Unbenanntes Dokument

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere die Cookies von www.meine-fankurve.de
Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Donnerstag, 29. Oktober 2020 12:13 Uhr
NFV-Kreis Holzminden stellt den Spielbetrieb ein
Mittwoch, 28. Oktober 2020 21:07 Uhr

Barsinghausen (r). Der Spielbetrieb in allen niedersächsischen Fußballvereinenwird ab dem kommenden Montag, 02. November, vorerst ausgesetzt. Damit schließt sich der Niedersächsische Fußballverband dem Ergebnis der heutigen Bund-Länder-Zusammenkunft an, bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen haben. Eine dieser Regelungen, die am 2. November in Kraft treten soll, untersagt den Freizeit-und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen bis Ende November.

„Wir haben uns bisher immer an den jeweiligen behördlichen Verfügungslagen orientiert und werden auch diesmal die behördlichen Vorgaben zum Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder 1:1 umsetzen“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath nach der heute zu diesem Thema virtuell anberaumten außerordentlichen Präsidiumssitzung. Die Orientierung an den behördlichen Verfügungslagen bedeute darüber hinaus zweierlei: „In den Gebieten Niedersachsens, wo die Corona-Situation eine Austragung der Partien zulässt, darf am kommenden Wochenende noch gespielt werden. Zweitens wird der Spielbetrieb solange ausgesetzt, solange die Verfügungslage andauert.“

Zudem sagte der NFV-Präsident: „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation und ich möchte jeden dringend darum bitten, die Kontaktbeschränkungen zu befolgen und alles Notwendige zu tun, um die Lage zu entspannen. Es geht um unsere Gesundheit und um die unserer Familien. Der Fußball spielt dahingehend nur eine untergeordnete Rolle und trotzdem bin ich mir bewusst, dass die erneute Aussetzung des Spielbetriebs die Vereine hart trifft. Auch für sie ist es wesentlich, dass wir uns die nächsten Wochen diszipliniert verhalten, um möglichst schnell wieder in den Spielbetrieb einsteigen zu können.“

 

Mittwoch, 28. Oktober 2020 10:52 Uhr

Barsinghausen (r). Noch am Montag hatte der Niedersächsische Fußballverband (NFV) seine 33 Kreise angeschrieben und ihnen mitgeteilt, dass aufgrund der unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten hinsichtlich der Corona-Inzidenzwerte zunächst von einer flächendeckenden Aussetzung des Spielbetriebes abgesehen wird. „Diese Position bedarf aufgrund stetig ändernder behördlicher Anordnungen einer täglichen Überprüfung“, so NFV-Präsident Günter Distelrath.

„Aufgrund der extrem steigenden Infektionszahlen müssen wir jetzt zu einer Neubewertung kommen“, sagte Distelrath weiter. „Zunächst einmal werden wir die Beschlüsse der heute tagenden Konferenz der Ministerpräsidentenabwarten. Diese dienen uns dann als Grundlage für eine heute anberaumte außerordentliche Präsidiumssitzung, in der wir beraten werden, wie wir weiter vorgehen.“

Montag, 26. Oktober 2020 17:46 Uhr

Rühle (mm). Hohen Besuch hatte der SV Frischauf Rühle vor einigen Wochen. Zu Gast war neben des gesamten NFV-Kreisvorstandes um den Kreisvorsitzenden August Borchers die Führungsspitze des Niedersächsischen Fußballverbandes um den NFV-Präsidenten Günther Distelrath. Diese hatten sich im Rühler Sportheim zu einem Kreisdialog getroffen. Im Vorfeld sollte jedoch noch das 100-jährige Bestehen des Sportvereines geehrt werden.

Auch ohne Feier, welche aufgrund der Corona-Pandamie verschoben werden musste, durfte SV-Vorsitzender Tobias Fischer Präsente des DFB und des NFV entgegennehmen. So durfte sich der Vereinsvorsitzender neben Plaketten und einem Netz voller Bälle auch über einen Gutschein im Wert von 500 Euro freuen. "Ich hätte euch gerne in einem anderen Rahmen begrüßt, aber es hat nicht sollen sein", sagte Fischer, der bereits seit sechs Jahren den Vereinsvorsitz inne hat, bei der Begrüßung.

Neben Kreisvorsitzender August Borchers, der die Hälfte der Vereinsgeschichte als Mitglied und in weiteren Funktionen miterlebt hat, sprach selbstverständlich auch NFV-Präsident Günther Distelrath Grußworte. "Ich freue mich sehr, hier zu sein. Ihr könnt stolz auf die Vereinsgeschichte sein. Großen Dank an alle Ehrenamtliche. Euer Sportplatz befindet sich wirklich in einer schönen idyllischen Lage. Schade, dass die Feier dieses Jahr nicht machbar gewesen ist. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute", so Distelrath.

Die Vereinsgründung erfolgte im Jahr 1920. 1931 konnten die Rühler schließlich auch ihren Sportplatz in Betrieb nehmen. Nach einer kriegsbedingten Pause ging es 1945 mit dem Fußball weiter. Als größte Erfolge zählen der Aufstieg in die Bezirksklasse 1949, der Kreismeistertitel 1983 und mehrere Kreispokal- und Samtgemeindepokalsiege.

Der Sportverein verfügt neben der Fußballsparte auch über eine Wandergruppe und eine Turngruppe. Mittlerweile hat der Verein rund 200 Mitglieder, die selbstverständlich auch das in Eigenarbeit errichtete Vereinsheim nutzen. Nachdem 1958 zunächst Umkleideräume gebaut wurden, folgte 1975 der Sportheimbau, ehe 1994 das Sportheim noch einmal erweitert wurde.

SV-Vorsitzender Tobias Fischer hofft, dass die Feier zum 100-jährigen Bestehen bereits im nächsten Jahr nachgeholt werden kann. Ob dies allerdings dann schon klappen kann, wird sich zeigen.

Fotos: mm

Sonntag, 25. Oktober 2020 21:46 Uhr

Bodenwerder (mm). Nach der Derbyniederlage gegen den VfR Hehlen konnte der SCM Bodenwerder am heutigen Sonntagnachmittag eine Reaktion zeigen. Im Spitzenspiel der Kreisliga setzte sich die Mannschaft von Alessandro Startari mit 3:0 (3:0) gegen den SV06 Holzminden durch. Durch diesen Sieg positioniert sich Bodenwerder auf dem zweiten Platz. Holzminden befindet sich nun auf dem dritten Rang. 

"Holzminden war in den ersten zehn Minuten die bessere Mannschaft. Sie hatten nach zwei Minuten gleich eine gute Chance. Ab der zehnten Spielminute haben wir die Spielkontrolle übernommen und hatten reihenweise Chancen. Es war nur ein Frage der Zeit, bis wir das Führungstor erzielen würden", freute sich SCM-Trainer Alessando Startari über den Auftritt seiner Mannschaft. Sertac Sahbaz legte Niklas Hermens in der 37. Spielminute das 1:0 auf. Nur eine Minuten später wurde Dario Winter nicht entscheidend angegriffen, sodass er das 2:0 erzielen konnte. Wiederum nur eine Zeigerumdrehung später sorgte Niklas Hermens für das 3:0. "Das war das Beste, was ich diese Saison von meiner Mannschaft gesehen habe", schwärmte Startari. SV-Trainer Ali Chaabu ärgerte sich natürlich über die Gegentreffer: "Zweimal wurde unsere Abwehr mit einem langen Ball ausgehebelt und einmal sind wir nicht entschlossen auf den Ball gegangen. Die einfachen Fehler hat Bodenwerder bestraft."

"In der Halbzeit haben wir über die Fehler gesprochen und ich habe ein wenig umgestellt. Wir haben Bodenwerder hinten reingedrückt und hatten zahlreiche Chancen, die wir nicht reingemacht haben. Wir haben es in der zweiten Halbzeit hervorragend gemacht, aber haben aus unseren Chancen kein Kapital schlagen können. Oft haben wir 20 - 25 Meter vor dem Tor falsche Entscheidungen getroffen. Meine Mannschaft hat Charakter gezeigt und sich nicht aufgegeben hat. Das war mir sehr wichtig", war Chaabu mit der zweiten Halbzeit zufrieden.

"Holzminden hatte in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile. Wir hatten durch unser Umschaltspiel noch die Chance auf 4:0 zu erhöhen. Kompliment an Ali Chaabu, der eine tolle Mannschaft geformt hat und Kompliment an meine Mannschaft. Es war einfach phänomenal, mit welcher Art und Weise wir Fußball gespielt und gepresst haben. Wir haben untermauert, dass wir da oben zurecht stehen", resümierte Startari, der dem Schiedsrichter und seinen Assistenten einen Sonderlob aussprach.

"Wir werden das Spiel abhaken und aufarbeiten. Max Lindner aus der A-Jugend hat heute sein Debüt gegeben und ein wirklich tolles Spiel gemacht, an ihm werden wir noch viel Spaß haben. Ich glaube, wir hätten hier auch noch eine dritte Halbzeit spielen können, wir hätten kein Tor geschossen. Es war einfach nicht unser Tag", so Chaabu, der sich abschließend noch über zwei Szenen des Spiels aufgeregt hat.

"Bodenwerders Trainer hat bei einer Situation, in der ein Spieler verletzt auf dem Boden lag, immer wieder reingerufen, dass seine Mannschaft weiterspielen soll und bei der anschließenden Torchance auch noch gejubelt, weil er dachte, dass der Ball im Tor ist. Das geht gar nicht", hatte sich Chaabu von Startari mehr Fairplay erhofft.

Zudem soll es seitens eines Zuschauers zu einer rassistischen Aussage gegenüber eines Spielers des SV06 Holzminden gekommen sein, sodass es zu einem Tumult zwischen den Zuschauern kam. Die Äußerung hat das Schiedsrichtergespann, wie der Schiedsrichter der Redaktion bestätigt hat, nicht mitbekommen hat, wodurch es keinen Eintrag im Spielbericht gibt. "Das ist ein absolutes No-Go. Hier sollte Bodenwerder ein Zeichen setzen. Wir erwarten, dass die Sache aufgeklärt und der Zuschauer ausfindig gemacht wird. Er sollte ein lebenslages Sportplatzverbot bekommen", hofft Chaabu auf Aufklärung. "Ich habe davon nichts mitbekommen. Aber eines kann ich sagen: bei uns im Verein und auf den Sportplätzen ist jede Hautfarbe und Nationalität willkommen. Wir distanzieren uns von negativen Aussagen", so Startari.

Foto: mm

Sonntag, 25. Oktober 2020 20:54 Uhr

Kirchbrak (red). Im Duell des TSV Kirchbrak und des MTV Bevern, erwischte Bevern die Hausherren schon nach zwei Minuten eiskalt. Nach einer Ecke köpfte Ridvan Akkoc zum viel umjubelten 0:1 ein. Kirchbrak war nun wach und übernahm nach zehn Minuten die absolute Kontrolle über Spiel und Gegner. Der MTV sah sich nur noch in der Verteidigung, wo er das nötige Glück des Tabellenführers hatte. Kirchbrak erarbeitete sich Chance auf Chance, traf dreimal das Aluminium und scheiterte oft nur knapp. Der Gast aus Bevern fand kein Mittel gegen die starken Kirchbraker, die es nur versäumten sich zu belohnen. Robin Busse nutzte dann doch zehn Minuten vor der Pause eine der zahlreichen Einschussmöglichkeiten und sorgte für den überfälligen Ausgleich. Bevern rettete das Remis bis zum Seitenwechsel.

Nach dem Pausentee wurde das Spiel von Seiten der Gastgeber etwas zerfahrener, Kirchbrak verlor nun im Mittelfeld die Ordnung und der MTV wartete auf seine Kontermöglichkeiten. Das Spiel vom TSV brachte noch weitere Chancen hervor, die aber allesamt nicht zum Torerfolg führten. Besser machte es der Tabellenführer und schloss einen Konter durch Jan Stellhorn zum 1:2-Endstand ein.

"Wir haben es leider heute nicht geschafft die Chancen der ersten Halbzeit in Tore umzumünzen. Nach dem Rückstand sah sich Bevern 35 Minuten nur noch in der Defensive und fand nicht die Mittel uns im Spiel zu stoppen. Das Glück war auch nicht unbedingt auf unserer Seite. Dreimal Alu und zahlreiche Aktionen, wo der Gegner noch einen Fuß dazwischen bekommt, waren mehr als ärgerlich. Nach der Pause haben wir zwar nicht mehr spielerisch so weiter gemacht wie in Halbzeit eins, trotzdem noch gute Möglichkeiten gehabt. Bevern war da im Umschaltspiel gefährlich und wir haben diese Möglichkeiten nicht so unterbunden. Leider macht der MTV dann das 1:2 und geht mit drei Punkten nach Hause. Glücklicher kann man nicht gewinnen, wenn man den Spielverlauf insgesamt betrachtet hat das bessere Team verloren“, ärgerte sich TSV-Trainer Steffen Niemeyer über die bittere Niederlage.

"Im Großen und Ganzen war es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Kirchbrak die optische Überlegenheit hatte. Wir haben heute aufgrund unserer Cleverness den Auswärtssieg eingefahren. Bestnoten hat sich unser Keeper Sebastian Ulrich mit Glanzparaden und unser Abwehrchef Bastian Meyer, der in der Verteidigung wie ein Fels in der Brandung stand, verdient. Bei fast jedem Angriff war er mit seiner Zweikampf- und Kopfballstärke zur Stelle. Wir freuen uns über den Auswärtssieg und die Tabelllenführung sehr", berichtete Beverns sportlicher Leiter Sven Häder.

Foto: mm

Sonntag, 25. Oktober 2020 20:37 Uhr

Ottenstein (mm). Nach sechs sieglosen Spielen konnte der TSV Ottenstein am heutigen Sonntagnachmittag den zweiten Saisonsieg feiern. Mit 4:1 setzte sich die Mannschaft von Richard Krämer deutlich gegen den MTSV Eschershausen durch. Somit sind die beiden Teams nun punktgleich.

"Wir hatten in der ersten Halbzeit ein bisschen mehr Ballbesitz und gute Chancen. Eschershausen hatte auch gute Chancen", blickte TSV-Trainer Richard Krämer auf den ersten Durchgang zurück. Das Tor zur Ottensteiner Führung sollte in der 42. Spielminute durch einen fragwürdigen Strafstoß fallen, welchen Jannik Hamann verwandelt hat. "Mein Spieler mir gesagt, dass er in der Situation nicht getroffen wurde und es eigentlich kein Elfmeter war", berichtete Krämer weiter.

Nach einer ausgeglichen Anfangsphase konnte Ottenstein in der 59. Spielminute auf 2:0 erhöhen. Nach einer Flanke von der Außenbahn köpfte Eschershausens Julian Mähre unglücklich ein. Eschershausen steckte nicht auf und kam in der 70. Spielminute zum 2:1. Vom Sechzehner netzte Faris Farah ein. "Nach dem Anschlusstreffer wurde Eschershausen besser und wir haben hinten geschwommen", so Krämer. Die Vorentschiedung fiel in der 76. Minute, als Marvin Trompa zum 3:1 einnetzte. Den Schlusspunkt setzte Niklas Hamann mit dem Tor zum 4:1-Endstand in der 86. Spielminute. "Der Sieg war hochverdient. Ein Lob an das Team für die kämpferische Leistung. Wenn wir so weitermachen, werden wir noch Punkte holen", so Krämer.

Foto: TSV Ottenstein

Sonntag, 25. Oktober 2020 19:35 Uhr

Dielmissen (mm). Der VfL Dielmissen bleibt auf dem heimischen Platz unbesiegt. Am heutigen Sonntagnachmittag setzte sich die Mannschaft von Michael Ahlers mit 3:0 gegen die SG Lenne/Wangelnstedt II durch. Durch diesen Sieg klettert Dielmissen auf den vierten Tabellenplatz, während die Mannschaft vom SG-Trainerduo Kai Tobolewski und Steffen Schaper mit zwölf Zählern auf dem fünften Platz abgerutscht ist.

Der VfL Dielmissen erwischte einen guten Start. Bereits in der fünften Spielminute erzielte Sertan Selcuk das 1:0. Kurz vor der Pause erhöhte Lennes Eike Ostermann unfreiwillig auf 2:0 (43.), ehe Justin Garthof in der 45. Minute einen Freistoß zum 3:0-Halbzeitstand verwandelt hat.

"In der ersten Halbzeit haben wir gegen eine gute Lenner Mannschaft eine Reaktion gezeigt. In der zweiten Halbzeit, nach der Verletzung von Timo Klinger, verflachte unser Spiel nach meinen Umstellungen. Ein gutes Kreisligadebüt zeigte Keeper Leon Lage. Ein verdienter Sieg, wenn auch ein Tor zu hoch", resümierte ein zufriedenen VfL-Trainer Michael Ahlers.

"Heute war für uns wesentlich mehr drin, aber wir haben in Halbzeit eins nicht gut genug verteidigt. Das Ergebnis ist dennoch deutlicher als es das Spiel war. Wir haben nur leider unsere Chancen im Gegensatz zu Dielmissen nicht genutzt, sodass sie aufgrund der Effektivität dann halt auch verdient gewonnen haben. Glückwunsch an Dielmissen", berichtete SG-Trainer Steffen Schaper.

Foto: mm

Sonntag, 25. Oktober 2020 19:13 Uhr

Nettelrede (mm). Nach dem 6:0-Heimsieg konnte der FC Stadtoldendorf am heutigen Sonntagnachmittag auch einen Auswärtssieg gegen den TSV Nettelrede perfekt machen. Nach einem 0:1-Halbzeistand setzte sich die Mannschaft von Mario Surmann mit 0:3 durch. Durch diesen Sieg erhöhen die Homburgstädter ihren Punktestand auf zehn Punkte und überholen den TSV Holenberg, welcher nun auf dem sechsten Platz steht.

Bereits in der zweiten Spielminute ging der FC Stadtoldendorf durch einen Treffer von Sven Seidel mit 0:1 in Führung. "Auf einem schwer bespielbaren Platz hatten wir in der Folgezeit noch einige Chancen, aber Nettelrede hat gut mitgespielt. So gingen wir mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause", blickte Surmann auf den ersten Durchgang zurück.

"In der zweiten Halbzeit kam Nettelrede besser ins Spiel und hatte Torchancen, die wir gut verteidigt haben. Durch einen traumhaften Freistoß von Burak Sagir in den Winkel haben wir das 2:0 erzielt (75.). Dann war die Nettelreder Moral gebrochen", skizzierte Surmann den Spielverlauf. Durch einen Konter erzielte das 0:3 (89.). Einen Querpass von Achmed El-Wayss verwertete Burak Sagir, der somit auch seinen Doppelpack perfekt machen konnte.

"Wir haben in der Offensive unsere Chancen konsequent genutzt. Defensiv hat sich die Rückkehr von Mohammed Chaabu bemerkbar gemacht. Wir standen sehr stabil. Es ist ein verdienter Sieg, der etwas zu hoch ausgefallen ist. Die drei Punkte und drei Tore nehmen wir gerne mit", so Surmann abschließend.

Foto: mm

Frauen
Dienstag, 13. Oktober 2020 15:44 Uhr
Boffzens Damen kassieren Heimniederlage gegen SJC Hövelriege
Donnerstag, 24. September 2020 19:58 Uhr

Rodenberg (r). Hätte idealer laufen können, aber auch um einiges schlechter - mit diesem Fazit kehrten die Dielmisser Damen, welche in der Vorwoche noch überraschend den HSC BW Tündern II mit 1:0 besiegt hatte, am Sonntag vom Gastspiel bei der SG Rodenberg II zurück. Mit 0:4 unterlag die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer, die diese Woche spielfrei ist und ihre nächste Partie am 03. Oktober beim VfB Eimbeckhausen haben wird.

Die zweite Damenmannschaft der SG Rodenberg war von der ersten Sekunde an voll da, was sich auch durch ein schnell gefallenes Tor zeigte. Mit der ersten Aktion landete ein Schuss von Lea Bahe bereits nach 20 Sekunden im Dielmisser Tor. Dadurch wurden die Damen des VfL’s zwar etwas wachgerüttelt, gleichzeitig war es aber auch alles andere als ein Motivationsschub. Die Startschwierigkeiten wurden sechs Minuten später bestraft. Lara Pritzel trug sich in die Torschützenliste ein, sodass die Partie nach sieben Spielminuten 2:0 stand. Von da an wurde das Spiel aus Dielmisser Sicht besser. Torchancen von Carmen Severin und Julia Vorat schlossen sich an, welche nicht mit einem Tor belohnt wurden. Dennoch zeigten sich die Dielmisser Damen gewohnt zweikampfstark und konnten verhindern, dass sich der Vorsprung der Gegner vergrößert.

Die zweite Halbzeit fing ähnlich wie die erste an. Innerhalb der ersten Spielminute des zweiten Durchgang war es Frederike Bittner, die den Ball ins obere linke Eck platziert hatte, wodurch der Ball unhaltbar im Tor einschlug - 3:0! In der Folgezeit konnte sich Dielmissen auch bei ihrer Torfrau Ann-Kathrin Wiemann bedanken, welche einige sehr gute Schüsse abgewehrt hat. In der 79. Minute verwandelte Lea Bahe einen Strafstoß zum 4:0-Endstand.

Foto: mm

Mittwoch, 23. September 2020 11:02 Uhr

Boffzen (r). Die Damen des FC 08 Boffzen starteten am vergangenen Sonntag in das Abenteuer „Bezirksliga“. Als Gegner war der Mitaufsteiger TuS Lipperode zu Gast, welcher mit 4:2 geschlagen wurde.

Bereits in der ersten Minute setzte Laura Neils für den FC die erste Duftmarke, jedoch blieb ihr Abschluss zu zentral. In der fünften Spielminute machte sie es besser, als sie von Stefanie Vogt den Ball in den Lauf gespielt bekam. Neils setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und versenkte den Ball im langen Eck zum 1:0. Lipperode schien durch den Gegentreffer nun geweckt worden zu sein und beteiligte sich ebenfalls am Spiel. Vivian Fogheri im Boffzer Tor musste einige Male in höchster Not eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. In der 23. Minute setzte Boffzen in die Lipperoder Drangphase einen Nadelstich, der zum 2:0 führte. Finnja Mindermann legte im Fünfmeterraum quer, sodass Sophie Lutter-Kayser nur noch ins Tor einschieben musste.

Der Gast aus Lipperode versuchte es gleich im Gegenzug, doch der Abschluss flog am Tor vorbei. Stefanie Vogt hatte die nächste Boffzer Großchance auf dem Fuß, ihr Schuss wurde im letzten Moment per Grätsche geklärt. In der 33. Minute erhöhte Boffzen auf 3:0. Stefanie Vogt spielte Laura Neils den Ball in den Lauf, welche zum Abschluss kam. Dieser wurde von der gegnerischen Torfrau noch abgewehrt, den Abpraller verwertete Finnja Mindermann souverän zum 3:0. Vier Minuten später konnte Lipperode eine ihrer vielen Chancen dann mal ausnutzen und auf 3:1 verkürzen. Stefanie Vogt war die letzte Torchance der ersten Hälfte zuzuschreiben, sie scheiterte freistehend an der gegnerischen Torfrau, sodass es mit dem 3:1 für Boffzen in die Halbzeit ging.

Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance für Lipperode, welche erneut fahrlässig ausgelassen wurde. Sophie Lutter-Kayser zeigte sich für die erste Boffzer Chance in Durchgang zwei verantwortlich. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass sich das Spiel weitestgehend im Mittelfeld abspielte.

Lipperode hatte insgesamt fünf, sechs starke Angriffe, welche sie teilweise kläglich abschlossen. Boffzen kam in der 77. Minute ein weiteres Mal gefährlich vors Lipperoder Tor und nutzte diese Chance gleich zur vermeintlichen Vorentscheidung. Stefanie Vogt spielte erneut einen Diagonalball auf Laura Neils, die klug in den Rückraum auf Vanessa Hindrichs ablegte. Hindrichs traf mit ihrem Weitschuss unter Mithilfe der gegnerischen Tofrau zum 4:1. Boffzen ließ durch die komfortable Führung ein wenig die Konzentration nach, was Lipperode in der 82. Minute zum 4:2-Anschlusstreffer ausnutzte.

Doch an diesem Nachmittag war das Abschlussglück eindeutig nicht auf der Seite der Gäste, die bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Weitere hochkarätige Chancen ließen sie jedoch aus, sodass Boffzen am Ende durch eine konsequentere Chancenauswertung nicht unverdient mit dem 4:2-Erfolg als Sieger vom Platz ging.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Rieke Böhm, Sina Gröbing, Finja Gießmann, Eileen Rolf (ab 58 Min. Vanessa Hindrichs), Sophie Lutter-Kayser, Kea Wirth (ab 34 Min. Carolin Helling), Nadine Griebelbauer, Laura Neils (ab 79 Min. Alicia Bönnighausen), Stefanie Vogt & Finnja Mindermann.

Foto: rw

Dienstag, 15. September 2020 16:41 Uhr

Dielmissen (mm). Mit Respekt, aber ohne Angst sind die Damen des VfL Dielmissen ins Spiel gegen die zweiten Mannschaft des HSC BW Tündern gegangen. In der Vorwoche hatten die Tünderaner den TSV Ottenstein noch mit 15:1 vom Platz geschossen, während die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer das Auftaktmatch gegen den ESV Eintracht Hameln trotz guter Leistung knapp mit 1:2 verloren hatte. Gegen den im Vergleich zur Vorwoche auf einigen Positionen veränderten Kader der Gäste setzte sich der VfL Dielmissen letztlich mit 1:0 durch.

"Die Mannschaft hat eine herausragende Leistung gezeigt und ist stark in die Zweikämpfe gegangen. Auch unsere Keeperin Ann-Kathrin Wiemann war “on fire” und hat die eine oder andere wirklich sehenswerte Parade gezeigt", freute sich VfL-Sprecherin Jasmin Meyke über die Leistung der Mannschaft.

Das Tor des Tages erzielte Melissa Neiner in der 14. Spielminute: Nach einem wunderbaren Pass von Laura Pötter hat sie sich gegen Tünderns Abwehr durchgesetzt und den Ball im Netz versenkt. In der Folgezeit ergaben sich auf beiden Seiten guten Aktionen, die aber nichts mehr einbringen sollten. So ging der VfL mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte hieß es für den VfL dann: Ergebnis halten und/oder noch ein Tor hinterher legen. "Ein weiterer Treffer wäre durchaus drin, und verdient, gewesen. Vor allem Julia Vorat hatte einige sehr gute Chancen und ein Freistoß von Laura Pötter ging nur knapp über die Latte. Leider wurden wir nicht mit einem weiteren Tor belohnt. Dennoch ist die Freude über den Heimsieg riesig. Bedanken möchten wir uns für eine umsichtige und gute Schiedsrichterleitung", so Meyke abschließend.

Bereits am kommenden Sonntag geht's für den VfL weiter. Dann trittt die Mannschaft von Martin Schwarzer auf die SG Rodenberg, welche bisher erst ein Saisonspiel absolivert hat. In diesem Spiel setzten sich die Rodenberger mit 2:0 gegen den TSV Eintracht Exten II durch.

Foto: VfL Dielmissen

Mittwoch, 09. September 2020 19:06 Uhr

Hameln/Dielmissen (red). Am vergangenen Samstagnachmittag fand das erste Saisonspiel der Damenmannschaft des VfL Dielmissen statt. Das Auswärtsspiel beim ESV Eintracht Hameln sollte zugleich das erste Pflichtspiel unter der Leitung von Neu-Trainer Martin Schwarzer sein. Sowohl die Hausherrinnen als auch die Gäste traten in dieser Begegnung mit einem ersatzgeschwächten Kader an. 

Die Damen des VfL Dielmissen waren in der ersten Halbzeit direkt laufstark und aggressiv in den Zweikämpfen. Trotz der guten Leistungen aller Spielerinnen tat sich der VfL lange Zeit schwer, mehrere glasklare Chancen in Tore umzuwandeln. Erst in der 43. Spielminute traf Carmen Severin nach einem perfekt vorgetragenen Angriff zum 0:1. Somit gingen die Dielmisser Damen, welche im Vorjahr das direkte Duell vor heimischem Publikum für sich entscheiden konnten, mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten agierten die ESV-lerinnen hektisch und ein wenig verunsichert. Diese Phase endete nach einer guten Stunde, als Elisa-Katharina Cromwell den Ball per Freistoß im VfL-Tor unterbringen konnte. Davon ließen sich die motivierten Spielerinnen des VfL nicht unterkriegen und kämpften weiter. Sehr schöne, unzählige Spielzüge und Torschüsse von Janina Schwarzer und Marie Kleinwächter folgten, doch fanden nicht das gegnerische Tor. So kam es, wie es kommte musste: Elisa-Katharina Cromwell, Torschützin des 1:1, gelang in der 76. Spielminute das Tor zum 2:1-Endstand.

Die Damen vom VfL bedanken sich bei dem guten Schiedsrichter und können trotz einer unverdienten 2:1 Niederlage mit ihrer Leistung zufrieden sein. Am kommenden Samstag geht's schon weiter. Um 16 Uhr empfangen sie den Tabellenführer HSC BW Tündern II. Die Tünderaner Mannschaft konnte ihr Auftaktmatch gegen den TSV Ottenstein mit 15:1 für sich entscheiden, sodass in dieser Partie die Trauben für die Mannschaft von Martin Schwarzer sehr hoch hängen werden.

Foto: mm

Sonntag, 23. August 2020 18:37 Uhr

Kirchbrak (mm). Am gestrigen Samstagnachmittag hatte das Sportzentrum Kirchbrak mit der amtierenden U17-Juniorinnen Europameisterin Natasha Kowalski einen seltenen, aber sehr bekannten Gast. Im Alter von vier Jahren hat die aktuelle Zweitligaspielerin des VfL Wolfsburg II ihre Spielerlaubnis für den TSV Kirchbrak bekommen. Einige Jahre spielte das Talent aus dem Kreis Holzminden für den SV06 Holzminden. Der DFB weiß, dass solche Talente nur durch gute Jugendarbeit vor Ort, auch im ländlichen Raum, entdeckt und weiterentwickelt werden können. Deshalb werden die Heimatvereine von Jugendnationalspielern und -spielerinnen finanziell gefördert.

In Kirchbrak durchlief Kowalski die G-, F-Jugend und den jüngeren Jahrgang der E-Jugend. Der Trainer des TSV Kirchbrak war Stefan Brandt. Bei der JSG Ith wurde sie von Sonja Lage und Frank Schütte in der G- und F-Jugend betreut. Das zweite E-Jugend Jahr absolvierte sie unter Ali Omayrat bei der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle.

Ab der D-Jugend wurde Natasha Kowalski von Sören Eilers in Holzminden trainiert und unterstützt. Fünf erfolgreiche Jahre in Bezirks- und Landesliga, in denen Natasha taktisch gefördert und auf ungeliebten Positionen eingesetzt wurde, um ihr Defensivverhalten zu verbessern. Insbesondere musste sie sich aber körperlich gegen kräftigere Jungen durchsetzen. Der SV06 Holzminden war dabei immer eine Besonderheit, da er in einer Jungenmannschaft immer zwei hochtalentierte Mädchen einsetzte, neben Natasha noch Luisa Oerke, die jetzt ebenfalls bei Hannover 96 hochklassig Damenfußball spielt. "Wir wünschen Natasha weiterhin viel Erfolg bei ihrer tollen Karriere und insbesondere, dass sie von schweren Verletzungen verschont bleibt. Dann wird sie als Aushängeschild des Fußballkreises Holzminden noch viele Erfolge feiern", ist sich SV06-Vorsitzender Jens Ebert sicher.

Aus dem Talenförderungsprogramm des DFB erhielt der TSV Kirchbrak eine Bonuszahlung in Höhe von 2.950 Euro. Der SV06 Holzminden durfte sich über einen Check in Höhe 1.700 Euro freuen, der der Jugendarbeit zugute kommen soll. Bei der Feierstunde, die von Meike Berger (zuständige Koordinatorin des NFV für Mädchenfußball und Auswahltrainerin) durchgeführt wurde, waren Sören Eilers und Jens Ebert (SV06 Holzminden), Ali Omayrat (SCM Bodenwerder), Manfred Tophinke, Markus Verwohlt und August Borchers (NFV-Kreis Holzminden), Nicole Meier (1. Vorsitzende TSV Kichbrak) sowie Stefan Brandt und Nils Meier (Spartenleitung Fußball, TSV Kirchbrak) anwesend.

FAKTEN ZU NATASHA KOWALSKI

Vereinshistorie

  • 08.01.2008: Mit 4 Jahren und 210 Tagen Spielerlaubnis für den TSV Kirchbrak
  • 07.08.2013 - 28.07.2014: Erstspielrecht für HSC BW Schwalbe Tündern
  • 29.07.2014 bis 09.07.2017: SV06 Holzminden
  • seit 10.07.2017: VfL Wolfsburg
  • B-Juniorinnen-Bundesliga: 33 Spiele / 34 Tore / 2x deutscher Meister
  • VfL Wolfsburg II (seit 01.07.2019 - Vertrag bis 30.06.2022), 2. Frauen-Bundesliga: 10 Spiele / 4 Tore

Niedersächsischer Fußballverband

  • 1. Sichtungstraining: 17.11.2012 in Lauenau (Jahrgang 2000 und jünger)
  • Prägendes Erlebnis: Feldsichtung am 19.07.2014 in Völksen
  • NFV U12 unter anderem 1. Platz beim norddeutschen Feldturnier in Bremen
  • NFV U14 1. Länderpokal in Duisburg vom 04. - 08.05.2016 (7.Platz) erste Sichtung für den DFB
  • NFV U14 - U18 seit 05.05.2016: 11 Spiele, 12 Tore

DFB

  • U15: 5 Spiele / 3 Tore / 1. Länderspiel am 03.11.2017 gegen USA (1:6) / 2. Länderspiel am 14.03.2018 gegen Belgien (8:2, Tor zum 6:0)
  • U16: 2 Spiele / 2 Tore
  • U17 11 Spiele / 8 Tore / Europameisterschaft in Bulgarien (5 Spiele) im Endspiel am 17.05.2019 gegen die Niederlande eingewechselt, 4:3 nach Elfmeterschießen, Europameisterin

Fotos: Karl-Heinz Teiwes und Jens Ebert

 

Donnerstag, 16. Juli 2020 13:38 Uhr

Delligsen (mm). Ziemlich überraschend kam die Nachricht, dass der Delligser SC zur kommenden Saison eine Damenmannschaft für Freundschaftsspiele gemeldet hat. Aber auch in Delligsen hatte man damit lange Zeit nicht gerechnet. Mittlerweile hat DSC-Damentrainer Patrick Görlach einen Kader von 20 Damen, die über keine oder wenig Erfahrung mit Vereinsfußball verfügen. Dementsprechend möchten die Delligser das Team behutsam aufbauen und mit Training und Freundschaftsspielen und -turnieren langsam an den Damenfußball heranführen, um die Mannschaft spätestens in zwei Jahren für einen Spielbetrieb anzumelden - am liebsten im Nachbarkreis Hildesheim.

Angefangen hat es mit drei Damen, welche im Herbst letzten Jahres beim DSC-Spartenleiter Carsten Sander angefragt haben. "Wir standen dem Thema offen gegenüber. Im November sagten sie, dass sie mittlerweile 14 sind, die Interesse hätten, bei uns Fußball zu spielen", freute sich Carsten Sander über weiblichen Zulauf im Verein. Somit machte sich Sander auf die Suche nach einem Trainer. Dort fiel ihm Sonja Berlin ein, die in der JSG Hils eine Mädchenmannschaft trainiert hatte. So fand schließlich im Dezember das erste Training mit 16 Spielerinnen statt.

Sonja Berlin gab jedoch nur die Zusage, die Anfänge der Damenmannschaft zu begleiten, sodass ein anderer Trainer für die Damenmannschaft gefunden werden musste. Dieser wurde in Person von Herrenspieler Patrick Görlach gefunden, welcher vor einiger Zeit noch Trainer der Damenmannschaft des MTV Banteln im Nachbarkreis Hildesheim war. "Wir trainieren derzeit regelmäßig mit etwa 13 Spielerinnen. Das Potential ist vorhanden. Uns fehlt die Spielpraxis, die wir mit Freundschaftsspielen und -turnieren sammeln werden. Die Damen haben jedenfalls richtig Lust und sich bereits für das Gemeinschaftsgefühl Trainingsanzüge besorgt", freut sich Görlach, der gemeinsam mit Herrentrainer Jens Rudolph die Trainer C-Lizenz machen wird, auf die Zeit als Damentrainer beim DSC.

Die Damen stammen hauptsächlich aus Delligsen sowie Grünenplan und Kaierde. "Wir würden uns sehr über Einladungen zu Freundschaftsspielen und -turnieren freuen", hofft Görlach, der sein Team als 9er Mannschaft gemeldet hat, auf Anfragen von bestehenden Damenmannschaften. Die Testspiele sollen dementsprechend mit 9 gegen 9 bei voller Platzbreite von Sechzehner zu Sechzehner stattfinden. Interessierte Damen, die Lust auf Fußball haben und interessierte Testspielgegner können sich gern bei Patrick Görlach unter goerlach-delligser-sc@web.de melden.

v.l.n.r.: Herrentrainer Jens Rudolph, DSC Vorsitzender Sven Linnemann, DSC Spartenleiter Carsten Sander, stv. DSC Spartenleiter Daniel Severit und Damentrainer Patrick Görlach.

Foto: mm

Rede und Antwort
Dienstag, 05. Mai 2020 11:44 Uhr
Tristan Schmidt aus Golmbach: "Die Zeit bei Hannover 96 war überragend"
Donnerstag, 19. März 2020 12:44 Uhr

Boffzen (mm). FC 08 Boffzen, eine Herzensangelegenheit - so heißt es auf der offiziellen Facebookseite des Kreisligisten. Für Marvin und Calvin Böker ist dies nicht nur ein Spruch, sondern die Realität. Seit Kindertagen spielen die Brüder in den blau-gelben Farben. Im Gespräch mit der Redaktion stellen die beiden Kicker klar, warum es für sie nur den FCB gibt. Zudem blicken sie zurück, wie sie sich in ihren Kindertagen untereinander unterstützt haben.

Redaktion: "Warum habt ihr den FC 08 Boffzen bisher nie verlassen?"

Marvin: "Das liegt hauptsächlich daran, dass unser Vater nur für Boffzen gespielt hat und hier auch Trainer war. Wir beide haben hier angefangen und er hat uns immer unterstützt."

Calvin: "Er hat immer gesagt, dass wir entweder in Boffzen oder ganz weit weg von Boffzen spielen sollten. Aber wir hatten uns ohnehin geschworen eines Tages, wie die Gebrüder, René und Marec Wenzel, zusammen in der ersten Mannschaft zu spielen, sodass für mich, trotz ein paar Angeboten aus dem Höxteraner Raum, ein Wechsel kein Thema war. Umso schöner war es dann natürlich, gemeinsam mit den Wenzel's auf dem Platz gestanden zu haben."

Redaktion: "Wie verlief eure Jugendzeit? Welche Erfolge konntet ihr feiern?"

Marvin: "Ich wurde als Innenverteidiger ausgebildet und habe in meiner Jugendzeit jeweils einmal die Hallenkreismeisterschaft und den Kreispokal gewonnen. In der B-Jugend haben wir den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. In der A-Jugend sind wir sogar überraschend aus der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen."

Calvin: "Ich habe ebenfalls als Verteidiger angefangen und bin dann erst später zum defensiven Mittelfeldspieler geworden. Ich habe in der D-Jugend zweimal die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. Der größte Erfolg war aber, dass wir in der C-Jugend Bezirksliga Dritter geworden sind."

Redaktion: "Wie würdet ihr eure Bruderbeziehung bezeichnen? Habt ihr euch viel unterstützt?"

Marvin: "Wir waren immer füreinander da und haben uns gegenseitig bei den jeweiligen Spielen zugeguckt. Wir haben früher auch viel gebolzt und hatten nie Probleme."

Calvin: "Genau. Wir spielen ja auch auf verschiedenen Positionen, sodass es da derzeit auch kein Konfliktpotential gibt. Für uns ist Fußball die Nummer eins. Wir unterhalten uns generell viel über Fußball und diskutieren auch nach unseren Spielen noch viel aus."

Redaktion: "Marvin, du warst auch schon zur ersten Amtszeit von Andrej Weibert aktiv. War es schwierig sich in die Mannschaft zu spielen?"

Marvin: "Nach dem Abstieg aus der A-Jugend Landesliga bin ich in den Kader der ersten Mannschaft gekommen. Ich habe beim Training unter Trainer Andrej Weibert alles gegeben. Er kam auch auf die Idee, mich zum Außenspieler umzuschulen. Da es zu dem Zeitpunkt sehr viele, gestandene Offensivspieler im Kader gab, war es für mich nicht ganz so einfach auf Einsatzzeiten zu kommen. Es lief aber von Anfang an familiär ab, sodass ich dankbar für jede Minute war."

Redaktion: "Du hast Andrej Weibert bereits erwähnt. Wie war er als Trainer?"

Marvin: "Er war ein sehr ehrgeiziger Trainer. Er hat immer versucht alles aus seinen Spieler rauszuholen. Ihm verdanke ich, dass ich in die erste Mannschaft gekommen bin. Er hatte auch privat immer ein offenes Ohr, aber wenn es um Fußball ging hat er absolute Ernsthaftigkeit erwartet."

Redaktion: "Welche Erfolge habt ihr im Herrenbereich eingefahren?"

Marvin: "Ich bin einmal Meister geworden und zweimal über die Relegation in den Bezirk aufgestiegen. In dem Meisterjahr konnten wir auch den Kreispokal in Bevern gewonnen. Das Highlight war aber der Kreispokalgewinn in Kirchbrak."

Calvin: "Da kann ich Marvin nur zustimmen. Das war auch bisher der einzige Titel, den ich mit dem FC 08 Boffzen geholt habe. Nach dem Spiel haben wir uns unseren Vater geschnappt und mit ihm und den Pokal ein Foto für die Ewigkeit gemacht."

Redaktion: "Marvin, du hast auch gemeinsam mit dem Ex-Profi Fatmir Vata auf dem Platz gestanden. Was war das für ein Gefühl?"

Marvin: "Es war einfach ein komplett anderes Gefühl. Er ist ein herzlicher Mensch, der jeden in der Mannschaft aufgebaut und mit Tipps geholfen hat. Es hat einfach Spaß gemacht, mit ihm zusammengespielt zu haben. Bei seinen Zuspielen hat er beispielsweise sehr viele Räume gesehen, die ein normaler Kreisligaspieler nicht gesehen hat. Das war schon einen andere Hausnummer."

Redaktion: "In der letzten Saison ging es für euch gegen den Abstieg. Wieso lief die Saison nicht so wie ihr euch das vorgestellt hattet?"

Calvin: "In der letzten Saison war der Wurm drin. Wir haben einfach viele Spiele knapp mit einem Tor Unterschied verloren. Das war extrem enttäuschend und dementsprechend hat die Stimmung im Team auch stark geschwankt."

Redaktion: "Wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde? Welches Ziel für die Rückrunde habt ihr, sofern es weitergehen sollte?"

Marvin: "Mit der Hinrunde sind wir sehr zufrieden. Nach einem kleinen Hänger mit dem Unentschieden gegen Rühle und dem Pokal-Aus gegen Deensen haben wir fünf-sechs Spiele recht gut gespielt und auch gut gepunktet. In den letzten Spielen war bei den tiefen Platzverhältnissen einfach die Kraft raus."

Calvin: "Die Hinrunde lief richtig gut. Insbesondere haben wir zu Hause gezeigt, dass wir auch noch Heimsiege feiern können. Unser Ziel sollte es sein unter den TOP 5 zu landen."

Foto: mm

Samstag, 29. Februar 2020 10:52 Uhr

Holzminden/Gütersloh (mm). Von Holzminden in die B-Juniorinnen Bundesliga - diesen Weg ist mit Luisa Oerke nach der U17-Nationalspielerin Natasha Kowalski bereits die zweite Spielerin des SV06 Holzminden gegangen. Seit Sommer kickt Oerke für den FSV Gütersloh, der aktuell Zweiter in der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest ist. Mit einem Zweitspielrecht läuft sie ab und zu auch bei der Landesliga B-Juniorenmannschaft von Sören Eilers auf. Gemeinsam mit der Redaktion blickt Luisa Oerke auf ihre bisherige Laufbahn und die anstehende Rückrunde.

Redaktion: "Luisa, wo hast du wann angefangen? War das deine letzte Station vor deinem Wechsel nach Holzminden?"

Luisa: "Ich habe in der G-Jugend bei der JSG Forstbachtal angefangen, Fußball zu spielen. Dort habe ich dann bis zu meinem Wechsel nach Holzminden auch unter Achim Rauls als Trainer gespielt."

Redaktion. "In welchen Auswahlmannschaften hast du gespielt?"

Luisa: "Ich habe angefangen, von der E- bis zur D-Jugend in der Kreisauswahl bei den Jungen zu spielen. Dann habe ich auch in Hameln beim Stützpunkt der Jungs gespielt. Bei den Mädchen ging’s in der U12 mit einem Sichtungsturnier für den Stützpunkt Hannover in Lauenau los. Dort habe ich eine Sichtung bekommen und war dann ein paar mal beim Training in Barsinghausen, bevor ich dann direkt im Stützpunktkader des Sichtungsturniers für die U12- Niedersachsenauswahl war. Auch dort hab ich’s geschafft, was für mich damals total überraschend kam. Ich meine, ich hatte es quasi innerhalb von ein bis zwei Monaten von Kreis- bis Niedersachsenauswahl geschafft."

Redaktion: "Das klingt in der Tat sehr rasant. Was hast du dort erlebt?"

Luisa: "Dann gingen eben meine fünf Jahre beim NFV mit vielen Lehrgängen und Turnieren los. Für die Zeit dort und alles was ich erleben durfte, bin ich extrem dankbar und auch für die Leute, die man dort kennengelernt hat, die mit einem seine Leidenschaft teilen."

Redaktion: "Hast du auch mal eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen?"

Luisa: "Im Sommer 2018 hatte ich, nach dem Länderpokal im Frühjahr mit der U16, eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen, wo ich dann auch bei einigen Maßnahmen u.a. in Stuttgart und Saarbrücken dabei war. Natürlich hat man sich zum einen über die Einladung zur Nationalmannschaft extrem gefreut, aber natürlich bleiben auch Fahrten mit der Niedersachsenauswahl und Länderpokale in Erinnerung."

Redaktion: "Was zählst du als deine größten Erfolge?"

Luisa: "Das ist schwierig zu sagen. Den ersten großen Titel konnte ich direkt mit der U12-Auswahl holen, als wir in Bremen Norddeutscher Meister wurden. Sonst waren eben die Maßnahmen mit der Nationalmannschaft und die Länderpokale riesen Erfolge für mich. Die bisherige Saison mit Gütersloh zählt auch als ein Highlight am Ende meiner Jugendjahre."

Redaktion: "Mit der C-Jugend habt ihr damals auch einmal gegen die Herforder B-Juniorinnen gespielt.  Hast du dich direkt danach den Herfordern angeschlossen? Wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Luisa: "Nach dem Spiel konnte ich nicht direkt zu Herford, weil das allein mit dem Fahraufwand nicht zu schaffen gewesen wäre. Nach meiner Saison in Tündern bei den Mädchen bin ich dann mit noch einer aus Tündern dort zum Probetraining gegangen und dann im Sommer 2018 hingewechselt. Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und die Saison in der Regionalliga als jüngerer Jahrgang hat Spaß gemacht. In der Zeit habe ich aber überwiegend bei Holzminden gespielt, trotzdem konnte ich der Mannschaft in den Spielen, wo ich da war, weiterhelfen und das hat mich gefreut."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zu Gütersloh zu Stande? Welche Position spielst du dort und wie zufrieden bist du mit der Hinrunde?"

Luisa: "Wir hatten mit Herford im Frühjahr 2019 ein Pokalspiel gegen Gütersloh. Einen Tag später hatte ich direkt einen Anruf von Christian Pohlmann, meinem jetzigen Trainer. Ich war dann relativ zügig dort beim Probetraining, was mir super gefallen hat. Nachdem wir dann mit ihm lange bezüglich der Fahrerei usw. gesprochen hatten, stand für mich der Wechsel dort hin eigentlich ziemlich schnell fest. Klar wollte ich die Chance ergreifen und ein paar kannte ich von der Niedersachsenauswahl und vom DFB auch schon. In den ersten Einheiten hat man gemerkt, dass die Mannschaft echt Potential hat. Ich habe dann erstmal etwas in der Vorbereitung gebraucht, mich in das System einzufinden usw., da ich eben nicht dreimal die Woche dort zum Training hin konnte. Ich spiele dort Zehner oder Stürmer und bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der Hinrunde. Wir haben das erste Saisonspiel gegen Leverkusen unnötig verloren und stehen so unter Essen, aber ich bin extrem stolz auf unsere Entwicklung. Nach der Vorbereitung und dem ersten Spiel haben wir glaube ich kurz den Glauben an unser Ziel, um die Meisterschaft mitzuspielen, verloren, aber sind dann stark zurück gekommen."

Redaktion: "Welche Saisonziele hast du mit dem FSV Gütersloh?"

Luisa: "Klar haben wir das Ziel, Meister zu werden. Der Kader ist extrem stark. Das Einzige, was wir jetzt dafür noch machen können, ist unsere noch ausstehenden Rückrundenspiele souverän runterzuspielen und uns auf jedes einzelne Spiel zu fokussieren, weil wir uns keinen Ausrutscher erlauben können. Das ist die Voraussetzung, um noch die Chance zu haben."

Redaktion: "Hast du auch eine Chance in die Westfalenauswahl zu kommen?"

Luisa: "Nach meinem Wechsel wollte ich mich erstmal nur auf die Vereine und die Schule konzentrieren. Jetzt, wo sich das alles aber eingespielt hat, habe ich nach dem Hallenmasters in Ibbenbühren vor ein paar Wochen, wo wir sozusagen „Hallenwestfalenmeister“ mit Gütersloh geworden sind, direkt eine Einladung zur nächsten Maßnahme der Westfalenauswahl im März bekommen, die ich auch wahrnehmen will."

Redaktion: "Für Holzminden spielst du immernoch. Wie oft kamst du dort zum Einsatz? Ist der Klassenerhalt in der Landesliga drin?"

Luisa: "Mit den Pokalspielen kam ich in etwa sechsmal zum Einsatz. Das Problem ist eben, dass sich die Ligaspiele normal mit denen von Gütersloh überschneiden. Klar ist der Klassenerhalt drin, mit vollem Kader und nötiger Einstellung sollte das die Mannschaft schaffen. Die Liga ist generell extrem eng gestaffelt, da ist sowohl nach oben, als auch nach unten nicht viel Luft - alles ist möglich."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie kriegst du das neben der Schule in Dassel unter einen Hut?"

Luisa: "Ich trainiere normal montags und mittwochs bei Holzminden und freitags eben bei Gütersloh. Am Samstag haben wir ein Ligaspiel. Die restlichen Tage in der Woche habe ich lange Schule und trainiere ggf. eigenständig oder muss eben was für die Schule machen. Das klappt eigentlich ganz gut, besser als gedacht. Ich hatte echt Angst, dass das eben, dadurch dass ich jetzt halt schon in der 12. Klasse bin und aufs Abi zugehe und auch eben alles für das Abi zählt, nicht zu schaffen ist. Klar ist es irgendwie stressig, aber ich mache es ja gern und bekomme alles ganz gut unter einen Hut."

Redaktion: "Welche Unterschiede kannst du zwischen Landesliga Jugend und der Bundesliga Mädchen erkennen?"

Luisa: "Ich finde, dass ist ein ganz anderes Spiel. Bei den Jungs ist es klar körperlich viel betonter und für mich inzwischen auch extrem schwer. Das Spiel ist auch schneller, weil die Landesliga schon stark ist. Wobei das Niveau in der Bundesliga natürlich auch gut ist und viele dort ja auch eine heftige Technik haben und in Auswahlmannschaften spielen. Mir hilft es aber eben enorm bei den Jungs noch dabei zu sein, weil dadurch, dass ich mich eben dort behaupten muss, hab ich bei den Mädchen eben Vorteile."

Redaktion: "Was waren bisher deine schönsten Momente deiner fußballerischen Laufbahn?"

Luisa: "Schönste Momente sind schwer festzumachen, da könnte ich extrem viele aufzählen. Ein cooler Moment war einfach, als mich meine Trainer und ein paar aus meiner Mannschaft von Holzminden, sowie mein früherer Trainer von Forstbachtal bei unserem Spitzenspiel gegen Essen überrascht haben. Das ist nicht selbstverständlich, gerade bei dem Weg."

Redaktion: "Wie geht's für dich im Sommer weiter?"

Luisa: "Ich möchte auf jeden Fall mein Abi in Dassel machen, also auch nächstes Jahr, auch wenn wir hier in Sachen Frauenfußball im „Niemandsland“ leben, hier bleiben. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, wie es nächste Saison für mich weitergeht. Ich möchte auf jeden Fall auch nächstes Jahr noch bei Holzminden zumindest im Training bleiben - vielleicht ist ja auch ein Zweitspielrecht noch möglich und dann eben in einer guten Frauenmannschaft spielen. Da steht aber noch nichts fest."

Foto: mm

Sonntag, 16. Februar 2020 13:31 Uhr

Grünenplan (mm). Früher der Torjäger, heute Identifikationsfigur - viel treffender können die Worte auf den mittlerweile 37-jährigen Michael Seyd vom TuSpo Grünenplan wohl nicht gewählt werden. Als Kapitän führt der Routinier seine Mannschaft in der Bezirksliga aufs Feld - und das nach über 20 Jahren ohne Bezirksfußball in der Hilsmulde. Wir haben die Winterpause genutzt und uns mit Michael Seyd über seine fußballerische Laufbahn und die aktuelle Lage beim TuSpo Grünenplan unterhalten.

Redaktion: "Michael, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst. Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Michael: "Sehr gerne. Ich habe im jungen Alter bei der Jugend des TuSpo Grünenplan angefangen Fußball zu spielen. Anschließend spielte ich bei der JSG Hils, ehe wir in der C- und B-Jugend wieder eine eigenständige Jugendmannschaft des TuSpo Grünenplan hatten. In der A-Jugend war ich dann wieder bei der JSG Hils aktiv."

Redaktion: "Hast du in der Kreisauswahl und/oder im Stützpunkt gespielt?"

Michael: "Ich habe unter Jürgen Grabs in der Kreisauswahl Holzminden gespielt. Mit der Mannschaft sind wir zum Dana Cup nach Dänemark gefahren, was ein echt schönes Erlebnis war. Später habe ich dann auch im Stützpunkt unter Werner Brennecke gespielt."

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Michael: "Beim TuSpo Grünenplan habe ich auf Kreisebene gespielt. In der A-Jugend bin ich unter anderem mit Kevin Beier, Jan Thomschke und Pierre Schal in der Bezirksliga zum Einsatz gekommen. Zu Auswärtsspielen mussten wir unter anderem in Eimbeckhausen und im hannoverschen Raum antreten."

Redaktion: "Wie verlief dein Einstieg in den Herrenbereich beim TuSpo Grünenplan?"

Michael: "Wir haben relativ früh eine gute Saison in der Kreisliga gespielt, sodass wir als Vizemeister ein Aufstiegsspiel in Gronau bestritten haben. Leider haben wir dieses Spiel mit 0:1 verloren, sodass wir nicht in die damalige Bezirksklasse aufgestiegen sind. Für mich war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes mit meinem zwölf Jahre älteren Bruder Stefan zusammenzuspielen."

Redaktion: "Und dann kam dein Wechsel zum TSV Deinsen. Wie kam es dazu und wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Michael: "Dadurch, dass mein Bruder Stefan früher auch mal in Deinsen gespielt hat, kannten mich die Deinser auch. Sie hatten mich beobachtet und bei mir angefragt. Nachdem wir den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst hatten, nahm ich das Angebot an. Deinsen spielte zu dem Zeitpunkt in der Bezirksliga und damit noch eine Klasse höher als die Bezirksklasse. Ich habe mich auf dem kleinen Platz in Deinsen immer wohlgefühlt. Da die Zuschauer so nah am Geschehen waren, war dort auch eine ganz besondere Stimmung. Gerade die Derbys gegen Alfeld habe ich noch in guter Erinnerung. Ich war mit einer kurzer Unterbrechung insgesamt fünf Jahre in Deinsen. Wir haben in jeder Spielzeit den Klassenerhalt geschafft und ich bin in einer Saison mit 26 Toren sogar Torschützenkönig geworden."

Redaktion: "Hast du auch an Auswahlspielen teilgenommen?"

Michael: "Ja. Ich habe einmal mit einer Auswahlmannschaft in Grünenplan gegen Borussia Mönchengladbach gespielt. Dort haben wir mit 0:12 verloren. Mit einer weiteren Auswahl kam es in Elze zum Duell mit Hannover 96. Wir haben mit 2:8 verloren und ich habe beide Treffer erzielt."

Redaktion: "Gab es für dich auch mal Anfragen von höherklassigen Mannschaften?"

Michael: "Ja. Als ich meine Lehre gemacht habe, hatte die Reservemannschaft von Hannover 96 bei mir angefragt. Dies habe ich dann aus den zeitlichen Gründen abgelehnt, was ich auch ein wenig bereut habe, da ich es mit Sicherheit zeitlich doch hinbekommen hätte."

Redaktion: "Wann kam es zur endgültigen Rückkehr nach Grünenplan?"

Michael: "Im Sommer 2009 bin gemeinsam mit Jan Thomschke und Kevin Beier zurück nach Grünenplan gewechselt. Ruben Lange hatten wir in Deinsen kennengelernt und auch mit nach Grünenplan genommen. Grünenplan war in der Vorsaison in die 1. Kreisklasse abgestiegen, sodass wir unter Klaus Tiesemann den Wiederaufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht haben."

Michael Seyd geht als Kapitän immer voran

Redaktion: "Auf Tiesemann folgten mit Martin Riemer, Karsten Tute und Waldemar Delzer drei weitere Trainer. Wie hat sich euer Spielstil in dieser Zeit geändert?"

Michael: "Wir waren eigentlich immer eine Kontermannschaft. Gegen Teams, gegen die wir das Spiel machen mussten, haben wir uns schwer getan. In der letzten Saison haben wir mit unserem Spielermaterial bewiesen, dass wir auch das Spiel an uns reißen können. Unser Spielsystem hat sich in den letzten Jahren geändert. Zuerst haben mit einem Libero gespielt, dann haben wir auf eine Dreierkette gebaut und jetzt spielen wir mit einer Viererkette."

Redaktion: "Hattest du dir erhofft irgendwann einmal mit deinem Heimatverein in der Bezirksliga spielen zu können? Wie schaust du auf die vergangene Saison zurück?"

Michael: "Ich hatte es mir schon erhofft, irgendwann mal mit Grünenplan in der Bezirksliga zu spielen, aber es nicht erwartet. Wir waren in den letzten Jahren oft nah dran und sind letztlich meistens Dritter geworden. Vor der letzten Saison hatten wir den Aufstieg als klares Ziel ausgegeben. Im ersten Saisonspiel haben wir knapp gegen Dielmissen gewonnen und anschließend gegen Holenberg und Kirchbrak verloren. Somit war die Euphorie recht schnell gedämpft. Wir sind aber ruhig geblieben und haben eine Serie gestartet. Bis zum Ende der Spielzeit haben wir keine Niederlage mehr kassiert - das war schon besonders."

Redaktion: "Wie bewertest du eure Hinrunde in der Bezirksliga?"

Michael: "Im Großen und Ganzen bin ich mit der Hinrunde ganz zufrieden. Als Aufsteiger ist man ja froh, wenn man die Klasse hält und derzeit stehen wir über dem Strich. Wir haben allerdings gegen die direkten Konkurrenten SV Alfeld, TuS Hasede und FC Stadtoldendorf fünf - sechs Punkte liegen gelassen. Man muss aber auch sehen, dass wir viel Verletzungspech hatten und wir kein Spiel mit der ersten Elf gemacht haben. Wir können froh sein, dass wir so eine funktionierende zweite Mannschaft haben, die uns immer wieder unterstützt hat. So konnten wir aber auch überraschende Siege gegen Schliekum und Almstedt feiern."

Redaktion: "Mit Tobias Schütte und Nasser Abdolkhani haben euch zwei Spieler verlassen - kehren die Langzeitverletzten Sascha Fricke und Alexander Delzer bald wieder zurück? Was muss besser werden, um den Klassenerhalt zu schaffen?"

Michael: "Wir haben immer gut ausgesehen, wenn wir das 1:0 gemacht haben. In einigen Spielen haben wir unsere Chancen zu leichtfertig vergeben und dann das Gegentor bekommen. Unsere Einstellung nach Gegentoren muss besser werden. Wir müssen die Grünenplaner Tugenden einfach wieder auf den Platz bringen. Einer der diese Tugenden verkörpert ist Sascha Fricke, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch hart an seinem Comeback arbeitet und alles dafür tut, bald wieder spielen zu können. Alexander Delzer wird aller Voraussicht nach leider noch länger fehlen. Sein Ausfall schmerzt uns enorm".

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen der Kreis- und der Bezirksliga erkennen?"

Michael: "Man merkt, dass es die Bezirksklasse nicht mehr gibt. Es ist zwischen den beiden Klassen vom Niveau her mehr als eine Liga Unterschied. Das Spiel ist viel schneller und körperbetonter geworden. Die Mannschaften aus dem Hildesheimer und Hannoveraner Raum sind echt stark."

Redaktion: "Zu guter Letzt eine Frage, die ich dir stellen muss. Wie schaffst du es mit 37 Jahren noch so fit zu sein und wielange dürfen wir dich noch in der Grünenplaner Herrenmannschaft spielen sehen?"

Michael: "Mein Körper fühlt sich einfach noch nicht wie 37 Jahre an. Mit 34 Jahren war meine fußballerische Laufbahn nach einem Knorpelschaden schon so gut wie beendet, aber das ist alles super verheilt und ich hatte seitdem auch keine Beschwerden mehr. Ich bin einer, der im Training immer noch vorneweg läuft und ich denke, dass ich noch zwei - drei Saisons, wenn ich verletzungsfrei bliebe, spielen kann."

Nach seinem Tor gegen den FC Stadtoldendorf jubelte Michael Seyd mit Sascha Fricke

Fotos: mm

Montag, 10. Februar 2020 17:16 Uhr

Holzminden (mm). Die Hoffnung eines jeden Kreisvereins sind Herrenspieler, die aus der eigenen Jugend kommen und sich im Verein engagieren. Das Mats Lüttmann nicht nur ein guter Spieler ist, beweist er bereits seit einiger Zeit. Trotz seines Studiums in Göttingen engagiert er sich auch als Jugendtrainer im Verein und gibt so sein Wissen an die Youngsters weiter.

Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, um uns mit Mats Lüttmann über seine bisherige Spielerlaufbahn und die aktuelle Situation beim SV06 Holzminden zu unterhalten.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast mit dem Fußballspielen angefangen?"

Mats: "Ich habe mit vier Jahren beim Vorgängerverein des SV06 Holzminden, dem Holzmindener Sportverein angefangen."

Redaktion: "Du bist ein technisch versierter Spieler. Hast du in der Kreisauswahl und/oder dem Stützpunkt gespielt?"

Mats: "Ich habe in der Kreisauswahl unter Jürgen Grabs gespielt. Im 95er Jahrgang war die Qualität ziemlich hoch. Dort habe ich dann zum Beispiel mit Bastian Helms, Bennett Schmitz, Sertac Sahbaz (SCM Bodenwerder), Patrick Kleine (FC Stahle 30) oder Lukas Neumann (MTV Fürstenberg) zusammengespielt. Im Stützpunkt bin ich nicht gelandet. Dafür habe ich später in der Regionalauswahl in NRW gespielt."

Redaktion: "Wie kam es zu deinem Wechsel nach NRW und wo hast du dort gespielt?"

Mats: "Ich wurde von der SpVg Brakel angesprochen und habe dort mein erstes B-Jugend Jahr verbracht. Dafür, dass es "nur" die westfälische Bezirksliga war, war das gerade bei den Partien auf den Kunstrasenplätzen technisch hochwertiger Fußball und für mich eine gute Erfahrung."

Redaktion: "An welche Erfolge aus deiner Jugendzeit denkst du noch gerne zurück?"

Mats: "An die A-Jugendzeit unter Enes Ujkanovic habe ich die besten Erinnerungen. In der Saison haben wir den Aufstieg von der Bezirks- in die Landesliga perfekt gemacht. Wir hatten eine unglaublich gute Stimmung in der Mannschaft, 20 Spieler waren immer beim Training. Jeder hat sich beim Training und beim Spiel für Enes die Beine ausgerissen. Er ist mein absoluter Lieblingstrainer und insgesamt war er für jeden der Größte. Die Zeit erinnert mich ein wenig an die Holenberger Jungs, die das derzeit unter Daniel Schmidtmann bis Sommer noch genießen dürfen. In der Folgesaison habe ich mit der Mannschaft dann auch den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft."

Mats Lüttmann mit seinem Lieblingstrainer Enes Ujkanovic

 

Redaktion: "Seit einiger Zeit bist du auch in der Herrenmannschaft aktiv und hast die Aufs und Abs in den letzten Jahren miterlebt. Auf welchen Positionen wurdest du eingesetzt?"

Mats: "Studienbedingt war ich immer nur sporadisch im Einsatz. Eigentlich war die letzte Saison die erste Saison, wo ich auf richtig viele Spiele gekommen bin, bis mich ein Meniskusriss und eine Sehnenentzündung gestoppt haben. Ich sehe mich als einen typischen Achsenspieler. Ich fühle mich auf Innenverteidigerposition, auf der Sechs und auf der Acht am wohlsten. Unter Ali Chaabu wurde ich zwischenzeitlich auch mal zum Außenverteidiger umgeschult."

Redaktion: "Warum konntet ihr zuletzt, trotz gutem Start, nicht den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen?"

Mats: "Die Transferpolitik im Verein war nicht gut und es wurden im Umgang mit der Jugend viele Fehler begangen, die auch offen angesprochen und bemängelt wurden. Die Zusammenarbeit mit der Jugend hat sich aber gewandelt, was auch ein großes Anliegen von mir war. Inzwischen sind die Trainerstellen in der Jugend top besetzt. So sind neben mir mit Sören Eilers, Noah Buske und Merdan Fekovic gleich drei aktive Herrenspieler auch in der Jugend tätig. Das schafft eine Indentität und eine Vereinskultur."

Redaktion: "Du sprichst es gerade an. Du bist aktuell D-Jugendtrainer im Verein. Wie bist du Trainer geworden und wie steht deine Mannschaft dar?"

Mats: "Ich wurde vor der vergangenen Saison vom damaligen Jugendleiter Andreas Korte gefragt, ob ich Sören Eilers bei der B-Jugend unterstützen möchte. Da mein Bruder Anton und seine Freunde dort gespielt haben, musste ich nicht lange überlegen. Die Zeit mit Sören war super. Er ist ein toller Mensch, ist sehr gut organisiert und arbeitet sehr akribisch, so dass ich viel dazulernen konnte. Aktuell trainiere ich gemeinsam mit Maximilian Rudloff die D-Jugend. Die Jungs wurden von Kevin Walter sehr gut ausgebildet. Es macht mir, trotz des zusätzlichen Zeitaufwandes, sehr viel Spaß. In unserer Staffel sind wir Erster geworden, sodass wir in der Rückrunde in der Kreisliga spielen werden. Bei den Hallenkreismeisterschaften sieht es derzeit so aus, als würden unsere beiden gemeldeten Teams die Endrunde erreichen."

Redaktion: "Strebst du auch eine Trainerlizenz an?"

Mats: "Ali Chaabu hat mir viel von der B-Lizenz erzählt und da ich schon seit längerem großes Interesse an der Theorie des Fußballs habe, habe ich bereits den fußballerischen Eignungstest für die B-Lizenz absolviert. Verletzungsbedingt konnte ich bisher noch nicht den ersten Teil der B-Lizenz absolvieren. Dies werde ich in diesem Jahr angehen. Die C-Lizenz ist im Übrigen keine Grundvoraussetzung für die B-Lizenz mehr und den Schiedsrichterschein werde ich auch im Rahmen der B-Lizenz erwerben."

Redaktion: "Ihr seid nach euren vielen Neuzugängen als klarer Meisterschaftsfavorit in die Saison gegangen. Von der Meisterschaft spricht in der Kreisstadt mittlerweile keiner mehr. Wie erklärst du dir die aktuelle Situation?"

Mats: "Mit der aktuellen Lage können wir nicht zufrieden sein. Klar ist, dass wir von unserem Ziel weit entfernt sind. Im Endeffekt wären wir auch belächelt worden, wenn wir mit unseren Neuzugängen ein anderes Ziel als die Meisterschaft angegeben hätten. Jedoch ist das Zusammenspiel von so vielen Neuzugängen nicht einfach und muss man auch sehen, dass viele Spieler nicht von Anfang an dabei waren bzw. beruflich stark eingeschränkt sind. Beispielhaft sind hier Jonah Sandforth, Timo Schünemann oder Malte Helms zu erwähnen. Außerdem wollen wir auf die Jugend setzen. In dieser Saison geht es nur noch darum unsere Strukturen zu festigen und den starken 01-er Jahrgang in den Herrenbereich einzubinden. In der Jugend sind wir für die nächsten Jahr überragend besetzt, sodass wir uns auf viele gut ausgebildete Spieler für den Herrenbereich freuen dürfen."

Redaktion: "In der Hinrunde hast du aufgrund deiner Verletzung noch kein Spiel bestreiten können. Wann sehen wir dich wieder auf dem Platz?"

Mats: "Nach über einem halben Jahr Pause befinde ich mich derzeit im Aufbautraining. Ich hoffe, dass ich in der Rückrunde wieder voll einsteigen kann."

Redaktion: "Was sollte aus deiner Sicht das langfristige Ziel des SV06 Holzminden sein?"

Mats: "Holzminden sollte langfristig einen gesichterten Platz in der Bezirksliga einnehmen Das ist meiner Meinung nach mittelfristig realistisch. Über höhere Ambitionen kann man sprechen, wenn wir strukturell wieder besser aufgestellt sind."

Redaktion: "Welche Wünsche hast du für deine aktive Spielerlaufbahn noch?"

Mats: "Ein großer Wunsch ist für mich bereits in der vergangenen Saison in Erfüllung gegangen. Ich wollte nochmal ein Spiel mit meinen Jugendfreunden Bastian Helms, Malte Helms, Bennett Schmitz und Julius Böke bestreiten. Das war Ostersamstag im Derby gegen den MTV Bevern. Das war wohl das dominanteste Spiel, an welchem ich teilnehmen durfte. Ein persönlicher Traum wäre es gemeinsam mit meinen Brüdern Anton und Emil ein Herrenspiel zu bestreiten."

Freudestrahlende Gesichter nach dem Derbysieg in Bevern

Fotos: mm

Jugend
Dienstag, 27. Oktober 2020 16:22 Uhr
"Förderung junges Ehrenamt": Kevin Walter und Michael Müller vertraten den NFV-Kreis Holzminden
Donnerstag, 22. Oktober 2020 12:45 Uhr

Hannover (red). "Nach dem erneuten Anstieg der Coronazahlen, und die damit verbundenen Änderungen der Auflagen, fällt die Futsalhallenrunde der Bezirksjunioren 2020/21 aus", informierte Bezirksjugendausschuss-Vorsitzender Christan Münzberg die beteiligten Vereine.

Die Priorität liegt in den nächsten Wochen darin, die wenigen angesetzten Feldspiele noch auszutragen. Nachholspiele werden bis zum 13.12.2020 angesetzt. Ab Montag, den 14.Dezember 2020 beginnt die Winterpause. "Ob die Pokalspiele ab dem 05.03.2021 durchgeführt werden, entscheiden wir Ende Januar 2021", so Münzberg abschließend.

Mittwoch, 21. Oktober 2020 18:44 Uhr

Holzminden (r). Im vergangenen Jahr absolvierten die SV06 Holzminden Jugendspieler Jamal Hussein, Robin Kuhn und Mir Tursun erfolgreich die Ausbildung zum Junior Coach. Der „Junior-Coach“ ist der erste Schritt auf der Karriere-Leiter als Trainer. In 40 Unterrichtseinheiten, die an vier Tagen in Hildesheim stattfanden, erfuhren die drei Holzmindener alles über die Grundlagen einer Coachingtätigkeit - von der Trainingsvorbereitung, einem vernünftigen Warm-Up, an das ein attraktiver und abwechslungsreicher Hauptteil anknüpft, bis hin zu Grundlagen der Mannschaftsführung oder dem richtigen Verhalten bei Verletzungen der Spieler.

"Die neuen Junior Coaches wurden sofort in die aktive Trainingsarbeit in den Jugendmannschaften eingebunden und sind auch beim monatlichen Jour Fixe der Jugendabteilung dabei. Neben der sportlichen Weiterqualifikation wollen wir sie auch in der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit fördern“, betont Jugendleiter Wolfgang Jacob.

Den nächsten Schritt machten Robin Kuhn und Mir Tursun vom 10.10. – 14.10.20 an der Akademie des Niedersächsischen Fußballverbandes in Barsinghausen mit der Teilnahme am Seminar „DFB Trainer C-Lizenz Profil Kinder- und Jugendliche“.

Dieses Seminar gliederte sich in zwei Blöcke:

Basiswissen: Hier stehen vor allem folgende Lerninhalte im Mittelpunkt:

• Trainingsdurchführung; Grundlagen des Fußballspiels ;Trainingsvorbereitung; Praxisdemonstrationen; Teilbereiche der Kondition; Sportmedizin; Zeitgemäße Vereinsarbeit; Außersportliche Betreuung; Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen; Integration; Gremienarbeit; Sportrecht; Kooperation Schule/Verein; DFB-Ausbildungsstruktur.

Profil Kinderfußball/Jugendfußball – Schwerpunkte sind hier:

• Heutige Lebenswelt; Neuorientierung im Kinderfußball; Spielen und Bewegen mit Bambini; Spielen und Lernen mit F-Junioren; Spielen und Üben mit E-Junioren; 4-gegen-4-Turniere und Spieletreffs; Anforderungsprofil und Aufgaben des Trainers; Pädagogische Leitlinien; Zusammenarbeit mit Eltern; Außersportliche Angebote; Spielbetrieb und Schiedsrichter-Einsatz;

• Training mit Jungen und Mädchen; Das Fußball-Abzeichen; Trainieren und Spielen mit D-Junioren; Trainieren und Anwenden mit C-Junioren; Trainieren und Verfeinern mit B- und A-Junioren; Das Training der Nachwuchstorhüter; Coachen rund um ein Spiel; Anforderungsprofil und Aufgaben; Pädagogische Leitlinien; Richtiges Kommunizieren; Außersportliche Angebote; Trainingsplanung; Talentförderung;

In 40 Lerneinheiten waren Mir Tursun, der auch aktiv in der U19 Bezirksligamannschaft des SV06 spielt, und Robin Kuhn, aktiver Spieler im U 17 Landesligateam des SV06 Holzminden, unter Leitung der NFV-Trainer Peter Heinrich und Marek Wanik sowohl auf dem Trainingsplatz als auch im Seminarraum unterwegs und lernten für ihren nächsten Schritt auf der Trainerleiter. Am Ende des Seminars gab es nach bestandener Prüfung für die erfolgreiche Teilnahme das entsprechende Zertifikat „Teamleiter Kinder“.

„Wir haben viele neue Informationen und Methoden kennengelernt, die wir jetzt beim SV06 in der U 11 und F-Jugend umsetzen wollen“, erklärt Robin Kuhn. „In der nächsten Saison melden wir uns dann für den 3.Teil an, um die C-Lizenz zu erhalten“, fügt Mir Tursun hinzu. "Der SV06 Holzminden gratuliert seinen beiden Jugendtrainern und wünscht ihnen für die weitere Arbeit im Bereich der Jugendabteilung viel Erfolg", so Jacob abschließend.

Foto: SV06 Holzminden

Donnerstag, 08. Oktober 2020 10:41 Uhr

Salzhemmendorf (mm). Bereits am vergangenen Samstag reiste die A-Junioren Bezirksligamannschaft des MTSV Eschershausen zum Auswärtsspiel nach Salzhemmendorf. Auf dem Salzhemmendorfer B-Platz traf die Mannschaft von Michael Müller auf den Mitaufsteiger JSG Saale-Ith, welcher dem SV06 Holzminden einen Punkt abgenommen hatte und mit diesem einen Zähler vor dem Spieltag Tabellenletzter war. Somit waren die Raabestädter, die nach gutem Start zuletzt gegen den JFV Union Bad Pyrmont (1:4) und den JFV 2011 Nenndorf (0:3) Niederlagen hinnehmen mussten, trotz des Tabellenstandes gewarnt. 

Der MTSV erwischte einen guten Start. Bereits nach wenigen Minuten bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen, welchen Sverre Bost knapp neben das JSG-Tor gesetzt hat. Nach einem weiteren Freistoß von Sverre Bost kam Faris Farah zum Kopfball, der allerdings knapp neben dem Tor landete. Der nächste Eschershäuser Angriff sollte von Erfolg gekrönt sein. Mit einem Chipball bediente Sverre Bost Mittelstürmer Faris Farah, welcher vor dem Tor die Ruhe behielt und die Kugel zum 0:1 unterbingen konnte.

Trotz des Spielstandes wirkten die Gäste im Defensivbereich nicht immer ganz sattelfest. Konkrete Torchancen konnten sich die Hausherren aber nicht erarbeiten. Das 0:2 legte der MTSV Eschershausen in der 22. Minute nach. Dieses Mal steckte Faris Farah den Ball zu Jan Paul Sprafke durch, welcher mit Hilfe des Innenpfosten einschieben konnte.

Trotz der nun deutlichen Führung bekamen die Raabestädter keine Sicherheit ins Spiel. Symptomatisch für die Unsicherheiten war die Entstehung des 1:2 - bei einem Einwurf standen die Verteidiger zu weit von Jonas El Yazidi entfernt, der den Ball sehenswert mit einem Kontakt aufs Tor brachte. Der Ball wurde lang und länger und prallte vom Innenpfosten ins Tor - keine Chance für MTSV-Keeper Lukas Gutacker. Die Mannschaft Sven Köhne legte in der 41. das 2:2 nach. Ein langer Ball rutschte zu Mahmoud Ibrahim durch, der freistehend vor Gutacker einschob. Kurz vor der Pause hatte Eschershausen noch eine gute Chance. Mensur Berisha legte den Ball auf Faris Farah zurück, der an einer Fußabwehr von JSG-Keeper Robin Scholz scheiterte. Somit ging es mit dem Spielstand von 2:2 in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang hatten die Gäste aus Eschershausen einen guten Start, der dieses Mal aber ohne Torerfolg geblieben ist. So besaß Jan Paul Sprafke zwei gute Gelegenheiten. In der 47. Spielminute stand dem erneuten Führungstreffer eine Parade von Robin Scholz im Weg. Acht Minuten später wurde Sprafke von Mensur Berisha bedient. Dieses Mal schoss Sprafke den Ball am langen Pfosten vorbei.

In der Folgezeit spielte sich das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld ab, nennenswerte Chance ergaben sich nicht. Die beste Chance des Hausherrs besaß Mahmoud Ibrahim in der 83. Spielminute. Mit einem Freistoß wurde MTSV-Keeper Lukas Gutacker geprüft, welcher sich lang machte und so einen Rückstand verhinderte. Zudem hatte Saale-Ith immer mal wieder Kontersituationen, die sie nicht zwingend zu Ende gespielt haben. Fünf Minuten vor Schluss folgte auch die beste Chance der Eschershäuser Mannschaft. Nach einem langen Ball vom starken Verteidiger Arkan Mirza tauchte Jan Paul Sprafke frei vorm Tor auf. Sprafke schaffte es aus Nahdistanz jedoch nicht, den Ball platziert in eine Ecke zu bringen. So konnte Scholz auch diesen Schuss abwehren und den Punkt für die JSG Saale-Ith festhalten.

Nun ist in der A-Junioren Bezirksliga, bedingt durch die anstehenden Herbstferien, erstmal Pause. Das nächste Punktspiel wird am 31. Oktober gegen den SV06 Holzminden stattfinden, welcher aus seinen bisherigen vier Saisonspielen acht Punkte mitnehmen konnte. "Ich bin mit den Spielen bisher insgesamt recht zufrieden. Fünf Punkte aus fünf Spielen ist eine Ausbeute, mit der wir ganz gut leben können. Klar hatten wir gegen Saale-Ith und Hameln gute Chancen, die Begegnung für uns zu entscheiden, sie hätten aber auch anders ausgehen können", resümierte MTSV-Trainer Michael Müller.

Foto: MTSV Eschershausen

Donnerstag, 08. Oktober 2020 10:26 Uhr

Holzminden (red). Bei wechselhaftem böigen Wind traf das Team von Kevin Walter und Maxi Rudloff in Holzminden auf die C-Jugend des JFV 2011 Nenndorf. Beide Mannschaften trennte vor dem Spiel nur ein Punkt, aber der Gast hatte in vier Spielen bereits 24 Gegentore hinnehmen müssen. Holzminden wollte daher unbedingt als Sieger vom Platz gehen, um sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Leider orientierte sich die Leistung der jungen Kicker aus der Kreisstadt am Wetter, sie war sehr wechselhaft.

In der zehnten Spielminute konnte Abwehrspieler Louis Ruthe die Blau-Weißen mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Metern in Führung bringen. Der Gästetorwart hatte sich offensichtlich verschätzt und dachte, der flach geschossene Ball ginge neben das Tor. Nenndorf hätte drei Minuten später den Ausgleich erzielen können, nach einer Ecke ging die Volleyabnahme aber knapp über das Tor. In der 18. Minute erzielte Spielmacher Jonah Brüning nach einer energischen Einzelleistung dann das 2:0 für den Gastgeber. Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie dribbelte Brüning bis in den Gästestrafraum und knallte den Ball unter die Latte. Holzminden hatte das Spiel im Griff und dominierte den Gast vom Deister, verpasste es aber, die Führung entsprechend auszubauen.

In der 26. Minute musste dann Holzmindens Keeper Jon-Felix Gehl erstmals wieder eingreifen und konnte einen Schuss aus 17 Metern toll entschärfen. Das Spiel wurde jetzt giftiger und es kam zu einigen körperlichen Attacken, auch im Rücken des guten Schiedsrichters Lennox Anton aus Bodenwerder, der viele schwierige Entscheidungen zu treffen hatte. In der 30. Minute entschied Anton am Holzmindener Strafraum auf Freistoß für Nenndorf, der Ball ging dann überraschend über Keeper Gehl ins Tor zum 2:1-Anschlusstreffer. Und bereits zwei Minuten später erzielte Nenndorf den 2:2-Ausgleich, nachdem Holzmindens Abwehr stehen blieb und Gehl gegen drei Gästespieler alleine im Strafraum stand. Zwar konnte er den ersten Schuss noch abwehren, war dann aber gegen den Nachschuss machtlos. Holzminden war jetzt durch den überraschenden Spielverlauf angeschlagen und rettete sich in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit gelang es dem Gastgeber, das Spiel wieder zu dominieren und es kam zu einigen Torgelegenheiten durch Freistöße. Insgesamt verstand es die Mannschaft aber nicht, die eng gestaffelte Gästeabwehr durch Passspiel auszuhebeln. Viel mehr kam es immer wieder zu Einzelaktionen und entsprechenden Ballverlusten. So hatte Nenndorf in der 52. Minute die große Chance auf die Führung, als der Stürmer frei auf das SV-Tor zulief. Sein Heber über den Torwart verfehlte das Ziel aber knapp. Holzminden hatte durch Gabriel Seitz und durch Abwehrchef Julian Just Chancen auf den Siegtreffer, hatte aber ebenfalls im Abschluss Pech.

So blieb es beim gerechten Unentschieden, welches das junge Team nach der beruhigenden Führung ärgert. Die knapp vierwöchige Spielpause muss jetzt genutzt werden, um taktisch entsprechende Spielsituationen abarbeiten zu können.

John-Felix Gehl - Louis Ruthe (35. Halil Ates), Benedikt Just, Julian Just - Maarten Ebert, Jonah Brüning, Kerem Kracher (25. Fynn Sendt), Johannes Müller, Francesco Puoti - Mahmoud Hussein (27. Fynn Sendt), Hicham Miless (30. Gabriel Seitz / 60. Andrew Bamfo)

Fotos: SV06 Holzminden

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Donnerstag, 15. Oktober 2020 16:37 Uhr
U11 von Eintracht Northeim mit Testspielsieg gegen Bad Pyrmont
Freitag, 28. August 2020 15:03 Uhr

Brakel (r). Auch in dieser Saison testet die U11 des FC Eintracht Northeim wieder fleißig. Am vergangenen Samstag wurde als Testspielgegner die U11 der JSG Brakel/Hembsen gewählt. Nach einer "kurzen" Anfahrt von 1,5 Stunden konnte das Testspiel unter Coronahygienemaßnahmen auf der schönen Anlage der Spvg Brakel stattfinden.

Bereits nach zehn Minuten war abzusehen, dass dieses Spiel leider nicht das versprach, was sich Trainer & Eltern erhofft haben. Zu deutlich war die spielerische Dominanz von Eintracht Northeim. Nach den ersten 20 Minuten stand es 9:1 für die Eintracht. Nachdem Trainer Hönhl die gesamte Mannschaft durchgetauscht hat, kam der Spielfluss für ein paar Minuten zum erliegen, um danach nochmal Druck zu machen und 8 Tore nachzulegen. Somit wurde ein 17:2-Sieg rausgeschossen.

Vielen Dank an die JSG Brakel/Hembsen für diesen Test. Für Testspiele werden weiterhin ambitionierte U 11 oder U12 Mannschaften gesucht. Kontakt kann über die Homepage des FC Eintracht Northeim erfolgen.

Foto: FC Eintracht Northeim

Samstag, 15. August 2020 09:57 Uhr

Föhrste (red). Während andernorts der Ball schon lange wieder rollt und bereits die ersten Testspiele absolviert worden sind, wird beim Kreisligaaufsteiger TSV Föhrste derzeit dreimal wöchentlich intensiv trainiert. Den Hildesheimer Neu-Kreisligist hat nach drei Jahren Steffen Thäsler verlassen - er ist zum DSC Duingen zurückgekehrt (wir berichteten). Dafür ist es den Verantwortlichen ligaunabhängig gelungen (Anm. d. Red.: der TSV Föhrste ist unter Anwendung einer Härtefallregel ein paar Tage nach dem außerordentlichen Verbandstag in die Hildesheimer Kreisliga aufgestiegen), gleich zehn Spieler für den Herrenbereich zu verpflichten!

So wechseln Torhüter Luca de Kort (19) und Außenspieler Denny Meyer (21) von der SV Alfeld nach Föhrste. Die ebenfalls in Alfeld ausgebildeten Markus Voshage (24, Stürmer, TSV Adenstedt), Bjan Pattke (20, Torhüter, TSV Adenstedt), Marius Schütz (24, Stürmer, SV Friesen Langenholzen) und Marvin Gawel (20, Außenspieler, SV Freden) geben dem Trainerduo Marian Liersch und David Paasche zudem mehr Optionen auf allen Positionen. Mit Lukas Kruskop (19, Außenspieler, SV Freden), Rückkehrer Nikolas Opitz (28, Stürmer, TSV Kaierde), Frederick Hauschild (29, Außenspieler, Delligser SC) und Christian Linne (31, Abwehrspieler, VfB Bodenburg) befeuern vier weitere Akteure fortan den Konkurrenzkampf.

"Wir sind total froh, dass wir so viele Spieler dazubekommen haben, die einerseits die Qualität heben und andererseits den Altersschnitt senken", so Paasche und Liersch. Nun sei es wichtig, konzentriert zu arbeiten, um die Klasse im zweiten Anlauf zu halten. Getestet wird gegen den VfL Sehlem (Freitag, 21. August, 19 Uhr), beim TuSpo Grünenplan (Sonntag, 23. August, 15 Uhr) und bei der SV Alfeld (Sonntag, 30. August, 15 Uhr).

Foto: Markus Binnewies

Montag, 27. Juli 2020 07:54 Uhr

Barsinghausen (mm). Am gestrigen Sonntagabend gab der NFV-Bezirk Hannover die Staffeleinteilungen der Landes- und Bezirksliga bekannt. In der Landesliga wird unter anderem der ehemalige Keeper des VfL Dielmissen und MTSV Eschershausen Kai Witt mit seinem TSV Barsinghausen auf die in Stadtoldendorf wohnhaften Niklas "Pommes" Dorf und Nicolas Grupe treffen, welche mittlerweile für den FC Eldagsen kicken.

Den Gruppenkopf der Bezirksligastaffeln 8 und 9 werden mit dem MTSV Aerzen und dem SV BW Salzhemmendorf zwei Teams aus dem Kreis Hameln-Pyrmont bilden. Die weiteren Teams kommen aus dem Kreis Hildesheim. Über die Staffel 10, in der sich alle Kreis Holzmindener Teams befinden, berichteten wir bereits gestern (HIER).

LANDESLIGA

Landesliga Staffel 1

1. Heesseler SV

2. OSV Hannover

3. STK Eilvese

4. TSV Burgdorf

5. TSV Godshorn

6. TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

7. TSV Stelingen

8. TSV Wetschen

9. TuS Sulingen

Landesliga Staffel 2

1. FC Eldagsen

2. SC Hemmingen-Westerfeld

3. SpVgg Bad Pyrmont

4. SV Bavenstedt

5. TSV Barsinghausen

6. TSV Pattensen

7. VfL Bückeburg

8. VfR Evesen

9. 1. FC Sarstedt

10. 1. FC Wunstorf

BEZIRKSLIGA

Bezirksliga Staffel 8

1. MTSV Aerzen (Hameln-Pyrmont)

2. SC Harsum

3. SC Drispenstedt

4. SV Bavenstedt II

5. SV Einum

6. SV RW Ahrbergen

7. TuS Hasede

8. TuSpo Schliekum

Bezirksliga Staffel 9

1. SV BW Salzhemmendorf

2. FC Ambergau-Volkersheim

3. MTV Almstedt

4. SV Newroz Hildesheim

5. SV Alfeld

6. SV B-W Neuhof

7. VfR Germania Ochtersum

Foto: mm

Montag, 20. Juli 2020 14:42 Uhr

Northeim (red). Nachdem Training im Freien wieder erlaubt war, konnte Trainer Michael Höhnel seine komplette Mannschaft wieder an der Rhume begrüßen. Zusammen mit Philipp Weissenborn wurden verschiedene Übungen und Laufwege einstudiert - immer unter den geltenden Abstandsregeln. Als die Freigabe für Fußball mit Kontakt kam, war die Freude auf "richtigen" Fußball groß.

So fand sich am Samstag auf dem Kunstrasenplatz in Northeim die U10 bei besten Wetter ein, um gegen die eigene U11 ein Testspiel auszutragen. Die ersten paar Minuten gehörten ganz klar der U11, mit Neuzugang Jamil El- Wayss vom FC Stadtoldendorf. In Führung ging aber die U10, welche nur vier Ballkontakte brauchte, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Fünf Minuten später bot sich das gleiche Bild - 2:0 für die U10. Die U11 stellte in der Defensive um, diese Umstellung schien zu fruchten. Der Anschlusstreffer wurde schön rausgespielt. Nach vielen Chancen auf beiden Seiten ging die U11 mit einem knappen 3:2 als Sieger vom Platz.

In der Hoffnung, dass der normale Spielbetrieb im September wieder aufgenommen wird, stehen für die U10 intressante Tuniere gegen die Nachwuchsleistungszentren der Bundesligisten der 1. + 2. Bundesliga an. Der Auftakt bildet das Tunier bei der Eintracht Braunschweig am 22.8.20.

Foto: FC Eintracht Northeim

Achtung! Ende der Seite!
Hier geht es zurück zum Seitenanfang.
zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere die Cookies von www.meine-fankurve.de