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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Dienstag, 26. Oktober 2021 15:48 Uhr
SG GoLüWa/Bevern II Derbysieger gegen den TSV Holenberg II
Montag, 25. Oktober 2021 12:54 Uhr

Delligsen (mm). Vor dem vergangenen Wochenende hat es in der 1. Kreisklasse Staffel A einen Trainerwechsel gegeben. In der Hilsmulde hat der bisherige Trainer des Delligser SC Jens Rudolph sein Amt zur Verfügung gestellt. Die Verantwortlichen des DSC haben in Fabian Hildebrandt, der zuvor Jugendtrainer war und zuletzt als Co-Trainer der neugegründeten Damenmannschaft fungiert hat, einen Nachfolger gefunden, der am gestrigen Sonntagnachmittag bei der 2:5-Niederlage gegen den FC Hohe/Brökeln auch gleich sein Debüt gab.

"Wir bedanken uns bei unserem Coach Jens „Rudi“ Rudolph für die geleistete Arbeit. Mit Motivation und Integrierung der jungen Spieler hat Rudi einen großen Teil zur Weiterentwicklung unserer Mannschaft beigetragen. Nach einem guten Start in die Saison aber auch drei Derbyniederlagen ist Rudi mit dem Wunsch einer Änderung an den Vorstand herangetreten. Diesem Wunsch haben die Vorsitzenden Linnemann und Messerschmidt entsprochen. Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass Rudi dem Verein trotzdem erhalten bleibt und uns weiter unterstützen möchte", gab der Delligser SC über seine Social-Media-Kanäle bekannt.

"Durch seine zielstrebige Art konnte Fabian Hildebradt bei unserer Damenmannschaft begeistern und mitreißen, was sich sowohl an der Spielweise als auch an den Ergebnissen sehen ließ. Unser Ziel ist es schnellst möglich wieder einen zweiten Trainer neben Patrick Görlach zu installieren. Vor seiner Station bei den Damen war Fabian auch schon als Jugendtrainer tätig. Bereits in seiner ersten Ansprache machte er klar, dass er sich an der Seitenlinie zerreißen und 100% geben wird. Gemeinsam mit der Mannschaft soll der drohende Abstieg verhindert werden. Wir freuen uns sehr, dass er diese Aufgabe übernommen hat. Gemeinsam wollen wir das Ziel Klassenerhalt schaffen und freuen uns auch weiter auf die bisher fabelhafte Unterstützung der Zuschauer", stellte der Delligser SC seinen neuen Übungsleiter vor.

Collage: mm

Sonntag, 24. Oktober 2021 20:58 Uhr

Holzminden (mm). Der SV06 Holzminden konnte sich am heutigen Sonntagnachmittag mit 3:0 (2:0) gegen den FC 08 Boffzen durchsetzen und damit seinen Vorsprung auf den zweiten Platz auf sieben Punkte ausbauen.

Das Spiel begann für den SV06 Holzminden alles andere als gut. In der 22. Spielminute musste Felix Nickel und elf Minuten später auch Dennis Krause verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Beide Spieler mussten jeweils mit einem Rettungswagen abtransportiert werden. Von diesem Schock konnten sich die Kreisstädter aber erholen, denn Mehmet Alandagi stellte mit einem Doppelpack (37./45.) die Weichen auf Sieg. Nach der Pause traf Suleman Danjuma zum alles entscheidenden 3:0-Endstand.

„Ich bin heute krankheitsbedingt ausgefallen und möchte mich bei Roman Linnenberg und Sören Eilers bedanken, dass sie diese Woche für mich übernommen haben. Ich freue mich, dass das Spiel gut gelaufen ist und wir die drei Punkte mitnehmen konnten. Ich hoffe, dass die Verletzungen von Dennis Krause und Felix Nickel nicht so schlimm sind und wünsche ihnen auf diesem Wege eine gute Besserung“, freute David Bisset über den Sieg seiner Mannschaft.

„Den Derbysieg gegen Fürstenberg haben wir letzte Woche echt teuer bezahlt. Mir sind sieben Spieler ausgefallen - diesen Ausfall konnten wir nicht kompensieren, zumal zwei – drei Spieler auch angeschlagen ins Spiel gegangen sind. Die Ausgangslage war nicht rosig. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir müssen uns eingestehen, dass Holzminden heute definitiv besser war und verdient gewonnen hat“, berichtete FC-Trainer Serhat Kara, der den beiden verletzten Spielern des SV06 Holzminden ebenfalls eine gute Besserung aussprach.

Symbolbild: mm

Sonntag, 24. Oktober 2021 20:32 Uhr

Lenne (mm). Der TSV Kirchbrak konnte am heutigen Sonntag nach vier Spielen ohne Punkte gleich dreifach punkten. Bei der SG Lenne/Wangelnstedt II setzte sich die Mannschaft von Steffen Niemeyer mit 1:4 (1:3) durch und schraubt ihr Punktekonto hoch auf 16 Zähler.

Bereits in der neunten Spielminute ging der Gast aus Kirchbrak durch einen Treffer von Fabian Doetz mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glich Calvin Rumpeltin in der 18. Spielminute zum 1:1 aus. Timo Beyer (21.) und Jan Kammel (29.) sorgten mit ihren Treffern für die 1:3-Halbzeitführung der Kirchbraker. Vier Minuten nach der Pause war es Fabian Doetz, der mit seinem Treffer zum 1:4-Endstand für die Entscheidung sorgte.

„Das Spiel ist deutlicher als ausgefallen, als es war. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, hatten vorne auch unsere Möglichkeiten, aber haben uns hinten zu viele individuelle Fehler geleistet, die Kirchbrak ausgenutzt hat. Ein Punkt war heute drin“, berichtete SG-Trainer Steffen Schaper der Redaktion.

„Wir mussten heute acht Spieler ersetzen, sodass zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft mitspielen mussten. Über den Willen und die Leistung haben wir das Spiel verdient und auch in der Höhe zurecht gewonnen, wobei Lenne II auch ihre Chancen hatte. Ich bin froh, dass wir mit diesem Kader den positiven Trend einleiten konnten. Das war sehr wichtig für die Mannschaft“, war TSV-Trainer Steffen Niemeyer stolz auf die Leistung seiner Mannschaft.

Foto: mm

Sonntag, 24. Oktober 2021 19:55 Uhr

Eschershausen (mm). Mit 2:5 (1:2) setzte sich am heutigen Sonntagnachmittag der SCM Bodenwerder beim Tabellenvorletzten MTSV Eschershausen durch. „Der Sieg für Bodenwerder ist verdient. Wir sind zum Ausgleich gekommen, aber konnten uns von dem Doppelschlag zum 2:4 nicht mehr erholen“, empfand Michael Müller vom Trainerteam des MTSV Eschershausen.

Denkbar schlecht begann das Spiel für den MTSV. Nach einem Steckpass traf Leif Bolls bereits in der siebten Spielminute in stark abseitsverdächtiger Position zum 0:1. Nur sieben Zeigerumdrehungen später wurde Tjard-Florenz Meier freigespielt, der entsprechend freistehend für das 0:2 sorgen konnte. Kurz vor der Pause schloss Faris Farah eine Einzelaktion mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:2-Halbzeitstand ab.

Bodenwerder drückte auf das dritte Tor, doch bekam in der 62. Spielminute das Tor zum Ausgleich. Nach einem Zuspiel von Heinrich Deines war Faris Farah erneut für die Raabestädter zur Stelle. Dieser Spielstand hatte nur zwei Minuten Gültigkeit, da traf Abdul Malek Omairat per Fernschuss zum 2:3. In der 67. Spielminute musste Christopher Weiss nach einem Querpass nur noch den Fuß hinhalten - 2:4. In der Nachspielzeit sorgte Leif Bolls mit dem Tor zum 2:5 für den Schlusspunkt.

„Wir haben heute einen verdienten Auswärtssieg eingefahren und hätten bereits früher Tore nachlegen können. So haben wir es noch einmal spannend gemacht. Ich freue mich über die Punkte und bin stolz auf meine Mannschaft“, freut sich SCM-Coach Alessandro Startari über den Auswärtserfolg in der Raabestadt.

Foto: mm

Sonntag, 24. Oktober 2021 19:35 Uhr

Neuhof (mm). Vor dem Auswärtsspiel beim SV Blau-Weiß Neuhof war die Ausfallliste bei der Grünenplaner Mannschaft lang, sodass die Vorzeichen nicht gut standen. Nach 90 Minuten unterlag die Mannschaft von Ruben Lange folglich mit 6:0 (3:0).

Bereits in der vierten Spielminute nutzte Miguel Werner einen Grünenplaner individuellen Fehler zum 1:0 aus. In der 38. Spielminute erhöhte Marcel Schwantes auf 2:0, ehe zwei Minuten später ein Grünenplaner Eigentor für den 3:0-Halbzeitstand gesorgt hat. Und auch im Rückspiel sollte Oguzhan Dogan gegen seinen Ex-Verein treffen. In der 53. Spielminute war Dogan mit 4:0 zur Stelle. Die Grünenplaner Michael Seyd (62.) und Sascha Fricke (89.) sorgten mit ihren Eigentoren für den Endstand von 6:0.

„Wir mussten die Mannschaft heute wieder mit Spielern von zweiten Mannschaft auffüllen und bedanken uns bei ihnen, dass wieder zur Stange gehalten haben. Es waren sechs blöde Gegentore. Neuhof hat aber auch in der Höhe verdient mit 6:0 gewonnen“, berichtete TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann.

Foto: mm

Sonntag, 24. Oktober 2021 19:16 Uhr

Bevern (mm). Der MTV Bevern konnte am heutigen Sonntagnachmittag einen 3:1-Heimsieg gegen den VfL Dielmissen feiern und damit wichtige Punkte einfahren. Mann des Spiels war MTV-Angreifer Jan Stellhorn, der alle drei Tore der Burgberger erzielt hat.

„Die erste Halbzeit gehörte uns. Wir haben sogar noch die eine oder andere gute Chancen liegen gelassen, sodass es zur Pause schon hätte höher stehen können“, berichtete MTV-Abteilungsleiter Manfred Almstedt, welcher im ersten Durchgang die ersten beiden Treffer von Jan Stellhorn (29./43.) zu sehen bekam, sodass die Mannschaften mit dem Spielstand von 2:0 in die Pause gegangen sind.

„Dielmissen ist besser aus der Kabine gekommen und zum Anschlusstreffer gekommen. Sie haben gekämpft und hatten eine leichte optische Überlegenheit, aber richtig große Torchancen waren nicht mehr dabei“, berichtete Almstedt weiter. Den Anschlusstreffer zum 2:1 hatte Mark Meier-Mahlert in der 62. Spielminute erzielt, ehe Jan Stellhorn in der 83. Spielminute per Strafstoß für die Entscheidung gesorgt hat.

„Zwei unterschiedliche Halbzeiten sahen die Zuschauer in Bevern. Erste dominierte der MTV und nutzte unsere Fehler konsequent aus und führte verdient 2:0. In der zweiten Halbzeit zeigten wir endlich die richtige Einstellung und belohnten uns auch mit dem 2:1. Kurz vor Ende erzielte der MTV durch Foulelfmeter das entscheidende 3:1. Schade, Keeper Leon Lage war noch dran und hätte ihn fast gehalten. Es bewahrheitet sich immer wieder, es ist und bleibt bei uns immer eine Einstellungssache“, resümierte VfL-Trainer Michael Ahlers.

Foto: mm

Sonntag, 24. Oktober 2021 18:58 Uhr

Lenne (mm). Mit 3:0 (1:0) setzte sich der TSV Lenne am heutigen Sonntagnachmittag in der Bezirksliga Staffel 10 gegen TSV Nettelrede durch. Durch diesen Sieg schrauben die Lenner Löwen ihr Punktekonto auf 16 Zähler.

In der 25. Spielminute brachte Leon Niemann den TSV Lenne mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand gingen die Mannschaften in die Pause. Acht Zeigerumdrehungen nach der Pause erzielte Edward Urich mit seinem zweiten Saisontor das 2:0. Für den Schlusspunkt sorgte Marvin Schütte in der 85. Spielminute mit dem Tor zum 3:0-Endstand.

„Es war ganz einseitig und insgesamt ein Spiel auf ein Tor. Das einzige, was ich der Mannschaft vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass das Ergebnis nicht deutlicher ausgegangen ist. Wir hatten unter anderem noch drei Aluminiumtreffer“, blickte Steffen Schaper, der den urlaubsbedingt fehlenden Björn Bettermann als Trainer vertrat, auf den Heimsieg zurück.

Foto: mm

Sonntag, 24. Oktober 2021 18:20 Uhr

Fürstenberg (red). Mit 3:1 (2:0) besiegte der MTV Fürstenberg den VFR Hehlen und feierte damit im vierten Heimspiel den dritten Erfolg! Die Zuschauer sahen im ersten Durchgang einen klar dominierenden MTV, der sich in der 19.Minute mit dem 1:0 durch Arandas Al-Assi für seine starke Anfangsphase belohnte. Die Überlegenheit der Hausherren wurde mit dem 2:0 in der 24. Minute mit dem Kopfball des aufgerückten Verteidigers Jonas Rehling auch im Ergebnis gespiegelt. Hehlen kam im ersten Durchgang nur einmal gefährlich vor das Gehäuse des MTV, scheiterte aber an Keeper Florian Pottmeier.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Hehlen gewann mehr Spielanteile und kam in der 60. Minute durch einen abgefälschten Freistoß von Jan Düsterwald zum 2:1-Anschlusstreffer. Die Defensive des MTV stand insgesamt sicher und ließ wenig zu. Der Unparteiische, der heute nicht seinen besten Tag hatte, sorgte mit fragwürdigen Entscheidungen in einem eigentlich fairen Spiel für Kopfschütteln auf beiden Seiten. So versagte er dem MTV nach klarem Foulspiel an Patrick Kleine einen Strafstoß. (85. Min.). Für die Entscheidung sogte erneut Arandas Al Assi mit einem Kontertor zum 3:1 in der 98! Minute.

"In der ersten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft und auf der Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel witterte der Gast Morgenluft und brachte uns aber nicht wirklich in Bedrängnis. Letztlich war es ein verdienter Heimsieg", freute sich MTV-Vorsitzender Achim Helm über die drei Punkte.

"Wir haben die erste Halbzeit verpennt und gehen durch zwei individuelle Fehler mit 2:0 in Rückstand. Für die zweite Halbzeit kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben alles reingeschmissen und durch ein Freistoß von Jan Düsterwald das Anschlusstor gemacht. Wir hatten auch gute Möglichkeit auf's zweite Tor. Am Ende haben wir aufgemacht und Fürstenberg hat das dritte Tor gemacht", blickte VfR-Trainer Behcet Arikan auf die Auswärtsniederlage in der Porzellanstadt.

Foto: mm

Frauen
Donnerstag, 07. Oktober 2021 12:00 Uhr
A-/B-Juniorinnen: Forstbachtal grüßt von der Tabellenspitze
Montag, 04. Oktober 2021 13:00 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Freitagabend stand das Viertelfinale im Kreispokal für die FC Boffzen - Damen auf dem Programm. Gegner war der Ligaprimus aus Germete-Wormeln, der das Aufeinandertreffen im Ligaspiel noch deutlich für sich entscheiden konnte. Doch der Pokal hat wie immer seine eigenen Gesetze und Boffzen konnte die Partie nach einer hochkonzentrierten Leistung mit 3:1 für sich entscheiden.

Den ersten Torabschluss der Partie hatte Vanessa Hindrichs in der vierten Minute per Weitschuss. Bereits in der zehnten Spielminute fiel das erste Tor. Nach einer Ecke von Kea Wirth konnte Laura Neils völlig ungedeckt zum 1:0 für Boffzen einköpfen. Auch in der Folgezeit hatten die Blau-Gelben mehr vom Spiel und die klareren Torchancen. Kea Wirth's Weitschuss verpasste das Tor nur knapp, eine Doppelchance durch Laura Neils und Sophie Lutter-Kayser konnte Germete in höchster Not klären.

Ab der 25. Spielminute übernahm der Gast aus Germete etwas mehr die Spielkontrolle und konnte sich einige gute Chancen erarbeiten. Doch FC-Torhüterin Kimberly Mill konnte sich mehrfach mit Glanzparaden auszeichnen. Laura Neils und Noelle Heiber hatten auf Boffzer Seiten noch zwei gute Möglichkeiten auf 2:0 zu erhöhen, doch ihre Abschlüsse verfehlten das Tor knapp. Kurz vor der Halbzeit war es erneut der Gast aus Germete, der nach einer Doppelchance den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Doch wieder waren Kimberly Mill und die Boffzer Hintermannschaft zur Stelle und konnten klären. So ging es mit einem knappen 1:0 für Boffzen in die Halbzeitpause.

In der 50. Spielminute kam Eileen Rolf nach Vorlage von Nadine Griebelbauer an den Ball. Ihr Torschuss wurde von einem Germeter Kopf zu Denise Kerpers weitergeleitet. Kerpers setzte zum Schuss an, der durch unter freundlicher Mithilfe des Platzes und der gegnerischen Torfrau den Weg zum 2:0 ins Tor fand. Durch das weitere Gegentor war Germete nun um den schnellen Anschlusstreffer bemüht. Doch wieder war Kimberly Mill in brenzligen Situationen zur Stelle. Durch einen schnell vorgetragenen Konter hatte Boffzen durch Sophie Lutter-Kayser das 3:0 auf dem Fuß, doch ihr Abschluss konnte gerade noch zur Ecke abgewehrt werden. In der 60. Spielminute war dann auch FC-Torhüterin Mill machtlos, als Germete nach einem überlegten Querpass zum 2:1 traf.

Doch wer nun an einen Offensivlauf der Gäste dachte, sah sich getäuscht. Boffzens Abwehr um Eileen Rolf, Carolin Helling, Patrizia Ritsch und Vanessa Hindrichs stand hinten sicher und verteidigte jeden Ball. Vor allem im Eins gegen Eins - Duell behielt Carolin Helling immer die Oberhand. In der 73. Minute hatte Noelle Heiber die Vorentscheidung auf dem Fuß. Sie setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und zielte aufs lange Eck - der linke und rechte Innenpfosten beförderten Ball am Ende ärgerlicherweise direkt in die Arme der Germeter Torfrau. Fünf Minuten später hatte Laura Neils das Pech, dass ihr Abschluss um Zentimeter am Pfosten vorbeistrich. Germete stellte in den letzten zehn Spielmimuten um, um mehr Druck aufs Boffzer Tor zu entwickeln. Eine wirklich klare Torchance entwickelte sich aber nicht. In der Nachspielzeit machte Noelle Heiber mit dem 3:1 den Deckel auf die Partie. Der Jubel auf Boffzer Seiten kannte keine Grenzen mehr.

Zum Einsatz kamen: Kimberly Mill, Eileen Rolf (ab 85 Min. Rieke Böhm), Carolin Helling, Patrizia Ritsch, Vanessa Hindrichs, Denise Kerpers, Kea Wirth (ab 88 Min. Jana Tilinski), Nadine Griebelbauer, Sophie Lutter-Kayser, Laura Neils & Noelle Heiber.

Die FC Boffzen - Damen stehen somit im Halbfinale des Kreispokals. Dort trifft man auf den Landesligisten SV Ottbergen-Bruchhausen. Die Partie wird im April 2022 gespielt.

Foto: FC Boffzen Damen

Donnerstag, 23. September 2021 16:20 Uhr

Sarstedt (red). Die C-Juniorinnen der JSG Forstbachtal sind gut in die Saison gestartet. Beim ersten Staffelturnier der C- Juniorinnen beim FC Ruthe gewann die Mannschaft vom Trainer Jörg Schmidt alle ihre Gruppenspiele (3:0 gegen FC Ruthe, 3:0 gegen VfV Hildesheim, 3:0 gegen ESV Eintracht Hameln). Im Vergleichsspiel mit dem anderen Gruppensieger VFV Hildesheim gewann man auch mit 2.1. Die erste Runde wurde im Fairplay Modus ohne Schiedsrichter gespielt. "Meine Mädels haben heute sehr gutes Passspiel abgeliefert und haben den Gegnern ihr Spiel aufgedrückt", war Schmidt angetan von der Leistung seiner Mannschaft.

Foto: JSG Forstbachtal

Dienstag, 14. September 2021 17:36 Uhr

Boffzen (red). Am vergangenen Sonntag waren sowohl die FC Boffzen - Damen als auch die SG Boffzen / Würgassen im Einsatz. Je ein Sieg und eine Niederlage standen am Ende zu Buche.

Im Auswärtsspiel beim Ligaprimus FC Germete - Wormeln schlug sich die SG Boffzen / Würgassen (9er) mehr als achtbar. Nach einem 0:4 - Rückstand zur Halbzeit musste die SG lediglich noch einen weiteren Gegentreffer in der zweiten Hälfte hinnehmen und verlor mit 0:5.

Die FC Boffzen - Damen hatten den VfR Borgentreich (9er) zu Gast. Finnja Mindermann stellte mit einem Doppelpack in der ersten Hälften eine komfortable 2:0 - Führung her. Durch Laura Neils und einem Doppelpack von Noelle Heiber konnte das Spiel am Ende mit 5:0 gewonnen werden.

Bereits am kommenden Donnerstag, den 16.09. findet das interne Boffzer Mannschaftsduell statt. In Würgassen trifft die SG Boffzen / Würgassen auf die FC Boffzen - Damen. Anstoß ist um 19:15 Uhr.

Foto: FC 08 Boffzen

Freitag, 10. September 2021 18:22 Uhr

Boffzen (red). Eine knappe FC-Führung zur Pause reichte am Ende nicht für drei Punkte, sodass sich beide Mannschaften nach dem 2:2 mit einem Punkt begnügen mussten.

Das Derby konnte leider nicht halten, was es versprach. Die Partie verlief über 90 Minuten auf einem überschaubaren Niveau mit technischen Fehlern auf beiden Seiten. Die ersten zwanzig Minuten fand das Spiel ausschließlich im Mittelfeld statt, ohne Torszenen. Der erste Angriff gehörte dem Gast aus Holzminden durch Michelle Dötzer, doch Kimberly Mill im Boffzer Tor parierte. Boffzen fand offensiv zunächst kaum statt. Denise Kerpers zeigte sich in der 27. Minute für den ersten Schuss in Richtung SV-Tor verantwortlich. Holzminden kam zweimal gefährlich vor das Boffzer Tor durch Weitschüsse von Nele Gerboth und Marion Johannhardt, die ihren Weg aber nicht in Tor fanden.

Bei Boffzen kam mit der Einwechslung von Laura Neils etwas mehr Tempo ins Spiel, was auch gleich zur 1:0-Führung ausgenutzt werden konnte. Vanessa Hindrichs setzte sich auf ihrer linken Seite durch und passte auf Laura Neils. Diese legte quer auf Karoline Rathske, welche mit ihrem Weitschuss-Heber die Holzmindener Torfrau überraschte und ins Tor traf. Laura Neils hatte nach Vorarbeit von Tamara Hartmann das 2:0 auf dem Fuß, doch ihr Abschluss verfehlte den langen Pfosten um Zentimeter. So ging es mit einem knappen 1:0 in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff nutzte Holzminden einen individuellen Fehler in Boffzens Hintermannschaft durch Michelle Dötzer zum 1:1 aus. Boffzen wirkte etwas von der Rolle, denn die Räume wurden nicht eng genug gemacht. So konnte Yvonne Sedler in der 53. Minute quasi ohne Gegenwehr zum Abschluss kommen, den Kimberly Mill im Tor parierte. Boffzen ging direkt in den Gegenangriff über. Vanessa Hindrichs kam an den Ball, fasste sich aus über 20 Meter ein Herz und schoss aufs Holzmindener Gehäuse. Ihren Abschluss schätzte Holzmindens Torhüterin Lea Mezö falsch ein, sodass ihr nichts Anderes übrigblieb als den Ball aus dem Netz zu holen. Boffzen führte wieder mit 2:1.

Vier Minuten später hatte Milena Nolde das 3:1 auf dem Fuß, doch ihr Abschluss verfehlte den zweiten Pfosten knapp. Holzminden bestrafte Boffzens Nachlässigkeit in der Abwehr in der 60. Minute zum Ausgleich. Marion Johannhardt konnte unbehelligt durchs Mittelfeld marschieren und legte leicht abseitsverdächtig auf Marina Gutheil quer. Gutheil schob zum 2:2 ein. Jetzt entwickelte sich ein offenes Spiel, was jedoch ohne wirkliche Höhepunkte auskam. Die Partie hätte sowohl zu Boffzens wie zu Holzmindens Gunsten ausgehen können. Am Ende mussten sich beide Mannschaften mit dem Unentschieden und dem einen Punkt zufriedengeben.

Zum Einsatz kamen: Kimberly Mill, Tamara Hartmann, Jennifer Beer, Denise Kerpers, Jana Tilinski, Vanessa Hindrichs, Janneke Roxin, Michelle Räker, Emma Rösler, Laura Neils, Milena Nolde, Corinna Dorosala & Karoline Rathske.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 07. September 2021 14:20 Uhr

Boffzen (r). Am Sonntag trafen die FC Boffzen – Damen auf den VfL Eversen. In einer klaren Partie auf dem 9er Feld setzten sich die Blau-Gelben am Ende ungefährdet mit 13:0 durch.

Bereits nach 30 Sekunden zappelte der Ball im Everser Netz. Noelle Heiber traf nach toller Vorarbeit von Finnja Mindermann zum 1:0. Bereits drei Minuten später konnte die FC-Führung ausgebaut werden. Erneut war es Finnja Mindermann, die dieses Mal Nadine Griebelbauer den Ball zum 2:0 vorlegte. Der Gast aus Eversen wirkte in der Anfangsphase völlig überfordert mit der Boffzer Angriffsbewegung. FC-Stürmerin Noelle Heiber bekamen sie überhaupt nicht in den Griff, sodass sie innerhalb von vier Minuten drei Mal ins Tor treffen durfte – ihr lupenreiner Hattrick schraubte das Ergebnis nach zehn gespielten Minuten auf 5:0 hoch.

In der 15. Spielminute konnte sich Kea Wirth nach einem herrlichen Weitschuss in die Torschützenliste zum 6:0 eintragen. Die Blau-Gelben nahmen nun deutlich Tempo aus der Partie und wechselten das erste Mal durch. Der Gast aus Eversen beschränkte sich ausschließlich aufs Verteidigen, was zeitweise auch gelang. Boffzen ließ eine Vielzahl an Chancen aus, ehe in der 26. Minute erneut Noelle Heiber nach einem Freistoß von Eileen Rolf zur Stelle war und einnetzte. Eine Zeigerumdrehung später nutzte Nadine Griebelbauer einen Abpraller von der Latte zum 8:0 aus. Noelle Heiber schraubte das Ergebnis mit zwei weiteren Treffern vor der Pause auf 10:0 hoch.

In der zweiten Hälfte nahm Boffzen bei sommerlichen Temperaturen noch etwas mehr Tempo aus der Partie. Doch weiterhin sah Eversen keinen Stich und beschränkte sich auf die Abwehrarbeit. Sophie Lutter-Kayser setzte in der 48. Minute zum Solo an und tankte sich durch mehrere Gegenspielerinnen hindurch, ehe sie auf Nadine Griebelbauer passte. Griebelbauer hatte keine Mühe den Ball zum 11:0 einzuschieben. Einen Abpraller von der Latte nutzte Alina Schilcher in der 56. Minute zum 12:0 aus. Sich tapfer wehrende Everserinnen konnten sich in der Folgezeit bei ihrer Torfrau bedanken, dass das Ergebnis vorerst nicht noch höher ausfiel. Für das 13:0 zeigte sich erneut Noelle Heiber verantwortlich, welche in der 75. Minute ihren persönlichen Treffer Nr. 8 in diesem Spiel erzielte. Der Gast aus Eversen wagte sich in der 87. Minute das erste und einzige Mal in Richtung Boffzer Tor, der Ehrentreffer blieb ihnen aber verwehrt. So blieb es am Ende beim 13:0 – Erfolg für die FC Boffzen – Damen.

Zum Einsatz kamen: Sara Schröder, Patrizia Ritsch, Sophie Lutter-Kayser, Rieke Böhm, Eileen Rolf, Finnja Mindermann, Kea Wirth, Nadine Griebelbauer, Noelle Heiber, Melina Hüske, Natthaporn Na Patthalung & Alina Schilcher.

Foto: FC 08 Boffzen

Samstag, 04. September 2021 08:44 Uhr

Dielmissen (mm). Binnen vier Tagen hat die Damenmannschaft des VfL Dielmissen ihre ersten beiden Saisonspiele bestritten. Hierbei schlug sich der VfL, welcher derzeit ohne Trainer ist und sich dementsprechend selbst trainiert, gut. Auf eine knappe Niederlage gegen den WTW Wallensen ließen sie auch gleich gegen den ESV Eintracht Hameln ihren ersten Saisonsieg folgen.

VfL Dielmissen - WTW Wallensen 2:4 (1:4)

Am Samstag, den 28. August startete für den VfL Dielmissen in der Kreisliga Holzminden/Hameln-Pyrmont/Schaumburg die Saison. Anpfiff war um 16 Uhr auf dem heimischen Sportplatz.

In den ersten 20 Minuten konnten sie sich gut gegen die Damen des WTW Wallensen behaupten - so zeigten sie ein gutes Stellungsspiel, standen dicht beeinander und ließen wenige Räume. Ein paar Wechsel innerhalb der Mannschaft brachten in die Heimelf Unruhe, welche Wallensens Michelle Heuer nutzen konnte. Innerhalb von nur fünf Minuten erzielte Heuer einen Hattrick (25‘, 27‘, 29‘). In der 31. Spielminute hatte der VfL die passende Antwort parat. Nach einem Gegenangriff landete ein Schuss von Elena Ostermann zum 1:3 im Netz. Dieses Ergebnis hatte allerdings nur drei Minuten Bestand. Dann traf Jacqueline Giger zum 1:4-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang trat der VfL wieder orientierter und strukturierter auf. In der 53. Minute wurde ein sensationeller Alleingang von Carmen Severin mit einem Tor belohnt. Mit dem Spielstand von 2:4 endete die Partie. Ihren Teil zu diesem Endstand trugen die Dielmisser Abwehr und insbesondere Leistung von Keeperin Ann-Kathrin Wiemann mit guten Leistungen bei.

VfL Dielmissen - ESV Eintracht Hameln 2:1 (1:1)

Nur wenige Tage später stand bereits das nächste Spiel an. Dienstagabend um 19 Uhr trat der VfL, erneut in Dielmissen, gegen Eintracht Hameln an. Die Zuschauerbänke waren wieder gut gefüllt und die Mannschaft fit und motiviert – top Voraussetzungen also.

Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, es gab für beide Mannschaften Chancen. In der 13. Minute tat sich für Elena Ostermann eine Lücke auf, welche sie nutzte und die Dielmisser mit dem 1:0 in Führung brachte. Spätestens ab dieser Minute waren auch die letzten Dielmisser Damen hellwach. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit zahlte sich jedoch für Hameln aus. In der 24. Minute wurde durch Tülay Duygu das Tor zum 1:1-Ausgleich geschossen. Beide Mannschaften kämpften von nun an verbissen um jeden Ballkontakt, jeder wollte unbedingt in Führung gehen. Bis zur Halbzeit änderte sich am Ergebnis jedoch nichts.

Nach der Pause war der VfL klar im Vorteil. Ihre Abwehr war auf zack und konnte die meisten Hamelner Angriffe stoppen, Torhüterin Ann-Katrin Wiemann fischte alles aus der Luft, was doch durch kam und auch in der Offensive ergaben sich einige, sehr knappe Chancen. In der 52. Minute ließ Monic Czichon den VfL jubeln – sie traf zum 2:1-Endstand. Nach dem pünktlichen Abpfiff wurden die ersten drei Punkte gefeiert.

Foto: VfL Dielmissen

Rede und Antwort
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr
„Es war die richtige Entscheidung“ - Holzmindener Mats Lüttmann ist beim I.SC Göttingen 05 angekommen
Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Freitag, 05. Februar 2021 14:55 Uhr

Boffzen/Paderborn (mm). Seit vielen Jahren läuft der mittlerweile 32-jährige Christopher Leßmann für den FC 08 Boffzen auf. In dieser Zeit hat er alle drei Aufstiege in Bezirk miterlebt. „Strulli“, unter diesem Spitznamen kennen ihn viele, blickt gemeinsam mit der Redaktion auf seine bisherige, aktive Zeit zurück und begründet, warum für ihn ein Wechsel, trotz seines Wohnortswechsels von Bosseborn nach Paderborn, nie zur Debatte stand.

"Strulli, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Fangen wir auch gleich mit der ersten Frage an. Wo hast du in der Jugend gespielt und auf welcher Position warst du zu Hause?"

"Ich habe durchgängig in der damaligen Spielgemeinschaft von Brenkhausen, Bosseborn, Ovenhausen und Lütmarsen gespielt. Ich war anfangs Feldspieler. Als unser Keeper nicht da war, habe ich ihn ein paar Mal im Tor vertreten. So wurde ich schließlich Torwart und war auf der Position auch gar nicht so schlecht. Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt –ich hatte Angebote, aber hatte nie Lust zu wechseln."

"Das ist ja interessant. Wie bist du dann zum Feldspieler geworden?"

"Ich wurde mit 18 Jahren in die erste Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hochgemeldet. Dort kam ich aber an dem damaligen Stammkeeper nicht vorbei. Ich stand daher zunächst im Tor der zweiten Mannschaft. Auf das Tor hatte ich dann keine Lust mehr und wollte ins Feld. In der Zweiten habe ich dann zunächst im rechten Mittelfeld gespielt, ehe ich schließlich in der Verteidigung gelandet bin."

"Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hat es dich dann nach Boffzen verschlagen. Wie ist der Kontakt nach Boffzen entstanden und warum hast du dich für den Wechsel in den anderen Landkreis entschieden?"

"Ich bin zu dem Zeitpunkt mit Rene Wenzel, Moritz Krüger und Marten Koschik zusammen zur Schule gegangen, sodass der Kontakt nach Boffzen schnell entstanden ist. Ich hatte dann mit Andrej Weibert ein sehr gutes Gespräch. Zudem wußte ich, dass Serhat Kara und Ramon Schreiner ebensfalls von Brenkhausen nach Boffzen wechseln werden und ich unabhängig vom FC 08 Boffzen eine Ausbildung in Boffzen anfangen werde. So hat sich der Kreis dann geschlossen. Insgesamt war das ein echt starkes Wechselfenster."

"Wie war deine erste Saison für Boffzen?"

"Zunächst war es für mich ungewohnt. Ich komme aus Bosseborn und bin dann in Dörfer gefahren, die ich nicht einmal vom Namen her kannte. Wir haben eine starke Saison gespielt und sind als Zweiter in die Relegation gegangen. Ich wußte dort gar nicht, was mich erwartet. Es war schon cool vor so vielen Zuschauern zu spielen. Wir haben mit 3:0 gegen Bisperode in Bisperode gewonnen und sind dann dank eines 2:1-Sieges gegen den TSV Kirchbrak in den Bezirk aufgestiegen."

"Unter Andrej Weibert habt ihr euch zu einer Fahrstulmannschaft zwischen der Kreis- und Bezirksliga entwickelt. Wie war die Zeit im Bezirk und warum seid ihr nach den Abstiegen als Mannschaft nie auseinandergebrochen?"

"Das war trotz der Abstiege eine schöne Zeit. Wir wußten in jeder Bezirksligasaison, dass wir mit vielen Mannschaften nicht groß spielerisch mithalten können und wir über den Kampf kommen mussten. Wir waren oft knapp dran und haben uns nie so richtig abschießen lassen. Nach dem Spiel hat man von den gegnerischen Spielern immer Lob bekommen. Wir haben uns auch nie untereinander fertiggemacht, sodass ein Auseinanderbrechen der Mannschaft auch keine Option war."

"Wie blickst du auf die Zeit unter Andrej Weibert zurück und wie würdest du ihn als Trainer beschreiben?"

"Andrej ist ein harter Trainer. Es war unfassbar, was er uns in der Vorbereitung abverlangt hat. Wir haben in der Vorbereitung fünfmal (!) die Woche trainiert. Er hat uns hochwertiges Training geboten und alle hatten Bock drauf. Er war darüber hinaus ein richtig guter Motivator. Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir dreimal in den Bezirk aufgestiegen sind. Er kann jeder Mannschaft helfen."

"Unter Andrej Weibert seid ihr auch traditionell ins Trainingslager nach Lastrup gefahren. Wie war dort der Ablauf? Hat diese Maßnahme euren Teamgeist gestärkt?"

"Durch die Trainingslager hat man die Spieler in der Mannschaft besser kennengelernt und es hat sich definitiv ein Teamgeist gebildet. Am ersten Tag waren wir laufen und haben anschließend trainiert. Der zweite Tag begann mit Aquajogging und endete mit einem Spiel. Am letzten Tag haben wir morgens trainiert und anschließend noch ein Spiel gehabt. Nach der Ära von Andrej haben wir aber auch noch ein weiteres Trainingslager gemacht, das wohl keiner von uns je vergessen wird."

"Erzähl uns doch gerne mehr darüber."

"Fabio Mancini hatte die Idee ein Trainingslager am Gardasee in Italien zu machen. Er hat alles perfekt organisiert. Wir sind mit 16 Personen in zwei Bullis nach Italien gefahren. Dort hatten wir zwei Trainingsspiele und eine glorreiche Moutainbiketour, wo wir unser Ziel mit Krämpfen erreicht haben (lacht)."

"An welchen deiner drei Aufstiege in den Bezirk denkst du am liebsten zurück?"

"An die Meistersaison. Wir sind richtig schlecht in die Saison gestartet und unser Trainer Frank Versen wurde nach einer Niederlage in Eschershausen auch früh entlassen. Marec Wenzel und Serhat Kara haben vorübergehend bis zur Winterpause übernommen, ehe Andrej Weibert zurückgekehrt ist. Wir haben nahezu kein Spiel verloren und am Ende auch mit dem Sieg des Kreispokals das Double geholt. Das war ein echt cooles Jahr."

"Gibt es ein Spiel in deiner Laufbahn, an welches du besonders gerne zurückblickst?"

"Die Derbys gegen Fürstenberg haben immer was. Ich kann mich noch erinnern, dass ich den Schiedsrichter in einem Derby beim Spielstand von 1:2 gefragt habe, wielang denn noch zu spielen sei und er gesagt hat "Eine Minute". Und dann fielen Tore wie am Fließband. Ich habe das 3:3 geköpft, ehe Raphael Föst für uns den 4:3-Siegtreffer erzielt hat."

"Du hast viele Jahre mit Marec Wenzel zusammengespielt, der trotz seines Umzugs nach Wuppertal vor der letzten Saison zu euch zurückgekehrt ist. Was macht ihn aus?"

"Zu Marec muss man eigentlich nicht viel sagen, da ihn die meisten sowieso kennen. Er ist einer der coolsten Typen, die ich kenne. Man kann vor ihm nur den Hut ziehen, dass er aus Wuppertal für die Spiele seines Heimatvereins anreist und dem Verein immer noch viel gibt. Er konnte immer höher spielen, aber ist nie gewechselt. Ich bin froh, dass er wieder da ist und hoffe, dass sein Körper das noch lange so mitmacht."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Es war definitiv mehr drin. Wir haben gut angefangen, aber hatten das Phänomen, dass wir mit einem kleinen Kader, wie z.B. gegen Holzminden, viel engagierter zur Sache gegangen sind, als wenn wir top besetzt waren. Wenn wir einen großen Kader am Spieltag haben, müssen einfach alle mehr Bock haben."

"In den letzten Jahren konntet ihr nicht mehr oben mitspielen. Wo ist der Unterschied zu damals?"

"Es gibt viele Unterschiede. Zum einen hatten Marec und Rene Wenzel sowie Moritz Krüger super Kontakte, um Spieler wie Ramon Schreiner, Serhat Kara und mich nach Boffzen zu lotsen. Zum anderen hatten wir wenig Studenten und Soldaten und konnten sehr viel trainieren. Ich wohne und arbeite beispielsweise mittlerweile in Paderborn und kann nur einmal in der Woche mit der Mannschaft trainieren. Zudem kommt aus dem Nachwuchs nichts nach. Aber ich sehe das nicht negativ. Boffzen hat viele talentierte Spieler herausgebracht. Ich denke, wenn du einen von diesen Spielern überzeugt bekommst, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass weitere nachkommen. Grundsätzlich ist der Verein wie eine Familie."

"In der heutigen Zeit fließt auch in den unteren Klassen Geld, bei euch nicht. Wie siehst du diese Entwicklung?"

"Ich muss sagen, dass ich die Entwicklung sehr bedenklich finde. Ich finde, jeder Spieler sollte bei seinem Verein mal die Jahreshauptversammlung besuchen und zuhören mit wie wenig Geld ein Verein auskommen muss. Hartmut Altmann hat da mal einen schönen Satz gesagt. "Wenn wir einem Spieler Geld geben, dann müssen wir den anderen 15 Spielern auch das gleiche Geld geben" und so sehe ich das auch. Dann besser gar keinem Geld geben!"

"Du hast gerade angesprochen, dass du mittlerweile in Paderborn wohnst. Gibt es Angebote aus dem Raum Paderborn und was hält dich letztlich in Boffzen?"

"Ich habe mich in Boffzen immer wohlgefühlt. Hier gibt es viele Menschen wie Hartmut Altmann, Melanie Klowat und Christian Mainka, denen der Verein am Herzen hängt. Wir haben ein super Umfeld. Ich habe von Arbeitskollegen Anfragen aus der Kreisliga Paderborn bekommen, aber ein Wechsel steht nicht zur Debatte. Ich fahre mit Serhat Kara, der auch in Paderborn wohnt, einmal die Woche zum Training und mache unter der Woche etwas für mich. Hier spreche ich mich mit ihm vorher ab."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Ich wünsche mir, dass alle gesund blieben und das gesellschaftliche Leben wieder zurückkommt. Ich möchte natürlich auch mal wieder nach Bochum ins Stadion."

Foto: mm

Jugend
Donnerstag, 21. Oktober 2021 17:13 Uhr
A-Junioren Bezirksliga: Derbysieg für den SV06 Holzminden
Donnerstag, 21. Oktober 2021 09:31 Uhr

Langenhagen (red). Zum nächsten Abstiegsgipfel mussten die B-Junioren des SV06 Holzminden am vergangenen Samstag bei der JFV Arminia – SCL, der Spielgemeinschaft der Traditionsvereine Arminia Hannover und SC Langenhagen, im Walter-Bettges-Stadion in der Einflugschneise des Hannoveraner Flughafens antreten. Für die Kreisstädter hatte das Spiel große Bedeutung, da beide Mannschaften lediglich ein Punkt in der Tabelle trennte. Dennoch stand die Vorbereitung unter keinem guten Stern, da ein geordnetes Training wegen der Abwesenheit vieler Spieler nicht möglich war.

Die erste Viertelstunde des Spiels stand dann auch voll im Zeichen der Hausherren, die zu vier hochkarätigen Einschussmöglichkeiten kamen. Ausschließlich dem wie immer starken SV-Keeper Justus Repschlaeger war es zu verdanken, dass es nicht zu einem frühen Rückstand kam. Insbesondere Mannschaftskapitän Max Bartsch krempelte dann aber die Ärmel hoch und ordnete seine Mitspieler, so dass Holzminden das Spiel in der Folge offen gestalten konnte, ohne aber zwingende Torchancen zu erarbeiten.

In der 19. Minute hätte dann der SV06 die Führung erzielen müssen, als Jonah Brüning sich am rechten Strafraumeck den Ball vom Torwart der Arminen erkämpfte und quer auf Jonas Bamfo legte, der aber aus sechs Metern neben das Tor schoss. Etwas überraschend erzielte dann der JFV Arminia-Scl in der 37. Minute nach einer Ecke per Kopf die nicht unverdiente Führung, wieder einmal stimmte bei Holzminden die Abstimmung bei einer Standardsituation nicht.

Nach der Halbzeit krönte Max Bartsch in der 49. Minute seine starke Leistung, als er in bekannt kämpferischer Art den Ball behauptete und aus 18 Metern flach ins lange Eck zum 1:1 einschoss. In der nächsten Viertelstunde dominierte dann der Gast, kam aber nur zu einigen Fernschüssen. Ab der 65. Minute übernahm dann Hannover wieder das Kommando, scheiterte aber wie so oft an Keeper Reepschlaeger. Der war erst in der 74. Minute chancenlos, als Hannover nach einer weiteren tollen Parade den Abpraller kompromisslos zum 2:1 unter die Latte hämmerte.

Der SV06 versuchte im Anschluss noch, den verdienten Punkt mit aus der Landeshauptstadt zu nehmen, aber der eingewechselte Max Philip Spormann scheiterte erst mit einem schönen Freistoß aus 22 Metern und dann nach Pass von Ilhan Murgia aus kurzer Distanz am Keeper der Gastgeber. So blieb es bei einer ärgerlichen Niederlage und dem vorletzten Tabellenplatz. Vor der Winterpause verbleibt jetzt noch das Nachholspiel am 30.10.2021 beim OSV Hannover mit der Chance, bei einem Sieg die Abstiegsplätze zu verlassen.

Justus Repschlaeger – Kai Lüttmann, Joel Bamfo, Francesco Puoti (67. Renas Alo), Maarten Ebert – Leon Zilic, Ilhan Murgia, Mehmet Barlak (55. Calvin Otoumbari), Max Bartsch – Jonas Bamfo (59. Max Spormann), Jonah Brüning

Foto: SV06 Holzminden

Donnerstag, 14. Oktober 2021 15:59 Uhr

Holzminden (r). Im fünften Saisonspiel haben die B-Junioren des SV 06 Holzminden von Trainer Daniel Gregorovits den ersten Punktgewinn aus der Vorwoche vergoldet und gegen den Tabellenletzten aus Pattensen einen Pflichtsieg eingefahren. Dabei stand das Spiel zunächst unter keinem guten Stern, da sowohl Mannschaftskapitän Max Bartsch als auch Defensivkünstler Jonathan Just krankheits- bzw. verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen.

Beiden Mannschaften merkte man den Abstiegskampf an, eine solide Defensive stand im Vordergrund. So ging es folgerichtig und leistungsgerecht mit einem torlosen Unentschieden in die Pause. Der Pausentee schlug jedoch bei der Heimmannschaft besser an, Holzminden machte Druck auf das Gästetor und konnte in der 43. Minute durch Jonah Brüning in Führung gehen. Vier Minuten später konnte Mehmet Barlak auf 2:0 erhöhen.

Leider stellte der SV06 dann die Offensivbemühungen ein und wollte das Ergebnis halten. So kam Pattensen erstmals zu Torgelegenheiten und der SV06 Holzminden konnte sich einmal wieder bei Keeper Justus Repschlaeger bedanken, der mit tollen Paraden auch beste Einschussmöglichkeiten der Gäste vereitelte. Trotz einer hektischen Schlussphase und vier Minuten Nachspielzeit blieb es so beim zwar verdienten aber nicht überzeugenden Sieg der Kreisstädter.

Holzminden bleibt zwar als Tabellensiebter auf einem Abstiegsplatz, kann aber am kommenden Wochenende beim direkten Tabellennachbarn JFV Arminia-SCL mit einem Sieg die Abstiegsplätze verlassen und sogar auf Tabellenplatz vier klettern.

Justus Repschlaeger – Kai Lüttmann, Joel Bamfo, Francesco Puoti, Maarten Ebert – Leon Zilic (28. Kerem Kracher), Ilhan Murgia, Mehmet Barlak (54. Max Spormann), Calvin Otoumbari (39.Kerem Kracher) – Jonas Bamfo (57. Hicham Miless), Jonah Brüning (76. Jon-Felix Gehl)

Foto: SV06 Holzminden

Mittwoch, 13. Oktober 2021 18:03 Uhr

Holzminden (red). In doppelter Hinsicht konnte der SV06 Holzminden den nächsten Dreier feiern. Gegen den hoffnungslos überforderten Tabellenletzten des JFV Union Bad Pyrmont gab es den dritten Sieg in Folge und auch zum dritten Mal in Serie einen Spieler mit drei Toren in einem Spiel. Diesmal gelang dieses besondere Kunststück David Liebrecht, der insgesamt eine starke Leistung zeigte.

Holzminden war von Beginn an tonangebend und schnürte Bad Pyrmont in der eigenen Hälfte ein. Nach sechs Minuten war das Spiel durch Tore von Lennard Ebert und Sturmpartner Joshua Brüning eigentlich schon entschieden. Kapitän Marlon Djak (28.) und erneut Brüning erhöhten noch vor der Pause auf 4:0. Zum Ende der ersten Halbzeit durfte sich auch SV-Keeper Luan Rama zweimal auszeichnen, hielt seinen Kasten aber sauber.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte Bad Pyrmont für etwa zehn Minuten etwas mehr Offensivlust und erzielte zumindest ein Abseitstor. Anschließend dominierte aber nur noch der Hausherr und erzielte bis zur 66. Minute sieben weitere Tore durch Liebrecht (53., 57., 60. Minute), Luca Seidensticker (55.), Ebert (63.), Alexander Rolf (64.) und Ahmadaldin Shams (66.).

Anschließend stellte Trainer Sören Eilers um und das Spiel beruhigte sich. Abwehrrecke Tim Schönemann hatte noch drei hervorragende Tormöglichkeiten und Abwehrspieler Demian Jagupow musste noch auf der Linie für den bereits geschlagenen Rama retten und verhinderte so den Ehrentreffer der Kurstädter. Leider wurde das Spiel dann von einer Verletzung des Pyrmonters Gianluka Tscheu überschattet, der sich bei einem Zusammenprall vermutlich das Schlüsselbein brach und mit einem RTW abtransportiert werden musste.

Mit diesem Kantersieg ist der SV06 Holzminden nach schwachem Saisonstart jetzt wieder im Meisterschaftsrennen angekommen. Allerdings sind keine Punktverluste mehr erlaubt. Am kommenden Samstag um 11.00 Uhr muss somit in Negenborn das Lokalberdy gegen die JSG Forstbachtal zwingend gewonnen werden.

Luan Rama – Tim Schönemann (45. Ahmadaldin Shams), Kerim Sagir, Henrik Hilmer (60. Demian Jagupow) – Magnus Hille, Luca Seidensticker, David Liebrecht, Mir Tursun (45. Kelvin Asare), Marlon Djak - Lennard Ebert (63. Alexander Rolf), Joshua Brüning

Foto: SV06 Holzminden

Mittwoch, 13. Oktober 2021 12:02 Uhr

Northeim (red). Die Nachwuchskicker der U12 des FC Eintracht Northeim haben auch ihr letztes Vorrundenspiel mit 14:2 gewinnen können. Mit 15 Punkten und 45:4 Tore führt man die Staffel an. Somit wird man im neuen Jahr in der Kreisligarunde gegen stärkere Gegner spielen.

Bis dahin hat die U12 noch ein strammes Programm. Bereits am kommenden Freitag, den 15.10 findet in Göttingen (Gronde) die zweite Runde des Sparkassencups statt. Hier zählt man zu den Favoriten. Nur einen Tag später, am Samstag, den 16.10 geht die Reise zu den Kurstädtern vom JFV Bad Pyrmont U12. Dieser Leistungsvergleich wird mal wieder ein Härtetest. Unter anderem treten der SC Verl, der VfB Wülfel und der Drittliganachwuchs vom TSV Havelse sowie der JFV Bad Pyrmont gegen den FC Eintracht Northeim an. Anstoß der ersten Partie ist um 12.30 Uhr.

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Donnerstag, 21. Oktober 2021 09:27 Uhr
Beleidigung bei Fußballspiel - Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
Freitag, 18. Juni 2021 12:04 Uhr

Föhrste (red). Acht Jahre nachdem zuletzt eine Damenmannschaft für den TSV Föhrste spielte – damals belegten die „Blau-Weißen“ Platz zehn in der Kreisliga Hildesheim – lässt der Verein in der Spielzeit 2021/22 die alte Föhrster Tradition wiederaufleben. Binnen weniger Wochen stampften die Abteilungsleitung gemeinsam mit Initiatorin Riana Look ein beachtliches Projekt aus dem Boden: Mehr als 20 Spielerinnen, ein hochmotivierter Trainer sowie regionale Sponsoren sorgen dafür, dass auf der Felix-Speer-Sportanlage fortan wieder Frauenfußball gespielt wird.

Große Sache für den Verein

„Für den Verein ist das eine große Sache“, sagt Dennis Mujanovic vom Leitungsteam der Fußballabteilung. So sei die Idee Anfang des Jahres entstanden. Initiatorin Riana Look hätte dann umgehen das Gespräch mit Mujanovic gesucht, der das Anliegen mit seinen Kollegen der Abteilungsleitung und im Vorstand besprochen hätte. „Uns war dann relativ schnell klar, dass wir – wenn wir genügend Spielerinnen gewinnen – melden würden“, so Mujanovic.

Einige Monate, viele virtuelle Gespräche und einige Schnuppertrainingseinheiten unter Corona-Bedingungen später ist klar – die Damenmannschaft des TSV kann an den Start gehen. „Inzwischen haben wir über 20 Spielerinnen, die fest zugesagt haben. Zudem hat die Abteilungsleitung einen tollen Trainer verpflichtet – und wir haben jede Menge finanzielle Unterstützung generieren können“, erzählt Look.

Föhrste „Top-Adresse“

Trainiert werden die Föhrster Damen künftig von Dominik Mallon, der als Trainer der SG Sack/Alfeld (Kreisliga) sowie bei der SG Sehlem/Westfeld (Bezirksliga) bereits viele Jahre Erfahrung im Damenbereich gesammelt hat und als ehemaliger Leistungsfußballer auch selbst jede Menge Fußballkompetenz mitbringt. „Ich freue mich enorm auf das Projekt. Mir persönlich liegt der Damenfußball sehr am Herzen – daher ist es mir ein Anliegen, diesen in der Region immer wieder zu fördern“, sagt der TSV-Coach.

So sei es schade, dass der durch die immensen Erfolge der deutschen Damennationalmannschaft in den 2000er Jahren ausgelöste Boom des Frauenfußballs zuletzt abgeebbt sei. „Im Damenfußball steckt so viel Potenzial. Außerdem ist in den letzten zwei, drei Jahren wieder so etwas wie Aufbruchsstimmung entstanden – die wollen wir weiter entfachen“, sagt er.

Der TSV Föhrste ist in den Augen des Übungsleiters eine absolute Top-Adresse – auch und besonders im Damenfußball. „Als ich gehört habe, dass in Föhrste wieder gespielt werden soll, bin ich schon hellhörig geworden. Insofern haben wir, nachdem ich kontaktiert worden bin, schnell eine Lösung gefunden“, so Mallon. Und auch die Föhrster Abteilungsleitung spricht von einem „absoluten Wunschkandidaten“, der für die wichtige Aufbauarbeit ein „absoluter Glücksfall“ sei.

Erinnerung an Haase-Ära

Doch was macht den Damenfußball in Föhrste eigentlich so besonders? „Unter Monika „Moni“ Haase war der Damenfußball ab den 1990er Jahren eine Riesen-Nummer im TSV. Mit ihrem Tod, der den Verein stark getroffen hat, ging es dann mit dem Damenfußball bergab“, erinnert sich Vorsitzender Jörg Schaper.

Umso schöner sei es, dass sich nun eine neue Mannschaft formiere, die an die alte Tradition anknüpfe und zugleich Haases sportliches Lebenswerk zurück ins TSV-Gedächtnis rufe. „Wir sind total motiviert und freuen uns auf die gemeinsame Zeit“, betont Mannschaftssprecherin Look.

Trainiert wird zurzeit immer mittwochs und freitags, jeweils von 18:30 bis 20 Uhr. Interessierte können sich via Facebook, E-Mail oder unter Mobil (0151)64608040 bei Abteilungsleiter David Paasche melden.

Foto: TSV Föhrste

Dienstag, 15. Juni 2021 13:36 Uhr

Hameln/Emmerthal (red). Richtig gelesen: Am 4. Juli steigt erstmals seit Sommer 2019 eine AWesA-Veranstaltung! „Darauf freuen wir uns riesig“, unterstreicht Timo Schnorfeil vom Team AWesA. „Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Veranstaltungssommer 2020 komplett ausgefallen und wir hatten uns schon mehr oder weniger damit abgefunden, auch in diesem Sommer kein Event planen zu können. Aufgrund der rapide sinkenden Inzidenzen ist es uns nun aber relativ kurzfristig gelungen, noch etwas für unsere Leserinnen und Leser auf die Beine zu stellen – auch aus Dankbarkeit für die Treue, die uns während der Pandemie, als die Berichterstattung zwangsläufig runtergefahren wurde, entgegen gebracht wurde.“

So erwartet Euch am 4. Juli eine Premiere: Erstmals in der Geschichte von AWesA gibt es ein TABTON-Turnier. Das mag zunächst eigenartig klingen, immerhin ist der Begriff „TABTON“ alles andere als geläufig. TABTON ist der Name einer Multisportplatte, an der man nahezu jede Ballsportart spielen kann. Die Spielfläche ist gewölbt, sodass der Ball, mit dem gespielt wird, ein völlig neues Verhalten zeigt.

Beim ersten AWesA Sparkassen-TABTON-Masters wird Fußball gespielt – an der Multisportplatte, im Doppel, mit zwei Gewinnsätzen (je bis 11 Punkte). Tony Deck hat das neue Sportgerät bereits ausgiebig getestet und ist regelrecht begeistert: „Ich verbringe momentan fast jede freie Minute an TABTON. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, mit Freunden eine Runde zu spielen. Also haben wir uns gedacht: Warum nicht ein Turnier ausrichten?“ Gesagt, getan: Bis zu 32 Mannschaften können am TABTON-Masters teilnehmen.

Genaue Uhrzeit und Spielort werden noch bekannt gegeben. Anmelden könnt Ihr Euch mit einer Mail an info@awesa.de. Teilt uns lediglich Eure Namen mit. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Teilnehmer:in bzw. 10 Euro pro Team.

Dienstag, 08. Juni 2021 11:46 Uhr

Northeim (red). Die U10 und die U11 des FC Eintracht Northeim trainieren schon seitdem es wieder zugelassen ist. Ab dieser Woche dürfen auch wieder Testspiele durchgeführt werden. Das Trainergespann hat ein paar interessante Testspiele angesetzt, unter anderem gegen den KSV Hessen Kassel und den RSV 05 Göttingen.

Talentierte Spieler der Jahrgänge 2012-2009 haben die Möglichkeit beim FC Eintracht Northeim vorzuspielen. So findet am kommenden Samstag, den 12. Juni von 10.00-12.30 Uhr ein Sichtungstraining statt. Im Anschluss an das Training startet um 13.00 Uhr die aktuelle U11 (Jahrgänge 2011/2010) mit einem Testspiel gegen SV Alfeld. Ein weiterer Termin für ein Sichtungstraining ist am Samstag, den 19. Juni ebenfalls von 10.00-12.30 Uhr.

Interessierte Spieler und Eltern sind gerne gesehen und können sich beim Koordinator des Grundlagenbereiches Michael Hönl anmelden (015155394136 oder hoenl-michael@t-online.de). Abstand und Maskenpflicht besteht auf der Sportanlagen des FC Eintracht Northeim weiterhin. Die Nutzung von Umkleidekabinen und Duschen ist derzeit nicht möglich.

Foto: FC Eintracht Northeim

Montag, 07. Juni 2021 19:58 Uhr

Weenzen/Wallensen (r). Der Kreisligist WTW Wallensen freut sich auch, dass der Fußball langsam wieder Fahrt aufnimmt. Letztes Jahr spielte der WTW in der abgebrochenen Saison eine sehr gute Rolle und kämpfte durchgehend um die Tabellenspitze. Schon in den letzten beiden Jahren hat sich der WTW wenn nur punktuell verstärkt und setzte vorwiegend auf die eigene Jugend, da viele sehr gute Spieler ihre ersten Schritte im Herrenbereich machten. Diesen Weg will Trainer Torsten Fredrich zusammen mit Spartenleiter Dominik Heintz weitergehen, da auch in den nächsten Jahren noch mit einigen guten Spielern aus der eigenen Jugend zu rechnen ist.

Für die kommende Saison konnten Fredrich und Heintz jetzt einen altbekannten Neuzugang begrüßen. Künftig wird Timo Bauerschaper die Abwehr des WTW noch weiter verstärken und breiter aufstellen. Der 24jährige Abwehrallrounder machte bereits direkt nach der Jugend seine ersten Schritte in Wallensen im Herrenbereich, ehe es ihn danach nochmal Richtung Hildesheim zog. Zuletzt spielte er für die Zweitvertretung des SC Harsum in der 1. Kreisklasse, da er auch beruflich immer sehr gefordert war. „Wir freuen uns, Timo wieder in unseren Reihen zu haben. Viele aus unserem jetzigen Kader kennen Timo noch aus der Zeit in der Bezirksliga, wobei der Kontakt auch nie abgerissen ist. Mit seiner mittlerweile vorhandenen Erfahrung wird er unsere Defensive noch weiter verstärken. Er passt super ins Team und wurde schon sehr gut aufgenommen“, ist Heintz zufrieden.

„Die Entscheidung für Wallensen fühlt sich richtig gut an. Ich freue mich wahnsinnig, wieder zurück zu sein. Die Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen und ich kenne noch viele Spieler von früher, was für mich auch der ausschlaggebende Punkt war. Nach der langen Pause brenne ich jetzt richtig darauf, wieder anzugreifen und mit der Mannschaft oben in der Kreisliga mitzuspielen. Zunächst möchte ich mich aber weiter integrieren und auch verletzungsfrei bleiben“, so Bauerschaper.

Foto: Göke

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