurden nach dem Kirchbraker Platzverweis viel zu hektisch und unruhig. Kirchbrak hat sehr aggressiv und gut verteidigt. Wir haben schlichtweg die Cleverness vermissen lassen. Es war ein eigentlich ein Unentschiedenspiel", berichtete VfL-Trainer Werner Brennecke.
"Wir haben in Dielmissen einen heißen Tanz erlebt und uns schwer getan, ins Spiel zu finden. Da haben wir uns von Dielmissen den Schneid abkaufen lassen. Im Rückstand haben wir den Kopf nicht verloren und Dielmissen unter Druck gesetzt. In der zweiten Halbzeit waren wir das aktivere Team. Ich bin stolz auf mein Team, wie es in Unterzahl zurückgekommen ist. Die Jungs haben sich die drei Punkte verdient", freute sich TSV-Trainer Heiko Schröer.
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