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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Donnerstag, 05. August 2021 12:12 Uhr
Kirchbraker Vorbereitungsturnier: TSV Kirchbrak löst Finalticket
Mittwoch, 04. August 2021 10:13 Uhr

Kirchbrak (mm). Der erste Turniertag des Vorbereitungsturnier in Kirchbrak liegt hinter den Verantwortlichen sowie den Mannschaften des VfL Dielmissen und der TSG Emmerthal. 90 Minuten standen sich die Kreisligisten gegenüber - am Ende setzte sich der Hamelner Kreisligist mit 4:0 gegen die Mannschaft von Michael Ahlers durch.

Bereits in der sechsten Spielminute geriet der VfL Dielmissen in Rückstand. Justin Helmer traf für die TSG Emmerthal zum 1:0. In der 34. Spielminute erhöhte Emmerthal durch Jean-Pierre Albe auf 2:0. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt. Zum Ende des Spiels legte die Mannschaft von Daniel Wohlleben, die im Übrigen ohne den Ex-Kirchbraker Andrej Vorrat antrat, das dritte und vierte Tor nach. Marc Abbenhaus (82.) und Abdullah Erol (90.) trugen sich in die Torschützenliste ein.

Am heutigen Mittwochabend geht das Vorbereitungsturnier weiter. Ab 19 Uhr steht der Hausherr TSV Kirchbrak dem Ligakonkurrenten TSV Ottenstein gegenüber. Hier wird sich dann entschieden, wer am kommenden Freitag gegen den VfL Dielmissen im Spiel um Platz drei (Anstoß: 18 Uhr) antreten wird und welches Team im Finale auf die TSG Emmerthal (Anstoß: 20 Uhr) trifft.

Foto: AWesA

Dienstag, 03. August 2021 17:27 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Am vergangenen Wochenende fanden diverse Testspiele mit Kreis Holzmindener Beteiligung statt. Wir geben Euch den Überblick.

DER ÜBERBLICK

Freitag

SG Wesertal - SV Höxter II 1:2 (1:2)
Tore:
1:0 Jan Meier (13.), 1:1 Julien Schrader (25.), 1:2 Felix Börning (32.)

SG Elfas II - VfR Deensen 1:1 (0:1)
Tore:
0:1 Kevin Grupe (25.), 1:1 Lucas Mönkemeyer (62.)

VfR Hehlen - TB Hilligsfeld 3:4 (2:0)
Tore:
1:0 Ralf Pister (21.), 2:0 Niko Kleiner (27.), 2:1 Jonas Schulze (62.), 3:1 Ralf Pister (64.), 3:2 Carlos Weide (74.), 3:3/3:4 Christy-Diatuka Lowa (78./87.)

MTV Bevern - FC Stadtoldendorf 2:1
Tore:
1:0 Ridvan Akkoc, 1:1 Burak Sagir, 2:1 Mark Sünnemann

TuS Lüchtringen - SV06 Holzminden 2:1 (0:0)

BW Salzhemmendorf - TSV Holenberg 0:0
Tore:
keine

Sonntag

JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle (A) - TSV Kirchbrak II 0:5 (0:2)
Tore:
0:1 Rene Wiesner (1.), 0:2 Eigentor (38.), 0:3/0:4 Sebastian-Kurt Reinhardt (48./64.), 0:5 Christoph Düe (74.)

TSV Kirchbrak - Spvgg Bad Pyrmont II 6:5 (2:2)
Tore:
1:0 Timo Beyer (7.), 2:0 Pascal Severin (29.), 2:1 Jarvid Mitschke (34.), 2:2 Kiala Mbauzulu (41.), 2:3 Vincent-Wilhelm König (46.), 3:3 Leon Niemeyer (51.), 4:3 Hendrik Brennecke (56.), 5:3 Waldemar Kroter (58.), 6:3 Leon Niemeyer (68.), 6:4 Marc Wittrock (86.), 6:5 Jannis Thielke (90.)

VfR Hehlen II - SC Inter Holzhausen 3:7 (2:1)
Tore:
1:0 Eigentor (27.), 1:1 Lukas Wilk (39.), 2:1 Simon Homölle (45.), 2:2 Karsten Pöttgen (52.), 2:3 Lukas Wilk (55.), 3:3 Daniel Gorr (57.), 3:4 Lukas Wilk (65.), 3:5 Karsten Pöttgen (71.), 3:6 Eigentor, 3:7 Maurice Dressler (90.)

SV06 Holzminden - SG Dassel/Sievershausen 1:5 (0:2)
Tore:
0:1 Rene Pressentin (11.), 0:2 Eigentor (40.), 0:3 Till Schmidt (47.), 1:3 Mir Tursun (71.), 1:4 Felix Burgmann (74.), 1:5 Arne Schoppe (89.)

VfR Hehlen - TSV 05 Groß Berkel 1:2 (0:0)
Tore:
0:1 Lars Hoffmann (52.), 1:1 Ralf Pister (57.), 1:2 Leander Kuhlmann (75.)

TSV Kemnade - BW Tündern III 2:2 (1:0)
Tore:
1:0 Justin Mai (27.), 1:1 Artur Urich (55.), 2:1 Matthias Vea-Ugena (58.), 2:2 Sebastian Böhning (90.)

SG Lenne/Wangelnstedt II - TSV Arholzen 0:0 (7:1)
Tore:
1:0 Kilian Nolte (54.), 1:1 Ayman El-Wayss (57.), 2:1 Calvin Rumpeltin (62.), 3:1/4:1 Lars-Eric Michler (72./74.), 5:1 Moritz Kalms (76.), 6:1 Daniel Ils (84.), 7:1 Eike Ostermann (90.)

MTSV Eschershausen - TB Hilligsfeld 1:4 (1:3)
Tore:
0:1 Sören Schaper (4.), 0:2 Louis Heucke (8.), 1:2 Anthony Severin (37.), 1:3/1:4 Louis Heucke (38./73.)

MTV Fürstenberg - SG Borgholz-Natzungen 1:1 (0:0)
Tore:
0:1 Matthias Wrede (52.), 1:1 Jonas Rehling (70.)

FC Stadtoldendorf - Spvg Brakel II 0:1 (0:1)
Tore:
0:1 Eigentor (17.)

SV Alfeld II - Delligser SC 6:0 (2:0)
Tore:
1:0 Laurick Peter (10.), 2:0 Nicholas Diehl (22.), 3:0 Luca Neumann (46.), 4:0 Deniz Yüksel (57.), 5:0 Max Frederik Rieche (78.), 6:0 Richard Hummelke (87.)

SVG Einbeck - TuSpo Grünenplan 2:1 (1:0)
Tore:
1:0 Gianluca De-Paduanis (34.), 2:0 Noah Reinert (47.), 2:1 Florian Sürig (84.)

SuS Gehrden/Altenheerse - FC 08 Boffzen 5:1 (3:0)
Tore:
1:0 Lukas Hoemann (18.), 2:0 Kurt Brenneke (21.), 3:0 Lukas Hoemann (29.), 4:0 Jonas Riemann (59.), 5:0 Daniel Bitterberg (61.), 5:1 Tafun Eraydin (72.)

Fotos: Björn Fromme

Montag, 02. August 2021 13:47 Uhr

Kirchbrak (red). Der TSV Kirchbrak lädt diese Woche zu einem Mini-Vorbereitungsturnier ins Lennestadion ein. Zu Gast werden neben den Ligakonkurrenten TSV Ottenstein und VFL Dielmissen auch der Kreisligist TSG Emmerthal aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont sein. Das Eröffnungsspiel bestreiten bereits am morgigen Dienstagabend, den 03. August ab 19 Uhr der VFL Dielmissen und die TSG Emmerthal.

Weitere Spiele:

Mittwoch, den 04.08.2021: TSV Kirchbrak gegen TSV Ottenstein, Anstoß um 19:00 Uhr.

Freitag, den 06.08.2021: Spiel um Platz 3, Anstoß um 18:00 Uhr 

Freitag, den 06.08.2021: Finale, Anstoß um 20:00 Uhr

Sonntag, 01. August 2021 18:34 Uhr

Ammensen (mm). Nach fünf Turniertagen steht nun auch der Sieger des vom FC Eintracht Ammensen ausgerichteten Dörries-Cup fest. Im Finale setzte sich am vergangenen Freitagabend die FSG Hils/Selter knapp mit 1:0 (0:0) gegen den FC Ahlshausen/Opperhausen durch. Auf dem dritten Rang landete der Gastgeber FC Eintracht Ammensen kampflos, da der DSC Duingen seine Teilnahme am "kleinen Finale" kurzfristig aus personellen Gründen absagen musste.

"Wir gratulieren der FSG Hils/Selter zum Pokalsieg und dem Zweitplatzierten FC Ahlshausen/Opperhausen für die starke Performance. Vielen Dank an alle für den rundum gelungenen Dörries-Cup 2021!", bedankt sich Ammensens Spartenleiter Malte Brinkmann.

Foto: FC Eintracht Ammensen

Freitag, 30. Juli 2021 12:10 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Zwei Wochen vor dem Ligastart testen die Kreisvereine weiter. Bereits am heutigen Freitagabend kommt es um 19:00 Uhr zu einem interessanten Vergleich im Beveraner Burgberg-Stadion. Zu Gast hat die Föckel-Elf den Bezirksligisten FC Stadtoldendorf. Während der Gastgeber sich in den Freundschaftspielen schon in einer sehr guten Verfassung präsentierte, konnte die Mannschaft von Mario Surmann erst ein Testspiel bestreiten, welches sie mit 1:2 gegen den SCM Bodenwerder verloren hat.

Freitag, den 30.07.2021
18:30 Uhr SG Wesertal - SV Höxter II Polle
19:00 Uhr TuS Lüchtringen - SV06 Holzminden Lüchtringen
19:00 Uhr SG Elfas II - VfR Deensen Amelsen
19:00 Uhr VfR Hehlen - TB Hilligsfeld Hehlen
19:00 Uhr MTV Bevern - FC Stadtoldendorf Bevern
19:00 Uhr BW Salzhemmendorf - TSV Holenberg Salzhemmendorf
Samstag, den 31.07.2021
15:00 Uhr VFB Negenborn - TuSpo Grünenplan II Negenborn
16:00 Uhr SG GoLüWa/Bevern II - SG Marienmüster II Golmbach
Sonntag, den 01.08.2021
11:00 Uhr VfR Hehlen II - SC Inter Holzhausen Hehlen
12:00 Uhr SV Alfeld II - Delligser SC Alfeld
14:00 Uhr SV06 Holzminden - SG Dassel/Sievershausen Holzminden
15:00 Uhr SVG Einbeck - TuSpo Grünenplan Einbeck
15:00 Uhr VfR Hehlen - TSV 05 Groß Berkel Hehlen
15:00 Uhr TSV Kemnade - HSC BW Tündern III Kemnade
15:00 Uhr SG Lenne/Wangelnstedt II - TSV Arholzen Lenne
15:00 Uhr MTSV Eschershausen - TB Hilligsfeld Eschershausen
15:00 Uhr MTV Fürstenberg - SG Borgholz/Natzungen Fürstenberg
15:00 Uhr SV Fr. Langenholzen - TSV Kaierde Langenholzen
15:00 Uhr SuS Gehrden/Altenheerse - FC 08 Boffzen Gehrden
16:00 Uhr FC Stahle 30 II - VfR Deensen Stahle
17:00 Uhr FC Stadtoldendorf - Spvg Brakel II Stadtoldendorf

 Foto: mm

Freitag, 30. Juli 2021 11:36 Uhr

Kirchbrak (r). TSV Kirchbrak sucht kurzfristig einen Testspielgegner für Sonntag, den 01. August um 15 Uhr in Kirchbrak, da der ursprüngliche Gegner HSC BW Tündern II kurzfristig absagen musste! Interessenten aus der Bezirksliga, Kreisliga oder der 1. Kreisklasse können sich beim Trainer Steffen Niemeyer melden (Handy 01732971955).

Donnerstag, 29. Juli 2021 12:16 Uhr

Lenne (mm). Die Testspiele zwischen dem TSV Lenne und der SG Dassel/Sievershausen sind in den vergangenen Jahren schon zur Tradition geworden. So standen sich die Teams von Björn Bettermann und Carsten Dankert auch am vergangenen Sonntagmorgen zur Vorbereitung auf die Hinrunde der Saison 2021/2022 gegenüber. Dieses Duell entschied der Bezirksligist aus dem Nachbarkreis Einbeck-Northeim mit 0:1 für sich.

In der Anfangsphase des Spiels tasteten sich die Mannschaften ab. In der 16. Spielminute kam die SG Dassel/Sievershausen das erste Mal gefährlich in den Lenner Strafraum. Nach einem Vorstoß über die rechte Offensivseite bekam Lennes Niklas Klemm den Ball an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Till Schmidt sicher zum 0:1. Kurz darauf blieb Lennes Erik Schaper nach einem Zweikampf mit einer Schulterverletzung liegen und musste ausgewechselt werden.

In der Folgezeit blieb das Spiel chancenarm. Nach einer guten halben Stunde musste SG-Keeper Jonas Schnepel das erste Mal eingreifen. Stefan Stratmann schloss vom Sechzehner ab und zwang Schnepel zu einer Glanzparade, mit der er den Ball zur Ecke abwehren konnte. In der 34. Minute probierte es Stratmann erneut. Sein Volleyschuss rauschte am Kasten der SG vorbei. Kurz vor der Pause führte Lenne einen Freistoß schnell aus. Der Schuss von Niklas Klemm ging aber knapp am langen Pfosten vorbei, sodass die beiden Mannschaften mit dem Spielstand von 0:1 in die Pause gegangen sind.

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff besaß der TSV Lenne eine gute Chance. Aus Nahdistanz probierte es Cedrik Suchy. Mit einer Fußabwehr war Jonas Schnepel auf der Hut. In der 58. Spielminute hatte die SG Dassel/Sievershausen ihre erste Chance im zweiten Durchgang. Nach einem langen Ball von Keeper Schnepel nahm SG-Stürmer Andre Wedekind das Spielgerät stark an und mit, doch stellte TSV-Torwart Yannick Hoffmann mit seinem Schuss vor wenig Schwierigkeiten. Vier Minuten später kam SG-Neuzugang Ben Fotheringham aus Nahdistanz zum Kopfball, doch setzte den Ball über das Tor.

Die letzte halbe Stunde des Spiels gehörte den Hausherren. In der 63. Spielminute konnte Jonas Schnepel einen gefährlichen Fernschuss von Cedrik Suchy im Nachfassen entschärfen. Ein weiterer Versuch von Suchy landete in der 78. Minute über dem Kasten. Gefährlicher wurde es in der 83. Spielminute, als Niklas Klemm eine scharfe Hereingabe auf den Fünfmeteraum servierte - diese Hereingabe verpasste Sascha Link knapp. Vier Minuten vor Schluss hatte die SG Dassel/Sievershausen das Glück auf ihrer Seite - ein Schuss von Calvin Rumpeltin küsste die Latte, sodass die Begegnung mit dem Spielstand von 0:1 geendet ist.

 

 

Mittwoch, 28. Juli 2021 13:56 Uhr

Grünenplan (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag präsentierte sich Bezirksligist TuSpo Grünenplan mit einigen Neuzugängen das erste Mal wieder vor heimischem Publikum. Zu Gast war der Kreisligist TSV Kirchbrak, welcher sich in der Vorwoche mit einem 1:1-Unentschieden vom Hamelner Kreisligisten SG Hajen/Latferde getrennt hatte. Auch der TuSpo Grünenplan war in der Vorwoche im Einsatz. Unter der Leitung vom neuen Co-Trainer Ruben Lange setzte sich Grünenplan mit 2:1 beim Hildesheimer Kreisligsten TSV Föhrste durch.

In der ersten Viertelstunde spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen. Nach einem langen Ball hatte Grünenplans Yves Eisenträger die erste gute Chance des Spiels. Freistehend scheiterte Eisenträger am TSV-Keeper Mats Niemeyer. Mit dieser Chance wurde einen starke Phase des Hausherrs eingeläutet. Nach einer Flanke von Sascha Fricke stieg Michael Seyd im Kirchbraker Strafraum am höchsten, doch köpfte das Spielgerät über den Querbalken (24.).

Auch Neuzugang Florian Sürig hatte gute Gelegenheiten seinen Heimatverein in Front zu schießen. Sürig wurde in der 28. Minute von Sascha Fricke freigespielt, doch setzte den Ball am langen Pfosten vorbei. Eine Zeigerumdrehung später setzte sich Jan Tiesemann über linke Offensivseite stark durch. Tiesemann spielte den Ball zu Michael Seyd, welcher diesen elegant mit der Hacke auf Florian Sürig weiterleitete. Aus Nahdistanz setzte Sürig das Spielgerät über den Kasten.

In der 36. Minuten kam es, wie es kommen musste. Wie aus dem Nichts gingen die Gäste aus Kirchbrak mit 0:1 in Führung. Eine starke Flanke von Pascal Severin verwertete Routinier Waldemar Kroter mit dem Kopf - keine Chance für Keeper Stolzenberg. Mit dem Spielstand von 0:1 wurden auch die Seiten gewechselt.

In der Pause brachte der TuSpo Grünenplan einige frische Spieler ins Spiel. Darunter befand sich auch Stürmer Marvin Lipke, der nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:1-Ausgleich traf. Nach einem langen Ball vom Youngster Yaris Ecke legte Marvin Lipke das Spielgerät über Mats Niemeyer hinweg ins Netz.

In der 62. Spielminute hatten die Hausherren das Spiel gedreht. Tim-Luca Härtel schickte Max Becker in den Lauf, der aus Nahdistanz zum 2:1. Diese Führung hatte aber nur eine Minute Bestand. Einen Fehler im Grünenplaner Mittelfeld bestraft die Mannschaft von Steffen Niemeyer. Der Ball kam zu Robin Busse, welcher den Ball über den aus seinem Tor herauseilenden Tim Stolzenberg zum 2:2 ins Tor schoss.

Das Tor zum 3:2-Endstand erzielte Michael Seyd in der 73. Spielminute. Nach einem Zuspiel von Felix Andre umkurvte Seyd Keeper Niemeyer und schob ins leere Tor ein. Kurz vor dem Abpfiff hatte Michael Seyd nach starker Vorarbeit von Sascha Fricke sogar noch die Chance das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch TSV-Keeper Niemeyer parierte den Schuss.

Fotos: mm

Frauen
Montag, 05. Juli 2021 12:43 Uhr
Delligser Damenmannschaft ist bereit für den Spielbetrieb
Freitag, 28. Mai 2021 15:44 Uhr

Dielmissen (mm). Nach nur drei Spielen war die Saison 2020/2021 für die Damen des VfL Dielmissen coronabedingt beendet. Aus den drei Spielen holte die als 7er gemeldete Kreisligamannschaft (Kreisliga Holzminden/Hameln-Pyrmont/Schaumburg) drei Punkte und konnte hierbei mit einem 1:0-Heimsieg gegen den HSC Blau-Weiß Tündern II aufhorchen lassen. Dies sollte auch der einzige Sieg von Martin Schwarzer als Trainer in Dielmissen sein, denn er legte sein Traineramt nieder. Somit wird ein neuer Trainer gesucht.

"Martin Schwarzer meinte zu uns, dass er sich sportlich und privat anders orientieren möchte und deswegen nicht mehr Trainer von uns sein kann", berichtete VfL-Sprecherin Jasmin Lamsat, die sich derzeit um das Organisatorische rund um den Dielmisser Damenfußball kümmert. Die Mannschaft, welche auch für die kommende Spielzeit als 7er-Mannschaft gemeldet wurde, hält sich seit zwei Wochen mit kontaktfreien Trainingseinheiten selbst fit - für die neue Saison wird allerdings ein Trainer benötigt.

"Der neue Trainer sollte auf jeden Fall Durchsetzungsvermögen haben, aber auch mal Spaß abkönnen und mit uns lachen können. Er sollte gute Ideen fürs Training haben und bei der Umsetzung der Übungen auch Geduld mitbringen", beschreibt Lamsat die Anforderungen, die der Trainer erfüllen sollte.

Interessierte Trainer aber auch interessierte Spielerinnen möchten sich bei Jasmin Lamsat unter Meyke91@web.de melden.

Foto: mm

Montag, 17. Mai 2021 12:56 Uhr

Wolfsburg (mm). Noch drei Spiele sind in der 2. Frauen Bundesliga zu spielen und für den VfL Wolfsburg II ist der Klassenerhalt noch drin. Natasha Kowalski und der VfL Wolfsburg II haben sich durch zwei unerwartete Siege gegen Borussia Bocholt (0:2) und am gestrigen Sonntagnachmittag gegen den FSV Gütersloh auf den Relegationsplatz vorgespielt. Zum 4:1-Erfolg gegen Gütersloh steuerte die kurz zuvor eingewechselte Natasha Kowalski in der 70. Spielminute ein Jokertor bei. Im Sechzehner stellte sie ihre individuelle Klasse unter Beweis und netzte zum vorentscheidenden 3:1 ein.

In den kommenden Wochen wird ihre Mannschaft noch gegen den DSC Arminia Bielefeld, den FC Carl Zeiss Jena und den 1. FFC Turbine Potsdam II spielen. Ob das Talent aus dem Weserbergland bei diesen Spielen mitwirken darf, ist leider eher unwahrscheinlich. In der Schlussphase des Spiels arbeitete Natasha Kowalski nach einem Ballverlust mit nach hinten und sah nach hartem Einsteigen im Mittelfeld die rote Karte. Trainer Steffen Beck machte ihr nach dem Spiel keinen Vorwurf, betonte jedoch, dass ihre Sperre in der Schlussphase der Saison für die Mannschaft und insbesondere für sie selbst sehr bitter sei.

Tabelle

1. FC Carl Zeiss Jena 13 Spiele 25:9 Tore 30 Punkte

2. FSV Gütersloh 13 Spiele 28:16 Tore 26 Punkte

3. Borussia Bocholt 14 Spiele 25:25 Tore 24 Punkte

4. RB Leipzig 13 Spiele 29:23 Tore 23 Punkte

5. Borussia Mönchengladbach 13 Spiele 18:21 Tore 17 Punkte

5. VfL Wolfsburg II 13 Spiele 16:17 Tore 15 Punkte

7. 1.FFC Turbine Potsdam II 13 Spiele 18:20 Tore 14 Punkte

8. DSC Arminia Bielefeld 14 Spiele 21:26 Tore 11 Punkte

9. SpVg Berghofen 14 Spiele 7:30 Tore 8 Punkte

Foto: Archiv

 

Samstag, 01. Mai 2021 12:43 Uhr

Hannover/Golmbach/Holzminden (mm). Während Natasha Kowalski derzeit mit der U20 des VfL Wolfsburg um den Klassenverbleib in der 2. Frauen Bundesliga kämpft, könnte Luisa Oerke, die vor der Saison vom SV06 Holzminden in die Landeshauptstadt gewechselt ist, noch in diesem Sommer mit dem Regionalligisten Hannover 96 in die 2. Frauen Bundesliga aufsteigen. Seit dem 20. April ist die Regionalligasaison zwar offziell abgebrochen, doch nun haben die Frauen von 96 Post vom Norddeutschen Fußball-Verband erhalten, in welcher die Modalitäten für einen möglichen Aufstieg aufgeführt sind.

In der abgebrochenen Regionalliga Nord Staffel B ist Hannover 96 mit drei Siegen und einem Unentschieden deutlich Erster geworden. Sie haben sich für zwei Relegationsspiele gegen den Ersten der Regionalliga Nord Staffel A qualifiziert. Hierbei handelt es sich um den SV Henstedt-Ulzburg aus Schleswig-Holstein, welcher ebenfalls zehn Punkte aus vier Spielen holen konnte und damit einen Zähler vor dem Hamburger SV gelandet ist. Zwischen dem 30. Mai und dem 13. Juni sollen 96 und der SV Henstedt-Ulzburg den Relegationsgegner des Vertreters aus der Regionalliga Nordost ermitteln. Dieser wird vermutlich Viktoria Berlin sein. Die Aufstiegsspiele sollen dann am 20. und 27. Juni stattfinden.

Seit Ende Oktober 2020 hat 96 nicht mehr auf dem Platz gestanden. Die Mannschaft von Sebastian Baar trainiert seitdem nur individuell oder zu zweit. Die Verantwortlichen von 96 hoffen, dass sie durch die neue sportliche Perspektive nun auch eine Ausnahmegenehmigung für ein geregeltes Mannschaftstraining erhalten und sich damit perfekt auf die Spiele gegen den SV Henstedt-Ulzburg vorbereiten können.

Foto: Hannover 96

 

Montag, 26. April 2021 11:26 Uhr

Wolfsburg (mm). Natasha Kowalski und der VfL Wolfsburg II haben die Hälfte ihrer Ligaspiele in der 2. Frauen-Bundesliga absolviert. Am gestrigen Sonntagnachmittag stand das Auswärtsspiel beim RB Leipzig auf dem Programm. Gegen die favorisierten Leipziger holte die Mannschaft von Steffen Beck einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach einem 0:1-Rückstand sorgte Natasha Kowalski nach einer herrlichen Einzelaktion und einem Schuss aus spitzen Winkel ins lange Eck für das Tor zum 1:1-Endstand. Aus ihren acht Saisonspielen holten die Wolfsburgerinnen sechs Punkte (1 Sieg, 3 Unentschieden und 4 Niederlagen), sodass sie sich derzeit auf dem letzten Platz der Tabelle befinden. Das rettende Ufer, bei drei direkten Absteigern und einem Relegationsrang, ist mit Platz 5 bei einem Spiel weniger nur fünf Zähler entfernt, sodass der VfL noch alle Chancen auf den Klassenverbleib hat.

Tabelle

1. FSV Gütersloh 9 Spiele 25:6 Tore 22 Punkte

2. FC Carl Zeiss Jena 9 Spiele 16:8 Tore 18 Punkte

3. RB Leipzig 9 Spiele 20:17 Tore 14 Punkte

4. 1.FFC Turbine Potsdam II 7 Spiele 14:10 Tore 11 Punkte

5. Borussia Bocholt 9 Spiele 16:21 Tore 11 Punkte

6. DSC Arminia Bielefeld 9 Spiele 13:17 Tore 8 Punkte

7. SpVg Berghofen 8 Spiele 6:14 Tore 8 Punkte

8. Borussia Mönchengladbach 8 Spiele 6:17 Tore 7 Punkte

9. VfL Wolfsburg II 8 Spiele 7:13 Tore 6 Punkte

Foto: mm

Montag, 05. April 2021 13:27 Uhr

Wolfsburg (mm). Auch am Ostersonntag ruhte in der 2. Frauen-Bundesliga, in der Natasha Kowalski aus Dohnsen für den VfL Wolfsburg II kickt, nicht der Ball. Im Stadion am Elsterweg gastierte mit dem DSC Arminia Bielefeld das Schlusslicht der Liga, welches punktgleich mit der Wolfsburger U20 war.

Nach 90 Minuten endete die Partie, in der Natasha Kowalski 90 Minute spielte, mit einem 0:0. Rund ein Drittel der Saison ist in der 2. Frauen-Bundesliga gespielt und die Mannschaft von Steffen Beck befindet sich auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer, bei drei direkten Absteigern und einem Relegationsrang, ist mit Platz 5 nur drei Zähler entfernt.

Tabelle der 2. Bundesliga Nord

1. FSV Gütersloh 6 Spiele 17:5 Tore 13 Punkte

2. RB Leipzig 6 Spiele 18:11 Tore 13 Punkte

3. Borussia Bocholt 6 Spiele 12:13 Tore 10 Punkte

4. FC Carl Zeiss Jana 6 Spiele 9:6 Tore 9 Punkte

5. 1. FFC Turbine Potsdam II 6 Spiele 11:9 Tore 8 Punkte

6. SpVg Berghofen 7 Spiele 6:11 Tore 8 Punkte

7. Borussia Mönchengladbach 6 Spiele 4:11 Tore 6 Punkte

8. VfL Wolfsburg II 6 Spiele 6:11 Tore 5 Punkte

9. DSC Arminia Bielefeld 7 Spiele 8:14 Tore 5 Punkte

Sonntag, 21. März 2021 16:28 Uhr

Mönchengladbach/Wolfsburg (mm). Endlich wieder Fußball spielen, diesen Wunsch haben viele Fußballerinnen und Fußballer im Weserbergland - Natasha Kowalski aus Dohnsen durfte es am heutigen Sonntag! Seit diesem Wochenende wird in der 2. Frauen Bundesliga wieder gespielt (ohne Zuschauer). Zu Gast war die U17-Juniorinnen Europameisterin, die im Landkreis Holzminden für die JSG Ith, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle und den SV06 Holzminden gespielt hat, mit dem VfL Wolfsburg II (U20) bei Borussia Mönchengladbach.

In der 2. Bundesliga Nord steigen in der Spielzeit 2020/2021 drei Vereine direkt ab und der viertletzte Mannschaft geht in die Relegation. Nach diversen Freundschaftsspielen in der Vorbereitung konnten die Wolfsburgerinnen gerade einmal zwei Saisonspiele über die Bühne bringen. Sowohl gegen RB Leipzig (2:3) als auch gegen Borussia Bocholt (1:3) musste sich die Mannschaft von Steffen Beck geschlagen geben. 

Mit den null Punkten standen die Wolfsburgerinnen gleich im ersten Pflichtspiel des Jahres 2021 unter Druck, dem sie auch stand hielten. Nach einer Hereingabe von der linken Außenbahn stand Kowalskis Sturmpartnerin Rita Schumacher goldrichtig und netzte in der 57. Spielminute ein. Dank dieses Tores siegte Wolfsburg mit 0:1. „Das waren wichtige drei Punkte“, freute sich Natasha's Mutter Birgit Kowalski, welche das Spiel live vor dem Fernseher verfolgt hat.

Tabelle der 2. Bundesliga Nord

1. RB Leipzig 4 Spiele 13:9 Tore 9 Punkte

2. Borussia Bocholt 4 Spiele 9:9 Tore 7 Punkte

3. FSV Gütersloh 3 Spiele 9:3 Tore 6 Punkte

4. Borussia Mönchengladbach 3 Spiele 3:1 Tore 6 Punkte

5. SpVg Berghofen 4 Spiele 3:4 Tore 6 Punkte

6. FC Carl Zeiss Jana 4 Spiele 5:5 Tore 5 Punkte

7. VfL Wolfsburg II 3 Spiele 4:6 Tore 3 Punkte

8. DSC Arminia Bielefeld 4 Spiele 6:10 Tore 3 Punkte

9. 1. FFC Turbine Potsdam II 3 Spiele 2:7 Tore 1 Punkt

Foto: mm (Archiv)

Rede und Antwort
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr
„Es war die richtige Entscheidung“ - Holzmindener Mats Lüttmann ist beim I.SC Göttingen 05 angekommen
Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Freitag, 05. Februar 2021 14:55 Uhr

Boffzen/Paderborn (mm). Seit vielen Jahren läuft der mittlerweile 32-jährige Christopher Leßmann für den FC 08 Boffzen auf. In dieser Zeit hat er alle drei Aufstiege in Bezirk miterlebt. „Strulli“, unter diesem Spitznamen kennen ihn viele, blickt gemeinsam mit der Redaktion auf seine bisherige, aktive Zeit zurück und begründet, warum für ihn ein Wechsel, trotz seines Wohnortswechsels von Bosseborn nach Paderborn, nie zur Debatte stand.

"Strulli, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Fangen wir auch gleich mit der ersten Frage an. Wo hast du in der Jugend gespielt und auf welcher Position warst du zu Hause?"

"Ich habe durchgängig in der damaligen Spielgemeinschaft von Brenkhausen, Bosseborn, Ovenhausen und Lütmarsen gespielt. Ich war anfangs Feldspieler. Als unser Keeper nicht da war, habe ich ihn ein paar Mal im Tor vertreten. So wurde ich schließlich Torwart und war auf der Position auch gar nicht so schlecht. Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt –ich hatte Angebote, aber hatte nie Lust zu wechseln."

"Das ist ja interessant. Wie bist du dann zum Feldspieler geworden?"

"Ich wurde mit 18 Jahren in die erste Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hochgemeldet. Dort kam ich aber an dem damaligen Stammkeeper nicht vorbei. Ich stand daher zunächst im Tor der zweiten Mannschaft. Auf das Tor hatte ich dann keine Lust mehr und wollte ins Feld. In der Zweiten habe ich dann zunächst im rechten Mittelfeld gespielt, ehe ich schließlich in der Verteidigung gelandet bin."

"Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hat es dich dann nach Boffzen verschlagen. Wie ist der Kontakt nach Boffzen entstanden und warum hast du dich für den Wechsel in den anderen Landkreis entschieden?"

"Ich bin zu dem Zeitpunkt mit Rene Wenzel, Moritz Krüger und Marten Koschik zusammen zur Schule gegangen, sodass der Kontakt nach Boffzen schnell entstanden ist. Ich hatte dann mit Andrej Weibert ein sehr gutes Gespräch. Zudem wußte ich, dass Serhat Kara und Ramon Schreiner ebensfalls von Brenkhausen nach Boffzen wechseln werden und ich unabhängig vom FC 08 Boffzen eine Ausbildung in Boffzen anfangen werde. So hat sich der Kreis dann geschlossen. Insgesamt war das ein echt starkes Wechselfenster."

"Wie war deine erste Saison für Boffzen?"

"Zunächst war es für mich ungewohnt. Ich komme aus Bosseborn und bin dann in Dörfer gefahren, die ich nicht einmal vom Namen her kannte. Wir haben eine starke Saison gespielt und sind als Zweiter in die Relegation gegangen. Ich wußte dort gar nicht, was mich erwartet. Es war schon cool vor so vielen Zuschauern zu spielen. Wir haben mit 3:0 gegen Bisperode in Bisperode gewonnen und sind dann dank eines 2:1-Sieges gegen den TSV Kirchbrak in den Bezirk aufgestiegen."

"Unter Andrej Weibert habt ihr euch zu einer Fahrstulmannschaft zwischen der Kreis- und Bezirksliga entwickelt. Wie war die Zeit im Bezirk und warum seid ihr nach den Abstiegen als Mannschaft nie auseinandergebrochen?"

"Das war trotz der Abstiege eine schöne Zeit. Wir wußten in jeder Bezirksligasaison, dass wir mit vielen Mannschaften nicht groß spielerisch mithalten können und wir über den Kampf kommen mussten. Wir waren oft knapp dran und haben uns nie so richtig abschießen lassen. Nach dem Spiel hat man von den gegnerischen Spielern immer Lob bekommen. Wir haben uns auch nie untereinander fertiggemacht, sodass ein Auseinanderbrechen der Mannschaft auch keine Option war."

"Wie blickst du auf die Zeit unter Andrej Weibert zurück und wie würdest du ihn als Trainer beschreiben?"

"Andrej ist ein harter Trainer. Es war unfassbar, was er uns in der Vorbereitung abverlangt hat. Wir haben in der Vorbereitung fünfmal (!) die Woche trainiert. Er hat uns hochwertiges Training geboten und alle hatten Bock drauf. Er war darüber hinaus ein richtig guter Motivator. Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir dreimal in den Bezirk aufgestiegen sind. Er kann jeder Mannschaft helfen."

"Unter Andrej Weibert seid ihr auch traditionell ins Trainingslager nach Lastrup gefahren. Wie war dort der Ablauf? Hat diese Maßnahme euren Teamgeist gestärkt?"

"Durch die Trainingslager hat man die Spieler in der Mannschaft besser kennengelernt und es hat sich definitiv ein Teamgeist gebildet. Am ersten Tag waren wir laufen und haben anschließend trainiert. Der zweite Tag begann mit Aquajogging und endete mit einem Spiel. Am letzten Tag haben wir morgens trainiert und anschließend noch ein Spiel gehabt. Nach der Ära von Andrej haben wir aber auch noch ein weiteres Trainingslager gemacht, das wohl keiner von uns je vergessen wird."

"Erzähl uns doch gerne mehr darüber."

"Fabio Mancini hatte die Idee ein Trainingslager am Gardasee in Italien zu machen. Er hat alles perfekt organisiert. Wir sind mit 16 Personen in zwei Bullis nach Italien gefahren. Dort hatten wir zwei Trainingsspiele und eine glorreiche Moutainbiketour, wo wir unser Ziel mit Krämpfen erreicht haben (lacht)."

"An welchen deiner drei Aufstiege in den Bezirk denkst du am liebsten zurück?"

"An die Meistersaison. Wir sind richtig schlecht in die Saison gestartet und unser Trainer Frank Versen wurde nach einer Niederlage in Eschershausen auch früh entlassen. Marec Wenzel und Serhat Kara haben vorübergehend bis zur Winterpause übernommen, ehe Andrej Weibert zurückgekehrt ist. Wir haben nahezu kein Spiel verloren und am Ende auch mit dem Sieg des Kreispokals das Double geholt. Das war ein echt cooles Jahr."

"Gibt es ein Spiel in deiner Laufbahn, an welches du besonders gerne zurückblickst?"

"Die Derbys gegen Fürstenberg haben immer was. Ich kann mich noch erinnern, dass ich den Schiedsrichter in einem Derby beim Spielstand von 1:2 gefragt habe, wielang denn noch zu spielen sei und er gesagt hat "Eine Minute". Und dann fielen Tore wie am Fließband. Ich habe das 3:3 geköpft, ehe Raphael Föst für uns den 4:3-Siegtreffer erzielt hat."

"Du hast viele Jahre mit Marec Wenzel zusammengespielt, der trotz seines Umzugs nach Wuppertal vor der letzten Saison zu euch zurückgekehrt ist. Was macht ihn aus?"

"Zu Marec muss man eigentlich nicht viel sagen, da ihn die meisten sowieso kennen. Er ist einer der coolsten Typen, die ich kenne. Man kann vor ihm nur den Hut ziehen, dass er aus Wuppertal für die Spiele seines Heimatvereins anreist und dem Verein immer noch viel gibt. Er konnte immer höher spielen, aber ist nie gewechselt. Ich bin froh, dass er wieder da ist und hoffe, dass sein Körper das noch lange so mitmacht."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Es war definitiv mehr drin. Wir haben gut angefangen, aber hatten das Phänomen, dass wir mit einem kleinen Kader, wie z.B. gegen Holzminden, viel engagierter zur Sache gegangen sind, als wenn wir top besetzt waren. Wenn wir einen großen Kader am Spieltag haben, müssen einfach alle mehr Bock haben."

"In den letzten Jahren konntet ihr nicht mehr oben mitspielen. Wo ist der Unterschied zu damals?"

"Es gibt viele Unterschiede. Zum einen hatten Marec und Rene Wenzel sowie Moritz Krüger super Kontakte, um Spieler wie Ramon Schreiner, Serhat Kara und mich nach Boffzen zu lotsen. Zum anderen hatten wir wenig Studenten und Soldaten und konnten sehr viel trainieren. Ich wohne und arbeite beispielsweise mittlerweile in Paderborn und kann nur einmal in der Woche mit der Mannschaft trainieren. Zudem kommt aus dem Nachwuchs nichts nach. Aber ich sehe das nicht negativ. Boffzen hat viele talentierte Spieler herausgebracht. Ich denke, wenn du einen von diesen Spielern überzeugt bekommst, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass weitere nachkommen. Grundsätzlich ist der Verein wie eine Familie."

"In der heutigen Zeit fließt auch in den unteren Klassen Geld, bei euch nicht. Wie siehst du diese Entwicklung?"

"Ich muss sagen, dass ich die Entwicklung sehr bedenklich finde. Ich finde, jeder Spieler sollte bei seinem Verein mal die Jahreshauptversammlung besuchen und zuhören mit wie wenig Geld ein Verein auskommen muss. Hartmut Altmann hat da mal einen schönen Satz gesagt. "Wenn wir einem Spieler Geld geben, dann müssen wir den anderen 15 Spielern auch das gleiche Geld geben" und so sehe ich das auch. Dann besser gar keinem Geld geben!"

"Du hast gerade angesprochen, dass du mittlerweile in Paderborn wohnst. Gibt es Angebote aus dem Raum Paderborn und was hält dich letztlich in Boffzen?"

"Ich habe mich in Boffzen immer wohlgefühlt. Hier gibt es viele Menschen wie Hartmut Altmann, Melanie Klowat und Christian Mainka, denen der Verein am Herzen hängt. Wir haben ein super Umfeld. Ich habe von Arbeitskollegen Anfragen aus der Kreisliga Paderborn bekommen, aber ein Wechsel steht nicht zur Debatte. Ich fahre mit Serhat Kara, der auch in Paderborn wohnt, einmal die Woche zum Training und mache unter der Woche etwas für mich. Hier spreche ich mich mit ihm vorher ab."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Ich wünsche mir, dass alle gesund blieben und das gesellschaftliche Leben wieder zurückkommt. Ich möchte natürlich auch mal wieder nach Bochum ins Stadion."

Foto: mm

Jugend
Samstag, 31. Juli 2021 09:41 Uhr
Fußball-Bildungsreise für Fußballheld Kevin Walter
Dienstag, 27. Juli 2021 17:15 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Nach einem Jahr Pause durfte in der vergangenen Woche (22.07.21 bis zum 25.07.201) das sehr beliebte Soccercamp der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Stadtoldendorf auf dem Sportplatz in Stadtoldendorf stattfinden. Insgesamt 90 Kinder waren im Alter von 7 bis 14 Jahren mit großer Freude dabei - und es hätten auch mehr Kinder sein können. "Wir hatten die Personenzahl auf 90 Kinder festgesetzt und hatten eine Warteliste", berichtete Andrej Herzen, der die Leitung des Soccercamp inne hatte.

Geboten wurde den Kindern ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Training, bei dem das Passen, Dribbling oder aber auch das Schießen geschult werden sollte. Ein Hightlight war am Samstagmorgen eine Olympiade, bei der die Kinder an verschiedenen Stationen ihr Bestes geben sollten. Hierfür wurde sich unter anderem eine Fußballdartscheibe und ein Geschwindigkeitsmessanlage ausgeliehen.

"Wir möchten uns bei den Vereinen TSV Lenne, VfR Deensen und FC Stadtoldendorf für die Unterstützung mit den Toren und Trainingsmaterialien bedanken", sprach Herzen sein Dank aus. Besonderer Dank galt auch den 20 Mitarbeitern, wie den Trainern oder dem Orgateam. "Es war eine super Sache und auch das Wetter hat mitgespielt", so Herzen abschließend.

Fotos: mm

Sonntag, 25. Juli 2021 13:59 Uhr

Eschershausen (mm). Auch im Jahr 2021 gibt es in der Raabestadt Eschershausen einen Ferienpass, an dem sich die Fußballabteilung des MTSV Eschershausen mit einem Fußballnachmittag beteiligt. Die Ferienpassaktion findet am Freitag, den 13. August um 16.00 Uhr auf dem Eschershäuser Sportplatz statt. Hierzu sind Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 16 Jahren herzlichst eingeladen.

Die Attraktion für die schon etwas älteren Teilnehmer wird mit Sicherheit die Fußballdartscheibe sein. Aber auch an die jüngeren Teilnehmer wurde mit einer Hüpfburg gedacht. Weitere Spiele und Aktionen sind durch die Fußballabteilung geplant. Zum Abschluss der Ferienpassaktion ist ab 18 Uhr ein gemeinsames Grillen geplant.

Die Veranstaltung wird nach den zu dem Zeitpunkt gültigen Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt. Voranmeldungen nimmt Mike Lamprecht unter 0152/08864059 entgegen.

Foto: Sportnews Hildesheim

Freitag, 16. Juli 2021 19:13 Uhr

Northeim (r). Die U11 (Jahrgang 2010) des FC Eintracht Northeim hatte sich für die Wochen vor den Ferien vorgenommen, jeden Samstag ein Testspiel auszutragen. Somit wurden Mannschaften im Umkreis von 150 Kilometer um Northeim als Testspielgegener ausgesucht. Da ab nächster Saison auf dem 9er Feld gespielt wird, wusste man nicht richtig, wie die Kräfte auf dem größeren Feld reichen würde. Den Auftakt bildete die SV Alfeld, gegen die man sich mit 12:1 durchsetzen konnte.

Den ersten "härteren" Brocken bildete der RSV Göttingen, gegen die man sich nach einem 0:1-Rückstand doch noch mit 3:1 durchsetzen konnte. Das Wochenende darauf wurde der RSV Roßdorf mit 12:1 geschlagen. Als Vertreter aus dem Kreis Holzminden gab die E1 vom SV Holzminden 06 seine Visitenkarte ab. Die ersten paar Minuten wurde sich noch abgetastet, bis Northeim mit einem Distanzschuss das 1:0 erzielte. In der Folgezeit legte Northeim noch 15 Treffer nach. Aber wie so oft, schaffte Northeim es nicht, die Seite zuzumachen und Holzminden überlief die Hintermannschaft, um das Ehrentor zu erzielen. Dem SV06 merkte man nun an, dass die Kräfte langsam schwanden, unter anderem auch, da viele Spieler des Jahrgangs 2011 dabei waren.

Als vertrauten Gegner hatte man sich am darauf folgendem Samstag die BVG Wolfenbüttel eingeladen. Beide Vereine duellieren sich schon seit Jahren in der U15 (Landesliga) und in der U17 (Niedersachsenliga). Leider wurde das Spiel, das spielerisch mit Abstand schlechteste Spiel der Vorbereitung. Viele unnötige Ballverluste prägten das Northeimer Spiel. Trotzdem wurde nach einem schönen Pass aus der Tiefe das 1:0 erzielt. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, aber diesmal wurde höher gepresst und Wolfenbüttel zu Fehlern gezwungen. So setzte sich Northeim mit 3:0 durch.

An diesem Samstag, den 17.7 geht es um 11.00 Uhr gegen den SCW Weende. Das Spiel bildet dann auch den Abschluss der Saison. Bevor es nach den Ferien ins Trainingslager nach Goslar geht. Ambitionierte U11 /U12 Mannschaften werden für Testspiele weiter gesucht.

Foto: FC Eintracht Northeim

Samstag, 10. Juli 2021 13:06 Uhr

Rühle (r). Endlich wieder Jugendtraining in Rühle! Die E-Jugend der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle nimmt den Trainingsbetrieb wieder auf. Turhan Arikan hat die Mannschaft als Trainer übernommen und wird mit ihnen ab sofort in Rühle trainieren. Auch die Heimspiele werden hier austragen.

Darüber freut sich Rühles Vorsitzender Tobias Fischer, der persönlich beim Auftakttraining war. „Ich weiß gar nicht, wie lange schon keine Jugendmannschaft mehr in Rühle trainert hat. Solange ich in Rühle Vorstandsarbeit mache, haben alle Mannschaften unserer JSG immer nur in Bodenwerder und Kemnade gespielt. Deshalb freut es mich riesig, dass unter Turhan nun endlich wieder Kinder auf unserem Sportplatz trainieren!“

Die E-Jugend trainiert Dienstag und Donnerstag von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Interessierte Kinder und Eltern sind gern eingeladen, sich das Training anzuschauen. „Wir freuen uns immer über Verstärkung“, bestätigt Jugendtrainer Turhan Arikan.

Fotos: SV Frischauf Rühle, Collage: mm

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Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Freitag, 18. Juni 2021 12:04 Uhr
Acht Jahre nach Abmeldung: TSV Föhrste gründet Damenmannschaft neu
Dienstag, 15. Juni 2021 13:36 Uhr

Hameln/Emmerthal (red). Richtig gelesen: Am 4. Juli steigt erstmals seit Sommer 2019 eine AWesA-Veranstaltung! „Darauf freuen wir uns riesig“, unterstreicht Timo Schnorfeil vom Team AWesA. „Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Veranstaltungssommer 2020 komplett ausgefallen und wir hatten uns schon mehr oder weniger damit abgefunden, auch in diesem Sommer kein Event planen zu können. Aufgrund der rapide sinkenden Inzidenzen ist es uns nun aber relativ kurzfristig gelungen, noch etwas für unsere Leserinnen und Leser auf die Beine zu stellen – auch aus Dankbarkeit für die Treue, die uns während der Pandemie, als die Berichterstattung zwangsläufig runtergefahren wurde, entgegen gebracht wurde.“

So erwartet Euch am 4. Juli eine Premiere: Erstmals in der Geschichte von AWesA gibt es ein TABTON-Turnier. Das mag zunächst eigenartig klingen, immerhin ist der Begriff „TABTON“ alles andere als geläufig. TABTON ist der Name einer Multisportplatte, an der man nahezu jede Ballsportart spielen kann. Die Spielfläche ist gewölbt, sodass der Ball, mit dem gespielt wird, ein völlig neues Verhalten zeigt.

Beim ersten AWesA Sparkassen-TABTON-Masters wird Fußball gespielt – an der Multisportplatte, im Doppel, mit zwei Gewinnsätzen (je bis 11 Punkte). Tony Deck hat das neue Sportgerät bereits ausgiebig getestet und ist regelrecht begeistert: „Ich verbringe momentan fast jede freie Minute an TABTON. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, mit Freunden eine Runde zu spielen. Also haben wir uns gedacht: Warum nicht ein Turnier ausrichten?“ Gesagt, getan: Bis zu 32 Mannschaften können am TABTON-Masters teilnehmen.

Genaue Uhrzeit und Spielort werden noch bekannt gegeben. Anmelden könnt Ihr Euch mit einer Mail an info@awesa.de. Teilt uns lediglich Eure Namen mit. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Teilnehmer:in bzw. 10 Euro pro Team.

Dienstag, 08. Juni 2021 11:46 Uhr

Northeim (red). Die U10 und die U11 des FC Eintracht Northeim trainieren schon seitdem es wieder zugelassen ist. Ab dieser Woche dürfen auch wieder Testspiele durchgeführt werden. Das Trainergespann hat ein paar interessante Testspiele angesetzt, unter anderem gegen den KSV Hessen Kassel und den RSV 05 Göttingen.

Talentierte Spieler der Jahrgänge 2012-2009 haben die Möglichkeit beim FC Eintracht Northeim vorzuspielen. So findet am kommenden Samstag, den 12. Juni von 10.00-12.30 Uhr ein Sichtungstraining statt. Im Anschluss an das Training startet um 13.00 Uhr die aktuelle U11 (Jahrgänge 2011/2010) mit einem Testspiel gegen SV Alfeld. Ein weiterer Termin für ein Sichtungstraining ist am Samstag, den 19. Juni ebenfalls von 10.00-12.30 Uhr.

Interessierte Spieler und Eltern sind gerne gesehen und können sich beim Koordinator des Grundlagenbereiches Michael Hönl anmelden (015155394136 oder hoenl-michael@t-online.de). Abstand und Maskenpflicht besteht auf der Sportanlagen des FC Eintracht Northeim weiterhin. Die Nutzung von Umkleidekabinen und Duschen ist derzeit nicht möglich.

Foto: FC Eintracht Northeim

Montag, 07. Juni 2021 19:58 Uhr

Weenzen/Wallensen (r). Der Kreisligist WTW Wallensen freut sich auch, dass der Fußball langsam wieder Fahrt aufnimmt. Letztes Jahr spielte der WTW in der abgebrochenen Saison eine sehr gute Rolle und kämpfte durchgehend um die Tabellenspitze. Schon in den letzten beiden Jahren hat sich der WTW wenn nur punktuell verstärkt und setzte vorwiegend auf die eigene Jugend, da viele sehr gute Spieler ihre ersten Schritte im Herrenbereich machten. Diesen Weg will Trainer Torsten Fredrich zusammen mit Spartenleiter Dominik Heintz weitergehen, da auch in den nächsten Jahren noch mit einigen guten Spielern aus der eigenen Jugend zu rechnen ist.

Für die kommende Saison konnten Fredrich und Heintz jetzt einen altbekannten Neuzugang begrüßen. Künftig wird Timo Bauerschaper die Abwehr des WTW noch weiter verstärken und breiter aufstellen. Der 24jährige Abwehrallrounder machte bereits direkt nach der Jugend seine ersten Schritte in Wallensen im Herrenbereich, ehe es ihn danach nochmal Richtung Hildesheim zog. Zuletzt spielte er für die Zweitvertretung des SC Harsum in der 1. Kreisklasse, da er auch beruflich immer sehr gefordert war. „Wir freuen uns, Timo wieder in unseren Reihen zu haben. Viele aus unserem jetzigen Kader kennen Timo noch aus der Zeit in der Bezirksliga, wobei der Kontakt auch nie abgerissen ist. Mit seiner mittlerweile vorhandenen Erfahrung wird er unsere Defensive noch weiter verstärken. Er passt super ins Team und wurde schon sehr gut aufgenommen“, ist Heintz zufrieden.

„Die Entscheidung für Wallensen fühlt sich richtig gut an. Ich freue mich wahnsinnig, wieder zurück zu sein. Die Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen und ich kenne noch viele Spieler von früher, was für mich auch der ausschlaggebende Punkt war. Nach der langen Pause brenne ich jetzt richtig darauf, wieder anzugreifen und mit der Mannschaft oben in der Kreisliga mitzuspielen. Zunächst möchte ich mich aber weiter integrieren und auch verletzungsfrei bleiben“, so Bauerschaper.

Foto: Göke

Mittwoch, 02. Juni 2021 19:48 Uhr

Weenzen/Salzhemmendorf (r). Die JSG Saale-Ith sucht für diverse Mannschaften noch Trainer. "Besonders im F-Jugend-Bereich sind Trainer für die neue Saison sehr gefragt. Wir würden uns freuen, wenn sich fußballafine Interessenten finden. Einzige Voraussetzung ist der Spaß und die Leidenschaft für das Fußballtraining mit Kindern. Eine Lizenz ist nicht notwendig, der Verein unterstützt aber auf Wunsch beim Erlangen einer solchen Lizenz", erklärt Jessia Sommerey.

Interessenten können sich telefonisch bei Robin Groß unter 0173-6733435 melden!

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