Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Dienstag, 23. Juli 2019 16:36 Uhr
VGH-Fairness-Cup: TuSpo Grünenplan landet auf Platz 5
Dienstag, 23. Juli 2019 07:01 Uhr

Bodenwerder (mm). Die ersten drei Turniertage sind beim Samtgemeindepokalturnier der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle zu Ende. Mit dem TSV Kirchbrak steht bereits der erste Halbfinalist fest. Die Mannschaft von Steffen Niemeyer konnte die ersten beiden Begegnungen der Gruppe 2 für sich entscheiden und somit einen guten Start ins Turnier erwischen. In der Gruppe 1 bleibt es nach den ersten beiden Spieltagen weiter spannend.

Nach den Auftaktsiegen des SCM Bodenwerder und der SG Wesertal trafen am Samstag mit dem TSV Ottenstein und dem FC Hohe/Brökeln die beiden Verlierer des ersten Spieltages aufeinander. Dieses Duell konnte der TSV Ottenstein für sich entscheiden und sich damit noch eine verbesserte Ausgangslage zum Erreichen des Halbfinals erarbeiten. Das direkte Duell zwischen dem SCM Bodenwerder und der SG Wesertal endete mit einem 1:1-Unentschieden, sodass beide Mannschaften bei vier Zählern stehen.

Tabelle

1. SCM Bodenwerder 3:2 Tore 4 Punkte

2. SG Wesertal 2:1 Tore 4 Punkte

3. TSV Ottenstein 3:3 Tore 3 Punkte

4. FC Hohe/Brökeln 1:3 Tore 0 Punkte

In der Gruppe 2 konnte der VfR Hehlen sein Auftaktspiel mit 4:2 gegen den TSV Kemnade für sich entscheiden. In der darauffolgenden Partie kam es für Kirchbraks Trainer Steffen Niemeyer zu einer besonderen Begegnung. Niemeyer traf mit dem SV Rühle auf seinen Heimatverein. Mit 2:0 setzte sich der TSV Kichbrak durch und durfte sich somit ebenfalls über einen gelungenen Auftakt freuen. Zu einem torreichen Duell kam es am Sonntag zwischen dem TSV Kemnade und dem SV Rühle. Mit 6:3 gewann Kemnade gegen den Kreisligaaufsteiger SV Rühle. Im letzten Gruppenspiel ließ der TSV Kirchbrak auch dem VfR Hehlen wenig Chancen und machte mit dem 3:0-Sieg den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Tabelle

1. TSV Kirchbrak 5:0 Tore 6 Punkte

2. TSV Kemnade 8:7 Tore 3 Punkte

3. VfR Hehlen 4:5 Tore 3 Punkte

4. SV Rühle 3:8 Tore 0 Punkte

Am heutigen Dienstagabend geht's mit den Entscheidungen in der Gruppe 1 weiter. Um 18.30 Uhr spielen der TSV Ottenstein und die SG Wesertal gegeneinander. Um 19.45 Uhr treffen der SCM Bodenwerder und der FC Hohe/Brökeln aufeinander.

Am darauffolgenden Mittwochabend wird sich entscheiden, wer aus der Gruppe 2 dem TSV Kirchbrak ins Halbfinale folgt. Der TSV Kirchbrak spielt um 18.30 Uhr gegen den TSV Kemnade. Zum Aufeinandertreffen zwischen dem VfR Hehlen und dem SV Rühle wird es um 19.45 Uhr kommen.

Foto: mm

 

Dienstag, 23. Juli 2019 06:57 Uhr

Dielmissen (mm). Am morgigen Mittwochabend wird nun auch das Samtgemeindepokalturnier der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf eröffnet. In diesem Jahr fungiert der VfL Dielmissen als Ausrichter, welcher sich auf vier Turniertage freuen darf. Für das Turnier haben sich insgesamt sechs Teams qualifiziert, welche in zwei Gruppen aufgeteilt sind. Gespielt wird mit einer Spielzeit von 2 x 30 Minuten.

So treffen in der Gruppe A der Titelverteidiger MTSV Eschershausen, der FC Stadtoldendorf und der VfR Deensen aufeinander. In der Gruppe B treten der Gastgeber VfL Dielmissen, der TSV Lenne und der TSV Arholzen gegeneinander an. 

Folgende Spieltage werden erwartet:

Mittwoch, den 24. Juli
18.30 Uhr FC Stadtoldendorf - MTSV Eschershausen (Gruppe A)    
19.45 Uhr VfL Dielmissen - TSV Arholzen (Gruppe B)
Donnerstag, den 25. Juli
18.30 Uhr TSV Lenne - TSV Arholzen (Gruppe B)    
19.45 Uhr VfR Deensen - FC Stadtoldendorf (Gruppe A)
Freitag, den 26. Juli
18.30 Uhr VfL Dielmissen - TSV Lenne (Gruppe B)    
19.45 Uhr VfR Deensen - MTSV Eschershausen (Gruppe A)  

Für die Halbfinalspiele werden sich der jeweilige Gruppenerste und -zweite qualifizieren. Das erste Halbfinale wird am Samstag, den 27. Juli um 14 Uhr angepfiffen. Das Finale wird gegen 17.30 Uhr erwartet.

Foto: mm

Montag, 22. Juli 2019 15:44 Uhr

Deensen (mm). In weniger als zwei Wochen ist es soweit - Deensen wird wieder zur Pilgerstätte für alle Freunde des Freizeit- und Thekenmannschaftsport. Der Bananas-Cup findet am Samstag, den 03. August zu den Klängen von DJ Zeppi statt. Fast schon traditionell bekommt ihr die Auslosung auch in diesem Jahr über unsere Facebookseite (hier) präsentiert. Das Video zur Auslosung wird am morgigen Dienstagmittag pünktlich um 12 Uhr erscheinen.

Mannschaften wie der FC Ballarasso, Ajax Dauerstramm, Alarm für Krombacher-Elf, die Thekenmannschaft KM, Grün-Weiß Linnenkamp und Arsenal LongDong dürfen im Starterfeld natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Wir freuen uns auf die Auslosung und auf euer Einschalten!

Foto: mm

Montag, 22. Juli 2019 07:09 Uhr

Golmbach (mm). Nach dem Allersheimer Sommer Cup des MTV Fürstenberg sind auch die Entscheidungen beim Forstbachtal-Cup der SG GoLüWa in Golmbach gefallen. Mit dem TSV Holenberg wurde der verdiente Turniersieger des großen Forstbachtal-Cup gefunden, der sich in der Endrunde bei neun Toren und keinem Gegentor in Torlaune präsentierte. Beim kleinen Forstbachtal-Cup ging der FC 08 Boffzen als Sieger vom Platz.

Kleiner Forstbachtal-Cup

Um 10.30 Uhr startete der Turniersonntag mit dem ersten Halbfinale des kleinen Forstbachtal-Cups. Hier standen sich der FC 08 Boffzen und der SV Höxter II gegenüber. Es dauerte bis zur 25. Minute, ehe der FC 08 Boffzen das erste Tor erzielen konnte. Arandes Al-Assi traf zum 1:0. Diesen Spielstand konnte Christopher Söhngen nach einer guten halben Stunde ausgleichen. Das Tor zum Finale des kleinen Forstbachtal-Cups erzielte Boffzens Torben Perl in der 40. Spielminute. 

Eine interessante Partie boten der VfB Negenborn und der TuS Lüchtringen. VfB-Neuzugang Morris Nolte hatte die Negenborner in der 23. Minute in Führung geschossen. Mit einem Doppelpack konnte Henrik Jux die Partie auf 2:1 für Lüchtringen drehen. Vier Minuten vor Schluss glichen die Negenborner durch Patrik Kirschnick aus, sodass alles nach einem Elfmeterschießen aussah. Vor diesem bewahrte Julian Mischer seine Lüchtringer mit dem 3:2-Siegtreffer.

Somit trafen im Spiel um Platz 3 der VfB Negenborn und der SV Höxter II aufeinander. Lars Winkels brachte die Kreisligareserve des SV Höxter mit 1:0 in Führung (20.). Mit seinem zweiten Tor des Tages brachte Patrik Kirschnick den VfB Negenborn ins Elfmeterschießen. Dieses konnte der SV Höxter II mit 6:5 für sich entscheiden und sich damit den dritten Rang sichern.

Im Finale reichte dem FC 08 Boffzen gegen den TuS Lüchtringen eine starke Anfangsphase aus. Bereits nach zwölf Spielminuten führte die Mannschaft von Serhat Kara mit 3:0, welches auch der Endstand der Partie war. Für die Mannschaft aus dem Südkreis netzten Sebastian Kerscher (2) und Marten Koschik ein.

Großer Forstbachtal-Cup

Im ersten Halbfinale des großen Forstbachtal-Cup standen sich die beiden Kreisligisten des MTSV Eschershausen und des MTV Bevern gegenüber. In diesem Duell waren die Raabestädter eigentlich am Drücker, doch am Ende sprang hierbei nicht mehr als eine 0:1-Niederlage heraus. Das Tor des Spiels hatte Beverns Jan Timmermann in der 20. Minute erzielt, welcher nach einem Eckball den zweiten Ball bekam und diesen sehenswert ins lange Eck verwertet hat.

Keine Probleme hatte der TSV Holenberg im zweiten Halbfinalspiel mit der SG GoLüWa/Bevern II. Mit einem sehenswerten Freistoß hatte Leon Wessel in der zwölften Spielminute den Torreigen eröffnet. Mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur sieben Minuten schraubte TSV-Goalgetter Kevin Suchy den Spielstand auf 4:0. Den Schlusspunkt setzte Maurice Fricke mit dem Tor zum 5:0-Endstand.

Für eine Überraschung konnte die SG GoLüWa/Bevern II im Spiel um Platz drei gegen den MTSV Eschershausen sorgen. Nach Toren von Pascal Kluge und Maga Aliev führten die Hausherren bereits nach zwölf Minuten mit 2:0. Alexander Leidner verkürzte nach einer Viertelstunde auf 2:1. In der Folgezeit rannten die Raabestädter an, doch konnten kein weiteres Mal den Ball im Tor unterbringen, sodass die SG GoLüWa/Bevern II auf dritten Rang gelandet ist.

Im Finale konnte sich der MTV Bevern zunächst bei Keeper Sebastian Ulrich bedanken, dass sie nicht früh in einen Rückstand geraten sind. Bei einem Freistoß von Kevin Suchy zeigte der Beveraner Schlussmann einen starken Reflex. Auf der Gegenseite hatte Bevern die große Chance selbst in Führung zu gehen. Nach einem Foulspiel an Jan Timmermann zeigte der Referee auf den Punkt. Den fälligen Foulelfmeter konnte Jeremy Mely gegen Fabian Hindrichs abwehren.

Für das 1:0 benötigten die Holenberger ebenfalls einen Strafstoß, welchen es wegen Haltens von Dara Hussein an Marvin Wessel gab. Diesen verwandelte Kevin Suchy souverän zum 1:0. Mit diesem Tor war der Bann gebrochen. Kevin Suchy legte nach einem Zuspiel von Patrick Schiermeister das 2:0 nach. Nach einem Pass von Joel Mely netzte Niclas Homeyer zum 3:0 ein. Joel Mely legte mit dem Schlusspfiff noch Maurice Fricke das 4:0 auf, welches der Endstand der Begegnung war.

Im Anschluss nahm SG-Chef Sven Häder die Siegerehrung vor. 

 Fotos: SG GoLüWa, mm

 

Sonntag, 21. Juli 2019 19:42 Uhr

Grünenplan (mm). Hiobsbotschaft für den TuSpo Grünenplan. Eine Woche vor dem Bezirkspokalspiel gegen den Landesligisten SpVgg Bad Pyrmont testete der TuSpo Grünenplan gegen den VfL Dielmissen. Beim Spielstand von 1:0 (Torschütze: Alexander Delzer) war dieses Testspiel bereits nach guten 20 Minuten beendet. Sascha Fricke blieb bei einer Grätsche im Rasen hängen und zog sich hierbei einen Schien-und Wadenbeinbruch zu. Der Rettungdienst war sofort zur Stelle und nahm ihn mit ins Krankenhaus, wo er derzeit operiert wird.

Beide Teams einigten sich darauf den Test abzubrechen. "Wir wünschen Sascha Fricke eine gute Besserung und einen guten Heilungsprozess", drückt VfL-Trainer Michael Ahlers dem Verteidiger des TuSpo Grünenplan die Daumen.

Diesen Wünschen schließt sich die Redaktion an. Wir wünschen dem sympathischen Außenverteidiger alles Gute und hoffen dich bald wieder für den TuSpo auf dem Platz zu sehen.

Foto: mm

Sonntag, 21. Juli 2019 10:58 Uhr

Fürstenberg (mm). Der vom MTV Fürstenberg ausgerichtete Allersheimer Sommer Cup ist am gestrigen Samstagnachmittag beendet worden. Mit dem Bezirksligisten FC Blau-Weiß Weser setzte sich der Favorit durch und konnte somit bereits zum zweiten Mal den Pokal in Empfang nehmen. "Es war ein super Turnier. Die Mannschaften und Zuschauer kommen gerne zu unserem Turnier nach Fürstenberg. Wir werden die Tradition auch 2020 fortführen", freut sich MTV-Vorsitzender Achim Helm über den reibungslosen Turnierverlauf und auf die 15. Auflage des Blitzturniers.

Für die erste Halbfinalspiel hatten sich sowohl der Bezirksligist FC Blau-Weiß Weser als auch der Relegationsteilnehmer der Kreisliga Holzminden der SV06 Holzminden souverän in ihren Gruppen durchgesetzt, sodass eine interessante Begegnung erwartet wurde. Nach einer ersten Abtastphase kam Blau-Weiß Weser in Person von Leon Krüger zum ersten Torschuss, welchen SV-Keeper Evrim Balik abwehren konnte. Nach elf Minuten machte es Leon Krüger besser und schob zum 1:0 ein. Nur zwei Zeigerumdrehungen später leistete sich Holzminden einen Fehler im Spielaufbau, welchen Leon Krüger mit dem 2:0 bestrafte. Auch in der Folgezeit stand Weser sicher und hatte mehr Zug zum Tor. Erst in der 43. Minute bekamen die Zuschauer durch den eingewechselten Suleman Danjuma einen Holzmindener 18 Meter-Schuss zu sehen, der knapp am Tor vorbeiging. Somit zog der FC Blau-Weiß Weser verdient ins Finale ein.

Zu einem Derby kam es im zweiten Halbfinale zwischen dem Aufsteiger der Kreisliga A, dem SV Albaxen und dem B-Ligisten TuS Lüchtringen. Einen Klassenunterschied konnte man in diesem Spiel jedoch nicht ausmachen. Es dauerte auch bis zur 25. Minute, ehe Albaxen aus kurzer Distanz die erste gute Gelegenheit liegen ließ. Lüchtringens erster Abschluss folgte sieben Minuten später durch Jens Missing, der SV-Keeper Silas Ostermann vor keine Probleme stellte. In der torchancenarmen Partie sollte in der 40. Minute dann doch ein Tor fallen. Nach einem langen Ball landete eine Kopfball-Bogenlampe von Henrik Jux über den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Silas Ostermann zum 1:0 für Lüchtringen im Netz. Mit diesem Spielstand endete die Begegnung auch, sodass Lüchtringen als zweiter Finalist feststand.

Im Spiel um Platz drei standen sich der SV06 Holzminden und der SV Albaxen gegenüber. Nach wenigen Spielminuten kam Holzminden auch gleich zur ersten Torchance. Nach Vorarbeit von Jimmy Deng und Noah Buske landete der Ball bei Ferat Yildirim, der jedoch an einer Fußabwehr des Albaxer Keepers scheitern sollte. In der zehnten Spielminute ging Holzminden mit 1:0 in Führung. Neuzugang Maximilian Schatte traf mit Hilfe des Innenpfostens aus 18 Metern. Bis auf eine Chance nach einem langen Ball, bei dem ein Albaxer Angreifer das Spielgerät knapp am Tor vorbeisetzte, zeigte Albaxen keine Offensivaktionen, sodass Holzminden weiter das Spiel machte und auch die Tore zwei und drei nachlegen konnte. Nach einem Zuspiel von Suleman Danjuma schob Ferat Yildirim in der 24. Minute zum 2:0 ein. In der 43. Minute jagte Jimmy Deng dem Albaxer Torwart im Spielaufbau den Ball ab und schob ihn zum 3:0-Endstand ins Albaxer Gehäuse. Somit landete Holzminden auf dem dritten Platz, während sich Albaxen mit dem vierten Rang zufrieden geben musste.  

Richtig schwer tat sich der FC Blau-Weiß Weser im Finale gegen zwei Klassen tiefer spielenden TuS Lüchtringen, der auf eine kompakte Abwehr und zur Entlastung auf ein Konterspiel setzte. Nach einer guten halben Stunde kam der Bezirksligist dann aber doch zu einigen 100 %-igen Chancen, die fahrlässig ausgelassen wurden. Nach 45 Minuten stand ein torloses Remis zu Buche, sodass sich zur Ermittlung des Turniersiegers ein Elfmeterschießen anschloss. Hierbei behielt Weser die Nerven. Sie verwandelten ihre vier Strafstöße, während Lüchtringens Trainer einen Lattenschuss und eine Parade des Keepers ansehen musste, sodass der fünfte Schütze der Blau-Weißen nicht mehr antreten musste und die Begegnung mit 4:2 endete.

Im Anschluss nahm MTV-Vorsitzender Achim Helm gemeinsam mit seinem Sohn Sascha Helm die Siegerehrung vor. 

Fotos: mm

Samstag, 20. Juli 2019 20:29 Uhr

Golmbach (mm). Nun ist auch der letzte Vorrundentag beim diesjährigen Forstbachtal-Cup zu Ende. Mit der SG GoLüWa/Bevern II und dem MTV Bevern stehen die beiden Halbfinalisten für den großen Forstbachtal-Cup fest. Der VfB Negenborn und der SV Höxter II werden um kleinen Forstbachtal-Cup spielen. Der SV Höxter II profitiert davon, dass der FC Preußen Hameln 07 nur am heutigen Samstag antritt und auf die Teilnahme am morgigen Sonntag verzichtet. Somit darf der SV Höxter II auch am morgigen Sonntag weiter testen.

In der Gruppe C trafen die SG GoLüWa/Bevern II, der VfR Deensen und der VfB Negenborn aufeinander. Im ersten Gruppenspiel hatte die SG GoLüWa/Bevern II mit dem VfR Deensen keine Probleme und setzte sich mit 5:0 durch. Den Torreigen hatte Baris Yildirim in der zweiten Spielminute eröffnet. Til Engelmann schnürte einen Dreierpack und das schönste Tor des Spiels erzielte Pascal Kluge mit einer hereingedrehten Ecke.

Im zweiten Gruppenspiel kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem VfR Deensen und dem VfB Negenborn. Bereits in der ersten Spielminute brachte Nico Lages den VfB Negenborn mit 1:0 in Führung. Lages traf mit einem sehenswerten Lupfer. Für die Entscheidung des Spiels sorgte Anwer Mosa Kheder mit dem 2:0 in der 38. Spielminute. Somit war der VfR Deensen ausgeschieden.

Im Derby zwischen der SG GoLüWa/Bevern II und dem VfB Negenborn ging es somit um den Gruppensieg. Diesen konnten sich die Hausherren mit einem 3:0-Sieg sichern. Til Engelmann (22.), Jan Wiemers (28.) und Robin Schoof (42.) netzten für die Spielgemeinschaft ein. Somit steht die SG GoLüWa/Bevern II im großen und der VfB Negenborn im kleinen Forstbachtal-Cup.

Tabelle

1. SG GoLüWa/Bevern II 8:0 Tore 6 Punkte

2. VfB Negenborn 2:3 Tore 3 Punkte

3. VfR Deensen 0:7 Tore 0 Punkte

In der Gruppe D traten der MTV Bevern, der SV Höxter II und FC Preußen Hameln 07 gegeneinander an. Den Auftakt dieser Gruppe machten der MTV Bevern und der SV Höxter II. Nach Vorlage von Neuzugang Jan Stellhorn netzte Mark Sünnemann in der 14. Spielminute zum 1:0 für Bevern ein. Diesen Spielstand konnte Felix Borning per Foulelfmeter in der 28. Minute egalisieren. Jan Stellhorn war es schließlich in der 38. Spielminute vorbehalten, das entscheidende Tor zum 2:1-Endstand zu erzielen.

Im zweiten Gruppenspiel konnte sich der FC Preußen Hameln mit 3:0 gegen den SV Höxter II durchsetzen. Den Gruppensieg sicherte sich der MTV Bevern mit einem 3:2-Sieg gegen den FC Preußen Hameln. Für die Burgberger trugen sich Jan Stellhorn (2) und Fabian Hindrichs in die Torschützenliste ein.

Tabelle:

1. MTV Bevern 5:3 6 Punkte

2. FC Preußen Hameln 07 5:3 Tore 3 Punkte

3. SV Höxter II 1:5 Tore 0 Punkte

Kleiner Forstbachtal-Cup 2019
10.30 Uhr FC 08 Boffzen - SV Höxter II
11.15 Uhr TuS Lüchtringen - VfB Negenborn
12.15 Uhr Verlierer 1. HF - Verlierer 2. HF
13.00 Uhr Sieger 1. HF - Sieger 2. HF
Großer Forstbachtal-Cup 2019
14.30 Uhr MTSV Eschershausen - MTV Bevern
15.15 Uhr TSV Holenberg - SG GoLüWa/Bevern
16.15 Uhr Verlierer 1. HF - Verlierer 2. HF
17.00 Uhr Sieger 1. HF - Sieger 2. HF

Foto: mm

Samstag, 20. Juli 2019 12:29 Uhr

Ammensen (mm). Der Startschuss zum diesjährigen Dörries-Cup ist in Ammensen gefallen. Die ersten beiden Turniertage sind auf dem Ammensener Sportplatz rum. Erwartungsgemäß präsentierten sich die SV Alfeld U19 und der TuSpo Lamspringe spielstark und konnten mit Auftaktsiegen ihre fußballerische Qualität unterstreichen. Die SG Ammensen/Grünenplan II, welche im Übrigen als einziges Team aus dem Landkreis Holzminden vertreten ist, kam gegen den TSV Föhrste II nicht über ein Remis hinaus.

Beim Auftaktspiel standen sich die SG Ammensen/Grünenplan II und der TSV Föhrste II gegenüber. Bereits nach acht Spielminuten bestrafte Christian Sitzmann einen Ballverlust von SG-Kapitän Tim Oppermann mit dem 0:1. Mit einem herrlichen Lupfer ins lange Eck überwand er SG-Keeper Tim Stolzenberg. Nach guten Chancen von Daniel Schliewe (11., abgefälschter Distanzschuss) und Timo Peters (12., Kopfball knapp über das Tor) konnte die SG Ammensen/Grünenplan II dann doch den Spielstand ausgleichen. Einen Querpass von Timo Schal verwertete Timo Peters zum 1:1-Ausgleich. Nach 20 Minuten probierte es Laurin Böhm aus 20 Metern, doch schoss das Spielgerät knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite zeigte Tim Stolzenberg gegen einen Föhrster Angreifer eine gute Parade, sodass die Mannschaften mit Spielstand von 1:1 auch die Seiten gewechselt haben.

Auch in der zweiten Halbzeit war die SG Ammensen/Grünenplan II die spielerisch bessere Mannschaft, jedoch hielt Föhrste kämpferisch gegen und ließ gegen die Hausherren kaum etwas zu. In der 38. Minute wurde Marcel Bukowski freigespielt, der jedoch am TSV-Keeper Daniel Stefanski kein Vorbeikommen finden sollte. Vier Zeigerumdrehungen später ließ Timo Schal die größte SG-Chance liegen. Schal umkurvte Stefanski, doch ließ sich beim anschließenden Abschluss zu viel Zeit, sodass ein Föhrster Abwehrspieler mit einer Rettungstat das sicher geglaubte Tor verhindern konnte. Auf der Gegenseite hatte der TSV-Torschütze Christian Sitzmann noch eine gute Gelegenheit. Nach einem Konter setzte er zu einem Lupfer an, der dieses Mal neben dem Tor landen sollte. Somit trennten sich die beiden Teams mit einem aus Föhrster Sicht etwas glücklichen 1:1-Unentschieden.

Die Alfelder A-Jugend hatte am Donnerstagabend mit dem DSC Duingen wenig Probleme. Zwar ging die ersatzgeschwächt ins Spiel gegangene Duinger Mannschaft mit 0:1 in Führung, doch dann spielten sich die Alfelder in einen Rausch und führten zur Halbzeit bereits mit 3:1. Am Ende stand ein verdienter 6:1-Sieg zu Buche.

Am gestrigen Freitagabend startete die Gruppe B ins Turnier. Der Kreisligist TuSpo Lamspringe wurde gegen die SV Alfeld II der Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 4:1 durch. Enger ging es zwischen der SG Sibbesse/Eberholzen und der FSG Hils/Selter zu. Nach umkämpften 60 Spielminuten konnte sich die SG Sibbesse/Eberholzen mit 3:2 durchsetzen.

Samstag
14.00 Uhr SV Alfeld U19 - SG Ammensen/Grünenplan II (Gruppe A)  
15.30 Uhr TSV Föhrste - DSC Duingen (Gruppe A)  
17.00 Uhr FSG Hils/Selter - TuSpo Lamspringe (Gruppe B)  
18.30 Uhr SV Alfeld II - SG Sibbesse/Eberholzen (Gruppe B)
Sonntag
14.00 Uhr SG Ammensen/Grünenplan II - DSC Duingen (Gruppe A)  
15.30 Uhr TSV Föhrste - SV Alfeld U19 (Gruppe A)  
17.00 Uhr TuSpo Lamspringe - SG Sibbesse/Eberholzen (Gruppe B)  
18.30 Uhr SV Alfeld II - FSG Hils/Selter (Gruppe B)

Fotos: mm

Frauen
Montag, 15. Juli 2019 07:04 Uhr
FC Boffzen – Damen gehen neue Wege – Kooperation mit dem SSV Würgassen
Mittwoch, 26. Juni 2019 07:04 Uhr

Wolfsburg (mm). Vor einer Kulisse von 1.027 Zuschauern fand am vergangenen Samstag das B-Juniorinnen Bundesligafinale zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg im Wolfsburger AOK Stadion statt. Mit dabei war die noch in Dohnsen wohnhafte Natasha Kowalski, welche in dieser Saison neben der Europameisterschaft bereits die nord-/nordostdeutsche Meisterschaft gewinnen konnte sowie Torschützenkönigin der Bundesliga Nord/Nordost geworden ist. Mit einem 3:1-Sieg machte ihr Team die Titelverteidigung perfekt.

Eine Fanschar aus dem Weserbergland war Natasha Kowalski gefolgt. Neben ihrer Familie waren einige Spieler aus der A-Juniorenmannschaft der JSG Hameln-Land dabei. Einmal wöchentlich trainierte Kowalski mit den Jungs von Steffen Niemeyer mit, sodass sie auch mal sehen wollten, ob das Training bei ihr Früchte getragen hat. Natürlich durfte die VfL-Hymne im Vorfeld zur Einstimmung auf die Partie nicht fehlen. Gegen 11 Uhr war es dann auch soweit. Die Mannschaften betraten das Spielfeld und die deutsche Nationalhymne, die sonst nur bei Länderspielen gespielt wird, erklang. Vor dem Seitenwechsel wurden, ebenfalls wie bei einem Länderspiel, noch Teamfotos für die Ewigkeit geschossen, ehe schließlich das Spiel angepfiffen wurde.

Der VfL erwischte im eigenen Stadion, in welchem sonst die Frauen-Bundesligamannschaft und die U23-Regionalligamannschaft spielt, den besseren Start. Bereits nach fünf Spielminuten kam Natasha Kowalski nach einem Ecke an den zweiten Ball, doch ihr Abschluss stellte sich als zu schwach heraus. Zwei Minuten später konnte die Keeperin der Freiburger Marie-Morgane Sieber eine Fußabwehr zeigen. Bei der anschließenden Ecke köpfte Elizabeth Enya Heine zum umjubelten 1:0 ein. Auch in der Folgezeit waren die Wölfinnen die bessere Mannschaft. Eine gute Einschussmöglichkeit ließ Vanessa Schäfer jedoch in der 16 Minute liegen.

Aus dem Nichts fiel das Tor zum 1:1-Ausgleich. Bei einem Freiburger Eckball faustete Wolfsburgs Torhüterin Julia Kassen das Spielgerät unglücklich ins eigene Netz (21.). Und es sollte in der 27. Minute noch schlimmer kommen. Die vierfache Torschützin aus dem zweiten Halbfinalspiel gegen die SGS Essen Livinia Seifert fiel nach einem Foulspiel verletzungsbedingt aus. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde Freiburg immer stärker. So konnte sich die Mannschaft von Holger Ringe in der Nachspielzeit bei Julia Kassen im VfL-Tor bedanken, die gegen die freigespielte Selina Fockers eine starke Fußabwehr zeigte.

Mit dem ersten Abschluss des zweiten Durchgangs ging der VfL Wolfsburg mit 2:1 in Führung. Jette Schulz nahm sich aus 20 Metern ein Herz. Torhüterin Marie-Morgane Sieber gab bei diesem Fernschuss eine unglückliche Figur ab, sodass der vermeintlich haltbare Schuss im Tor einschlug. Freiburg spielte in der Folgezeit mit Wut im Bauch, sodass sie zu guten Einschussmöglichkeiten kamen. Eine Flanke landete am Wolfsburger Querbalken (55.). Eine wahre Glanztat gelang Julia Kassen nach einer guten Stunde. Bei einem 20 Meter Schuss von Julia Rauch griff Kassen über und lenkte das Spielgerät sehenswert am Kasten vorbei. Dieselbe Akteurin probierte es vier Minuten später erneut, doch dieses Mal traf Rauch nur das Außennetz.

Eine Torjägerin wie Natasha Kowalski möchte natürlich auch in so einem Endspiel ein Tor erzielen. Dieser Wille war in der 62. Minute zu spüren, als sie ihre Nationalmannschaftskollegin und gleichzeitig Kapitänin des SCF Victoria Ezebinyuo stehen ließ, doch aus spitzem Winkel an Keeperin Marie-Morgane Sieber scheitern sollte. Ihr Tor sollte schließlich zwei Minuten später fallen. Kowalski zog nach innen und schloss mit einem Flachschuss zum vielumjubelten 3:1 ins lange Eck ab. Bis auf einen Freistoß der Freiburgerin Oceane Celia Picard, welchen die gut aufgelegte Kassen parierte, passierte nichts mehr, sodass der VfL Wolfsburg auch die Spielzeit 2018/2019 mit dem deutschen Meistertitel abschloss.

Auf Seiten des VfL Wolfsburg war die Freude groß, während bei den Freiburgern die eine oder andere Träne verdrückt wurde. Im Anschluss fand die Siegerehrung, bei der VfL-Kapitänin Lea Wohlfahrt die Meisterschale überreicht bekam, statt. Auf eine Laola, die durch das Stadion schwappte, folgte eine lautstarke Humba, ehe Fotos für die Ewigkeit folgten und die Meisterfeier genossen werden konnte.

Fotos: mm

Samstag, 22. Juni 2019 15:18 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (mm). Was für eine Saison! An die Spielzeit 2018/2019 wird sich Natasha Kowalski wohl noch lange erinnern. Neben der Europameisterschaft mit der deutschen U17-Juniorinnen Nationalmannschaft und der nord/nordostdeutschen Meisterschaft mit den B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg konnte das Nachwuchstalent aus dem Weserbergland nun auch die deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach bringen.

Unter den Augen von ihren Eltern Birgit und Klaus Kowalski und ihren Brüdern Aljosha und Grischa Kowalski setzen sich die Wolfsburger mit 3:1 gegen den SC Freiburg durch. Für das alles entscheidende Tor zum 3:1 zeigte sich die in Dohnsen wohnhafte Torschützenkönigin der Bundesligastaffel Nord/Nordost selbst verantwortlich!

Wir gratulieren Dir ganz herzlich zur deutschen Meisterschaft und wünschen Dir weiterhin alles Gute. Ein ausführlicher Bericht mit einer Bildergalerie folgt....

Foto: mm

Sonntag, 16. Juni 2019 11:14 Uhr

Wolfsburg (mm). Nach dem EM-Finale wird Natasha Kowalski in dieser Saison noch ein Finale miterleben dürfen. Bereits im Hinspiel setzten die B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg gegen die SGS Essen mit 6:0 durch. Im Rückspiel ließen sie einen 7:1-Auswärtssieg folgen. Das Finale wird am kommenden Samstag, den 22. Juni gegen den SC Freiburg im Wolfsburger AOK Stadion stattfinden (Anstoß 11 Uhr). Die Freiburger schalteten im 2. Halbfinale den 1. FFC Turbine Potsdam aus. Auf den 3:1-Hinspielsieg folgte ein 1:1-Unentschieden, welches für den SC Freiburg die Finalteilnahme bedeutete.

Nach ihrem Dreierpack im Hinspiel blieb das Talent aus dem Weserbergland jedoch torlos. So war es dieses Mal Livinia Seifert, die mit einem lupenreinen Hattrick für den 0:3 Halbzeitstand sorgte. Lea Wohlfart, Ahlem Ammar (2) und zum vierten Mal Livinia Seifert schossen die weiteren Wolfsburger Tore.

Foto: mm

Sonntag, 16. Juni 2019 10:39 Uhr

Kaierde (mm). Einen verdienten Sieger fand am vergangenen Pfingstmontag das Frauenfinale des Allersheimer Kreispokals. Die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen/Wiedensahl ging favorisiert gegen den SV Hastenbeck II ins Endspiel. Dieser Favoritenrolle wurde die Mannschaft um Kapitänin Viktoria Renner auch gerecht. Nach 90 Minuten setzte sich der Schamburger Vertreter gegen die Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont mit 4:0 durch und durfte sich neben dem Pokalgewinn auch über die Einladung zur Siegesfeier in den Allersheimer Brauereikeller freuen.

Die erste Chance des Spiels besaß Annika Schomburg von der FSG bereits in der ersten Spielminute. Schomburg zog eine Flanke zum Tor, die über dem Hastenbecker Tor landen sollte. Hastenbeck ließ in der fünften Spielminute ihren ersten Schuss von Franziska Knaus folgen, welcher am Tor vorbei ging. In der zehnten Spielminute landete der Ball das erste Mal im Hastenbecker Tor. Nach einem langen Ball tauchte Malin Reuter völlig frei vor SV-Keeperin Alexandra Lubina auf und ließ ihr mit einem Flachschuss keine Chance. Nur drei Zeigerumdrehungen später probierte es FSG-Spielerin Wiebke Dollweber mit einem 25 Meter Freistoß, den SV-Keeperin Alexander Lubina über die Latte lenkte. Bei der darauffolgenden Ecke kam Dollweber erneut zum Schuss. Dieser landete jedoch aus sechs Metern über dem Tor.

Nach 35 Minuten musste FSG-Keeperin Sarah Niederau bei einem Schuss von Sandra Hoellenriegel das erste Mal richtig eingreifen. Sie wehrte den Ball zur Seite ab. Svenja Kraft setzte den Abpraller gegen das Außennetz. Kurz vor der Pause probierte es Svenja Kraft nochmal, doch dieses Mal schoss sie das Spielgerät am langen Pfosten vorbei. Somit wurden die Seiten mit dem Spielstand von 1:0 für die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen/Wiedensehl gewechselt.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff legte Pollhagen das 2:0 nach. Malin Mardar ließ zwei Gegenspielerinnen stehen und schob ein. Im Gegenzug folgte ein etwas zu hoch angesetzter Distanzschuss aus 20 Metern von Hastenbecks Sarah-Linde Nickusch. In der Folgezeit drückte Pollhagen auf die Vorentscheidung. Nach einem Zuspiel von Malin Reuter ließ Maria Mardar ihre Gegenspielerin stehen, aber scheiterte an einer Fußabwehr von Alexandra Lubina. Das 3:0 fiel schließlich in der 71. Minute. Viktoria Renner verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert in den Winkel.

Auch nach diesem Tor nahmen die Pollhagener kein Tempo aus dem Spiel. In der 75. Spielminute traf Malin Reuter allerdings nur den Pfosten. Reuter machte es in der 80. Minute besser. Einen Absprachefehler in der Hastenbecker Defensive nutzte Reuter aus und spitzelte das Spielgerät zum 4:0 ein. Hastenbeck wollte in der Schlussphase zumindest das Ehrentor erzielen. Desierée Abel sorgte in der 83. Minute für einen Lattenschuss. Auch der Versuch von Stella Wehking in der 86. Minute sollte nicht von Erfolg gekrönt sein, sodass die Begegnung mit 4:0 endete.

Die FSG-Anhängerschaft konnte somit die Sektkorken knallen lassen. Im Anschluss fand schließlich die vom Kreisvorsitzenden August Borchers vorgenommene Siegerehrung statt.

Fotos: mm

Mittwoch, 12. Juni 2019 06:55 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Samstag trafen sich ehemalige und aktuelle Weggefährten der FC Boffzen – Damen um deren 10-jähriges Bestehen gebührend zu feiern. Los ging es mit einem Einlagespiel der Gründungself von 2009 gegen die aktuelle Mannschaft. Einige Spielerinnen von 2009 streifen sich bis heute das blau-gelbe Trikot Woche für Woche über.

Die ersten 45 Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Daniela Rennebaum brachte die aktuelle FC-Elf per Weitschuss in Führung, welche Lema Ansari kurz vor der Halbzeit für die Gründungself ausglich.

In der zweiten Hälfte machten sich die konditionellen Vorteile der aktuellen FC-Elf bemerkbar, sodass sie durch Laura Neils erneut in Führung gingen. Jennifer Strieder, welche zur Halbzeitpause in das aktuelle FC-Dress wechselte, erhöhte per Weitschuss auf 3:1. Der Videobeweis kam auch noch zum Einsatz, sodass das vermeintliche 4:1 wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen wurde.

Das Endergebnis war jedoch nur eine Randnotiz, denn alle Beteiligten hatten vor allem viel Freude wieder gemeinsam auf dem Platz gestanden zu haben. Im Anschluss an die Partie fand ein gemeinsamer Grillabend statt. Zusammen schwelgte man in Erinnerungen aus den letzten zehn Jahren. Alle Beteiligten des Jubiläumsspiels erhielten zudem ein T-Shirt als Andenken. Die Spielerinnen erhielten zudem noch eine für jede individuell gestaltete Bildercollage. Bis tief in die Nacht saß man zusammen und feierte gemeinsam.

Also ein rundum gelungenes Event! Danke an alle Beteiligten, die die FC-Damen in den letzten zehn Jahren tatkräftig unterstützt haben! Auf hoffentlich viele weitere gemeinsame Jahre!

Fotos: FC 08 Boffzen

Montag, 10. Juni 2019 11:41 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (mm). Vor genau einem Jahr wurde Natasha Kowalski in ihrer ersten Saison bei den B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg Deutscher Meister. Und auch in dieser Saison läuft es für das Talent aus dem Weserbergland sehr gut. Mit 18 Saisontoren wurde die U17-Juniorinnen Europameisterin zugleich auch Torschützenkönigin. Am letzten Spieltag sicherte sich der VfL die Nord/Nordostdeutsche Meisterschaft, wodurch sie erneut ins Bundesligahalbfinale eingezogen sind.

Am vergangenen Samstag kam es schließlich gegen die SGS Essen zum ersten Halbfinalspiel. Normalerweise bestreitet die Mannschaft von Holger Ringe ihre Heimspiel im Stadion am Elsterweg, doch für dieses Halbfinalhinspiel durfte erstmals nach dem Finalspiel wieder das AOK Stadion genutzt werden, in welchem auch die erfolgreiche Frauen-Bundesligamannschaft ihre Heimspiele bestreitet. Mit der SGS Essen gastierte der West/Südwestdeutsche Meister, der seine Staffel vom sechsten bis achtzehnten Spieltag souverän angeführt und abgeschlossen hatte. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Holger Ringe deutlich mit 6:0 durch und machte damit einen großen Schritt in Richtung Finale, welches aller Voraussicht nach erneut im Wolfsburger AOK Stadion stattfinden soll.

Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Geschehen. Es dauerte bis zur achten Spielminute, ehe Natasha Kowalski das erste Mal freigespielt wurde und vor dem Gästetor auftauchte. Diese Chance ließ sich die Toptorjägerin nicht nehmen und schob zum umjubelten 1:0 ein. In der 23. Minute legte Wolfsburg das 2:0 nach. Nach starkem Zuspiel von Vanessa Schäfer umkurvte Livinia Seifert Essens Torhüterin und schob ein. Mit Unterstützung der Unterkante der Latte traf Finya Seidel vom Sechzehner zum 3:0 (26.). Nach einer guten halben Stunde probierte es die Torschützenkönigin aus spitzem Winkel, doch die Torhüterin war auf dem Posten, sodass die Seiten mit dem Spielstand von 3:0 gewechselt werden sollten.

Auch in der zweiten Hälfte lief es für die in Dohnsen wohnhafte Spielerin gut, auch wenn sie ihre ersten Chance nicht gleich verwerten konnte. In der 51. Spielminute erlief sie ein zu kurz geratenes Rückspiel zum Torwart und probierte das Spielgerät an der Torhüterin vorbeizuspitzeln, welche allerdings auf der Hut war. Nur zwei Minuten später kam Kowalski ein weiteres Mal zum Abschluss und scheiterte erneut an einer Parade der Keeperin, die die SGS Essen vor einem höheren Rückstand bewahrte.

So dauerte es bis zur 65. Spielminute, ehe Kowalski das 4:0 nachlegte. Nach einem zum Tor gezogenen Freistoß kam Kowalski im Fünfmeterraum noch mit der Fußspitze an den Ball und traf somit zum, zu diesem Zeitpunkt des Spiels, wichtigen vierten VfL-Tor. Nur drei Zeigerumdrehungen später stand Kowalski nach einem Abpraller bei einem Eckball goldrichtig und schob zum 5:0 ein. In der Schlussminute bediente Kowalski Lia Henkelmann, die mit dem Tor zum 6:0-Endstand zugleich auch ihr erstes Saisontor erzielen konnte.

Das Rückspiel findet am kommenden Samstag, den 15. Juni in Essen statt. Das Finale ist für Samtag, den 22. Juni geplant.

Wir drücken Dir, Natasha, und Deinem Team weiterhin die Daumen. Holt Euch erneut die deutsche Meisterschaft!

Fotos: mm

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr
"Fußball ist jetzt mein Beruf" - Bremens U23-Offensivspieler Kevin Schumacher im Interview
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Jugend
Dienstag, 16. Juli 2019 06:56 Uhr
F-Junioren: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle holt den Kreispokal
Donnerstag, 11. Juli 2019 17:19 Uhr

Dielmissen (r). Funino ist eine Fußball-Spielform, wo kein Kind zu kurz kommt. Im klassischen Liga- oder Pokalspiel haben gerade kleinere Kinder oft kaum Ballkontakte oder Erfolgserlebnisse. Die Hannover 96-Fußballschule hat sich vorgenommen, dass alle Kinder Spaß am Fußball haben sollen. Mit Funino werden alle Spieler mit in das Spiel einbezogen.

Kein Kind sitzt auf der Ersatzbank oder wird ausgeschlossen. Ein Team besteht aus vier - sechs Spielern. Im Modus 3 gegen 3 spielen die Spieler auf jeweils zwei Tore und alle Kinder sind dauernd im Einsatz. Nach jedem Torerfolg müssen die beiden Mannschaften rotieren, sodass jeder Spieler zum Einsatz kommt. Meistens erzielen auch alle eingesetzten Spieler Tore und können sich entsprechend freuen.

Am Sonntag, den 15. September gastiert die 96-Fußballschule mit dem Funino-Festival von 10 bis 15 Uhr auf dem Vereinsgelände des VfL Dielmissen in Dielmissen. F-Jugend-Mannschaften (Altersbereich 7 - 8) sind von 10 bis 12 Uhr und E-Jugend-Mannschaften (Altersbereich 9 -10) von 13 bis 15 Uhr an der Reihe. Die Anmeldegebühr beträgt pro Team 19,96 Euro. Anmeldungen sind möglich unter https://kickplan.de/de/portal/hosts/1-96-fussballschule.

Foto: mm

Dienstag, 09. Juli 2019 10:11 Uhr

Holzminden (mm). Auf einmal ging alles ganz schnell. Nach der kurzfristigen Absage des TV Stuhr, welcher Staffelmeister in der Bezirksligastaffel 1 wurde, war der Spiel- und Staffelleiter des NFV Bezirk Hannover Jörg Edema auf der Suche nach einem weiteren Aufsteiger in die B-Junioren Landesliga. Da in ihrer Staffel weder der Zweit- noch der Drittplatzierte aufsteigen möchte, wurde die Frage nach einem weiteren Aufsteiger in die Staffeln 2 und 3 weitergegeben. Sowohl der Heesseler SV als auch der SV06 Holzminden teilten dem Bezirksspielausschuss mit, dass sie den Aufstieg wahrnehmen würden. Als Entscheidungsgrundlage wurde die erspielte Punktzahl herangezogen. Da der SV06 Holzminden auf 40 Punkte kam und der Heesseler SV in der Endabrechnung bei 39 Zählern gelandet ist, sind die Kreisstädter nachträglich in die Landesliga aufgestiegen.

"Nach der Saison haben wir als Tabellenzweiter insgeheim darauf gehofft, dass es für den Aufstieg reicht, weil dies mit der C-Jugend in der letzten Saison auch geklappt hat. Als gestern die Möglichkeit kam, gab es keine andere Wahl. Die Herausforderung muss man annehmen. Umso höher man spielen kann, umso besser wirkt sich das auch auf die Entwicklung der Mannschaft aus", zögerte Holzmindens B-Junioren Trainer Sören Eilers keinen Moment.

"Wir müssen schauen, wie wir uns dort schlagen. Es wird sicherlich von Anfang an gegen den Abstieg gehen. Wir wollen um den Klassenerhalt spielen und den auch schaffen. Der große Teil der Mannschaft bleibt ja zusammen. Es wird interessant werden, inwieweit die C-Jugendlichen, die zu uns hochkommen, die Spieler, welche in die A-Jugend gehen, kompensieren können. Es ist natürlich ein hoher Qualitätsverlust, den wir in die A-Jugend abgeben. Ich denke aber, dass wir in der Landesliga eine vernünftige Rolle spielen werden, zumal wir dieses Mal auch den älteren Jahrgang dabei haben werden. Wir freuen uns auf die Landesliga und gute Gegner. Wir werden in einer Woche intensiv in die Vorbereitung gehen, um für das Abenteuer Landesliga fit zu sein", freut sich Eilers über den Aufstieg und auf die Herausforderung. Aus der aktuellen B-Juniorenmannschaft werden neun Spieler in die A-Juniorenmannschaft gehen. Sören Eilers bekommt hingegen sieben Spieler mit C-Junioren Landesligaerfahrung dazu.

Foto: SV06 Holzminden

Sonntag, 07. Juli 2019 10:13 Uhr

Hehlen (mm). Spannend ging es im D-Junioren Kreispokalendspiel zwischen der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle und dem MTV Bevern zu. Nach 60 Minuten wurde in der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle auch der Kreispokalsieger gefunden. Das Tor des Spieles erzielte Bodenwerders David Wagner mit einem Freistoß von der Mittellinie.

Leicht favorisiert ging die JSG Bodenwerder/Kemande/Rühle ins Spiel. Hiervon war in der Anfangsphase aber wenig zu sehen. Die erste Chance des Spiels besaß Beverns Tyler Tim Plack mit einem Schuss, der knapp am JSG-Tor vorbeiging. Wenn es bei der JSG gefährlich wurde, dann durch Weitschüsse von Ali Ihsan Ünal. Ünal probierte es in der 24. Minute, doch scheiterte am MTV-Keeper Björn Strohmann.

In der 28. Spielminute bekam der MTV Bevern nach einem Foulspiel an Maik Michel einen Foulelfmeter zugesprochen. Tobias Nietzel trat an, doch scheiterte am JSG-Torwart Corvin Rhoden, welcher auch den Nachschuss parierte. Mit dem Pausenpfiff hätte Tyler Tim Plack den MTV in Führung bringen müssen. Plack hatte Bodenwerders Torwart bereits umkurvt, doch traf aus fünf Metern nur die Latte, sodass die Seiten mit dem torlosen Spielstand gewechselt wurden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam die JSG besser ins Spiel und konnte auch vermehrt durch David Wagner, Malte Neumann und Ali Ihsan zu Torchancen kommen, welche sie zunächst nicht verwerten konnten. Dies war in der 47. Minute anders. Nach einem Zuspiel von Malte Neumann tauchte Norwin Eilers frei vorm Tor auf und schob zum 1:0 aus Sicht der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle ein. Norwin Eilers war nun besser im Spiel und probierte es zwei weitere Male, doch seine Schüsse sollten nicht von Erfolg gekrönt sein.

In der 53. Spielminute bekam der MTV Bevern einen Freistoß in zentraler Postion zugesprochen. Tim Karre lief an und schob den Ball zum umjubelten 1:1 ins lange Eck. Doch dann folgte der Geniestreich von David Wagner. Sein Freistoß von der Mittellinie schlug über MTV-Keeper Björn Strohmann zum 2:1 ein. Bevern versuchte mit aller Macht noch ins Neunmeterschießen zu kommen. In der Schlussphase zeigte Corvin Rhoden bei einem Fernschuss von Tim Karre eine Glanzparade, bei der er den Ball an den Pfosten lenkte und seinem Team damit den Pokalsieg bescherte.

Im Anschluss nahm Pokalspielleiter Jens-Uwe Meyer die Siegerehrung vor.

Foto: mm

Donnerstag, 04. Juli 2019 10:12 Uhr

Damp (red). Zum Abschluss der diesjährigen Landesligasaison fuhr die C1 des SV06 Holzminden zu einem Beach-Soccer-Turnier zum Ostseebad nach Damp. 70 Teams gingen in fünf verschiedenen weiblichen und männlichen Altersklassen an den Start. Die Mission "Abschlussfahrt" startete am Freitag um 12.00 Uhr. An Bord von drei Bulis waren der komplette Kader, zwei Trainer/Betreuer und ein Spielervater. Nach gut sechs Stunden Fahrt war es geschafft und die Spieler verteilten sich auf vier Ferienhäuser.

Bei der Eröffnung und Vorstellung der Teams durch die Organisatoren durften wir mit der Startnummer 1 das Feld der übrigen Vereine anführen. Wie sich zwei Tage später herausstellte, sollte die Startnummer 1 ein gutes Omen sein. Für den Abend waren bereits Vorrundenspiele angesetzt, die uns aber nicht betrafen. So konnten wir uns nach den Abendspielen ein bisschen im Sand versuchen und später ging es zur Beachparty.

Am Samstag war es nach dem Frühstück soweit. Die Spieler hatten im Vorfeld zwei Teams gebildet. Das Team 1 tat sich etwas schwerer und wurde durch eine Steigerung Gruppenzweiter. Dafür war Team 2 in allen vier Begegnungen sehr dominant und gewann folgerichtig die Gruppe. Es folgten am gleichen Tag noch die ersten KO-Spiele und beide Teams setzten sich im Achtelfinale durch. Eine Abkühlung in der Ostsee bzw. im Hallenbad mit coolen Rutschen, einfach nur chillen, eine Wasserschlacht bei den Unterkünften und die Strandparty warteten auch noch.

Am Sonntag nach dem Frühstück folgte das Viertelfinale. Es gab eine interessante Konstellation. Falls beide Teams gewinnen sollten, würden sie im Halbfinale aufeinandertreffen. Das Gleiche galt bei einer Niederlage beider Teams, dann ging allerdings „nur“ um die Plätze 5-8. Es kam aber ganz anders. Das Team 1 verlor ihr Viertelfinale gegen den TUS Ricklingen und holte sich nach zwei weiteren Siegen den fünften Platz. Das Team 2 setzte sich in den KO-Spielen durch und gewann im Neunmeterschießen gegen die Vertretung von Wedemark den U15-Wettbewerb. Ziel war es, nach so einer langen und schweren Saison, ein paar abwechslungsreiche und entspannte Tage mit viel Spaß zu erleben. Umso schöner ist das sportliche Ergebnis für die gesamte Mannschaft. Platz 1, die Zahl 1 kommt mir bekannt vor.

Ein ganz besonderes Wochenende mit ganz vielen tollen Momenten und u.a. mit den lustigen Italienern von Lupo Martini wird in Erinnerung bleiben. Ein verschworener Haufen mit ganz viel Charakter, der nur für ein Jahr sportlich getrennt sein und dem Verein hoffentlich noch ganz lange erhalten bleiben wird.

Foto: SV06 Holzminden

Überregional
Freitag, 19. Juli 2019 06:16 Uhr
Countdown läuft: Samstag steigt das Elfmeter-Masters - Teilnehmerfeld mit 32 Teams schnell ausgebucht
Freitag, 05. Juli 2019 11:18 Uhr

Salzhemmendorf (r). Über Jahrzehnte haben Kinder und Jugendliche im Flecken Salzhemmendorf in ihren Dorfvereinen Fußball gespielt und jagen auch heute noch gerne dem runden Leder hinterher. Der demografische Wandel und die Masse an Freizeitangeboten sorgten aber dafür, dass der Zulauf bei den Sportvereinen immer geringer wurde. In den letzten Jahrzehnten wurden immer mal wieder kleine Jugendspielgemeinschaften zwischen einzelnen Vereinen im Gemeindegebiet gebildet.

Zwar gab es noch viele eigenständige Mannschaften bei den jeweiligen Vereinen, doch im Landkreis gab es in den letzten Jahren immer mehr Jugendspielgemeinschaften, wodurch die Konkurrenzsituation immer schwieriger wurde. Im letzten Jahr aber kam erstmals die konkrete Idee einer großen Jugendspielgemeinschaft zwischen den Vereinen Blau-Weiß Hemmendorf/Salzhemmendorf, WTW Walllensen, Sportfreunde Osterwald und dem MTV Lauenstein auf. Ende Februar setzten sich die Vereinsverantwortlichen erstmals zusammen und fühlten sich gegenseitig auf den Zahn. Schnell merkten die Ehrenamtlichen, dass es ihnen allen nur um das Wohl der Kinder und Jugendlichen geht. Das Kirchturmdenken wurden bei allen Vereinen hintenangestellt und gemeinsam zum Wohle der Kinder gehandelt.

In mühevoller Arbeit wurden Listen von Kindern und Jugendlichen zusammengetragen, um etwaige Mannschaften auszuloten. In den Gesprächen formierte sich dann relativ zeitnah heraus, dass eine Kooperation als Jugendspielgemeinschaft zwischen allen vier verbliebenen Sportvereinen im Jugendfußballbereich absoluten Sinn macht. Den Kindern soll jeweils die Möglichkeit gegeben werden, mit Gleichaltrigen gegen den Ball zu treten. Insgesamt über 200 Kinder kommen durch die vier Vereine in der neuen Jugendspielgemeinschaft zusammen. Diese verteilen sich auf 13 Mannschaften, die künftig im Kreis als neue JSG Saale-Ith in jedem Jahrgang antreten.

Besonders erfreulich ist für die Jugendleiter aus den vier Vereinen, dass die Verhandlungen über die JSG Saale-Ith sehr harmonisch abgelaufen sind. Lediglich die Namensfindung hat einige Zeit benötigt, da sich alle Vereine mit dem neuen Namen identifizieren sollten. Die Masse der bisherigen Trainer und Betreuer aus den jeweiligen Vereinen macht auch in der neuen Jugendspielgemeinschaft weiter.

Trotzdem werden auch weiterhin immer wieder Trainer und Betreuer für die Mannschaften gesucht. Interessenten können sich bei den jeweiligen Jugendleitern Marius Fröschke (MTV Lauenstein, Tel 0173-1549074), Andre Krüger (BW Salzhemmendorf, Tel 0170-1629380), Klaus Czekanowski (WTW Wallensen, Tel 0176-61428588), Jessica Sommerey (WTW, Tel 0173-8846444) oder Thomas Käther (SF Osterwald, Tel 0176-51582787) melden.

"Auch weitere Spieler sind immer willkommen und können sich unter den oben genannten Telefonnummern melden. Wir sind absolut positiv gestimmt und denken, dass das der richtige Schritt für eine erfolgreiche Zukunft unserer Sportvereine ist“, so die Vereinsverantwortlichen im Einklang.

Foto: Christian Göke

Dienstag, 02. Juli 2019 18:17 Uhr

Bad Pyrmont (mm). Mit großem Medieninteresse wurde die Bekanntgabe von David Odonkor als Trainer beim Landesligisten SpVgg Bad Pyrmont verfolgt. Auf einen siebten Platz in der Saison 2017/2018 ließ die Odonkor-Elf in der abgelaufenen Saison einen zehnten Platz folgen. Im Laufe der Rückrunde hatte Odonkor seinen Vertrag verlängert, um jetzt kurzerhand doch seine Zelte in der Kurstadt abzubrechen. 

Wie der Landesligist in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat Odonkor den Verein informiert, dass er aus der türkischen zweiten Liga ein Angebot vorliegen hat, welches er nicht ausschlagen könne. In einer Sondersitzung hat er dementsprechend um Auslösung seines Vertrags gebeten, welchem der Vorstand der SpVgg Bad Pyrmont zugestimmt hat.

Odonkor wird nach Informationen vom AWesA beim türkischen Zweitligisten Eskisehirspor, dem einstigen Erstligisten und Europa League-Teilnehmer, die Doppelrolle als sportlicher Leiter und Co-Trainer bekleiden.

Foto: mm

Mittwoch, 26. Juni 2019 06:53 Uhr

Hastenbeck (r). 40 Jahre Kreisliga Hameln-Pyrmont – 40 Jahre Fußball, Leidenschaft, Freundschaft, Derbys, Blutgrätschen, Traumtore und so vieles mehr. Am Freitag steigt anlässlich des großen Jubiläums das erste AWesA Oldstar-Game. 36 der größten Spieler der Kreisliga-Geschichte messen sich mit den Klasse-Kickern der Ü40 von Arminia Bielefeld.

Die sympathischen Arminen gehören zu den besten Altliga-Teams Deutschlands. Thorsten Meier, Trainer des DSC, freut sich bereits auf das Highlight am Hastenbecker Reuteranger: „Wir wissen natürlich nicht, was auf uns zukommt, freuen uns aber total drauf. Wir haben einfach Spaß am Fußball, deshalb spielen wir noch. Wir verfolgen die Veranstaltung sehr aktiv auf AWesA.de und Facebook und sind sehr gespannt, wie der Abend wird.“ Gleich drei Legendenmannschaften werden von den Trainern und Betreuern ins Rennen geschickt – gespielt wird in drei Dritteln à 25 Minuten. Der Anpfiff soll um 19.30 Uhr erfolgen. Doch ein frühes Erscheinen lohnt sich: um 18 Uhr erfolgt die Vorstellung des Buches „40 Jahre Kreisliga Hameln-Pyrmont".

Legenden aus 40 Jahren Kreisliga

Was die Hameln-Pyrmonter Legenden betrifft: die haben es in sich. Insgesamt 36 „Leuchttürme" aus 40 Jahren Kreisliga geben sich am Freitag die Ehre. Die Altersspanne der Spieler bewegt sich zwischen 32 und 65 Jahren. „Es war wirklich nicht einfach, eine Zeitspanne von 40 Jahren abzudecken. Wir mussten einerseits eine gesunde Mischung in der Leistungsstärke finden, dazu wollten wir, dass möglichst viele Kreisliga-Vereine repräsentiert werden. Zumal ja nicht jeder Spieler Zeit hat. Ich denke aber, dass wir mit diesem Kader gut aufgestellt sind", erzählt Timo Schnorfeil vom Team AWesA: „Wir wollen jetzt gar keine einzelnen Spieler hervorheben. Wenn man sich den Kader anschaut, wird jeder seine Favoriten haben." Und wie geht das Duell aus? „Schotze" sagt augenzwinkernd: „Es müsste schon eine legendäre Leistung der Legenden her, um so eine starke Mannschaft zu schlagen. Aber daran müssen sich echte Legenden eben auch messen lassen." Nach dem Abpfiff ist der Abend noch nicht beendet. Anschließend werden 200 Liter Freibier ausgeschenkt, Musik läuft und die hoffentlich zahlreichen Zuschauer können sich bei bester Laune fußballhistorische Erlebnisse von echten Zeitzeugen einholen. Darüber hinaus werden besondere Leistungen geehrt. „Es ist der 40. Geburtstag der Kreisliga. Es gibt doch keinen besseren Anlass für ein Zusammenkommen der Hameln-Pyrmonter Fußballgemeinde als einen runden Ehrentag", so Schnorfeil.

Premiere des Buches „40 Jahre Kreisliga Hameln-Pyrmont“

Im Rahmen des AWesA Oldstar-Games wird das Buch „40 Jahre Kreisliga Hameln-Pyrmont“ vorgestellt und erstmals für 19,79 Euro zu erwerben sein – 440 Seiten voller Liebe zum lokalen Fußball. Anpfiff ist um 19.30 Uhr, bereits um 18 Uhr findet die Buchvorstellung statt. Der Eintritt für alle Zuschauer ist frei, nach Abpfiff werden zudem 200 Liter Freibier ausgeschenkt.

Die Kreisliga-Legenden im Überblick

Torhüter:

Heiko Schröer (TSV Bisperode)

Öczan Karakas (SpVgg. Bad Pyrmont)

Jan Wiwiorra (SSG Marienau, VfB Hemeringen)

Abwehr:

Dirk Brockmann (SC Börry, SV Lachem, Eintracht Afferde)

Marc Ehlerding (WTW Wallensen)

Jens Mauritz (TuS Rohden)

Rolf Schünemann (unter anderem: Eintracht Afferde, SpVgg Preußen Hameln II, SC Börry, TSV Klein Berkel, SpVgg. Bad Pyrmont, Inter Holzhausen, TSG Emmerthal, RW Hessisch Oldendorf)

Muhammet Sen (TB Hilligsfeld, SV Lachem, BW Salzhemmendorf, RW Hessisch Oldendorf)

Stefan Siekmann (Eintracht Afferde, ESV Eintracht Hameln)

Otto Thiele (WTW Wallensen)

Dirk Heyder (SG Flegessen, TSV Grohnde)

Daniel Magaschütz (TSV Klein Berkel, VfB Hemeringen, TSG Emmerthal)

Marcel Lemke (MTV Lauenstein, WTW Wallensen)

Sascha Flemes (VfB Eimbeckhausen)

Roddy Quartey (TB Hilligsfeld, MTV Coppenbrügge, SSG Halvestorf, TSG Emmerthal)

Mittelfeld:

Tamer Özbek (TSG Emmerthal, FC Latferde, Gücü Hameln)

Benjamin Bohne (FC Latferde)

Matthias Batke (WTW Wallensen, BW Salzhemmendorf)

Dennis Dröge (TSV Bisperode)

Thomas Kopietz (VfB Hemeringen, TB Hilligsfeld)

Marco Job (SSG Marienau, MTV Lauenstein)

Sven Köhne (WTW Wallensen, MTV Coppenbrügge, HSC BW Tündern)

Andreas Meissner (SSG Marienau, MTV Coppenbrügge, HSC BW Tündern)

Karsten Wieneke (VfB Hemeringen)

Jörg Liemant (HSC Hameln, SSV Königsförde, SC Börry, BW Salzhemmendorf)

Peter Zirkenbach (TSV Benstorf-Oldendorf, BW Salzhemmendorf)

Daniele Luggeri (SpVgg. Bad Pyrmont, SpVgg Preußen Hameln)

Sturm:

Marco Blana (SV Lachem, VfB Hemeringen)

Jörg Epding (TSV Nettelrede)

Martin Otto (SC Börry)

Michael Stolpe (TSC Fischbeck, FC Latferde)

Christopher Thomas (TSV Grohnde)

André Tomkowiak (TSV Grohnde, SV Lachem, SSG Halvestorf)

Thomas Vogt (TSV Hamelspringe)

Axel Bohne (FC Latferde, SC Börry)

Thomas Discher (TSV Grohnde, TSG Emmerthal, SSG Marienau)

Trainer:

Stephan Meyer (MTSV Aerzen, Germania Hagen, TSG Emmerthal)

Dirk Sölla (Germania Hagen)

Bernd Bürger (SSG Halvestorf)

Betreuer:

Werner Tschirch (SC Börry)

Tommy Schliwa (WTW Wallensen)

Karsten Hoppe (MTSV Aerzen)

Foto: AWesA

Freitag, 14. Juni 2019 21:14 Uhr

Afferde (r). Das letzte Spiel der Saison, für einige Akteure sogar das letzte Spiel im Jugendbereich, trägt die A1 der JSG Hameln-Land am morgigen Samstag um 16.00 Uhr in Afferde aus. Gegner der heimischen Elf von Steffen Niemeyer wird der TSV Bemerode sein, Tabellennachbar und derzeit Siebter der Landesliga. 

Die Niemeyer–Elf  hat eine sehr starke Heimbilanz, mit nur einer Niederlage aus zehn Spielen, somit als leichter Favorit zu sehen. Bemerode hingegen weist eine ähnliche Punktezahl auf und kann ebenfalls auf eine gelungene Saison zurückblicken. Das Hinspiel gewann Bemerode glücklich mit 3:2 und nun liegt es an Gianluca Bekedorf und Co. die Punkte in Hameln zu behalten. Verzichten muss das Team von der Weser auf Kraus, v.d.Heide, Brandau und Borkert, was erstmal zu verkraften sein wird. Ein gutes Jugendfußballspiel wird aber erwartet und der Ausgang bleibt offen.

Steffen Niemeyer: „Das letzte Spiel für mich als Trainer in der JSG und für die Jungs aus dem Jahrgang 2000 das letzte Spiel in der Jugend. Da wird wohl jeder alles daransetzen, um mit einem positiven Eindruck in die Sommerpause gehen zu können. Meine Jungs haben eine solide Saison gezeigt und können den 6. Platz mit einem weiteren Heimsieg festigen. Bemerode ist schlagbar und das wollen wir von Beginn an durch unser Handeln deutlich machen.“

Foto: JSG Hameln-Land

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