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Herren
Montag, 24. September 2018 07:01 Uhr
SG Lenne/ Wangelnstedt II setzt sich in Kaierde durch
Montag, 24. September 2018 06:58 Uhr

Rühle (r). Im Spitzenspiel der Staffel A der Kreisklasse Holzminden hatte der Zweitplazierte SV Rühle heute den Tabellenführer aus Ottenstein zu Gast. Und die Gäste von der Hochebene erwischten den besseren Start: In der 28. Spielminute verwandelte Niklas Hamann einen indirekten Freistoß zum 0:1. Die Rühler nutzen ihrerseits einige gute Torchancen nicht und so ging es mit diesem Spielstand auch in die Pause.

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber deutlich besser ins Spiel und konnten folgerichtig in der 50. Spielminute durch Nico Heinemeyer ausgleichen. Die Rühler gewannen in dieser Phase des Spiels deutlich mehr Zweikämpfe und erarbeiteten sich gute Chancen. In der 70.Minute verwandelte Rühles Nico Schünemann einen Foulelfmeter zum 2:1. Den "Sack zu" machte Turhan Arikan in der 85. Spielminute mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand.

"Es war das enge, kampfbetonte Spiel, das wir erwartet hatten" sagte Rühles Coach Karsten Beermann nach der Partie. "Meine Jungs haben sich in der 2.Halbzeit gut zurückgekämpft und das Spiel gedreht."

Foto: mm

Montag, 24. September 2018 06:56 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Im Spitzenspiel der 1. Kreisklasse B standen sich am gestrigen Sonntagnachmittag der FC Stadtoldendorf II und der MTV Bevern II gegenüber. Nach gut einer Stunde hatte die Stadtoldendorfer Bezirksligareserve mit dem Treffer zum 3:0 für die Entscheidung gesorgt. Am Ende kam ein ungefährdeter 5:0-Sieg zu Stande.

In der 29. Spielminute hatte Yoissef Elachiri den FC mit 1:0 in Führung gebracht. Nach der Pause musste Elachiri nach einer Beleidigung mit der roten Karte den Platz verlassen (54.), sodass Stadtoldendorf etwas mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl spielte. In der zweiten Halbzeit schraubten Timo Bloch (57.), Vitali Scheremet (63.), Roman Linnenberg (81.) und Edward Spenst (84.) das Ergebnis in die Höhe.

"Heute muss man vor der Mannschaft den Hut ziehen. Die Jungs haben das klasse gemacht. Sie haben das 1 zu 1 umgesetzt, was wir vorher besprochen haben. Bevern kam von der ersten Minute an überhaupt nicht ins Spiel. Das 1:0 ist nach einer genialen Ecke von Vitali Scheremet gefallen. Die anderen Tore waren super herausgespielt oder sind durch überragende Einzelleistungen gefallen", freute sich FC Co-Trainer Daniel Seilbüchler über die Mannschaftsleistung

"Leider müssen wir jetzt länger auf Ewald Ils verzichten, der sich heute schwer verletzt hat. Auf diesem Wege wünschen wir ihn gute Besserung und komm schnell wieder", sendet Seilbüchler seinem verletzten Spieler die besten Genesungswünsche.

Foto: mm

Sonntag, 23. September 2018 19:37 Uhr

Kirchbrak (mm). Der TSV Kirchbrak bleibt dem SCM Bodenwerder weiter auf den Fersen. Mit 5:0 setzte sich die Mannschaft von Mario Surmann gegen seinen Ex-Verein MTV Bevern durch. Somit konnte Kirchbrak sein Punktekonto auf 18 Punkte schrauben, während die Burgberger bei neun Zählern bleiben.

Bereits in der vierten Spielminute hatte Fabian Doetz den TSV Kirchbrak mit 1:0 in Führung geschossen. Mit einem Doppelschlag legte Kirchbrak durch Fabian Doetz und Timo Schwarz das 2:0 (20.) und 3:0 (21.) nach. Waldemar Kroter traf in der 32. Minute zum 4:0. In der zweiten Halbzeit sah Beverns Marius Dörrier nach einem harten Foulspiel die Rote Karte. Timo Schwarz sorgte in 70. Spielminute mit dem Tor zum 5:0 für den Schlusspunkt.

Richtig angefressen über die Situation bei den Beveranern zeigte sich MTV-Trainer Werner Brennecke gegenüber der Redaktion. „Großen Dank gilt meinen Spielern, die sich hier heute zur Verfügung gestellt haben. Wie dezimiert wir hier angetreten sind, beweist, dass mein Trainerpartner Marinko Djak und Co-Trainer Maurice Zinke und auch Eugen Gaus, der schon bei der zweiten Mannschaft gespielt hat, von Anfang an spielen mussten. Was mich sehr traurig und nachdenklich macht ist, dass einige Spieler noch am Spieltag absagen und nicht zum Zuschauen vorbeikommen. Das kann ich nicht verstehen und werde ich als Trainer nicht mehr akzeptieren. Es muss sich beim MTV Bevern einiges ändern, wenn wir nichts mit dem Abstieg zutun haben wollen und der Fußball noch Spaß machen soll“, so Brennecke.

 „Ein hochverdienter Sieg, der bereits in der ersten Hälfte eingetütet wurde. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr guten Kombinationsfußball gezeigt und dort noch einige Chancen liegen gelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Ergebnis verwaltet und somit einen wichtigen Heimsieg gelandet“, berichtete TSV-Trainer Mario Surmann.

„Der Sieg für Kirchbrak ist absolut verdient. In der ersten Halbzeit spielten sie völlig überlegen. Die zweite Halbzeit war relativ ausgeglichen“, blickte Brennecke auf den Spielverlauf.

Foto: mm

Sonntag, 23. September 2018 19:17 Uhr

Holenberg (red). „Wir haben die ersten 20 Minuten nicht stattgefunden und unsere Spielweise in dieser Zeit nicht den Platzverhältnissen angepasst. Der Sieg ist vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen, aber letztlich vollkommen verdient. Wir haben den Kampf zu spät angenommen und waren gegen die gut gespielten Konter machtlos“, lautete das Fazit von TSV-Trainer Gero Wessel nach der Heimpleite gegen den Aufsteiger aus Hehlen.

Auf seifigem Boden und bei Dauerregen gehörten den Gästen die ersten 20 Spielminuten. Ohne Schnickschnack spielten sie die Bälle schnell nach vorne, während die Hausherren nie nahe genug bei den Gegenspielern standen, um den Kombinationsfluss entscheidend zu stören. Beim 0:1 machte TSV-Keeper Brömer eine unglückliche Figur, als der scheinbar harmlose Abschluss von Sascha Maaß vor ihm aufprallte und durch die Hände ins Tor rutschte. In der Folge machte Brömer den Fehler zwar mehrfach durch Glanzparaden wett, war aber bei 0:2 machtlos, nachdem die Gäste einen schnellen Konter erneut durch Sascha Maaß ins lange Eck abschlossen.

Danach übernahm der TSV das Zepter und Patrick Schiermeister erzielte nach einer Ecke von Niclas Homeyer per Kopf den zu diesem Zeitpunkt überfälligen 1:2-Anschlusstreffer. Doch im direkten Gegenzug avancierte Schiermeister zum tragischen Helden, als er einen von Behcet Arikan geschossenen Freistoß klären wollte, ihm der Ball über den Fuß rutschte und so unhaltbar zum 1:3-Pausenstand ins Tor abgefälscht wurde.

Nach der Pause waren die Hausherren weiter das aktivere Team, rannten aber gegen eine gut organisierte Hehlender Hintermannschaft an, die alle Angriffsversuche spätestens am Strafraum entschärfe und ihrerseits gefährliche Konter einleitete. Einer dieser Konter führte zum 1:4 der Gäste, nachdem Brömer zu spät aus seinem Tor kam und den Abschluss von Benjamin Kruse nicht verhindern konnte.

Wessel löste daraufhin die Abwehrkette auf, brachte mit Dennis Lautenschläger und Simon Weirauch zwei weitere Offensivspieler und das Spiel seiner Mannschaft noch einmal in Schwung. Von Lennart Homeyer perfekt bedient, verkürzte TSV-Kapitän Kevin Suchy auf 2:4. Von da an kämpften die Hausherren beherzt, scheiterten aber ein ums andere Mal an der Hehlener Defensive, so dass sich am Spielstand nichts mehr änderte.

"Ich bin vollkommen zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben alles auf den Platz gebracht, was wir uns vor dem Spiel in der Kabine vorgenommen haben. Wir haben zur Halbzeit souverän mit 3:1, aber hätten das Ergebnis aber auch wesentlich höher gestalten können. Kompliment an die Mannschaft -  das war bärenstark. Ich hoffe, dass meine Jungs den Ball genauso wie heute weiterspielen", berichtete VfR-Trainer Marco Jung, der dem Schiedsrichtergespann um Udo Schünemann eine sehr gute Leistung attestierte.

Foto: mm

 

Sonntag, 23. September 2018 18:58 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Nach dem 1:0-Achtungserfolg beim 1. FC Sarstedt ließ der FC Stadtoldendorf in der zweiten Halbzeit gegen SV Einum vieles vermissen. Die Homburgstädter luden den Gast aus Einum zum Toreschießen und diese Chancen nahmen sie auch an. So entstand eine 0:3-Niederlage.

„Wenn man in der ersten Halbzeit spielerisch überlegen ist und in der zweiten Halbzeit keine Einstellung zum Spiel hat, dann brauch man sich nicht wundern, wenn man gegen so einen schwachen Gegner verliert. Wir haben uns in 90 Minuten keine einzige klare Chance herausgespielt. Es war ein enttäuschter Auftritt von allen. Mit so einer Leistung hätten wir sogar in der Kreisliga Probleme bekommen“, war FC-Trainer David Bisset von der Leistung seiner Mannschaft enttäuscht.

Einums Lars-Michel Riebesell probierte es in der neunten Spielminute aus 35 Metern. Der Ball striff knapp über das Stadtoldendorfer Gehäuse. In der 13. Spielminute kam es zur einzigen Großchance der ersten Halbzeit. Nach einer flachen Hereingabe von Kevin Giesa verfehlte Lars-Michel Riebesell per Flachschuss knapp.

In der Folgezeit übernahmen die Stadtoldendorfer spielerisch das Geschehen, doch immer wieder kam der letzte entscheidende Pass beim Mitspieler nicht an. Nach einer guten halben Stunde kam Niklas Dorf einmal bis zur Grundlinie durch, doch Einum konnte das Spielgerät aus der Gefahrenzone befreien. Mit dem 0:0 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

In der 46. Spielminute konnte Mohammed Chaabu einen Schuss von Kevin Giesa blocken. In der 55. Minute fiel schließlich das 0:1. Einen Freistoß von Lennard Riemann konnte FC-Keeper Robert Schmidt nicht festhalten, sodass er den Ball unglücklich genau in die Füße von Florian Henkel abprallen ließ, welcher die Chance annahm.

Auch beim 0:2 in der 55. Spielminute machte Keeper Robert Schmidt eine unglückliche Figur. Nach einem langen Ball lief Schmidt raus, doch verschätzte sich hierbei total. Auf der Hälfte seines Wegs merkte dies Schmidt auch, sodass sich Kevin Giesa ohne Gegnerdruck den Ball zurechtlegen konnte und an die Latte schlenzte. Die Verteidigung versuchte alles den Gegentreffer zu verhindern, doch im wiederholten Versuch war schließlich Tom Pierre Kern zur Stelle.

Zehn Zeigerumdrehungen später folgte die Vorentscheidung. Nach einem Pfostenschuss von Lars-Michel Riebesell setzte Tom Pierre Kern nach und legte mit seinem zweiten Treffer das 0:3 nach. In der Folgezeit verwaltete Einum das Ergebnis. Bis auf einen Kopfball vom eingewechselten Patrik Kirschnick passierte auf Seiten von Stadtoldendorf wenig, sodass es beim 0:3 blieb.

Sonntag, 23. September 2018 17:49 Uhr

Dielmissen (mm). In manchen Momenten rückt der Fußball absolut in den Hintergrund. So eine Szene ereignete sich am heutigen Sonntagnachmittag bei der Kreisligapartie zwischen dem VfL Dielmissen und dem SV06 Holzminden, welche der Bezirksligaabsteiger mit 1:3 gewinnen konnte.

Kurz vor Schluss kam es zwischen dem VfL-Keeper Jens Weber und Holtmindens Khalid Boukazou zu einem schweren Zusammenstoß. „In der letzten Minute des Spiels prallten beide Spieler zusammen und mussten beide vom Notarzt versorgt werden. Der anforderte Hubschrauber konnte witterungsbedingt nicht starten. Beide Spieler wurden vom Rettungswagen mitgenommen. Wir wünschen beiden Spielern eine gute Besserung und Khalid drücken wir die Daumen, dass er vielleicht bald wieder auf dem Platz stehen kann“, beschrieb VfL-Trainer Michael Ahlers die Ereignisse. „Ich mache mir große Sorgen um Khalid“, kommentierte SV-Trainer Michael Lotze die Verletzung seines Spielers.

In der fünften Spielminute hatte Pascal Brogle die Gäste mit 0:1 in Führung gebracht. Mark Meier-Mahlert glich in der 14. Spielminute per Elfmeter zum 1:1 aus. Holzmindens Mehmet Alandagi traf in 29. Spielminute zum 1:2-Halbzeitstand. Mats Lüttmann sorgte mit seinem Tor zum 1:3 für die Entscheidung.

Foto: mm

Samstag, 22. September 2018 20:04 Uhr

Boffzen (mm). Nach fünf Saisonspielen ohne Sieg konnte der FC 08 Boffzen gegen VfR Deensen nun auch das erste Mal jubeln. Mit 5:0 setzte sich die Mannschaft von Pierre Gröne gegen Tabellenletzten durch und verlässt mit diesem Sieg auch die Abstiegsränge.

„In den ersten 20 Minuten haben wir wieder Fußball gespielt“, freute sich der spielende FCB Co-Trainer Fabio Mancini über die Anfangsphase der Begegnung, in der Mancini selbst in der siebten Minute und Kapitän Johannes Urlacher in der elften Minute zur frühen 2:0-Führung trafen. „Danach hätten wir die Führung ausbauen können. Mit der Zeit haben wir dann das Spielen wieder eingestellt und hatten Glück, dass wir uns keine Gegentore gefangen haben“, blickte Mancini auf den weiteren Spielverlauf.

„Wer so fahrlässig mit seinen Chancen umgeht, der wird auch kein Spiel gewinnen. Wir hatten heute so viele 100 %-ige Chancen und hätten mit diesen den Rückstand von 0:2 in ein 3:2 drehen können. Boffzen hat stattdessen mit dem 3:0 den Sack zugemacht. Der 5:0-Endstand wird dem Spielverlauf absolut nicht gerecht“, berichtete VfR-Trainer Sören Eilers, der sich zudem über die verschlafene Anfangsphase seiner Mannschaft aufregte.

Das angesprochene 3:0 fiel durch Cedric Meilenbrok in der 72. Spielminute. Eine Minute legte Johannes Urlacher mit seinem zweiten Tor des Tages das 4:0 nach. Den Schlusspunkt setzte Niklas Hamatschek in der 78. Spielminute.

„Endlich ist der Knoten geplatzt. Die drei Punkte waren wichtig. Jetzt wollen wir am Freitag in Hehlen die nächsten drei Punkte einfahren. Respekt an Deensen, die bis zu den letzten Minuten gekämpft haben“, so Mancini abschließend.

Fotos: Rene Wenzel

Samstag, 22. September 2018 19:24 Uhr

Bavenstedt (mm). Nach dem 2:1-Heimsieg gegen den SV Blau-Weiß Neuhof musste der TSV Lenne am heutigen Samstagnachmittag zum SV Bavenstedt II reisen. In der letzten Saison musste die Landesligareserve lange Zeit um den Ligaverbleib zittern, in diese Spielzeit sind sie stark gestartet. Nach einem 1:0-Halbzeitstand, den der TSV Lenne kurz nach der Halbzeit egalisieren konnte, setzten sich die Hausherren mit 4:1 durch.

„In der ersten Halbzeit waren wir mindestens auf Augenhöhe und hatten auch gute Torchancen. Bis zur 60. Minute hat vieles gestimmt. Beim 2:1 hatten wir bei dem Einwurf keine Zuordnung und haben durch dieses Tor dann leider auch die komplette Struktur verloren“, berichtete Lennes Steffen Schaper.

Die erste gute Gelegenheit des Spiels hatte der TSV Lenne in der zwölften Spielminute. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Gäste schnell um. Simon Vatterott spielte mit Edward Urich einen Doppelpass und scheiterte am stark parierenden SV-Keeper Torben Wiege. Stefan Stratmann bekam den Abpraller, doch stand im Abseits. Sechs Minuten später spielte die Bavenstedter über mehrere Stationen stark nach vorne. Nach einem Querpass grätschte Lennes Christof Klassen den Ball knapp am eigenen Tor vorbei.

Nach weiteren Chance von Niklas Klemm (21.) und Florian Beineke, der nach einem Zuspiel von Edward Urich mit seinem Schuss an einem Bavenstedter Verteidiger scheiterte (22.), fiel in der 35. Spielminute wie aus dem Nichts das 1:0 für Bavenstedt. Aswin Gimber stand nach einem Zuspiel von Maximilian Koch völlig frei vor Lennes Torwart Michael Keunecke und ließ sich die Chance nicht nehmen.

Bavenstedt drückte nun und wollten den Spielstand erhöhen. Nach einem angelupften Zuspiel von Hakan Özdemir traf Aswin Gimber in der 38. Spielminute aber nur den Pfosten. Weitere Chancen gab es auf Seiten der Hausherren nicht. Lenne kam nach einem von Niclas Mönkemeyer auf den zweiten Pfosten geschlagenen Ball noch einmal vor das Tor. Cedrik Suchy kam an den Ball und schoss diesen knapp am Tor vorbei. Somit wurden die Seiten mit dem Spielstand von 1:0 gewechselt.

Der TSV Lenne erwischte in die zweite Halbzeit einen Start nach Maß. Edward Urich spielte Stefan Stratmann frei, der vom Sechzehner keine Nerven zeigte und zum 1:1 einnetzte. Wie einfach Fußball sein konnte, zeigte der SV Bavenstedt in der 59. Spielminute. Patrick Mildner warf einen Einwurf auf das vordere Fünfereck, von welchem Maximilian Koch den Ball mit dem Kopf auf den zweiten Pfosten verlängert hat. Aswin Gimber stand völlig frei und netzte zum 2:1 ein.

Lenne probierte es in der 63. Spielminute noch einmal über Niklas Klemm, der nach starker Einzelleistung das Spielgerät zu Edward Urich spielte, welcher dieses aber dann doch deutlich über das Tor schoss. Das 3:1 fiel schließlich in der 65. Spielminute. Einen Schuss von Maximilian Koch konnte TSV-Keeper Michael Keunecke nur nach vorne abprallen lassen und wieder war Aswin Gimber zur Stelle, der somit seinen Dreierpack schnürte.

In der 70. Spielminute konnte Keunecke seine Mannen bei einem Freistoß von Muhammed Karapinar vor einem höheren Rückstand bewahren. Sechs Minuten später war der Lenner Keeper das vierte Mal machtlos. Tom Mierisch spielte den Ball in die Schnittstelle der Abwehr in den Lauf des eingewechselten Jerome Kelle, welcher zum 4:1 einschob. Lennes letzte Chance hatte Edward Urich in der 79. Spielminute, als er einem Schuss von Simon Vatterott eine Richtungsänderung gab und das Spielgerät an den Pfosten sprang. Eine Glanzparade musste Michael Keunecke in der 89. Spielminute zeigen, als Cedrik Suchy den Ball nach einer Flanke aufs eigene Tor brachte. Somit endete die Begegnung mit 4:1.

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Frauen
Montag, 17. September 2018 06:58 Uhr
Vogt-Viererpack: Boffzens Damen siegen weiter
Freitag, 14. September 2018 12:22 Uhr

Steinheim/Boffzen (r). Am Donnerstag stand das Viertelfinale des Swiss Life Kreispokals zwischen dem SV Steinheim und dem FC Boffzen an. Boffzen erspielte sich in der ersten Hälfte einen zwei Tore - Vorsprung, der am Ende souverän über die Zeit gebracht wurde.

Boffzen benötigte gerade einmal sieben Minuten für Führung. Laura Neils setzte sich stark über Außen durch und bediente Lara Fredriksdotter, die zum 1:0 einschob. Mit der Führung im Rücken erspielte sich der FC weitere gute Chancen, welche zunächst nicht genutzt wurden. Steinheim kam auch vors gegnerische Tor und hatte nach einem Alleingang die Chance zum Ausgleich, jedoch ging der Abschluss knapp neben das Tor. Weitere hochklassige Chancen blieben auf SV - Seiten jedoch aus. Dieses lag vorallem an der taktisch klugen Vorstellung, welche der FC an den Tag legte. Laura Neils wurde in der 29. Minute stark in Szene gesetzt von Stefanie Vogt, doch ihr Abschluss nach einem Alleingang endete über dem Tor. In der 34. Minute kam Stefanie Vogt zum Abschluss, doch Steinheims Torfrau lenkte den Ball zur Ecke. Durch die anschließende Standardsituation baute Boffzen die Führung aus. Der Eckball von Nina Gill segelte in den Fünfmeterraum, wo Lara Fredriksdotter im Gewühl den Überblick behielt und das 2:0 erzielte.

Auch nach der Halbzeitpause hatte Boffzen die erste Chance. Wieder war es Laura Neils, die sich über Außen durchsetzte und auf Lara Fredriksdotter querlegte, die jedoch an der SV - Torfrau scheiterte. Steinheim erhöhte nun das Tempo und spielte körperlicher. Boffzen hielt dagegen und ließ kaum Angriffe aufs eigene Tor zu. Nach einer Ecke von Rhea Mönnekes hatte Vanessa Hindrichs die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch eine Gegenspielerin blockte den Abschluss im letzten Moment ab. Die letzte Chance des Spiel hatte Marie Ahlf nach Vorlage von Lara Fredriksdotter, doch ihr Schuss konnte gehalten werden. Boffzen brachte die Führung am Ende über die Zeit und steht somit im Halbfinale des Kreispokals, welches im April 2019 stattfinden wird.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Vanessa Hindrichs, Carolin Helling, Sina Gröbing, Tamara Hartmann, Laura Neils (ab 57. Min Marie Ahlf), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Nina Gill, Stefanie Vogt & Lara Fredriksdotter.

Mittwoch, 12. September 2018 06:56 Uhr

Boffzen (r). Am Sonntag trafen die FC Boffzen – Damen auf die Reserve des SV Bökendorf. Der FC war über die gesamte Spielzeit das spielbestimmende Team und führte zur Halbzeit bereits 7:0. In der zweiten Hälfte schraubte man das Ergebnis auf 16:0 hoch.

Der FC legte los wie die Feuerwehr und ging bereits in der achten Minute in Führung. Marie Ahlf spielte einen Pass durch die Schnittstelle der Abwehr auf Stefanie Vogt, die keine Mühe hatte zum 1:0 einzuschieben. In der zwölften Minute traf Laura Neils mit Hilfe der Unterkante der Latte zum 2:0. Die nächsten Tore fielen im Minutentakt: Lara Fredriksdotter schob in der 13. Minute nach Querpass von Nina Gill zum 3:0 ein. Einen Torschuss von Nina Gill ließ Bökendorfs Torhüterin nach vorne abprallen, sodass Stefanie Vogt zum 4:0 abstaubte.

In der 23. Minute legte Lara Fredriksdotter einen Alleingang hin, den sie mit dem 5:0 krönte. Stefanie Vogt traf in der 27. Minute nach Flanke von Nina Gill zum 6:0. Rhea Mönnekes legte mustergültig für Laura Neils vor, die die Trofrau überraschte und per Weitschuss ins kurze Eck das 7:0 in der 28. Minute erzielte. In der Folgezeit nahm Boffzen etwas an Tempo heraus. Die Dreierabwehrkette um Sina Gröbing, Lema Ansari und Carolin Helling spielte eine konzentrierte Partie, sodass FC-Torhüterin Jana Tilinski keinen Torschuss abwehren musste.

Es dauerte nach der Halbzeitpause bis zur 60. Minute ehe der Torreigen weiterging. Nach einem Doppelpass zwischen Stefanie Vogt und Lara Fredriksdotter war es Fredriksdotter, die zum 8:0 traf. Nach einem langen Ball von Jana Bilstein auf Lara Fredriksdotter legte diese klug auf Stefanie Vogt quer, welche keine Mühe hatte zum 9:0 einzuschieben. Das 10:0 fiel in der 63. Minute nach einem Freistoß von Sina Gröbing, welcher unhaltbar ins Bökendorfer Netz abgefälscht wurde. Vier Minuten später legte Stefanie Vogt vor dem Tor quer auf Lara Fredriksdotter, welche mit ihrem vierten Treffer der Partie das 11:0 erzielte. Zwei Minuten später war es erneut Stefanie Vogt, welche mit ihrem fünften Treffer des Tages zum 12:0 traf.

Boffzen bekam in der 77. Minute einen Handelfmeter zugesprochen, den Nina Gill zum 13:0 nutzte. In der 84. Minute setzte Angelina Hanna ihren Abschluss gegen den Pfosten, doch den Abpraller nutzte Laura Neils zum 14:0. Nina Gill traf in der 88. Minute nach Vorlage von Laura Neils zum 15:0. Der Schlusspunkt unter dieser Partie war FC-Kapitänin Rhea Mönnekes vorbehalten. Nach Vorlage von Jana Bilstein traf sie per schönem Heber über die Torfrau zum 16:0 – Endstand.

Zum Einsatz kamen:
Jana Tilinski, Lema Ansari, Sina Gröbing, Carolin Helling, Nina Gill, Rhea Mönnekes, Marie Ahlf, Vanessa Hindrichs, Laura Neils, Stefanie Vogt, Lara Fredriksdotter, Angelina Hanna, Jana Bilstein & Tamara Hartmann.

Montag, 03. September 2018 07:03 Uhr

Würgassen (red). Am gestrigen Sonntag traten die FC 08 Boffzen – Damen zum Auswärtsspiel beim SSV Würgassen an. Am Ende setzte sich Boffzen klar und ungefährdet mit 6:0 durch. Zur Halbzeit führte man lediglich mit 1:0. Würgassen trat in diesem Spiel mit lediglich 10 Spielerinnen an.

Die erste Großchance der Partie hatte FC-Angreiferin Stefanie Vogt, die nach einem Querpass von Lara Fredriksdotter den Ball aus knapp fünf Metern übers Tor setzte. Die beste Chance der ersten Hälfte für Würgassen war in der sechsten Spielminute als eine Spielerin durchlief und vor dem Tor querlegte, dort verpasste ihre Mitspielerin hauchdünn. In der Folgezeit war Boffzen das spielbestimmende Team und erspielte sich einige gute Chancen. In der 28. Minute konnte ein Schuss von Lara Fredriksdotter von der SSV-Torhüterin abgewehrt werden, den Abpraller schob Nina Gill ins Würgasser Tor – der Schiedsrichter entschied jedoch auf kein Tor, da er den Ball nicht hinter der Linie sah.

So musste sich Boffzen bis zur 36. Minute gedulden, ehe das hochverdiente 1:0 fiel. Rhea Mönnekes setzte sich stark über Außen durch und flankte in die Mitte, wo Nina Gill den Ball mit Hilfe des Pfostens im Tor unterbrachte. Boffzen ruhte sich auf der knappen Führung nicht aus und spielte konzentriert weiter. Jeweils nach Eckstößen konnte man gefährliche Abschlüsse setzen, welche das Tor nur knapp verfehlten. Marie Ahlf traf per Weitschuss noch die Latte. Die letzte Chance vor der Halbzeit hatte Stefanie Vogt, die einen Abpraller knapp am Pfosten vorbeisetzte.

Nach der Halbzeitpause legte der FC in der 47. Minute direkt das 2:0 nach. Lara Fredriksdotter legte den Ball im Strafraum quer, wo Laura Neils keine Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen. In der 53. Minute war es Lara Fredriksdotter, die nach Vorlage vom Rhea Mönnekes, das 3:0 erzielte. Das Team aus Boffzen zeigte ein schönes Kombinationsspiel, welches die Würgasser Hintermannschaft immer wieder in Bedrängnis brachte.

In der 58. Minute musste Stefanie Vogt einen Abpraller nur noch zum 4:0 über die Linie schieben. Sechs Minuten später war es Stefanie Vogt, die uneigennützig vor dem Tor querlegte, sodass Lara Fredriksdotter nur noch ins leere Tor einnetzen musste. Es dauerte bis zur 81. Minute, ehe Boffzen die Führung weiter ausbaute. Vanessa Hindrichs traf mit einem schönen Weitschuss zum 6:0. Boffzen brachte die Führung souverän über die Zeit und nimmt somit die drei Punkte mit nach Boffzen.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Vanessa Hindrichs, Sina Gröbing, Carolin Helling, Aleksandra Karadeniz, Sarah Steinsiek, Jennifer Strieder, Rhea Mönnekes, Laura Neils, Stefanie Vogt, Lara Fredriksdotter, Nina Gill, Marie Ahlf & Jana Bilstein.

Am kommenden Sonntag treffen die FC Boffzen – Damen auf den SV 21 Bökendorf II. Anstoß ist um 13 Uhr im Sollingstadion in Boffzen.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 29. August 2018 07:02 Uhr

Boffzen (r). Trotz klarem Chancenplus lag man gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen bereits zur Halbzeit mit 1:3 zurück. Boffzen kämpfte sich immer wieder auf einen Treffer in der zweiten Hälfte heran, um dann quasi im Gegenzug den erneuten zwei Tore-Rückstand zu kassieren.

Die ersten Minuten der Partie gehörten dem Heimteam aus Boffzen. Die Angriffsreihe mit Lara Fredriksdotter, Stefanie Vogt und Vivian Fogheri wurde herrlich vom Mittelfeld in Szene gesetzt, doch hatte im Abschluss nicht das nötige Glück. Das Auslassen von Großchancen rächte sich bereits in der elften Spielminute, als Peckelsheim nach einem Alleingang mit 1:0 in Führung ging. Boffzen schien nun vorerst den Faden verloren zu haben und kassierte innerhalb von vier Minuten zwei weitere Gegentore.

Danach fing sich das Boffzer Team und spielte wieder ansehnlichen Fussball. Weitere gute Möglichkeiten konnten zunächst nicht im Tor untergebracht werden. Peckelsheim scheiterte einmal am Außenpfosten und Sina Heiser im Boffzer Tor konnte sich mit einer Glanzparade auszeichnen. Es dauerte bis zur 41. Minute, ehe sich Boffzen endlich für die Mühen belohnte. Stefanie Vogt scheitere mit ihrem Torschuss an Peckelsheims Torfrau, die den Ball auf Lara Fredriksdotter abprallen ließ. Fredriksdotter brachte den Ball dann im zweiten Versuch zum 1:3 - Anschlusstreffer im Tor unter.

Nach der Halbzeitpause hatte Boffzen die große Chance auf 2:3 heranzukommen, doch Vanessa Hindrichs setzte einen Abpraller der Torfrau neben das Tor. In der 53. Minute fiel dann das 2:3. Stefanie Vogt behielt im Durcheinander im Strafraum den Überblick und traf ins Tor. Nach einem Eckstoß traf Peckelsheim zum 2:4 in der 66. Minute.

Boffzen ließ sich von dem erneuten Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen und setzte weiter auf die Offensive. Nach Vorlage von Stefanie Vogt verkürzte Nina Gill in der 73. Minute auf 3:4. Zwei Minute später war es erneut Sina Heiser, die sich mit einer Parade auszeichnen konnte. In der 78. Minute war dann auch sie chancenlos, als das 3:5 fiel. Boffzen gab das Spiel trotzdem noch nicht verloren und kam durch Vivian Fogheri nach Vorlage von Vanessa Hindrichs auf 4:5 heran. Peckelsheim machte mit dem Treffer zum 4:6 den Deckel drauf auf die Partie.

Zum Einsatz kamen: Sina Heiser, Jana Tilinski, Carolin Helling, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Angelina Hanna, Kea Wirth, Rhea Mönnekes, Stefanie Vogt, Vivian Fogheri, Lara Fredriksdotter, Nina Gill, Aleksandra Karadeniz & Lema Ansari.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 11. Juni 2018 11:49 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (mm). Was für eine Saison! Im Sommer 2017 hatte Natasha Kowalski gemeinsam mit ihren Eltern Birgit und Klaus Kowalski den Entschluss gefasst, von den C-Junioren des SV06 Holzminden zu den B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg zu wechseln. Dass die Spielzeit gleich so erfolgreich werden würde, damit hätten sie nicht gerechnet.

Durch ihre Leistungen im Dress des VfL wurde sie Nationalspielerin der deutschen U15-Juniorinnen Nationalmannschaft und trug sich in den Länderspielen auch einige Male in die Torschützenliste ein. Am vergangenen Samstagnachmittag konnte sich Kowalski's Mannschaft mit 4:1 gegen den 1.FC Köln durchsetzen und vor 820 Zuschauern, darunter auch ihr früherer Holzmindener Trainer Sören Eilers und ihre Familie, die deutsche Meisterschaft der B-Juniorinnen perfekt machen.

Durch die norddeutsche Meisterschaft, welche die Wolfsburgerinnen in der Bundesliga Nord/Nord-Ost eingefahren hatten, qualifizierten sie sich für das Bundesligahalbfinale. Hier stand dem VfL der SC Freiburg gegenüber, welchen sie zweimal mit 1:0 besiegen konnten. 

Im Finale war die Messe schnell gelesen. Bereits zur Halbzeit führten die Autostädter mit 4:0. Sechs Minuten vor Schluss gelang Köln das Ehrentor, doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Somit durfte Natasha Kowalski, die auch dieses Mal durchspielte, mit ihrer Mannschaft ausgiebig die deutsche Meisterschaft bejubeln.

Im Anschluss ging sie mit der Meisterschale in der Hand zu ihrer Familie sowie zu Sören Eilers und schoss mit ihnen Bilder für die Ewigkeit. "Ich bin so unfassbar stolz auf meine kleine Schwester", freute sich ihr großer Bruder Aljoscha Kowalski, welcher ihre Laufbahn verfolgt und sie bei einigen Spielen, insbesondere den entscheidenden letzten drei Spielen, auch im Stadion unterstützt hat.

Die Redaktion gratuliert Dir zur deutschen Meisterschaft ganz herzlich. Genieß die Sommerpause. Wir drücken Dir auch für die kommende Spielzeit die Daumen!

 Fotos: privat

Donnerstag, 07. Juni 2018 06:47 Uhr

Wolfsburg (mm). Die Erfolgsgeschichte von Natasha Kowalski geht weiter. Auch das zweite Testspiel konnte die Nationalspielerin gegen Tschechien mit 4:0 für sich entscheiden. Sie wurde allerdings erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt, da sie am Folgetag mit dem VfL Wolfsburg auf den SC Freiburg im Bundesliga-Halbfinale treffen sollte.

Im Hin-und Rückspiel setzten sich die Wolfsburger gegen den SC Freiburg jeweils mit 1:0 durch, sodass sie das Finale, welches am kommenden Samstag um 11 Uhr in Wolfsburg stattfinden soll, erreicht haben. In beiden Spielen stand Natasha Kowalski von Beginn im Aufgebot. Im Finale werden sie auf den 1. FC Köln treffen.

Kann Kowalski ihre Premierensaison in der B-Juniorinnen Bundesliga neben der norddeutschen Meisterschaft auch mit der deutschen Meisterschaft krönen? Die Antwort werden wir euch selbstverständlich liefern.

Foto: mm

 

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Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

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Jugend
Montag, 24. September 2018 18:06 Uhr
Der Höhenflug geht weiter - JSG Forstbachtal übernimmt die Tabellenführung
Mittwoch, 19. September 2018 09:43 Uhr

Harsum/Holzminden (r). Zum Abschluß des 5. Spieltages trat der Tabellenzweite aus der Kreisstadt bei der JSG PSV/Harsum an. Der Tabellenführer aus Hameln hatte bereits am Vortag mit einem 8:0-Sieg vorgelegt und Holzminden wollte wieder nach Punkten gleichziehen. Entsprechend offensiv ging das Eilers-Team das Spiel an und drückte Harsum in die eigene Hälfte, ohne allerdings zu zwingenden Torchancen zu kommen.

In der 8. Minute setzte sich Luisa Oerke nach Zusammenspiel mit Lennard Ebert und Ayman Elwayss am linken Strafraumeck gegen drei Gegenspieler durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Der zwingende Pfiff des Schiedsrichters blieb aber aus und Harsum kam mit einem Konter erstmals in die Nähe des Gästestrafraums, dort war aber das lange Bein des wieder absolut sicheren Verteidigers Kerim Sagir Endstation. Direkt im Anschluß fand Marlon Djak mit einem Paß über die gesamte Spielfeldlänge Paul Kösel im Harsumer Strafraum, der nach perfekter Annahme den Ball am langen Pfosten vorbeischob. Genauer machte es dann Marlon Djak in der 12. Spielminute aus 28 Metern. Nach Foul an Magnus Hille drosch er den Ball nach einer Freistoßfinte unhaltbar zum 0:1 ins lange Eck. Leider ließ Holzminden dann der Heimmannschaft zu viel Platz und nur Torhüter Paul Grupe verhinderte mit mehreren Glanzparaden den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Allein in der 29. Minute klärte Paul Grupe zwei Schüsse und einen Kopfball aus kurzer Distanz.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit nahm Holzminden das Heft wieder in die Hand und kam zu mehreren Einschußmöglichkeiten. In der 44. Minute dribbelte Mannschaftskapitän Mats Lindner trotz mehrfachen Foulspiels über das gesamte Spielfeld und legte dann von der Grundlinie zurück auf Maurice Lowitzki, dessen Torschuß und anschließender Nachschuß aber abgeblockt wurden. Direkt im Anschluß traf Paul Kösel aus spitzem Winkel nur den Harsumer Torwart. Trainer Eilers begann dann durch einige Wechsel frischen Wind zu geben, was sich auch rentierte. Der eingewechselte Henrik Finkmann leitete nach gewonnenem Zweikampf einen Angriff über den ebenfalls eingewechselten Mir Tursun ein, dessen Steilpaß Magnus Hille zum 2:0 aus 16 Metern einnetzte.

Kurz darauf hätte Mir Tursun fast das 3:0 nach Paß von Anton Lüttmann erzielt, Harsums Torwart verhinderte die endgültige Entscheidung. Erst drei Minuten vor dem Spielende wurde Harsum dann noch einmal aktiv. Zunächst konnte Paul Grupe noch eine Flanke vor dem Stürmer mit einer Faustabwehr klären, nach einer Unstimmigkeit in der Holzmindener Abwehr fiel dann in der Schlußminute aber doch noch der 1:2-Anschlußtreffer. Jetzt wurde die Partie noch einmal hektisch. Der bis dahin gute, junge Schiedsrichter verlor etwas den Überblick und ließ viele Unsportlichkeiten Harsums ungesühnt, so daß der Gastgeber in der 5-minütigen Nachspielzeit noch zu einigen Torraumszenen kam. Demgegenüber wurden zwei klare Torchancen durch Lennard Ebert und David Liebrecht fälschlich als Abseits zurückgepfiffen. Eine Notbremse an Magnus Hille blieb ebenfalls ohne Reaktion des Schiedsrichters. So blieb es dann beim verdienten aber schlußendlich hart erkämpftem Sieg und weiter einer makellosen Bilanz.

Am kommenden Samstag kommt es jetzt zum absoluten Spitzenspiel zwischen den noch verlustpunktfreien Mannschaften des SV 06 Holzminden und der JSG Hameln-Land. Hier könnte bereits eine erste Vorentscheidung über die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga fallen. Da in Holzminden alle Plätze wegen des Tages des Sports gesperrt sind und Hameln einer Verlegung nicht zugestimmt hat, wird das Spiel um 14 Uhr in Bevern angepfiffen. Die Mannschaft würde sich sehr freuen, wenn möglichst viele Unterstützer das Spiel zu einem Heimspiel machen. Ein herzlicher Dank geht an den MTV Bevern, der seinen Platz sofort zur Verfügung gestellt hat.

Holzminden spielte mit folgender Formation: Paul Grupe - Marlon Djak, Ayman Elwayss (41. Henrik Finkmann), Kerim Sagir - Mats Lindner, Luisa Oerke (71. Elwayss), Paul Kösel, Malek Omairat (59. Anton Lüttmann), Lennard Ebert - Magnus Hille (68. Omairat), Maurice Lowitzki (53. Mir Tursun) 

Foto: SV06 Holzminden

Mittwoch, 19. September 2018 07:03 Uhr

Holenberg (mm). Auf eine richtig spannende Saison darf sich die A-Juniorenmannschaft der JSG Forstbachtal einstellen. Wer aus fünf Saisonspielen die maximale Punkteausbeute mitnimmt, der sollte eigentlich Tabellenführer sein, doch nicht in der A-Junioren Bezirksliga Staffel III. Die Mannschaft von Daniel Schmidtmann ist nach dem 4:1 gegen den JFC Kaspel nur Dritter, da die JSG Ochtersum und die JSG Halvestorf/Herkendorf ebenfalls 15 Zähler auf ihrem Punktekonto haben und aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Forstbachtalern stehen.

Die JSG legte gleich los wie die Feuerwehr und hatte durch Leon Wessel, der am Gästekeeper Gideon Gries scheiterte, die erste gute Möglichkeit. Drei Zeigerumdrehungen später kam Alexander Herdt nach einem Freistoß von Leon Wessel zum Kopfball, doch Gästekeeper Gries konnte diesen über die Latte lenken. In der zehnten Spielminute war Gideon Gries dann das erste Mal machtlos. Leon Wessel schlug eine Ecke auf den zweiten Pfosten, wo Alexander Herdt goldrichtig stand und zum 1:0-Führungstreffer einköpfte.

In der 15. Spielminute legten die Forstbachtaler das 2:0 nach. Einen Schuss von Marvin Wessel konnte Gries nur abprallen lassen - dies nutzte Joel Mely aus und schob ein. Das 3:0 ließ nur vier Minuten später auf sich warten. Diesmal waren sich ein Abwehrspieler von Kaspel und der Gästekeeper uneinig, wer den Ball nehmen sollte. Joel Mely spritzte dazwischen, umkurvte den Keeper und netzte zu seinem Doppelpack ein.

In der Folgezeit nahmen die Hausherren das Tempo raus und Kaspel kam vereinzelt zu Kontergelegenheiten, die für den gewohnt sicheren Rückhalt Julian Reimers keine Probleme darstellten. Zum Ende der ersten Halbzeit vergaben Alexander Herdt, der am Gästekeeper scheiterte und Marvin Wessel, der das Außennetz traf, weitere gute Forstbachtaler Chancen. Somit wurden die Seiten mit dem Spielstand von 3:0 gewechselt.

Die zweite Halbzeit verlief äußerst ereignisarm. Sebastian Graen konnte in der 68. Minute einen Konter zum 3:1-Anschlusstreffer einnetzen. Marvin Wessel nutzte in der 90. Minute ein sehenswertes Zuspiel von Alexander Herdt zum 4:1-Endstand. 

"Wir haben trotz des 4:1-Sieges nicht alles abgerufen. Bei so klarer Feldüberlegenheit und mehr als 70% Ballbesitz hätten wir weit mehr Tore erzielen müssen. Wir haben nur in den ersten 20 Minuten so druckvoll gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Nach der frühen 3:0-Führung fehlte aber die Konzentration und der letzte Wille, aus der Überlegenheit mehr zu machen und die Führung auszubauen", berichtete JSG-Trainer Daniel Schmidtmann.

 

Donnerstag, 13. September 2018 07:16 Uhr

Heinade (r). Die Firma Ihre Malermeister aus Hellental spendierte der F-Junioren Mannschaft des TSV Heinade neue Trainingspullis. Inhaber Rene Klemmer ließ sich nicht lange bitten und spendierte pünktlich zur kalten Jahreszeit den 6-8 jährigen Kindern die neuen Trainingspullis. Für Klemmer ist es selbstverständlich sportbegeisterte Kinder aus der Region zu unterstützen. Die jungen Fußballer freuten sich sichtlich über die Spende und bedankten sich bei der Firma Ihre Malermeister aus Hellental.

Foto: TSV Heinade

Dienstag, 11. September 2018 07:15 Uhr

Holzminden (red). Die A-Junioren der JSG Forstbachtal haben ihre Siegesserie in der Bezirksliga im vierten Spiel in Folge fortgesetzt und auch das Derby beim SV06 Holzminden mit 3:1 gewonnen. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse kam es am Samstag im Liebigsportpark zu einem hitzigen und kampfbetonten Aufeinandertreffen mit dem Rivalen aus der Kreisstadt.

Die JSG Forstbachtal machte von Beginn an Druck und kam gegen starke Holzmindener gut in die Partie. Aus dem körperlich intensiven Spiel konnte sich der SV 06 nach 5 Minuten die erste Torchance erarbeiten, sie aber nicht verwerten. Beiden Teams war von Beginn an anzumerken, dass jeder dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden wollte. Entsprechend kompromisslos wurden die Zweikämpfe geführt und Schiedsrichter Kerim Yalcin hatte alle Hände voll mit der Leitung des Spiels zu tun. Die Schmidtmann-Elf versuchte über die Flügel zu kombinieren, während die Gastgeber immer wieder mit langen Bällen zu gefährlichen Kontern kamen.

Die erste knifflige Aktion fand in der 20. Minute statt. Nachdem der Schiedsrichter einen Freistoß zurückgepfiffen hatte, weil der Ball nicht ruhte, stieß JSG-Torwart Julian Reimers mit einem Stürmer vom SV zusammen. Der Schiedsrichter brachte die Situation aber unter Kontrolle und das Spiel ging mit dem Freistoß umkämpft weiter.

Nach einer guten Torchance für Holzminden in der 24. Minute, die Keeper Reimers parierte, kam Holzminden immer besser ins Spiel und übte viel Druck aus. Die Spielgemeinschaft verteidigte aber solide und schaffte es immer wieder Freistöße am Sechzehner von Holzminden zu bekommen. In der 28. Minute klingelte es dann das erste mal im Tor der Hausherren. JSG-Spielmacher Joel Mely kam nach einem Freistoß von Leon Wessel im gegnerischen Strafraum an das Spielgerät und traf zur 0:1-Führung der Gäste. Danach erarbeitete sich die Mannschaft von Michael Schmidt immer mehr Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben, da die seine Angreifer bei ihren Abschlüssen in JSG-Torwart Julian Reimers ihren Meister fanden.

In der zweite Spielhälfte wurde die Partie hitziger und der Spielfluss beider Teams immer wieder durch Fouls unterbrochen. In der 63. Minute zeigte Schiedsrichter Yalcin nach Foul an Joel Mely auf den Punkt. Marvin Wessel ließ sich nicht lange bitten und erhöhte auf 0:2. Der SV06 steckte aber keinesfalls auf und kam nur neun Zeigerumdrehungen später zum 1:2-Anschlusstreffer durch Mohammed Avci. Der Holzmindener Stürmer nutzte ein Missverständnis zwischen Innenverteidiger Tim Tillner und Torwart Julian Reimers, die unglücklich zusammenprallten, den Ball verpassten und Avci das Spielgerät ungehindert über die Linie drücken konnte.

In der Folge drückten die Hausherren auf das Tor von Julian Reimers, während die Schmidtmann-Elf nur noch sporadisch zu Kontern kam, daraus aber kurz vor Schluss Kapital schlug. JSG-Stürmer Jan Hoffmann nahm eine Hereingabe direkt und versenkte den Ball unhaltbar im Tor von SV06-Keeper Florian Nolde zum 1:3-Endstand.

„Das war ein von beiden Mannschaften ein sehr intensiv geführtes Spiel, in dem zu keiner Zeit richtiger Spielfluss aufgekommen ist. Mehrere Spieler beider Mannschaften hatten mit Krämpfen zu kämpfen, was zeigt, wieviel alle investieren mussten. Sicherlich können beide Teams ansehnlicheren Fußball spielen, haben sich aber geschickt neutralisiert. Wir haben heute unsere Chancen konsequent genutzt, während Holzminden im Abschluss zu unkonzentriert war und beste Möglichkeiten ungenutzt ließ, so dass der Sieg vielleicht um ein Tor zu hoch, aber letztlich verdient war“, blickt JSG-Trainer Daniel Schmidtmann auf das Spiel.

Holzmindens Trainer Michael Schmidt war mit der Leistung seiner Mannschaft trotz der Niederlage zufrieden.”Wir haben einfach das Tor nicht getroffen. Forstbachtal hatte außerdem Glück, dass sie nicht zu zehnt zu Ende spielen mussten. Trotzdem Kompliment an die Forstbachtaler. Beide Mannschaften haben ein starkes Spiel gezeigt “, fiel Schmidts Urteil aus.

 

 

Fotos: red

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Überregional
Freitag, 21. September 2018 12:24 Uhr
Torsten Fredrich übernimmt in Wallensen
Donnerstag, 20. September 2018 16:33 Uhr

Alfeld/Leipzig(r). Er hat schon mehr als 1.000 Fußballspiele gesehen – nicht am Fernseher, sondern in den Stadien dieser Welt. Pascal Deppe ist nicht nur ein Fußballfan, er ist fußballverrückt. Seit Januar 2018 arbeitet Deppe nun als Geschäftsführer beim Oberligaverein FC Inter Leipzig, der sich mit einem bemerkenswerten Konzept von der städtischen Konkurrenz abhebt und in der Saisonvorbereitung auch in Hildesheim gastierte.

„Inter ist, wie es der Name bereits andeutet, von der multikulturellen Vielfalt seiner Spieler geprägt. Wir haben Spieler aus allen Teilen der Welt – von Argentinien bis Japan, von Südkorea bis Australien“, berichtet Deppe. Nicht selten würden sich Spieler bei Inter weiterentwickeln, um dann im deutschen respektive europäischen Profi-Fußball Fuß zu fassen. „Wir arbeiten aus verschiedenen Gründen oftmals mit Einjahresverträgen. Daher haben wir naturgemäß eine hohe Fluktuation – jede Saison entsteht bei uns eine auf vielen Positionen veränderte Mannschaft“, erzählt Deppe.

Durch die professionellen Strukturen des Vereins und die ebenso professionellen Trainingsbedingungen, für die das Trainerteam um den ehemaligen Profi von Hannover 96, Heiner Backhaus, verantwortlich zeichnet, sei Inter ein attraktives Ziel für ambitionierte Fußballer aus aller Welt. „Nicht selten schicken uns Spieler Videos, um sich bei uns für ein Probetraining zu bewerben. Wenn unsererseits Interesse besteht, setzen die Jungs sich ins Flugzeug und präsentieren sich über mehrere Tage im Mannschaftstraining“, so Deppe. Die Kosten tragen die Spieler selbst.

Da die Zusammensetzung des Teams im Unterschied zu vielen Ligakonkurrenten bunt gemischt sei, habe der Verein Englisch als Trainingssprache festgelegt. „Obwohl die Truppe aus Spielen vieler Länder zusammengewürfelt ist, entsteht immer wieder eine homogene Einheit, in der jeder Spieler ein gut integrierter, wichtiger Bestandteil ist“, sagt Deppe. So würden die Spieler gemeinsam an ihrem Traum arbeiten, den Schritt in den Profi-Fußball zu schaffen und sich dabei – auch mit Unterstützung des Vereins – auf und neben dem Platz möglichst schnell zurechtzufinden. „Bei uns herrscht das Prinzip gelebter Integration. Wir unterstützen die Spieler einerseits bei Behördengängen oder Arztbesuchen abseits des Platzes und fordern und fördern andererseits durch tägliches, professionelles Training auch ihre fußballerische Entwicklung“, so der Geschäftsführer weiter. Fußball habe – auch wenn einige Spieler noch Nebenjobs nachgehen würden – in Anlehnung an den Profi-Bereich klare Priorität.

Erfreulicherweise werde der Verein nur lediglich selten mit Diskriminierung oder Rassismus konfrontiert. „Die Vereine in unserer Spielklasse sowie der Großteil der Fans verhalten sich äußerst offen und tolerant. Rassistische Zwischenfälle gab es in meiner Amtszeit fast gar nicht“, berichtet Deppe. Grund dafür sei neben der Aufklärungsarbeit der Vereine vermutlich auch das hohe Strafmaß. „Da spricht der Verband saftige Strafen aus“, so der Geschäftsführer weiter.

Doch wie ist Deppe, der seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten im Rathaus von Nörten Hardenberg abgelegt hat, in die Fußball-Branche gerutscht? „Ich habe in meinem Leben mehr als 1.500 Spiele live in den Stadien dieser Welt gesehen. Eines Tages habe ich Heiner Backhaus am Rande eines Testspiels von Inter kennengelernt – von dem Moment an ging alles relativ schnell“, berichtet Deppe. Durch seinen Job bei Inter könne der Fußballfanatiker, dessen Lebenspartnerin aus Alfeld, das fünf Jahre seine Heimat war, kommt, seine Leidenschaft mit dem Beruf verbinden.

„Wir haben bei Inter jede Menge vor. Wir wollen den Verein neben RB, Chemie und Lok etablieren und wachsen lassen“, sagt er. Um dieses Ziel zu erreichen, wolle und werde Inter seinen bemerkenswerten, individuellen Weg auch weiterhin beschreiten.

Deppe auf Fußballreise in Argentinien beim Spiel Racing Club - Patronato

Fotos: Deppe

Donnerstag, 20. September 2018 06:51 Uhr

Bemerode (r). Zum Auswärtsspiel reiste der Vertretung der JSG Hameln-Land nach Bemerode, wo sie auf den noch ungeschlagenen TSV Bemerode trafen. Das Spiel begann für die Gäste aus dem Weserbergland gut. Kaan Gündüz markierte in der 8. Minute das 0:1 für die JSG.

In der Folge hatten die Gäste das Spiel voll im Griff, verwerteten aber ihre guten Einschussmöglichkeiten wieder mal nicht, um das Ergebnis dem Spielverlauf anzupassen. Aus dem Nichts fiel in der 42. Minute nach einem Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Innenverteidigung der Ausgleich. Es kam für die Jungs von Steffen Niemeyer aber noch schlimmer. In der 46. Minute sprang Robin Borkert der Ball bei einem Abwehrversuch im Strafraum an den Oberarm, was der 70 Meter entfernte Linienrichter dem Unparteiischen anzeigte, der dieses Handspiel nicht sah. Den fälligen Strafstoß nutzte der TSV zur unverdienten 2:1-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel legte Bemerode, nach einem Eckball das Spielgerät wieder ins Netz der Hamelner, wobei der Stürmer unbedrängt 3 Meter vor dem Tor zum Kopfball ansetzen konnte. Weder Torwart noch Abwehrspieler machten da ein gutes Bild (50 Minute). Hameln spielte die nächsten 10 Minuten wie geschockt und erst nachdem sie diesen Rückstand verdaut hatten, wurde wieder Fussball gespielt. Der Gast von der Weser wurde wieder besser und schaffte in der 86 Minute durch Leon v.d.Heide, nach Vorarbeit von  Alex Manka, den Anschlusstreffer. Dieser Anschlusstreffer kam zu spät. Bemerode verwaltete das Ergebnis und ging als „glücklicher Gewinner“ aus der Partie hervor.

Steffen Niemeyer: "Wir waren über weite Strecken der Begegnung das bessere Team. Bemerode macht aus 1 ½ Chancen 2 Tore in Halbzeit eins, wir nutzen unsere 5 - 6  Chancen nicht und liegen zur Halbzeit völlig unverdient hinten. Nach dem Wechsel bekommst du dann gleich wieder so ein Ei ins Nest gelegt und läufst dem Rückstand hinterher. Die individuellen Fehler haben uns das Spiel gekostet, aber wir können mit diesen Teams mithalten, haben im Moment aber das berühmte Pech am Schuh.“

Foto: mm

Mittwoch, 12. September 2018 06:59 Uhr

Afferde (r). Ein sehr kurioses Spiel konnten die Zuschauer am Samstag in Afferde erleben. Wer nur 17 Minuten zu spät kam, der verpasste glatte 6 Tore. Die Heimmannschaft der JSG Hameln legte gleich in Person von Lenard Gallapenni, in der 2. Spielminute das 1:0 ins Netz der Gäste aus Alfeld. Nur vier Minuten später glich der Gast aus. In der 6 Spielminute legten die Hausherren durch Leon v.d. Heide erneut zum 2:1 vor.

Fast im Minutentakt mussten die Keeper das Spielgerät aus dem Netz holen, so auch in der 10. Spielminute, als Alfeld den Ausgleich zum 2:2 markierte. Alex Manka in der 13. Minute und Leon v.d.Heide in der 14. Minute schraubten das Ergebnis auf 4:2. Beide wurden mustergültig von Gianluca Bekedorf in Szene gesetzt. Lenard Gallapenni brachte den Ball nach schöner Eckvariante zur 5:2-Führung im Gehäuse der Gäste unter. Alfeld verkürzte dann nochmal in der 20. Minute auf 5:3. Mit seinem 3. Treffer schoss Lenard Gallapenni zum Halbzeitstand von 6:3 ein. Eine torreiche Halbzeit ging zu Ende.

Nach dem Pausentee wurde es ebenfalls nicht langweilig, nur agierten die Hausherren jetzt noch druckvoller und standen in der Hintermannschaft absolut sicher. Alex Manka eröffnete das Torfestival der 2. Halbzeit in der 47. Minute zum Zwischenstand von 7:3, Gianluca Bekedorf ließ seine Farben erneut jubeln in der 49. Minute (8:3) und Leon v. d. Heide erzielte mit seinem 3. Tor das verdiente 9:3  für die Jungs von Trainer Steffen Niemeyer.

Alex Manka wurde in der 73. Minute der dritte Akteur, der sich dreimal in die Torschützenliste eintragen konnte. Ayman Kamal staubte in der 76. Minute noch zum 11:3 ab und Jonas Kraus setzte mit seinem Freistoß aus 25 Metern den Schlusspunkt einer sehr gut geführten Begegnung seiner Mannschaft. Das Ergebnis von 12:3 für die Hausherren spiegelt die Überlegenheit der JSG Hameln  wider und erfreute die zahlreichen Zuschauer in Afferde.

Steffen Niemeyer: „Wir haben von Anfang an ein gutes Spiel gezeigt, waren aber in den ersten 20 Minuten noch etwas unsortiert, was dann auch zu den Gegentreffern geführt hat. Im Vergleich zur letzten Woche war es eine deutliche Steigerung des gesamten Teams. Die neue taktische Ausrichtung haben die Jungs gut auf den Platz gebracht und sich für ihre Leistung mit 12 Treffern auch belohnt. Alfeld bot, gerade in den ersten 20 Minute eine ordentliche Partie, doch je länger das Spiel andauerte, desto besser wurden wir !  Top-Leistung und der Anschluss ans Mittelfeld ist geschafft.“

Foto: mm 

Mittwoch, 12. September 2018 06:57 Uhr

Wallensen (r). Gegen Tündern setzte es für den WTW nun schon die vierte Niederlage in Folge auf heimischem Platz. Allerdings sah es zunächst nicht danach aus. Zwar ging Tündern durch einen sehr platzierten Sonntagsschuss von Hassan Dukuly überraschend in Führung, doch WTW-Torjäger Mirko Wulf konnte nach 26 Minuten den Spielstand durch ein Tor aus zwölf Metern wieder auf null setzen.

In der ersten Halbzeit erspielte sich der WTW zahlreiche Chancen, die aber entweder vorbeigingen oder von Sebastian Kelle im Schwalben-Tor weggefischt wurden. Für reichliche Diskussionen sorgte die letzte Szene der ersten Halbzeit, als Marcel Garlipp aus Abseitsposition das 1:2 für Tündern schoss. Vorher hatte der Linienrichter schon Abseits angezeigt und der Schiedsrichter Niklas-Kevin Schütte dies auch gesehen. Dieser war auf Nachfrage in der Halbzeit laut WTW-Sprecher Thomas Schütte aber der Meinung, dass der Ball in der neutralen Zone landete und keine Gefahr darstellte.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte der Schiedsrichter nach Meinung von Schütte gelinde gesagt nicht seinen besten Tag. Immer wieder wurde das Spiel unterbrochen und sogar zwei rote Karten gezeigt, die aber beide wieder zurückgenommen wurden. Nach dem 1:3 durch Daniel Kallies in der 81. Minute wurde Mirko Wulf auf dem Weg zum Schwalben-Tor von den Beinen geholt, doch der Schiedsrichter zeigte ihm zur Verblüffung aller Beteiligten die rote Karte. Nachdem Spieler von Tündern ihn angesprochen hatten, zog er die Karte zurück und zeigte ihm den gelben Karton.

Der Spielfluss war jetzt komplett dahin und Dominik Herrmann erzielte für Tündern kurz danach das nichts mehr bedeutende 1:4 nach einer Hereingabe von rechts. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff nahm Niklas-Kevin Schütte an der Mittellinie noch eine Beleidigung eines Spielers von Tündern war und zeigte auch hier den roten Karton. Erst nachdem Rücksprache mit dem Linienrichter erfolgte und die Spieler beider Mannschaften bezeugten, dass nichts in der Richtung passiert war, wurde auch diese rote Karte zurückgezogen.

„Auch wenn wir zahlreiche Schiedsrichter-Entscheidungen heute nicht verstehen konnten, geht der Sieg für Tündern am Ende in Ordnung. Durch den eigentlich gerechtfertigten Elfmeter für uns vor der vermeintlichen roten Karte für Wulf, hätten wir es noch einmal spannend machen können. Am Ende ist der Sieg für die Schwalben verdient, aber etwas zu hoch ausgefallen“, so Schütte nach dem Spiel.

Tore: 0:1 Hassan Dukuly (17.), 1:1 Mirko Wulf (26.), 1:2 Marcel Garlipp (47.), 1:3 Daniel Kallies (81.), Dominik Herrmann (87.)

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