Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Dienstag, 15. Januar 2019 07:01 Uhr
Fankurven-Cup 2019: Bildergalerie zu den K.O.-Spielen
Dienstag, 15. Januar 2019 07:00 Uhr

Lippoldsberg (mm). Auf Einladung des FC Weser fand am vergangenen Samstag der Weserbergland-Cup in Lippoldsberg statt. Mit der A-Jugendmannschaft des SV06 Holzminden war auch eine Mannschaft aus dem Kreis Holzminden dabei. Nach den vierten Plätzen beim Bergbräu-Cup in Uslar und dem Neujahrsturnier des MTSV Eschershausen, durfte sich der Bezirksligist über den dritten Turnierplatz freuen.

In der Gruppe A stand die Mannschaft von Michael Schmidt dem TSV Hümme, dem FC Weser II, dem VfB Uslar und der SG Rehbachtal II gegenüber. Im ersten Gruppenspiel gab es zunächst eine kalte Dusche. Mit 1:5 unterlag die Holzmindener Jugendmannschaft der SG Rehbachtal II. Doch dann kam der SV besser ins Turnier und besiegte den TSV Hümme mit 4:0. In einer engen Partie setzte sich Holzminden mit 4:3 gegen den FC Weser II durch, ehe der Halbfinaleinzug mit einem deutlichen 5:1-Erfolg gegen den VfB Uslar realisiert wurde.

Tabelle

1. SG Rehbachtal II 20:4 Tore 12 Punkte

2. SV06 Holzminden A-Jugend 14:9 Tore 9 Punkte

3. FC Weser II 13:9 Tore 6 Punkte

4. VfB Uslar 3:11 Tore 1 Punkt

5. TSV Hümme 2:19 Tore 1 Punkt

Gegen den späteren Turniersieger, den TuSpo Weser Gimte folgte eine 2:5-Halbfinalniederlage. Dafür gelang den Nullsechsern gegen die SG Rehbachtal II die Revanche. Mit einem 3:2-Sieg sicherte sich die A-Jugendmannschaft den dritten Turnierplatz.

Foto: mm

 

 

Dienstag, 15. Januar 2019 06:57 Uhr

Holzminden/Wallensen (red). Damit hatten die Altherren-Kicker vom WTW Wallensen nicht gerechnet. Gleich bei der ersten Teilnahme an einem reinen Altherren-Turnier konnte der Platz an der Sonne durch die WTW Oldies erreicht werden. Im Finale setzte sich der WTW mit 2:1 gegen die gastgebende SG Burgberg durch.

Der Start in das Turnier glückte in der Gruppenphase gegen Phönix Höxter, als man den Ball gut laufen ließ und die Weserstädter mit 3:0 in die Schranken wies. Doch im zweiten Spiel lief es zunächst gegen den TUS Wettbergen II nicht so gut, wo man auch in Rückstand geriet. Doch zwei blitzsauber rausgespielte Tore knackten die Kicker aus der Region Hannover und mit 2:1 verteidigte man die Tabellenführung bis zum Ende der Gruppenphase, wo noch ein 7:3 gegen Ausrichter SG Burgberg II und ein 3:1 gegen den FC Bollert folgte. Hinter den Wallensern zog die SG Burgberg II mit neun Punkten ebenfalls verdient in das Halbfinale ein.

Tabelle

1. WTW Wallensen 15:5 Tore 12 Punkte

2. SG Burgberg II 11:7 Tore 9 Punkte

3. Phönix Höxter 2:7 Tore 4 Punkte

4. TUS Wettbergen II 4:9 Tore 3 Punkte

5. FC Bollert 3:7 Tore 1 Punkt

In der anderen Gruppe verpasste mit dem TSV Bisperode ein weiteres Ostkreis-Team mit sechs Punkten trotz guter Leistung nur knapp den Einzug ins Halbfinale und musste lediglich der SG Burgberg I und dem TUS Wettbergen I den Vortritt lassen. Die Bisperoder ließen aber noch die SpVgg Brakel und den FC Stahle 30 hinter sich.

Gruppe 1

1. SG Burgberg I 7:5 Tore 8 Punkte

2. TuS Wettbergen 9:4 Tore 7 Punkte

3. TSV Bisperode 6:8 Tore 6 Punkte

4. FC Stahle 30 4:8 Tore 4 Punkte

5. SpVg Brakel 20 7:8 Tore 3 Punkte

In den Halbfinalspielen kam es zunächst zum Aufeinandertreffen der beiden Ausrichterteams, wo die ältere Vertretung der SG Burgberg den etwas jüngeren Kickern mit schnellen Toren den Zahn zog und durch ein 5:2 verdient ins Finale einzog. Im zweiten Halbfinalspiel ging der WTW zunächst mit 2:0 in Führung und sah nach 3:1-Führung schon wie der sichere Finalist aus. Doch kurz vor Spielende konnte Wettbergen dann doch noch ausgleichen, weshalb es zum Showdown beim Neunmeter-Schießen kam. Die ersten vier Schützen jeder Mannschaft konnten hier schließlich zunächst verwandeln. Dann krallte sich WTW-Keeper Carsten Gülke jedoch den fünften Schuss der Wettberger und verwandelte direkt im Anschluss seinen Versuch zum umjubelten Finaleinzug der Wallenser.

Im Spiel um Platz 3 setzte sich die SG Burgberg I mit 1:0 gegen den TuS Wettbergen durch. Angeführt von Spielertrainer Jürgen Tripke und Yann Le Guillard wirbelten die WTW Oldies dann auch im Finale, als man schnell mit zwei Toren gegen Burgberg in Führung ging. Im Anschluss ließ die sehr gute Offensive aber noch einige Chancen liegen, weshalb es am Ende noch einmal knapp wurde. Mit einer der wenigen Chancen konnte Burgberg auf 1:2 verkürzen, doch für eine Überraschung reichte es bei der Spielgemeinschaft der Kicker aus Bevern, Golmbach und Lütgenade-Warbsen nicht mehr. „Ich denke, wir haben einen verdienten Sieger gesehen“, erklärte dann auch Turnierorganisator Sven Häder bei der Siegerehrung, als er Kapitän Carsten Gülke den Gutschein für zwei Bierfässer als Gewinn überreichte.

Bei der anschließenden Player’s Night diskutierten die Kicker der verschiedenen Mannschaften dann noch einmal die Spiele bei mehreren Kaltgetränken durch, wo bei guter Stimmung der Abend mit viel Spaß endete. „Wir bedanken uns bei der SG Burgberg für die Einladung und den gelungenen Abend noch mal ausdrücklich, das hat richtig Spaß gemacht heute“, waren auch die WTW-Sprecher mehr als zufrieden mit dem Turnierverlauf.

Foto: Göke

 

Montag, 14. Januar 2019 06:59 Uhr

Holzminden (mm). Der Fankurven-Cup 2019 ist Geschichte. Der FC Stadtoldendorf konnte sich im Finale gegen die A-Jugend der JSG Forstbachtal durchsetzen. Wir haben den Tag mit unserem Nachbericht (hier) schon ein wenig aufgearbeitet und präsentieren Euch nun die Bildergalerie zur Vorrunde.

Fotos: mm,sl

Montag, 14. Januar 2019 06:58 Uhr

Hehlen (r). Intern wurde es schon auf der Weihnachtsfeier verkündet: Marco Jung und Sascha Maaß heißen auch in der Saison 2019/ 2020 die verantwortlichen Akteure bei der ersten Herrenmannschaft des V.f.R. Hehlen. Vorstand und Übungsleiter waren sich – auch im Hinblick auf die erfolgreiche Hinserie - schnell einig und auch bei der Mannschaft ist die Entscheidung mit Applaus aufgenommen werden.

Komplettiert wird das Hehlener „Dreigestirn“ durch Betreuer Salih Paparaci. Sascha Maaß wird natürlich auch weiterhin als Spieler zur Verfügung stehen und insbesondere die Nachwuchsspieler integrieren wollen.

Foto: VfR Hehlen

 

Montag, 14. Januar 2019 06:56 Uhr

Salzhemmendorf (mm). Die nächsten Punkte für die Dewezet-Supercup Wertung fuhr der TSV Kirchbrak am gestrigen Sonntagnachmittag beim Volksbank-im-Wesertal-Cup ein. Als Gruppenzweiter hatte sich die Mannschaft von Stefan Brandt und Richard Krämer für die Zwischenrunde qualifiziert, die sie als siebtplatzierte Mannschaft beendet haben.

In der Zwischengruppe traf der TSV Kirchbrak auf die SSG Halvestorf, den FC Springe und den TSV Bisperode. Im ersten Gruppenspiel unterlagen die Kirchbraker dem TSV Bisperode deutlich mit 1:8. Von der SSG Halvestorf trennte sich der TSV mit 1:1-Unentschieden, ehe sie gegen den FC Springe mit 1:3 verloren haben.

Tabelle

1. TSV Bisperode 17:2 Tore 9 Punkte

2. SSG Halvestorf 4:8 Tore 4 Punkte 

3. FC Springe 3:5 Tore 3 Punkte 

4. TSV Kirchbrak 3:12 Tore 1 Punkt

Zum Spiel um Platz 7 traf der SV Bavenstedt II nicht an, sodass der TSV Kirchbrak Siebter wurde.

Foto: mm

Sonntag, 13. Januar 2019 19:57 Uhr

Holzminden (mm). Drei Endspiele, drei Turniersiege – der FC Stadtoldendorf war auch am heutigen Sonntagnachmittag bei der zweiten Auflage des Fankurven-Cups das Maß aller Dinge. Im Finale konnte die starke Forstbachtaler A-Jugendmannschaft das Spiel lange offenhalten, doch dann machte der FC die Titelverteidigung perfekt.

„Wir vom Organisationsteam sind mit dem Turnier sehr zufrieden. Wir hatten eine volle Billerbeckhalle und möchten uns ganz herzlich bei allen Mannschaften und Zuschauern für diesen Nachmittag bedanken“, freute sich Redaktionsleiter Michael Müller, der das Turnier gemeinsam mit Sven Häder, Michael Kempf und Manfred Almstedt leitete, über die gute Resonanz. "Zudem ging es sehr fair zu. Besten Dank auch an die Schiedsrichter Jan Goroncy, Timm Goldschmidt und Marian Kempf, die ihre Sache sehr gut gemacht haben", so Müller weiter.

Die Gruppe A bestand mit der SG GoLüWa, dem TSV Holenberg und der A-Juniorenmannschaft der JSG Forstbachtal aus drei Teams aus dem Forstbachtal. Das erste Turniertor erzielte Deensens Mohamed Mosawi im Eröffnungsspiel gegen den VfR Hehlen. In dieser Begegnung fiel durch Andre Ahrens auch gleich das erste Torwarttor.

Zum ersten Derby kam es zwischen dem TSV Holenberg und der JSG Forstbachtal A-Jugend. Die Mannschaft von Daniel Schmidtmann lag bereits mit 2:0 in Führung, ehe der TSV Holenberg den Spielverlauf auf den Kopf stellen und mit 3:2 siegen konnte.

Die SG GoLüWa setzte sich gegen die JSG Forstbachtal A-Jugend ebenfalls knapp mit 2:1 durch. Der TSV Holenberg besiegte die SG GoLüWa und landete mit einer makellosen Bilanz ohne Punktverlust auf Rang 1. Die SG GoLüWa wurde mit neun Punkten Zweiter. Die JSG Forstbachtal A-Jugend und der VfR Deensen lösten ebenfalls das Ticket für das Viertelfinale. Für den VfR Hehlen war ohne Punkte nach der Vorrunde Schluss.

Gruppe A

  1. TSV Holenberg 10:2 Tore 12 Punkte
  2. SG GoLüWa 7:5 Tore 9 Punkte
  3. JSG Forstbachtal 8:5 Tore 6 Punkte
  4. VfR Deensen 2:7 Tore 3 Punkte
  5. VfR Hehlen 3:11 0 Punkte

Auch in der Gruppe B war ein Forstbachtaler mit dabei. Tristan Schmidt feierte nach Stationen bei Hannover 96 und dem Calenberger Land sein Comeback im Trikot der A-Juniorenmannschaft der JSG Hameln-Land. Sie trafen in der Gruppenphase auf den Titelverteidiger FC Stadtoldendorf, den MTV Bevern, den SV06 Holzminden und den VfL Dielmissen.

Der Titelverteidiger trat selbstbewußt auf und konnte seine vier Gruppenspiele mit lediglich zwei Gegentreffern erfolgreich bestreiten. Gegen die JSG Hameln-Land war der 2:1-Sieg das knappste Ergebnis. Die Mannschaft von Steffen Niemeyer zog als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Der VfL Dielmissen und der MTV Bevern folgten auf den Rängen drei und vier. Der SV06 Holzminden, welcher mit der zweiten Mannschaft angetreten ist, schied als Gruppenletzter aus.

Gruppe B

  1. FC Stadtoldendorf 17:2 Tore 12 Punkte
  2. JSG Hameln-Land 11:5 Tore 9 Punkte
  3. VfL Dielmissen 6:5 Tore 6 Punkte
  4. MTV Bevern 4:6 Tore 3 Punkte
  5. SV06 Holzminden 0:20 Tore 0 Punkte

Somit standen sich im ersten Viertelfinale der FC Stadtoldendorf und der VfR Deensen gegenüber. Dieses Duell entschied der FC Stadtoldendorf dank Toren von David Bisset, Niklas Dorf (2), Fuat Kazan, und Vitali Scheremet mit 5:0 für sich.

Das spektakulärste Spiel des Tages fand schließlich zwischen den A-Juniorenmannschaft der JSG Forstbachtal und der JSG Hameln-Land statt. Mit einem sehenswerten Treffer schoss Leon Fechner Forstbachtal mit 1:0 in Führung. Selbiger Akteur legte wenig später das 2:0 nach. Tristan Schmidt, der selbst aus der Jugend der JSG Forstbachtal stammt, verkürzte auf 2:1. Und es ging Schlag auf Schlag weiter. Marvin Wessel stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Es folgte das Comeback der Hamelner. Jonas Kraus verkürzte auf 3:2, ehe Keeper Enis-Kaan Bolat von der Mittellinie einfach mal draufhielt und zum 3:3-Ausgleich einnetzte. Kurz vor Schluss traf Leon Wessel zum alles entscheidenden 4:3-Endstand. Somit zogen die Forstbachtaler ins Halbfinale ein.

Im dritten Viertelfinale trafen die SG GoLüWa und der VfL Dielmissen aufeinander. Durch ein Eigentor von Lukas Lage ging die SG mit 1:0 in Führung. Kevin Bisset und Alexander Schlundt bauten die Führung auf 3:0 aus. Kurz vor Schluss fiel durch ein Eigentor von Konrad Janik der Anschlusstreffer, der zugleich den Endstand von 3:1 bedeutete. 

Für eine weitere Überraschung sorgte der MTV Bevern, welcher in der Gruppenphase mit drei Punkten weitergekommen ist, gegen den TSV Holenberg. Holenberg überstand die Vorrunde ohne Punktverlust und musste im Viertelfinale eine bittere 0:4-Niederlage hinnehmen. Sergej Mezker und Fabian Verwohlt stellte das Ergebnis auf 2:0, ehe Kai Engelmann mit einem Doppelpack den Halbfinaleinzug perfekt gemacht hat.

Zum Bruderduell Bisset kam es im ersten Halbfinale. Der FC Stadtoldendorf traf auf die SG GoLüWa. Niklas Dorf brachte den FC Stadtoldendorf in Führung. Gegen seinen Ex-Verein netzte schließlich Kevin Bisset zum 1:1 ein. Das entscheidende Tor zum 2:1 für Stadtoldendorf erzielte Achmed El-Wayss.

Ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten fand im zweiten Halbfinale zwischen der A-Jugendmannschaft der JSG Forstbachtal und dem MTV Bevern statt. Keine Mannschaft konnte in der regulären Spielzeit einen Treffer erzielen, sodass die Entscheidung im Neunmeterschießen gefunden werden musste. Zum gefeierten Helden wurde JSG-Keeper Julian Reimers, der zwei Neunmeter entschärfen konnte. Das Tor zum 1:0-Endstand erzielte Alexander Herdt.

Im Spiel um Platz 3 standen sich somit der MTV Bevern und die SG GoLüWa gegenüber. Sergej Mezker traf zur Beveraner Führung. Diesen Spielstand glich Kevin Bisset aus, der wenig später für 2 Minuten das Tor der SG sauber hielt, da Evrim Balik außerhalb des Strafraums den Ball mit Hand abgewehrt hat. Wenige Sekunden vor Schluss netzte Erkan Yasar zum 2:1 ein. Somit wurde die SG GoLüWa Dritter und der MTV Bevern landete auf dem vierten Platz.

Ein spannendes und lange Zeit ausgeglichenes Finale schloss sich zwischen der A-Jugend der JSG Frostbachtal und dem FC Stadtoldendorf an. Stadtoldendorf überstand eine Zwei-Minuten-Strafe ohne Gegentor und konnte zum Schluss zu guten Gelegenheiten kommen. Mit einem Schuss ins lange Eck überlistete Achmed El-Wayss Keeper Reimers. Nach einem Doppelpass mit Fuat Kazan netzte Muzaffer Dogan zum 2:0 ein und sorgte mit diesem Tor für die Vorentscheidung, auch wenn Leon Fechner wenige Sekunden vor Schluss noch auf 2:1 verkürzen konnte.

Foto: mm

Sonntag, 13. Januar 2019 08:38 Uhr

Barsinghausen (mm). Eine herausragende Leistung riefen die Holzmindener Philip Stein und Leonard Krasniqi am gestrigen Samstag beim 1. NFV-e-Soccer-Cup, der Niedersachsenmeisterschaft in FIFA 19, in Barsinghausen ab. Im Sporthotel Fuchsbachtal konnten sich die Kreisstädter für das Viertelfinale qualifizieren, in welchem sie ihre einzige Niederlage des Turniers einstecken mussten. In einer weiteren Gruppenphase sicherten sich die Holzmindener den fünften Rang, der mit drei Bällen von Derbystar und zwei Mini-Toren von Sport Schäpe Gerätebau im Wert von 920 Euro prämiert wurde. 

Auch der FC Stadtoldendorf war mit Halil und Gihad El-Wayss vertreten. In der Gruppe 1 trafen sie auf den Türksport Wunstorf, den SSV Kästorf (JSG Gifhorn-Nord) und den FC Hansa Schwanewede. Im ersten Gruppenspiel trennten sich die Homburgstädter mit einem 2:2-Unentschieden vom Türksport Wunstorf. Gegen den SSV Kästorf (JSG Gifhorn-Nord) ließen die Stadtoldendorfer einen 5:1-Sieg folgen, ehe sie mit 0:6 gegen den FC Hansa Schwanewede unter die Räder kamen. Die vier erspielten Punkt reichten jedoch zum Weiterkommen aus.

Tabelle

1. Türksport Wunstorf +4 7 Punkte

2. FC Stadtoldendorf -2 4 Punkte

3. FC Hansa Schwanewede +2 3 Punkte

4. SSV Kästorf (JSG Gifhorn-Nord) -4 3 Punkte

Holzmindens Philip Stein und Fabian Krasniqi fanden sich in der Gruppe 12 mit dem TSV Meine, dem TuS Reppenstedt und dem SV Ems Jemgum wieder. Bereits in den ersten Duellen, deuteten sie an, dass sie ein eingespieltes Fifa-Team sind. Mit 5:2 wurde der SV Ems Jemgum und mit 6:0 der TSV Meine besiegt. Vom TuS Reppenstedt trennten sie sich mit einem 1:1-Unentschieden. Mit diesen Ergebnissen zog der SV06 Holzminden in die Hauptrunde ein.

Tabelle

1. SV06 Holzminden +9 7 Punkte

2. SV Ems Jemgum +7 6 Punkte

3. TuS Reppenstedt -2 4 Punkte

4. TSV Meine -14 0 Punkte

In der Hauptrunde war für Halil und Gihad El-Wayss Endstadion. Die Stadtoldendorfer unterlagen mit 0:3 dem SV Eintracht Afferde aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont. Das Holzmindener Duo konnte hingegen den MTV Riede mit 3:0 besiegen. Im Achtelfinale wurde der SV DJK Tinnen mit 4:1 geschlagen. Im Viertelfinale kassierte Holzminden gegen den FC Hagen/Uthlede seine einzige Niederlage (1:2).

Die Mannschaften, welche in den Viertelfinalspielen verloren haben, spielten in einer Gruppenphase noch die Plätze 5 - 8 aus. Dank den Siegen gegen den STK Eilvese (3:0), den TSV Etelsen (3:2) und den TuS Weener 2:0) konnten sich die Holzmindener den fünften Rang sichern.

Fotos: SV06 Holzminden/FC Stadtoldendorf

Samstag, 12. Januar 2019 20:31 Uhr

Salzhemmendorf (mm). Nach dem siebten Rang beim Sparkassen-Cup in Afferde, wird der TSV Kirchbrak auch beim Volksbank-im-Wesertal-Cup in Salzhemmendorf Punkte für die Dewezet-Supercup Wertung einfahren. Als Tabellenzweiter löste die Mannschaft von Stefan Brandt und Richard Krämer das Ticket für die Zwischenrunde.

Gegen den Bezirksligisten SV Lachem unterlagen die Kirchbraker mit 0:2. Gegen die SG Hameln 74 und die A-Jugend des BW Salzhemmendorf ließ der TSV keine Gegentreffer zu und landete dank dieser Siege (2:0 gegen SG Hameln 74 und 5:0 gegen die A-Jugend des BW Salzhemmendorf) auf dem zweiten Gruppenrang.

Tabelle

1. SV Lachem 12:3 Tore 9 Punkte

2. TSV Kirchbrak 7:2 Tore 6 Punkte

3. SG Hameln 74 3:6 Tore 3 Punkte

4. BW Salzhemmendorf A-Jugend 1:12 Tore 0 Punkte

Am morgigen Sonntag geht's für den TSV Kirchbrak weiter. In der Zwischengruppe treffen sie auf den FC Springe, die SSG Halvestorf und den TSV Bisperode.

12:30 TSV Kirchbrak – TSV Bisperode

13:30 TSV Kirchbrak –  SSG Halvestorf

14:30 FC Springe – TSV Kirchbrak

Foto: mm

 

Frauen
Mittwoch, 09. Januar 2019 06:49 Uhr
Boffzens Damen nahmen am Hallenturnier des TSV Gladebeck teil
Donnerstag, 20. Dezember 2018 06:38 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). Nur noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest. Viele Kinder und Jugendliche können die Zeit bis zur Bescherung gar nicht abwarten, Natasha Kowalski hat ihr erstes großes Geschenk bereits sicher. Vom 12. bis zum 20. Januar 2019 wird die Stürmerin des VfL Wolfsburg zum Wintertrainingslager der deutschen U17-Juniorinnen Nationalmannschaft nach Salou (Spanien) reisen.

„Wir waren sehr überrascht. Das ist eine super Weihnachtsüberraschung“, freute Natashas Mutter Birgit Kowalski für ihre Tochter, die nach nur einem Länderspiel für die U16-Juniorinnen, nun eine Altersklasse höher ihr Können unter Beweis stellen darf. DFB-Trainerin Ulrike Ballweg nominiert Kowalski in den Kader, der aus 25 Spielerinnen besteht.

Auf spanischem Boden soll jedoch nicht nur trainiert werden. Mit Frankreich und England warten zwei große Fußballnationen auf das DFB-Team. Am 16. Januar geht‘s zunächst gegen Frankreich, ehe drei Tage später gegen das englische Team gespielt wird. Beide Begegnungen finden im Futbol Salou Complex statt.

Foto: mm

Donnerstag, 06. Dezember 2018 09:01 Uhr

Dielmissen (mm). Es ist schon ein paar Jahre her, als der VfL Dielmissen eine Damenmannschaft ins Rennen geschickt hat. Dies soll sich schon bald wieder ändern. Seit einigen Wochen und Monaten arbeiten ehemalige Spielerinnen daran, dass wieder eine Mannschaft gebildet werden kann. Diese soll bis zum Sommer zunächst nur trainieren und zur neuen Saison wieder für den Spielbetrieb gemeldet werden.

Mit dem Slogan "Wir suchen dich" lädt der VfL Dielmissen alle Interessierten ab 16 Jahren herzlichst zu einem Informationsabend ein. Dieser soll am Mittwoch, den 30.01.2019 um 19 Uhr im Dielmisser Sportheim (Am Schlagbaum 9) stattfinden. Hierbei wird der Trainer und die Spielerinnen, die bereits zugesagt haben, vorgestellt werden. Sie soll zugleich als ein erstes Kennenlernen der Mannschaft dienen. Spielerinnen, die an der Informationsveranstaltung nicht teilnehmen können, können sich gern über die neue Facebookseite (hier) melden. 

Mit dem Training soll im Frühjahr mittwochs um 19 Uhr auf dem Dielmisser Sportplatz gestartet werden.

Das Plakat:

Foto: VfL Dielmissen

 

Dienstag, 20. November 2018 06:58 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traten die FC Boffzen Damen zum letzten Spiel vor der Winterpause gegen den SSV Würgassen an. Im ersten Durchgang überrollte man den Gast zunächst und erspielte sich eine komfortable 7:0 – Halbzeitführung. In der zweiten Hälfte ließ man es etwas ruhiger angehen und siegte am Ende souverän mit 11:1. Durch den ungefährdeten Erfolg überwintert des FC auf dem zweiten Tabellenplatz.

Boffzen startete direkt nach Spielbeginn mit einem Offensivfeuerwerk, welches in der fünften Spielminute gleich mit der Führung belohnt wurde. Ein Abschlag von Vivian Fogheri übersprang mehrere Spielerinnen, ehe er bei Stefanie Vogt landete. Vogt vollendete überlegt zum 1:0. Drei Minuten später fing Nina Gill einen missglückten Abstoß der Gäste ab und spielte quer auf Stefanie Vogt, welche zum 2:0 vollstreckte.

In der zehnten Spielminute fiel das nächste Tor. Diesmal war es Nina Gill, die von Stefanie Vogt den Ball in den Lauf gespielt bekam und zum 3:0 traf. Der Gast aus Würgassen schien völlig von der Rolle zu sein und fand überhaupt nicht ins Spiel. So dauerte es erneut nur weitere drei Minuten, ehe das 4:0 fiel. Kea Wirth setzte einen Eckball im zweiten Versuch unhaltbar ins gegnerische Tor. Boffzen ließ in der Folgezeit den Ball und den Gegner laufen und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Nina Gill legte in der 23. Minute quer in den Rückraum zu Jennifer Strieder, die per herrlichem Drehschuss zum 5:0 traf.

Vivian Fogheri im Boffzer Tor musste in der 25. Minute das erste Mal eingreifen und einen Ball in höchster Not klären. Danach war wieder Boffzen am Zug. In der 28. Minute spielte Stefanie Vogt auf Laura Neils, die vom Mittelkreis aus einen Alleingang startete. Diesen krönte sie mit dem 6:0. In der 30. Minute wurde Nina Gill von Marie Ahlf lang geschickt, setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und traf zum 7:0. Weitere Möglichkeiten wurden vor der Pause noch ausgelassen, sodass es mit einem auch in der Höhe verdienten 7:0 in die Halbzeit ging.

Nach der Halbzeitpause ließ Boffzen es nun erstmal ruhiger angehen. Würgassen kam dadurch nun etwas mehr ins Spiel. Die guten Torchancen hatte aber weiter das Heimteam auf Boffzen, ließ diese jedoch vorerst aus. So war es in der 67. Minute der einzig nennenswerte Torschuss der Gäste aus Würgassen aufs Tor, welcher zum Ehrentreffer führte. Ein Weitschuss fand seinen Weg zum 7:1 ins Boffzer Gehäuse.

Vom Gegentor wieder etwas wachgerüttelt schaltete Boffzen nun wieder einen Gang hoch. In der 70. Minute zahlte sich dieses dann gleich aus. Ein Freistoß von Nina Gill landete bei Lara Fredriksdotter, die überlegt zum 8:1 abschloss. Zwei Minuten später fand ein langer Diagonalball von Nina Gill Laura Neils im Fünfmeterraum, die zum 9:1 traf. Für das 10:1 fühlte sich ebenfalls Laura Neils verantwortlich, die ihre Gegenspielerinnen durch ihre Antrittsschnelligkeit einfach stehen ließ und in der 74. Minute ihren dritten Treffer der Partie erzielte.

In der 80. Minute musste Jennifer Strieder, die nach der Halbzeitpause zwischen die Boffzer Pfosten rückte, in höchster Not eingreifen und verhinderte ein weiteres Gegentor. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann Vivian Fogheri, die in der 88. Minute das 11:1 erzielte.

Durch den Sieg und die zeitgleiche Niederlage des FC Peckelsheim-Eissen-Löwen rückte der FC Boffzen in der Tabelle auf den zweiten Platz vor und überwintert somit als erster Verfolger des Tabellenführers FC Germete-Wormeln.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Daniela Rennebaum, Rhea Mönnekes, Lema Ansari, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Jennifer Strieder, Laura Neils, Lara Fredriksdotter, Stefanie Vogt, Marie Ahlf, Sarah Steinsiek & Tamara Hartmann.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 12. November 2018 06:57 Uhr

Eissen/Boffzen (r). Am Sonntag traf der Tabellenzweite FC Peckelsheim - Eissen - Löwen auf den Tabellendritten FC Boffzen auf dem Eissener Hartplatz. Nach einem frühen Rückstand drehte der Gast aus Boffzen die Partie zur Halbzeit und führte 2:1. Kurz nach Wiederbeginn glich der FC P-E-L aus, doch Boffzen konnte erneut in Führung gehen und brachte am Ende den 3:2 - Erfolg über die Zeit.

Nach 30 Sekunden hatte Boffzen die erste Offensivaktion durch Nina Gill, welche das Peckelsheimer Gehäuse doch deutlich verfehlte. In der fünften Minute ging der FC P-E-L dann in Führung. Ein langer Ball sprang mehrfach unglücklich durch die Boffzer Defensive, ehe Peckelsheims Kapitänin den Ball unter die Latte setzte. Boffzen musste sich nun erstmal auf dem ungewohnten Hartplatz sammeln und ins Spiel finden.

Es dauerte eine Viertelstunde ehe sich der FC durch einen Weitschuss von Laura Neils in der Partie zurückmeldete. Stefanie Vogt nutzte in der 19. Minute einen Abspielfehler in der Peckelsheimer Hintermannschaft aus und prüfte die gegnerische Torfrau, welche zur Ecke klärte. Die nachfolgende Ecke führte dann zum Boffzer Ausgleich. Nina Gill brachte den Ball in die Mitte zu Lema Ansari, die relativ unbedrängt zum 1:1 – Ausgleich in der 20. Minute traf.

Fünf Minuten später hatte Boffzen die Partie dann gedreht. Laura Neils erlief einen Rückpass, setzte sich im Eins gegen Eins durch und traf zur 2:1 – Führung. Durch frühes Stören und Anlaufen des Gegners konnten die Boffzer Spielerinnen die Offensivaktionen von Peckelsheim nun deutlich besser unterbinden. Nach einem Durcheinander kam der FC P-E-L dann doch noch zur Ausgleichschance, doch Vivian Fogheri im FC-Gehäuse war zur Stelle. Stefanie Vogt hatte die letzte Chance vor dem Pausenpfiff, welche nicht genutzt werden konnte.

In der 50. Minute konnte der FC P-E-L zum 2:2 ausgleichen. Peckelsheims Stürmerin lief nach einem langen Ball durch und traf ins Dreieck. Boffzen ließ sich vom Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und spielte konzentriert weiter. In der 58. Minute hatte Stefanie Vogt die erneute Führung auf dem Fuß, doch Peckelsheims Torhüterin parierte stark.

In der 65. Minute nutzte Nina Gill einen Abspielfehler um frei aufs Peckelsheimer Tor zulaufen. Sie legte quer auf Stefanie Vogt, die per Heber die 3:2 – Führung erzielte. Peckelsheim warf nun alles nach vorne um den erneuten Ausgleich zu erzielen. Doch durch konsequente und aufmerksame Abwehrarbeit des gesamten Boffzer Teams blieben Abschlüsse aufs Tor Mangelware. Bis zum Schlusspfiff wurden intensive Zweikämpfe geführt und um jeden Ball wurde gekämpft. Am Ende revanchierte sich der FC Boffzen für die Hinspielniederlage und nimmt auch verdient die drei Punkte mit nach Hause.

Durch den 3:2 - Erfolg im direkten Duell verkürzt man den Rückstand auf den FC Peckelsheim - Eissen - Löwen auf einen Punkt.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Daniela Rennebaum, Rhea Mönnekes, Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Jennifer Strieder, Lema Ansari, Laura Neils, Stefanie Vogt, Sina Gröbing & Jana Bilstein.

Am kommenden Sonntag findet dann die letzte Partie vor der Winterpause statt. Um 13 Uhr ist der SSV Würgassen zu Gast im Boffzer Sollingstadion.

Foto: mm

Dienstag, 06. November 2018 06:57 Uhr
Steinheim/Boffzen (red). Am vergangenen Sonntagmorgen kam es zum Duell des Tabellendritten SV Steinheim und dem Tabellenvierten FC 08 Boffzen. Der FC ging schnell mit 1:0 in Führung und erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0. Mitte der zweiten Hälfte musste man den Anschlusstreffer hinnehmen, ehe kurz vor Schluss das 3:1 fiel und somit die drei Punkte auch verdient mit nach Boffzen genommen werden konnten.

Bereits in der vierten Spielminute ging das Team aus Boffzen durch ein schön herausgespieltes Tor mit 0:1 in Führung. Kea Wirth setzte Stefanie Vogt in Szene, die vor dem Tor eiskalt blieb und der gegnerischen Torfrau mit ihrem Abschluss keine Chance ließ. Boffzen verpasste es die Unordnung in der Steinheimer Defensive, die die ersten knapp zehn Minuten herrschte, weiter auszunutzen. Nach anfänglicher Druckphase Boffzens entwickelte sich ein offenes und gutes Spiel beider Teams, welches sich größtenteils im Mittelfeld abspielte. Sina Gröbing rettete in höchster Not die Boffzer Führung, als sie einen Steinheimer Schuss gerade noch per Fußspitze an den Pfosten lenkte. Auch Boffzen hatte in der ersten Hälfte noch einen Pfostentreffer durch Nina Gill zu verzeichnen. Mit dem knappen, aber verdienten 1:0 aus Boffzer Sicht ging es in die Pause.

Boffzen legte auch im zweiten Abschnitt los wie die Feuerwehr und baute die Führung in der 47. Minute aus. Rhea Mönnekes schickte Nina Gill in die Spitze, welche per Weitschuss das 0:2 erzielte. Der FC erwartete nun einen Steinheimer Sturmlauf, welcher aber weitestgehend harmlos verlief. Boffzen machte die Räume geschickt eng und bekam in den entscheidenden Momenten immer noch einen Fuß, ein Knie oder ein anderes Körperteil dazwischen.

Marie Ahlf hatte das 3:0 für die Blau Gelben auf dem Fuß, doch ihr Abschluss landete am Pfosten. In der 72. Minute erzielte Steinheim dann per Weitschuss den 1:2-Anschlusstreffer. Eine Minute später rettete Jennifer Strieder, die heute souverän das Boffzer Tor hütete, mit einer Glanzparade die knappe Führung. Vanessa Hindrichs hatte das 3:1 aus Sicht von Boffzen auf dem Fuß, doch ihr Weitschuss verfehlte knapp das Steinheimer Gehäuse. Mit weiterhin geschickter Abwehrarbeit konnte der FC Steinheimer Abschlüsse aufs Tor größtenteils verhindern. Carolin Helling setzte in der Schlussphase der Partie einen Freistoß knapp neben das Tor. Nina Gill verpasste nach einem Alleingang die Vorentscheidung. So war es erneut Stefanie Vogt, die mit ihrem zweiten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. Sie blieb in der 87. Minute erneut eiskalt vorm Tor und traf zum 1:3. Eine Minute später verfehlte Vogt mit einem Weitschuss nur knapp das Tor, sodass es am Ende beim verdienten 3:1 – Auswärtserfolg für Boffzen blieb.

Durch den Sieg schiebt sich Boffzen in der Tabelle wieder auf Platz 3 und hat nun zwei Punkte Vorsprung auf den SV Steinheim auf Platz 4.

Zum Einsatz kamen: Jennifer Strieder, Daniela Rennebaum, Carolin Helling, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Rhea Mönnekes, Laura Neils, Lara Fredriksdotter, Stefanie Vogt, Marie Ahlf & Tamara Hartmann.

Am kommenden Sonntag treten die Boffzer Damen erneut zum Auswärtsspiel an. Zum offiziellen Rückrundenauftakt geht es zum Tabellenzweiten FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Anstoß ist dort um 12:30 Uhr.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 01. November 2018 19:41 Uhr

Berlin (mm). Eine Halbzeit schmorte Natasha Kowalski beim heutigen Länderspiel gegen die dänische U16-Juniorinnen Auswahl auf der Bank, doch dann stach sie als Joker zu. Beim Stand von 1:1 wurde Kowalski zur zweiten Halbzeit eingewechselt, um nur neun Minuten später den 2:1-Siegtreffer zu erzielen. Somit konnte die Mannschaft von Maren Meinert auch das zweite Länderspiel der noch jungen Länderspielsaison gewinnen - die Trefferquote von Kowalski liegt nach zwei Länderspielen bei 100 %.

Für Natasha Kowalski geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits an diesem Wochenende findet im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion das Nordturnier der U16-Juniorinnen mit Kowalski in der Niedersächsischen Auswahl statt. Dort werden die Auswahlmannschaft von Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein aufeinander treffen.

Spieltermine

Freitag (02. November) 18.15 Uhr: Schleswig-Holstein - Niedersachsen

Samstag (03. November) 15.00 Uhr: Niedersachsen - Hamburg

Sonntag (04. November) 10.30 Uhr: Bremen - Niedersachsen

Foto: mm

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Sonntag, 30. Dezember 2018 14:04 Uhr
"Ich möchte das Schiedsrichterwesen hier im Kreis vorantreiben" - Schiedsrichter Timm Goldschmidt im Interview
Samstag, 22. Dezember 2018 11:21 Uhr

Boffzen (mm). Der mittlerweile 37-jährige Fabio Mancini sorgt in den Strafräumen des Landkreises Holzminden immernoch für Unruhe. Sein Karriereende läutete er im Juni diesen Jahres eigentlich mit einem Fünferpack gegen den TuSpo Grünenplan ein. Mit 14 Toren steht die Lebensversicherung des Tabellenelften auf Rang 4 der Torjägerliste.

Im Gespräch mit der Redaktion verrät der in Höxter wohnhafte Goalgetter, warum er weiterhin für den Kreisligisten spielt und gegen welchen aktuellen Bundesligisten er bei einem Auswahlspiel getroffen hat. Zudem blickt er auf seine Jugendzeit und seine Zeit beim MTV Fürstenberg, SV Höxter und SV Fürstenau/Bödexen zurück.

Redaktion: "Wo hast du angefangen Fußball zu spielen und in welchen Ligen warst du unterwegs? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Fabio: "Ich habe meine ganze Jugend beim SV Höxter gespielt. In der C-und A-Jugend haben wir im Bezirk gespielt und in der B-Jugend sogar in der Landesliga. Ich habe anfangs auf dem Flügel im Mittelfeld gespielt. Seit der C-Jugend bin ich Stürmer. Da mir durch meinen Vater, der früher als Torwart gespielt hat, auch die Gene eines Torwarts in die Wiege gelegt wurden, hatte ich auch den einen oder anderen Einsatz im Tor."

Redaktion: "Du hast sogar bei einem Turnier, bei dem Zlatan Ibrahimovic Torschützenkönig wurde, mitgespielt?"

Fabio: "Ja, das war 1996 beim Karzcewski-Turnier in Holzminden. Wir haben dort als C-Jugendliche des SV Höxter mitgepielt. Zlatan hat zu dem Zeitpunkt bei Malmö FF gespielt und wurde mit elf Toren Torschützenkönig. Wir waren mit Bröndby Kopenhagen, Hansa Rostock und Turniersieger FC Schalke 04 in einer Gruppe und konnten gegen Bröndy Kopenhagen sogar einen Sieg einfahren."

Redaktion: "Wo hast du deine ersten Herrenjahre verbracht?"

Fabio: "Meine erste Herrenstation war tatsächlich der FC 08 Boffzen. Wir hatten eine ziemlich ambitionierte Mannschaft und haben zwei Jahre probiert aufzusteigen. Als uns das nicht gelungen und stattdessen der MTV Fürstenberg in den Bezirk aufgestiegen ist, habe ich mich den Fürstenberger angeschlossen. In der Bezirksliga sind wir mit einem Abstand von neun Zählern und 103 Gegentoren abgestiegen. Mit Spielern wie Ingo Neils, Sergej Mezker und Stefan Schikora hat's aber trotzdem Bock gemacht, sodass auch dieses Jahr ein gutes für meine Entwicklung war."

Redaktion: "Haben sie bei den 103 Gegentoren nicht auch mal gefragt, ob du ins Tor gehen kannst (augenzwinkernd)?"

Fabio: "Tatsächlich stand ich auch in Fürstenberg einmal im Tor. Das war im Kreispokalspiel gegen den MTV Bevern, für den ja auch mein späterer Trainer Andrej Weibert gestürmt hat. Nach einer Roten Karte an unseren Torwart stand ich bis zur Halbzeit im Tor und habe die Null gehalten. Leider haben wir das Spiel dann doch verloren."

Fabio Mancini setzt zum Befreiungsschlag an.

Redaktion: "Lange Zeit hast du für den SV Fürstenau/Bödexen gespielt. Wie kam dein Wechsel dorthin zu Stande und warum denkst du an diese Zeit so gerne zurück?"

Fabio: "Genau. Ich war zweimal beim SV Fürstenau/Bödexen. Ich bin nach dem Abstieg mit Fürstenberg durch Rene Martin, der ebenfalls in Fürstenberg gespielt hat, beim SV gelandet. Wir haben 3 Jahre lang in der Bezirksliga und drei Jahre in der Kreisliga A gekickt. Nach 2 Jahren in Höxter, bin ich ein zweites Mal in Fü/Bö gelandet. Der Zusammenhalt in der Mannschaft war einfach super. Besonders die Derbys gegen den SV Brenkhausen/Bosseborn waren immer ein Highlight. Dort haben wir meist vor 600 Zuschauern gespielt. Unsere A-Junioren haben uns mit Bengalos, Pauken und Bannern bis zum Schluss nach vorne gepeitscht. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ein Derby vor so einer Zuschauerkulisse gerne nochmal erleben."

Redaktion: "Zu diesen Zeiten hast du nicht nur in den Strafräumen auf Kreis-/ und Bezirksebene für Furore gesorgt. Du konntest auch gegen einen Bundesligisten ein Tor erzielen. Wie kam es dazu?"

Fabio: "Im Sommer 2006 habe ich mit der Weserbergland-Auswahl gegen den Bundesligisten Hannover 96 gespielt. Nach einem Querpass von meinem damaligen Teamkollegen Christian Dobrott tauchte ich vor Robert Enke auf und netzte aus Nahdistanz zum 1:0 ein. Das war ein sehr schönes Spiel, auch wenn wir am Ende mit 2:12 verloren haben. Bei 96 standen unter anderem Altin Lala, Thomas Brdaric und Jiri Stajner auf dem Platz. Mit Boffzen haben wir gegen Borussia Mönchengladbach gespielt. Bei einem hohen Rückstand musste das Spiel wegen Unwetter jedoch abgebrochen werden. Mit Fürstenberg habe ich darüber hinaus noch gegen den VfL Wolfsburg gespielt. Ich musste bei Standards wegen meiner Körpergröße gegen Diego Klimowicz verteidigen (lacht)."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zurück nach Boffzen zu Stande? Was hast du mit Boffzen erreicht?"

Fabio: "Ich habe immer gesagt, dass ich da aufhören möchte, wo ich meine ersten Herrenjahre bestritten habe. Der Kontakt kam über Sebastian Fricke zu Stande. Nach einem Gespräch mit Hartmut Altmann habe ich dann in der Winterpause zugesagt. Wir sind zweimal aufgestiegen, in einer Saison als Meister und in der anderen Spielzeit über die Relegation. Zudem haben wir in Bevern gegen den TSV Pegestorf und in Kirchbrak gegen den TSV Kirchbrak den Kreispokal geholt."

Redaktion: "Warum habt ihr es beide Male nicht geschafft ,die Klasse in der Bezirksliga zu halten?"

Fabio: "Wir hatten in beiden Jahren viel Verletzungspech. Von der Qualität hätten wir eigentlich mithalten können. Für jeden Kreisligisten ist es in Niedersachsen ein großer Sprung in die Bezirksliga. Dort werden andere Maßstäbe gesetzt."

Redaktion: "In Boffzen hast du viel erreicht. Ganz besonders unter Andrej Weibert. Wie ist dein Verhältnis zu ihm? Seid ihr noch im Kontakt?"

Fabio: "Andrej ist ein geiler Trainer und Typ. Wenn er nicht gerade in Kasachstan wäre, würde alles in die Wege setzen, um uns zu unterstützen. Als ich gekommen bin, habe ich zunächst zwei Spiele im Sturm gespielt und auch gleich ein Tor geschossen. Dann hat er in mir einen Fabio Cannavaro entdeckt, sodass ich gemeinsam mit Christopher Leßmann in der Innenverteidigung gespielt habe. Wir sind immernoch im Kontakt und freue mich schon, wenn er wieder hier ist und wir uns treffen können."

Redaktion: "Wie war es an der Seite von Marec Wenzel zu spielen?"

Fabio: "Ich habe die Zeit genossen. Er ist ein geiler Typ und war auch ein richtig guter Kicker. Schade, dass er aufgehört hat, ich hätte gern weiter mit ihm zusammengespielt."

Redaktion: "Auch an der Seite von Fatmir Vata durftest du auflaufen. Was war das für ein Gefühl?"

Fabio: "Ich fand es mega gut. Wenn man auf Profis trifft, denkt man natürlich erst, dass sie ziemlich hochnäsig sind, aber Fatmir ist da ganz anders. Er ist ganz normal mit uns umgegangen und hat natürlich auch vor und nach den Spielen von seiner Profizeit, insbesondere über die Situation mit Oliver Kahn und die Abende mit Ansgar Brinkmann, erzählt."

Redaktion: "Eigentlich wolltest du im Sommer deine Fußballschuhe an den Nagel hängen und nur noch als Co-Trainer beim FC08 tätig sein. Warum spielst du wieder und ist diese Saison deine letzte Spielzeit?"

Fabio: "Wenn man den Fußball wie ich liebt, dann ist es sehr schwer aufzuhören. Fakt ist, dass bereits in der Vorbereitung die Spielerzahl trotz des großen Kaders eng wurde und wenn man mich fragt, ob ich aushelfen kann, ich auch nicht Nein sagen kann. Wenn ich mir keine schwere Verletzung zuziehe, dann werde ich auch in der nächsten Saison das blau-gelbe Trikot tragen. Bei einer schweren bzw. langfristigen Verletzung werde ich aber definitiv Schluss machen."

Fabio Mancini setzt zum Konter an.

Redaktion: "Zur Winterpause steht ihr mit 14 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Warum läuft es bei euch in dieser Saison nicht so rund? Was muss besser werden?"

Fabio: "Wir kriegen in dieser Saison einfach keine Konstanz in unser Spiel. Gegen Grünenplan spielst du die erste Halbzeit schlecht, wachst erst in der Halbzeitpause auf und spielst eine super zweite Halbzeit, was aber letztlich zu spät war. Gegen Hehlen führst du mit 2:0 zur Halbzeit und verlierst noch mit 4:5. In Holzminden haben wir gewonnen und im nächsten Heimspiel wieder gegen die SG GoLüWa verloren. Es ist einfach Kopfsache und generell die Einstellung zum Fußball, die bei uns besser werden muss."

Redaktion: "Wie sieht eure Vorbereitung aus? Welches Ziel habt ihr für die Rückrunde?"

Fabio: "Wir werden in Kooperation mit einem Fitnessstudio trainieren. Zudem werden wir Anfang Februar erstmals gemeinsam mit unserer Damenmannschaft unser Trainingslager in Lastrup beziehen. Wir wollen zunächst einmal eine vernünftige Vorbereitung hinlegen und dann möglichst schnell viele Spiele gewinnen, um aus den unteren Tabellenregionen rauszukommen. Ich hoffe, dass wir die Lust am Fußballspielen wiederfinden werden."

Redaktion: "Wer wird die Meisterschaft holen?"

Fabio: "Ich denke, wenn Grünenplan auch zu Beginn der Rückrunde konstant bleibt, wird es sehr schwer für die anderen Mannschaften, sie zu überholen. Aber in der aktuellen Kreisligastaffel kann bekanntlich jeder jeden schlagen."

Redaktion: "Das Herz und die Seele des FC 08 Boffzen ist Hartmut Altmann, der in Barsinghausen schon bald den NFV-Ehrenamtspreis entgegennehmen darf. Wie sehr freust du dich für ihn?"

Fabio: "Mit Hartmut hat es definitiv den Richtigen getroffen. Er ist immer für jeden da, egal ob's um Fußball oder private Angelegenheiten geht. Ich habe selten einen Vorsitzenden wie ihn gesehen. Ich freue mich sehr für ihn."

Redaktion: "Kannst du dir vorstellen jemals als Trainer einer Herrenmannschaft tätig zu sein und wie stellst du dir die Zeit nach deiner spielerischen Laufbahn vor?"

Fabio: "Ich werde auf keinen Fall Trainer einer Herrenmannschaft. Ich habe ja bereits das ein oder andere Spiel Pierre Gröne an der Seitenlinie vertreten und feststellen müssen, dass das nichts für mich ist. Für mich besteht dabei absolute Herzinfarktgefahr, da ich mich einfach zu sehr hineinsteigere. Boffzen ist für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden, sodass ich mir vorstellen kann, nach der spielerischen Laufbahn weiterhin als Co-Trainer der Herrenmannschaft tätig zu sein oder im Jugendbereich etwas übernehmen. Wir werden dann sicher eine Position im Verein finden."

Redaktion: "Du hast in einige Mannschaften gespielt und viele Spieler kennengelernt. Wenn du nochmal ein Spiel mit einer deiner bisherigen Mannschaft bestreiten könntest, mit welcher würdest du nochmal auf den Platz gehen wollen?"

Fabio: "Meine Wahl würde ganz klar auf die damalige B-Jugend vom SV Höxter treffen. Es wäre schon cool nochmal ein Spiel mit Spielern wie Michael Puhl, Ugur Durmaz und Serhat Kara zu bestreiten."

Redaktion: "Fabio, danke für das Interview. Wir wünschen dir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr."

Fabio: "Sehr gern. Das wünsche ich euch und euren Lesern auch."

Foto: mm

Sonntag, 16. Dezember 2018 09:55 Uhr

Holenberg (mm). Vor etwas mehr als einem Jahr ist Leon Fechner vom TSV Havelse zur Mannschaft der JSG Forstbachtal dazugestoßen. Das Vertrauen, das ihm Coach Daniel Schmidtmann schenkte, der bei der Bekanntgabe gar nicht aus dem Schwärmen herausgekommen ist, zahlte Fechner mit zwölf, teils entscheidenden Toren zurück und trug somit maßgeblich zur B-Junioren Bezirksligameisterschaft bei.

Im Gespräch mit der Redaktion blickt Fechner auf seine Zeit beim TSV Havelse zurück und berichtet von Begegnungen gegen das Dortmunder Wunderkind Youssoufa Moukoko, der zu dem Zeitpunkt noch beim FC St. Pauli spielte. Zudem verrät er was seine Mannschaft aus dem Forstbachtal ausmacht.

Redaktion: "Wo hast du angefangen Fußball zu spielen? Wo hast du in der Jugend gespielt?"

Leon: "Ich habe mit drei Jahren bei der SG Lenne/Wangelnstedt angefangen. Detlef Krause war mein erster Trainer. Mit sechs Jahren bin ich dann zum MTV Bevern gewechselt, wo ich unter Bastian Meyer gespielt habe. Nach zwei Jahren bin ich dann zum ersten Mal zur JSG Forstbachtal gewechselt. Dort habe ich dann eineinhalb Jahre unter Gero Wessel gespielt. Wir haben als E-Junioren das Triple geholt. Wiederum eineinhalb Jahre habe ich beim SV06 Holzminden verbracht. Als D-Junioren haben wir unter Klaus Kowalski ebenfalls das Triple geholt. Dann folgte mein Wechsel zum TSV Havelse."

Redaktion: "Hast du in der Holzmindener Kreisauswahl und im Stützpunkt Holzminden/Hameln-Pyrmont gespielt?"

Leon: "Ich habe sowohl für die Kreisauswahl Holzminden als auch für den Stützpunkt Holzminden/Hameln-Pyrmont gespielt, wo auch die Wessel-Brüder und Joel Mely aus meiner aktuellen Mannschaft gespielt haben. Beim Stützpunkt waren Werner Brennecke und Jens Günther meine Trainer. Dort habe ich auch Elias Beck (Hannover 96 U19) und Luis Ortmann (SC Paderborn) kennengelernt."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Havelse zu Stande. In welchen Ligen hast in den Jugendjahrgängen gespielt? War es schwierig sich dort Jahr zu Jahr durchzusetzen?"

Leon: "Meine Mutter hat erfahren, dass der TSV Havelse ein Sichtungstraining anbietet, an dem ich dann schließlich auch teilgenommen habe. Ich wollte einfach fußballerisch weiterkommen und wurde schließlich auch angenommen. Ich habe insgesamt vier Spielzeiten in Havelse verbracht. Mit der U14 habe ich in der Bezirksliga, mit der U15 in der Regionalliga (höchste Jugendklasse), mit der U16 in der Landesliga und mit der U17 in der Regionalliga gespielt. Ich habe dort jede Saison einen neuen Trainer bekommen, sodass man sich jedes Jahr auf Neue beweisen musste."

Redaktion: "Wo wurdest du dort eingesetzt und wer war der wohl beste Spieler gegen den du angetreten bist?"

Leon: "Ich wurde zwei Jahre in der Offensive, aber auch eine zeitlang als Außenverteidiger eingesetzt. Der beste Spieler war das Dortmunder Wunderkind Youssoufa Moukoko, der zudem Zeitpunkt in der U15 des FC St. Pauli gespielt hat (2015). Er hat in beiden Spielen gegen uns insgesamt drei Tore geschossen. Schon damals hat er 26 Saisontore erzielt und ist mit zehn Toren Vorsprung Torschützenkönig geworden. Er war das Toptalent."

Redaktion: "Wie oft war dort Training und wann wurdest du von deinen Eltern spätestens abgeholt? Zu welchem Spielort bist du am längsten angereist?"

Leon: "Wir haben drei - viermal die Woche trainiert. Manchmal wurde ich von meinen Eltern erst um 22 Uhr vom Training abgeholt, denen ich auf diesem Weg nochmal ganz herzlich dafür danken möchte. Auch mein Opa ist viel gefahren, ihm danke ich sehr. Sie haben mich unterstützt und immer wieder neu motiviert. Zu den Auswärtsspielen sind wir mit Kleinbussen gefahren. Unsere längste Fahrt war nach Flensburg. Wir waren 3,5 Stunden unterwegs und sind einen Tag vorher schon angereist, da das Spiel bereits um 11 Uhr war."

Redaktion: "Wie blickst du auf deine Zeit in Havelse zurück. Welches war dein bestes Spiel?"

Leon: "Die Zeit hat mein Leben geprägt. Ich habe viele schöne Erinnerungen an diese Zeit. Wir haben in der U15 Regionalliga teilweise vor 300 - 400 Zuschauern gespielt. Ein ganz besonderes Highlight war, dass ich einmal auch im Stadion von Havelse spielen durfte, ansonsten haben wir unsere Heimspiel auf den Nebenplätzen ausgetragen. Zudem war es immer wieder schön auf den Plätzen von den Nachwuchsleistungszentren von Bremen oder Hannover zu spielen. Wenn ich's könnte, ich würde es wieder so machen. Mein bestes Spiel war ein Testspiel in der Rückrundenvorbereitung 2015, als ich gegen Langenhagen in einem Spiel sieben Tore geschossen habe."

Leon Fechner sucht seinen Mitspieler.

Redaktion: "Warum bist du zu Beginn der Saison 2017/2018 zurück ins Forstbachtal gewechselt?"

Leon: "Aus schulischen und zeitlichen Gründen habe ich dann meine Zelte in Havelse abgebrochen. Ich habe mich letztlich für Forstbachtal wegen der vielen Schulfreunde und der Tatsache, dass ich bei einer Mannschaft im Landkreis Holzminden spielen wollte, entschieden. Jetzt habe ich kurze Wege zum Training und kann mich perfekt aufs Abitur konzentrieren. Die Entscheidung habe ich nicht bereut. Ich fühle mich wohl und es macht richtig Spaß mit den Jungs zu spielen." 

Redaktion: "Bist du mit der Erwartung Meister zu werden ins Forstbachtal gekommen? Was hat euch in der letzten Saison ausgezeichnet?"

Leon: "Ich konnte das nicht richtig einschätzen. Als wir dann zur Halbserie Tabellenführer waren, war es auch mein Ziel. Unsere Gemeinschaft, die Einsatzbereitschaft und die gute Taktik von Coach Daniel Schmidtmann zeichnen uns. Jeder kämpft für jeden und Daniel investiert sehr viel Zeit und kennt einfach die Gegner."

Redaktion: "Wie schätzt du das Niveau der Bezirksliga ein und an welches Spiel der abgelaufenen Spielzeit blickst du noch gerne zurück?"

Leon: "Ich muss sagen, dass ich das Niveau schon schlechter eingeschätzt haben. Ich habe drei Ligen höher gespielt und empfinde das Niveau für eine Bezirksliga hoch. In jedem Spiel muss an die Leistungsgrenze gehen. Gerne denk ich noch an den 4:1-Sieg gegen die JSG Halvestorf zurück, bei dem ich drei Tore geschossen habe."

Redaktion: "Durch deine Ausbildung beim TSV Havelse lastet in der Bezirksliga auch ein Leistungsdruck auf deinen Schultern. Wie gehst du damit um?"

Leon: "Da ich eine hohe Selbsterwartung habe, ist das für mich kein Problem. Ich selbst bin mein größter Kritiker und ärgere mich über jede Auswechslung."

Redaktion: "Ihr knüpft an die Leistungen der Vorsaison als hauptsächlich jüngerer Jahrgang an. Hast du damit gerechnet?"

Leon: "Ehrlich gesagt habe ich damit gerechnet, dass wir uns im Mittelfeld der Tabelle aufhalten werden. Ich denke aber, dass wir gerade durch die Vorbereitung, in der wir auch gegen Herrenmannschaft gespielt haben, robuster in unserer Spielweise geworden sind und uns unsere Eingespieltheit entgegenkommt. Wir wissen wie wir die Stärken des anderen einsetzen können. Gegen Halvestorf war es schade, dass wir viele Stammspieler ersetzen mussten und so unsere einzige Niederlage einstecken mussten."

Redaktion: "Eure Meisterschaft habt ihr oft gefeiert. Auch die Mannschaftsfahrt zum Turnier bei Barcelona war sicherlich ein Highlight. Wie war es im Camp Nou?"

Leon: "Das war ein überwältigender Moment. Wir sind durch den Spielertunnel aufs Spielfeld gegangen und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Sowas sieht man nicht überall. Ich hätte schon Bock gehabt mir einen Ball zu nehmen und auf dem Rasen zu kicken."

Leon Fechner mit seiner Mannschaft im Camp Nou

Redaktion: "Nun geht's auch für euch mit den Futsal-Bezirksmeisterschaften los. Welche Ziele habt ihr dort?"

Leon: "Wir geben alles, auch wenn es gegen die Landesligisten geht. Unser Fokus liegt aber weiter auf der Liga."

Redaktion: "Auch beim Fankurven-Cup seid ihr wieder vertreten. Wir sehr freust du dich auf das Hallenturnier?"

Leon: "Im letzten Jahr hat mir das Kleinfeldturnier sehr gut gefallen. Ich freue mich schon sehr, dass wir diesmal auch bei den Herrenmannschaften mitmischen dürfen."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit der Mannschaft und du persönlich für die Rückrunde?"

Leon: "Unser Ziel ist die TOP 3. Ich habe in der Hinrunde viel mit Beschwerden in der Leiste gespielt. Ich hatte gedacht, dass es eine Leistenzerrung ist. Der Arzt stellt jedoch einen Leistenbruch fest, der mich außer Gefecht setze. Ich warte immernoch auf mein erstes Saisontor. Das möchte ich zu Beginn der Rückrunde dann doch frühzeitig machen und der Mannschaft weiterhelfen." 

Redaktion: "Mit 17 schaut man sicherlich auch in den Herrenbereich. Wo möchtest du im Herrenbereich spielen?"

Leon: "Für mich ist das derzeit schwer zu sagen. Mein Fokus liegt auf der A Jugend Bezirksliga und auf dem Abi. Ich schaue von Jahr zu Jahr und weiß auch noch nicht, wo ich nach dem Abi lande. Es wäre aber schon schön höher als in der Bezirksliga zu spielen."

Redaktion: "Mit 1,70 m bist du nicht der größte, aber hast sehr viel Durchsetzungsvermögen. Hast du ein Idol?"

Leon: "Mein Idol ist Xherdan Shaqiri. Er ist wie ich nur 1,70 m groß und setzt sich auf den Außen immer wieder stark durch. So wie er wollt ich auch mal werden."

Fotos: mm / JSG Forstbachtal

Donnerstag, 13. Dezember 2018 07:22 Uhr

Holzminden (mm). Schnell, trickreich und für die Verteidiger schwer berechenbar ist Holzmindens Kevin Wilms, der bereits seit dreieinhalb Jahren im Kreis Holzminden kickt. Jeweils ein Jahr belebte der aus Brenkhausen stammende, aber mittlerweile in Boffzen wohnende Offensivmann das Flügelspiel beim FC Stadtoldendorf und beim SV06 Holzminden in der Bezirksliga. Im Gespräch mit der Redaktion blickt der 27-jährige auf seine Jugendzeit, seine größten Erfolge und Niederlagen sowie die abgelaufene Hinrunde zurück.

Redaktion: "Kevin, danke, dass du dir für dieses Gespräch die Zeit nimmst. Lass uns doch mal auf deine Anfänge beim Fußball zurückblicken. Wo hast du in der Jugend gespielt, in welchen Spielklassen warst du unterwegs und was waren deine Highlights?"

Kevin: "Sehr gerne. Ich habe in der F Jugend des SV Höxter angefangen. Dort habe ich mit dem jetzigen Profi Koray Günter, der mittlerweile bei FC Genua in Italien unter Vertrag ist, zusammengespielt. In Höxter habe ich bis zur B Jugend, hauptsächlich unter Richard Soethe, gespielt. Wir haben in der Bezirksliga gespielt und sind als einzige deutsche Mannschaft zu einem Turnier in die Niederlande gereist. Auf die A-Juniorenzeit bei der SpVg Brakel blicke ich gerne zurück. Dort habe ich unter anderem mit Tobias Puhl zusammengespielt, der bis vor Kurzem noch beim SV Lippstadt gespielt hat. Das war die beste Mannschaft, in der ich jemals gespielt habe. Wir sind über das Kollektiv gekommen und sind dann auch mit 12 Punkten Vorsprung Bezirksligameister geworden und in die Landesliga aufgestiegen. Leider sind dann die besten Spieler aus Altersgründen aus der Mannschaft in den Herrenbereich rausgekommen. In der Winterpause habe ich das Kapitel Brakel dann beendet."

Redaktion: "Warst du schon immer in der Offensive zu Hause? Wo spielst du am liebsten?"

Kevin: "Ich wurde eigentlich schon immer offensiv, egal ob linkes Mittelfeld, rechtes Mittelfeld oder im Sturm, eingesetzt. Unter Michael Lotze habe ich auch mal als rechter Verteidiger gespielt. Wenn's personelle Probleme gibt, würde ich auch auf der Sechs spielen. Ich kann mich mit allem identifizieren. Am liebsten spiele ich über die Außen, da ich dort meine Schnelligkeit immer ganz gut ausspielen kann."

Redaktion: "Wo hast du deine ersten Herrenjahre verbracht? Welche Erfolge konntest du dort feiern?"

Kevin: "Ich bin als 18-jähriger zum SV Brenkhausen/Bosseborn gewechselt. Mein Trainer von Brakel Micky Wollitz wurde nach meinem Wechsel auch wenig später in Brenkhausen Trainer. Das hat mich sehr gefreut, da er der Trainer war, der mich am meisten weitergebracht hat. Er hat immer viel Wert auf Fitness und Technik gelegt. In meiner erfolgreichsten Saison sind wir aufgestiegen, haben vor einer sehr großen Kulisse das Kreispokalfinale gegen die SpVg Brakel in Fürstenau in der Nachspielzeit gewonnen und den Radio Hochstift Cup ebenfalls gewonnen. Im Finale des Radio Hochstift Cups habe ich die beiden Tore für das Team geschossen. Ansonsten waren wir eine Fahrstuhlmann, die mal im Bezirk und dann wieder in der Kreisliga A gespielt hat."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Stadtoldendorf zu Stande? Wie fandest du das Jahr dort und mit welchen Spielern bist du noch im Kontakt?"

Kevin: "Schon bevor sie über die Relegation den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht hatten, hat mein bester Kumpel Ramon Schreiner gefragt, ob ich nach Stadtoldendorf wechseln möchte. Ich wollte was Neues machen, sodass ich dann auch relativ schnell ein gutes Gespräch mit Ali Chaabu hatte und zugesagt habe. Ich wurde beim ersten Training auch gleich super aufgenommen und die Gemeinschaft hat mir sehr gefallen. Ich habe mit sehr vielen Spielern wie Patrik Kirschnick, Artur Kaufmann und Vitali Scheremet noch viel Kontakt. Ich habe viele Freundschaften schließen können."

Kevin Wilms behauptet den Ball

Redaktion: "Und dann kam dein Wechsel nach Holzminden. Was hat dich dazu bewogen?"

Kevin: "Neben Ramon und Ali war es einfach der Reiz im Holzmindener Stadion aufzulaufen. Ich kannte Malte Helms schon länger und habe auch relativ schnell Andre Bröhland kennengelernt, sodass wir uns auch schonmal über einen Wechsel unterhalten haben. Zudem waren die Fahrten zu den Spielen und zum Training für mich einfach nicht mehr machbar."

Redaktion: "Mit Holzminden hast du zunächst in der Kreisliga Holzminden gespielt. Wie fandest du die Spiele dort?"

Kevin: "Als Bezirksligaabsteiger haben natürlich alle erwartet, dass wir in jedem Spiel ein Feuerwerk abfackeln. Dies war allerdings nicht immer der Fall. Oftmals war es so, dass Mannschaften mit Mann und Maus verteidigt haben und wir gegen den tiefstehenden Gegner Lösungen finden mussten. Wenn dann nicht ein Zahnrädchen ins andere gegriffen hat, kam man gegen die Teams dann dementsprechend in Schwierigkeiten. Es war aber eine schöne Erfahrung im ersten Jahr Meister zu werden und in die Bezirksliga aufgestiegen zu sein."

Redaktion: "Bezirksliga ist auch das Stichwort, mit dem ich meine nächste Frage anfangen möchte. Warum hat's für euch in der Bezirksliga nicht gereicht?"

Kevin: "Wir haben gut angefangen, aber schwach aufgehört. Das lag daran, dass wir viele Verletzte hatten und durch die englischen Wochen und die vielen Studenten auch wenig trainieren konnten. In den letzten Spielen hat sich dann auch gezeigt, dass wir keine Freunde der anderen Mannschaften waren, sonst wären wir wohl in der Liga geblieben."

Redaktion: "Verletzungsbedingt musstest du beim ersten Relegationsspiel in Kleefeld passen. Wie sehr hast du auf das Entscheidungsspiel gegen Lenne gebrannt und warum musstet ihr deiner Meinung nach den Gang in die Kreisliga gehen?"

Kevin: "Ich habe mich sehr auf das Spiel gegen Lenne gefreut und wollte auch erst trotz der Verletzung gegen Kleefeld mitspielen. Es war schon ein extrem geiles Gefühl wieder vor so vielen Zuschauern auf dem Platz zu stehen. Zwischen Holzminden und Lenne ging es immer heiß her. Ich hatte bereits vor dem Spiel das Gefühl, dass einige Spiele das Spiel aufgrund des Heimvorteils auf die leichten Schulter genommen haben und ganz ehrlich, wenn ein eiskalter Stürmer wie Edward Urich auf dem Platz steht, dann muss man höllisch aufpassen. Wie er das Tor gemacht hat, das war schon extrem stark."

Redaktion: "Im Sommer folgte dann der Umbruch. Dein bester Kumpel Ramon Schreiner und Artwasd Zaturjan sind nach Höxter gegangen. Tobias Schulz und Mohammed Chaabu schnüren die Fußballschuhe wieder für den FC Stadtoldendorf, aber du bist in Holzminden geblieben. Warum bist du geblieben?"

Kevin: "Michael Lotze hat mich bereits in der Winterpause bei einem Hallenturnier in Bad Pyrmont gefragt, ob ich auch in der Saison 2018/2019 für den SV06 Holzminden spielen möchte. Ich habe ihm daraufhin meine Zusage für die nächste Spielzeit gegeben und diese Ali Chaabu in einem weiteren Gespräch bestätigt. Somit habe ich mir im Sommer auch keine Gedanken über einen Wechsel gemacht."

Kevin Wilms hat immer den Ball im Blick.

Redaktion: "Nun seid ihr wieder in der Kreisliga, jedoch hat sich euer Kader deutlich verjüngt. Wie zufrieden bist du mit der Hinrunde und wie hat die Integration der A-Jugendlichen funktioniert?"

Kevin: "Ich bin mit der Hinrunde relativ zufrieden. Wir haben im ersten Spiel gleich gegen den Meisterschaftsfavoriten Kirchbrak gewonnen und da auch guten Fußball gezeigt. Es gab aber auch zwei Spiele gegen Eschershausen, in denen wir verdient verloren haben. Vorm Rückspiel hatte ich gedacht, dass wir aus den Fehlern aus dem Hinspiel gelernt haben. Der Schritt die Mannschaft zu verjüngen war aber definitiv die richtige Entscheidung. Die Jungs bringen sich ein und zeigen, dass sie sich zerreißen wollen."

Redaktion: "Wie fandest du die Zeit unter Michael Lotze?"

Kevin: "Ich fand es sehr angenehm unter Michael gespielt zu haben. Michael ist ein offener und ehrlicher Mensch, der uns spielerisch noch etwas beigebracht hat."

Redaktion: "Seit ein paar Spielen ist Ufuk Barasan euer neuer Trainer. Kanntest du ihn schon vorher und wie ist dein erster Eindruck von ihm?"

Kevin: "Ich kenne ihn aus meiner Zeit bei Brenkhausen. Er war zu der Zeit Trainer bei Horn-Bad Meinberg, gegen die wir gespielt haben. Er setzt sehr viel Wert auf Disziplin und Fitness. Zudem möchte er, dass wir auf dem Platz mehr miteinander reden. Die ersten Trainingseinheiten waren gut und auch das neue Aufwärmprogramm vor den Spielen gefällt mir sehr gut. Man merkt, dass er höher gespielt hat und wird die Mannschaft sicherlich weiterbringen."

Redaktion: "Wenn du Wahl hättest, ob du in der Bezirks- oder in der Kreisliga spielen kannst: Was würdest du machen?"

Kevin: "Ich würde schon gerne wieder in der Bezirksliga spielen, da dort besserer Fußball gespielt wird. Das ist als Familienvater und Schichtarbeiter auch wegen den Fahrten nicht so einfach. Aktuell bin ich mit der Kreisliga zufrieden, da jede Woche eine andere Mannschaft für eine Überraschung sorgen kann und man nach Niederlagen höllisch aufpassen muss, nicht durchgereicht zu werden."

Redaktion: "Du hast in der Laufbahn bereits in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen gespielt. Welche Unterschiede kannst du ausmachen?"

Kevin: "In NRW wird definitiv der bessere Fußball gespielt. Viele Situationen werden mit spielerischen Mittel gelöst, wo hier im Kreis oder im Bezirk ein langer Ball gespielt wird. Das hängt allerdings auch mit der fußballerischen Ausbildung zusammen, die dort besser ist. Zudem finde ich's in NRW besser, dass erst ab Landesliga mit Linienrichter gespielt wird. Die meist jungen Linienrichter probieren ihr Bestes und kriegen meinen vollsten Respekt, dass sie sich da jede Woche hinstellen, aber ich finde es auf Kreis-/Bezirksebene dann doch besser, wenn nur einer das Sagen auf dem Platz hat."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftlichen Ziele verfolgst du in der Rückrunde?"

Kevin: "Wir wollen besseren und konstanteren Fußball spielen und uns in den oberen Tabellenregionen festsetzen, was auch der Anspruch einer Mannschaft aus der Kreisstadt sein sollte. Der gesamte Verein muss da allerdings noch eine Schippe drauflegen. Für mich ist es wichtig, dass ich verletzungsfrei bleibe. Ich will weiter als Führungsspieler vorangehen."

Redaktion: "Zur Wintervorbereitung wird mit Bennett Schmitz ein weiterer Offensivspieler zu euch stoßen. Freust du dich auf ihn?"

Kevin: "Ich hatte bisher noch keine Möglichkeit ihn kennenzulernen. Ich habe von Mats Lüttmann aber schon viel über ihn gehört. Ich denke, dass er uns weiterbringen wird und freue mich auf ihn."

Redaktion: "Bis zur Wintervorbereitung dauert es allerdings noch ein wenig. Nun ist erstmal Hallenfußball angesagt. Wo spielst du in diesem Jahr mit?"

Kevin: "Wir nehmen in Hameln und in Uslar an Hallenturnieren teil. Ganz besonders freue ich mich auf Uslar, da ich dort im letzten Jahr "Spieler des Turniers" geworden bin. Ich denke ausschlaggebend dafür war, dass ich beim 4:0-Sieg gegen die SG Rehbachtal zwei Tore geschossen habe. Wir haben dort im Finale gegen Stadtoldendorf verloren und wollen dort auch dieses Jahr ein gutes Turnier spielen."

Redaktion: "Was möchtest du in deinen nächsten Jahren als Fußballer noch erreichen? Bleibst du dem Fußball nach deiner Spielerzeit erhalten?"

Kevin: "Ich möchte weiter guten Fußball spielen und den Mannschaften, für die ich spielen werde, helfen. Das wichtigste ist allerdings, dass ich mir keine schweren Verletzungen zuziehe. Ich kann gar nicht ohne Fußball, sodass ich mir auch vorstellen kann, irgendwann als Jugendtrainer zu arbeiten."

Redaktion: "Wenn du einen Wunsch frei hättest: Mit wem möchtest du nochmal an deiner Seite auflaufen?"

Kevin: "Ich denke immernoch gerne an die Zeit in Brakel zurück, sodass meine Wahl auf Tobias Puhl fallen würde. Er ist als Stürmer einfach eine Granate."

Fotos: mm

 

Sonntag, 09. Dezember 2018 14:28 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Unser zweiter Gesprächspartner der Interviewreihe ist Artur Kaufmann vom Bezirksligisten FC Stadtoldendorf. In der Homburgstadt ist Kaufmann im Sturm und linken Mittelfeld zu Hause und konnte in der laufenden Bezirksligasaison bereits fünf Tore erzielen. In unserem Gespräch blickt Kaufmann auf seine bisherige fußballerische Laufbahn und die Hinrunde im Bezirk zurück.

Redaktion: "Artur, schön, dass du dir die Zeit für dieses Gespräch genommen hast. Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen, bei welchen Vereinen hast du in der Jugend gespielt und was waren deine Höhepunkt?"

Artur: "Gerne. Durch den Kindergarten bin bei der SG Lenne/Wangelnstedt gelandet, wo ich bis zur C-Junioren auch gespielt habe. In der C-Jugend hatten wir eine Spielgemeinschaft mit dem MTSV Eschershausen, sodass ich dann neben Lennes Andreas Schaper auch vom Eschershäuser Karl "Kalle" Köster trainiert wurde. Danach bin ich zum SV06 Holzminden in die B-Junioren Landesliga gewechselt, in der ich auch zwei Jahre gespielt habe. In der A-Jugend haben wir mit Holzminden im Bezirk gespielt. Mein sportlicher Höhepunkt war hierbei die Bezirksligameisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die A-Junioren Landesliga, in der ich dann aus Altersgründen leider nicht mehr spielen durfte."

Redaktion: "Im Herrenbereich von Holzminden warst du auch relativ schnell mit dabei."

Artur: "Ja, ich habe als Spieler des älteren A-Jugendjahrgangs bereits in der Herren-Landesligamannschaft ausgeholfen. In der Saison 2013/2014 habe ich dann unter Marc Beineke in der ersten Mannschaft in der Bezirksliga gespielt. Wir hatten eine coole Truppe beisammen. Als ich dann hörte, dass im Winter einige den Verein verlassen wollen, habe ich Holzminden dann gemeinsam mit Ali Chaabu, der zu dem Zeitpunkt Trainer der zweiten Mannschaft in Holzminden war, in Richtung Stadtoldendorf verlassen."

Redaktion: "Was waren deine positiven Highlights in deinen ersten Herrenjahren?"

Artur: "Da gibt's einige. Im Sommer 2014 konnten wir uns im Kreispokalfinale gegen den TuSpo Grünenplan den Allersheimer Kreispokal in Eschershausen sichern. In der Saison 2014/2015 wurden wir Zweiter der Kreisliga und trafen in der Relegation auf Lauenstein und Bisperode. Gerade das Heimspiel gegen Bisperode, in welchem wir uns den Aufstieg vor mehr als 1.000 Zuschauern gesichert haben, werde ich nie vergessen. Das war ein einmaliges Erlebnis. In der Folgesaison haben wir mit 41 Punkten souverän den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft."

Redaktion: "Und dann verließ Trainer Ali Chaabu gemeinsam mit Mohammed Chaabu, Simon Rybarczyk, Ramon Schreiner und Kevin Wilms in Richtung Holzminden. David Bisset übernahm das Traineramt. Dazu gekommen sind dafür Fuat Kazan und Kasim Yildiz."

Artur: "Genau, die Abgänge waren einfach zu groß. Wir sind viel in Notbesetzung angetreten und sind dementsprechend dann auch unter die Räder gekommen."

Redaktion: "Während dieser Spielzeit sind auch Spieler wie Muzaffer Dogan, Gihad El-Wayss oder Niklas Dorf aus der damaligen A-Junioren ans Team herangeführt worden, die mittlerweile fester Bestandteil eurer Mannschaft sind. Du hast sie drei Jahre trainiert. Wie war diese Zeit?"

Artur: "Es war eine intensive Zeit. Die drei Jahren haben mir sehr viel Spaß gemacht. Gerade den Jungs bei der Integration in die Mannschaft zu helfen, war mir sehr wichtig. Von ihnen habe ich aber auch viel gelernt. Nach der Meisterschaft in der Saison 2016/2017 war die Entscheidung richtig, die Herausforderung Bezirksliga anzunehmen."

Redaktion: "Der richtige Umbruch fand bei den Herren schließlich zur Saison 2017/2018 statt. Eure zweite Mannschaft wurde bereits in der Vorsaison zum Saisonende abgemeldet und David Bisset stand für eine Kreisligamannschaft ein sehr großer Kader zur Verfügung. Dennoch hatten euch nicht viele auf der Rechnung.

Artur: "Wir sind zu einem Team geworden und haben einen richtig guten Start hingelegt. Es hat einen großen Spaß gemacht auf dem Platz zu stehen. Ich kann mir selbst nicht erklären, warum wir es in der Rückrunde dann nochmal so spannend gemacht haben."

Redaktion: "Zurzeit steht ihr mit 17 Punkten auf dem vorletzten Platz der Bezirksliga. Der Relegationsplatz und das rettende Ufer sind nur drei Punkte entfernt. Ist die Punkteausbeute den Leistungen gerecht oder war mehr drin? Was muss besser werden?"

Artur: "Wir sind furios gestartet. Wir haben Kirchbrak im Pokal souverän mit 4:0 besiegt, knapp mit 2:3 in Schliekum verloren und dann 6:1 gegen Lenne gewonnen. Unser größtes Manko ist unsere Chancenverwertung. Wenn du die Chancen nicht machst, wird das gnadenlos ausgenutzt. Auch an der Rückwärtsbewegung müssen wir arbeiten. Wir hätten schon zehn Punkte mehr auf dem Konto haben müssen. Wir müssen in der Winterpause weiter an der Einstellung arbeiten und in den Spielen auch mal das Glück erzwingen. Dann werden wir den Klassenerhalt schaffen, den Lenne meiner Meinung nach auch meistern wird."

Redaktion: "Im Sommer hattet ihr mit Tobias Schulz und Mohammed Chaabu zwei externe Neuzugänge von Holzminden. Wir machen sie sich?

 Artur: "Mohammed ist eine richtige Verstärkung. Er hält unsere Abwehr zusammen. Tobi kommt leider nicht so richtig in den Tritt. Verletzungen halten ihn immer wieder auf, mehrere Spiele in Folge zu machen. Das Gleiche gilt für Achmed El-Wayss, der nach dem Aufstieg wieder angefangen hat. Er ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, aber nach 2 -3 Spielen fällt er meist verletzt wieder aus, was mir für ihn persönlich sehr leid tut."

Redaktion: "Als ihr den neuen Kunstrasenplatz bekommen habt, schoben euch die Verantwortlichen der gegnerischen Vereine, unabhängig von der Tabellensituation, einen Heimvorteil zu. Ist der Kunstrasenplatz für euch im Bezirk ein Vorteil?"

Artur: "Nein. Der Kunstrasen kommt im Bezirk vielen Mannschaften entgegen. Das sieht man auch, wenn man auf unsere Ergebnisse schaut. Wir haben zu Hause erst acht Punkte und somit einen Punkt weniger als auswärts geholt."

Redaktion: "Wie schätzt du die Bezirksligastaffel ein. Kann in dieser Liga jeder jeden schlagen?"

Artur: "Bis auf Newroz Hildesheim und FC Eldagsen, die spielerisch sehr stark sind, kann man in der Liga eigentlich jeden schlagen. Dies hat auch das Spiel gegen Schliekum gezeigt, wo wir in der ersten Halbzeit zu viele Chancen liegen gelassen haben. Dann lagen wir auf einmal mit 0:2 zurück und haben gerade noch so 2:2 gespielt. Das sieht man aber auch an der Tabelle wie eng alles beieinander ist. Man darf sich in der Liga keine Pausen erlauben, sonst rutscht man schnell ab". 

Redaktion: "Seit dieser Spielzeit habt ihr auch wieder ein zweite Mannschaft. War dies der richtige Schritt?"

Artur: "Auf jeden Fall. Jede Bezirksligamannschaft braucht eine Reserve. Wir machen unter anderem auch Teamabende zusammen und sind zufrieden, wenn's so weiterläuft. Die Chemie passt."

Redaktion: "Im letzten Jahr konntet ihr in Eschershausen und Uslar die Hallenturniere gewinnen und auch den Fankurven-Cup absahnen, der in diesem Jahr erstmals als Hallenturnier stattfinden wird. Ihr werdet auch in diesem Jahr bei allen Turnieren dabei sein. Was sind eure Ziele?"

Artur: "Wir werden gute Truppen zu den Turnieren schicken und wollen versuchen die Titel zu verteidigen."

Redaktion: "Blicken wir zum Schluss noch kurz auf die Kreisliga. Wer wird deiner Meinung nach Meister und wer spielt die Relegation?"

Artur: "Grünenplan wird die Meisterschaft gewinnen. Ich habe Holzminden allerdings noch nicht abgeschrieben. Ich denke, aber dass sie in die Relegation kommen werden."

Foto: mm

 

 

Jugend
Freitag, 11. Januar 2019 06:31 Uhr
Hallenkreismeisterschaften: E- und F-Junioren spielen in Eschershausen
Mittwoch, 09. Januar 2019 06:47 Uhr

Holzminden (mm). Die dritte Vorrunde ist gespielt und die Ergebnisse versprechen am letzten Spieltag enge Duelle um die letzten Startplätze. Gerade die Tatsache, dass derzeit zwei Mannschaften den letzten von insgesamt zehn Startplätzen belegen, macht die vierte Runde, die für den 27. Januar in Bodenwerder angesetzt ist, spannend.

In der Gruppe A standen sich die JSG Bodenwerder/Kemande/Rühle I, die SG Wesertal, der MTV Bevern III, der FC Stadtoldendorf und die JSG Boffzen/Fürstenberg gegenüber. Mit der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I und der SG Wesertal blieben zwei Teams ungeschlagen. Das Duo kam auf jeweils acht Punkte. Die JSG Boffzen/Fürstenberg landete mit sechs Zähler auf Rang 3.

Gruppe A

1. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 6:2 Tore 8 Punkte

2. SG Wesertal 5:1 Tore 8 Punkte

3. JSG Boffzen/Fürstenberg 3:2 Tore 6 Punkte

4. MTV Bevern III 1:1 Tore 5 Punkte

5. FC Stadtoldendorf 1:10 Tore 0 Punkte

Die E-Junioren Kreisauswahl, der TSV Heinade, die JSG Ottenstein, der MTSV Eschershausen und der SV06 Holzminden II trafen in der Gruppe B aufeinander. Nach den vier absolvierten Gruppenspielen stand die Kreisauswahl, die auch in diesem Jahr außerhalb der Wertung mitspielt, mit neun Punkten aufgrund des besseren Torverhältnisses als Gruppensieger vor dem TSV Heinade fest. Den dritten Platz sicherte sich der SV06 Holzminden II.

Gruppe B

1. Kreisauswahl E-Junioren 10:2 Tore 9 Punkte

2. TSV Heinade 9:2 Tore 9 Punkte

3. SV06 Holzminden II 3:3 Tore 5 Punkte

4. MTSV Eschershausen 4:9 Tore 4 Punkte

5. JSG Ottenstein 2:12 Tore 1 Punkt

Die Gruppe C bestand aus dem SV06 Holzminden, der JSG Ith, der JSG Forstbachtal II, dem MTV Bevern und der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II. Der SV06 Holzminden und der MTV Bevern lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das direkte Duell konnten die Kreisstädter mit 1:0 für sich entscheiden und sich damit ohne Punktverlust den Gruppensieg sichern. Bevern landete mit neun Punkten auf Rang 2 und verwies damit die JSG Forstbachtal II, welche auf sechs Punkte kam, auf den dritten Platz.

Gruppe C

1. SV06 Holzminden I 12:0 Tore 12 Punkte

2. MTV Bevern 7:1 Tore 9 Punkte

3. JSG Forstbachtal II 2:6 Tore 6 Punkte

4. JSG Ith 3:5 Tore 3 Punkte

5. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 0:12 Tore 0 Punkte

Ähnlich ging es in der Gruppe D zwischen der JSG Forstbachtal und der SG Lenne/Wangelnstedt zu. Beide Teams konnten ihre Duelle gegen den MTV Bevern II, die JSG Hils und die Mädchenmannschaft der JSG Forstbachtal für sich entscheiden. Im direkten Duell trennten sich die beiden Teams mit einem 0:0-Unentschieden voneinander. Wegen des besseren Torverhältnisses holte die JSG Forstbachtal den Gruppensieg.

Gruppe D

1. JSG Forstbachtal 9:0 Tore 10 Punkte

2. SG Lenne/Wangelnstedt 4:0 Tore 10 Punkte

3. MTV Bevern II 8:2 Tore 6 Punkte

4. JSG Hils 1:10 Tore 3 Punkte

5. JSG Forstbachtal Mädchen 0:10 Tore 0 Punkte

Zwischenstand

1. TSV Heinade 2,45 

2. SV06 Holzminden 2,42

3. SG Wesertal 2,33

4. MTV Bevern 2,25

5. JSG Forstbachtal 1,83

6. MTV Bevern II 1,73

6. JSG Boffzen/Fürstenberg 1,73

8. MTSV Eschershausen 1,70

9. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 1,58

10. JSG Ith 1,36

10. SV06 Holzminden II 1,36

12. JSG Hils 1,27

13. MTV Bevern III 1,25

14. SG Lenne/Wangelnstedt 1,08

15. FC Stadtoldendorf 0,92

16. JSG Forstbachtal II 0,90

17. JSG Ottenstein 0,45

18. JSG Forstbachtal Mädchen 0,25

19. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 0,09

(Kreisauswahl Holzminden 2,08)

Dienstag, 08. Januar 2019 12:06 Uhr

Tündern (red). Tristan Schmidt kam zusammen mit Coach Steffen Niemeyer in der C – Jugend von der JSG Forstbachtal zum HSC Tündern. Er spielte dort mit der neuformierten Mannschaft in der C – Jugend und agierte in der Landesliga als Spielmacher der Jungs aus dem Windmühlendorf. Als überragender Spieler wechselte Schmidt im 1. B-Jugendjahr zu Hannover 96 in die B – Jugend Bundesliga, bestritt dort viele Spiele und gehörte zum Stamm der U 17.

Verletzungsbedingt fiel Tristan dann länger aus. Ein Patellasehnenriss warf ihn zurück, so wurde er von 96 zum Calenberger Land ausgeliehen und spielte dort in der U 18 Regionalliga-Nord. Die Probleme an der Sehne kamen zurück, so musste Schmidt eine Zwangspause von 6 Monaten einlegen, die jetzt aber zu Ende ist. Um wieder Spielpraxis zu bekommen und sich an alte Leistungen wieder heranzuarbeiten, wird Tristan jetzt das halbe Jahr in seinem „ALTEN“ Team spielen, wo er sich fussballerisch zuhause fühlt.

"Tristan ist eine echte Verstärkung für die Mannschaft und wird uns sicherlich im Mittelfeld noch besser machen. Wir hoffen nur, dass die Verletzung vollständig ausgeheilt ist und er wieder zu alter Stärke kommt. Die Mannschaft freut sich den Spielmacher wieder in ihren Reihen zu haben. So ein „Transfer“ kommt nur zustande, wenn der Kontakt zu den Spieler, auch nach Wechsel in andere Teams, eng bleibt und die Beteiligten Vertrauen ineinander haben. Schön, dass er wieder bei uns ist", freut sich Steffen Niemeyer über die Rückkehr von Schmidt.

Foto: privat

Dienstag, 08. Januar 2019 06:55 Uhr

Langenhagen/Alfeld (mm) Leider hat es am vergangenen Samstag für die Jugendmannschaft der JSG Forstbachtal, die in der Gruppe A2 als zweite Mannschaft an den Start ging, nicht für die Endrunde gereicht. Die Mannschaft von Daniel Schmidtmann konnte die Form des ersten Spieltags nicht bestätigen und verspielte mit drei knappen Niederlage das Ticket für die Endrunde. Die Holzmindener C2 und die JSG Forstbachtal A1 feierten hingegen Achtungserfolge, sodass der letzte Spieltag versöhnlich für sie geendet ist.

In Langenhagen fand der zweite Spieltag der A2 der JSG Forstbachtal statt. Mit vier Siegen war die Schmidtmann-Fünf bereits auf Endrundenkurs. Doch dann folgte eine 0:1-Niederlage gegen den JFV Calenberger Land, ein 0:2 gegen den SV Arminia Hannover I und ein 1:2 gegen den HSC Hannover U19 I. Somit rutschte die JSG Forstbachtal auf den vierten Gruppenplatz ab, der das Ausscheiden bedeutete.

Endstand der Gruppe A2

1. HSC Hannover U19 I 21:3 Tore 21 Punkte

2. SV Arminia Hannover I 13:9 Tore 15 Punkte

3. JFV Calenberger Land U18  18:7 Tore 15 Punkte

4. JSG Forstbachtal II 4 Spiele 11:7 Tore 12 Punkte

5. VfV Borussia Hildesheim U19 II 11:9 Tore 12 Punkte

6. TuS Garbsen II 8:10 Tore 6 Punkte

7. JFV Neustädter Land II 6:19 Tore 3 Punkte

8. JSG Grasdorf/Wülfel II 3:27 Tore 0 Punkte

Punktlos war die C2 des SV06 Holzminden in die Futsal-Bezirksmeisterschaft gestartet. Die zweite Runde lief für die Kreisstädter in Alfeld gar nicht so schlecht. Gegen den 1. JFC AEB Hildesheim U14 (1:1) und den JFV Calenberger Land U14 (0:0) spielte Holzminden jeweils Remis. Im letzten Gruppenspiel folgte gegen die JSG Anderten/Ahlten I eine knappe 0:1-Niederlage.

Endstand der Gruppe C5

1. JSG Arnum I 13:6 Tore 15 Punkte

2. JSG Anderten/Ahlten I 15:6 Tore 13 Punkte

3. TUS GW Hinmelsthür U15 I 13:13 Tore 9 Punkte

4. JFV Calenberger Land U14 6:5 Tore U14 8 Punkte

5. SV Alfeld 7:11 Tore 7 Punkte

6. JFC AEB Hildesheim U14 6:11 Tore 5 Punkte

7. SV06 Holzminden 3:11 Tore 2 Punkte

Die JSG Forstbachtal A1 konnte am ersten Spieltag aus vier Spielen drei Punkte holen. Aus den beiden ausstehenden Partie fuhren die Forstbachtaler vier weitere Zähler ein, sodass sie in der Endabrechnung auf dem fünften Rang gelandet sind. Gegen den 1. JFC AEB Hildesheim siegte die JSG mit 2:0. Von der Landesligamannschaft der JSG Hameln-Land trennte sich die JSG Forstbachtal mit einem 1:1-Unentschieden.

Endstand der Gruppe A5

1. VfV Borussia Hildesheim I 20:4 Tore 15 Punkte

2. VfR Germania Ochtersum I 15:14 Tore 9 Punkte

3. JFV Süd 8:6 Tore 7 Punkte

4. 1. JFC AEB Hildesheim U19 3 7:9 Tore 7 Punkte

5. JSG Forstbachtal I 8:13 Tore 7 Punkte

6. JSG Hameln-Land I 6:9 Tore 6 Punkte

7. 1. FC Wurstorf II 8:17 Tore 4 Punkte

Foto: mm

Montag, 07. Januar 2019 17:00 Uhr

Eschershausen/Hameln/Hannover (mm). Dreimal die Woche Training in Hannover, am Wochenende ein Spiel - so sieht derzeit der Wochenrhythmus von dem in Eschershausen wohnhaften Fabian Pagel beim Bundesliganachwuchs von Hannover 96 aus. Mit viel Freude geht der ehrgeizige Spieler an seine Aufgabe heran. In der vergangenen Saison spielte Pagel noch in der D-Juniorenmannschaft des MTSV Eschershausen und war am Double der C-Juniorenmannschaft der JSG Forstbachtal maßgeblich beteiligt.

Mit der U13, also einem Jahrgang, der eigentlich der D-Junioren gehörig ist, spielt die Mannschaft um Fabian Pagel in der Hannoveraner C-Jugend Kreisligastaffel mit. Von den möglichen 36 Punkten holte die Mannschaft, die von Nico Mavridis trainiert wird, 34 Zähler und führt mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle an. "Ich möchte in der nächsten Saison mit Hannover 96 in der Landesliga spielen", gibt Pagel sein Ziel für die nächste Spielzeit aus.

Aber erst einmal wartet die Rückrunde auf den 22-Mann Kader. Und die Zeit bis zum Rückrundenstart nutzt seine Mannschaft auch für Hallenturniere. Neben großen Turnieren beim FC St. Pauli und anderen hochspielenden Teams, zeigen sich die Kicker auch in kleineren Kreisen. Der Einladung der SG Hameln 74 in die Sporthalle "Hohes Feld" waren sie am vergangenen Wochenende gefolgt. Mit 7 Punkten (4:0 gegen JFV Union Bad Pyrmont, 0:0 gegen JSG Hameln-Land, 4:0 gegen Deister Süntel United II) zog Hannover 96 beim C-Junioren Turnier ins Halbfinale ein. Im Siebenmeterschießen wurde der FC Springe besiegt, ehe Fabian Pagel mit seinen drei Treffern im Finale großen Anteil am 4:1-Sieg gegen den Deister-Süntel-United I hatte. Neben dem Turniersieg durfte sich Fabian Pagel zugleich mit fünf Toren als Torschützenkönig des Turniers feiern lassen.

"Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und werden dich sicherlich auch mal bei einem Heimspiel besuchen kommen", wünscht Redaktionsleiter Michael Müller ihm für seine Zukunft alles Gute.

Fabian Pagel von Hannover 96 (U13)

Seht hier nun den versprochenen Videozusammenschnitt mit ein paar Spielszenen, aber auch einem kleinen Interview mit Fabian Pagel. MTSV Eschershausen -Fussball-, JSG Forstbachtal, Hannover 96, 96-Akademie

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Montag, 7. Januar 2019

Videozusammenschnitt: Andreas Schauf

Fotos: mm

Überregional
Mittwoch, 09. Januar 2019 06:40 Uhr
Jetzt für den E-Supercup in Hameln anmelden
Dienstag, 01. Januar 2019 13:05 Uhr

Wallensen/Salzhemmendorf (r). Spannend ging es bei der Zwischen- und Finalrunde in diesem Jahr während der WTW-Humboldt-Trophy zu. Die große Überraschung war dabei die SG Hameln 74 aus der 1. Kreisklasse, die in der Zwischenrunde kein Spiel verlor und sogar den großen Favoriten TSV Barsinghausen hinter sich ließ. Angeführt von Torben Böhm spielte die Mannschaft sehr diszipliniert und rang jeweils mit 2:1 die SSG Halvestorf und die TSG Emmerthal nieder. Im Spiel gegen Barsinghausen kamen die Hamelner dann noch zu einem Unentschieden, was den Gruppensieg vor „Basche“ bedeutete. Trotz der meisten Tore landete die SSG Halvestorf mit vier Punkten auf dem dritten Platz vor den punktlosen Emmerthalern.

Ähnlich knapp ging es auch in der anderen Gruppe zu. Hier setzte sich in engen Spielen schließlich Blau-Weiß Salzhemmendorf durch, die nur gegen Afferde einen Punkt abgaben. Trotz der Auftakt-Niederlage gegen Salzhemmendorf zog hinter den Blau-Weißen der TSV Bisperode in das Halbfinale ein. Überraschend konnte Afferde keinen Sieg für sich verbuchen und landete mit zwei Punkten auf dem dritten Platz vor den Lauensteinern, die nur gegen Afferde zu einem Punkt kamen.

Im ersten Halbfinalspiel verloren die Salzhemmendorfer in einem umkämpften Spiel gegen den TSV Barsinghausen mit 1:3. Hier gingen die Solter zwar mit 1:0 in Führung, doch die Spielstärke von Barsinghausen führte noch zu drei Toren für „Basche“ und zum Finaleinzug.

Im zweiten Halbfinalspiel wurde dann der „Böhm-Express“ von der SG Hameln 74 durch die TSV Bisperode gestoppt. Zwischenzeitlich konnte Torben Böhm selber noch auf 1:2 verkürzen, doch am Ende gewann die Balk-Elf aus Bisperode mit 1:3 und zog in das Finale ein. Vor dem Finale setzten sich Emmerthal gegen Lauenstein um Platz 7, Afferde gegen Halvestorf mit 3:2 um Platz 5 und SG Hameln 74 gegen Salzhemmendorf mit 3:1 um Platz 3 im 9-Meter-Schießen durch.

Wie erwartet war das Finale dann genauso wie die Masse der anderen Spiele am Finaltag von der Taktik geprägt. Zu Beginn des Finals sah es zunächst nach dem fünften Triumph in Folge für Barsinghausen aus. Die Kicker aus der Region Hannover gingen verdient mit zwei Toren in Führung und wollten dann den Sieg über die Zeit bringen. Matthias Stenke hatte für Bisperode aber etwas dagegen und traf gleich zweimal mit einem Fernschuss, was schließlich das Neunmeterschießen um den Pokalsieg zur Folge hatte. Es bedurfte auf beiden Seiten gleich sechs Schützen ehe Bisperodes Spielertrainer nach seinem ersten Fehlschuss schließlich den entscheidenden Neunmeter gegen Kai Witt im „Basche“-Tor verwandelte und den Bisperoder Jubelsturm in der Salzhemmendorfer KGS-Halle entfachte. Zum ersten Mal gewann damit eine Mannschaft aus dem Ostkreis den großen Siegerpokal der WTW-Humboldt-Trophy. Ein Novum dürfte dabei sein, dass die Bisperoder im Turnier sogar gleich zweimal verloren haben. Das interessierte dann aber bei der Kabinenfeier sicherlich keinen aus der Gewinnermannschaft.

Ausgezeichnet wurden dieses Jahr zudem Torben Böhm (SG Hameln 74) als bester Spieler, Robin Bartels (TSV Bisperode) als bester Torwart und Tobias Kienlin (TSV Barsinghausen) mit elf Treffern als bester Torschütze.

Fotos: Göke

Mittwoch, 14. November 2018 06:57 Uhr

Afferde (r). In einer umkämpften Begegnung in der A-Jugend Landesliga setzte sich der Gastgeber, die JSG Hameln Land, gegen die Arminen aus Hannover mit 3:2 durch. Ein wichtiger Punktgewinn für das Team von Trainergespann Niemeyer/Bekedorf.

Zu Beginn der Partie machten die Hausherren deutlich, dass sie das Spiel positiv gestalten wollen. Nach 3 Minuten nutzte Alex Manka seine Chance zum 1:0 für seine Farben. Leon v.d.Heide  brachte die JSG aus Hameln in der 27. Minute dann sogar mit 2:0 auf die Gewinnerstrasse. Kurz darauf kam es zu einer der kuriosesten Szenen der Begegnung. Julius Hey foulte eine Angreifer der Arminen, Höhe Mittellinie, was zurecht gepfiffen wurde. Der Gästeakteur schubste darauf hin Hey gewaltsam zu Boden, was vom überforderten Schiedsrichtergespann nicht mit dem Platzverweis geahndet wurde, sondern für beide Akteure eine 5 Minute Strafe nach sich zog. Zum vollen Unverständnis der Gastgeber und Zuschauer, wurde diese Tätlichkeit nicht regelkonform bestraft. Glück für die Gäste aus der Landeshauptstadt.

Nach dem Pausenstand von 2:0 konnte der Gast durch Özel auf  2:1 verkürzen, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Jetzt wurde es hektischer auf dem Platz und die Partie entwickelte sich mehr und mehr in Richtung Arminia, die durch rohes Spiel versuchten die Hamelner zu beeindrucken. Der Ausgleich in der 82. Minute fiel durch den gleichen Spieler, der in der 1. Halbzeit die Tätlichkeit begangen hatte (Nummer 23 Ibrahim) und Hameln sah sich in der Pflicht jetzt wieder mehr zu investieren. Nur drei Zeigerumdrehungen später erhielten die Hausherren einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Kraus verwandelte einen direkten Freistoß aus gut 25 Metern, von halblinks, ins lange Eck der Hannoveraner und versenkte das Spielgerät zum Jubel der Gastgeber zum Siegtreffer. 3:2 gewinnen die Nachwuchskicker der JSG Hameln verdient gegen die Arminia aus Hannover.

Steffen Niemeyer: „Wieder ein Spiel, indem meine Jungs das bessere Team waren und diesmal verdient als Sieger vom Platz gehen. Arminia hätte nach gut 27 Minuten in Unterzahl weiterspielen müssen, völliges Unverständnis für das Handeln des Schiedsrichters, meinerseits!  Auch erkennt er uns in der 70. Minute ein reguläres Tor ab, was Lenard Gallapeni erzielt hat. Ist jetzt egal, wir haben die drei Punkte auf dem Konto und die Jungs haben die richtige Antwort auf die rohe und unfaire Spielweise der Hannoveraner gegeben. So halten wir den Anschluss an das Mittelfeld und verschaffen uns Luft nach unten!"

Foto: JSG Hameln-Land

 

Freitag, 09. November 2018 17:24 Uhr

Steimbke/Hameln (r). Die A-Junioren der JSG Hameln-Land reisten am vergangenen Freitagabend zum SVBE Steimbke zum Tabellendritten. Die Vorzeichen der Partie waren klar, Hameln ersatzgeschwächt und Steimbke als Tabellendritter in der Favoritenrolle. Dieser Rolle wurden die Jungs aus dem Kreis Nienburg zu Beginn der Begegnung auch gerecht.

In der 5. Minute musste der stark spielende Gästekeeper, Maarten Brandau, das erste mal hinter sich greifen. Eine klare Abseitsposition wurde vom Schiedsrichtergespann in der Entstehung dieses Treffers nicht geahndet , somit die Gäste abermals im Pech.  20 Zeigerumdrehungen war die Begegnung alt, als Brandau einen Strafstoß der Gastgeber nicht abwehren konnte. Nach dem 2:0 der Gastgeber schien die JSG besser ins Spiel zu finden und verkürzte kurz vor der Pause durch Alex Manka auf 2:1. Diesen Treffer bereitete der Hamelner Kapitän, Jonas Kraus, mustergültig vor. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Pausentee boten die Hamelner Jungs von Trainer Niemeyer eine starke Partie. Hameln übernahm mehr und mehr das Geschehen und gestaltete die Begegnung mehr als ausgeglichen.

Lenard Gallapeni verwandelte in der 52. Minute ein fälligen Strafstoß, nach Foulspiel an Alex Manka, zum Ausgleich 2:2! Der Gastgeber aus Steimbke sah sich nun entschlossenen Gäste gegenüber und war sichtlich überrascht von dem Auftreten der JSG.  Bis zur Schlussphase war es ein gutes Landesligaspiel beider Teams.  

Die Entscheidung in dieser Begegnung fiel dann in der 83. und 85. Minute. Durch eine sehr schöne Einzelaktion vom Hannes Müller ( SVBE ), der gleich 4 Hamelner Akteure stehen ließ und einen individuellen Fehler in der Abwehr zog  Steimbke auf  4:2 davon. Die Reaktion der Gäste aus dem Weserbergland war aber prompt da. Manka nutzte in der 89. Minute seine Einschussmöglichkeit zum erneuten Anschlusstreffer zum  4:3.  Für mehr reichte es der gut spielenden JSG nicht mehr.

Steffen Niemeyer: „Wir waren auch in dieser Begegnung wieder gleichwertig, haben aber im Moment nicht das nötige Glück auf unserer Seite. Das erste Gegentor war mehr als ärgerlich und brachte die Jungs etwas aus dem Tritt. Mein Team hat aber nach dem 2. Gegentreffer sehr gut gearbeitet und wir hätten einen Punkt  verdient gehabt. Hannes Müller vom SVBE war in diesem Match der Unterschied. Die individuelle Klasse von ihm brachte Steimbke den Sieg und uns am Ende auf die Verliererstraße. Nächste Woche spielen wir gegen Arminia und müssen punkten, egal was kommt. Wir arbeiten weiter an uns und werden hoffentlich auf die Verletzten Spieler wieder zurückgreifen können.“

Vorbericht zum Heimspiel gegen Arminia Hannover

Im letzten Spiel der Hinrunde empfängt die A – Jugend der JSG Hameln-Land am morgigen Samstagnachmittag das Tabellenschlusslicht, Arminia Hannover. Um 16.00 Uhr in Afferde wird sich zeigen, ob die Reise für die heimische Elf  in Richtung Mittelfeld oder Abstiegskampf geht. Somit sind die Jungs vom Trainer Steffen Niemeyer in Zugzwang. Arminia steht mit 4 Punkten ebenfalls mit den Rücken zur Wand und wird sicherlich ebenfalls alles dran setzen, um in Hameln zu punkten.   

Die Arminen sind auf keinen Fall zu unterschätzen, so wurde zum Beispiel Twistringen mit 5:1 geschlagen. Im Vergleich verlor die Rattenfänger-Elf dort mit 1:3 !  Die JSG ist also gewarnt und wird viel investieren müssen, um vor dem Winter das Punktekonto noch auf 14 hochschrauben zu können. Ein Heimsieg würde den Anschluss an das Mittelfeld bedeuten und man nimmt erstmal den Druck von der Mannschaft.

Spielerisch wird, die noch immer ersatzgeschwächte Heimmannschaft, den Gästen aus der Landeshauptstadt wohl einiges bieten können, doch ob auch die Einstellung und der Wille mit auf den Kunstrasen gebracht werden, bleibt abzuwarten. Es wird ein Spiel erwartet, indem es nicht um „schön spielen“ geht, sondern um die 3 Punkte.

Steffen Niemeyer: "Am Samstag zählen für uns nur die 3 Punkte! Viele Spieler sind im Moment angeschlagen oder gar verletzt, daher kann ich nicht aus dem Vollen schöpfen. Trotzdem werden wir von Anfang an der Begegnung Druck auf dem Ball ausüben und Arminia unser Spiel aufzwingen. Die Jungs müssen 110 % geben, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu halten.  Verlierst du, bist du im Abstiegskampf mit allem was dazugehört !  Die Jungs wissen um die Bedeutung der Partie und werden sich auf dem Platz zerreißen!“

Foto: JSG Hameln-Land

 

Freitag, 02. November 2018 10:39 Uhr

Afferde/Steimbke (r). In einer Landesliga – Begegnung mit wenig Höhepunkten trennten sich die JSG Hameln-Land torlos von der JSG Engelbostel. Der Gast aus der Landeshauptstadt stand mit nur 3 Punkten am Tabellenende. Wenn man die Ergebnisse der JSG Engelbostel sich ansieht, so kommt man aber schnell zu dem Schluss, dass die Saison bis jetzt sehr unglücklich verlaufen ist.  Bei der JSG Hameln lief auch noch nicht alles nach Plan und die Jungs aus Hameln müssen viele Verletzte und angeschlagene Spieler ersetzen, können also nicht aus dem Vollen schöpfen.

Zu Beginn der Partie wurde von beiden Seiten mit langen Bällen agiert, die von den Abwehrreihen neutralisiert wurden. Zwingende Chancen waren auf beiden Seiten eher Mangelware.

Auch nach dem Wechsel der Seiten spielten beide Mannschaften auf gleichen Niveau. Die Hausherren versuchten nun über Kombinationen sich Einschussmöglichkeiten zu erarbeiten, doch fehlte oft die Konzentration für den letzten Pass.  Auf der anderen Seite erlaubte die Hintermannschaft der JSG Hameln den Gästen auch den ein oder anderen Abschluss, die vom sehr gut aufgelegtem Schlussmann Maarten Brandau allesamt pariert wurden. 

Nach einem taktischen Foul, als letzter Mann, musste Gianluca Bekedorf das Feld in der 65. Minute mit einem Platzverweis verlassen.  Die Hausherren waren somit die letzten 25 Minuten  in Unterzahl.  Ab diesem Zeitpunkt kämpften die Blau – Weißen und erspielten sich noch einige gute Möglichkeiten.  75. Minuten waren gespielt, als sich Lenard Gallapeni über die rechte Seite durchsetzte und trotz Foulspiel dem Ball mustergültig in die Mitte brachte. Drei Hamelner Stürmer standen alleine vor dem Gästekeeper, einschlussbereit.  Der „ Unparteiische“  nahm den Gastgebern diese Chance und pfiff den Vorteil ab. Der Pfiff kam so spät , dass die Situation und die Vorteilsregelung klar zu erkennen war, dies zum großen Ärger der Zuschauer und Akteure.  Eine weiteres Foulspiel an Navid Shamoradi  im Strafraumeck legte das Gespann außerhalb der Box und verwehrten den Hamelner den Strafstoß. Glück hatten die Gastgeber noch in der 88. Spielminute, als Engelbostel eine 100 %-ige Einschussmöglichkeit nach Eckball nicht nutzte. Mit einem torlosen Unentschieden ging es dann in die Kabine.

Steffen Niemeyer: „ Heute hat man gesehen , dass in dieser Liga das Niveau ziemlich ausgeglichen ist und das jeder jeden schlagen kann.  Meine Jungs waren nah dran am „Lucky Punch“ aber was da entschieden wurde, vom Schiri, ist absolut unverständlich und kostet uns das Spiel. Bis zur Winterpause müssen wir noch nachlegen und unbedingt noch punkten, um uns Luft nach unten zu verschaffen. Ich hoffe nur, dass die angeschlagenen und verletzten Spieler bald wieder fit sind und wir mehr Möglichkeiten in der Aufstellung bekommen. Wir werden dran bleiben und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“

Die  A-Junioren der JSG Hameln müssen heute bereits zum Tabellendritten nach Steimbke reisen.  Die Vorzeichen für diese Partie sind aus Hamelner Sicht nicht optimal. Trainer Steffen Niemeyer muss gleich 9 Spieler ersetzten und greift auf die Akteure der B – Jugend und der A2 zurück, um antreten zu können. Somit ist auch die Favoritenrolle in dieser Begegnung klar auf Seiten der Gastgeber und die JSG Hameln hat nichts zu verlieren. Steimbke hat in den letzten Landesliga – Partien  schwankende Leistungen gezeigt, so mussten sie in Twistringen die Punkte mit 1:4 abgeben. Die JSG Hameln kam gegen stark spielende Jungs aus Engelbostel nicht über ein torloses Remis hinaus und sollte noch in den letzten Spielen der Hinrunde punkten um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Anstoß der Begegnung ist um 19.30 Uhr in Steimbke

Steffen Niemeyer: „ Steimbke ist ein Team aus der Spitzengruppe der Liga und eine schwere Aufgabe, die wir versuchen werden zu lösen. Wir können leider nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen und müssen auf insgesamt 9 Akteure verzichten, was diese Aufgabe nicht einfacher macht. Trotzdem haben wir Dank der Unterstützung aus der B1 und A2,  ein Team auf dem Rasen was in der Lage ist, auch in Steimbke zu punkten. Heute gilt es 110 % zu geben und über den Kampf in die Partie zu kommen.  Die Jungs wissen worum es geht und werden alles versuchen um Anschluss an das Mittelfeld zu bekommen.“

Foto: JSG Hameln-Land

 

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