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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Freitag, 27. November 2020 14:01 Uhr
1. Kreisklasse Rückblick: VfR Deensen
Donnerstag, 26. November 2020 13:09 Uhr

Kemnade (mm). Der TSV Kemnade ist nach guten Testspielergebnissen leicht favorisiert in die Saison gegangen. In der Nordstaffel der 1. Kreisklasse ist die Mannschaft von Trainer Sebastian Tacke mit 19 Punkten aus neun Spielen auch auf der Pole Position. Wir haben uns mit Tacke über den bisherigen Saisonverlauf unterhalten.

"Sebastian, wie habt ihr euch auf die Saison vorbereitet?"

"Wir haben acht Wochen vor Saisonstart mit der Vorbereitung angefangen. Die Trainingsbeteiligung war eher durchwachsen. In den zwei Vorbereitungsspielen konnten wir verschiedene Spielsysteme testen und auch einige Spieler auf den verschiedensten Positionen testen."

"Mit welchen Erwartungen seid ihr in die Spielzeit gegangen?"

"Durch die Verstärkungen zur neuen Saison (Dominik Grunow, Fabian Bertram, Dennis Tacke, Tarik Kersting, Matthias Gründel) ist die Erwartungshaltung natürlich gestiegen. Unser Ziel ist vor der Saison ein Platz unter den ersten zwei Plätzen gewesen, das Ziel hat auch weiterhin Bestand."

"Was war euer Highlightspiel?"

"Das Highlightspiel war unser letztes Spiel beim FC Hohe/Brökeln Ende Oktober. Hohe/Brökeln ging hochambitioniert ins Spiel und war dementsprechend kämperisch eingestellt. Aufgrund der Platzgröße des FC Hohe/Brökeln und des regnerischen Wetters gingen wir mit dem nötigen Respekt ins Spiel. An diesem Tag gelang uns so ziemlich alles und wir gewannen dort mit 0:7, und ließen unserem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Das hatten wir uns im Vorfeld dann doch etwas anders vorgestellt…."

"Welche Mannschaft hat euch bisher am meisten überrascht?"

"Am meisten überrascht hat uns in der Hinrunde die Mannschaft des FC Eintracht Ammensen. Wir haben dort auf einem Freitagabend unter Flutlicht gespielt. Das Spiel gewannen wir zwar 2:1, aber Ammensen hat spielerisch und vor allem kämpferisch die beste Leistung unserer bisherigen Gegner abgeliefert."

"Wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde?"

"Mit der Hinrunde sind wir nicht ganz zufrieden. Das unnötige Unentschieden gegen Grünenplan, und die völlig unnötige Niederlage gegen Kaierde hätten nicht sein müssen. Insgesamt ist es aber unser Ziel unseren Zuschauern ansehnlichen Fußball zu zeigen. Das ist uns in der Hinrunde schon ganz gut gelungen, ist aber natürlich noch ausbaufähig."

"Was muss in der Rückrunde besser werden?"

"Da wir eine sehr junge Mannschaft haben, müssen wir allgemein an unserer Cleverness arbeiten. Das bezieht sich auf gewisse Spielsituationen oder auch im taktischen Bereich. Außerdem müssen wir an unserer Chancenverwertung arbeiten. Wir lassen einfach noch zu viele hundertprozentige Möglichkeiten aus und machen uns damit teilweise das Leben selber schwer. Desweiteren müssen wir an unserer Defensivarbeit feilen. Wir bekommen einfach noch zu viele einfache Gegentore."

Tabelle 1. Kreisklasse Nord

1. TSV Kemnade 8 Spiele 27:10 Tore 19 Punkte

2. TuSpo Grünenplan II 6 Spiele 19:5 Tore 16 Punkte

3. SG Eschershausen II/Dielmissen II 8 Spiele 19:16 Tore 15 Punkte

4. FC Hohe/Brökeln 7 Spiele 18:12 Tore 13 Punkte

5. TSV Kaierde 7 Spiele 19:9 Tore 12 Punkte

6. TSV Kirchbrak II 7 Spiele 14:14 Tore 9 Punkte

7. Delligser SC 7 Spiele 12:11 Tore 8 Punkte

8. FC Eintracht Ammensen 7 Spiele 9:14 Tore 6 Punkte

9. SCM Bodenwerder II 7 Spiele 7:28 Tore 4 Punkte

10. VfR Hehlen II 8 Spiele 7:32 Tore 3 Punkte

Foto: TSV Kemnade

Dienstag, 24. November 2020 18:20 Uhr

Holzminden/Hidesheim/Höxter/Hameln (r). Am gestrigen Montagabend wurde die erste Folge vom "TALK 4 H" live auf YouTube ausgestrahlt. Die Themen der gemeinsamen Talkrunde: lauteten Corona, wie sollte es auch anders sein, und Kunstrasen.

Nun könnt ihr die Folge auch Re-Live schauen. In etwa ab der 13. Minute geht's los!

 

Dienstag, 24. November 2020 11:00 Uhr

Barsinghausen (red). Im Nachgang der politischen Entscheidungen des Bundes und der Länder, sowie dem NFV-Vorstandsbeschluss, den Spielbetrieb in Niedersachsen bis zum Jahresende ruhen zu lassen, haben die zuständigen Ausschüsse des Bezirkes über den Spielbetrieb im neuen Kalenderjahr beraten.

"Wie bereits zu Beginn der Saison, möchten wir die Überlegungen für einen hoffentlich bald wieder möglichen Spielbetrieb erneut mit den Vereinen in Videokonferenzen abstimmen, Ihnen darüber hinaus vorab jedoch eine vorsorgliche Planungsgrundlage an die Hand geben, um auch Ihnen die Möglichkeit einer möglichst frühzeitigen (Vor-)Planung zu geben", berichtete Bezirks-Spielausschuss-Vorsitzender Thorsten Schuschel.

"Den Spielstart für alle Bezirksligastaffeln planen wir für den 27./28.02.2021 ein. Die Videokonferenz für diese Vereine findet am Mittwoch, 13.01.2021, 19:00 Uhr, statt", gibt Schuschel bekannt. Diese vorsorglichen Termine stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass auf Grund politischer Entscheidungen und/oder Entscheidungen des NFV-Vorstandes Spielbetrieb zu den Zeitpunkten auch tatsächlich stattfinden kann.

Witterungsbedingte Ausfälle sollen in der Rückrunde auf Bezirksebene der Vergangenheit angehören. "Grundsätzlich weisen wir bereits heute auf die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten alternativer Spielstätten hin. Sollten die geplanten eigenen Spielstätten der jeweiligen Heimvereine, unabhängig der Gründe, nicht nutzbar sein, ist vor einer Spielabsage oder Einigung mit Gegnern eine Alternative für die Austragung von Spielen zu suchen. Das vorrangige Recht bleibt dem Heimverein vorbehalten. Kann dieser keine andere Spielstätte stellen, geht dieses Recht auf den Gastverein über. Gelingt es auch diesem Verein nicht, eine Spielstätte zu stellen, haben die Spielinstanzen die Möglichkeit alternative Spielstätten zu organisieren", so Schuschel abschließend.

Montag, 23. November 2020 16:01 Uhr

Holzminden/Hidesheim/Höxter/Hameln (r). Um 19 Uhr geht's los, dann wird die erste Folge vom "TALK 4 H" live auf YouTube ausgestrahlt. Die Themen der gemeinsamen Talkrunde: lauten Corona, wie sollte es auch anders sein, und Kunstrasen.

Moderatoren und Gäste:

Hauptmoderator: Matthias Koch (AWesA)

Hameln: Jannik Schröder (AWesA) mit Henrik Wustrack, Spielausschuss-Vorsitzender des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont

Höxter: Jonas Böhner (FubaNews Höxter) mit Thorsten Kraut, Jugendleiter und Jugendtrainer der Spvg 20 Brakel.

Holzminden: Michael Müller (Fankurve) mit Sven Häder, sportlichen Leiter der SG GoLüWa /MTV Bevern

Hildesheim: Maximilian Willke (Sportnews Hildesheim) mit Denis Reimann, Co-Trainer vom SV Blau-Weiß Neuhof

Fragen oder Anregungen?

Ihr könnt ein Teil der Sendung werden und aktiv über WhatsApp (0176 81066165) Eure Fragen oder Anregungen schicken.

Foto: red

Samstag, 21. November 2020 09:35 Uhr

Eschershausen (mm). In den letzten Jahrzehnten sind beim MTSV Eschershausen viele Trainer, Funktionäre und Spieler gekommen und gegangen – doch eine Konstante ist auf der Betreuerposition der 1. Herrenmannschaft immer geblieben. Über 25 Jahre nahm Werner Stumpe die Aufgabe wahr, die er im Sommer 2020 schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. „Leider habe ich die Nachricht erhalten, dass Werner Stumpe im Alter von 84 Jahren verstorben ist“, gab MTSV-Fußballabteilungsleiter Andreas Pohsner bekannt.

„Werner hinterlässt eine große Lücke im Verein. Man konnte sich immer auf ihn verlassen. Er half dem Verein bei allen Arbeiten tatkräftig mit, wie zum Beispiel die Renovierung des Sportheims, des Bistros und des Vereinsbüros auf dem Sportplatz. Er hat die Aufgabe des Betreuers gelebt und hervorragend ausgefüllt“, bringt Pohsner zum Ausdruck, wie vorbildlich Werner Stumpe für den Verein und insbesondere für die Fußballabteilung da war.

„Wir haben in den letzten Tagen mit vielen seiner Wegbegleitern gesprochen. Die ehemaligen Trainer haben betont, dass sie Werner sehr mochten und man mit ihm super zusammenarbeiten konnte. Wir hätten ihn gerne noch länger als Zuschauer bei unseren Spielen gehabt. Die Mannschaft wird ihn nie vergessen und mindestens das erste Pflichtspiel der Rückrunde mit Trauerflor spielen. Ruhe in Frieden, Werner“, so das derzeitige MTSV-Trainerduo Alexander Leidner und Michael Müller abschließend.

Collage: mm

Freitag, 20. November 2020 16:02 Uhr

Delligsen (mm). Acht Punkte aus sieben Spielen - so liest sich die Bilanz, welche der Delligser SC in der Nordstaffel der 1. Kreisklase vorweisen kann. Wir haben uns mit dem neuen Trainer Jens Rudolph über den bisherigen Saisonverlauf unterhalten.

"Jens, wie habt ihr euch auf die Saison vorbereitet?"

"Ab dem ersten Tag der Wiedereröffnung/möglichen Trainingsbetriebes haben wir durchgehend trainiert. Kein einziges mal ist das Training ausgefallen. Als dann wieder die Möglichkeit zu Freundschaftsspielen gegeben war, haben wir vier Spiele absolviert - jedes Mal mit einer anderen Formation, da mittlerweile viele Neuzugänge zu uns gestoßen sind. Meine Philosophie ist, dass jeder spielt, der zur Mannschaft dazu gehört."

"Mit welchen Erwartungen seid ihr in die Spielzeit gegangen?"

"Nach der relativ schlechten Vorsaison, dem neuem Trainer/Übungsleiter und den vielen Neuzugängen bzw. der damit einhergehenden neuen Spiel-/und Tatikmöglichkeiten, ist unser Ziel ein Platz im Mittelfeld - definiert 5. Dieser Platz scheint nach den Hinspielen auch realistisch zu sein."

"Was war euer Highlightspiel?"

"Da gab es mehrere für mich. Als erstes das Saisonauftaktspiel gegen Hohe/Brökeln - jeder weiß, dass diese Mannschaft als eigentlicher Aufsteiger in die Kreisliga auf ihrem Platz eine Macht ist - allerdings konnten wir früh in Führung gehen und unsere Spieltaktik ist aufgegangen. Das Spiel endete 2:2, mit noch einem verschossenen Elfmeter für uns. Das zweite Highlight war das Spiel gegen Kemnade. Toptorschütze Justin Mai hat doppelt getroffen. Die Mannschaft aus Kemnade hat losgelegt wie die Feuerwehr und im Stile einer Kreisligamannschft agiert. Zur Halbzeit hat es 0:2 gestanden und kurz nach der Pause bekamen wir noch ein drittes Tor. Das war der Startschuss für uns. Danach spielten nur noch wir, zur Verwunderung der vielen Zuschauer. Es gelang auf 2:3 aufzuholen und in der letzten Minute wäre beinahe noch das Tor zum Unentschieden gefallen. Ein Topspiel, was die Nerven/Aufregung für die Zuschauer und das Kämpferische/Spielerische beider Mannschaften betraf. Und als letztes natürlich der erste Saisonieg, der sehr, sehr wichtig war."

"Welche Mannschaft hat euch bisher am meisten überrascht?"

"In erste Linie natürlich meine eigene - die trotz neuer Lage (oben beschrieben), wenn sie verlor, nur knapp verlor und nie aufgab. Bei den letzten Spielzeiten gab es nochmal ein 0:8 oder ähnliches, oder Spiele, in denen nicht genug Spieler da waren. Das alles konnten wir in der Hinserie abstellen und haben das auch im Feedback der Zuschauer und Beteiligten bemerkt. Als nächste Mannschaft unsere Damenmannschaft, die immer mehr Zulauf hatte und alle Mädels, trotz fehlender Pflichspiele, immer in großer Anzahl beim Training waren. Die Verbesserung in der Mannschaft war von Woche zu Woche zu verfolgen. Bei uns in der Liga war alles bisher erwartungsgemäß - alle meine Favoriten stehen da, wo ich sie vermutet hätte. Leider hatten wir nur eins von drei Derbys - mehr sind uns in der Hinserie leider nicht gegönnt gewesen.."

"Wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde?"

"Wie es ja zwischendurch bestimmt schon leicht durchklang, sind wir weder unzufrieden noch zufrieden. Wir wußten, dass es nicht das Ziel sein konnte, in dieser neuen Konstellation oben oder gar um die Spitze mitzuspielen. Aber es spielen schon sehr gute Mannschaften in dieser sehr komprimierten Kreisklasse und die Derbys gegen die Freunde aus den Nachbarortschaften sind schon klasse - also Fazit: für die Hinrunde recht zufrieden mit Potential für die Rückrunde.."

"Was muss in der Rückrunde besser werden?"

"Wir müssen unsere Chancen aus dem Spiel heraus besser nutzen (ist wahrscheinlich bei fast allen Mannschaften so ähnlich). Alles andere haben die Jungs bereits immer wieder gezeigt und ich glaube, wir kommen langsam an die Umsetzung der Trainingseinheiten im Spiel. Wir hatten ein sehr gutes Corana-Hygienekonzept. Ich bin mir sicher, dass für alle Gastmannschaften genug Freiraum und Vorkehrungen getroffen waren - natürlich auch für unsere Referees, bei denen ich mich nochmal für den Einsatz (auch während dieser besonderen Zeit) und ihr Engagement bedanken möchte. Ich freue mich auf die Rückrunde und hoffe, dass alle im Kreis gesund bleiben und wir weiterhin zusammen Fußball spielen können!"

Tabelle 1. Kreisklasse Nord

1. TSV Kemnade 8 Spiele 27:10 Tore 19 Punkte

2. TuSpo Grünenplan II 6 Spiele 19:5 Tore 16 Punkte

3. SG Eschershausen II/Dielmissen II 8 Spiele 19:16 Tore 15 Punkte

4. FC Hohe/Brökeln 7 Spiele 18:12 Tore 13 Punkte

5. TSV Kaierde 7 Spiele 19:9 Tore 12 Punkte

6. TSV Kirchbrak II 7 Spiele 14:14 Tore 9 Punkte

7. Delligser SC 7 Spiele 12:11 Tore 8 Punkte

8. FC Eintracht Ammensen 7 Spiele 9:14 Tore 6 Punkte

9. SCM Bodenwerder 7 Spiele 7:28 Tore 4 Punkte

10. VfR Hehlen II 8 Spiele 7:32 Tore 3 Punkte

Foto: Delligser SC

Donnerstag, 19. November 2020 17:00 Uhr

Holzminden/Hameln/Hildesheim/Höxter (r). Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – und so machen vier Sportportale am kommenden Montag, den 23. November gemeinsame Sache. AWesA (Hameln-Pyrmont), FubaNews Höxter, Sportnews Hildesheim und wir von der Fankurve Holzminden veranstalten den ersten virtuellen Sporttalk „Talk 4 H“.

Ab 19 Uhr begrüßt „Gesamt-Moderator“ Matthias Koch vom AWesA jeweils einen Moderator der Portale sowie jeweils einen Gast, die in einer gemeinsamen Talkrunde über die Themen Corona, wie sollte es auch anders sein, und das Thema Kunstrasen reden. Ausgestrahlt wird der Talk über einen Livestream auf YouTube, der zusätzlich in alle beteiligten Portale eingebunden wird.

Für AWesA wird Jannik Schröder mit Henrik Wustrack, dem Spielausschuss-Vorsitzenden des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont sprechen. Jonas Böhner ist der Moderator von FubaNews Höxter und begrüßt Thorsten Kraut, den Jugendleiter und Jugendtrainer der Spvg 20 Brakel. Für die Fankurve moderiert Michael Müller, er bekommt Besuch von Sven Häder, dem sportlichen Leiter der SG GoLüWa/MTV Bevern. Sportnews-Hildesheim-Moderator Maximilian Willke hat Jens Busch, den Trainer vom SV Blau-Weiß Neuhof, zu Gast.

Ihr könnt ein Teil der Sendung werden und aktiv über WhatsApp (0176 81066165) Eure Fragen oder Anregungen schicken. Wir freuen uns auf Euch am kommenden Montag, 23. November, 19 Uhr!

Foto: red

Mittwoch, 18. November 2020 11:59 Uhr

Ammensen (mm). Der FC Eintracht Ammensen ist wieder da. Die im Sommer neugegründete Mannschaft ist mit zwei Siegen gut in die Saison gestartet, doch konnte seitdem keinen Punkt mehr holen. So steht die Mannschaft von Spielertrainer Sven Dammann mit sechs Zählern auf dem achten Rang. Wir haben uns mit Sven Dammann über die Hinrunde unterhalten.

"Sven, wie habt ihr euch auf die Saison vorbereitet?"

"Da wir komplett neu zusammengestellt wurden, war es mir wichtig, so früh wie möglich mit der Vorbereitung zu beginnen. So konnte ich jeden einzelnen Spieler kennenlernen und unser System anpassen."

"Mit welchen Erwartungen seid ihr in die Spielzeit gegangen?"

"Mit keinen Erwartungen! Wir haben uns zwar als Ziel gesetzt mindestens Platz 5 zu erreichen. Es läuft noch nicht komplett rund und man merkt, dass noch Automatismen fehlen."

"Was war euer Highlightspiel?"

"Sicherlich war das Derby gegen Kaierde (2:1-Sieg), ein tolles Spiel vor einer mega Kulisse. Hierzu möchte ich noch erwähnen, dass unser Vorstand mit seinem Team alles möglich gemacht hat und Sitzplätze geschaffen hat, um so eine Kulisse unter den Auflagen zu ermöglichen."

"Welche Mannschaft hat euch bisher am meisten überrascht?"

"Der TSV Kemnade war für mich das beste Team der Hinrunde"

"Wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde?"

"Unsere derzeitige Platzierung spiegelt unsere Leistung nicht wider. Ich bin aber zufrieden, da wir uns ja erst neu aufgestellt haben."

"Was muss in der Rückrunde besser werden?"

"Wir müssen lernen alle Gegner gleich zu nehmen. Gegen Topmannschaften, Beispiel Kemnade, spielen wir auf Augenhöhe und eine Woche später verlieren wir in Bodenwerder. Das müssen wir abstellen."

Tabelle 1. Kreisklasse Nord

1. TSV Kemnade 8 Spiele 27:10 Tore 19 Punkte

2. TuSpo Grünenplan II 6 Spiele 19:5 Tore 16 Punkte

3. SG Eschershausen II/Dielmissen II 8 Spiele 19:16 Tore 15 Punkte

4. FC Hohe/Brökeln 7 Spiele 18:12 Tore 13 Punkte

5. TSV Kaierde 7 Spiele 19:9 Tore 12 Punkte

6. TSV Kirchbrak II 7 Spiele 14:14 Tore 9 Punkte

7. Delligser SC 7 Spiele 12:11 Tore 8 Punkte

8. FC Eintracht Ammensen 7 Spiele 9:14 Tore 6 Punkte

9. SCM Bodenwerder II 7 Spiele 7:28 Tore 4 Punkte

10. VfR Hehlen II 8 Spiele 7:32 Tore 3 Punkte

Foto: FC Eintracht Ammensen

Frauen
Freitag, 13. November 2020 14:56 Uhr
B-Juniorinnen der JSG Forstbachtal ärgern Hildesheimer A-Juniorinnen
Freitag, 06. November 2020 11:06 Uhr

Dielmissen (mm). Große Freude bei der Damenmannschaft des VfL Dielmissen. Dank der Unterstützung von der Fahrschule Fromme in Eschershausen kann die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzer nun einheitlich auftreten. Stefan Fromme, der seine Fahrschule vor einigen Wochen in neuen Räumlichkeiten in der Raabestadt wiedereröffnet hat, sponserte den Dielmisser Damen Trainingspullover.

"Einige meiner ehemaligen Fahrschülerinnen haben mich angesprochen, sodass ich gern geholfen habe", berichtete Fromme, wie der Kontakt zur Mannschaft entstanden ist. Die Mannschaft und Trainer Martin Schwarzer bedakten sich bei Stefan Fromme für die schnelle Unterstützung.

Foto: mm

Dienstag, 13. Oktober 2020 15:44 Uhr

Boffzen (red). Am Sonntag trafen die Damen des FC Boffzen auf den noch punktlose SJC Hövelriege. Nach einem 0:1-Pausenrückstand musste man sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Die Mannschaft von Dietmar Larusch hat somit nach vier Spieltagen weiterhin drei Zähler auf dem Konto.

Die erste Offensivaktion gehörte den Boffzer Damen in Form von Stefanie Vogt, die mit ihrem Schuss aus der Drehung Hövelrieges Torhüterin prüfte. Der Gast aus Hövelriege hatte in der elften Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch der Weitschuss war zu genau platziert und klatschte an die Latte. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, an dem beide Teams ihren Anteil hatten. In der 19. Spielminute ging der Gast in Führung. Ein schnell ausgeführter Einwurf endete mit einem unhaltbaren Abschluss von Alina Pinske zum 0:1.

Boffzen war nun kurz vor der Rolle und hatte Glück nicht direkt das 0:2 zu kassieren. In höchster Not klärte Eileen Rolf vor dem eigenen Tor nach einer misslungenen Abseitsfalle. Das Spiel verlagerte sich in der Folgezeit ins Mittelfeld, sodass wenig Torraumszenen auf beiden Seiten herausgespielt wurden. Viele umkämpfte Zweikämpfe wurden geführt, da beide Mannschaften nicht zurücksteckten. In der 39. Minute konnte sich FC-Torhüterin Vivian Fogheri mit einer Glanzparade im Eins gegen Eins – Duell auszeichnen. Boffzen hatte in der 45. Minute die große Chance auf den Ausgleich, doch auch Nadine Griebelbauer zielte zu genau und traf nur die Latte. So ging es mit dem 0:1 aus Boffzer Sicht in die Pause.

Direkt nach dem Wiederanpfiff prüfte Finnja Mindermann mit ihrer Flanke Hövelrieges Torfrau. In der 48. Minute fiel durch Luisa Nitsch das 0:2. Genau das was FC-Trainer Larusch in der Halbzeit ansprach, die Mitte dicht zu machen, gelang nicht. So schob Hövelriege den Ball recht unbedrängt ins Boffzer Tor ein. In der 56. Minute konnte sich Vivian Fogheri im FC-Tor erneut mit einer guten Parade auszeichnen. In der 63. Minute war dann auch sie machtlos, als ein Weitschuss von Christina Linnemann unhaltbar im Winkel zum 0:3 einschlug.

In der Folgezeit passierte wieder nicht viel: Offensiv konnte Boffzen überhaupt keine Akzente setzen. Hövelriege hatte etwas mehr Zug zum Tor, doch auch dort waren Torchancen Mangelware. Die letzte nennenswerte Chance hatte Stefanie Vogt nach einem zentralen Freistoß in der 88. Minute, der jedoch im Nachfassen von Hövelrieges Torfrau entschärft wurde. So musste sich das Team des FC Boffzen am Ende mit 0:3 geschlagen geben.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Sina Gröbing, Nadine Griebelbauer, Finnja Mindermann, Vanessa Hindrichs, Laura Neils, Aleksandra Karadeniz, Stefanie Vogt, Eileen Rolf, Alicia Bönnighausen, Sophie Lutter-Kayser, Kimberly Mill, Edina Seel & Corinna Dorosala.

Foto: rw

Donnerstag, 24. September 2020 19:58 Uhr

Rodenberg (r). Hätte idealer laufen können, aber auch um einiges schlechter - mit diesem Fazit kehrten die Dielmisser Damen, welche in der Vorwoche noch überraschend den HSC BW Tündern II mit 1:0 besiegt hatte, am Sonntag vom Gastspiel bei der SG Rodenberg II zurück. Mit 0:4 unterlag die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer, die diese Woche spielfrei ist und ihre nächste Partie am 03. Oktober beim VfB Eimbeckhausen haben wird.

Die zweite Damenmannschaft der SG Rodenberg war von der ersten Sekunde an voll da, was sich auch durch ein schnell gefallenes Tor zeigte. Mit der ersten Aktion landete ein Schuss von Lea Bahe bereits nach 20 Sekunden im Dielmisser Tor. Dadurch wurden die Damen des VfL’s zwar etwas wachgerüttelt, gleichzeitig war es aber auch alles andere als ein Motivationsschub. Die Startschwierigkeiten wurden sechs Minuten später bestraft. Lara Pritzel trug sich in die Torschützenliste ein, sodass die Partie nach sieben Spielminuten 2:0 stand. Von da an wurde das Spiel aus Dielmisser Sicht besser. Torchancen von Carmen Severin und Julia Vorat schlossen sich an, welche nicht mit einem Tor belohnt wurden. Dennoch zeigten sich die Dielmisser Damen gewohnt zweikampfstark und konnten verhindern, dass sich der Vorsprung der Gegner vergrößert.

Die zweite Halbzeit fing ähnlich wie die erste an. Innerhalb der ersten Spielminute des zweiten Durchgang war es Frederike Bittner, die den Ball ins obere linke Eck platziert hatte, wodurch der Ball unhaltbar im Tor einschlug - 3:0! In der Folgezeit konnte sich Dielmissen auch bei ihrer Torfrau Ann-Kathrin Wiemann bedanken, welche einige sehr gute Schüsse abgewehrt hat. In der 79. Minute verwandelte Lea Bahe einen Strafstoß zum 4:0-Endstand.

Foto: mm

Mittwoch, 23. September 2020 11:02 Uhr

Boffzen (r). Die Damen des FC 08 Boffzen starteten am vergangenen Sonntag in das Abenteuer „Bezirksliga“. Als Gegner war der Mitaufsteiger TuS Lipperode zu Gast, welcher mit 4:2 geschlagen wurde.

Bereits in der ersten Minute setzte Laura Neils für den FC die erste Duftmarke, jedoch blieb ihr Abschluss zu zentral. In der fünften Spielminute machte sie es besser, als sie von Stefanie Vogt den Ball in den Lauf gespielt bekam. Neils setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und versenkte den Ball im langen Eck zum 1:0. Lipperode schien durch den Gegentreffer nun geweckt worden zu sein und beteiligte sich ebenfalls am Spiel. Vivian Fogheri im Boffzer Tor musste einige Male in höchster Not eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. In der 23. Minute setzte Boffzen in die Lipperoder Drangphase einen Nadelstich, der zum 2:0 führte. Finnja Mindermann legte im Fünfmeterraum quer, sodass Sophie Lutter-Kayser nur noch ins Tor einschieben musste.

Der Gast aus Lipperode versuchte es gleich im Gegenzug, doch der Abschluss flog am Tor vorbei. Stefanie Vogt hatte die nächste Boffzer Großchance auf dem Fuß, ihr Schuss wurde im letzten Moment per Grätsche geklärt. In der 33. Minute erhöhte Boffzen auf 3:0. Stefanie Vogt spielte Laura Neils den Ball in den Lauf, welche zum Abschluss kam. Dieser wurde von der gegnerischen Torfrau noch abgewehrt, den Abpraller verwertete Finnja Mindermann souverän zum 3:0. Vier Minuten später konnte Lipperode eine ihrer vielen Chancen dann mal ausnutzen und auf 3:1 verkürzen. Stefanie Vogt war die letzte Torchance der ersten Hälfte zuzuschreiben, sie scheiterte freistehend an der gegnerischen Torfrau, sodass es mit dem 3:1 für Boffzen in die Halbzeit ging.

Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance für Lipperode, welche erneut fahrlässig ausgelassen wurde. Sophie Lutter-Kayser zeigte sich für die erste Boffzer Chance in Durchgang zwei verantwortlich. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass sich das Spiel weitestgehend im Mittelfeld abspielte.

Lipperode hatte insgesamt fünf, sechs starke Angriffe, welche sie teilweise kläglich abschlossen. Boffzen kam in der 77. Minute ein weiteres Mal gefährlich vors Lipperoder Tor und nutzte diese Chance gleich zur vermeintlichen Vorentscheidung. Stefanie Vogt spielte erneut einen Diagonalball auf Laura Neils, die klug in den Rückraum auf Vanessa Hindrichs ablegte. Hindrichs traf mit ihrem Weitschuss unter Mithilfe der gegnerischen Tofrau zum 4:1. Boffzen ließ durch die komfortable Führung ein wenig die Konzentration nach, was Lipperode in der 82. Minute zum 4:2-Anschlusstreffer ausnutzte.

Doch an diesem Nachmittag war das Abschlussglück eindeutig nicht auf der Seite der Gäste, die bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Weitere hochkarätige Chancen ließen sie jedoch aus, sodass Boffzen am Ende durch eine konsequentere Chancenauswertung nicht unverdient mit dem 4:2-Erfolg als Sieger vom Platz ging.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Rieke Böhm, Sina Gröbing, Finja Gießmann, Eileen Rolf (ab 58 Min. Vanessa Hindrichs), Sophie Lutter-Kayser, Kea Wirth (ab 34 Min. Carolin Helling), Nadine Griebelbauer, Laura Neils (ab 79 Min. Alicia Bönnighausen), Stefanie Vogt & Finnja Mindermann.

Foto: rw

Dienstag, 15. September 2020 16:41 Uhr

Dielmissen (mm). Mit Respekt, aber ohne Angst sind die Damen des VfL Dielmissen ins Spiel gegen die zweiten Mannschaft des HSC BW Tündern gegangen. In der Vorwoche hatten die Tünderaner den TSV Ottenstein noch mit 15:1 vom Platz geschossen, während die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer das Auftaktmatch gegen den ESV Eintracht Hameln trotz guter Leistung knapp mit 1:2 verloren hatte. Gegen den im Vergleich zur Vorwoche auf einigen Positionen veränderten Kader der Gäste setzte sich der VfL Dielmissen letztlich mit 1:0 durch.

"Die Mannschaft hat eine herausragende Leistung gezeigt und ist stark in die Zweikämpfe gegangen. Auch unsere Keeperin Ann-Kathrin Wiemann war “on fire” und hat die eine oder andere wirklich sehenswerte Parade gezeigt", freute sich VfL-Sprecherin Jasmin Meyke über die Leistung der Mannschaft.

Das Tor des Tages erzielte Melissa Neiner in der 14. Spielminute: Nach einem wunderbaren Pass von Laura Pötter hat sie sich gegen Tünderns Abwehr durchgesetzt und den Ball im Netz versenkt. In der Folgezeit ergaben sich auf beiden Seiten guten Aktionen, die aber nichts mehr einbringen sollten. So ging der VfL mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte hieß es für den VfL dann: Ergebnis halten und/oder noch ein Tor hinterher legen. "Ein weiterer Treffer wäre durchaus drin, und verdient, gewesen. Vor allem Julia Vorat hatte einige sehr gute Chancen und ein Freistoß von Laura Pötter ging nur knapp über die Latte. Leider wurden wir nicht mit einem weiteren Tor belohnt. Dennoch ist die Freude über den Heimsieg riesig. Bedanken möchten wir uns für eine umsichtige und gute Schiedsrichterleitung", so Meyke abschließend.

Bereits am kommenden Sonntag geht's für den VfL weiter. Dann trittt die Mannschaft von Martin Schwarzer auf die SG Rodenberg, welche bisher erst ein Saisonspiel absolivert hat. In diesem Spiel setzten sich die Rodenberger mit 2:0 gegen den TSV Eintracht Exten II durch.

Foto: VfL Dielmissen

Mittwoch, 09. September 2020 19:06 Uhr

Hameln/Dielmissen (red). Am vergangenen Samstagnachmittag fand das erste Saisonspiel der Damenmannschaft des VfL Dielmissen statt. Das Auswärtsspiel beim ESV Eintracht Hameln sollte zugleich das erste Pflichtspiel unter der Leitung von Neu-Trainer Martin Schwarzer sein. Sowohl die Hausherrinnen als auch die Gäste traten in dieser Begegnung mit einem ersatzgeschwächten Kader an. 

Die Damen des VfL Dielmissen waren in der ersten Halbzeit direkt laufstark und aggressiv in den Zweikämpfen. Trotz der guten Leistungen aller Spielerinnen tat sich der VfL lange Zeit schwer, mehrere glasklare Chancen in Tore umzuwandeln. Erst in der 43. Spielminute traf Carmen Severin nach einem perfekt vorgetragenen Angriff zum 0:1. Somit gingen die Dielmisser Damen, welche im Vorjahr das direkte Duell vor heimischem Publikum für sich entscheiden konnten, mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten agierten die ESV-lerinnen hektisch und ein wenig verunsichert. Diese Phase endete nach einer guten Stunde, als Elisa-Katharina Cromwell den Ball per Freistoß im VfL-Tor unterbringen konnte. Davon ließen sich die motivierten Spielerinnen des VfL nicht unterkriegen und kämpften weiter. Sehr schöne, unzählige Spielzüge und Torschüsse von Janina Schwarzer und Marie Kleinwächter folgten, doch fanden nicht das gegnerische Tor. So kam es, wie es kommte musste: Elisa-Katharina Cromwell, Torschützin des 1:1, gelang in der 76. Spielminute das Tor zum 2:1-Endstand.

Die Damen vom VfL bedanken sich bei dem guten Schiedsrichter und können trotz einer unverdienten 2:1 Niederlage mit ihrer Leistung zufrieden sein. Am kommenden Samstag geht's schon weiter. Um 16 Uhr empfangen sie den Tabellenführer HSC BW Tündern II. Die Tünderaner Mannschaft konnte ihr Auftaktmatch gegen den TSV Ottenstein mit 15:1 für sich entscheiden, sodass in dieser Partie die Trauben für die Mannschaft von Martin Schwarzer sehr hoch hängen werden.

Foto: mm

Rede und Antwort
Donnerstag, 12. November 2020 16:28 Uhr
"Die bestmögliche Lösung für meine Situation" - Luisa Oerke von Hannover 96 im Gespräch
Dienstag, 05. Mai 2020 11:44 Uhr

Golmbach/Hannover/Tündern (mm). Steven Cherundolo, Markus Miller und Linton Maina - der Golmbacher Tristan Schmidt hat eine interessante Jugendzeit hinter sich. Von der JSG Forstbachtal war Schmidt in die Jugend von Tündern gewechselt, wo er schließlich in den Fokus von Hannover 96 geraten ist. Dem Ruf aus der Landeshauptstadt konnte der Sohn von Jörg Schmidt nicht wiederstehen. Über den JFV Calenberger Land ist er schließlich zum HSC BW Tündern zurückgekehrt, wo er nun im Herrenbereich aktiv ist. Wir haben die Coronapause genutzt, um uns mit ihm über seine bisherige Laufbahn und seine Zukunftspläne zu unterhalten.

Redaktion: "Im Januar 2016 bist du nach einigen Trainingseinheiten von der Tünderaner B-Jugend in die U17 von Hannover 96 gewechselt. Dort bist du in der Rückrunde der Saison 2015/2016 auf fünf Einsätze in der Bundesliga Nord/Nordost gekommen. Wie war deine Zeit bei 96?"

Tristan: "Die Zeit war überragend. Ich bin dankbar für die Chance, das alles erlebt zu haben. Es hat mich natürlich auch fußballerisch weiter gebracht und ich habe enorm viel aus der Zeit mitgenommen, sowohl persönlich als auch sportlich. Zu Anfang war es sehr beeindruckend wie professionell dort schon im Jugendbereich gearbeitet wird. Die Anforderungen sind sehr hoch, aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Die Mannschaft war top und ich habe noch heute einige Freunde aus der Zeit. Außerdem hat man durchaus mal Kontakt zu den Profis und der Chefetage, was natürlich noch einmal zusätzlicher Ansporn ist. Klar hat es auch viel Zeit und Aufwand in Anspruch genommen, aber bei so einer Chance da denkt man eigentlich kaum noch drüber nach."

Redaktion: "Hat es aus deiner Mannschaft auch jemand den Sprung zu den Profis von 96 geschafft?"

Tristan: "Ja, ich habe mit dem jetzigen 96-Profi Linton Maina zusammengespielt. Er war damals schon sehr, sehr gut, sodass ich ihm den Sprung zu den Profis auch zugetraut habe."

Redaktion: "In der U17 hast du unter keinem Geringeren als Ex-Profi Steven Cherundolo gespielt. Wie war euer Verhältnis und habt ihr noch Kontakt zueinander?"

Tristan: "Es war natürlich ein besonderes Erlebnis mit einem solchen Trainer zu arbeiten. Zudem war mit Markus Miller auch noch ein weiterer Ex-Profi als Torwarttrainer in unserer U17 zuständig. Man hört auf jedes Wort und kann extrem viel lernen. Cherundolo hat immer einen Tipp, um mit sportlichen oder taktischen Situationen oder auch mit Druck umzugehen. Er hat es sich auch nicht nehmen lassen mal ein paar Übungen beim Training mitzumachen, dann hat er auch seine fußballerische Klasse gezeigt. Auch menschlich ist er sehr gut drauf und immer für einen Spaß zu haben. Ich kann also nur Positives über ihn sagen, wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Kontakt haben wir jedoch nicht mehr, das hat sich mit der Zeit verlaufen und er übernahm dann ja auch noch als Co-Trainer in Stuttgart."

Redaktion: "Wie ging es für dich nach dem halben Jahr weiter und warum bist du letzlich zum JFV Calenberger Land gewechselt?"

Tristan: "Ich habe insgesamt 1,5 Jahre in Hannovers U17 gespielt - ein halbes Jahr Bundesliga und ein Jahr Regionalliga. Den Sprung in die U19 habe ich nicht geschafft, da ich zu dem Zeitpunkt schwerer verletzt war. Ich bin dann nach Egestorf zum JFV Calenberger Land gewechselt, wo ich dann ebenfalls 1,5 Jahre in der A-Jugend-Regionalliga Nord gespielt. Der Verein hat mich angesprochen und sich sehr um mich und auch andere Mitspieler von 96, die den Sprung auch nicht geschafft haben, bemüht. Zudem wechselten auch einige Wolfsburger zu uns, sodass wir eine sehr gute Mannschaft hatten und sehr erfolgreiche Saisons gespielt haben. Auch beim JFV hatte ich insgesamt eine sehr schöne Zeit."

Redaktion: "Verletzungsbedingt bist du schließlich in Weserbergland zurückgekehrt, wo du in der vergagenenen Rückrunde wieder unter Steffen Niemeyer bei der JSG Hameln-Land aufgelaufen bist. Wie zufrieden warst du mit der Rückrunde?"

Tristan: "Der Wechsel zurück nach Tündern war einfach ein Wunsch von mir. Durch meine Zeit in der C- und B-Jugend hatte ich auch immer noch guten Kontakt zu Steffen und einigen Jungs, wodurch ich letztlich auch wieder schnell Anschluss gefunden habe. Ich denke, wir haben dann auch eine sehr gute Rückrunde gespielt und wirklich nur gegen die Topteams Punkte liegen lassen. Wir konnten also durchaus zufrieden sein."

Redaktion: "Im Sommer bist du beim HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern geblieben, wo du bisher hauptsächlich in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurdest. In der Oberligaherrenmannschaft wurdest du bisher einmal eingewechselt. Wie blickst du auf dein erstes Herrenjahr zurück?"

Tristan: "Für mich war schnell klar, dass ich in Tündern bleiben möchte. Wir Jugendspieler wurden extrem gut und schnell aufgenommen und mittlerweile hat man sich gut eingelebt. Ich war leider öfter verletzt und habe öfter in der Zweiten gespielt, was aber für die Eingewöhnung an den Herrenbereich nicht schlecht war. Außerdem ist in Tündern alles ein eingeschworener Haufen, es vermischt sich durchgehend mit Personal aus der Ersten und der Zweiten. Ich spiele gerne in der Zweiten und fühle mich auch sehr wohl. Ich bin zum Stammspieler geworden und lerne mehr und mehr dazu. Dennoch bleibt es mein Anspruch fit zu werden und auf Dauer in die Erste zu rücken. Die Corona-Krise hilft da leider im ersten Herrenjahr nicht wirklich weiter."

Redaktion: "Noch ist offen, in welcher Liga der HSC BW Tündern in der kommenden Saison spielen wird. Als früherer Jugendspieler von Hannover 96 möchtest du sicherlich auch im Herrenbereich höherklassig spielen, oder?"

Tristan: "Für den gesamten Verein wäre es überragend noch ein weiteres Jahr in der Oberliga zu bleiben. Sollten wir absteigen, werden wir uns allerdings auch in der Landesliga wieder oben festsetzen wollen. Mein Anspruch ist es natürlich so hoch wie möglich zu spielen, hoffentlich mit Tündern auch nächstes Jahr in der Oberliga. Ich fühle mich hier wohl und werde daran arbeiten, um mir mehr Spielzeit zu sichern. Wir werden sehen, wo die Reise noch hingehen wird."

Redaktion: "Wir wünschen dir weiterhin Erfolg!"

Collage: mm

Donnerstag, 19. März 2020 12:44 Uhr

Boffzen (mm). FC 08 Boffzen, eine Herzensangelegenheit - so heißt es auf der offiziellen Facebookseite des Kreisligisten. Für Marvin und Calvin Böker ist dies nicht nur ein Spruch, sondern die Realität. Seit Kindertagen spielen die Brüder in den blau-gelben Farben. Im Gespräch mit der Redaktion stellen die beiden Kicker klar, warum es für sie nur den FCB gibt. Zudem blicken sie zurück, wie sie sich in ihren Kindertagen untereinander unterstützt haben.

Redaktion: "Warum habt ihr den FC 08 Boffzen bisher nie verlassen?"

Marvin: "Das liegt hauptsächlich daran, dass unser Vater nur für Boffzen gespielt hat und hier auch Trainer war. Wir beide haben hier angefangen und er hat uns immer unterstützt."

Calvin: "Er hat immer gesagt, dass wir entweder in Boffzen oder ganz weit weg von Boffzen spielen sollten. Aber wir hatten uns ohnehin geschworen eines Tages, wie die Gebrüder, René und Marec Wenzel, zusammen in der ersten Mannschaft zu spielen, sodass für mich, trotz ein paar Angeboten aus dem Höxteraner Raum, ein Wechsel kein Thema war. Umso schöner war es dann natürlich, gemeinsam mit den Wenzel's auf dem Platz gestanden zu haben."

Redaktion: "Wie verlief eure Jugendzeit? Welche Erfolge konntet ihr feiern?"

Marvin: "Ich wurde als Innenverteidiger ausgebildet und habe in meiner Jugendzeit jeweils einmal die Hallenkreismeisterschaft und den Kreispokal gewonnen. In der B-Jugend haben wir den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. In der A-Jugend sind wir sogar überraschend aus der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen."

Calvin: "Ich habe ebenfalls als Verteidiger angefangen und bin dann erst später zum defensiven Mittelfeldspieler geworden. Ich habe in der D-Jugend zweimal die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. Der größte Erfolg war aber, dass wir in der C-Jugend Bezirksliga Dritter geworden sind."

Redaktion: "Wie würdet ihr eure Bruderbeziehung bezeichnen? Habt ihr euch viel unterstützt?"

Marvin: "Wir waren immer füreinander da und haben uns gegenseitig bei den jeweiligen Spielen zugeguckt. Wir haben früher auch viel gebolzt und hatten nie Probleme."

Calvin: "Genau. Wir spielen ja auch auf verschiedenen Positionen, sodass es da derzeit auch kein Konfliktpotential gibt. Für uns ist Fußball die Nummer eins. Wir unterhalten uns generell viel über Fußball und diskutieren auch nach unseren Spielen noch viel aus."

Redaktion: "Marvin, du warst auch schon zur ersten Amtszeit von Andrej Weibert aktiv. War es schwierig sich in die Mannschaft zu spielen?"

Marvin: "Nach dem Abstieg aus der A-Jugend Landesliga bin ich in den Kader der ersten Mannschaft gekommen. Ich habe beim Training unter Trainer Andrej Weibert alles gegeben. Er kam auch auf die Idee, mich zum Außenspieler umzuschulen. Da es zu dem Zeitpunkt sehr viele, gestandene Offensivspieler im Kader gab, war es für mich nicht ganz so einfach auf Einsatzzeiten zu kommen. Es lief aber von Anfang an familiär ab, sodass ich dankbar für jede Minute war."

Redaktion: "Du hast Andrej Weibert bereits erwähnt. Wie war er als Trainer?"

Marvin: "Er war ein sehr ehrgeiziger Trainer. Er hat immer versucht alles aus seinen Spieler rauszuholen. Ihm verdanke ich, dass ich in die erste Mannschaft gekommen bin. Er hatte auch privat immer ein offenes Ohr, aber wenn es um Fußball ging hat er absolute Ernsthaftigkeit erwartet."

Redaktion: "Welche Erfolge habt ihr im Herrenbereich eingefahren?"

Marvin: "Ich bin einmal Meister geworden und zweimal über die Relegation in den Bezirk aufgestiegen. In dem Meisterjahr konnten wir auch den Kreispokal in Bevern gewonnen. Das Highlight war aber der Kreispokalgewinn in Kirchbrak."

Calvin: "Da kann ich Marvin nur zustimmen. Das war auch bisher der einzige Titel, den ich mit dem FC 08 Boffzen geholt habe. Nach dem Spiel haben wir uns unseren Vater geschnappt und mit ihm und den Pokal ein Foto für die Ewigkeit gemacht."

Redaktion: "Marvin, du hast auch gemeinsam mit dem Ex-Profi Fatmir Vata auf dem Platz gestanden. Was war das für ein Gefühl?"

Marvin: "Es war einfach ein komplett anderes Gefühl. Er ist ein herzlicher Mensch, der jeden in der Mannschaft aufgebaut und mit Tipps geholfen hat. Es hat einfach Spaß gemacht, mit ihm zusammengespielt zu haben. Bei seinen Zuspielen hat er beispielsweise sehr viele Räume gesehen, die ein normaler Kreisligaspieler nicht gesehen hat. Das war schon einen andere Hausnummer."

Redaktion: "In der letzten Saison ging es für euch gegen den Abstieg. Wieso lief die Saison nicht so wie ihr euch das vorgestellt hattet?"

Calvin: "In der letzten Saison war der Wurm drin. Wir haben einfach viele Spiele knapp mit einem Tor Unterschied verloren. Das war extrem enttäuschend und dementsprechend hat die Stimmung im Team auch stark geschwankt."

Redaktion: "Wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde? Welches Ziel für die Rückrunde habt ihr, sofern es weitergehen sollte?"

Marvin: "Mit der Hinrunde sind wir sehr zufrieden. Nach einem kleinen Hänger mit dem Unentschieden gegen Rühle und dem Pokal-Aus gegen Deensen haben wir fünf-sechs Spiele recht gut gespielt und auch gut gepunktet. In den letzten Spielen war bei den tiefen Platzverhältnissen einfach die Kraft raus."

Calvin: "Die Hinrunde lief richtig gut. Insbesondere haben wir zu Hause gezeigt, dass wir auch noch Heimsiege feiern können. Unser Ziel sollte es sein unter den TOP 5 zu landen."

Foto: mm

Samstag, 29. Februar 2020 10:52 Uhr

Holzminden/Gütersloh (mm). Von Holzminden in die B-Juniorinnen Bundesliga - diesen Weg ist mit Luisa Oerke nach der U17-Nationalspielerin Natasha Kowalski bereits die zweite Spielerin des SV06 Holzminden gegangen. Seit Sommer kickt Oerke für den FSV Gütersloh, der aktuell Zweiter in der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest ist. Mit einem Zweitspielrecht läuft sie ab und zu auch bei der Landesliga B-Juniorenmannschaft von Sören Eilers auf. Gemeinsam mit der Redaktion blickt Luisa Oerke auf ihre bisherige Laufbahn und die anstehende Rückrunde.

Redaktion: "Luisa, wo hast du wann angefangen? War das deine letzte Station vor deinem Wechsel nach Holzminden?"

Luisa: "Ich habe in der G-Jugend bei der JSG Forstbachtal angefangen, Fußball zu spielen. Dort habe ich dann bis zu meinem Wechsel nach Holzminden auch unter Achim Rauls als Trainer gespielt."

Redaktion. "In welchen Auswahlmannschaften hast du gespielt?"

Luisa: "Ich habe angefangen, von der E- bis zur D-Jugend in der Kreisauswahl bei den Jungen zu spielen. Dann habe ich auch in Hameln beim Stützpunkt der Jungs gespielt. Bei den Mädchen ging’s in der U12 mit einem Sichtungsturnier für den Stützpunkt Hannover in Lauenau los. Dort habe ich eine Sichtung bekommen und war dann ein paar mal beim Training in Barsinghausen, bevor ich dann direkt im Stützpunktkader des Sichtungsturniers für die U12- Niedersachsenauswahl war. Auch dort hab ich’s geschafft, was für mich damals total überraschend kam. Ich meine, ich hatte es quasi innerhalb von ein bis zwei Monaten von Kreis- bis Niedersachsenauswahl geschafft."

Redaktion: "Das klingt in der Tat sehr rasant. Was hast du dort erlebt?"

Luisa: "Dann gingen eben meine fünf Jahre beim NFV mit vielen Lehrgängen und Turnieren los. Für die Zeit dort und alles was ich erleben durfte, bin ich extrem dankbar und auch für die Leute, die man dort kennengelernt hat, die mit einem seine Leidenschaft teilen."

Redaktion: "Hast du auch mal eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen?"

Luisa: "Im Sommer 2018 hatte ich, nach dem Länderpokal im Frühjahr mit der U16, eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen, wo ich dann auch bei einigen Maßnahmen u.a. in Stuttgart und Saarbrücken dabei war. Natürlich hat man sich zum einen über die Einladung zur Nationalmannschaft extrem gefreut, aber natürlich bleiben auch Fahrten mit der Niedersachsenauswahl und Länderpokale in Erinnerung."

Redaktion: "Was zählst du als deine größten Erfolge?"

Luisa: "Das ist schwierig zu sagen. Den ersten großen Titel konnte ich direkt mit der U12-Auswahl holen, als wir in Bremen Norddeutscher Meister wurden. Sonst waren eben die Maßnahmen mit der Nationalmannschaft und die Länderpokale riesen Erfolge für mich. Die bisherige Saison mit Gütersloh zählt auch als ein Highlight am Ende meiner Jugendjahre."

Redaktion: "Mit der C-Jugend habt ihr damals auch einmal gegen die Herforder B-Juniorinnen gespielt.  Hast du dich direkt danach den Herfordern angeschlossen? Wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Luisa: "Nach dem Spiel konnte ich nicht direkt zu Herford, weil das allein mit dem Fahraufwand nicht zu schaffen gewesen wäre. Nach meiner Saison in Tündern bei den Mädchen bin ich dann mit noch einer aus Tündern dort zum Probetraining gegangen und dann im Sommer 2018 hingewechselt. Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und die Saison in der Regionalliga als jüngerer Jahrgang hat Spaß gemacht. In der Zeit habe ich aber überwiegend bei Holzminden gespielt, trotzdem konnte ich der Mannschaft in den Spielen, wo ich da war, weiterhelfen und das hat mich gefreut."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zu Gütersloh zu Stande? Welche Position spielst du dort und wie zufrieden bist du mit der Hinrunde?"

Luisa: "Wir hatten mit Herford im Frühjahr 2019 ein Pokalspiel gegen Gütersloh. Einen Tag später hatte ich direkt einen Anruf von Christian Pohlmann, meinem jetzigen Trainer. Ich war dann relativ zügig dort beim Probetraining, was mir super gefallen hat. Nachdem wir dann mit ihm lange bezüglich der Fahrerei usw. gesprochen hatten, stand für mich der Wechsel dort hin eigentlich ziemlich schnell fest. Klar wollte ich die Chance ergreifen und ein paar kannte ich von der Niedersachsenauswahl und vom DFB auch schon. In den ersten Einheiten hat man gemerkt, dass die Mannschaft echt Potential hat. Ich habe dann erstmal etwas in der Vorbereitung gebraucht, mich in das System einzufinden usw., da ich eben nicht dreimal die Woche dort zum Training hin konnte. Ich spiele dort Zehner oder Stürmer und bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der Hinrunde. Wir haben das erste Saisonspiel gegen Leverkusen unnötig verloren und stehen so unter Essen, aber ich bin extrem stolz auf unsere Entwicklung. Nach der Vorbereitung und dem ersten Spiel haben wir glaube ich kurz den Glauben an unser Ziel, um die Meisterschaft mitzuspielen, verloren, aber sind dann stark zurück gekommen."

Redaktion: "Welche Saisonziele hast du mit dem FSV Gütersloh?"

Luisa: "Klar haben wir das Ziel, Meister zu werden. Der Kader ist extrem stark. Das Einzige, was wir jetzt dafür noch machen können, ist unsere noch ausstehenden Rückrundenspiele souverän runterzuspielen und uns auf jedes einzelne Spiel zu fokussieren, weil wir uns keinen Ausrutscher erlauben können. Das ist die Voraussetzung, um noch die Chance zu haben."

Redaktion: "Hast du auch eine Chance in die Westfalenauswahl zu kommen?"

Luisa: "Nach meinem Wechsel wollte ich mich erstmal nur auf die Vereine und die Schule konzentrieren. Jetzt, wo sich das alles aber eingespielt hat, habe ich nach dem Hallenmasters in Ibbenbühren vor ein paar Wochen, wo wir sozusagen „Hallenwestfalenmeister“ mit Gütersloh geworden sind, direkt eine Einladung zur nächsten Maßnahme der Westfalenauswahl im März bekommen, die ich auch wahrnehmen will."

Redaktion: "Für Holzminden spielst du immernoch. Wie oft kamst du dort zum Einsatz? Ist der Klassenerhalt in der Landesliga drin?"

Luisa: "Mit den Pokalspielen kam ich in etwa sechsmal zum Einsatz. Das Problem ist eben, dass sich die Ligaspiele normal mit denen von Gütersloh überschneiden. Klar ist der Klassenerhalt drin, mit vollem Kader und nötiger Einstellung sollte das die Mannschaft schaffen. Die Liga ist generell extrem eng gestaffelt, da ist sowohl nach oben, als auch nach unten nicht viel Luft - alles ist möglich."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie kriegst du das neben der Schule in Dassel unter einen Hut?"

Luisa: "Ich trainiere normal montags und mittwochs bei Holzminden und freitags eben bei Gütersloh. Am Samstag haben wir ein Ligaspiel. Die restlichen Tage in der Woche habe ich lange Schule und trainiere ggf. eigenständig oder muss eben was für die Schule machen. Das klappt eigentlich ganz gut, besser als gedacht. Ich hatte echt Angst, dass das eben, dadurch dass ich jetzt halt schon in der 12. Klasse bin und aufs Abi zugehe und auch eben alles für das Abi zählt, nicht zu schaffen ist. Klar ist es irgendwie stressig, aber ich mache es ja gern und bekomme alles ganz gut unter einen Hut."

Redaktion: "Welche Unterschiede kannst du zwischen Landesliga Jugend und der Bundesliga Mädchen erkennen?"

Luisa: "Ich finde, dass ist ein ganz anderes Spiel. Bei den Jungs ist es klar körperlich viel betonter und für mich inzwischen auch extrem schwer. Das Spiel ist auch schneller, weil die Landesliga schon stark ist. Wobei das Niveau in der Bundesliga natürlich auch gut ist und viele dort ja auch eine heftige Technik haben und in Auswahlmannschaften spielen. Mir hilft es aber eben enorm bei den Jungs noch dabei zu sein, weil dadurch, dass ich mich eben dort behaupten muss, hab ich bei den Mädchen eben Vorteile."

Redaktion: "Was waren bisher deine schönsten Momente deiner fußballerischen Laufbahn?"

Luisa: "Schönste Momente sind schwer festzumachen, da könnte ich extrem viele aufzählen. Ein cooler Moment war einfach, als mich meine Trainer und ein paar aus meiner Mannschaft von Holzminden, sowie mein früherer Trainer von Forstbachtal bei unserem Spitzenspiel gegen Essen überrascht haben. Das ist nicht selbstverständlich, gerade bei dem Weg."

Redaktion: "Wie geht's für dich im Sommer weiter?"

Luisa: "Ich möchte auf jeden Fall mein Abi in Dassel machen, also auch nächstes Jahr, auch wenn wir hier in Sachen Frauenfußball im „Niemandsland“ leben, hier bleiben. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, wie es nächste Saison für mich weitergeht. Ich möchte auf jeden Fall auch nächstes Jahr noch bei Holzminden zumindest im Training bleiben - vielleicht ist ja auch ein Zweitspielrecht noch möglich und dann eben in einer guten Frauenmannschaft spielen. Da steht aber noch nichts fest."

Foto: mm

Sonntag, 16. Februar 2020 13:31 Uhr

Grünenplan (mm). Früher der Torjäger, heute Identifikationsfigur - viel treffender können die Worte auf den mittlerweile 37-jährigen Michael Seyd vom TuSpo Grünenplan wohl nicht gewählt werden. Als Kapitän führt der Routinier seine Mannschaft in der Bezirksliga aufs Feld - und das nach über 20 Jahren ohne Bezirksfußball in der Hilsmulde. Wir haben die Winterpause genutzt und uns mit Michael Seyd über seine fußballerische Laufbahn und die aktuelle Lage beim TuSpo Grünenplan unterhalten.

Redaktion: "Michael, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst. Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Michael: "Sehr gerne. Ich habe im jungen Alter bei der Jugend des TuSpo Grünenplan angefangen Fußball zu spielen. Anschließend spielte ich bei der JSG Hils, ehe wir in der C- und B-Jugend wieder eine eigenständige Jugendmannschaft des TuSpo Grünenplan hatten. In der A-Jugend war ich dann wieder bei der JSG Hils aktiv."

Redaktion: "Hast du in der Kreisauswahl und/oder im Stützpunkt gespielt?"

Michael: "Ich habe unter Jürgen Grabs in der Kreisauswahl Holzminden gespielt. Mit der Mannschaft sind wir zum Dana Cup nach Dänemark gefahren, was ein echt schönes Erlebnis war. Später habe ich dann auch im Stützpunkt unter Werner Brennecke gespielt."

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Michael: "Beim TuSpo Grünenplan habe ich auf Kreisebene gespielt. In der A-Jugend bin ich unter anderem mit Kevin Beier, Jan Thomschke und Pierre Schal in der Bezirksliga zum Einsatz gekommen. Zu Auswärtsspielen mussten wir unter anderem in Eimbeckhausen und im hannoverschen Raum antreten."

Redaktion: "Wie verlief dein Einstieg in den Herrenbereich beim TuSpo Grünenplan?"

Michael: "Wir haben relativ früh eine gute Saison in der Kreisliga gespielt, sodass wir als Vizemeister ein Aufstiegsspiel in Gronau bestritten haben. Leider haben wir dieses Spiel mit 0:1 verloren, sodass wir nicht in die damalige Bezirksklasse aufgestiegen sind. Für mich war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes mit meinem zwölf Jahre älteren Bruder Stefan zusammenzuspielen."

Redaktion: "Und dann kam dein Wechsel zum TSV Deinsen. Wie kam es dazu und wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Michael: "Dadurch, dass mein Bruder Stefan früher auch mal in Deinsen gespielt hat, kannten mich die Deinser auch. Sie hatten mich beobachtet und bei mir angefragt. Nachdem wir den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst hatten, nahm ich das Angebot an. Deinsen spielte zu dem Zeitpunkt in der Bezirksliga und damit noch eine Klasse höher als die Bezirksklasse. Ich habe mich auf dem kleinen Platz in Deinsen immer wohlgefühlt. Da die Zuschauer so nah am Geschehen waren, war dort auch eine ganz besondere Stimmung. Gerade die Derbys gegen Alfeld habe ich noch in guter Erinnerung. Ich war mit einer kurzer Unterbrechung insgesamt fünf Jahre in Deinsen. Wir haben in jeder Spielzeit den Klassenerhalt geschafft und ich bin in einer Saison mit 26 Toren sogar Torschützenkönig geworden."

Redaktion: "Hast du auch an Auswahlspielen teilgenommen?"

Michael: "Ja. Ich habe einmal mit einer Auswahlmannschaft in Grünenplan gegen Borussia Mönchengladbach gespielt. Dort haben wir mit 0:12 verloren. Mit einer weiteren Auswahl kam es in Elze zum Duell mit Hannover 96. Wir haben mit 2:8 verloren und ich habe beide Treffer erzielt."

Redaktion: "Gab es für dich auch mal Anfragen von höherklassigen Mannschaften?"

Michael: "Ja. Als ich meine Lehre gemacht habe, hatte die Reservemannschaft von Hannover 96 bei mir angefragt. Dies habe ich dann aus den zeitlichen Gründen abgelehnt, was ich auch ein wenig bereut habe, da ich es mit Sicherheit zeitlich doch hinbekommen hätte."

Redaktion: "Wann kam es zur endgültigen Rückkehr nach Grünenplan?"

Michael: "Im Sommer 2009 bin gemeinsam mit Jan Thomschke und Kevin Beier zurück nach Grünenplan gewechselt. Ruben Lange hatten wir in Deinsen kennengelernt und auch mit nach Grünenplan genommen. Grünenplan war in der Vorsaison in die 1. Kreisklasse abgestiegen, sodass wir unter Klaus Tiesemann den Wiederaufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht haben."

Michael Seyd geht als Kapitän immer voran

Redaktion: "Auf Tiesemann folgten mit Martin Riemer, Karsten Tute und Waldemar Delzer drei weitere Trainer. Wie hat sich euer Spielstil in dieser Zeit geändert?"

Michael: "Wir waren eigentlich immer eine Kontermannschaft. Gegen Teams, gegen die wir das Spiel machen mussten, haben wir uns schwer getan. In der letzten Saison haben wir mit unserem Spielermaterial bewiesen, dass wir auch das Spiel an uns reißen können. Unser Spielsystem hat sich in den letzten Jahren geändert. Zuerst haben mit einem Libero gespielt, dann haben wir auf eine Dreierkette gebaut und jetzt spielen wir mit einer Viererkette."

Redaktion: "Hattest du dir erhofft irgendwann einmal mit deinem Heimatverein in der Bezirksliga spielen zu können? Wie schaust du auf die vergangene Saison zurück?"

Michael: "Ich hatte es mir schon erhofft, irgendwann mal mit Grünenplan in der Bezirksliga zu spielen, aber es nicht erwartet. Wir waren in den letzten Jahren oft nah dran und sind letztlich meistens Dritter geworden. Vor der letzten Saison hatten wir den Aufstieg als klares Ziel ausgegeben. Im ersten Saisonspiel haben wir knapp gegen Dielmissen gewonnen und anschließend gegen Holenberg und Kirchbrak verloren. Somit war die Euphorie recht schnell gedämpft. Wir sind aber ruhig geblieben und haben eine Serie gestartet. Bis zum Ende der Spielzeit haben wir keine Niederlage mehr kassiert - das war schon besonders."

Redaktion: "Wie bewertest du eure Hinrunde in der Bezirksliga?"

Michael: "Im Großen und Ganzen bin ich mit der Hinrunde ganz zufrieden. Als Aufsteiger ist man ja froh, wenn man die Klasse hält und derzeit stehen wir über dem Strich. Wir haben allerdings gegen die direkten Konkurrenten SV Alfeld, TuS Hasede und FC Stadtoldendorf fünf - sechs Punkte liegen gelassen. Man muss aber auch sehen, dass wir viel Verletzungspech hatten und wir kein Spiel mit der ersten Elf gemacht haben. Wir können froh sein, dass wir so eine funktionierende zweite Mannschaft haben, die uns immer wieder unterstützt hat. So konnten wir aber auch überraschende Siege gegen Schliekum und Almstedt feiern."

Redaktion: "Mit Tobias Schütte und Nasser Abdolkhani haben euch zwei Spieler verlassen - kehren die Langzeitverletzten Sascha Fricke und Alexander Delzer bald wieder zurück? Was muss besser werden, um den Klassenerhalt zu schaffen?"

Michael: "Wir haben immer gut ausgesehen, wenn wir das 1:0 gemacht haben. In einigen Spielen haben wir unsere Chancen zu leichtfertig vergeben und dann das Gegentor bekommen. Unsere Einstellung nach Gegentoren muss besser werden. Wir müssen die Grünenplaner Tugenden einfach wieder auf den Platz bringen. Einer der diese Tugenden verkörpert ist Sascha Fricke, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch hart an seinem Comeback arbeitet und alles dafür tut, bald wieder spielen zu können. Alexander Delzer wird aller Voraussicht nach leider noch länger fehlen. Sein Ausfall schmerzt uns enorm".

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen der Kreis- und der Bezirksliga erkennen?"

Michael: "Man merkt, dass es die Bezirksklasse nicht mehr gibt. Es ist zwischen den beiden Klassen vom Niveau her mehr als eine Liga Unterschied. Das Spiel ist viel schneller und körperbetonter geworden. Die Mannschaften aus dem Hildesheimer und Hannoveraner Raum sind echt stark."

Redaktion: "Zu guter Letzt eine Frage, die ich dir stellen muss. Wie schaffst du es mit 37 Jahren noch so fit zu sein und wielange dürfen wir dich noch in der Grünenplaner Herrenmannschaft spielen sehen?"

Michael: "Mein Körper fühlt sich einfach noch nicht wie 37 Jahre an. Mit 34 Jahren war meine fußballerische Laufbahn nach einem Knorpelschaden schon so gut wie beendet, aber das ist alles super verheilt und ich hatte seitdem auch keine Beschwerden mehr. Ich bin einer, der im Training immer noch vorneweg läuft und ich denke, dass ich noch zwei - drei Saisons, wenn ich verletzungsfrei bliebe, spielen kann."

Nach seinem Tor gegen den FC Stadtoldendorf jubelte Michael Seyd mit Sascha Fricke

Fotos: mm

Jugend
Mittwoch, 25. November 2020 14:21 Uhr
Bezirksjunioren: Nachholspiele statt Bezirkspokalwettbewerb
Montag, 16. November 2020 09:58 Uhr

Deutschland (red). Der "Lockdown" light trifft den Amateursport hart, kein Training und keine Spiel. Das DFB-Talentförderprogramm möchte, dass die Stützpunktspieler auch weiterhin am Ball bleiben und lädt zur gängigen Trainingszeit am Montagnachmittag (16., 23. und 30. November) zu Live-Training-Sessions ein. Doch nicht nur Stützpunktspieler sind zu den Live-Trainings eingeladen: Auch alle anderen fußballbegeisterten Kinder sowie alle Trainerinnen und Trainer sind herzlich dazu eingeladen, den montäglichen Videoeinheiten zu folgen.

Bereits am heutigen Montagnachmittag, den 16. November geht's los. Mit Nate Weiss (Individualtrainer beim 1. FC Nürnberg) und Marc-Patrick Meister (Cheftrainer der U16-Nationalmannschaft) wurden zwei Trainer gefunden, die sich die drei Trainingstermine im "MOVEmber" teilen und absolute Experten auf ihrem Gebiet sind. Sie zeigen virtuell, wie die Talente auch im Eigentraining an ihren Skills arbeiten können. Für die Übungen wird ein Ball und ein Markierungshütchen benötigt.

TERMINE und LINK zum Einwählen!

Montag, 16. November 2020, 17.30 Uhr NATE WEISS Individualtrainer 1. FC Nürnberg LINK: hier

Montag, 23. November 2020, 17.30 Uhr MARC-PATRICK MEISTER Cheftrainer DFB U 16 Nationalmannschaft LINK: hier

Montag, 30. November 2020, 17.30 Uhr NATE WEISS Individualtrainer 1. FC Nürnberg LINK: hier

 

 

Dienstag, 10. November 2020 13:53 Uhr

Lenne (mm). Der TSV Lenne hat einen neuen C-Lizenz Trainer. Michael Keunecke, der aktuelle A-Junioren Trainer und Fußballfachwart, hat im Nachbarkreis Einbeck-Northeim einen Trainerlehrgang belegt und darf sich nun C-Lizenz Trainer "Basis Kinder-Jugend" nennen. Die Prüfung wurde am 30. Oktober und 01. November von Marcus Olm (NFV Qualifizierung), Thomas Hellmich (NFV Göttingen/Osterode) Dennis Runschke (NFV Northeim-Einbeck) abgenommen.

Begonnen hat der Lehrgang mit dem Baustein Basiswissen im Oktober 2019, der zweite Baustein "Kinder" war kurz vor dem ersten Lockdown fertig. Kurz vor dem Teil-Lockdown konnte der dritte und letzte Teil "Jugend" mit der abschließenden Prüfung stattfinden. Geleitet wurde der Kurs vom Lehrausschussvorsitzenden Dennis Runschke. Als weitere Ausbilder fungierten die Auswahltrainer des NFV-Kreises Northeim-Einbeck Dominik Strüder, Carsten Grossmann und Stefan Oppermann.

Foto: red

Dienstag, 03. November 2020 11:02 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Viele haben es bereits befürchtet, nun ist es offiziell: Der NFV-Kreis Holzminden wird in diesem Winter keine Hallenkreismeisterschaft ausrichten. Bereits in der Vorsaison konnte die HKM coronabedingt nicht ganz zu Ende gespielt werden. Somit steht für die Jugendmannschaften, die aufgrund des Teil-Lockdowns nun mindestens bis zum 30. November nicht trainieren dürfen, eine lange Pause bevor.

Rolf Gans, Vorsitzender des Kreisjugendausschuss, stellte bereits vor einigen Wochen ein Abfrage an die Vereine. "Unter dem starken Eindruck der aktuellen politischen Entscheidungen, die ja sogar auch den Spielbetrieb draußen wieder absagen, sind eure Rückmeldungen zur Durchführung der HKM in diesen schweren Zeiten nur konsequent. Die Umfrage hat nämlich ergeben, dass kein Verein vor den gegenwärtigen Anforderungen eine HKM für angezeigt hält. Abgesehen davon, dass auch zum Teil Hallenprobleme im Landkreis bestehen. Wir werden daher im Fußballkreis Holzminden keine HKM in diesem Winter spielen", gab Gans bekannt.

"Der KJA bedankt sich für die Rückmeldungen mit zum Teil auch guten, weitergehenden Einlassungen. Selbstverständlich bedauern wir im Interesse unserer jugendlichen Spieler/innen diese Entscheidung. Wir wünschen den Vereinen, dass sie Wege und Mittel finden unseren Nachwuchs so über den Winter zu bringen, dass wir uns alle im Frühjahr zu unserem geliebten Fußballsport wieder zusammenfinden können", so Gans abschließend.

Foto: mm

Sonntag, 01. November 2020 12:31 Uhr

Kreis Holzminden (red). Ab dem morgigen Montag gibt es wieder die beliebten Scheine für Vereine bei REWE. Ab einem Einkaufswert von 15€ bekommt man einen Vereinsschein. In Deutschland gibt es rund 90.000 Sportvereine. 2019 konnten sich die deutschlandweit teilnehmenden Sportvereine bereits rund 68.000 Prämien mit einem Gesamtwert von über 13 Millionen Euro sichern.

Während im Profi-Bereich Sponsoren für die erforderliche Ausstattung der Sportler sorgen, fehlt es den Freizeit- und Amateur-Sportvereinen oft am Nötigsten. Und genau das möchte REWE mit der Aktion Scheine für Vereine ändern. Der Prämienkatalog beinhaltet dafür auch 2020 wieder ein umfangreiches Angebot an ausgewählten Prämien, die jeder Sportverein gut gebrauchen kann!

Und auch in diesem Jahr werden einige Vereinen aus dem Kreis Holzminden an dieser Aktion teilnehmen. Teilweise werden in den Märkten sogar Sammelboxen für teilnehmende Vereine aufgestellt. Denk also bei jedem Einkauf an deinen Verein und lasse den Vereinsschein deinem Verein zukommen.

Foto: red

 

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Sonntag, 22. November 2020 11:21 Uhr
Duinger Fußballer renovieren in Eigenleistung die Kabinen im Pottlandstadion
Mittwoch, 11. November 2020 17:35 Uhr

Deutschland (red). Wann rollt das runde Leder über die heimischen Fußballplätze? Auf diese Frage hat man in Niedersachsen weiterhin keine Antwort. Sowohl der Trainings- als auch der Spielbetrieb ist und bleibt eingestellt. Während in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schon seit einiger Zeit wieder Training für Kinder und Jugendliche stattfinden darf, macht ein anderes Bundesland den nächsten Schritt.

Seit Montag ist in Thüringen der Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder möglich. Einem Bericht des MDR zur Folge haben sich die Vertreter des Thüringer Fußballverbandes, der Thüringenliga sowie der Landesklassen dafür ausgesprochen, dass bereits am 5./6. Dezember der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden soll.

 

Montag, 02. November 2020 10:46 Uhr

Deutschland (mm). Schule und danach los zum Training - das ist ab dem heutigen Montag in Niedersachsen nicht mehr möglich. Der zweite Lockdown mit Kontaktbeschränkungen beginnt und soziale Kontakte sollen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandamie erneut auf das Nötigste heruntergefahren werden. In Niedersachsen ist Sport nur individuell mit maximal einer weiteren Person kontaktfrei und unter Einhaltung des Abstandes möglich. Doch das ist, wie die Redaktion herausgefunden hat, nicht überall so: das Trainingsverbot für Kinder und Jugendliche haben die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bereits gekippt!

Mecklenburg-Vorpommern

Das Landeskabinett in Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, dass in ihrem Bundesland das Pauschalverbot von Freizeit- und Amateursport nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Vereinssport gelten wird. Der Spielbetrieb im Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) wird, wie auch in Niedersachsen, ausgesetzt, sodass Pflicht- und Freundschaftsspiele bis mindestens 30. November untersagt bleiben. Die Option zum Sporttreiben im Nachwuchs für unter 18-Jährige bezieht sich, wie der LFV auf seiner Homepage bekannt gab, einzig auf die Durchführung von Übungseinheiten, sofern die örtlichen Infektionslagen dies zulassen. In und rund um das Training gilt es wesentliche Grundsätze wie z.B. feste Gruppen und Einhaltung der Hygieneregeln zu beachten.

Dies sei, den Aussagen von LFC-Präsident Joachim Masuch zur Folge, für die Kinder und Jugendlichen eine tolle Nachricht. Wichtig wird es sein, dass im Umfeld des Trainings weiterhin bzw. noch vermehrt auf die AHAAL-Regeln – Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske, App und Lüften – beachtet werden.

Berlin

Am 29. Oktober hat der Berliner Senat eine Änderung der Infektionsschutzverordnung beschlossen. Demnach muss der Spielbetrieb im Berliner Fußballverband vom 2. November bis einschließlich 30. November 2020 ruhen. Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren dürfen in einer festen Betreuungs- oder Unterrichtsgruppe von max. zehn Personen auf Berliner Sportanlagen im Freien trainieren. Die Gruppe darf von einer Person (z.B. Übungsleiter/in, Trainer/in etc.) betreut werden, sodass maximal zehn Kinder und ein/e Betreuer/in pro Gruppe erlaubt sind.

Es sei, wie Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagte, ein wichtiger Erfolg, dass der Senat das Trainieren von Kindern weiterhin ermöglicht, auch wenn nicht alle Fußballerinnen und Fußballer mit der Altersregelung zufrieden seien. Somit könne der Verband die wichtige gesellschaftliche Verantwortung in der kindlichen Entwicklung fortsetzen. Darüber hinaus möchte er mit dem Senat besprechen, ob und wie schnell weitere Schritte zur Rückkehr des Trainingsbetriebes für weitere Altersgruppen möglich sein könnten.

LESERMEINUNG

Jetzt seid ihr gefragt! Sollte man auch in Niedersachsen den Trainingsbetrieb im Jugendbereich, trotz der Kontaktbeschränkungen, aufrechterhalten? Schreibt uns eine E-Mail an media@meine-fankurve.de, die wir in einem weiteren Betrag zum Thema "Jugendtraining trotz Lockdown" veröffentlichen dürfen.

Donnerstag, 15. Oktober 2020 16:37 Uhr

Northeim (red). Am vergangenen Samstag war der JFV Union Bad Pyrmont zu einem Testspiel bei der U11 des FC Eintracht Northeim zu Gast. Bad Pyrmont hat als Testspielgegner gegen Hannover 96 gewonnen, aber deutlich gegen Havelse verloren. Also war man in Northeim gewarnt.

Gespielt wurden 2x 25 Minuten. In den ersten 25 Minuten war es ein leichtes Abtasten beider Mannschaften, zu diesem Zeitpunkt war es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem der FC Eintracht Northeim durch sicheres, konsequentes Verteidigen den Gegner vom eigenen Tor fernhielt. In der fünften Minute wurde der Ball vom Northeimer Verteidiger gewonnen und durch ein schnelles Umschaltspiel das 1:0 geschossen. In dieser Phase des Spiels hatte der JFV auch die Möglichkeiten das Spiel zu drehen. Stattdessen zog der FC Eintracht Northeim mit 4:0 davon.

Ab der 25. Minute wechselte FC-Trainer Hönl die Jahrgänge 2011 ein, die ihr Können ebenso zeigen konnten und schnell zwei Tore nachlegten. Den Ehrentreffer erzielte ein Northeimer Verteidiger beim Abwehrversuch ins eigene Tor. In den letzten paar Minuten des Spiels erzielte Northeim das Tor zum 7:1-Endstand. Letztlich war es für Eintracht Northeim ein guter Test, wobei man festhalten muss, dass der JFV körperlich etwas unterlegen war.

Am Samstag, den 17.10 möchte der JFV Union Bad Pyrmont nochmal gegen den FC Eintracht Northeim testen. Spielort wird wieder der C - Platz in Northeim sein.

Foto: FC Eintracht Northeim

Freitag, 28. August 2020 15:03 Uhr

Brakel (r). Auch in dieser Saison testet die U11 des FC Eintracht Northeim wieder fleißig. Am vergangenen Samstag wurde als Testspielgegner die U11 der JSG Brakel/Hembsen gewählt. Nach einer "kurzen" Anfahrt von 1,5 Stunden konnte das Testspiel unter Coronahygienemaßnahmen auf der schönen Anlage der Spvg Brakel stattfinden.

Bereits nach zehn Minuten war abzusehen, dass dieses Spiel leider nicht das versprach, was sich Trainer & Eltern erhofft haben. Zu deutlich war die spielerische Dominanz von Eintracht Northeim. Nach den ersten 20 Minuten stand es 9:1 für die Eintracht. Nachdem Trainer Hönhl die gesamte Mannschaft durchgetauscht hat, kam der Spielfluss für ein paar Minuten zum erliegen, um danach nochmal Druck zu machen und 8 Tore nachzulegen. Somit wurde ein 17:2-Sieg rausgeschossen.

Vielen Dank an die JSG Brakel/Hembsen für diesen Test. Für Testspiele werden weiterhin ambitionierte U 11 oder U12 Mannschaften gesucht. Kontakt kann über die Homepage des FC Eintracht Northeim erfolgen.

Foto: FC Eintracht Northeim

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