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Kreis Holzminden (red). 931 Mannschaften, 2357 Partien und über 15000 Spieler. Diese Zahlen machen den Dana Cup in Dänemark zu einem der größten Jugendfußballturniere Europas. Traditionell begaben sich auch dieses Jahr wieder zehn Schiedsrichter aus dem Landkreis Holzminden auf dem Weg in das weit im Norden gelegene Hjørring um über mehrere Tage einige Spiele zu leiten. Die Gruppe bestand aus Andreas Struck, Emilian Kuhn, Leandro Kolwek, Sebastian Müller (alle SV 06 Holzminden), Jan Goroncy, Jan Ruhr (beide VfB Negenborn), Anna Kuljeva (FC 08 Boffzen), Jannis Owsianski (FC Hertha Lütgenade Warbsen), Jonas Schünemann (SCM Bodenwerder) und Timon Schoppe (TSV Heinade).

Nach einigen Tagen des gemütlichen Beisammenseins startete dann auch schon das Turnier. Pro Tag durften die Unparteiischen zwei bis vier Spiele leiten. Der Dana Cup steht jedes Jahr aufs Neue für hohe Internationalität. Dieses Mal nahmen Mannschaften aus 57 Nationen von allen Kontinenten teil. Die Schiedsrichter konnten somit die verschiedensten Spielweisen der unterschiedlichen Länder genauer kennenlernen. Während die skandinavischen Teams sich häufig die körperlichen Vorteile zu Nutze machten, überzeugten südamerikanische Mannschaften meisten durch starke Technik und Agilität.

Für zwei der zehn Schiedsrichter war es eine ganz besondere Erfahrung. Sie begleiteten zwar zum ersten Mal die Reisegruppe der Schiedsrichter zum Dana Cup, nahmen allerdings vor einigen Jahren mit einer Jugendmannschaft des SV 06 Holzminden als Spieler bereits teil. "Es war ein beeindruckendes Erlebnis. Vor allem dass, die Schiedsrichter sowie die Mannschaften aus so vielen verschiedenen Nationen kommen, begeisterte mich sehr ", resümierte Emilian Kuhn sein erstes Mal als Schiedsrichter beim Dana Cup. Die Schiedsrichter nutzen das Turnier zudem um Erfahrungen für das Pfeifen in der Heimat zu sammeln. 

"Durch die vielen unterschiedlichen Spiele musste ich mich immer wieder auf neue Situationen einstellen. Das hat meine Kommunikation, meine Spielleitung und mein Auftreten auf dem Platz verbessert", stellte Leandro Kolwek fest. Zum Schluss hatten zwei der Unparteiischen noch die Möglichkeit ein Finale im Stadion zu begleiten. Jonas Schünemann als Assistent und Anna Kuljeva sogar als Hauptschiedsrichterin. "Besonders beeindruckend war es in einem Stadion zu pfeifen in dem sonst Profis spielen. Die unterschiedlichen Spielstile der beiden Teams und das hohe fußballerische Niveau machten das Finale für mich zu einem besonderen Erlebnis", erklärte Kuljeva begeistert. Den Schiedsrichtern war nach Ende des Turnier klar, dass es erneut eine sehr schöne Erfahrung war und es nicht der letzte Besuch beim Dana Cup war.

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